
Frische, junge Schiedsrichter braucht das Land - und vor allem brauchen wir sie für unser Spiel. Die Schiedsrichterkommission des BVSA hat sich deshalb entschieden, einen speziellen Lehrgang am 07./08. Juli in Halle für Schiedsrichter-Interessenten unter dem sonst üblichen Einstiegsalter von 16 Jahren anzubieten. Damit kann die Suche nach geeigneten und talentierten Referees schon eher beginnen.
Mit der starken zukünftigen Fokussierung auf den Mini- und Nachwuchsbereich werden sich zudem viele Einsatzmöglichkeiten auch für jüngere Schiedsrichter ergeben. Diese können dann früh betreut und gefördert werden und natürlich auch schon zu einem frühen Zeitpunkt durch ihren Einsatz an der Pfeife einige Euros dazu verdienen.
Wer also Lust hat mal die Seiten zu tauschen und zwischen 12 und 16 Jahren alt ist, kann sich mit dem Anmeldeformular direkt einen Platz sichern. Dazu kommt der unschlagbare Preis. Der beträgt nur 25 Euro für das komplette Wochenende zzgl. Lehrgangsliteratur und optionaler Erstausstattung (Pfeife, Hemd usw.). Wenn mindestens zwei Interessenten aus einem Verein kommen, dann beträgt der Preis pro Person nur noch 20 Euro.

Die Basketball-Spielsaison 2011/12 biegt auf ihre Zielgerade ein - ab jetzt wollen wir euch wieder einmal pro Woche informieren, wie sich die Teams aus Sachsen-Anhalt schlagen. Kurz und knackig.
MBC schon sicher Zweiter
In der Pro A hat der Mitteldeutsche Basketball Club vor 2.250 Zuschauern am Samstagabend das hochspannende Spitzenspiel gegen die drittplatzierten Kirchheim Knights mit 92:82 nach Verlängerung gewonnen und damit vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde das Heimrecht für die Play-Offs und den zweiten Tabellenplatz gesichert. Um die Hauptrunde auf dem ersten Tabellenplatz abzuschließen benötigen die Wölfe noch einen Sieg aus den letzten vier Spielen. Erste Chance dafür: Freitagabend in Karlsruhe.
Bereits am Donnerstag jedoch gibt es die Play-off Tickets. Angeboten werden sowohl Play-Off-Pakete, bei denen man sich für alle sieben möglichen Heimspiele die Tickets und den Sitzplatz sichert und bequem per Lastschrift nach jeder Runde bezahlt, als auch Einzelkarten für die Partien.
In der Pro B sind die Play-offs für die BSW Sixers schon wieder vorbei. Nach der 79:86-Heimniederlage in Spiel 1 gegen Schwelm unterlag das Team von Trainer Stephen Arigbabu auch im zweiten Aufeinandertreffen 62:76. Doch der Neuling muss sich mit seiner Saisonbilanz alles andere als verstecken.
In der DBBL bestreiten die Halle Lions (11-10) am Sonnabend gegen Wolfenbüttel (15-6) das Finale der regulären Saison. Die Lions gehen nach der hauchdünnen 75:77-Niederlage bei Spitzenreiter Freiburg (15-6) als Sechster in die letzten vierzig Minuten - mit einem eigenen Sieg aber und Patzern der Konkurrent ist noch Rang vier drin - der in der ersten Play-off Runde Heimrecht versprechen würde.
In der WNBL stehen die Halle Lions vor ihrem Play-down Turnier in Berlin. Die Gegner heißen USC Freiburg und BG 2ooo Berlin.
Eagles mit siebtem Sieg am Stück
In der 1. Regionalliga der Herren steht den Aschersleben Tigers (5-14) das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals. Einen gar nicht mal schlechten Auftritt beim Spitzenreiter in Oldenburg (18-1) versaute sich die Mannschaft mit einem zwischenzeitlichen 0:20-Lauf, der am Ende grundlegend für die 61:77-Auswärtsniederlage war. Nun müssen die Tigers unbedingt am Sonnabend beim EBC Rostock (7-12) gewinnen, um sich noch einmal berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen zu können.
Richtig gut läuft es dagegen für den BBC Magdeburg (13-6), das 80:74 gegen den ASC Göttingen (8-11) war der siebente Erfolg hintereinander, der bereits jetzt Rang vier für die Endabrechnung sichert. Mit einem Sieg in Bramsche (8-11) könnte nun der Kampf um das Treppchen am Saisonende beginnen.
28 Punkte von Anna Heise und eine ausgeglichene Teamleistung bedeuteten für den SV Halle II 1. Regionalliga Damen den klaren 84:42-Auswärtssieg bei Basketball Berlin Süd. Am Sonntag ist das sieglose Schlusslicht Wolfenbüttel (0-14) zu Gast in der Burgstraße.
In der 2. Regionalliga West der Männer rüstet sich Spitzenreiter Bodfeld Baskets Oberharz (14-4) im Aufstiegskampf für die letzten beiden Saisonspiele, die beide auswärts absolviert werden müssen. Nach dem 100:75-Arbeitssieg gegen Schlusslicht ASC Göttingen II (2-16) geht die Reise im Fernduell mit den Hannover Korbjägern (14-4) nun zum Tabellenvorletzten SG Braunschweig II. Hannover empfängt den Hagener SV (4-14).
In der 2. Regionalliga Nordost der Damen ließ es Nancy Loth beim 63:59-Heimsieg ihrer Justabs Damen (11-5) gegen die Berlin Baskets (11-5) gleich fünfmal von jenseits der Dreierlinie einschlagen. Für das bessere direkte Duell reicht es zwar nicht, Justabs bleibt aber Tabellendritter und kann entspannt zum TuS Lichterfelde (6-10) reisen.
Teams aus Halle schauen zu
Die Play-off Finalspiele in der Oberliga der Herren finden zum zweiten Mal in Folge ohne Teams aus Halle statt. Sowohl der Spitzenreiter der regulären Saison, der Hallesche SC 96, als auch der USV Halle scheiterten in den Halbfinals als besser gesetzte Mannschaften an ihren Gegnern - und das jeweils im entscheidenden dritten Spiel.
Zuvor hatten der HSC gegen Wolmirstedt und die USV-Studenten gegen die BSW Sixers II beide Spiel zwei für sich entschieden und damit die Serie ausgeglichen. Eine Nacht Pause aber war zu wenig, um das Ruder noch komplett herumzureißen.
So findet das Finale etwas überraschend in Sandersdorf (Spiel 1, Sonntag) und Wolmirstedt (Spiel 2, 24.3. / mögliches Spiel 3, 25.3.) statt. Da Wolmirstedt jedoch bereits mehr oder weniger deutlich erklärt hat, auf keinen Fall in die 2. Regionalliga aufsteigen zu wollen, ist der Weg für die Sixers-Reserve unabhängig vom Ausgang des Endspiels frei. Zuvor aber steht die Frage: Wer wird Landesmeister?
In der Oberliga der Damen ist diese Frage längst zugunsten der BSW Sixers Damen (9-0) beantwortet. Diese wollen nun die Schale noch vergolden und mit einem Heimsieg gegen den USV Halle II (6-3) die perfekte Saison schaffen.
Tigers-Reserve sichert die Meisterschale
In der Landesliga Nordwest haben die Aschersleben Tigers II (15-2) den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga dank eines souveränen 121:57-Heimsiegs gegen Hohenwarthe (10-6) geschafft. Auch die Meisterschaft ist dem Team von Trainer Florian Zillibiller vor dem letzten Auswärtsspiel in Stendal (10-6) nicht mehr zu nehmen.
Um den aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls zum Oberligaaufstieg berechtigenden Rang zwei vor dem USC Magdeburg II (11-5) zu sichern, benötigt Börde Magdeburg (13-3) aus den letzten zwei Spielen noch einen Sieg. Erste Chance: Am Sonnabend in Burg (7-9). Die Burger jedoch müssen auch gewinnen, um den momentan letzten Landesligaquali-Platz gegen Gardelegen (6-10) zu verteidigen, das in Hohenwarthe antritt.
Im Südosten steht nach dem Abstieg des BBC Halle aus der Oberliga und dem verpassten Regionalliga-Aufstieg des USV Halle vor dem letzten Spieltag eines zumindest fest: Sowohl Tabellenführer BBC Halle II (16-1) als auch der Zweite USV Halle II (14-3) können nicht in die Oberliga aufsteigen. Somit fällt das Recht des Oberligaaufstiegs dem Tabellendritten zu.
Chancen auf diesen Platz besitzen mit Merseburg (10-6), Bastards Halle (10-6) und dem SV Zörbig (9-7) noch drei Teams. An diesem Wochenende kommt es zum direkten Duell zwischen Zörbig und den Bastards, das Hinspiel gewannen die Hallenser knapp mit 72:70. Merseburg hat mit dem Heimspiel gegen Justabs Halle II (3-14) eine lösbare Aufgabe. Die Bastards müssen kommenden Mittwoch noch eine Partie beim HSC III (8-8) nachholen. Um es auf die Spitze zu treiben, heißt es dann am 24.3. Zörbig vs. Merseburg.
Halberstadt ist durch - Play-offs in der U16
In der Bezirksliga Nordwest kann Halberstadt (13-0) nach dem 85:62-Auswärtssieg bei den Bernburg Baskets (4-9) endgültig für das Landesliga-Aufstiegsturnier planen.
In der männlichen U16-Landesliga werden an diesem Wochenende wie bereits in den Vorjahren Play-offs der besten vier Teams der regulären Saison ausgetragen. Diese steigen am Sonnabend und Sonntag in Halle. Halbfinale 1 siegt das Duell USV Halle (9-1) vs MBC Weißenfels (5-5), im anderen Spiel stehen sich Aschersleben (8-2) und der Hallesche SC 96 (6-4) gegenüber.
Das Ligageschehen stellte Thomas Schaarschmidt zusammen.

Die Landespokal-Endspiele Sachsen-Anhalts der Damen und Herren im Basketball finden am 28. März 2012 in der Sporthalle Burgstraße in Halle statt. Der Landesverband BVSA hat dem Halleschen SC 96 die Ausrichtung der gemeinsamen Endspielveranstaltung übertragen. Damit werden die Landespokale zum dritten Mal nach 1995 und 2008 in Halle ausgespielt.
„Wir freuen uns auf einen spannenden Basketballabend in einer der traditionsreichsten Basketballstädte und auch Halle in unserem Land”, blickt BVSA-Vorsitzender Bernd von der Heide auf den 28. März voraus. Austragungsort wird die Sporthalle Burgstraße sein, die sich als Heimstätte von Damen-Erstligist SV Halle Lions sowie als Austragungsort des BVSA All Star Tages 2010 einen Namen gemacht hat.
Für die große und treue Basketball-Anhängerschaft der Stadt bieten die Pokalfinals zudem viel Lokalkolorit, stammen doch gleich drei der vier Finalisten aus Halle.
Zunächst werden sich ab 17.30 Uhr im Endspiel der Damen Titelverteidiger SV Halle (1. Regionalliga) und der überraschend starke Zweitregionalliga-Aufsteiger Justabs Halle gegenüberstehen. Im Anschluss daran fordert ab 20 Uhr Oberligist Hallescher SC 96 die ebenfalls in der 2. Regionalliga spielenden Bodfeld Baskets Oberharz um ihren US-Superstar Everage Richardson heraus.
Für den Eintrittspreis von 4 Euro für beide Partien (ermäßigt 2 Euro) erwartet die Zuschauer zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Zeitplan
Mittwoch, 28.03.2012
17.30 Uhr Endspiel Damen SV Halle - Justabs Halle
20.00 Uhr Endspiel Herren Hallescher SC 96 - Bodfeld Baskets Oberharz
Austragungs-Ort
Sporthalle Burgstraße, Burgstraße 35a, 06114 Halle/Saale

Bundesligisten üben sich in Kampfansagen
Der Pro A-Spieltag des Mitteldeutschen BC (18-5) endete am vergangenen Wochenende so, wie er angefangen hatte: mit einer Kampfansage! Dass das Team Lehren aus der 77:85 Auswärtsniederlage bei den Gloria Giants (12-11) in Düsseldorf ziehen müsse, darüber waren sich die Verantwortlichen einig, denn das Spiel zeigte die derzeitigen Schwachstellen der Weißenfelser auf.
Während die Wölfe sich im Verlauf der Partie nämlich 35 Teamfouls leisteten und dem Gegner damit 40 Freiwürfe “schenkten”, lag die eigene Freiwurfqoute bei nur 50 Prozent. Besser machen möchte es der MBC am kommenden Wochenende. Mit den Kirchheim Knights (15-8) kommt ein motivierter Verfolger und Aufstiegsaspirant in die Stadthalle, der zuletzt jedoch ebenso eine Niederlage (gegen Heidelberg) einstecken musste und auf Tabellenplatz drei gerutscht ist.

Stephen Arigbabu steht mit seinen Sixers mit dem Rücken zur Wand.
Nach der knappen 79:86 Heimniederlage der BSW Sixers (0-1) in der ersten Play-off Runde der Pro B gegen die Schwelmer Baskets (1-0) blieb der Blick der Sandersdorfer dennoch nach vorn gerichtet. “Ich erwarte ein enges Spiel in Schwelm und gehe davon aus, dass die Serie über drei Spiele gehen wird”, betonte Sixers-Coach Stephen Arigbabu hoffnungsvoll.
Obwohl mit Sascha Ahnsehl und Frieder Diestelhorst zwei deutsche Spieler jeweils 16 Punkte beisteuerten, reichte dies im Spielverlauf nicht aus, um die Gäste zu dominieren. Vor allem die Defensivleistung der Basketballer aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen schien meist noch nicht konzentriert genug. Konzentration beweisen müssen die Sixers am Samstag dann jedoch in Schwelm, um die Play-off Serie (”Best of three”) noch einmal in die heimische Halle zu holen. Sonst wäre der Traum vom Weiterkommen schnell ausgeträumt.
Der Konkurrenz gleich mehrere Kampfansagen machten die DBBL-Damen der Halle Lions (11-9) mit ihrem 92:74-Derbysieg gegen die ChemCats (7-13) aus Chemnitz. Während die beiden Nordamerikanerinnen der Lions, Tamara Tatham und Daphanie Kennedy mit 36 bzw. 37 pts Top-Statistiken auflegten, haben sich die Hallenserinnen mit diesem Heimsieg den Klassenerhalt gesichert.
Das Saisonziel ist also erreicht, möchte man denken. Die Löwinnen denken aber lieber an die Play-off Teilnahme und bereiten sich akribisch auf das Auswärtsspiel bei den Eisvögeln in Freiburg (14-6) am kommenden Samstag vor. Ein Erfolg bei den Tabellenführerinnen scheint angesichts der guten Verfassung des Teams durchaus möglich.
Ein Spieltag der kuriosen Statistiken

Wird es im Ballhaus Aschersleben in der nächsten Saison noch Basketball der 1. Regionalliga geben?
Die Trends der letzten Wochen fortgesetzt haben die Teams aus Sachsen-Anhalt in der 1. Regionalliga der Herren.
Auf den 11. Tabellenplatz und damit in Abstiegsnot geraten die Tigers (5-13) aus Aschersleben nach einer ärgerlichen und knappen 67:70-Heimniederlage gegen die Red Devils Bramsche (8-10). Nach dem Abpfiff der untröstliche, tragische Held war Andrew Jones, der es seinen Tigers durch 27 erzielte Punkte überhaupt erst erlaubte mitzuhalten. In den letzten 20 Sekunden der Partie übernahm der Amerikaner die Verantwortung und verlegte. “Am Ende habe ich eine schlechte Entscheidung getroffen”, gestand sich Jones nach dem Spiel ein und verließ das Feld mit hängendem Kopf.
Dennoch kann und will man in Ascherlsleben den Blick nicht nach unten richten, denn von den vier verbleibenden Spielen gegen den Abstieg findet nur eines im heimischen Ballhaus statt. Nicht gerade günstig kommt da das Auswärtsspiel am Samstag beim Tabellenführer aus Oldenburg (17-1), der sich bisher nur ein einziges Mal geschlagen geben musste - das aber in der vergangenen Woche.
Einen Sieg und zwei Punkte entführen konnten hingegen die Eagles des BBC Magdeburg (12-6) vom Tabellendritten in Stade (14-5) und bleiben jenem damit dicht auf den Fersen. Beim 75:69-Auswärtserfolg überzeugte diesmal besonders Felix Neumann mit 27 Zählern, darunter 4 Dreiern. Am kommenden Sonntag können sich die Eagles der Landeshauptstadt gegen den direkten Verfolger aus Göttingen (8-10) noch mehr Luft verschaffen und vielleicht auch noch den Blick nach oben wagen.
Der Kuriositäten nicht müde werden die Bodfeld Baskets (13-4) in der 2. Regionalliga West. In der letzten Woche noch fegten die Oberharzer Tabellenführer Hannover (13-4) mit 38 Punkten Unterschied aus der Halle und genossen nun ein spielfreies Wochenende. Durch die neuerliche Niederlage der angeschlagenen Hannoveraner und den direkten Vergleich wurden die Baskets aus Elbingerode an diesem Wochenende nun Tabellenführer, ohne überhaupt auf dem Feld zu stehen. Gegen den Tabellenletzten aus Göttingen (2-15) möchte man die Spitzenposition am Samstag verteidigen.
In der 1. Regionalliga der Damen verlor die Reserve der SV Halle Lions (10-3) das Topspiel gegen Tabellenführer Berlin Baskets (12-2) mit 60:69. Am Wochenende haben die Hallenserinnen erneut die Chance oben anzugreifen und stehen diesmal gegen die Damen von Basketball Berlin Süd (1-12) vor einer lösbaren Aufgabe.
Die Damen der JUSTABS Halle (10-5) konnten in der 2. Regionalliga am Wochenende einen Big Point verzeichnen. Beim deutlichen 67:48-Auswärtssieg beim TSV Spandau (6-9) erzielte Nancy Loth überragende 25 Zähler für ihre Hallenserinnen und überzeugte mit einer Freiwurfqoute von genau 70 Prozent.
Tiefergesetzte gewinnen Spiel 1
In den ersten beiden Halbfinalspielen der Oberliga Play-offs setzen sich jeweils die tiefer gesetzten Teams durch. Wolmirstedt (Vierter nach der regulären Saison) schlug daheim einen nahezu vollkommen dezimierten HSC 96 (1.) und die BSW Sixers II dominierten vor allem am Brett gegen den USV Halle.
Damit könnte es am Wochenende gleich zu vier Play-off Spielen an zwei Tagen in Halle kommen. Aber eben nur, wenn HSC und USV am Sonnabend jeweils Spiel zwei für sich entscheiden.
Topscorer dominieren Spieltage der Landesligen
Der überzeugendste Sieg am vergangenen Spieltagswochenende der Landesliga Nordwest gelang den Basketballern des 1. Burger BV (6-9) mit einem 104:87-Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Schönebeck (1-15). Für Burg steuerten Max Brennecke und Torsten Ramme jeweils 28 Punkte bei. Im Duell der Reserven des USC Magdeburg (10-5) und Aschersleben (14-2) setzten sich die Tigers mit 90:80 durch und verteidigen ihre Tabellenführung. Am Wochenende fordert dann der Tabellendritte aus Hohenwarte (10-5) im Duell Aschersleben.
Den einzigen Heimsieg des Wochenendes in der Landesliga Südost verbuchten die Herren des TV “Gut Heil” Zerbst (6-10) gegen die dritte Mannschaft der BSW Sixers (2-13). Ein besonders punktreiches Spiel gab es beim Tabellenführer BBC Halle II (15-1). 33 Zähler von Lars Kahnt reichten nicht aus um die weiße BBC Weste zu wahren - die Hallenser unterlagen zu Hause dem SV Zörbig mit 90:101, wobei insgesamt sieben Spieler der Partie im zweistelligen Bereich punkten konnten. Ob sich nun im Kampf um die Startplätze der eingleisigen Landesliga noch etwas ändert?
Punkteregen in Halle
Die einzige Bezirksligapartie des vergangenen Wochenendes in der Staffel Nordwest war ein Duell der Reserven. Der VfL Kalbe/Milde II (9-3) gewann mit 74:61 beim TSV Niederndodeleben II (7-5) und verteidigte den zweiten Tabellenplatz. Besonders auffällig dabei war Sebastian Baier, der 25 Zähler für Kalbe einstreute und dabei 12 von 14 Freiwürfen verwandelte.
In der Bezirksliga Süd fliegt das orange Leder erst wieder am kommenden Sonntag beim Aufeinandertreffen der dritten Mannschaften des USV und BBC Halle.
42 Punkte! So viele Zähler erzielte Sebastian Dietrich am Wochenende für den USV Halle V (4-10) in der Bezirksliga Südost. Trotzdem unterlagen die Uni-Basketballer am Ende mit 84:128 beim HTB Halle (10-4). An diesem kuriosen Spieltag musste sich auch Tabellenführer Wittenberg (12-2) bei den TORnados (7-7) in Halle geschlagen geben.
Das Liga Geschehen stellte Philip Thomisch zusammen.

Mit den Köpfen in den Play-offs
Weiterhin auf der Erfolgsstraße der Pro A fahren derzeit die Basketballer des Mitteldeutschen BC. Gegen die starken Webmoebel Baskets (12-9) aus Paderborn drehten die Wölfe das Spiel in einer starken zweiten Hälfte und siegten mit 91:79.

Wölfe-Kapitän Sascha Leutloff lieferte am Wochenende eine seiner besten Saisonleistungen ab.
“Im Unterschied zur ersten Hälfte haben wir konsequent angegriffen, die Schwächen des Gegners ausgenutzt und gepunktet”, resümierte der Coach Silvano Poropat nach dem umkämpften Spiel. Zu den auffälligsten Akteuren des Abends zählten dabei die beiden deutschen Forwards der Mitteldeutschen: Sascha Leutloff und Steve Wachalski. Während Leutloff mit 18 Punkten als Topscorer der Gastgeber gefeiert wurde, bereitete Wachalski dem Gegner ebenfalls Kopfzerbrechen. Der zuverlässige Köthener erzielte nicht nur ein “Double-Double” (17 Punkte, 10 Rebounds), sondern sorgte mit seinem Dunk auch für das Highlight der Partie.
Mit breiter Brust reisen die Weißenfelser am kommenden Wochenende zum Topspiel nach Düsseldorf (11-11), bevor es dann im Wolfsbau zum Duell gegen den Tabellen-Zweiten aus Kirchheim (15-7) kommt. Generalproben für die Play-offs, könnte man meinen.
Über eine vergebene Generalprobe kaum Gedanken machten sich die BSW Sixers (14-8) am Wochenende. Zwar unterlag man bei den Licher BasketBären (11-11) mit 64:86, blickt aber nun nur noch nach vorn in Richtung Play-offs. „Die Vorfreude ist riesengroß. Wir treffen in der ersten Runde am Samstag auf die Schwelmer Baskets, einen sehr starken Gegner”, so Teammanager Maik Leuschner. Dann sicher wieder auf dem Feld sein wird Sixers-Kapitän Sascha Ahnsehl, der es auf Grund einer Reifenpanne nicht rechtzeitig zum Spiel in Lich schaffte.
Pannen auf dem Parkett sind den Basketballern aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen nicht zu wünschen, schließlich haben die Schwelmer Baskets einiges an Qualität in ihren Reihen: Rang fünf der Pro B Nord (15-9), drittbestes Offensivteam und zweitbeste Rebounder der gesamten Liga! Ob die Sixers sich nun wieder durchsetzen können? Die Antwort gibt es am kommenden Samstag in der Ballsporthalle Sandersdorf! Dann heißt es für die Sixers: Play-off time!
Eigentlich auch auf Play-off Kurs will man sich bei den Damen der Halle Lions (10-9) wissen. Gegen die vor der Partie drittplatzierten Rhein-Main Baskets (12-7) konnten sich die Löwinnen aber nicht durchsetzen und verloren mit 66:77 in der Fremde. Zwar befinden sich die Hallenserinnen nun auf dem vierten Tabellenplatz der DBBL, jedoch trennen sie auch nur sechs Punkte von den Abstiegsplätzen und damit ist man in der Händelstadt alles andere als “schon durch”. Die nächste Chance haben die Lions am Samstagabend gegen die Chemcats aus Chemnitz in heimischer Halle.
Regionalligisten zwischen Spektakel und Enttäuschung
In der 1. Regionalliga der Herren leisteten die Basketballer des BBC Magdeburg (11-6) den abstiegsbedrohten Aschersleben Tigers (5-12) mit einem 91:77-Heimsieg gegen den EBC Rostock indirekt die erhoffte Schützenhilfe.

Marco Klingberg
Für die Eagles aus der Landeshauptstadt punktetene sechs Spieler zweistellig; allen voran Marco Klingberg mit 23 Zählern. Diese Schützenhilfe konnte man bei den Herren aus Aschersleben nur zum Teil annehmen, da die Tigers beim Tabellenvierten in Stade (14-4) ersatzgescwächt keine Punkte holen konnten und sich mit 67:80 geschlagen gaben. Das nächste Mal die Krallen gegen den Abstieg ausfahren muss man am Wochenende gegen den Tabellensechsten aus Bramsche (7-10) im heimischen Ballhaus.
Wirklich spektakulär gekämpft haben in der 2. Regionalliga West die Bodfeld Baskets (13-4). Von der Euphorie des Pokal-Coups gegen Aschersleben getragen, schossen die Oberharzer den Tabellenführer aus Hannover (13-3) mit 100:63 aus der Halle und machen es damit noch einmal spannend im Kampf um die Tabellenspitze.
Wieder einmal an der Spitze der Statistik stand Everage Richardson an diesem Abend, der unfassbare 59 Punkte (darunter 11 Dreier) auflegte und die Korbjäger aus Niedersachen zur Verzweiflung brachte.
In der 1. Regionalliga der Damen reisen die zuletzt spielfreien Reserve Lions des SV Halle (10-2) am Samstag zum Topspiel bei Spitzenreiter Berlin Baskets (11-2).
Im Mittelfeld der 2. Regionalliga der Damen bleiben die Basketballerinnen der JUSTABS (9-5) aus Halle. In einem enttäuschendem Spiel unterlag man den Austeigerinnen der BG 2000 Berlin deutlich mit 62:81.
Wolmirstedt und Sixers II in den Play-offs, Dessau hält die Klasse
In der Oberliga der Herren ist für sechs der zehn Teams die Saison beendet - die besten vier aber kämpfen ab dem Wochenende in den Play-offs um den Landesmeistertitel und den Aufstieg in die 2. Regionalliga. Durch den 85:73-Heimsieg gegen den bis dato auf dem Parkett ungeschlagenen Spitzenreiter Hallescher Sc 96 (der allerdings auf drei Spieler verzichten musste) sicherten sich die BSW Sixers II (13-5) noch Rang drei und treffen damit im ersten Halbfinale auf den Zweiten USV Halle (14-4).
Der unterlag in einem für die Endabrechnung bedeutungslosen Spiel Weißenfels 54:59. Das erste Heimrecht in der “Best of three”-Serie steht den Sixers II am Sonntag zu, die Spiele 2 und 3 finden beim USV statt. Der HSC 96 (16-2) wiederum wird im zweiten Semifinale von den Baskets Wolmirstedt (12-6) herausgefordert. Die Baskets sicherten sich den letzten Play-off Platz mit einem 87:84-Verlängerungsendspielkrimi-Heimsieg gegen den VfL Kalbe/Milde (11-7) und empfangen nun am Sonnabend den HSC zu Spiel 1.
Nicht weniger spannend ging es im Kampf gegen den Abstieg zu. Am Ende hatte hier der BC Anhalt (3-15) das glückliche Ende für sich, da der TSV Niederndodeleben (3-15) den BBC Halle (3-15) verdient 103:86 bezwang, und damit den Dessauern, die selbst hauchdünn Justabs Halle 77:81 unterlagen, über das Korbverhältnis den Klassenerhalt sicherte. Der TSV und der BBC müssen damit in der kommenden Saison in der neuen eingleisigen Landesliga antreten.
In der Oberliga der Damen hingegen steht der Landesmeister seit dem vergangenen Wochenende fest: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte geht der Titel an die BSW Sixers (8-0), die zunächst mit einem dramatischen 59:57-Heimsieg gegen den USC Magdeburg (3-5) den Grundstein legten und dann von der 38:55-Niederlage des SV Halle III (5-3) beim USV Halle II (5-3) profitierten. Nun wollen die Sixerinnen auch ungeschlagen ins Ziel kommen - müssen dazu aber am Sonnabend auswärts die Hürde SV Halle III überspringen.
Kaum Überraschungen in den Landesligen
Im Duell der zweiten Mannschaften von Aschersleben (13-2) und Wolmirstedt (2-12) in der Landesliga Nordwest kam es zu keiner Überraschung - die Tigers II, die die souverän Tabelle anführen, siegten mehr als deutlich. Überraschender war da schon der Sieg des USC Magdeburg (4-11) gegen den BBC aus Stendal (10-4).
Einen richtungsweisenden Sieg zur eingleisigen Landesliga feierten die Basketballer aus Gardelegen (6-8) mit dem Erfolg gegen den 1. Burger BV (5-9). Der anstehende 16. Spieltag hält das Derby zwischen dem MSV Börde (12-3) und dem USC Madgeburg bereit. Zumindest für den MSV ist der Blick nach oben noch möglich, rangiert der Club doch auf Tabellenrang zwei.
Nur einen Heimsieg und dafür gleich vier Auswärtserfolge hielt das Wochenende der Landesliga Südost bereit. Während alle Siege am fremden Spielort von halleschen Teams eingefahren wurden, verbuchte der VfB Imo Merseburg (9-5) den einzigen Heimerfolg gegen die Gäste aus Zörbig (7-7). Die Tabelle der Südstaffel lässt nun langsam erahnen, wer in der eingleisigen Landesliga der kommenden Spielzeit antreten wird.
Wenige Spiele in den Bezirksligen
In der Bezirksliga Nordwest konnten die Basketballer des SV Martineum Halberstadt (12-0) mit einem Heimsieg gegen die Bodfeld Basktes II (0-12), vorfristig die Meisterschaft feiern. Dafür sorgte die Bernburg Baskets (4-7) mit ihrem knappen Sieg in der Verlängerung beim Tabellenzweiten VfL Kalbe/Milde II (8-3).
Der 12. Spieltag der Bezirksliga Süd hatte nur ein Spiel zu bieten, in dem sich der BBC Halle III (6-3) gegen die HSG Merseburg (6-5) durchsetzen konnte. Die nächsten Partien der Staffel stehen erst Mitte März an.
Recht klare Verhältnisse findet man auch in der Staffel Südost vor. Der Verfolger HTB Halle (9-4) konnte den Tabellenführer MTV Wittenberg (12-1) noch einmal ärgern und entführte die Punkte aus der Lutherstadt. Dabei sah alles nach dem dritten Viertel (51:42) nach Saisonsieg-Nummer 13 für den MTV aus. Doch der HTB entschied das letzte Viertel mit 29:8 für sich und gewann am Ende das Spiel mit 71:59.
Das Ligageschehen stellten Philip Thomisch und Thomas Schaarschmidt zusammen.

Vier Nominierungen und einige gute Auftritte als Mannschaft - die beiden BVSA-Mannschaften des Jahrgangs 1999 haben bei den Vorqualifikationsturnieren des “Talente mit Perspektive”-Projektes des Deutschen Basketball Bundes am vergangenen Wochenende in Dessau-Roßlau (weiblich) und Bamberg (männlich) hervorragend abgeschnitten.
Drei Sportschülerinnen nominiert
In Dessau-Roßlau waren die U18-Bundestrainerin Alexandra März, U16-Bundestrainer Patrick Bär und Assistenztrainer der Damen-Nationalmannschaft Raoul Scheidhauer federführend bei der Sichtung der weiblichen Talente aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt an beiden Turniertagen. Ralph Hirsch vom Sportamt Dessau-Roßlau begrüßte die Teilnehmerinnen zusammen mit Alexandra März und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass in der Sportstadt Dessau-Roßlau in der fünften Saison perfekte Rahmenbedingungen für dieses hochklassige Turnier geschaffen werden konnten.
Das Gastgeberteam aus Sachsen-Anhalt, betreut von BVSA-Landestrainer Christian Steinwirth, konnte auf dem Feld zwei seiner vier Partien für sich entscheiden, lieferte gegen Berlin die stärkste Halbzeit ab und gewann auch das Prestigeduell gegen Sachsen.
“Im Turnierverlauf war eine klare spielerische Steigerung zu erkennen, was uns für die Zukunft motiviert und verpflichtet, diesen Jahrgang intensiv weiterzubetreuen”, schätzte Christian Steinwerth ein, “ich bin sehr zufrieden und es geht wieder aufwärts.”
Mit den Nominierungen von Celina Kühn, Laura Schinkel (beide SV Halle) sowie Lena Büschel (SC Jena) wurden drei Sportschülerinnen für das Endturnier in Wetzlar berufen. “Das zeigt, dass unser Programm funktioniert”, unterstrich Steinwerth, “unsere Leistungsträger haben sich gut präsentiert und nun können alle entscheiden, ob sie auf den Geschmack der Leistungsorientierung gekommen sind. “
Lukas Scholz vertritt den BVSA
Die Sachsen-Anhalt Jungs, betreut von Verbandstrainer Sascha Prötzig, bekamen es bei ihrem Vorrunden-Turnier in Bamberg in der Gruppenphase mit der SG Rheinland-Pfalz/Saarland, Bayern und Thüringen zu tun. Gegen den späteren Finalisten SG Rheinland-Pfalz/Saarland startete man ins Turnier. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte sich die BVSA-Truppe deutlich und konnte vor allem durch eine engagierte Ganzfeldverteidigung viele Ballgewinne erzielen, die dann häufig zu schnellen und „leichten” Abschlüssen führten. Am Ende musste man sich aber knapp mit 32:28 geschlagen geben.
Gegen die Bayern startete man gut, fiel dann aber in ein großes Loch. Zu hektisch wurden die Abschlüsse gesucht oder die Bälle leichtfertig in die Hände der Verteidiger gepasst. Der Gegner nutzte dies konsequent aus und fügte der BVSA Truppe ein deutliche 29:65-Niederlage zu. Im letzten Gruppenspiel traf man dann auf Thüringen. Ohne Probleme und in allen Aspekten überlegen kam man zu einem 38:10-Erfolg, der dendritten. Platz in der Gruppe brachte.’
Am Sonntag spielte man dann gegen den Dritten der anderen Gruppe Baden-Württemberg. Sehr unkonzentriert und nervös startete man in dieses letzte Spiel und lag schnell mit 10 Punkten zurück. Nach einer „Hallo-wach-Auszeit” schaltete man einen Gang hoch und kam über bis auf 29:30 heran und hatte sogar die Chance durch einen freien und schön herausgespielten Korbleger in Führung zu gehen. Leider bleib diese Möglichkeit ungenutzt.
In der Folge erlaubte man dem Gegner durch ein sehr schlechtes Reboundverhalten immer wieder zweite und dritte Wurfchancen. Dadurch machte man sich alle Siegchancen kaputt und verlor 32:41.
Das Fazit fällt also sehr gemischt aus. Mit phasenweise sehr guten Leistungen konnten die BVSA-Schützlinge zeigen, dass man auch mit deutlich größeren Landesverbänden auf Augenhöhe agieren kann. Es bleibt aber auch festzuhalten, dass es aktuell an einigen Grundlagen und nötigen „guten Angewohnheiten” fehlt. Speziell das oft nicht vorhandene Reboundverhalten und der Umgang mit Druck waren die größten Baustellen.
Am Ende wurde Lukas Scholz von den Bundestrainern für das Finalturnier in Wetzlar nominiert. Yannick Hennelotter erwischte ein sehr „gebrauchtes Wochenende” und konnte nie wirklich zur Normalform finden. Er wurde für Wetzlar aber trotzdem als Ersatzspieler nominiert. Ralf Maleska war der beste und konstanteste BVSA-Akteur, wurde aber etwas unverständlich bei den Nominierungen nicht berücksichtigt.

Die Basketball-Spielsaison 2011/12 biegt auf ihre Zielgerade ein - ab jetzt wollen wir euch wieder einmal pro Woche informieren, wie sich die Teams aus Sachsen-Anhalt schlagen. Kurz und knackig.
Play-offs vor Augen
Nach dem überzeugenden 115:68-Erfolg in Cuxhaven am vergangenen Spieltag empfängt der Mitteldeutsche Basketball Club (17-4) nun die webmoebel Baskets (12-8) aus Paderborn im Wolfsbau. Die Mannschaft von Trainer Silvano Poropat möchte die bis dato beste Bilanz der Pro A selbstverständlich weiter ausbauen.
Mit einer ähnlich ausgeglichenen und effizienten Leistung wie in Cuxhaven - sechs Spieler punkteten zweistellig, Arizona Reid erzielte in 22 Minuten 22 Punkte - sollte das auch gelingen.
In der Pro B haben sich die BSW Sixers (14-7) durch den Sieg gegen Schlusslicht Gießen (2-19) einen Platz unter den Top Vier der Liga und somit den Heimvorteil in der ersten Play-off Runde gesichert. Überragender Akteur dabei: Aaron Fleetwood mit 26 Punkten und 13 Rebounds. Am Sonnabend steht für das Arigbabu-Team nun die letzte Partie der Hauptrunde gegen die Licher BasketBären (10-11) auf dem Spielplan. Während der Aufsteiger aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen bereits den Play-offs entgegenfiebert, kämpfen die gastgebenden BasketBären noch um den Einzug in die Endrunde.
Die Damen der Halle Lions (10-8) sind in der DBBL nach dem 74:69-Erfolg gegen Rotenburg/Scheeßel (7-11) auf Play-off Kurs. Am Sonnabend wollen die Lions um Topscorerin Tamara Tatham - 20 pts, 10.6 reb sowie 3.3 st pro Partie - gegen die drittplatzierten Rhein-Main Baskets (11-7) nachlegen und den Erfolg der Vorwoche vergolden.
In der WNBL stecken die SV Halle Junior Lions (0-12) in der Vorbereitung auf die am 18. März stattfindende Play-down Runde gegen Freiburg und Berlin.
Harke bester Mann im Derby

BBC-Kapitän Harke
In der 1. Regionalliga der Herren konnte der BBC Magdeburg (10-6) auch die zweite Auflage des Sachsen-Anhalt-Derbys der Saison 2011/2012 gewinnen. Bester Spieler beim 100:82-Sieg im Ascherslebener Ballhaus war Sebastian Harke mit 28 Punkten - darunter vier Dreier - und 13 Rebounds.
Die Aschersleben Tigers (5-11) mussten sich Tags darauf im Pokal erneut geschlagen geben: Das Kovács-Team verlor mit 72:98 in Elbingerode. “Das grenzte bei einigen Spielern schon fast an Arbeitsverweigerung”, kommentierte Coach Nándor Kovács den Auftritt seiner Mannschaft. Am kommenden Spieltag wartet der VfL Stade (13-4) auf die Tigers. Magdeburg empfängt derweil den EBC Rostock (5-11) und könnte Aschersleben mit einem Sieg Schützenhilfe im Abstiegskampf leisten.
Für den Tabellenführer der 1. Regionalliga Damen, den SV Halle II (10-2), beginnt das letzte Saisonviertel erst am 3. März.
Nach dem Pokal-Coup gegen Aschersleben wollen die Bodfeld Baskets Oberharz (12-4) nun auch das Spitzenspiel der 2. Regionalliga West gegen Klassenprimus Hannover (13-2) für sich entscheiden. Gelingt das, scheint noch mal alles möglich im Titelkampf.
In der 2. Regionalliga der Damen konnten am vergangenen Spieltag auch jeweils 23 Punkte von Nancy Loth und Christine Meißner die 70:74-Niederlage von Justabs Halle (9-4) gegen den TSV Spandau (6-8) nicht verhindern. Am Sonnabend reist der Aufsteiger zur BG 2000 Berlin (4-8).
Fern- und direkte Duelle
In der Oberliga der Herren steigt am Sonnabend Punkt 19 Uhr der wohl spannendste letzte Spieltag der regulären Saison seit vielen Jahren. Alle fünf Partien beginnen zeitgleich - und das aus gutem Grund.
Im Kampf um die letzten zwei Play-off Plätze - HSC 96 (16-1) und USV Halle (14-3) sind bereits für die Positionen 1 und 2 gesetzt - gibt es ein direktes und ein Fernduell. Mit einem Heimsieg gegen den Spitzenreiter HSC könnten sich die BSW Sixers (12-5) Rang drei sichern - was auch die Wunschplatzierung des Aufstiegsaspiranten ist. Der vierte und letzte Play-off Platz geht an den Sieger des Nord-Derbys Wolmirstedt vs. Kalbe (beide 11-6).
Unterliegt die Sixers-Reserve und gelingt den Wolmirstedtern ein Heimsieg, rücken die Baskets auf Rang drei, schafft Kalbe den Auswärtssieg bei einer gleichzeitigen Sixers-Niederlage, werden die Sixers an drei und der VfL an vier gesetzt.
Nicht weniger Nervenkitzel verspricht der Abstiegskampf. Hier liefern sich der BC Anhalt (3-14), der BBC Halle (3-14) und der TSV Niederndodeleben (2-15) ein Fernduell. Dessau empfängt daheim Justabs Halle (8-9) und würde mit einem Heimsieg sowohl den BBC als auch Niederndodeleben in die Landesliga schicken.
Der BBC wiederum muss auf eine Dessauer Niederlage hoffen und selbst in Niederndodeleben gewinnen. Doch selbst der Aufsteiger aus dem Norden könnte noch die Klasse halten: Ein eigener hoher Sieg gegen den BBC gekoppelt mit einer hohen Dessauer Heimniederlage würde das TSV-Wunder perfekt machen. Spannung pur.
In der Oberliga der Damen hingegen könnte bereits an diesem Sonnabend der Meisterschafts-Sekt geköpft werden. Genau dann nämlich, wenn Spitzenreiter BSW Sixers (7-0) zunächst am Samstagmittag den Tabellenvierten aus Magdeburg (3-4) schlägt und wenig später im Verfolgerduell der USV Halle II (4-3) sein Heimspiel gegen den SV Halle III (5-2) gewinnt.
Volles Programm in den Landesligen
In der Landesliga Nordwest blieben am vergangenen Spieltag Überraschungen aus: Tabellenführer Aschersleben II (12-2) siegte in Burg (5-8), der zweitplatzierte MSV Börde (11-3) gewann gegen Gardelegen (5-8), Hohenwarthe (8-5) durfte in Wolmirsted (2-11) einen Sieg bejubeln und der USC Magdeburg (3-11) ging im Duell mit Schönebeck (1-13) als Sieger vom Parkett.
Am kommenden Wochenende sind alle zehn Mannschaften der Liga im Einsatz. Spannung verspricht dabei vor allem das Duell Burg vs. Gardelegen, denn beide Mannschaften wollen die Chance auf die Qualifikation für die eingleisige Landesliga wahren.
Auch in der Landesliga Südost geht der Kampf um die Landesliga-Qualifikation in die alles entscheidende Phase. Im Spitzenspiel des vergangenen Wochenendes zwischen dem BBC Halle II (14-0) und dem USV Halle II (11-3) siegte der BBC mit 90:72. Kurioserweise könnten nach dem momentanen Stand der Dinge beide Mannschaften nicht in die Oberliga aufsteigen.
Auch in der Landesliga Südost sind am kommenden Spieltag alle zehn Mannschaften im Einsatz: SSV Einheit Weißenfels II (4-11) empfängt die dritte Mannschaft des HSC 96 (7-6), der USV Halle II reist nach Zerbst (5-9), Schlusslicht Justabs Halle II (2-12) trifft auf die Bastards Halle (8-5), die dritte Mannschaft der BSW Sixers (2-11) empfängt den Tabellenführer und Zörbig (7-6) gastiert in Merseburg (8-5).
Hitzige Partie in der Sporthalle Güsten
In der Bezirksliga Nordwest sahen die Zuschauer in der Sporthalle Güsten am vergangenen Spieltag eine hitzige,leidenschaftliche Partie mit zahlreichen technischen und einem disqualifizierenden Foul, die die gastgebenden Baskets (4-6) gegen den TSV Niederndodeleben II (6-4) letztlich mit 102:94 für sich entscheiden konnten.
Tabellenführer Halberstadt (11-0) gewann erwartungsgemäß gegen Schlusslicht Bodfeld Baskets Oberharz II (0-11) und der VfL Kalbe/Milde II (8-2) siegte gegen die Elbe Baskets (2-8) aus Magdeburg. Das Programm am Wochenende: Kalbe vs. Bernburg, Niederndodeleben vs. Halberstadt und Bodfeld vs. Elbe Baskets.
In der Bezirksliga Süd möchte die HSG Merseburg (6-4) nach dem 81:69-Erfolg gegen den USV Halle III (1-8) nun beim BBC Halle III (5-3) nachlegen. Tabellenführer SSV Einheit Weißenfels III (8-1) reist derweil zum USV Halle III - Tabellenführer gegen Tabellenschlusslicht.
In der Bezirksliga Südost behielt die vierte Mannschaft des USV Halle (6-7) gegen die fünfte Mannschaft des USV (4-9) am vergangenen Spieltag die Oberhand. Nun wartet der bis dato sieglose BBC Halle IV (0-13). Der BBC verlor zuletzt mit 41:78 gegen die Tornados Halle (5-7), die wiederum am kommenden Wochenende zu den BSW Sixers IV (8-3) reisen. Außerdem empfängt der ungeschlagene Tabellenführer Wittenberg (12-0) den HTB Halle (8-4).
USV Halle holt den zweiten Titel
Die erste Entscheidung bei den Nachwuchs-Landesmeisterschaften gab es am vergangenen Wochenende bei den U20-Jungen. Der USV Halle holte sich souverän den Titel vor dem SSV Weißenfels und dem Halleschen SC 96.
Bei den 14-jährigen Jungen setzten sich in beiden Begegnungen der USV Halle gegen den Halleschen SC 96 knapp durch. Die Bronzemedaille errang der MBC Weißenfels vor dem USC Magdeburg.
Das Ligageschen stellte Daniel George zusammen.

Nach dem erfolgreichen Verlauf des Projekts „Talente mit Perspektive” in den vergangenen vier Jahren engagiert sich der Hauptsponsor des Deutschen Basketball Bundes (DBB), die Direktbank ING-DiBa, weiterhin im Nachwuchsbereich und bei der Talentsichtung. Im Januar und Februar werden in ganz Deutschland männliche und weibliche Talente des Jahrgangs 1999 in ihr Können zeigen und damit den ersten Schritt in Richtung Basketball-Nationalmannschaft machen.
Während sich der männliche Nachwuchs in Bremerhaven (28./29. Januar 2012) und Bamberg / Breitengüßbach (25./26. Februar 2012) misst, tragen die weiblichen Talente ihre Turniere in Osnabrück (28./29. Januar 2012) und Dessau (25./26. Februar 2012) aus.
Dessau zum fünften Mal Austragungsort
Dessau als Austragungsort am kommenden Wochenende sticht dabei heraus, ist es doch der einzige Standort, der in allen fünf Jahren an Bord war. “Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung des Deutschen Basketball Bundes und werden erneut unser Bestes geben, ein würdiger Ausrichter zu sein”, sagt Dessaus Sportdirektor Ralph Hirsch. Besonderes Augenmerk liegt dabei in Dessau natürlich auf dem gastgebenden Team aus Sachsen-Anhalt, das sich mit Mannschaften der Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen und Sachsen misst.
Nach fast sechs Monaten Vorbereitung wollen nun Celina Kühn, Janina Schinkel, Laura Schinkel, Monique Lehmann, Helen-Leah Lißon (alle SV Halle), Helene Neiß, Emma Luci Hanke, Jessica Mescheritzki, Selina Urban (alle USV Halle), Lena Kotowski, Justine Taubert (beide BSW Sixers) und Lena Büschel (Science City Jena) der anwesenden U16- Bundestrainerin Alexandra Maerz und U18-Bundestrainer Patrick Bär sowie dem Assistenztrainer der Damen Nationalmannschaft Raoul Scheidhauer ihr Können zeigen.
Sie werden es in direkten Duellen mit den Teams aus Hessen, Berlin, Brandenburg (alle Spiele am Samstag) und Sachsen (am Sonntag) zu tun haben. Das Trainergespann aus BVSA-Landestrainer Christian Steinwerth und Marion Uhlenhaut (USV Halle) hat das Team an drei Wochenenden und einzelnen Trainingstagen seit September auf Herz und Nieren geprüft. “Als heißeste Kandidatinnen für eine Nominierung zum Finalturnier würde ich Celina Kühn sehen”, sagt Christian Steinwerth. Kühn war bereits im vergangenen Jahr bei den 1998ern hierfür benannt wurde, sowie die Zwillinge Janina und Laura Schinkel.
Mit Selina Urban und Lena Büschel hat Steinwerth aber auch zwei Spielerinnen im Kader, die vor allem mit ihrer Körpergröße ein wichtiges Sichtungsargument vorzuweisen haben. Alle versuchen in die Fußstapfen von Spielerinnen wie Elisa Hebecker und Mareike Müller zu treten, die ebenfalls in diesem Turnier erstmals den Bundestrainern aufgefallen waren und nun an der Schwelle zur 1. Bundesliga stehen.
Jungen reisen nach Bamberg
Bei den Jungen führen BVSA-Verbandstrainer Sascha Prötzig und Mario Leuschner (MBC Weißenfels) folgende 12 Spieler ins Turnier in Bamberg am selben Wochenende: Yannick Hennelotter, Ralf Maleska, Jannik Vetterling, Anton Albrecht, Albrecht Kranich, Sören Küsel (alle HSC 96), Niklas Benndorf, Franz Veit, Aaron Kayser, Sebastian Böttcher (alle MBC), Aaron Kaspar (USV Halle) und Lukas Scholz (BG Aschersleben)
Das Team spielt in der Vorrundengruppe A gegen Bayern, SG Rheinland-Pfalz/Saarland und Thüringen. Alle Spiele finden am Samstag statt und am Sonntag geht es dann um die Platzierung im Überkreuzvergleich. Gespickt mit aktuellen Auswahlspielern ist aus dem BVSA-Team wirklich kaum ein Spieler herauszustellen und man darf gespannt sein auf das Sichtungsergebnis der Jungs.
Mit Yannick Hennelotter hat der BVSA ein außerordentliches Aufbautalent, der ebenfalls im letzten Jahr bereits auffallen konnte. Dazu kommt mit Lukas Scholz ein 1,90m großer Spieler (Schuhgröße 50), dessen Körpermaße sicher auch den Bundestrainern nicht verborgen bleiben. Aaron Kaspar, Jannik Vetterling, Aaron Kayser und Ralf Maleska sind sicherlich ebenfalls heiße Kandidaten auf eine Finalnominierung.
Bei allen Turnieren werden die jeweils 24 talentiertesten Spielerinnen und Spieler für das abschließende Finalturnier im hessischen Wetzlar am 28./29. April 2012 nominiert. Dort werden die Akteure der neu formierten Auswahlteams gegeneinander antreten und ihr Können erneut der Bundestrainerriege demonstrieren. Zum Abschluss des Turniers wird das Sichtungsteam dann die jeweils besten zwölf Spielerinnen und Spieler für die beiden ING-DiBa-Perspektivteams auswählen.
In der Folgezeit werden diese 24 Mädchen und Jungen zur weiteren Beobachtung in die Obhut der Bundestrainer der deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften
übergeben.
Wir wünschen unseren Teams viel Erfolg!
Spielzeiten in Dessau
Samstag, 25.02.2012
9 Uhr Eröffnung
9.15 - 19.45 Uhr Vorrunde
Sonntag, 26.02.2012
9 - 13 Uhr Endrunde
13 Uhr Nominierung der 24 Spieler für das Finale in Wetzlar
Gespielt wird in der Sporthalle des Hugo Junkers Berufsschulzentrums.

Vor mittlerweile einem Jahr wurden sie als weiteres leistungssportliches Element ins Leben gerufen: Die BVSA Regionalauswahlen. In insgesamt fünf Mannschaften wurden die talentiertesten Jugendlichen einer Region konzentriert und werden nun von engagierten Trainern betreut. Doch wie fällt das Fazit nach dem ersten Jahr aus? Wir haben uns umgehört und stellen reglmäßig eine Regionalauswahl vor. Nach dem Team Anhalt schauen wir in Teil zwei in den Süden.
Bei vielen Jugendmannschaften bekannt als ein Trainer, der viel Disziplin und Eigenverantwortung voraussetzt, ist Sascha Prötzig. Das wissen auch seine Jungs der BVSA-Regionalauswahl Süd, die sich mindestens einmal in der Woche im neuen Trainingszentrum in der Robert-Koch-Straße in Halle zum Training treffen.
“Die Trainingsbedingungen hier sind wirklich gut. Die Halle wurde vor knapp fünf Jahren gebaut und ist gut in Schuss”, lobt der BVSA-Verbandstrainer seinen Arbeitsplatz. Einen Platz an der Seite des jungen, aber erfahrenen Übungsleiters hat auch ein Sportschüler aus Halle, der als Assistenztrainer zur Verfügung steht. Gemeinsam feilen die beiden an den Fähigkeiten engagierter Jugendlicher aus den Vereinen der Region Sachsen-Anhalt Süd. Die Konzentration dabei liegt auf den Spielern der Jahrgänge 1998 bis 2000.

Unter den Augen von Sascha Prötzig lernt die Auswahl Wertvolles für die Zukunft
Etwa zwölf bis 16 Spieler sind jedes Mal in der Halle, wenn Sascha Prötzig in die Hände klatscht und mit dem Training beginnt. Viele davon spielen beim Halleschen SC 96, beim USV Halle oder kommen aus der Jugend des Mitteldeutschen BC. “Wir legen viel Wert auf Eigenverantwortung und somit auch auf Anwesenheit. Die Jugendlichen lernen hier, ihren Alltag selbst zu planen und ihnen wird auch bewusst, welche Opfer man bringen muss, wenn man es ganz nach oben schaffen will”, lobt Prötzig seine junge Mannschaft.
Ein gewisser Leistungsdruck ist möglich und wohl auch nötig, denn der Süden des BVSA-Landes erfreut sich einer ausgeprägten Vereinslandschaft mit vielen Jugendabteilungen. Einige Auswahlspieler trainieren zusätzlich ein zweites Mal in der Woche mit ihrem Coach in Weißenfels. Ganz aktuell liegt der Fokus darauf, den Jahrgang 99 optimal auf die ING DiBa-Maßnahme am kommenden Wochenende in Bamberg vorzubereiten.
Verglichen mit den übrigen vier Regionalauswahlen ist die Mannschaft aus dem Süden sehr jung. Besondere Beachtung schenken die Coaches dem intensiven und aufmerksamen Training und Spiel, um bestmöglich vorbereitet zu sein und den Spielern das nötige spielerische Werkzeug mitzugeben.
Dass die jungen Basketballer viel Talent mitbringen, ist leicht zu erkennen. Dass Talent aber nicht alles ist, weiß man in der Welt des Sports schon lange. “Am Ende zählt der Kopf”, meint Sascha Prötzig ernst, “man muss den Kindern ehrlich erklären, was alles dazugehört, Leistungssportler zu sein”. Die DBB-Konzeption dient der Mannschaft immer wieder als Vorlage dafür, welchen Basketball man spielen möchte.
Auch durch das langfristige Training in der BVSA-Regionalauswahl zeigt sich dann, wer es einmal in die oberen Ligen schaffen kann. “Wir arbeiten hier natürlich sehr individuell”, so der Coach, “nach einer Weile sieht man dann, wer sich anbietet, den Weg einer Spielerkarriere einzuschlagen.” Nach oben schauen seine Schützlinge jedenfalls: “Die Jungs lesen die Berichte des BVSA und sind oft bei den Spielen der Wölfe in Weißenfels. Aktuell schwärmen sie von Arizona Reid oder Hördur Vilhjalmsson”, schmunzelt Prötzig.
Sei es nun die NBA oder aber ein Heimspiel des Mitteldeutschen BC - Vorbilder finden sich vor der Haustür und in der Ferne.
Kommende Termine Regionalauswahl-Turniere
19.05.2011 in Aschersleben (Teams stehen noch nicht fest)
30.06.2011 Ort und Teams stehen noch nicht fest
Das Portrait der Regionalauswahl stellte Philip Thomisch zusammen.

Die Basketball-Spielsaison 2011/12 biegt auf ihre Zielgerade ein - ab jetzt wollen wir euch wieder einmal pro Woche informieren, wie sich die Teams aus Sachsen-Anhalt schlagen. Kurz und knackig.
Lange Reise für die Wölfe
In der Pro A wollen die Wölfe zurück in die Erfolgsspur. Mit einem Sieg gegen die Cuxhaven BasCats will der Mitteldeutsche Basketball Club die Heimniederlage gegen Essen am vergangenen Sonntag vergessen machen. Im Hinspiel wiesen die Wölfe die Katzen aus dem Norden mit 107:69 deutlich in die Schranken. Das Spiel wird live über einen Stream der Cuxhavener Homepage übertragen.
In der Pro B wollen die BSW Sixers (13-7) ihrem in dieser Woche vierzig Jahre alt gewordenen Chefcoach Stephen Arigbabu ganz sicher einen Heimsieg über Schlusslicht Gießen Pointers (2-18) schenken, müssen dabei aber studienbedingt auf ihren Kapitän Sascha Ahnsehl (15.1 ppg, 3.7 ass) verzichten.
In der DBBL haben die Löwinnen der SV Halle Lions in der heimischen Burgstraße die Möglichkeit, sich für die im Hinspiel in Rothenburg/Scheeßel so schmerzlich erlittene Niederlage zu revanchieren und mit einem Sieg weiter im Rennen um einen der begehrten Play-off Plätze zu bleiben.
Im letzten Spiel der regulären Saison in der WNBL haben die SV Halle Junior Lions (0-12) erneut verloren - nun gilt die volle Konzentration der Vorbereitung auf die Play-down Runde.
Derby in Aschersleben
In der 1. Regionalliga der Herren steht am Samstagabend in Aschersleben das Sachsen-Anhalt Derby zwischen dem Gastgeber (5-10) und dem BBC Magdeburg (9-6) an. Während der BBC in der Vorwoche souverän die White Devils aus Cottbus (4-12) mit 89:59 in die Schranken wies, konnten die Tigers bei der 88:104-Heimniederlage gegen Itzehoe das Fehlen von Flügelspieler Sebastian Lindenberg (13.2 ppg, 61% 2fg) nicht kompensieren.
Für den Tabellenführer der 1. Regionalliga Damen, den SV Halle II (10-2), beginnt das letzte Saisonviertel erst am 3. März.
In der 2. Regionalliga West der Männer scheint hingegen das Titelrennen für die Bodfeld Baskets Oberharz (12-4) nach der 82:91-Niederlage beim Tabellendritten Westerstede (11-4) gelaufen zu sein. Topscorer Everage Richardson kam diesmal auf 30 Zähler und sammelt nun zwei Wochen lang gemeinsam mit seinen Teamkameraden Kraft für das Topspiel gegen Tabellenführer Hannover Korbjäger (13-2) am 25. Februar.
Weiter ungeschlagen im Jahr 2012 bleiben die Damen von Justabs Halle (9-3) in der 2. Regionalliga Nordost. Beim klaren 97:45-Heimsieg über Greifswald (2-11) trat Justabs, angeführt von Navy Loth (29 pts), diesmal immerhin zu sechst an. Am Samstag kommt der Tabellensechste aus Spandau (5-8) in die Erxleben-Kaserne.
Spannung oben wie unten
In der Oberliga der Herren fehlten dem BC Anhalt (3-14) ganze neun Sekunden zum Klassenerhalt. Doch dann versenkte Thomas Gronwald (21 pts) einen Dreier für den BBC Halle (3-13) und sicherte seinem Team damit nicht nur den 93:92-Heimsieg, sondern eine allerletzte Chance auf den Klassenerhalt. Läuft das Nachholspiel BBC - BSW Sixers II (11-5) an diesem Sonnabend in normalen Bahnen, dann fällt die Entscheidung über den Ligaverbleib am 25. Februar im Fernduell zwischen dem BC Anhalt und den Hallensern. Doch selbst der TSV Niederndodeleben (2-15) ist rechnerisch noch nicht abgestiegen.
Nicht weniger spannend wird am 25. Februar der Kampf um die Play-off Plätze. Nach dem deutlichen 84:66-Erfolg beim USV Halle (14-3) hat sich der Hallesche SC 96 (16-1) die Pole Position für die Postseason gesichert, der USV wird als zweitgesetztes Team spielen. Dahinter aber ist alles offen. Die BSW Sixers (11-5) können mit dem Sieg im Nachholspiel auf Rang drei springen, Kalbe (11-6) und Wolmirstedt (11-6) spielen am 25. Februar im direkten Duell gegeneinander.
In der Oberliga der Damen geht es nach zwei Wochen Pause am Wochenende in die entscheidende Saisonhälfte. Spitzenreiter BSW Sixers (7-0) kann sich dabei in Ruhe ansehen, ob Verfolger SV Halle III (4-2) im einzigen Spiel des Wochenendes gegen den USV Halle (1-5) Anschluss hält.
Tigers-Reserve bekommt das Zittern
In der Landesliga Nordwest haben die Aschersleben Tigers II (11-2) mit der zweiten Heimniederlage in Folge das Aufstiegsrennen wieder spannend gemacht. Stendal (9-3) siegte dank starker erster Halbzeit (44:29) mit 74:71 und gehört nun genauso zum Kreis der Oberliga-Aspiranten wie der USC Magdeburg II und Börde Magdeburg (beide 10-3). Aschersleben muss am Sonntag nach Burg (5-7), das noch um die Quali für die eingleisige Landesliga 2012/13 kämpft.
Das tut im Südosten auch der SV Zörbig (7-6) , der im einzigen Spiel des vergangenen Wochenendes mit 92:57 über die BSW Sixers III (2-11) triumphierte. Nicky Günther traf dabei vier Mal von der Dreierlinie. Ein Schlüsselspiel um die Landesliga-Quali und möglicherweise auch den Oberliga-Aufstieg steigt am Sonnabend in der Burgstraße. Dort empfängt der HSC III (7-5) Imo Merseburg (7-5).
Die kurioseste Partie der Liga findet jedoch in der Listschule beim Duell Erster (BBC Halle II, 13-0) gegen Zweiten (USV Halle II, 11-2) statt. Die beiden Topteams der Liga könnten nach momentanem Stand beide nicht in die Oberliga aufsteigen.
Alles klar für den MTV?
Auch in den drei Bezirksligen wird wieder gespielt, im Südosten könnte der MTV Wittenberg (12-0) mit einem Heimsieg über den Tabellenzweiten BSW Sixers IV (8-3) die Meisterschaft fast schon perfekt machen.
Im Süden hat Spitzenreiter Weißenfels III (8-1) während der Woche die eigene vierte Mannschaft (3-7) 74:67 bezwungen, pausiert deshalb am Wochenende.
Im Nordwesten kann Tabellenführer Halberstadt (10-0) entspannt in die Partie gegen Schlusslicht Bodfeld Baskets Oberharz II (0-10) gehen
Das Ligageschehen stellte Thomas Schaarschmidt zusammen.