Mit dem BVSA Jugendpokal am kommenden Wochenende in Sandersdorf und Bitterfeld geht sie endgültig zu Ende - die Wettspielsaison 2010/11. Hinter den Mannschaften und Vereinen liegt eine Spielzeit, die wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Doch jedes Ende beinhaltet auch einen Anfang - es gilt nun den Blick nach vorn zu richten auf 2011/12. Nachdem am vergangenen Wochenende auf dem Staffeltag in Zerbst die Spieltermine endgültig festgelegt wurden, werden diese ab kommende Woche auch öffentlich in der Datenbank TEAM SL einzusehen sein.
Traditionell jedoch beginnt die Saison 2011/12 mit dem BVSA Season Opening - dem größten Vorbereitungsturnier Sachsen-Anhalts. In diesem Jahr findet es am 10. und 11. September 2011 in Dessau statt.
Erneut ist das Turnier für die beiden Spielniveaus Oberliga sowie Landesliga und tiefer ausgeschrieben. Meldeschluss für das Season Opening ist der 15. Juli 2011. Alle Informationen dazu findet ihr in der Ausschreibung.
Um das Wochenende für euch noch attraktiver zu machen, führt der BVSA zudem am 10. September in der Zeit von 10 bis 17 Uhr ebenfalls in Dessau vor Beginn des Season Openings in der gleichen Halle eine Coach Clinic (Offizielle Trainerweiterbildung TW 2-2011 inklusive 7 Fortbildungs-Lerneinheiten) durch.
Es ist uns gelungen, mit der weiblichen DBB-Bundestrainerin Alexandra Maerz eine herausragende Referentin zu verpflichten.
Sie wird über aktuelle Tendenzen im internationalen Nachwuchs-Basketball und über Spielkonzeptionen in Angriff und Verteidigung referieren. Die Lehrgangsgebühr beträgt 15 Euro. Alle weiteren Informationen findet ihr in der Ausschreibung. Anmeldeschluss für die Coach Clinic ist der 15. August 2011.
Wir wünschen euch einen tollen Sommer und würden uns freuen, das Basketballjahr 2011/12 gemeinsam mit euch in Dessau zu beginnen.

Trotz guter Vorbereitungsphase verpasste das NBBL-Team des Mitteldeutschen Basketball Clubs am Wochenende die Qualifikation für die kommenden Spielzeit in der Nachwuchs-Bundesliga. Die Mitteldeutschen mussten sich in allen vier Spielen geschlagen geben.
Den Turnierauftakt machten am Samstag die Wölfe gegen den schlussendlichen Turniersieger aus Berlin-Süd. Die Jung-Wölfe starteten sicher ins Turnier und schossen auf 7:0 davon, bevor die Hauptstädter mit einem 13:0-Lauf konterten. Im zweiten Viertel wechselten die Führungen, bis sich die Berliner zur Halbzeit mit 32:26 durchsetzten. Nach dem Seitenwechsel kam der MBC nicht so gut in Fahrt, die Gäste hingegen bauten sich ein Polster von 15 Punkten auf. Die Wölfe kämpften sich noch einmal auf fünf Zähler beim Stand von 45:50 ran, bevor ihnen die Kraft ausging und die Südberliner sich auf 71:49 absetzten und den Turnierauftakt gewannen.
Das zweite Spiel der Gastgeber wurde gegen die Young Dragons aus Quakenbrück ausgetragen. Die Niederlage aus Spiel eins noch deutlich in den Hinterköpfen, fanden die MBC-Youngsters schwer ins Spiel. Nach zwischenzeitlich zweistelligem Rückstand brachten fünf wichtige Punkte von Felix Heise die Mannschaft um Trainer Dirk Dittrich zur Halbzeit auf 22:29 ran. Nach dem Seitenwechsel blieben die Wölfe auf Kurs und verkürzten bis auf einen Punkt, doch das U19-Team brach erneut ein. Am Ende fanden die Artländer auf alle Aktionen des MBC eine Antwort und so unterlagen die Mitteldeutschen schließlich mit 51:57.
Diese Niederlage machte die Hoffnungen auf die Qualifikation zunichte und dementsprechend hängende Köpfe und Totenstille herrschten in der Kabine, als Coach Dittrich seine jungen Mannen auf den zweiten Tag einschwor. „Die Auftaktniederlage sorgte für Verkrampfung, jeder wollte sein Team allein zum Sieg werfen, was aber den Spielfluss bremste und zu ausrechenbar war. Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit verloren. Die Enttäuschung ist nun groß”, so Trainer Dirk Dittrich nach dem Spiel. Am Ende des ersten Turniertages hatten sich die U19-Jungs von Basketball Berlin Süd e.V. auf Rang eins vorgekämpft.
Am Sonntagmorgen eröffnete Gastgeber MBC den zweiten Turniertag, diesmal gegen die Piraten Hamburg. Die Nordlichter konnten sich von Anfang an klar in Front bringen und die Wölfe sahen sich nach dem ersten Viertel einem 9:27-Rückstand gegenüber. Zwar kämpften sie sich im Spielverlauf heran, am Ende blieben die Piraten dennoch klar überlegen. Gegen die aggressive Verteidigung kamen die Mitteldeutschen nicht an und das Spiel ging mit 43:93 verloren.
Die letzte Partie der Gastgeber begann hoffnungsvoll. Die Youngsters setzten sich gegen die Würzburg Baskets ab und führten Ende des ersten Spielabschnitts mit 14:9. Nach dem Ausgleich durch die Unterfranken gingen die Wölfe mit einem Fünf-Punkte-Polster bei 24:19 in die Kabine. Nach der Halbzeitpause begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, ab fünf Minuten vor Ende gelang den Jung-Wölfen allerdings kein Korb mehr und somit mussten sie sich auch in der letzten Partie mit 45:37 geschlagen geben.
„Uns hat am Ende die Kondition gefehlt und das Turnierende ist leider nicht versöhnlich geworden”, resümiert U19-Trainer Dirk Dittrich.
Damit gehört der MBC erstmals in der NBBL-Geschichte nicht zum Starterfeld der Liga. Die U19-Talente der Region werden jetzt in den regionalen Wettbewerben spielen und im nächsten Jahr einen neuen Qualifikationsanlauf unternehmen.
Die Ergebnisse im Überblick:
MBC - Berlin Süd 49:71
Piraten Hamburg - Würzburg Baskets 53:47
Young Dragons - MBC 57:51
Berlin Süd - Piraten Hamburg 47:42
Würzburg Baskets - Young Dragons 47:51
MBC - Piraten Hamburg 43:93
Young Dragons - Berlin Süd 49:75
Würzburg Baskets - MBC 45:37
Piraten Hamburg - Young Dragons 67:51
Berlin Süd - Würzburg Baskets 47:56
Text: Anna Blumtritt / Foto: Gerald Reither

Der Basketball Verband Sachsen-Anhalt hat am Sonnabend in Zerbst seinen Jugend-, Verbands- und Staffeltag durchgeführt - und das auf bemerkenswerte Art und Weise. Die Delegierten aus den 51 Mitgliedsvereinen waren in das altehrwürdige Gymnasium Francisceum gekommen und wurden dort vom Bürgermeister der Stadt Zerbst, Herrn Helmut Behrendt, herzlich begrüßt. Er würdigte das außerordentliche Engagement der Verantwortlichen des Ausrichtervereins TV Gut-Heil Zerbst und richtete dabei seinen Dank insbesondere an Abteilungsleiter Ralf Gohl und Bundesliga-Schiedsrichter Carsten Straube.
In einem weiteren Grußwort überbrachte Volkhard Uhlig als Ehrenmitglied des Deutschen Basketball Bundes die besten Wünsche des Dachverbandes - und fand zugleich kritische Worte an das Plenum. Insbesondere in der Vergabe des weiblichen DBB-Stützpunktes nach Chemnitz sah Uhlig ein deutliches Warnzeichen und rief den Verband auf, in Zukunft noch härter für eine erfolgreiche Zukunft zu arbeiten.
Von der Heide drückt MBC die Daumen
Das war auch Tenor des Rechenschaftsberichtes von BVSA-Vorsitzender Bernd von der Heide. “Die Vergabe nach Chemnitz und nicht nach Halle ist in der Außenwirkung zunächst einmal fatal.” Doch Klagen würden nicht helfen. “Wir tun gut daran, nach vorn zu schauen, weiter unsere Talente zu entwickeln und die Arbeitsbedingungen vor Ort nach und nach zu verbessern.”
Von der Heide nannte den Abstieg des Mitteldeutschen BC aus der Beko BBL “einen Substanzverlust für den Basketball in unserem Land”, ließ aber keinen Zweifel daran, dass er sicher sei, “dass sich die Weißenfelser davon erholen werden und hoffentlich umgehend den Aufstieg in die Königsklasse schaffen werden.”
Der seit dem Jahr 2002 amtierende Vorsitzende verwies aber auch auf Erfolge im Bilanzjahr: So sei der personelle Umbruch innerhalb des BVSA weitgehend abgeschlossen und ein transparentes Verfahren zur Neuordnung des Ligensystems ab der Spielzeit 2012/13 durchgeführt worden.
Im Anschluss daran hatten die Delegierten über fünf Anträge abzustimmen, die allesamt ein- oder mehrstimmig angenommen wurden.
Viel Lob für neue Regionalauswahlen
Bereits am Morgen hatte der Jugendtag unter Leitung der Jugendwärtin Anja Petermann über einige Probleme und Konzepte in der Nachwuchsgewinnung diskutiert. Petermann teilte mit, dass für die neue Saison auf Anregung der Vereine modifizierte Mini-Regeln zur Anwendung kommen werden, die intensiv, klar und deutlich publiziert werden, um jegliche Unklarkeit für Mannschaften, Trainer und Spieler auszuschließen.
Da der Mini-Beauftrage Philipp Streit aus beruflichen Gründen sein Amt aufgibt, wird Petermann in den kommenden Wochen einen Nachfolger suchen und versuchen, die Arbeit in diesem Bereich neu zu strukturieren.
Für die kommende Saison kündigte die Jugendkommission zudem nachhaltige Konzepte zur Gewinnung neuer Spieler im Mini- und Mädchenbereich an, in die auch die Topclubs des BVSA integriert werden sollen.
Kritik gab es am Verlauf der Grundschulliga im Bereich Halle. Hier mahnte Landestrainer Christian Steinwerth eine bessere Kommunikation der Vereine an und versprach einen noch größeren Fokus auf die Etablierung dieser Schulliga im Bereich Süd zu legen. In der Region Ost existiert eine vom BC Anhalt initiierte und organisierte Schulliga der Klassenstufen fünf bis sieben mit einem breitensportlichen Ansatz.
Ausdrückliches Lob verteilte Steinwerth für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Vereinen hinsichtlich der Etablierung der neuen Nachwuchs-Regionalauswahlen. In allen fünf Regionen hätten engagierte Trainer die Auswahlen übernommen - unterstützt von den sie tragenden Clubs. Bereits am 9. Juli soll es in Aschersleben zu einem ersten Turnier der neuen Teams kommen.
Vereine arbeiten gut am Spielplan mit
Im Anschluss an Jugend- und Verbandstag konnte BVSA-Sportwart Karsten Stier auf dem Staffeltag ein überaus positives Fazit der Spielplan-Vorbereitung für die Saison 2011/12 ziehen. “Fast 95 Prozent aller Termine sind vorab eingetragen und machen uns das Arbeiten leicht.”
Der abschließende Dank des Tages ging von Bernd von der Heide an den Ausrichter. Die Macher des TV Gut Heil Zerbst hatten einen gut organisierten und angenehmen Tag auf die Beine gestellt.

Der Basketball Verband Sachsen-Anhalt (BVSA) lädt an diesem Sonnabend zu seinen drei höchsten Organen nach Zerbst ein. Am 25. Juni finden im altehrwürdigen Schulgebäude des Gymnasiums „Francisceum” sowohl der Jugend-, als auch der Verbands- und Staffeltag des BVSA statt. Obwohl es sich um kein Wahljahr handelt (die BVSA-Gremien werden nur jeweils alle zwei Jahre neu bestimmt) stehen die Delegierten der insgesamt 51 Mitgliedsvereine vor interessanten Tagungen.
„Die Veranstaltung in Zerbst wird wichtige Informationen geben, ohne die in den Vereinen in der kommenden Saison nicht zielgerichtet gearbeitet werden kann”, unterstreicht BVSA-Vorsitzender Bernd von der Heide, „eine klare Positionierung unseres Verbandes in einem personell und finanziell zunehmend schwieriger werdenden Umfeld ist dringend erforderlich. Deshalb ist es unabdingbar, dass die Vereine, für die der BVSA Dienstleister ist, auch ihre Interessen auf dem Landesverbandstag wahrnehmen und vertreten sind.”
Seinen Anfang nimmt der umfangreiche Beratungstag mit dem Jugendtag, der um 9.30 Uhr von Jugendwärtin Anja Petermann eröffnet und geleitet wird. Der Jugendtag ist den Problemen und Konzepten im Nachwuchsbereich vorbehalten. Nach einem Imbiss gegen 11 Uhr beginnt dann um 11.30 Uhr der Landesverbandstag. In dessen Zentrum steht wie immer der Bericht des Vorsitzenden zur Arbeit des Verbandes, zudem müssen die Anwesenden über insgesamt fünf Anträge abstimmen.
Ab 14 Uhr schließt sich der Staffeltag an, auf dem die Spieltermine der kommenden Saison 2011/12 noch einmal abschließend besprochen und verbindlich festgelegt werden. In den vergangenen Wochen hatten die Vereine bereits die Möglichkeit, ihre Wünsche und Vorschläge in die Datenbank Team SL einzutragen. „Nun”, sagt das für den Staffeltag verantwortliche BVSA-Vorstandsmitglied Karsten Stier, „wollen wir alles endgültig festzurren, damit alle Mannschaften früh Planungssicherheit besitzen.”
Alle drei Veranstaltungen finden zum ersten Mal in Zerbst statt und werden vom TV Gut Heil Zerbst ausgerichtet. „Wir haben uns sehr über diese Bewerbung gefreut”, unterstreicht BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel. Die Vergabe soll auch Respekt und Anerkennung für die in den vergangenen 18 Jahren beim TV Gut Heil geleistete Arbeit ausdrücken. Fast 200 Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Funktionäre hat der Verein hervorgebracht, die allesamt im BVSA einen guten Ruf genießen.
Zeitplan 25.06.2011
ab 09.30 Uhr XIII. Jugendtag
ca. 11.00 Uhr Imbiss
ab 11.30 Uhr XVI. Landesverbandstag
ca. 13.30 Uhr Kaffeepause
ab 14.00 Uhr zentraler Staffeltag zur Vorbereitung der Saison 2011/2012
Tagungsort
Gymnasium Francisceum Zerbst
Weinberg 1
39261 Zerbst
Anreisebeschreibung
Das U16-Team des MBC verpasste am vergangenen Wochenende in Tübingen beim Qualifikationsturnier den Sprung in die Jugend Basketball Bundesliga. Trotz eines sensationellen Starts mit einem Sieg gegen den Gruppenfavoriten aus Würzburg konnten sich die Jung-Wölfe am Ende nicht durchsetzen. Nun liegt der Fokus auf dem NBBL-Team. Das kämpft am kommenden Wochenende, dem 25. und 26. Juni 2011, in der heimischen Sporthalle in der Burgstraße in Halle um die Teilnahme in der NBBL 2011/12. Das Starterfeld setzt sich aus fünf Mannschaften zusammen, der Turniergewinn sichert die Qualifikation für die kommende NBBL-Spielzeit.
Heimvorteil soll helfen
„Uns steht ein hartes Wochenende bevor. Wir wollen den Heimvorteil nutzen und das Selbstbewusstsein aus dem Turnier in Nürnberg vor zwei Wochen mitnehmen”, fasst U19-Trainer Dirk Dittrich zusammen. Sein Team kämpft am kommenden Wochenende vor heimischem Publikum um den Einzug in Deutschlands Eliteligajugendliga in der Altersklasse U19. Neben dem Gastgeber MBC spielen die Young Dragons Quakenbrück, die Würzburg Baskets Akademie, Basketball Berlin Süd e.V. und die Piraten Hamburg um die Qualifikation für die NBBL-Saison 2011/12.
Die NBBL-Wölfe blieben in der vergangenen Saison sieglos und stiegen deshalb aus der U19-Bundesliga ab, in einer Qualifikationsrunde können die Jungbasketballer aber um einen der begehrten Startplätze kämpfen. Dirk Dittrich blickt hoffnungsvoll auf das Qualifikationswochenende: „Die Jungs haben sich während der Saison stetig verbessert und wenn sie unsere Vorgaben umsetzen und als Team spielen, haben sie gegen jeden der Qualifikationsgegner eine Siegchance. Ich hoffe, dass ich am Wochenende positiv überrascht werde, denn wir wollen auch in der fünften Saison in Folge in der NBBL an den Start gehen.” Erst vor zwei Wochen trafen sich einige Qualifikationskandidaten zum Turnier in Nürnberg, welches der MBC mit zwei Siegen gewinnen konnte. Mit diesem Rückenwind soll es am Samstag in der Burgstraße in Halle/Saale weitergehen.
Erster Gegner ist dann die Mannschaft Basketball Berlin Süd. Bei diesem eingespielten Team sammelten einige Spieler in der vergangenen Spielzeit Erfahrung im NBBL-Play-Off-Team IBBA. In der ersten Qualifikationsrunde setzten sich die Hauptstädter gegen Hermsdorf mit 81:72 durch und verloren mit 58:97 gegen Hamburg. Die in der vergangenen Saison sieglosen Young Dragons aus Quakenbrück konnten in der zweiten Play-Downs-Runde ihren ersten Sieg einfahren. Das Team von Neubewerber Würzburg Baskets Akademie wird hauptsächlich getragen von U16-Nationalspieler Maximilian Ugrai und Topscorer Roll, dazu könnte der U15-Nationalspieler Constantin Ebert auflaufen. In der Qualifikationsrunde eins errangen die Unterfranken den zweiten Platz nach einem Sieg über Augsburg und einer Niederlage gegen München Nord.
Die Piraten Hamburg haben sich souverän beim Qualifikationsturnier in Berlin durchgesetzt, gewannen sowohl gegen Berlin-Hermsdorf als auch Berlin-Süd. Die NBBL-Rookies Janis Stielow und Ismet Akpinar sind Eckpfeiler der aktuellen U16-Nationalmannschaft und waren maßgeblich am Erfolg ihrer JBBL-beteiligt, dazu Jamo Ruppert, der in seinem ersten NBBL-Jahr (da noch im Dress von Bramfeld) schon für 13 Punkte pro Spiel gut war.
Der Spielplan in der Übersicht
Samstag, 25.06.2011
11 Uhr MBC - Basketball Berlin Süd
12.45 Uhr Piraten Hamburg - Würzburg Baskets Akademie
14.30 Uhr Young Dragons Quakenbrück - MBC
16.15 Uhr Basketball Berlin Süd - Piraten Hamburg
18 Uhr Würzburg Baskets Akademie - Young Dragons Quakenbrück
Sonntag, 26.06.2011
9 Uhr MBC - Piraten Hamburg
10.45 Uhr Young Dragons Quakenbrück - Basketball Berlin Süd
12.30 Uhr Würzburg Baskets Akademie - MBC
14.15 Uhr Piraten Hamburg - Young Dragons Quakenbrück
16 Uhr Basketball Berlin Süd - Würzburg Baskets Akademie
JBBL-Team trotz kleiner Sensation draußen
Nach einer kräftezehrenden rund sechsstündigen Anreise nach Tübingen stand für die U16-Mannschaft von Coach Stefan Mähne am Samstagabend gleich das Auftaktspiel gegen den selbsternannten Gruppenfavoriten um Nationalspieler Constantin Ebert von der Würzburg Baskets Akademie auf dem Plan.
Die Mitteldeutschen gaben von Beginn an Vollgas und angeführt von Andreas Obst mit 28 Punkten versetzten sie dem Gegner mit 45:27 in der ersten Halbzeit einen deftigen Schlag. Die Oberfranken kämpften sich jedoch zurück, kamen knapp heran, doch den 72:68-Überraschungssieg des MBC konnten die Unterfranken nicht abwenden. Da im ersten Spiel des Abends der Gastgeber Tübingen deutlich gegen das Basket-College Rhein-Neckar gewann, galt es Sonntagmorgen im Spiel gegen eben diesen Gegner wach zu sein, um mit einem Sieg das Bundesligaticket praktisch sicher zu haben. Doch leider misslang dies knapp, als man bei der 59:66-Niederlage immer einem Rückstand hinterherlief und somit den Heimfans das Jubeln überlassen musste.
Im dritten Gruppenspiel sollte die letzte theoretische Chance auf den zweiten Platz mit einem Sieg gegen das zweimal recht deutlich unterlegene Basket-College Rhein-Neckar genutzt werden. Doch bei der knappen 61:66-Niederlage, nach 38:30-Halbzeitführung, fehlte wieder die Entlastung im Angriff für Topscorer Andreas Obst, der in den drei Qualifikationsspielen zusammen 111 Punkte und damit knapp 59% der Gesamtpunkte seiner Mannschaft erzielte.
„Ich bin natürlich sehr enttäuscht, da deutlich mehr drin war. Wir haben das ganze Wochenende am Limit gespielt und es hat nicht gereicht. Insofern kann ich stolz sein auf dieses Team, weil es sich nie hängen gelassen hat und selbst nach hohen Rückständen wiederkam”, so U16-Trainer Stefan Mähne. Trotz der Enttäuschung unter den Spielern und Verantwortlichen blieb dennoch der Stolz über die guten Leistungen und die Gewissheit, auf diesem Niveau mithalten zu können.
Die Turnierergebnisse im Überblick
Tübingen - Rhein-Neckar 63:45
MBC - Würzburg Baskets Akademie 72:68
Tübingen - MBC 66:59
Rhein-Neckar - Würzburg Baskets Akademie 49:85
MBC - Rhein-Neckar 61:66
NBA vs. BSW Sixers
Der Zweitliga-Aufsteiger BSW Sixers feierte am Dienstag seinen fünften Geburtstag. Als Geschenk gab es eine Schlagzeile der besonderen Art: NBA vs. Sixers. Der Club aus Sandersdorf, Bitterfeld und Wolfen gab offiziell bekannt, dass er sich fast ein Jahr lang im Rechtsstreit mit der US-Profiliga befunden hatte. Im Mai 2010 hatte eine Münchner Anwaltskanzlei aus München für ihren Klienten aus Amerika die Sixers aufgefordert, ihren Namen und Logo abzulegen. Die Begründung: zu hohe Verwechslungsgefahr mit den Philadelphia 76ers aus der NBA.
Der am 21. Juni 2006 gegründete Club hielt jedoch dagegen, besorgte sich selbst anwaltliche Hilfe und konnte am Ende aufatmen: Der Name darf bleiben, lediglich aus dem Logo müssen die Sterne entfernt werden. “Ein Kompromiss mit dem wir leben können”, meinte Sixers-Präsident Bernd Gleau, dessen Club sich so auch zu seinem Jubiläum wieder mal wieder treu blieb: Fünf Jahre lang nie um eine Schlagzeile verlegen. Glückwunsch!
Heyden erster Neuzugang beim MBC
Der Mitteldeutsche BC hat für das Unternehmen BBL-Wiederaufstieg den deutschen Center Philipp Heyden verpflichtet. Der A2-Nationalspieler wurde mit einem Einjahresvertrag ausgestattet, geplant ist aber eine mittelfristige Zusammenarbeit. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Ich erinnere mich gut an die Spiele gegen den MBC und an den Wolfsbau mit der großartigen Stimmung. Es war ein großer Wunsch, wieder mit Silvano zusammenzuarbeiten und ich bin froh, dass das jetzt klappt”, sagt der Neuzugang über sein Engagement.
In der vergangenen Saison war Heyden von der EnBW Ludwigsburg an den BBC Bayreuth ausgeliehen und wurde bei den Franken in 24 Partien eingesetzt. In rund neun Minuten pro Spiel markierte der 2,06-Meter-Hüne durchschnittlich 2,3 Punkte und angelte sich 1,7 Rebounds. Für MBC-Headcoach Silvano Poropat ist der erste MBC-Neuzugang ein alter Bekannter: „2008 habe ich Philipp von Berlin zurück nach Ludwigsburg geholt und seitdem stehen wir in Kontakt. Er bringt tolle physische und athletische Voraussetzungen mit, ist ein sehr guter Pick-and-Roll-Spieler und für seine Größe ein guter Werfer. Philipp wird in unserer Rotation eine wichtige Rolle spielen und ich freue mich über seine Zusage.”
Trotz seines Alters von erst 22 Jahren kann der Wölfe-Zugang schon auf Erstliga-Stationen bei ALBA Berlin, EnBW Ludwigsburg und BBC Bayreuth zurückblicken.
Straube in den A-Kader
Das Sachsen-Anhalt einen guten Ruf im Schiedsrichterwesen hat und seit Jahren Toptalente produziert, das ist längst kein Geheimnis mehr. Mit Oliver Krause und Toni Rodriguez waren erst zuletzt wieder zwei BVSA-Schieris bei den heiß umkämpften BBL-Finals im Einsatz. Die Erfolgsgeschichte fortsetzen wird nun Carsten Straube. Der 27-jährige Zerbster, der seit vergangenem Jahr in der BBL pfeift, ist vom BBL-SR-Referat in Abstimmung mit der DBB-Schiedsrichter-Kommission ab der Spielzeit 2011/12 in den A-Kader berufen worden.
“Zu dieser Berufung, die auf Grund Deiner in den letzten Jahren gezeigten Entwicklung getroffen wurde, beglückwünschen wir Dich und wünschen Dir für Deine weitere Schiedsrichtertätigkeit in der BBL viel Erfolg”, textete Harald Steinhoff (Manager Beko BBL-Schiedsrichter-Referat) an Carsten. Wir schließen uns an. Vom 29. Juli bis 2. August wird Straube übrigens zudem die Deutsche Nationalmannschaft in ihr Trainingslager nach Gran Canaria begleiten und dort die Trainingsspiele pfeiffen. Und dazu Tagebuch hier auf bvsa.de führen
Selle und Seifert im Team der 98er “jungen Oldies”
Das Basketball-Benefizspiel am Samstagabend zwischen der Juniorennationalmannschaft des Jahrgangs 1980 und der U19 der Eisbären Bremerhaven in Hamburg war ein voller Erfolg. Beide Tems unterhaltsamen und temporeichen Basketball, keiner der Spieler spielte mit “angezogener Handbremse” oder spulte die 40 Minuten im Schongang runter. Im Gegenteil: Die inzwischen 30-jährigen Basketballer, darunter auch Raiko Seifert und Stefan Selle, wollten allen zeigen: “Hey schaut her, wir haben es noch drauf.”
Mit tollen Aktionen ragten Sebastian Rathjen, Cecil Egwuatu und Lars Grübler heraus. Mangkod riss mit einem schönen und platzierte Wurf, kurz vor Schluss noch mal die Harbuger Sportfans aus den Sitzschalen und veredelte einen für ihn wohl unvergesslichen Abend. Das Endergebnis von 77:66 für die Jungs mit dem Bundesadler auf der Brust war folglich eher zweitrangig. Der komplette Erlös des Benefizspiels von beachtlichen 3.200 Euro, fließt in die Kinderkrebsstation Hamburg-Eppendorf.
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt und Thomas Weidig zusammen.

Kalbe holt sich den Rosenpokal
Die erste Auflage des Rosenpokals-Turniers in Gardelegem hat mit dem Oberligisten VfL Kalbe einen würdigen Sieger gefunden, der im Endspiel gegen den zweiten Oberligisten im Feld , den TSV Niederndodeleben, mit 34:22 klar dominierte. Das Gastgeberteam vom SSJ Gardelegen wies im kleinen Finale den TUS Hohnstorf mit 30 : 12 klar in die Schranken und belegte in der Endabrechnung den 3.Platz.
Fast interessanter als die Endrunde waren die Vorrundenspiele, wo zunächst jeder gegen jeden antreten musste. Gleich im Auftaktspiel standen sich mit dem MTV Gifhorn und der SSJ Gardelegen die beiden Teams der Partnerstädte gegenüber. Beide Mannschaften taten sich zunächst schwer mit dem Körbe werfen, doch am Ende setzte sich das Gastgeberteam mit 25:18 erwartungsgemäß durch. Das zweite Turnierspiel brachte das Aufeinandertreffen der beiden Oberligisten, bei dem der VFL Kalbe dem Aufsteiger aus der Börde beim 31:20 Sieg nicht die Spur einer Chance.
Das spannendste Spiel des Tages war das ewig reizvolle Altmark-Derby zwischen dem VfL und der SSJ. Lange Zeit sah es nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus, aber Mitte der zweiten Spielhälfte beim Stand vom 20:9 für den Oberligisten begann die Aufholjagd des SSJ Teams, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Am Ende unterlagen die Rolandstädter knapp mit 22:25.
Genauso eng ging es im Duell SSJ-TSV Niederndodeleben zu. Erst zwei Minuten vor Spielschluss gelang es dem Oberligaaufsteiger sich mit 21:26 durchzusetzen. Damit war der Gardelegener Traum vom Finale ausgeträumt. Im letzen Vorrundenspiel traf das SSJ-Team auf den niedersächsischen Bezirksoberligisten TUS Hohnstorf. Vor Beginn dieser Partie war bereits klar, dass sich beide Teams gleich anschliessend im „kleinen Finale” erneut gegenüberstehen würden. SSSJ-Coach Uwe Stephan gönnte zunächst seinem ersten Fünfer eine kleine Verschnaufpause. Doch als Hohnstorf mit 19:7 in Führung lag, war „Schluss mit lustig”. Am Ende sprang noch ein 27:26-Sieg der Gastgeber heraus.
Am Sonntag folgte dann die Fortsetzung des 1. Rosenpokals mit den u16-Nachwuchsteams. Unter den Augen von BVSA-Landestrainer Christian Steinwerth zeigte der hoffnungsvolle Basketballnachwuchs aus dem Norden Sachsen-Anhalts spielerisch ein recht gutes Niveau , musste aber dem niedersächsischen Landesligisten MTV Gifhorn den Pokal „überlassen”. Die Gifhorner, besiegten im Endspiel , dem wohl besten Turnierspiel, die Mannschaft des PSV Salzwedel mit 42:29.
Im Finale hätte auch das Gastgeberteam des SSJ stehen können, doch im der Vorrunde wurde das entscheidende Spiel gegen den PSV mit 14:23 verloren. Erst Mitte der zweiten Spielhälfte konnte sich die PSV Mannschaft mit 18:14 etwas ansetzen und brachte dann das Spiel sicher in Ziel. Zuvor hatte das SSJ-Team überraschenderweise gegen die beiden Kalbenser Teams klar gewonnen und stand somit im kleinen Finale gegen die VFL Jungen. Das 32:6-Endergebnis spricht Bände über die Überlegenheit des SSJ-Teams an diesem Tage.

Die Altmark braucht ein Basketballturnier - das sagte man sich beim SSJ 93 Gardelegen und veranstaltet an diesem Wochenende zum ersten Mal den “Rosenpokal”. Insgesamt sechs Männer- und sechs Nachwuchsteams (U14/U16) reisen eine Woche vor dem Sachsen-Anhalt Tag in den Norden Sachsen-Anhalts, um mitten in der Offseason die Kräfte zu messen. “Wir hoffen ,dass es ein richtig tolles Turnierwochenende wird”, meint Uwe Stephan vom Organisationsteam des SSJ, “das Teilnehmerfeld sowohl bei den Männern als auch im Nachwuchs ist gut besetzt. Interessant, was die Teams so aus dem Stand zu bieten haben, denn das Training hat wohl noch keine Mannschaft wieder aufgenommen.”
Der Sonnabend ist zunächst den Männerteams vorbehalten, neben dem Gastgeber haben die beiden Oberligisten VfL Kalbe, TSV Niederndodeleben sowie der TUS Hohnstorf und der MTV Gifhorn I+II gemeldet. Gespielt wird an beiden Tagen in zwei Vorrunden- Dreiergruppen, nach dem Modus Jeder gegen Jeden. Nach Beendigung der Vorrundenspiele spielen die jeweils beiden besten Teams der Vorrundengruppen im Überkreuzvergleich die Finalteilnehmer aus.
Danach beginnt die Finalrunde mit dem Spiel um Platz 5 (die beiden Gruppendritten der Vorrunde), anschliessend spielen die Verlierer der Zwischenrunde um die Bronzemedaille und zum Schluss steigt das Finale der beiden Gewinnerteams aus der Zwischenrunde. Die Gruppen werden übrigens am Spieltag ausgelost.
Im Nachwuchsturnier am Sonntag nehmen dann der VfL Kalbe (U14m & U14w), PSV Salzwedel (u16), MTV Gifhorn (u16) und die beiden Nachwuchsteams des SSJ teil. Gespielt wird an beiden Tagen in der Willi-Friedrichs- Halle.
“Wir unsereseits hoffen, daß dieses Event bei allen Teilnehmern und unseren Besuchernankommt. Die Vorbereitungsphase ist beendet und hat unserem Sponsor und natürlich auch uns viel Zeit und Kraft gekostet”, meint SSJ-Vereinschef Manfred Koepke. Und Uwe Stephan geht sogar schon so weit, eine Tradition anzukündigen: “Eins ist jetzt schon klar, es soll eine Wiederauflage geben , wenn auch zu einem anderen Zeitpunkt.” Wünschen wir den Organisatoren viel Erfolg bei ihrem Projekt.
Ablaufplan an beiden Tagen:
10 Uhr Eröffnung und Gruppenauslosung
Samstag Beginn 1. Spiel 10.30 Uhr, weitere Spiele beginnen halbstündlich
Sonntag Beginn 1. Spiel 11 Uhr, weitere Spiele beginnen halbstündlich
15.30 Uhr Beginn der Finalrunde mit Spiel um Platz 5
ca.17 Uhr Siegerehrung
Mitteldeutscher BC will zurück in die JBBL
Das lange Warten hat nunmehr ein Ende. Ein Jahr ist es her, als der U16-Mannschaft des MBC im allerletzten Qualifikationsspiel in Hagen gegen den Gastgeber nach überzeugender erster Halbzeit im zweiten Abschnitt die Luft ausging und der greifbare Klassenerhalt in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) doch noch entrann. Gerade für die Sportschüler, die bis zu acht Trainingseinheiten in der Woche auf sich nehmen, um dann am Wochenende doch nicht an der JBBL teilnehmen zu dürfen, war dies ein schwerer Schlag, den es schnell zu verdauen galt. Mit Headcoach Stefan Mähne, der Christian Steinwerth auf der Kommandobrücke abgelöst hat, stand ein engagierter und erfolgshungriger Mann parat. Mit Hilfe von Sportschultrainer Sascha Prötzig wurden die „Alten” wieder aufgerichtet und die jungen Spieler an das Jugend-Bundesliganiveau herangeführt.
Das wurde möglich, da man neben dem regelmäßigen Vereinstraining auch weiter zweimal pro Woche ein MBC-U16-Training durchführte. Doch die regelmäßige Spielpraxis auf diesem Niveau, außer ein paar Testspielen gegen die JBBL-Teams aus Jena (Playoffs) und Chemnitz (Bilanz 7-13), fehlte. Um dies auszugleichen wurde die Mannschaft in die U20-Meisterrunde des Landes eingegliedert und viele Spieler durften in ihren Heimatvereinen auch schon bei der U18-Landesmeisterschaft viel Verantwortung übernehmen.
Dem USV Halle, aus dem ein Großteil der Mannschaft hervorgeht, gelang es nach dem Erringen der nordostdeutschen Meisterschaft in eigener Halle, bei der norddeutschen Meisterschaft einen guten vierten Platz zu erreichen. Die Spiele dort gegen etablierte JBBL-Teams aus Oldenburg und Göttingen gaben den Spielern und Trainern nochmals eine Standortbestimmung.
Jetzt unmittelbar vor dem Qualifikationsturnier wurde der glückliche Umstand der Pfingstferienwoche genutzt, um bei zweimaligem Training pro Tag weiter am Zusammenspiel des aus vier Vereinen kommenden 13-köpfigen Kaders zu arbeiten. Den letzten Schliff lieferte ein Testspiel gegen das JBBL-Team aus Jena am Donnerstag. Bei zwei Trainingseinheiten am Freitag wird nochmals an letzten Details gearbeitet, bevor es am nächsten Morgen auf die über 530 km lange Reise nach Tübingen geht.
Dort muss man in einem Viererturnier im Modus Jeder-gegen Jeden mindestens den zweiten Platz erkämpfen, um an der Jugendbundesliga 2011/12 teilnehmen zu dürfen. Neben den Gruppenfavoriten Würzburg Baskets Akademie, spielen das Basket-College Rhein-Neckar und Gastgeber Young Tigers Tübingen um diesen begehrten zweiten Platz.
Dem Spielerkader vom MBC-Qualifikationsteam 2011 gehören an: Nils Adomeit, Valentin Arndt, Alexander Herrmann, Dominic Huth, Niklas Jüttner, Andreas Obst, Maximilian Rippel, Noah Schäffel, Jonas Tropartz, Linus Wascher, Florian Witter, Karl Wunderlich, Niels Zachrau.
Viel Glück den Talenten!
Die Vereine mit Teams in den Oberligen und Landesligen ( Erwachsene) haben einen Schiedsrichterfahrtkostenausgleich vereinbart. Der Spielleiter hat die Berechnungen am 30.04.2011 vorgenommen und die Rechnungen ausgestellt. Wir möchten den Kostenausgleich abschließen, aber es fehlen z.Z. noch die Einzahlungen von 9 Teams. Wir bitten die betreffenden Teams die Überweisungsaufträge in den nächsten Tagen zur Bank zu geben.
Schmidt ( Kassenwart )
In Amtliche Mitteilungen, allgemeine News

Sixers spielen in der Südstaffel
Die in die 2. Bundesliga Pro B aufgestiegenen BSW Sixers aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen werden in der kommenden Spielzeit in der Staffel Süd an den Start gehen - das hat die Junge Liga entschieden. Die Sixers hatten gehofft, in der Nordgruppe antreten zu können, da dort mit Lok Bernau, Alba Berlin, Rist Wedel und Eintracht Stahnsdorf einige attraktive Derbypartner gewartet hätten. “Die Mannschaften im Süden kennen wir noch nicht so gut”, meint Sixers-Coach Stephen Arigbabu, “doch das wird sich in den nächsten Wochen ändern.”
Mit den Uni-Riesen Leipzig und BIG Gotha stehen zumindest zwei mitteldeutsche Derbys für den Neuling auf dem Programm, die anderen Teams stammen aus Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Mit Aufbauspieler Mathias Haut (6.8 ppg, 1.5 ass, 12 games) und Flügelspieler Jan Ramm (1.2 ppg, 21 games) haben zudem zwei weitere Spieler des Aufstiegsteams ihre Verträge beim Aufsteiger verlängert.
Febro Eagles mit imposanter Big Men-Riege
Erstregionalligist BBC Magdeburg bastelt weiter kräftig an seinem Kader für die neue Saison. Nach der Vertragsverlängerung von Michael Canty gab auch Center Sebastian Harke seine Zusage, weiter für die Eagles aufzulaufen. Der 29-Jährige war im Januar von den BSW Sixers gekommen und hatte in 8 Spielen gute 12.8 ppg sowie 8.9 rebs erzielt. Wieder zurück in Magdeburg ist Perica Simic (31). Der bereits 119 Mal für die Febro Eagles aufgelaufene Center/Forward war im vergangenen Sommer nach Bernau gewechselt, hatte sich dort aber schwer am Knie verletzt und will nun an alter Wirkungsstätte wieder Anschluss finden.
Die Big Men-Riege komplett macht Nico Drägert, der ebenfalls von Lok Bernau kommt. Der 2,07 Meter große und 20 Jahre alte Power Forward erlernte seine Basketball-ABC unter anderem bei Alba Berlin.
Ein Bulgare für Elbingerode
Kommende Spielzeit darf in den Regionalligen pro Mannschaft nur noch ein Nicht-EU Ausländer eingesetzt werden - Spieler aus EU-Ländern aber unbegrenzt. Mit den Bodfeld Baskets Oberharz hat nun die erste Mannschaft aus Sachsen-Anhalt auf diese neue Entwicklung reagiert. Der amtierende Landesmeister und Aufsteiger in die 2. Regionallliga West verpflichtete den Bulgaren Boyan Tenev.
Der 22 Jahre alte und 2,04 m große Tenev wechselt aus der 2. bulgarischen Liga in den Oberharz und genoss ein Jahr seiner Ausbildung auch in Amerika. Er gilt trotz seiner Größe als gefährlich von der Dreierlinie. “Unser Manager Christian Schäfer hat hier einen excellenten Job gemacht und einen echten Rohdiamanten gefunden”, so BBO-Vereinsvorsitzender Holger Neubert.
Selle und Seifert im Team der 98er “jungen Oldies”
In die Jahre gekommen und trotzdem nichts verlernt. Die Basketballer der deutschen Juniorennationalmannschaft aus dem Jahr 1998 geben sich am kommenden Sonnabend um 19.30 Uhr in der Halle Kerschensteinerstraße in Hamburg-Harburg ein Stelldichein. Eingeladen zum Spiel für den guten Zweck haben Grün-Weiss Harburg und Denis Mangkod, Trainer der Basketball-Frauen der Harburg Baskets in der 2. Regionalliga und Standby-Spieler des VfL Stade in der 1. Regionalliga, der selbst dem U19-Nationalteam des Geburtsjahrgangs 1980 angehört hat.
Beim Benefizspiel treten die heute 30 und 31 Jahre jungen “Oldies” gegen die aktuelle U19-Mannschaft der “Eisbären Bremerhaven” aus der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga zu Gunsten der Kinderkrebsstation der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf an.
“Im Jahr 1998 absolvierten wir in Ungarn bei der Europameisterschaftsqualifikation sechs Länderspiele in sieben Tagen und belegten dabei einen unverhofften zweiten Platz. Die damalige Zeit hat uns zusammengeschweißt, geprägt und viel fürs heutige Leben mitgegeben”, erinnert sich Mangkod, der gemeinsam mit diesen Spielern antreten will: Stefan Selle, Raiko Seifert (beide Halle/Saale), Sebastian Rathjen (Kiel), Philip Pütz (Köln), Scott-Vincent Stöber (Braunschweig), Bastian Kordyaka (Hagen), Lars Grübler (Schwerin), VfL-Stade-Trainer Matthias Weber (damals Darmstadt), Cecil Egwuatu, Dominique Klein und Michael Sarkodie (alle Hamburg).
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt und Thomas Weidig zusammen.