Der für kommendes Wochenende geplante Schiedsrichter-Einsteiger-Lehrgang kann aus organisatorischen Gründen leider nicht stattfinden. Die SRK ist nun bemüht so schnell wie möglich einen neuen Termin zu finden.
Sven Rosenbaum, Schiedsrichterwart
In Schiedsrichter, Verbandsnews, allgemeine News
Am vergangenen Wochenende fanden interessierte Beobachter ein kleines Basketball-Special vor. Wer genau hinschaute bemerkte, dass man gleichzeitig den Anfang und das Ende ein und desselben Weges vor sich sah.
Die Mitteldeutsche Auswahl des Jahrgangs 1997 weiblich traf sich in Halle zu einem ihrer letzten Trainingslager, bevor es Ende September dann für sie zum Bundesjugendlager nach Heidelberg geht. Dort stellen sie sich der bundesdeutschen Konkurrenz im Kampf um die begehrten Plätze im U15-Leistungscamp des DBB.
Auf der anderen Seite sah man auch den frisch formierten Jahrgang 1999 weiblich aus Sachsen-Anhalt bei seinem allerersten Trainingslager. Diese Spielerinnen befinden sich noch ganz am Anfang des Weges, den die 97er in vier Wochen beenden werden.
Für die Mitteldeutsche Auswahl stand also bereits der Feinschliff für die letzten Züge der Vorbereitung auf dem Programm. Headcoach Sandra Rosanke hatte für zwei Tage eingeladen, um Spielzüge und defensive Automatismen einzuschärfen. Ein kleines Testspiel gegen Halles neue WNBL-Mannschaft war ebenfalls Teil des Programms, den man erfolgreich absolvieren konnte.
Besonders hervor tat sich aus BVSA Sicht Antonia Reinicke. Die Sportschülerin traf in diesem Test aus allen Lagen und besiegte ihr eigenes Vereinsteam damit beinah im Alleingang. „Sie hat sicherlich gute Chancen, in Heidelberg gesichtet zu werden. Wir schauen aber auch auf ihre langfristige Entwicklung und freuen uns, dass sie ab diesem Jahr WNBL spielen kann”, so Rosanke mit einem kleinen Fazit.
Die Auswahl des BVSA 99 sah sich erstmals einem solch straffen Programm gegenüber. Headcoach Christian Steinwerth hatte vier kraftraubende Trainingseinheiten für Körper und Geist auf dem Plan. „Viele Spielerinnen sind es nicht gewohnt, so intensiv auf allen Ebenen gefordert zu werden. Das war eine große Herausforderung für die Mädels, die sie mit Bravour bestanden haben. Sehr schön war, dass sie alle den Spaß am leistungsorientierten Training entdeckt haben und gerne wiederkommen wollen”, freute sich der Landestrainer über das Gesehene.
„Der 99er Jahrgang scheint auch ein recht guter zu werden. Wir haben große Mädchen dabei und sehr schnelle und intelligente ebenfalls. Wenn wir weiter so intensiv arbeiten, erreichen wir hoffentlich viel mit diesem Jahrgang”, zog Steinwerth sein Fazit.
Den Abschluss des Trainingslagers bildete dann noch ein I-Tüpfelchen. Die SV Halle Lions traten gegen die Chemcats aus Chemnitz an. So schloss sich der Kreis für beide Jugendteams und sie sahen, wo es ganz am Ende für alle eventuell einmal hingehen soll.

Wenn am Montag um 18 Uhr in der altehrwürdigen Sporthalle Burgstraße das Training der SV Halle Lions für die neue Spielzeit 2011/12 in der 1. Damen Basketball Bundesliga (DBBL) beginnt, dann steht nach zwei Jahren Abstinenz mit Nadja Prötzig ein altbekanntes Gesicht auf dem Parkett. Im Sommer 2009 verließ die in Halle groß gewordene Flügelspielerin die Lions. Über die Stationen Wasserburg und Osnabrück kehrte sie nun ihre Heimat zurück. Wir haben mit ihr über ihre Karriere und die Gründe für das Comeback bei den Lions gesprochen.
Wer hat sich in den vergangenen zwei Jahren verändert - der Mensch oder der Sportler Nadja Prötzig?
Prötzig: Die letzten zwei Jahre haben mich sehr geprägt,sowohl als Privatmensch als auch als Sportler. Sie waren nicht einfach, eher hart würde ich sagen, trotzdem möchte ich sie nicht missen. Durch meine Verletzung habe ich nun ein anderes Bewusstsein darüber, wie sich Pofi-Sportler zu verhalten haben, um das Bestmöglichste und Gesündeste aus sich herauszuholen. Daher ist es auch ganz klar, dass ich mich als Mensch weiterentwickelt habe, immerhin sind ja zwei Jahre ins Land gegangen und da reift man natürlich. Ob das nun mit dem selbstständigen Wohnen zu tun hat oder auch gleich mit dem Handling und dem Flair einer neuen Stadt.
Was war anders in Wasserburg und Osnabrück als in Halle?
Prötzig: Wasserburg und Osnabrück sind nicht meine Heimat! Das Umfeld reagiert natürlich anders auf einen, man ist eben nicht mehr die Kleine, die sich schon recht viel erlauben durfte, sondern man ist als Profi dort angekommen und demnach muss man sich dann auch so verhalte. Es sind beides wunderschöne Städtchen und ich habe sowohl in Bayern als auch in Niedersachsen eine schöne Zeit verbracht. Ich habe dort jeweils neue und sehr nette Leute kennengelernt und der sportliche Erfolg wurde an beiden Stationen ja mit einer Medaille belohnt.
Gab es zwischendurch mal „Heimweh” nach Halle?
Prötzig: Heimweh? Klar! Aber eher zu meinen Freunden, dem Umfeld und meiner Familie. Basketballerisch war ich auf der Suche nach neuen Erfahrungen, da war das also eher gering.
Wie hat dein Körper die schwere Verletzung weggesteckt?
Prötzig: Ein Kreuzbandriss ist eine der schwersten Verletzungen, die sich ein Sportler zuziehen kann. Daher ist es nach wie vor so, dass man die Unterschiede zum gesunden Knie merkt! Die Muskeln im verletzten Bein waren gänzlich verschwunden und haben sich auf ein Minimum zurückgebildet. Das wieder aufzubauen ist fast unmöglich. Es bedarf eben immer extra Arbeit “fit zu werden”, sich aufzuwärmen, die Musklen aufzubauen und all das im gesamten Bewegungsablauf zu kompensieren. Eigentlich hat man ein Leben lang damit umzugehen, es wird nicht wieder so wie vorher sein. Man hat halt nun ein krankes und ein gesundes Bein.
Mit Osnabrück bist du in die DBBL aufgestiegen, warst eine feste Größe im Team. Warum trotzdem die Rückkehr?
Prötzig: In Osnabrück hat sich ja vieles verändert, aber meine Rückkehr kam unabhängig vom Verlauf in Osnabrück zu stande. Ich hatte eigentlich vor, mich um mein Studium zu kümmern, beziehungsweise um eine Ausbildung. Und da es ja meist schwer ist, beides zu kombinieren, also den Profi-Sport und die Ausbildung, habe ich mich wieder für die Heimat entschieden, da es mir hier möglich scheint, dies umzusetzen.
Was magst du so sehr an Halle? Und worauf freust du dich weniger?
Prötzig: Ich mag die Stadt, denn hier habe ich meine Jugend verbracht, meine Freunde wohnen hier, ein Teil meiner Familie lebt momentan auch in Halle. Also kommt alles zusammen, was mir wichtig ist! Dinge, auf die ich mich weniger freue, gibt es momentan nicht. Ich bin eher gespannt und aufgeregt, wieder in meiner Heimat durchstarten zu können und gleichzeitig mein privates Umfeld um mich herum zu haben.
Als Nachwuchstalent bis in die 1. Liga - du hast diesen Weg hinter dir, von dem auch viele andere weibliche Talente in Sachsen-Anhalt träumen. Was kannst du ihnen mit auf den Weg geben?
Prötzig: Um diesen Weg für sich selber auch zu realisieren, muss man sich im Klaren sein, dass Basketball an erster Stelle zu stehen hat. Dafür muss man zeitig viele Kompromisse eingehen und auf viele Kleinigkeiten,die ein Teenie eben so gerne macht, auch verzichten können. Ob es das Trainieren im Hochsommer ist oder eben der Verzicht auf die Party des besten Freundes. Ein klarer Kopf und ein gesundes Umfeld was das mitträgt sind das A und O.
Du hast die Lions als DBBL-Dritter verlassen, wo sollen sie am Ende der Saison 2011/12 stehen?
Prötzig: Das Minimal-Ziel sollten die Play-offs sein, denn die Lions gehören mittlerweile schon zum festen Kern der Liga und sind zu einer wahren Größe, vor allem im Osten, herangewachsen Was genau nun mit dem neuen Trainer und der neuen Mannschaft möglich sein wird, bleibt abzuwarten!
Dein Bruder Sascha gehört mittlerweile zum Trainerstab des BVSA und ist nicht mehr als Spieler aktiv. Würde es für dich im Eins-gegen-Eins gegen ihn schon reichen?
Prötzig: Hallo? Ich bin eine Bundesliga-Spielerin und mein Bruder ist ein Basketball-Rentner. (lacht) Nein mal im Ernst, eine ernsthafte Chance hab ich sicherlich nicht, außer er würde mich lassen. Aber das ist auch ganz gut so…
Der SR- Kostenausgleich für die Empfängervereine der LHSO wurde ausgezahlt. Die Auszahlung für die Vereine der LHNW steht noch aus. Da der SR- Kostenausgleich eine Vereinbarung der Vereine und nicht Bestandteil des Haushaltplanes des BVSA ist, kann die Auszahlung an die Empfängervereine erst nach Einzahlung aller “zahlenden” Vereine erfolgen. In der LHNW ist der SR- Kostenausgleich 2010/11 von Bernburg Baskets noch nicht eingegangen.
Schmidt (Kassenwart)

Zwei Testspieler mit im Trainingslager
Der Mitteldeutsche BC hat mit einem Trainingslager im tschechischen Chomutov seine lange Vorbereitung auf die Pro A Saison begonnen. Mit in Chomuov sind auch zwei Testspieler: Der 25-jährige Forward Arizona Reid Arizona Reid wird zunächst für vier Wochen getestet und hat danach Aussichten auf einen Vertrag für ein Jahr mit Option auf ein weiteres. Er überzeugt mit einer hervorragenden College-Karriere und viel Europaerfahrung. Zuletzt spielte der 1,96 Meter große Spieler auf den Philippinen und lieferte beachtliche Statistiken.
Mit 1,96 Metern Körpergröße ist Reid etwas „undersized”, also eigentlich zu klein für die Positionen drei und vier, der US-Boy schöpft daraus aber sogar noch Vorteile und dank seines flinken Zuges zum Korb spielt er größere Gegner locker aus. Durch seine Athletik ist der 25-Jährige ein exzellenter Rebounder und kann sowohl von außen als auch von innen scoren.
In den kommenden vier Wochen wird sich zudem der litauische Center Tautvydas Slezas bei den Wölfen präsentieren und am Ende der Probezeit wird entschieden, ob er mit dem Team in die „Mission Wiederaufstieg” geht. „Slezas ist ein junger Spieler, der großes Potenzial besitzt. Er ist ein typischer Center, exzellenter Passgeber und Rebounder und bewegt sich gut unter dem Korb. Ich finde es großartig, dass ein Spieler von einem Topverein wie Lietuvos Rytas aus Litauen nach Weißenfels kommt”, freut sich der neue MBC-Headcoach Silvano Poropat über die Zusage. .
Auch die Lions starten
Eine Woche nach dem MBC beginnt am Montag auch das weibliche Flagschiff Sachsen-Anhalts seine Vorbereitung: Ab 18 Uhr bittet der neue Chefcoach Jaroslaw Zyskowski die Damen der SV Halle Lions zum ersten Training der Saison. Neben Tamara Tatham, die sich aktuell mit der kanadischen Nationalmannschaft auf die Amerikameisterschaft in Kolumbien vorbereitet, werden ebenfalls die beiden Talente Laura Hebecker und Anna Heise erst später zum Team stoßen. Hebecker und Heise werden nach ihrer Rückkehr von der U18-Europameisterschaft in Ungarn noch ein paar Tage Regenerationszeit bekommen.
Als letzte Verpflichtung wurde die19-jährige Laura Masek geholt. Die 1,87 m große Innenspielerin wechselt von Jena nach Halle. Nach vier Spielzeiten in der 2. DBBL, wo sie in den letzten beiden Jahren jeweils über 30 Minuten im Schnitt auf dem Feld stand, will sie sich nun mit den besten Spielerinnen und Teams in Deutschlands höchster Spielklasse messen.
Rekordzahl in Wolmirstedt
Eine Woche lang hat sich das Kurfürst Joachim-Friedrich-Gymnasium in Wolmirstedt wieder in eine Basketball-Anlage der ganz besonderen Art verwandelt. Bereits zum 16. Mal veranstalteten die Baskets Wolmirstedt dort ihr traditionelles “News Release Basketball Camp” - dass sie in Zusammenarbeit mit der amerikanischen “News Release” Akademie auf die Beine stellen.
Diesmal konnten die Organisatoren die neue Rekordteilnehmerzahl von 90 Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren begrüßen, die vor allem aus dem nördlichen und westlichen Sachsen-Anhalt stammten. Neben den Basketballeinheiten und toller Freizeitgestaltung standen auch wieder vier Testspiele der amerikanischen Gastgeber auf dem Programm. Nach deutlichen Siegen gegen die beiden Oberligisten Niederndodeleben und Wolmirstedt bezwangen die US-Boys am Donnerstagabend auch den rund erneuerten BBC Magdeburg mit 94:86.
Auch im Jahr 2012 soll die gemeinsame Erfolgsgeschichte des News Release Camps weitergehen - dann vielleicht sogar noch einen Tick größer.

Zum 16. Mal und kein Ende abzusehen - Das Wolmirstedter News Release Basketball Camp ist Sommerspaß pur.
Fünf Ausländer in der Starting Five
Fünf Profis in der Starting Five - das dürfte es wohl in der 2. Regionalliga noch nicht gegeben haben. Landesmeister und Aufsteiger Bodfeld Baskets Oberharz aber leistet sich dieses Novum. Nach dem Amerikaner Everage Richardson, dem Ungar Tamas Markus und dem Bulgaren Boyan Tenev komplettieren nun der Este Madis Sumanov (2,07m) und der Slovake Markovic Ljubisa (2,05m) den Kader. “Die Spieler sind jung, hungrig, sehr athletisch und sprungstark und passen so hervorragend zu unserer attraktiven Spielweise”, so Manager Christian Schäfer.
“Mit dem Team haben wir ohne Verletzungen auf jeden Fall wieder das Potential an der Tabellenspitze mitzumischen”, meint Vorstandsvorsitzender Holger Neubert. Die große Aufgabe des neuen Trainer Dainius Pleta wird es nun sein, aus den spielstarken einzelnen Stars ein Team zu bilden, wofür vor dem Saisonstart Anfang September einige Test-Spiele vorgesehen sind. Einige davon finden auch schon in Ilsenburg statt. Die dortige Harzlandhalle ist ab sofort die neue Heimspielstätte der Oberharzer.
Altmark meets 2. Bundesliga
Wer genug hat von der Basketball-Sommerpause, der ist zudem am Sonnabend ab 15 Uhr in der Stendaler Bürgerparkhalle gut aufgehoben. Unter dem Motto “Altmark meets 2. Bundesliga Basketball Bundesliga” treffen die Pro B Basketballer der BSW Sixers eine Halbzeit lang auf die Lizards aus Stendal und anschließend in Hälfte zwei gegen eine Topauswahl altmärkischer Spieler.
BVSA kompakt stellten Thomas Schaarschmidt und Thomas Weidig zusammen.
Die Schiedsrichterkommission bittet alle Schiedsrichter ihre Blocktermine für September bis 18.08.2011 in Team SL einzutragen. Bis zum Abschluss der Saisonfortbildungen am 03.10.2011 muss jeder Schiedsrichter mit Ansetzungen rechnen, auch wenn er noch keine Fortbildung gemacht hat. Die bis dahin abgeleisteten Spiele zählen nur dann für den Verein, wenn der Schiedsrichter auch eine Saisonfortbildung absolviert hat. Für Rückfragen steht Sven Rosenbaum zur Verfügung.
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Jones kommt, Shingles geht
Die BG Aschersleben Tigers, Aufsteiger in die 1. Regionalliga Nord, setzt in der Spielzeit 2010/11 auf einen neuen Point Guard - der trotzdem ein vertrautes Gesicht ist. Mit dem Amerikaner Andrew Jones kehrt ein 1,89 m großer Aufbauspieler zu den Tigers zurück, der von Januar bis März 2009 bereits elf Spiele in Aschersleben absolvierte. “Andrew ist allen als Supertyp in Erinnerung, zuverlässig, freundlich und selbstständig, er kann gut rebounden und wird viel Geschwindigkeit in unser Spiel bringen”, meint Ascherslebens Trainer Nándor Kovács über den 28-Jährigen.
Jones nimmt die Poistion von Brandon Shingles ein. Der Club hatte lange mit dem US-Boy und BVSA All Star über eine Rückkehr verhandelt, doch Shingles entschied sich im letzten Moment für ein Engagement bei Guilford Heat in der ersten englischen Liga.
Huelsewede der neuste Wolf
Am kommenden Montag startet der Mitteldeutsche BC mit dem offiziellen Trainingsbeginn das Unternehmen “BBL-Wiederaufstieg”. Auch die Mannschaft steht nun fast komplett fest. Zuletzt wurde der 1,98m große Robert Huelsewede verpflichtet. Der 21-jährige Deutsche kommt von den Cuxhaven BasCats und erhält beim MBC einen Einjahresvertrag. Der neue Spieler wird vorrangig als Small Forward eingesetzt.
„Robert ist ein junger, sehr talentierter Spieler, mit einer sehr guten Arbeitseinstellung. Unser gemeinsames Ziel ist es, Robert als Spieler durch qualitativ hochwertiges Training und sehr gute Konkurrenz im Training zu verbessern, damit er in den richtigen Situationen bereit ist uns gute Minuten zu geben. Ich bin überzeugt, dass Robert uns in der nächsten Saison sehr helfen wird”, resümiert Headcoach Silvano Poropat über den Neuzugang.
Der Small Forward stand in der vergangenen Saison rund 18 Minuten für Cuxhaven auf dem Parkett, markierte dabei 4,4 ppg und 2,1 rebs. Neben einer Spielberechtigung für die BasCats hatte der 1,98 Meter große Sportler außerdem eine Doppellizenz für die Eisbären Bremerhaven. Nach den Verpflichtungen von Phillipp Heyden und Malte Schwarz ist Robert Huelsewede das dritte deutsche Nachwuchstalent, was beim Mitteldeutschen BC einen Vertrag erhält.
Sechs mal zehn für Pieske
In Magdeburg gab es vor kurzem Grund zu feiern. Mit Hans-Werner Pieske wurde einer der elegantesten Basketballer der Stadt am 31. Juli 60 Jahre alt. Pieske hält sich heute im Team des Basketballclub Magdeburg II fit und zeigt dort den deutlich jüngeren Basketballern, dass er als Aufbauspieler zwar etwas langsamer, aber durchaus mit einem tollen Blick für den richtigen Pass ausgestattet ist.
Pieske begann mit zwölf Jahren bei Einheit Pädagogik Magdeburg. Bis 1978 spielte er in der ersten Mannschaft der TH Magdeburg in der Oberliga. Nach einer Pause kehrte er 1982 zu Motor-Mitte Magdeburg zum aktiven Basketball zurück und spielte dort bis zur Saison 1986/87. Ab 1994 wechselte er mit dem MSV 90 nach Wolmirsleben und wurde Landesmeister der Senioren und nahm an norddeutschen Meisterschaften teil. Mit dem BBC Magdeburg und der späteren BG Magdeburg nahm er an mehren Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse 50+ teil. Er ist Mitglied des Vorstandes des BBC und hat als einer der wenigen Ehemaligen auch Verantwortung im organisatorischen Bereich übernommen.
Alt Stars zeigen ihre Klasse
Das Ziel der weltweiten Basketball Oldie Elite hieß in diesem Jahr Brasilien. Dort wurden die Maxi Weltmeisterschaften ausgetragen - und das erneut mit zahlreichen “Altstars” aus Sachsen-Anhalt.
Für die deutsche Ü60 (10. Platz) hat Georg Wyszisk aus Halle gespielt, der heute noch bei den USV Halle Senioren aktiv ist und früher beim BC 69 Halle aktiv war genau wie für die Nationalmannschaft. Dorothee Kern (früher Hübner), die in der Ü45 sensationell Vizeweltmeisterin wurde, lief ebenfalls früher für die DDR-Nationalmannschaft und den BC 69 Halle auf. Sie lebt heute als Wissenschaftlerin in USA.
Heike Schönau, ebenfalls für die Ü45 aktiv, hat beim BC 96 Halle und in derNationalmannschaft gespielt und lebt heute bei Dresden. Ronald Heinold (früher Großkayna und SV Halle , später ADW Berlin, auch Nationalspieler) coachtedie die Ü50 zum sechsten Platz. Glückwunsch an unsere Alt-Stars, gut gemacht!
BVSA kompakt stellten Thomas Schaarschmidt, Peter Bogel und Gunther Schmidt zusammen.
Mission Europameisterschaft! Die deutsche Nationalmannschaft der Herren hat ihre Vorbereitung auf die EM in Litauen mit einem Trainingslager auf Gran Canaria begonnen. Mit dabei ist auch der Zerbster Carsten Straube. Der Bundesliga-Schieri pfeift zusammmen mit seinem Kollegen Nicolas Brendel die Trainingsspiele des Teams von Dirk Bauermann. Und ganz nebenbei berichtet er täglich für bvsa.de in einem kleinen Tagebuch.
Tag 4 / Dienstag
Am letzten vollen Tag auf Gran Canaria stand am Dienstagvormittag für alle wiederum ein Krafttraining auf dem Programm. Alle haben sich ausgepowert und sich gegenseitig bei den Übungen unterstützt. Anschließend lud Coach Bauermann zu einer Teambesprechung im Hotel ein. Ich durfte auch daran teilnehmen.
Er sprach über das Training und den harten sowie ehrgeizigen Einsatz aller Beteiligten. Zugleich lobte er auch die professionelle Einstellung der Spieler und des gesamten Stuffs. Insgesamt waren 16 Spieler bei diesem Lehrgang dabei. Der Trainer teilte mit, dass für die anstehenden Länderspiele gegen Finnland am Donnerstag und Freitag (4./ 5. August 2011) in Hagen nur 14 Spieler nominiert werden.
Nun stand die traurige Entscheidung, welche Spieler das Sommerprogramm verlassen müssen an. Es traf Niels Giffey (diesjähriger Gewinner der NCAA) und Dominik Bahiense de Mello (Oldenburg). Er betonte ausdrücklich, dass es nicht um die individuellen Fähigkeiten geht - sondern vielmehr welche Fähigkeiten der Spieler besser für das Team eingesetzt werden können.
Nach dieser Mitteilung bedankte sich Dirk Bauermann noch bei seinen Co-Trainern Stephan Baeck und Hansi Gnad sowie den Mannschaftsbegleitern und -betreuern. Dann wünschte er allen einen guten Appetit, gab den Nachmittag frei. Aber nicht bevor sich der Coach auch noch bei Niki und mir persönlich für unser Kommen und unser Engagement bedankt hatte.
Das letzte gemeinsame Essen, bevor die Spieler sich etwas Freizeit am Strand gönnten. Wir haben uns mit dem restlichen Stuff am Pool versammelt und über Basketball, Schiedsrichterei und Professionalisierung unseres Sports philosophiert.
Beim Essen saß ich immer neben Tibor Pleiss. Der arme Junge war immer der letzte beim Essen. Zwei volle große Teller und fast immer ein halbes Schwein verschlingt der! Ein Supertyp und mit der richtigen Einstellung dabei. An dieser Stelle hätte ich gern einige von seinen Anekdoten erzählt - aber bei der Fülle an lustigen Sachen konnte ich mir keine merken!
Heute am Mittwoch gehts dann schon wieder zurück nach Deutschland. Mit dem Bus zum Flughafen und dann up in the air. Bis jetzt scheint alles gut zu gehen und die Fluglotsen streiken voraussichtlich erst am Donnerstag. Falls ich aber noch hier bleiben „muss”, kommen bestimmt noch weitere Einträge
Also dann, euch allen noch einen schönen Sommer, euer Carsten.
Mission Europameisterschaft! Die deutsche Nationalmannschaft der Herren hat ihre Vorbereitung auf die EM in Litauen mit einem Trainingslager auf Gran Canaria begonnen. Mit dabei ist auch der Zerbster Carsten Straube. Der Bundesliga-Schieri pfeift zusammmen mit seinem Kollegen Nicolas Brendel die Trainingsspiele des Teams von Dirk Bauermann. Und ganz nebenbei berichtet er täglich für bvsa.de in einem kleinen Tagebuch.
Tag 3 / Montag
Wie die Zeit vergeht - nun bin ich schon den dritten Tag hier auf Gran Canaria. Am Montag konnten wir uns etwas länger am Frühstücksbuffet aufhalten. Wie angekündigt fand eine Theorieeinheit des Sportpsychologen Markus Flemming statt. Er ist ein ehemaliger Eishockeytorwart der Düsseldorfer EG und der Berliner Eisbären. Es ging um „Stress im Sport” und wie die Spieler mit diesem umgehen können.
Ein gemeinsamer Stresstest zeigte allen, dass man sich auf alles einstellen und möglichst auf alles vorbereitet sein sollte. Markus machte auch alle darauf aufmerksam wie jeder Mensch etwas unterschiedlich wahrnimmt und auf eine Sache fokussiert ist.
Sven Schulze führt den Test durch. Er sollte den Mauszeiger durch ein Labyrinth bewegen. Eine Berührung des Randes hat zur Folge, dass die Spieler Aufgaben oder Unterstützung geben mussten. Der erste Versuch: Level drei. Neustart, zweiter Versuch: wieder Level drei, aber etwas weiter. Die Konzentration stieg und man konnte die Stille im Raum fast hören. Dritter Versuch. Alle schauten gebannt auf die Leinwand - Sven bewegte die Maus. Wieder im dritten Level angekommen. Jetzt aber Konzentration. Stille! Der Cursor bewegt sich. Ganz ruhig und behutsam. Alle starren weiter auf die Leinwand. Drücken Sven die Daumen. Plötzlich…. Erschrecken. Sven hatte die Grenze berührt und ein kleines Monster erschien laut schreiend auf dem Bildschirm. Und es erschreckten wirklich alle. Auch wir.
Markus hatte damit aufzeigen wollen, dass Konzentration und Unterstützung wichtige Komponenten eines Teams sind. Jedoch muss jeder an seinen eigenen Kompetenzen glauben sowie Vertrauen in seinen Stärken haben, das heißt jeder sollte möglichst viele Handlungsalternativen inne haben und darauf auch vorbereitet sein!
Eine sehr interessante Einheit, zumal in den Bundesligen seit einigen Jahren mit Verhaltenstrainern ähnliche Sachen im Schiedsrichterbereich bearbeitet und vertieft werden.
Das Mittagessen hatten sich dann alle redlich verdient. Unsere freie Zeit nach dem Mittag verbrachte ich mit Niki, Stephan Baeck, Co-Trainer Hansi Gnad und der ärztlichen Abteilung am Atlantik. Stephan und Hansi sind begnadete Wellenreiter.
Zur Nachmittags-Einheit hatt sich dann der „Inselpräsident” von Gran Canaria angekündigt. Die Abfahrt wurde vorverlegt, um diesen Presse- und Fototermin einzuhalten. Treffen war in der Halle in Las Palmas. Wir wurden von unzähligen Kameras und Fotoapparaten empfangen. Nach der offiziellen Begrüßung folgte ein Teamfoto sowie ein kleine Ansprache. Coach Bauermann überreichte ein signiertes Trikots bevor die Trainingseinheit startete.
Am Dienstag ist bereits um10 Uhr Abfahrt zum Athletiktraining und schon der vorletzte Tag der Mannschaft hier. Hoffentlich kommen wir alle pünktlich zu Hause an. Die Fluglotsen wollen vielleicht streiken.
Bis morgen, Carsten.
Mission Europameisterschaft! Die deutsche Nationalmannschaft der Herren hat ihre Vorbereitung auf die EM in Litauen mit einem Trainingslager auf Gran Canaria begonnen. Mit dabei ist auch der Zerbster Carsten Straube. Der Bundesliga-Schieri pfeift zusammmen mit seinem Kollegen Nicolas Brendel die Trainingsspiele des Teams von Dirk Bauermann. Und ganz nebenbei berichtet er täglich für bvsa.de in einem kleinen Tagebuch.
Tag 2 / Sonntag
Am Sonntag begann die erste Trainingseinheit um halb elf Uhr morgens: Kraft- und Athletiktraining. Mein Kollege Niki und ich haben mitgemacht. Denn auch Schiedsrichter müssen trainieren! Unter professioneller Anleitung des Athletiktrainers kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Wir haben mehr Wert auf Ausdauer gelegt und die Spieler auf Kraft. Eine Stunde haben wir circa trainiert. Die Spieler haben zweimal dreißig Minuten Zirkeltraining durchgeführt. Und danach noch Freiwurftraining. Wir waren zu dieser Zeit noch im Kraftraum. Gegen 12 Uhr ging es zurück zum Hotel. Mittagessen und anschließend haben wir dann endlich die Pools erkundet.
Bei heißen und windigen 30 Grad standen zwei entspannte Stunden Erholung auf dem Programm, bevor der obligatorische Snack mit anschließender Fahrt zur Halle nach Las Palmas zum 2. Training des Tages wartete.
Die Spieler haben wiederum eine 130-minütige Trainingseinheit absolviert. Ich habe dann mit Niki abermals die mitunter sehr intensiven Trainingsspiele geleitet. Heute waren es zwei Teams mit je acht Spielern. Gegen 21 Uhr waren wir dann wieder im Hotel. Abendessen und ab ins Bett.
Von der Stadt und der Umgebung habe ich immer noch nicht viel sehen können. Nur während der Busfahrten erschlossen sich mir die bergige Landschaft und die schöne Flora (Kakteen, Palmen). Dazu der Atlantik, der ständig hohe Wellen schlägt, und die unglaubliche Masse an Frachtschiffen, die vor dem Hafen in Las Palmas ankern.
Die Spieler sehe ich nur zum Essen oder zum Training. Zwischendurch ziehen sie sich eigentlich durchgängig auf ihre Zimmer zurück und sind sicherlich ganz froh, etwas verschnaufen zu können.
Am Montag soll der Vormittag wohl trainingsfrei sein, aber dafür findet eine Theorieeinheit (Sportpsyocholge) statt. Ich bin gespannt.
Viele Grüße, Carsten.