Archive for September, 2011

Saisonpreview 11/12: Oberliga Damen

Freitag, September 30th, 2011

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Eine Woche nach den Männern starten nun auch die Damen in ihre neue Oberliga Saison. Sechs Teams aus zwei Bundesländern stellen sich auf abwechslungsreiche Begegnungen ein. Philip Thomisch hat für bvsa.de einige der Mannschaften der kommenden Spielzeit unter die Lupe genommen und entdeckte dabei Kader im Wandel, Jugendspielerinnen in der Pflicht und bekannte Gesichter im neuen Trikot.

Kleine Liga – großes Potenzial

Das „Zentrum“ der Damen-Oberliga ist erneut Halle. Nach dem Aufstieg der Justabs-Damen in die 2. Regionalliga verbleiben immerhin noch drei Mannschaften aus der Saalestadt in der Liga. Durchaus interessant ist, was die Spielklasse über sich selbst sagt: Eine Mischung aus jungen Entwicklungsteams, ehemaligen Regionalligisten und sogar reinen „Spaßmannschaften“ trifft in interessanten Duellen aufeinander. Überraschungen scheinen dabei vorprogrammiert zu sein.

Der USC Magdeburg im Wandel

Auf dem Programm der Spielerinnen des USC Magdeburg steht in erster Linie viel Arbeit. Noch in der letzten Saison landeten die Damen aus der Landeshauptstadt auf dem zweiten Platz und bewiesen mit der statistisch besten Feldwurfquote eindrucksvoll ihre Treffsicherheit. Das wird sich in dieser Spielzeit wohl nicht wiederholen.

Stefan Willi Hart, der von nun an Trainer der Magdeburgerinnen sein wird, fasst zusammen: „Der Verein befindet sich in der Phase der Neustrukturierung. Das vorrangige Ziel in dieser Saison soll der Spaß für alle Beteiligten sein.“ Gemeinsam mit Cindy Stöhr, die in der vergangenen Oberligasaison mit einem Schnitt von 15,6 Punkten immerhin viertbeste Werferin der Liga wurde, verließen gleich vier Leistungsträgerinnen den Universitätssportclub.

USC Magdeburg mit Trainer Stefan Will Hart // Foto: Verein

USC Magdeburg mit Trainer Stefan Will Hart

Diese Lücken konnte man jedoch nicht mit erfahrenen Neuzugängen füllen, sondern griff auf die eigenen Jugendspielerinnen zurück. „Die 13-jährige Franziska Hänelt hat sich durch ihr Engagement und ihren Ehrgeiz für die erste Mannschaft empfohlen“, lobt der Coach seine jüngste Spielerin.

Obwohl der neue Übungsleiter nun den schweren Auftrag hat, die Nachwuchstalente bei ihrer Entwicklung zu fördern und in die Mannschaft zu integrieren, peilt er eine Platzierung im Mittelfeld an. Der Altersdurchschnitt von unter 19 Jahren macht das Team dennoch eher zur Wundertüte. „Das Spielniveau in der Liga ist natürlich sehr stark unterschiedlich“, weiß Stefan Willi Hart. Und hofft trotz des unerfahrenen Teams auf das eine oder andere Erfolgserlebnis.

Neue Zielsetzung bei den Ladybaskets Jena

Zuversichtlich auf die kommende Saison blickt Mathias Lahn. Der Trainer der Ladybaskets Jena, die erneut das einzige Oberligateam sein werden, welches nicht aus Sachsen-Anhalt stammt, stellt mit einem Augenzwinkern fest: „Wir können nun von uns behaupten, eine komplette Mama Fünf auf das Feld stellen zu können.“ Dass die Spielerinnen nicht nur gute Mütter, sondern auch Mütter des Erfolges sein werden, davon ist man bei den Ladybaskets überzeugt: „Wir wollen Tabellenerster werden und halten das zwar nicht für einfach, aber es ist machbar“, schätzt der Übungsleiter ein.

In der Spielzeit 2010/11 belegten die Baskets allerdings nur Rang fünf und konnten nicht um die oberen Plätze mitspielen. Deshalb wird nun auf insgesamt sechs Neuzugänge zurückgegriffen, die die Mannschaft näher an das hoch gesteckte Ziel heranführen sollen. Wieder bei den Ladybaskets sind Elisa Knaute und Claudia Zeyen, die beide aus der Babypause zurück aufs Parkett kommen.

Ebenso im Trikot der Thüringerinnen auflaufen wird Claudia Janitzky, die reichlich Oberligaerfahrung an die Kernberge mitbringt und sich von den Damen des SC Osterwiek verabschiedet hat. Bei den Thüringerinnen verabschiedeten sich insgesamt nur vier Spielerinnen vom Oberligateam, wobei Judith Berles und Katharina Held in der Landesligamannschaft der Ladybaskets weiterhin am Ball bleiben werden.

Auf eine kurze und dennoch harte Oberligasaison hat der Coach seine Ladys bereits vorbereitet: „Ich schätze neben uns den SV Halle III am stärksten ein. An der Spitze dürfte es eng zugehen, da ist alles möglich“. Möglich ist aber auch, dass noch eine weitere junge Mutter den Basketballerinnen zu Hilfe kommen wird. Ramona Vötgen befindet sich zwar noch in der Babypause, kann dem Team aber möglicherweise im Laufe der Saison doch noch aushelfen. Für die hohen Ziele der Baskets wäre sie vielleicht das Zünglein an der Waage. Möglicherweise sogar die Mutter des Erfolges.

Und ansonsten? Stellt sich natürlich wie immer die Frage, mit welcher Mannschaft der SV Halle III in die Liga geht, wie sich USV Halle und USV Halle II präsentieren und welche Rolle die stets engagierten Sixerinnen aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen spielen wollen und können. Alle Antworten ab 8. Oktober!


Saison Previews 2011/12

Bezirksliga Männer - 05.09.2011

Landesliga Männer - 21.09.2011

Oberliga Herren - 22.09.2011

Oberliga Damen - 29.09.2011

In Basketball News


Camp Report: BBC Magdeburg

Donnerstag, September 29th, 2011

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Mitte September starten auch die überregional vertretenen Clubs aus Sachsen-Anhalt in ihre Saison. Wie immer haben wir uns in den Trainingscamps umgehört und stellen euch die Teams und ihre Ziele vor. Im fünften Teil hat Daniel George den BBC Magdeburg besucht.

Die Lage

Die Eagles aus Magdeburg haben sich in der 1. Regionalliga etabliert, gelten dort inzwischen als feste Größe. Nun streben die Elbestädter nach mehr: „Wir wollen unbedingt in die 2. Bundesliga, wenn wir die sportliche und wirtschaftliche Basis dafür geschaffen haben”, steckt BBC-Manager Peter Bogel ein ambitioniertes Ziel.

Um die „Mission Aufstieg” erfolgreich zu gestalten, wurde der Kader vor der Spielzeit 2011/2012 nahezu komplett erneuert. Lediglich fünf Spieler aus der Vorsaison blieben dem BBC erhalten, sieben Neuzugänge stießen zum Team. Perica Simic, Marco Klingberg und Felix Neumann können dabei allerdings nur bedingt als Neuzugänge bezeichnet werden, denn das Trio  kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte. Diese verlassen haben hingegen die langjährigen Leistungsträger Thilo Markiewicz und Volodymyr Ivanov. Auch der US-Amerikaner Derrick Stevens verließ den Verein, schloss sich den Herzögen Wolfenbüttel (Pro B) an. Stefan Ahrens und Ole Alsen zog es derweil zum Ligakonkurrenten Aschersleben Tigers.

M. Opitz

Michael Opitz

Nicht nur auf dem Parkett kam es in der Elbestadt zu grundlegenden Veränderungen: Die Spielgemeinschaft BG Magdeburg - bestehend aus dem BBC und dem USC Magdeburg - wurde in gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Die Spielrechte gingen an die Ursprungsvereine zurück. Somit startet das Regionalliga-Team unter dem Namen BBC Febro Eagles Magdeburg in die kommende Saison.

Die neu formierte Magdeburger Mannschaft absolvierte während der Vorbereitung 15 Testspiele - ein umfangreiches Programm. Und für Trainer Michael Opitz genügend Zeit, um Spieler zu testen und Schwachstellen auszumerzen. Dabei erhält Opitz künftig Unterstützung an der Seitenlinie: mit Norman Käselitz von den Ballers Schönebeck wurde ein Assistenztrainer verpflichtet.  „Wir haben eine sehr junge und hungrige Mannschaft”, sagt Trainer Michael Opitz, „ich bin überzeugt, dass wir unsere Ziele mit diesem Kader erreichen werden.”

Die sportliche Basis scheint folglich gelegt, an den wirtschaftlichen Grundlagen wird kontinuierlich gearbeitet. Diesbezüglich hatte Präsident Rene Monse in der Off-Season viel Positives zu verkünden: Zahlreiche Sponsoren konnten gewonnen, Marketing- und Werbeprofis engagiert, die Rahmenbedingungen damit deutlich verbessert werden - Voraussetzung für den ersehnten Aufstieg


Die Neuen

Aufbauspieler Michael Canty konnte ebenso wie Dennis Gebert, Dominic Zydorek, Sebastian Harke und Frederic Nitsch gehalten werden. Außerdem gelang den Nachwuchsspielern Gordon Briest und Dennis Williams der Sprung in die Regionalliga-Mannschaft. Komplettiert wird der Kader schließlich von sieben Neuzugängen:

Zurück: Marco Klingberg

Zurück: Marco Klingberg

Die erfahrenen Recken Simic (31 Jahre) und Klingberg (37) sollen den zahlreichen jungen Spielern routiniert zur Seite stehen. „Von den beiden erhoffen wir uns eine gewisse Führung des Teams”, sagt Peter Bogel. Denn bis auf Simic, Klingberg und Sebastian Harke (29) ist kein Eagles-Akteur älter als 23 Jahre - zugleich das Durchschnittsalter der Mannschaft.

Die Neuzugänge Lars Meyer und Souleymane Diallo verfügen bereits über Regionalliga-Erfahrung, sollten dem BBC sofort weiterhelfen können. Der 20-Jährige Jeremie Woods verbrachte einige Jahre in den USA und spielte dort für die West Bend High School. Allerdings: „Muss er erst zeigen, wie er in der Regionalliga klar kommt”, so Bogel. Das Talent ist zweifelsohne vorhanden.

Wie auch bei Nico Drägert (20), der von Lok Bernau an die Elbe wechselte. Der 2,09 Meter große Center-Spieler soll für Präsenz unter dem Korb sorgen. Eine ebenso imposante Erscheinung wie Drägert ist Rückkehrer Felix Neumann (2,00 Meter, 120 Kilogramm). Der 21-Jährige trug in der vergangenen Spielzeit wesentlich zum Aufstieg der Aschersleben Tigers bei und galt als Wunschkandidat.


Rotation

Guards: Michael Canty, Dennis Gebert, Marco Klingberg, Gordon Briest, Dennis Williams

Forwards: Lars Meyer, Jeramie Woods, Souleymane Diallo, Dominic Zydorek, Felix Neumann

Center: Perica Simic, Nico Drägert, Sebastian Harke, Frederic Nitsch


Prognose

Das BBC-Dreigestirn um Trainer Opitz, Manager Bogel und Präsident Monse verfügt über den nötigen sportlichen und wirtschaftlichen Sachverstand um das Ziel Zweite Bundesliga zu verwirklichen. Sollten die Magdeburger vom Verletzungspech verschont bleiben, wäre der Aufstieg bereits in der Spielzeit 2011/2012 denkbar, wenn auch überraschend. Denn die Mannschaft ist jung, neu zusammengestellt und muss daher erst zueinander finden. Doch für die Zukunft steht fest: Die Mischung aus vielversprechenden Talenten und erfahrenen Routiniers lässt auf Zweitliga-Basketball in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt hoffen.



Andere Camp Reports
Mitteldeutscher BC (Pro A)
BSW Sixers (Pro B)
Aschersleben Tigers (1. RL Nord)
Bodfeld Baskets Oberharz (2. RL West)

Halle Lions (DBBL)
Justabs Halle (2. RL Damen)
Halle Lions (WNBL)

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BVSA kompakt - 28.09.2011

Mittwoch, September 28th, 2011

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Hohe Auszeichnung für Hebecker

Die deutliche 45:68-Niederlage gegen Wasserburg und die Entlassung von Trainer Jaroslaw Zyskowski waren nicht gerade der ideale Saisonauftakt für Damen-Erstligist SV Halle Lions. Trotzdem aber darf man im Lager der Löwinnen stolz sein: Während des Saisonauftaktturniers in Chemnitz am zurückliegenden Wochenende wurde Laura Hebecker zur besten Nachwuchsspielerin der vergangenen Saison gekürt.

Laura Hebecker

Laura Hebecker

Nach Nadja Prötzig gewann nun die zweite Spielerin der SV Halle Lions die jährlich prämierte Auszeichnung durch die DBBL innerhalb der letzten drei Jahre. Laura Hebecker ist 18 Jahre jung. Sie zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit und ihr gutes Spielverständnis, die sie zu einem klassischen Small Forward machen, aus.

Sei es der gute Schuss von außen, der kompromisslose Zug zum Korb, das feine Auge für die freie Mitspielerin, eine engagierte Verteidigung oder das beherzte Zupacken beim Rebound, die 1,81 m große Hebecker glänzt in allen Bereichen des Spiels. Doch ihr größter Trumpf ist sicher ihre charakterliche Ausgeglichenheit in Kombination mit ihrem unbändigen Ehrgeiz.

Auch BVSA-Landestrainer Christian Steinwerth war begeistert von der Ehrung und ihrer Wirkung.”Mit Laura hat der Standort Halle wiederholt sein großes Potenzial unterstrichen. Die Verbindung von Schule und Sport ist bereits bei Nadja Prötzig optimal für die Entwicklung gewesen und nun erneut gekrönt worden. Herzlichen Glückwunsch an Laura!”



Fiba-Duo sponsort neue Shirts

Am vergangenen Wochenende waren sie zum ersten Mal auf den Oberliga-Spielfeldern zu sehen: Die neuen BVSA-Schiedsrichter Shirts. Die beiden Fiba-Schiedsrichter Toni Rodriguez und Oliver Krause aus Halle hatten in einer großen Aktion allen Schiedsrichtern der höchsten Männer-Spielklasse des Landes ein nagelneues Trikot zur Verfügung gestellt.

“Auch wenn wir mittlerweile international und national im Einsatz sind und nicht mehr in Sachsen-Anhalt”, sagt Oliver Krause, “so wissen wir doch, woher wir kommen.”

Neben den Sponsorenaufdrucken prangt auf den Shirts auch das offizielle BVSA-Logo, was für ein einheitliches Auftreten, aber auch ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl sorgen soll. “Wir wollen mit dieser Aktion etwas zurückgeben und zeigen, dass wir nach wie vor dem Basketball in unserer Heimat verbunden sind”, so Rodriguez.


Großer Traum in Kalbe geht in Erfüllung

Vergangenen Donnerstag wurde der große Traum endlich wahr: Mit der Einweihung des neuen Streetball-Platzes in Kalbe haben die Kinder und Jugendlichen der Milde-Stadt nun  ihren eigenen “Playground”. Geboren wurde die Idee bereits im Jahr 2009 unter dem Motto “Spiel der Strasse - Streetballplatz am sozialen Brennpunkt.” Federführend war dabei die AWO Sozialdienst Altmark GmbH mit dem erfolgreichen Projekt “Körbe gegen Gewalt”. Von den 80 im Projekt betreuten Kindern und Jugendlichen stammen über 70 Prozent aus sozial schwachen Familien.

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Die Stadt Kalbe/Milde stellte den Baugrund kostenlos zur Verfügung, zum Bau wurden dann Mittel von 32.000 Euro nötig. Zu den Förderern und Sponsoren, die diese Summe aufbrachten, zählten unter anderem Lotto Toto, die Dirk Nowitzki Stiftung, der Club der Basketballfreunde Deutschlands, die RTL-Stiftung und das Bündnis für Demokratie  und Toleranz sowie auch der VfL Kalbe/Milde.

Ein tolles Projekt für die Region, aber auch ein Beispiel für andere Vereine, das zeigt, wohin kontinuierliches Engagement und Einsatz für eine Sachen führen können.


Zweimal Bronze bei DM im Streetball

Der VfL Kalbe/Milde ist mit zwei Bronzemedaillen von der Deutschen Meisterschaft im Streetbasketball aus Münster zurückgekehrt. In der Kategorie Mädchen 96/97 belegten Michaela Linke, Jasmin Duwe, Linda Pretz und Madlin Winnemund Rang drei, genau wie Julian von Glahn, Leonie Hinz, Helene Schmidt und Cassandra Duwe in der Altersklasse Mädchen 2000 und jünger.

Die Jungen “00 und jünger” in der Besetzung Malte Schmieder, Eric Drewlies, Max Malte Müller und Elias Czubowksi wurden Vierte, das Männerteam um die Oberligaspieler Harald Lotsch, Michael Berck, Erik Lange und René Maiwirth wurden unter 36 Teams starker Fünfter.



Neues Basketball-Buch ist erschienen

Einzigartige Triumphe wie der Gewinn des EM-Titels der Herren 1993, die Bronzemedaille der Herren bei der WM 2002, die Silbermedaille der Herren bei der EM 2005, aber auch die Bronzemedaille der Damen bei der EM 1997, der Korac-Cup-Triumph von ALBA Berlin 1995 oder der Gewinn der Europaliga durch die Damen des BTV Wuppertal 1996 all das und viel mehr findet sich im neuen vom Deutschen Basketball herausgegebenen Basketball Buch: “1992 bis heute: Zwei Jahrzehnte voller Erfolge”.

Spannende Geschichten rund um die Personen, die den Basketball in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren geprägt haben, allen voran natürlich DBB-Nationalspieler und NBA-Champion Dirk Nowitzki.

Die vergangenen 20 Jahre Basketball in Deutschland in einem Buch, beschrieben von renommierten Autoren und gestaltet mit packenden Fotos: ein Muss für jeden Basketball-Fan! Das Buch erscheint im November 2011. Bis zum 7. Oktober 2011 können Basketball-Fans das Buch zum Subskriptionspreis von € 16,00 bestellen Email an barbara.noertemann@basketball-bund.de. Ab zehn Bestellungen pro Verein wird automatisch an einer Verlosung teilgenommen - zu gewinnen gibt es tolle Preise wie Schiedsrichter- und Ballpaket. Bestellformular



BVSA kompakt stellten Thomas Schaarschmidt, Ralf Gonschorek, Thomas von Glahn und Thomas Weidig zusammen.

In Basketball News


Bundesjugendlager 2011 - Die Vorschau

Dienstag, September 27th, 2011

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Wie in jedem Jahr nimmt die Mitteldeutsche Auswahl - gebildet von den Landesverbänden Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen - auch diesmal wieder am Bundesjugendlager in Heidelberg ab Donnerstag teil. Dieses Mal sind es die Jahrgänge 1997/98, die sich den Augen der DBB-Bundestrainer stellen und einen der begehrten Plätze im Leistungscamp im Dezember ergattern möchten.  Zum Bundesjugendlager 2011 im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar werden über 200 Spielerinnen und Spieler erwartet. Insgesamt 17 (Jungen neun, Mädchen acht) regional zusammengestellte Auswahlteams messen bei Mädchen und Jungen ihre Kräfte. Im Vordergrund steht dabei wie schon in den Vorjahren die Präsentation der einzelnen Spielerinnen und Spieler und weniger das erzielte Resultat der Teams.

Bundestrainer vor Ort

Mit Bastian Wernthaler, Alex Maerz, Birte Schaake und Patrick Bär (Mädchen) sowie Frank Menz, Kay Blümel und Harald Stein sind die Bundestrainer wieder als Sichter vor Ort. An insgesamt vier Tagen werden Trainingseinheitenn und Spiele (1.-3.10.) in den vier Hallen am OSP durchgeführt. Darüber hinaus gibt es weitere begleitende Veranstaltungen wie z.B. eine Arbeitstagung des DBB-Jugendausschusses, eine Sitzung des NBBL-Ligaausschusses, ein Treffen des DBB-Jugendausschusses mit den LV-Jugendwarten und nicht zuletzt einen Anti-Doping-Vortrag für alle Spielerinnen, Spieler, Trainer und Eltern.

Sandra Rosanke

Sandra Rosanke

Die weibliche Delegation der Mitteldeutschen Auswahl wird dabei von BVSA-Pooltrainerin Sandra Rosanke betreut. Mit Antonia Reinicke hat Sachsen-Anhalt eine Spielerin im Rennen, die sich sicherlich Chancen auf das Leistungscamp ausrechnen darf. Sie hatte bereits im vergangenen Jahr mit guten Leistungen in Heidelberg gezeigt, dass mit ihr zu rechnen ist.

Insgesamt stellt der BVSA mit fünf Spielerinnen das Gros des diesjährigen Teams. So stellt die weibliche Auswahl gleichsam ein Spiegelbild der Kräfteverteilung in Mitteldeutschland dar - genau die Hälfte des Teams stellen jeweils Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Chancen bei Jungen geringer

Im männlichen Bereich gestaltet sich die Lage etwas anders. Hier ergibt sich eine bunte Mischung aus Thüringern, Sachsen und BVSA-Spielern. Sachsen-Anhalt ist mit drei Teilnehmern vertreten, wobei die Chancen der Jungs auf eine Nominierung für das DBB-Camp wohl geringer einzuschätzen sind. Trotzdem wollen die „Männer” an die positiven Auftritte ihrer vorherigen Jahrgänge anknüpfen und die eigenen guten Ergebnisse der Vorbereitung bestätigen.

Der Mitteldeutsche Verbund ist damit weiterhin fester Bestandteil der größten DBB-Maßnahme in diesem Altersbereich. Die Ergebnisse der Jungs zeigen zuletzt einen insgesamt leicht positiven Trend, wohingegen die Mädchen erst wieder an alte Erfolge ( Jahrgang 1988 - Sieger, 1992 - Platz 3, 1993 - Platz 2) Anschluss finden müssen.

Allerdings sollte hierbei nicht außer Acht gelassen sein, dass seit drei Jahren die Teamplatzierung nur noch statistische Bedeutung hat, da das Bundesjugendlager auf Einzelspieler und deren Nominierung ausgerichtet ist. Hier hatte die Mitteldeutscher Auswahl vor allem bei den Mädchen ständige Sichtungserfolge zu verzeichnen. Wir hoffen auf eine Fortsetzung.

In Basketball News


Wettkampfsperre aufgehoben

Montag, September 26th, 2011

Der Verein Bernburg Baskets ( 1320028 ) hat die offenenen Forderungen des BVSA, die eine Sperre ausgelöst haben, und das Meldegeld beglichen. Die Beträge sind am 26.09.2011 auf dem Konto des BVSA eingegangen. Die Wettkampfsperre wird mit Wirkung vom 26.09.2011 aufgehoben.

Schmidt ( Kassenwart ) im Auftrage des Vorsitzenden

In Amtliche Mitteilungen, allgemeine News


Camp Report: SV Halle Lions

Sonntag, September 25th, 2011
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Mitte September starten auch die überregional vertretenen Clubs aus Sachsen-Anhalt in ihre Saison. Wie immer haben wir uns in den Trainingscamps umgehört und stellen euch die Teams und ihre Ziele vor. Im fünften Teil blicken wir auf die SV Halle Lions in der DBBL.

Die Lage

Viel Neues hören konnte man in der Vorbereitungsphase von den Lions aus der Händelstadt. Nachdem diese nun als neu gegründete Spielbetriebsgesellschaft - also aus einer GmbH mit Trägerverein - bestehen, verabschiedete man sich von Trainer Peter Kortmann und dem Großteil des Kaders aus der Vorsaison. Mit Jaroslaw Zyskowski steht ein neuer Mann an der Seitenlinie, der zuletzt die Leipziger Bundesligadamen betreute, welche sich aber in der letzten Spielzeit aus dem Oberhaus verabschieden mussten.

Verabschiedet aus Halle hat sich auch ungefähr die Hälfte der Spielerinnen des Löwenrudels. Dennoch positiv anzumerken ist, dass ein Großteil der bereits in den Kader integrierten Jugendspielerinnen den Lions die Treue hielt. Jene fünf Jungnationalspielerinnen zu halten - darauf legt man in Halle nun besonderen Wert. Mit dem eigens verordneten Motto “Mit dem Nachwuchs an die Spitze” möchte man nun auf Fehler aus der Vergangenheit reagieren und das eigene Potenzial in Erfolge ummünzen.

Unterstützt werden sie dabei von den beiden routinierten Leistungsträgerinnen Tamara Tatham und Michaela Abelova, die ebenfalls in Halle geblieben sind. Star-Spielerin Tatham jedoch verpasste die komplette Vorbereitung wegen ihrer Einsätze für die kanadische Nationalmannschaft und muss sich nach ihrer Rückkehr neu ins Team einfügen. Mit dem TSV Wasserburg und dem BC Marburg bekommen es die Hallenserinnen jedoch gleich zu Beginn der Saison mit schweren Gegnern zu tun. Ausgeschriebenes Ziel ist die “Spitze” aus dem Motto allerdings noch nicht. Man möchte wieder die Play-offs erreichen, was bis jetzt auch vier mal in Folge gelang.


Die Neuen

Die verbliebenen Leistungsträgerinnen werden durchaus von prominenten Neuverpflichtungen unterstützt. So zog es die Spielmacherin Nadja Prötzig - nach ihrem Ausflug nach Wasserburg und schließlich Osnabrück - wieder zurück an die Saale. Mit Alissa Pierce konnte man außerdem eine flexible Guard-Spielerin mit echtem Löwenherz verpflichten, die schon in der Vorbereitung ihre Klasse bewies.

Auf der Center-Position bereitete die US-Amerikanerin Whitney Cunningham
Coach Zsykowski derart Kopfzerbrechen, dass er sie nach kurzer Zeit wieder nach Hause schickte. Mangelnder Einsatz und eine nicht vorhandene Integrationsbereitschaft wurden als Gründe genannt. Den Luftraum der Zone unsicher machen soll stattdessen nun Ashley Ellis-Milian, die zwar einige Zentimeter kürzer ist als ihre Vorgängerin, diese aber in Sachen Athletik und Treffsicherheit um Längen schlägt.

Schock der Vorbereitung war allerdings der Ausfall von Neuzugang Nadja
Prötzig. Die flinke Aufbauspielerin, die schon einen Kreuzbandriss hinter sich hat, musste erneut am Knie operiert werden und fällt somit in den ersten Begegnungen aus.


Rotation

Guards: Alissa Pierce, Nadja Prötzig, Michaela Abelova, Julia Kohlmann, Amrei Bonzdzio

Forwards: Karla Babica, Inken Henningsen, Laura Hebecker, Maria Uhlenhaut, Laura Masek

Center: Tamara Tatham, Ashley Ellis-Millian, Anna Heise, Andrea Damm


Prognose

Der Umbruch bei den Löwinnen macht dem Team noch zu schaffen. Beim heimischen Halplus Cup zeigten diese phasenweise, dass sie als Team aufspielen können, konnten aber dennoch nur eins der drei Spiele gewinnen. Das Fehlen von Tamara Tatham und Nadja Prötzig schwächt die Mannschaft vor allem in der Anfangsphase der Saison zusätzlich. Das Erreichen der Play-offs ist sicher möglich, setzt aber Arbeit, Kampf und Integrationsbereitschaft für die Jagd nach Punkten voraus. Ein Spaziergang wird es jedenfalls nicht.



Andere Camp Reports
Mitteldeutsche Basketball Club (Pro A)
BSW Sixers (Pro B)
BBC Magdeburg (1. RL Nord)
Aschersleben Tigers (1. RL Nord)
Bodfeld Baskets Oberharz (2. RL West)

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Halle Lions (WNBL)

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Camp Report: Mitteldeutscher BC

Freitag, September 23rd, 2011

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Mitte September starten auch die überregional vertretenen Clubs aus Sachsen-Anhalt in ihre Saison. Wie immer haben wir uns in den Trainingscamps umgehört und stellen euch die Teams und ihre Ziele vor. Im vierten Teil blicken wir auf die “Mission Wiederaufstieg” beim Mitteldeutschen BC in der Pro A.

Die Lage

Nach zwei Jahren in der Beko BBL unter Coach Björn Harmsen musste man sich sowohl von der Liga, als auch vom Trainer verabschieden. Der Club erlebte in den letzten Monaten eine Neustrukturierung in vielen Bereichen. Im sportlichen Bereich verblieb den Wölfen lediglich Forward Sascha Leutloff, der seinen Vertrag verlängerte und damit in seine fünfte Saison beim MBC geht.

Für die kommende Spielzeit sicherten nahezu alle Sponsoren zu, die Wölfe weiter in gleichem Maße finanziell zu unterstützen. Dies beschert den mitteldeutschen Basketballern einen der höchsten Etats in der Pro A und setzt gleichzeitig den direkten Wiederaufstieg als zu erreichendes Ziel voraus. Mit dem Kroaten Silvano Poropat steht den Spielern nun ein erfahrener Coach zur Seite, der bereits in Ludwigsburg und Karlsruhe an der Linie stand und 2008 sogar zum Trainer des Jahres der Beko BBL gekürt wurde.

Soll den MBC zurück in die Beko BBL führen: Silvano Poropat.

Soll den MBC zurück in die Beko BBL führen: Silvano Poropat.

Unter Druck stehen die Weißenfelser allerdings, da sie quasi zum Aufsteigen verdammt sind. Entscheidend dafür ist ab dieser Saison nicht mehr die Platzierung in der Hauptrunde, sondern das Abschneiden in den neu eingeführten Play-offs: Deren Finale muss erreicht werden!


Die Neuen

Bester Assistgeber, bester Rebounder, bester Scorer - bei den Neuverpflichtungen wollte das Management um Martin Geissler nichts dem Zufall überlassen. Dabei musste ein komplett neues Team aufgebaut werden. Während mit dem schnellen Aufbauspieler Aaron Cook (Cuxhaven) und dem athletischen Center Marcus Smallwood (Kirchheim) zwei der Top-Spieler aus der Pro A verpflichtet wurden, holte man mit Darius Hargrove den besten Scorer der ersten Liga Schwedens. Ebenso Punkte am Fließband erzielen kann Arizona Reid, der als Testspieler kam und nun über eine Spielberechtigung verfügt.

Nicht aus dem Auge verlieren sollte man auch die neu verpflichteten deutschen Spieler: So wechselten mit Malte Schwarz (Hagen), Steve Wachalski und Philipp Heyden (beide Bayreuth) talentierte Akteure an die Saale, die vor kurzem noch in Kadern der Beko BBL standen. Während der 2,06m große Center Heyden auch für die deutsche A2-Nationalmannschaft auf Korbjagd geht, bewies der gebürtige Köthener Wachalski in der Vorbereitung seine Qualitäten als Scharfschütze. Nachdem der Litauer Tautvydas Slezas nicht überzeugen konnte, sucht man allerdings noch einen weiteren echten Brett-Center.


Rotation

Guards: Aaron Cook, Darius Hargrove, Malte Schwarz, Hördur Vilhjalmsson

Forwards: Sascha Leutloff, Arizona Reid, Steve Wachalski, Robert Huelsewede

Center: Marcus Smallwood, Philipp Heyden


Prognose

Head-Coach Silvano Poropat ist es scheinbar gelungen, in kurzer Zeit ein funktionierendes Team zu formen. Eine beeindruckende Leistung beim Test gegen den Bundesligisten aus Gießen hat gezeigt, was die Mannschaft wirklich leisten kann. Wenn die Wölfe vom Verletzungspech verschont bleiben, dann werden sie ganz oben mitspielen. Die Play-offs allerdings haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.



Andere Camp Reports
BSW Sixers (Pro B)
BBC Magdeburg (1. RL Nord)
Aschersleben Tigers (1. RL Nord)
Bodfeld Baskets Oberharz (2. RL West)

Halle Lions (DBBL)
Justabs Halle (2. RL Damen)
Halle Lions (WNBL)

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Saison-Preview 11/12: Oberliga Herren

Donnerstag, September 22nd, 2011

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Am kommenden Sonnabend startet die höchste Männer-Spielklasse des Landes in ihre neue Saison, doch schon vor dem ersten Anpfiff ist klar: Die Liga kämpft um ihr Niveau. Mehr und mehr ältere Spieler haben die Teams verlassen oder stehen nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Junge Talente aber folgen kaum noch nach und so findet in der Saison 2011/12 neben dem Kampf um die Landesmeisterschaft noch ein zweiter Wettbewerb statt: Der um die Zukunftsfähigkeit jeder einzelnen Mannschaft. Die Redaktion von bvsa.de hat einen Blick auf alle zehn Teams geworfen.


USV Halle
Vorjahr: 9-13, 2. RL Ost, Absteiger

Nach einem Jahr Ausflug in die 2. Regionalliga mit einem äußerst unglücklichen Abstiegsende ist der Landesmeister der Jahre 2004, 2009 und 2010 zurück in der Oberliga. Ob  es jedoch für den vierten Titel innerhalb von sieben Jahren reicht, darüber ist sich Trainer Florian Pätzolt nicht sicher. “Wir haben viele kleine, aber wenig große Spieler.” Neben den beiden Mähne-Brüdern haben auch Tobias Portius und Felix Heise die Mannschaft verlassen. Einziger Neuzugang ist momentan Aufbauspieler Hannes Fromm, der bereits in Zwickau Regionalliga-Luft schnupperte. Doch selbstbewusst ist man beim USV immer noch: “Wir wollen wieder in die Play-offs, und dort kann dann eine Mannschaft wie wir mit ihrer Erfahriung viel erreichen.” Aber auch Pätzolt weiß, dass mit der besonderen Situation um den HSC 96 (siehe unten) in Halle ein starker Gegner um die Krone existiert.


BSW Sixers II
Vorjahr: 14-4, Play-offs

Ein komplett zusammen gebliebenes Team, verstärkt durch ein Nachwuchstalent, ein engagierter Trainer und ein Stammverein, der mittelfristig Verwendung für eine Regionalliga-Reserve haben könnte - sehen so die Zutaten eines möglichen Landesmeisters aus? Die Sixers werden auf jeden Fall wieder um den Titel mitspielen. Mit Moritz Adler, der - initiiert von Kooperationspartner MBC - vom Halleschen SC 96 nach Sandersdorf kommt und Rückkehrer Michael Preuße ist der Kader noch tiefer geworden, Trainer Marcus Brambora kann auf 13 Spieler zurückgreifen. “Natürlich wollen wir wieder in die Play-offs”, sagt Brambora, “doch das wird schwieriger als in der vergangenen Saison, da es keinen Überflieger mehr wie die Bodfeld Baskets gibt und die Liga viel ausgeglichener erscheint.” Den Grundstein für eine erfolgreiche Spielzeit muss die defensivstärkste Mannschaft der Spielzeit 2010/11  jedoch wohl in der ersten Saisonhälfte legen: Fünf ihrer acht letzten Partien werden die Sixers auswärts bestreiten.


Baskets Wolmirstedt
Vorjahr: 13-5, Play-offs

Toni Kohlmeyer hat in Wolmirstedt wieder das Traineramt übernommen.

Toni Kohlmeyer hat in Wolmirstedt wieder das Traineramt übernommen.

Das Vizekusen der Liga steckte im Finale des Season Openings in Dessau eine kuriose Niederlage gegen den BC Anhalt ein - doch das ändert nichts daran, dass ein Platz in den Play-offs wohl erneut nur über die Baskets führt. In Toni Kohlmeyer hat die Mannschaft ihren früheren Trainer zurückgeholt. Der aber muss die Abgänge von Michael Heuer, Christoph Gärtner und Benjamin John ausgleichen. Die damit verlorene Routine soll durch viel Einsatz und ein laufstarkes Teamspiel ausgeglichen werden. Konsequent ist auch der Plan, die Jugendspieler Konstantin Bauer, Alex Bilowi und Christoph Hacker in den Kader aufzunehmen. “Die Play-offs sind auch in diesem Jahr das Ziel”, sagt Toni Kohlmeyer, “ob es für mehr reicht, wird sich jedoch auch erst im Laufe der Saison zeigen, da in diesem Jahr eine große Leistungsdichte unter den Top vier zu verzeichnen sein wird.” Einfach mal ein Beispiel am Imbiss-Stand in der Halle der Freundschaft nehmen: Der thront seit Jahren einsam an der Spitze der Oberliga-Versorgungs-Rangliste.


VfL Kalbe/Milde
Vorjahr: 11-7, Play-offs

Immer noch ein verdammt weiter Weg in die Sporthalle der Feldstraße für alle Gegner. Dort erwartet die Konkurrenz ein kaum veränderter Kader. Bis auf Timo Feuersenger blieb das Team zusammen, neu in der Mannschaft sind René Marquardt (Stralsund/Greifswald) und Rückkehrer Lars Leonhardt. Offiziell wird wieder mit der Marschroute “Klassenerhalt” in die neue Spielzeit geblickt. “Und dann”, sagt Michael Berck, “mal schauen.”


Justabs Halle
Vorjahr: 10-8, Platz 5

Schon in der vergangenen Spielzeit bestimmten Kinderwagen und Kaffeekränzchen das Bild bei den Auftritten des Justabs-Teams. Dieser Trend hat sich über den Sommer noch fortgesetzt, so dass Training und Spiele in der Priorität weiter nach hinten gerutscht sind. Darüber hinaus haben Norman Hentschel und Marcus Eberhardt die Schuhe an den Nagel gehangen, Christopher Springsguth ist zürück nach Leipzig gegangen und Lutz Rütter steht nur vereinzelt zur Verfügung. Zwar wurde in Tobias Portius und Martin Kleinschmidt, die beide von RL-Absteiger USV Halle kamen, nachgerüstet, doch ob sie die Abgänge werden kompensieren können, bleibt abzuwarten. Ein besonderes Bonbon hat Justabs erneut für drei Gegner in der Tüte: Dessau, der HSC 96 und Kalbe dürfen Samstagfrüh um 10 Uhr zu Auswärtsspielen in Halle antreten. Hoffentlich läuft der Kaffee-Automat in der Halle.


BC Anhalt
Vorjahr: 9-9, Platz 6

Wie definiert sich Durchschnitt? Der BC Anhalt aus Dessau-Roßlau hat es in den vergangenen drei Oberliga-Spielzeiten vorgemacht: Dreimal lautete die Bilanz am Abschluss der Saison 9-9, was für die Ränge 5, 5 und 6 gut war. Zu den Play-offs fehlte dem BCA immer etwas die Konstanz, für den Abstiegskampf jedoch war die Substanz zu groß. Danach riecht es auch diesmal, denn das Team der beiden Spielertrainer Mario Friedrich und Arvid Verbraeken hat in Christoph Bösener, Martin Wiech, Thomas Weidig und Hendrik Seitz aus beruflichen Gründen gleich vier Spieler verloren. Dafür wurden mit Point Guard Normann Schmidt und Center Fabian Röske zwei Ex-Dessauer zurückgeholt und Small Forward Andi Reinsch rückte aus der zweiten Mannschaft auf. Auf dem Papier ist der BCA damit noch erfahrener und körperlich präsenter geworden. Die Realität aber verheißt erneut jedes Wochenende Daumendrücken für einen kompletten Kader. Tipp: Unbedingt die BCA-Heimspiel-Bowu probieren.


BBC Halle
Vorjahr: 5-13, Platz 7

Wer Thomas Mähne in den vergangenen Wochen zugehört hat, dem konnte um den Oberligastart seines BBC Halle schon etwas bange werden. “Wir suchen gerade noch einen fünften Spieler”, meint der BBC-Chef, der nach seinem Ausflug in die 2. Regionalliga zum USV Halle seinem Heimverein auch wieder als Spieler zur Verfügung steht. Aufgrund seiner Knieverletzubg muss Mähne jedoch noch einige Wochen, vielleicht sogar Monate auf sein Comeback warten. Keine guten Aussichten für eine Mannschaft, die 2010/11 mit Abstand die ungefährlichste von der Dreierlinie war und defensiv so viele Punkte zuließ, dass es fast schleierhaft war, wie trotzdem fünf Siege eingefahren wurden. Die Lösung: Kein Team bekam so viele Freiwürfe zugesprochen wie der BBC.


Hallescher SC 96 II
Vorjahr: 3-25, Platz 8

Die Konstellation ist ohne Parallele: Der HSC II kann in der Oberliga-Saison 2011/12 so viele Spiele gewinnen oder verlieren wie er will, die Spieler steigen weder auf noch ab. Wie das geht? Durch den Rückzug der ersten HSC-Mannschaft aus der 2. Regionalliga Ost am 14. September steht das Team dort als erster Absteiger der Saison 2011/12 fest. Damit ist auch klar, dass der HSC II am Ende der Oberliga-Spielzeit in die Landesliga muss. Die Akteure aber werden wohl die gleichen bleiben: Der HSC wird aus erster und zweiter Mannschaft ein Team bilden, dass in der Oberliga mehr als eine gute Rolle spielen dürfte. Es kann sogar Landesmeister werden, nur eben nicht aufsteigen, denn das “An-einander-vorbei-Aufsteigen” ist nicht erlaubt. Trotzdem, der HSC ist der Topfavorit auf den Titel.


Daniel Lindner

Daniel Lindner

TSV Niederndodeleben
Vorjahr: 12-4, Aufsteiger Landesliga Nordwest

Der Neuling aus der Nähe Magdeburgs ist zum ersten Mal in die Oberliga aufgestiegen. Und würde gern bleiben. “Ich denke, wir sind individuell gut besetzt und können mit den anderen Oberligisten mithalten”, sagt Daniel Lindner. Der dreimalige BVSA All Star weiß jedoch um die Schwere der Aufgabe. Mit Christopher Grabis (20.7 ppg) hat ausgerechnet der Topscorer den TSV verlassen, so wird noch mehr Verantwortung auf Lindner lasten. Für Hilfe sollen die beiden Neuzugänge Steffen Rothkrich (Stendal) und Tim Frontzeck (BG Magdeburg) sorgen. Hoffnung macht dem Aufsteiger die lange und erfolgreiche Vorbereitung, in der man unter anderem gegen Ligakonkurrent Kalbe nicht schlecht aussah.


SVV Einheit Weißenfels
Vorjahr: 16-0, Aufsteiger Landesliga Südost

Eine Weile lang schien es so, als würden sich mit dem erneuten Aufstieg der Weißenfelser auch neue Ambitionen verbinden. Doch alle Zeichen deuten nun eher auf das Gegenteil: Die Truppe geht nahezu unverändert das Abenteuer Aufstieg an. Der eine Neuzugang aber hat es in sich: Nach einigen Jahren kehrte Marius Neuschl aus Leipzig zurück und bringt Pro B Erfahrung in die Mannschaft ein. Die wird wieder von Sören Fauß gecoacht, der aber in der absehbaren Zukunft auf Topscorer Thomas Kudrisch verzichten muss. Der Scharfschütze hat sich in einem Vorbereitungsspiel eine schwere Verletzung zugezogen.


Saison Previews 2011/12

Bezirksliga Männer - 05.09.2011

Landesliga Männer - 21.09.2011

Oberliga Herren - 22.09.2011

Oberliga Damen - 29.09.2011

In Basketball News


Wettkampfsperre

Mittwoch, September 21st, 2011

Alle Teams des Verein Bernburg Baskets ( V.-Nr.: 1320028 ) sind mit Wirkung vom 21.09.2011 für alle Wettkämpfe gesperrt.

Begründung: Der Verein hat Rechnungen des BVSA trotz mehrmaliger Zahlungserinnerungen nicht beglichen.

Die Sperre erfolgt gemäss SO des BVSA / Anlage 2 / Nachsatz.  Die Sperre kann nach Eingang der offenen Beträge auf dem

Konto des BVSA auf Antrag aufgehoben werden.

Gunther Schmidt ( Kassenwart) im Auftrage des Vorsitzenden

In Amtliche Mitteilungen, allgemeine News


Saison-Preview 11/12: Landesligen

Mittwoch, September 21st, 2011

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Am kommenden Wochenende startet mit den Landesligen eine weitere BVSA-Spielklasse in die neue Saison. Dabei treten die 20 Teams zum letzten Mal in zwei Staffeln an, denn die Reform zur eingleisigen Landesliga tritt nach der anstehenden Spielzeit in Kraft.

Auch dies verändert die Planungen, Ziele und Erwartungen der Mannschaften. Die beiden erstplatzieren Teams der Staffeln Nordwest und Südost werden den Weg in die Oberliga gehen, während je fünf Teams in die Bezirksligen absteigen. Dies bedeutet für Verantwortliche, Trainer und Spieler, dass diesmal besonders hart umkämpfte Begegnungen anstehen, die aber auch eine Menge Spannung versprechen. Die Redaktion von bvsa.de hat mit einigen Verantwortlichen über deren Gedanken kurz vor Anpfiff des ersten Spieltages gesprochen.

Ein gallisches Dorf in der Altmark

Wie ein gallisches Dorf gegen die Römer verteidigt ein Basketballteam aus der Altmark seit einigen Spielzeiten seinen Landesligaplatz, obwohl die „Basketballinfrastruktur” dem Verein regelmäßig einige Jugendspieler kostet.

„Wir müssen Fünfter werden!”: So kurz und dennoch aussagekräftig benennt Coach Uwe Stephan vom SSJ 93 Gardelegen das Ziel seiner Schützlinge. Die Basketballer aus dem Norden Sachsen-Anhalts möchten unbedingt in der Landesliga Nordwest bleiben und sind bereit alles dafür zu geben, auch wenn man keine Neuzugänge verbuchen konnte.

Schwer zu verkraften ist auch der Abgang von Lukas Schwertner, den man gern in den anstehenden Spielen zur Verfügung gehabt hätte. Dennoch gibt man sich selbstbewusst. „Wir schätzen uns mittlerweile als etabliertes Landesligateam ein”, meint der engagierte Übungsleiter und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Der Coach hat gefühlte 100.000 Spiele in den Knochen und wird mal wieder seinen Geburtstag in der Halle verbringen”. Gefeiert wird dann sicher, wenn man als Sieger vom Platz gehen konnte. Ganz wie bei den Galliern.

Bekanntes Gesicht im Süden

Etwas lockerer hingegen sieht man den Kampf um den Klassenerhalt im Süden. „Wir möchten gewinnen, Spaß am Basketball haben und uns weiterentwickeln”, meint Thomas Mähne über die zweite Mannschaft seines BBC Halle. „Die Mannschaft ist stärker als letzte Saison und dürfte oben mitspielen”, hofft er voller Zuversicht. Einige bekannte Namen haben zugesagt, für den BBC aufzulaufen. Trotzdem wird erst nach der Spielzeit sicher sein, welche Spieler in der neuen Landesliga antreten möchten und können.

Eine größere Altersspanne in den Mannschaften, die durch die Mischung aus Erfahrung uns Spielwitz zum Erfolg führen soll - dafür ist der BBC Halle bekannt. Ebenso bekannt in Halle ist Neuzugang Marcus Brambora, der vom USV der Händelstadt kommt und kräftig daran mitwirken möchte, an der Tabellenspitze mitzuspielen.

Jugendspieler wollen Klasse halten

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Einheit Weißenfels II

Noch ein Stück weiter im Süden - nämlich beim SSV Einheit Weißenfels II - geht es noch nicht darum, hoch an die Spitze der Landesliga zu schauen. Zwar ist man sich dem verschärften Wettbewerbsdruck in dieser Spielzeit bewusst, möchte aber vor allem Spaß am Spielen haben und dabei Erfahrung sammeln.

Trainer Siegfried Scherpiet hat dabei die Aufgabe, zwei Jugendspieler ins Team zu integrieren. Zusätzlich kann er aber auf insgesamt drei Zugänge aus der ersten Mannschaft zurückgreifen. „Unsere Spieler besitzen schon ein gutes Spielniveau, konnten aber noch nicht so oft zusammen trainieren. Dennoch können manche Spieler auf ihre Oberligaerfahrung zurückgreifen und dem Rest der Mannschaft so Hinweise geben”, fasst Paul Wiederhold zusammen, der selbst als Regisseur auf dem Feld stehen wird und zu den jungen Aufsteigern beim SSV Einheit gehört. Dass sein Team am Ende nicht zu den Absteigern gehören wird, ist für den Guard oberstes Ziel.

Ebenfalls den Klassenerhalt ins Auge gefasst hat die Mannschaft des SV Zörbig, die in der letzten Saison Platz fünf erreichen konnte und dies gern wiederholen möchte. „Vielleicht schaffen wir es ja auch unter die ersten drei”, hat sich Abteilungsleiter Ronny Schneider vorgenommen. Ebenso vorgenommen hat man sich, den Jugendspielern eine größere Rolle zu geben. „Wir wollen versuchen, zu jedem Spiel mindestens einen Jugendspieler mitzunehmen und auch einzusetzen”, meint der Übungsleiter optimistisch.

Neben den Jugendspielern werden auch noch zwei neue Spieler das Team verstärken, über die man noch Stillschweigen bewahrt. Beim Season Opening in Dessau habe man schon getestet, verrät Schneider aber über seine Neuzugänge. Ob auch der ein oder andere Jugendspieler seinen Beitrag zum Klassenerhalt geben kann, wird die Saison zeigen. Auf einen verschärften und härteren Wettkampf hat man sich in Zörbig jedenfalls schon eingestellt.

Wie schneiden die Absteiger ab?

Zurück in Aschersleben: Florian Zillibiller

Zurück in Aschersleben: Florian Zillibiller

Spannend dürfte auch sein, wie sich die beiden Oberliga-Absteiger präsentieren. Aschersleben II hat nach dem Abstieg Ex-Trainer Florian Zillibiller wieder zurück an die Seitenlinie geholt und würde gern in der Oberhaus zurückkehren. Nach der Rückübertragung der Spielrechte auf den BBC und den USC Magdeburg von der BG Magdeburg schickt der USC gleich zwei Mannschaften ins Landesliga-Nordwestrennen.

Und dann wäre da noch Gut Heil Zerbst. Erst entschloss man sich im letzten Moment zum Aufstieg in die Landesliga, dann wuchs der Kader durch drei Neuzugänge aus Dessau an. Dass die Mannschaft durchaus mithalten kann, bewies sie beim Season Opening, wo sie erst im Spiel um Platz vier vom SV Zörbig gestoppt werden konnte.

Es scheint, es könnte in beiden Staffeln die spannendste Saison aller Zeiten werden.


Saison Previews 2011/12

Bezirksliga Männer - 05.09.2011

Landesliga Männer - 21.09.2011

Oberliga Herren - 22.09.2011

Oberliga Damen - 29.09.2011

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