
BUNDESLIGEN

Sascha Leutloff
Am veragangenen Wochenende musste der Mitteldeutsche Basketball Club gleich zweimal antreten. Bereits am Freitagabend empfingen sie das Tabellenschlusslicht aus Düsseldorf. Vor 2200 Zuschauern zeigten die Wölfe Nerven und verpassten am Ende mit 80:81 (34:27; 73:73) den Sieg.
Es entwickelte sich kein ansehnliches dafür aber spannendes Spiel, in dem sich die Hausherren nur kurz vor dem Seitenwechsel auf 33:22 absetzen konnten. Die 40. Spielminute hatte es dann in sich. Nach einem Ballgewinn erzielte Pope den 68:68-Ausgleich, in der Folge gingen die Düsseldorfer mit vier Zählern in Führung. Ronald Ross brachte den MBC wieder ran, aber nach einem Bonuswurf von Steven Wright waren die Gäste immer noch mit zwei Punkten vorn. Wayne Bernard glich aber gleich danach durch zwei Freiwürfe wieder aus und so ging es beim 73:73 in die Verlängerung. Dort erwischten die Giganten den besseren Start und legten einen 6:0-Lauf hin. Dieser wurde erst nach gut drei Minuten von Guido Grünheid per Korbleger beendet, ein Dreier von Pilcevic ließ die Wölfe wieder zum 78:79 aufschließen. Nach dem fünften Foul von Laimonas Kisielius traf der Serbe Pilcevic zwei Bonuswürfe zum 80:80-Ausgleich. Ein Foul von Ross schickte Steven Wright für Düsseldorf noch einmal an die Linie, er traf nur einen der beiden Freiwürfe. Bei noch drei Sekunden auf der Uhr konnte Ronald Ross den letzten Angriff jedoch nicht erfolgreich zum Abschluss bringen.
Auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende zogen die Wölfe den Kürzeren. Diesmal waren sie bei den Brose Baskets Bamberg in der Stechert-Arena zu Gast. Erneut leisteten sich Mitteldeutschen insgesamt 25 Ballverluste. Beim 19:22 Mitte der ersten Hälfte war der MBC noch am deutschen Meister dran, ehe dieser bis zur Pause auf 27:44 davonzog. Nach 40 Minuten mussten sich die Gäste mit 53:79 geschlagen geben.
Durch den gleichzeitigen Heimsieg des BBC Bayreuth über EnBW Ludwigsburg verkürzt sich der Vorsprung bei sechs verbleibenden Spielen auf lediglich den direkten Vergleich mit Bayreuth. Den Wölfen steht somit noch ein harter Schlussspurt zum Saisonende bevor.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren folgen Updates
Die Erst-Regionalliga Damen des SV Halle II wollten im Heimspiel gegen die Braunschweiger BG das Blatt im Abstiegskampf wenden. Anfangs lief es noch einigermaßen rund für Halle. Vor allem Maria Uhlenhaut konnte ihren schnellen Antritt nutzen und traf auch aus der Distanz. So gelang ein 13:7 Start (9. Min) und berechtigte Hoffnung kam auf. Braunschweig aber konterte mit aggressiver Verteidigung und hohem körperlichen Einsatz zum 19:25 Halbzeitstand. Braunschweig hatte in Person von Jessica Weber die stärkste Spielerin an diesem Tag. Sie punktete mit unbändigem Willen immer wieder auch gegen engste Bewachung. „Hier lag der große Unterschied. Während wir in diesen 1-1 Situationen nicht erfolgreich sind, konnte unser Gegner daraus mehr punkten. Da fehlt uns anscheinend etwas die individuelle Klasse.”, fasste man das Geschehen zusammen. Die Gäste konnten sich so erstmals auf 21:31 absetzen (22.) ehe Jandke, Uhlenhaut und Hebecker nochmals ausglichen (39:39/28.).
Das 43:54 ist die logische Folge von 29 % Trefferquote aus dem Feld.

Florian Heinrich
In der 2. Regionalliga Ost war der Delphi USV Halle bei der Bundesligareserve des RSV Eintracht Stahnsdorf zu Gast. Die Studenten hatten in einem Nerven-Krimi das bessere Ende auf ihrer Seite und setzten sich nach 40 Minuten hauchdünn mit 80:79 gegen die Randberliner durch. Den entscheidenden Korb markierte USV-Flügelspieler Florian Heinrich mit einem erfolgreichen Dreier in der Schlusssekunde.
Durch diesen enorm wichtigen Auswärtserfolg bleibt der USV weiter auf einem Nicht-Abstiegsplatz der zweiten Regionalliga Ost. Da aber auch die Konkurrenz gewonnen hat, muss die Mannschaft von Trainer Florian Pätzolt wohl alle drei restlichen Spiele in dieser Saison für sich entscheiden, um den Ligaverbleib zu sichern.
Das zweite Verlängerungsspiel in Folge gab es für den Halleschen SC 96 in heimischer Halle gegen die Red Dragons aus Königswusterhausen. Über die gesamte Partie führten die Saalestädter knapp, ehe sie kurz vor Schluss den 60:60 Ausgleich hinnehmen mussten. Das glücklichere Händchen in der Verlängerung hatten dann aber die Berliner, so dass sich das Kairies-Team am Ende mit 71:74 geschlagen geben musste.
In der 2. Regionalliga West folgen Updates
OBERLIGA
In den Play-offs der Oberliga stand am Samstag das erste Finalspiel zwischen den BSW Sixers (#2) und den Bodfeld Baskets Oberharz (#1) an. Beide Mannschaften gingen gehandicapt in diese Partie: Die Oberharzer mussten auf ihren US-amerikanischen Center Daniel Pierre verzichten und die BSW Sixers hingegen auf BVSA All-Star Robert Dörfler.
Die Zuschauer, die auf ein knappes Spiel gehofft hatten, wurden bereits im ersten Viertel ernüchtert. Die Gäste aus dem Harz spielten eine agressive Zonenverteidigung durch die sie viele Ballgewinne erzielten, die sie auf der anderen Seite in erfolgreiche Fastbreaks ummünzen konnten. Besonders Jamael Lynch und Everage Richardson konnten sich in dieser Phase des Spiel in Szene setzen. Die Seiten wurden bei einem Stand von 26:62 gewechselt.
Sixers-Coach Marcus Brambora versuchte seine Jungs nochmals wachzurütteln. Die Sixers kamen in der zweiten Halbzeit deutlich besser aus der Kabine, doch an diesem Tag war nicht mehr zu holen. Mit 34:42 gestalteten sie den zweiten Spielabschnitt deutlich ausgeglichener und zeigten, dass sie nicht gewillt sind den Landesmeistertitel kampflos den Elbingerödern zu überlassen. Am mussten sich die Gastgeber mit 60:104 in der “best-of-three” Serie geschlagen geben. Am nächsten Samstag könnten die Bodfeld Baskets den Landesmeistertitel und somit den dritte Aufstieg in Folge perfekt machen - aller Voraussicht nach mit dem wiedergenesenen Daniel Pierre.
LANDESLIGEN
In der Landesliga Nordwest ging die Spielzeit für fast alle Mannschaften an diesem Wochenende zu Ende. Zum Abschluss der Saison musste der Klassenprimus aus Niederndodeleben die zweite Niederlage in Folge einstecken. Und verlor mit 71:61 gegen die BG Magdeburg III. Die BG-Oldies gingen hoch motiviert in die Partie. Denn durch den Sieg haben sie weiterhin die Möglichkeit den zweiten Tabellenplatz zu erreichen.
Diese Chance hat auch der MSV Börde durch den 76:50 Erfolg gegen die TG Schönebeck. Nun kommt es am kommenden Wochenende zum Show-Down zwischen dem momentan Zweitplatzierten MSV und den Drittplatzierten BG-Oldies.
Hätte die SSJ 93 Gardelegen die komplette Saison auf den Kader des vergangenen Wochenendes zurückgreifen können, wäre vermutlich mehr drin gewesen. Gegen die Eintracht aus Hohenwarthe gewann das SSJ-Team mit 73:61. Somit sicherten sich die Mannen aus der Altmark den vierten Tabellenplatz. Doch die Mannschaft von Coach Uwe Stephan muss sich fragen, ob sie in dieser Spielzeit nicht mehr hätten erreichen können.
Im Kellerduell empfing der Burger BV den bereits feststehenden Absteiger aus Bernburg. Und der Gastgeber zeigte, dass sie mit Recht vor den Baskets stehen. Die Burger entschieden die Partie mit 70:60 zu ihren Gunsten. Nach nur einem Jahr verabschieden sich die Bernburg Baskets somit wieder aus der Landesliga Nordwest.
Der Abstiegskampf in der Landesliga Südost ist schon vor dem letzten Spiel entschieden. Bastard´s Halle holte gegen ersatzgeschwächte Merseburger die notwendigen Punkte. Somit können die Hallenser entspannt in das letzte Spiel gegen den BSV Ammendorf gehen. Die Hausherren mussten aber lange zittern, ehe sie den 66:62-Sieg feiern konnten. Merseburg wollte sich trotz nur sechs einsatzfähiger Spieler nicht den Vorwurf gefallen lassen, mit einer Alibi-Leistung unsportlich in den Abstiegskampf eingegriffen zu haben. Die meiste Zeit führten die Gäste, denen aber gegen Ende der Partie die Kräfte und die Konzentration schwanden. Bastard´s Halle bewies an der Freiwurflinie Nervenstärke, verwandelte 14 der 18 Versuche. Der zweite Absteiger - der MTV Zeitz stand schon vor Saisonbeginn als erster Absteiger fest - ist somit der MTV Wittenberg.
Im Duell der Reserveteams setzte sich der BBC II gegen den USV II mit 77:68 durch und beendet die Saison mit einer ausgeglichenen Bilanz. Der USV kann sich trotz der Niederlage über den zweiten Tabellenplatz freuen, da der SV Zörbig deutlich beim BSV Ammendorf verlor (56:88). Einheit Weißenfels verabschiedete sich standesgemäß in Richtung Oberliga. Der SSV siegte gegen den Halleschen SC III mit 99:53.
BEZIRKSLIGEN
In der Bezirksliga Nordwest fand am vergangenen Wochenende ein echtes Highlight statt: BG Magdeburg IV vs. Baskets Wolmirstedt II. Bereits vor zwei Wochen trafen die Mannschaften aufeinander. Damals konnte die BG Magdeburg mit 47 Punkten Differenz gewinnen. Am vergangenen Wochenende gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Doch erneut siegten die Elbestädter mit 85:77.
Die Sensationsmeldung des Tages kam jedoch aus Elbingerode. Bis zum vergangenen Spieltag stellte sich an jedem Wochenende erneut die Frage mit wieviel Punkten Differenz die Bodfeld Baskets II wohl verlieren würden. Doch im Spiel gegen den VfL Kalbe/Milde II kam alles anders. Die unerfahrenen Baskets gewannen ihre erste Begegnung im Spielbetrieb mit 50:48. ”Es war einfach ein grauenhaftes Spiel.”, erklärt Vfl Coach Thomas von Glahn,”keiner unserer Spieler hat heute zu seiner Form gefunden.” Für die Bodfeld Baskets II war dieser Tag hingegen ein denkwürdiger. Und Ansporn sich auch in Zukunft von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.
NACHWUCHS
Die U15 Mädchen des SV Halle sicherten sich mit einem knappen
49:47 Auswärtssieg bei Ladybaskets Jena den Meistertitel. Platz 2 belegen die Gäste aus Jena.
Die Landesliga m14 erlebte mit der Begegnung HSC 96 gegen den
MBC ein packendes Meisterschaftsspiel. Waren beim Hinspiel die Hallenser noch hoch überlegen, so hätten das Rückspiel beide Teams gewinnen können. Bis vier Minuten vor Spielschluss führten die MBC Jungen. Für den Hallenser 69:63 Sieg sorgte die grössere Ausgeglichenheit im HSC 96 Kader. Der HSC gewann “Silber”, der MBC “Bronze”.
Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !

BUNDESLIGEN
In der Beko-BBL steht für den Mitteldeutschen Basketball Club (7-19) eine richtungsweisende Partie auf dem Spielplan. Der MBC empfängt bereits am Freitagabend in der Stadhalle Weißenfels die Gloria Giants Düsseldorf (3-23). Lediglich drei Spiele konnten die Gäste in dieser Saison für sich entscheiden. Doch die Saalestädter sind gewarnt. Denn das Team von Coach Murat Didin bezwang unter anderem die - in dieser Spielzeit übermächtigen - Bamberger und gewann das Hinspiel gegen den MBC mit 69:67.
Erschwerend hinzu kommen die Turbulenzen der vergangenen Woche. Die Entlassung des US-Amerikaners Richard Shields sorgte für reichlich Unruhe. Interimscoach Anton Mirolybov sieht die mannschaftliche Geschlossenheit als entscheidenden Faktor: “Nach den Geschehnissen der letzten Woche sind wir als Team noch enger zusammen gerückt und wollen dies am Freitag zeigen. Wir müssen über 40 Minuten voll konzentriert bleiben und als Mannschaft auftreten.” Für den entlassenen Shields rutscht Davon Roberts in die Mannschaft. Dieser absolvierte sein letztes Spiel allerdings im Januar gegen Bremerhaven. Interessantes am Rande: Vor dem Spiel wird Nachwuchsleiter Mario Leuschner mit dem ersten “MBC-Nachwuchspreis” ausgezeichnet.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
Auf Wunsch des Gegners aus Nördlingen steigen die Mädchen der Hallenser Lions erst eine Woche später in die Play-offs der WNBL ein.
Das NBBL-Team des Mitteldeutschen Basketball Clubs trifft im Kampf um den Klassenerhalt auf die favorisierten Leverkusener. Das erste Spiel der Play-down Serie konnten die Nordrhein-Westfalen deutlich mit 108:47 für sich entscheiden.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren werden die BSW Sixers (11-6) wohl auch im Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger White Devils Cottbus (12-7) auf ihren US-Center Rolando Little wegen dessen Knieproblemen verzichten müssen.
In der 1. Regionalliga der Damen gilt es für den SV Halle II (7-9) in den nächsten Spielen die Klasse zu sichern. Der Beginn soll am Sonnabend im Spiel gegen den Tabellenfünften aus Braunschweig (9-7) gemacht werden. Im Hinspiel gelang den Hallenserinnen ein 79:71-Sieg. Auch diesmal stehen die Chancen auf ein Erfolgserlebnis gut. Denn die zweite Mannschaft des SV Halle kann das Spiel in Bestbesetzung bestreiten.
In der 2. Regionalliga West müssen die Aschersleben Tigers (16-2) vor den Wochen der Wahrheit am Sonnabend noch eine Pflichtaufgabe erledigen. Der Tabellenzweite empfängt im heimischen Ballhaus Schlusslicht Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB II (3-15).
In der Staffel Ost der 2. Regionalliga sind zwei Mannschaften aus Halle im Einsatz. Nach dem spannenden Derby des vergangenen Spieltages (107:106 für den HSC 96) kehrt für beide wieder der Alltag ein.
Der Hallesche SC 96 (13-4) empfängt in der altehrwürdigen Sporthalle Burgstraße die WSG Königs Wusterhausen (5-13). Nicht nur aufgrund des Heimvorteils gehen die Hallenser favorisiert in die Begegnung. Auch der bisherige Saisonverlauf deutet auf einen Erfolg des Tabellendritten aus der Saalestadt.
Delphi USV Halle (5-13) muss hingegen eine Auswärtspartie in Stahnsdorf (11-6) bestreiten. In dieser Partie ist das Hallenser Team in der Außenseiterrolle, könnte jedoch für eine Überraschung sorgen.
OBERLIGA

Sein Einsatz für BBO ist unklar: Daniel Pierre.
In den Play-offs der Oberliga Männer beginnt am Sonnabend die Finalserie zwischen den Bodfeld Baskets Oberharz (#1) und den BSW Sixers II (#2) mit Spiel 1 in der Sandersdorfer Ballsporthalle. Beide Teams haben mit Handicaps zu kämpfen: Bei den Sixers fällt Robert Dörfler aus, bei den Oberharzern plagt sich Daniel Pierre mit einer Sprunggelenksverletzung herum.
“Er wird auf der Bank sitzen”, bestätigt BBO-Manager Christian Schäfer, “doch ob er wirklich spielen kann und mit welcher Intensität, das ist noch offen.” Für Spiel 2 und ein möglicherweise drittes entscheidendes Spiel (beide in Elbingerode) soll Pierre aber wieder fit sein.
“Ich sehe auch eher das Problem, wie wir die beiden anderen Amerikaner Everage Richardson und Jamael Lynch in den Griff bekommen sollen”, gibt Sixers-Coach Marcus Brambora zu. In der regulären Spielzeit schenkte Richardson den Sixers in zwei Partien nicht weniger als 90 Punkte ein. Novum: Erstmals stehen sich in der Geschichte der Oberliga Play-offs zwei Aufsteiger im Finale gegenüber.
In der Oberliga Damen steht der Meister mit Justabs Halle (11-1) bereits fest. Nun geht der Kampf um die nachfolgenden Plätze in die Endphase. Sowohl die Ladybaskets Jena (5-5) als auch der SSV Halle III (5-5) möchten den dritten Platz belegen. Am kommenden Wochenende stehen sich beide Mannschaften im direkten Duell gegenüber. Der Sieger wird am Ende der Spielzeit aller Vorraussicht nach den angestrebten dritten Platz erreichen.
Zu einem ungleichen Duell kommt es in der Landeshauptstadt. Vizemeister USC Magdeburg (8-2) empfängt das sieglose Schlusslicht SV Halle (0-9) - David gegen Goliath.
LANDESLIGEN
Für viele Mannschaften stehen am kommenden Wochenende in der Landesliga Nordwest die letzten Begegnungen der Spielzeit auf dem Programm. In Schönebeck empfangen die heimischen Ballers (3-12) den MSV Börde (11-3) aus Magdeburg. Beide Teams können auf einen völlig unterschiedlichen Saisonverlauf zurückblicken: Während sich die Elbestädter fast ausschließlich von ihrer besten Seite zeigten, gab es für die TG Schönebeck selten Grund zur Freude.
Noch schrecklicher verlief die Saison allerdings für die Bernburg Baskets (2-13) und den Burger BV (2-13). Kurioserweise stehen sich beide Mannschaften nun am letzten Spieltag der Saison gegenüber. Eigentlich würde die Zuschauer ein echtes Abstiegsendspiel erwarten. Doch die Bernburg Baskets stehen bereits als Absteiger fest. Aufgrund von drei Disqualifikationen fehlen den Saalestädtern wichtige Punkte. Nach einem Jahr in der Landesliga tritt das Team wieder den Gang in die unterklassige Bezirksliga an.
Trotzdem können sich die Zuschauer am kommenden Samstag auf ein Endspiel freuen - wenn auch nur um den fünften Platz. Sollte der Eintracht aus Hohenwarthe (7-8) in Gardelegen ein Auswärtserfolg gelingen, dürften sie den begehrten Tabellenplatz aufgrund des direkten Vergleichs ihr Eigen nennen. Doch das SSJ-Team ( 8-7) möchte, nach dem Überraschungserfolg des vergangenen Spieltages, für einen versöhnlichen Saisonabschluss vor heimischem Publikum sorgen.
Auch der frischgebackene Oberliga-Aufsteiger aus Niederndodeleben (14-1) greift ein letztes Mal in dieser Saison in das Spielgeschehen ein. Der Traum einer perfekten, ungeschlagenen Spielzeit musste durch die Niederlage gegen Gardelegen begraben werden. In der Partie gegen die BG Magdeburg III (11-3) könnte es nun die zweite Pleite in Folge geben. Denn das Team muss nicht nur auf drei wichtige Stammspieler (Czekalla, Geyer, George), sondern auch auf Coach Andreas Baudach verzichten. Doch natürlich überwiegt auf Seiten des TSV die Begeisterung über den bereits feststehenden Aufstieg und die Vorfreude auf die kommende Oberligasaison.
In der Landesliga Südost stehen vier Begegnungen auf dem Spielplan. In der Sporthalle am “Weinbergweg” kommt es zum Hallenser Derby zwischen dem USV Halle II (10-4) und dem BBC Halle II (7-8). Die Partie der Lokalrivalen verspricht harten Kampf und Leidenschaft pur.
Der Tabellendritte aus Zörbig (8-6) reist nach Ammendorf zum heimischen BSV (6-7). Für beide Mannschaften geht es in dieser Spielzeit nur noch um einen versöhnlichen Abschluss. Denn mit dem Aufstieg haben diese Teams genauso wenig zu tun wie mit dem Abstieg.
Eine klare Angelegenheit sollte die Partie zwischen dem Klassenprimus aus Weißenfels (15-0) und dem Halleschen SC 96 III (6-9) werden. Für den SSV Einheit gilt es im letzten Saisonspiel, die tadellose Spielzeit ohne eine einzige Niederlage perfekt zu machen.
Zum Duell der Kellerkinder kommt es zwischen den Bastards Halle (4-10) und dem VfB IMO Merseburg (5-9). Besonders für die Bastards aus der Saalestadt wäre ein Erfolg Gold wert.
BEZIRKSLIGEN
In der Bezirksliga Nordwest heißt es am kommenden Wochenende: BG Magdeburg IV (8-0) vs. Baskets Wolmirstedt II (6-3). Auf dem Papier ein echtes Topspiel, trifft doch der Tabellenführer auf seinen schärfsten Verfolger. Doch da die Magdeburger bereits uneinholbar an der Spitze der Tabelle thronen und auch das Hinspiel klar mit 90:43 dominierten scheint die Partie bereits entschieden. Aber sollten bei den Baskets alle Spieler an Bord sein, könnten sie dem Klassenprimus durchaus Probleme bereiten.
Sieben Niederlagen aus sieben Spielen - so die ernüchternde Bilanz der Bodfeld Baskets Oberharz II (0-7) in der aktuellen Spielzeit. Nun treffen die Harzer auf den VfL Kalbe/Milde II (3-5). Und wieder kann das junge Team um Spielertrainer Christian Schäfer nur auf eine Sensation hoffen.
In der Bezirksliga Südost stehen zwei Begegnungen auf dem Spielplan. Der TV Gut Heil Zerbst (8-2) empfängt die Tornados aus Halle (5-5).
Die zweite Begegnung bestreiten der USV Halle IV (3-7) und die zweite Mannschaft des BC Anhalt (3-7). Die Zuschauer erwartet eine ausgeglichenes Duell zweier Tabellennachbarn.
In der Bezirksliga Süd empfängt der SSV Einheit Weißenfels III (7-5) den HTB Halle (4-9). Während die zweite Mannschaft der Weißenfelser an der Tabellenspitze thront befindet sich die dritte Vertretung nur auf dem fünften Rang.
Für den SV Wansleben (0-13) lief die Spielzeit alles andere als optimal. Vor dem letzten Saisonspiel gegen den BBC Halle III (8-4) konnte der SV noch immer keine Partie gewinnen. Auch gegen den Tabellendritten wird ein Sieg schwer zu erringen sein. Der Coup einer Saison ohne Erfolgserlebnis rückt immer näher.
Der USV Halle III (8-4) empfängt die HSG Merseburg (3-9). Beide Teams wollen die Saison mit Erfolgserlebnissen beenden.
NACHWUCHS
Auch in den Nachwuchslandesligen fallen die Entscheidungen. Ein echtes Meisterschaftsendspiel findet in Jena statt: Die U15 Mädchen des SV Halle (6-1) können den Titelgewinn bei den Ladybaskets Jena (5-2) perfekt machen.
In der Landesliga m14 hat der HSC 96 (7-2) bereits am Sonnabend den Tabellennachbarn aus Weißenfels (6-3) zu Gast.
Einen Tag später empfängt Spitzenreiter USV Halle (9-0) den Nachwuchs der BG Magdeburg (2-7). Die Rollen sind in der Partie des Tabellenführers gegen das Ligaschlusslicht klar verteilt.
Der zusätzliche Pokalwettbewerb der U16 wird am kommenden Wochenende mit der Begegnung Wolmirstedt gegen den MBC abgeschlossen.
In der Bezirksliga w17 spielt der USV Halle (3-1) beim USC Magdeburg (2-0).
Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !

Franziska Kahl: Eine Schiedsrichterin mit hohem Wiedererkennungswert. Erste Erfahrungen an der Pfeife sammelte die Erfurterin im Thüringer Landesverband. Dort wurde sie von Bekannten als eher passiv agierende Zuschauerin aufgrund des Schiedsrichtermangels von Freunden zur aktiven Laufbahn als Unparteiische animiert. Nach ihrem Abitur zog es Franziska zum Studium nach Halle. In der Saalestadt angekommen, erschrak sie sich über den gegen Null gehenden Zuschauerzuspruch bei einigen Spielen und legte eine einjährige Pause als Schiedsrichterin ein. Doch der Zufall wollte es, dass sie im Sommer 2010 in Sandersdorf ihren Praxisteil der Lizenz erfüllte - seitdem ist sie wieder regelmäßig in den Sporthallen des BVSA-Landes unterwegs.
Warum ich die Pfeife in die Hand genommen habe
Nachdem ich mir in der 11. Klasse vom Sportunterricht aus ein Basketballspiel anschauen sollte, habe ich danach meine Wochenenden freiwillig in der Halle verbracht, um der Mannschaft meines Lehrers und Freundes die Daumen zu drücken. Nach ein paar Spielen fragte er, ob das Pfeifen nichts für mich wäre, wenn ich sowieso schon in der Halle bin. Und da ich selber immer spielen wollte und der Meinung war, dass es nun zu spät ist, konnte ich wenigstens so dem Basketball verbunden bleiben.
Bei der Schieri-Ausbildung hat man mir geraten
Lauf nicht so viel (ich hatte gerade eine Knie-OP hinter mir und war noch sehr wackelig auf meinen Krücken) und wenn deine Praxis so gut ist wie die Theorie, dann kann das was werden.
Mein erstes Spiel
USV Erfurt U17 weiblich, vermutlich gegen Jena oder Gotha. Ich weiß nur noch, dass ich total nervös war und im ersten Viertel keinen Pfiff rausbekommen habe ![]()
Das liebe ich am Spiel
Das ist ziemlich schwer in Worte zufassen. Ich mag das Gefühl, das ich mit Basketball verbinde. Ich freue mich über jeden Korb und ärgere mich über jedes Foul das fällt. Aber am meisten fasziniert mich wohl, dass jedes Spiel in seinen Situationen einzigartig und unberechenbar ist.
Das ärgert mich
Spieler die kein Verständnis haben, dass man noch nicht alles sieht und nicht im Ruhigen auf einen zu kommen können. Immerhin machen sie in ihren Spielen genauso Fehler, da stellt sich auch kein Schiedsrichter hin und fragt, ob er zu blöd zum Passen ist. Aber auch Kollegen, die unkollegial sind, erst 3 Minuten vor Spielbeginn kommen oder mir Regeln einreden wollen, die es nicht gibt. Aber am meisten ärgere ich mich über mich selber, wenn ich mit meiner Leistung nicht zufrieden bin.
Das sagen die Spieler über mich
Im besten Fall nach dem Spiel wenigstens Tschüß, aber leider sehen noch zu viele Spieler den Schiedsrichter als Gegner.
In diesem Spiel wäre ich gern Schiedsrichter
Da bin ich (noch) total anspruchslos. Ich freue mich auf jedes Spiel, jeden Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Aber vielleicht klappt es ja nach noch ein paar Jahren Übung mit der Oberliga.
Ich würde gern mal pfeifen mit
In Thüringen wollte ich gerne mit Tim Matschkowski pfeifen, der Tobias Heinig für Thüringen. Als ich den das erste Mal in Aktion gesehen hatte, war ich total beeindruckt, wie gut er mit seinen jungen Jahren schon ist. Mit Detlef Zimmer würde ich auch gerne nochmal pfeifen, aber in Sachsen-Anhalt sind noch so viele Kollegen neu für mich, so dass ich hier genug Menschen habe, die ich kennenlernen darf.
Dann höre ich auf
Ganz klar: Wenn es die Beine, der Kopf oder die Lunge nicht mehr mit machen.
Meine All Time Starting Five
Anne Reichenbach, Steph Süß, Conny Sakriß, Sarina Gallion und Jule Krüger.
Kennt zwar hier kein Mensch, würde aber keiner vergessen, weil für viele Teams die Niederlage vorprogrammiert wäre.
MyCall ist eine Kategorie des MyBall, in der Schiedsrichter aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Bundesliga.
Bisher erschienen in der Serie MyBall:
Wayne Bernard - Luisa Blume - Christoph Bösener - Marcus Bräuer - Matthias Brucksch - Jannis Cziommer - Frieder Diestelhorst - Martin Dvorák - Alexander Göpel - Alexander Gropp - Achim Grossmann - Laura Hebecker - Christian Höse-Uth - Benjamin John - Jens Kettmann - Thomas Kudrisch - Celina Kühn - Torsten Lenk - Sascha Leutloff - Steffen Müller - Felix Neumann - Franziska Richter - Ronald Ross - Lutz Rütter - Siegfried Scherpiet - Stefan Schmitt - Danny Schwarz - Jörg Soyk - Max Streblow - Tamara Tatham - Robert Uther - Pascale van Wees - Kevin Weber - Uwe Zimmermann
Bisher erschienen in der Serie MyCall:
Sebastian Günther - Tobias Heinig - Christian Hessler - Christian Klaus - Marcel Löffler
Bisher erschienen in der Serie MyCoach:
Ralf Gohl - Andreas Baudach

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Die Wölfe konnten das Ulmer Team um Robin Benzing (l.) nicht stoppen.
Am Samstagabend unterlag der Mitteldeutsche Basketball Club in der Beko BBL deutlich in Ulm. Vor 2.900 Zuschauern in der Kuhberghalle Ulm musste der MBC eine 79:99 (44:52)-Niederlage hinnehmen. Die Wölfe bekamen die Süddeutschen aus der Distanz nicht in den Griff. Erfolgreichster Werfer beim MBC war Wayne Bernard mit 16 Punkten. Es gelang den Mitteldeutschen über das Spiel hinweg nicht, die Distanzschützen der Donaustädter zu stoppen. Vor allem an Lee Humphrey und Dan Fitzgerald bissen sich die Wölfe die Zähne aus, denn beide trafen insgesamt neun der zwölf Dreier.
In den letzten fünf Minuten des Spiels legte das Team um Kapitän Wayne Bernard immerhin noch einen 12:3-Lauf hin und konnte das Polster der Süddeutschen zumindest ein wenig verkleinern. Dennoch mussten sich die Gäste mit 79:99 klar geschlagen geben. Am Ende gewann Ulm das zweite Spiel in der bisherigen Geschichte beider Teams. MBC-Interimscoach Anton Mirolybov nach dem Spiel: „Ulm hat uns heute gekillt, sowohl von außen, als auch unter dem Korb. Sie haben den Sieg klar verdient. Wir waren darauf vorbereitet, John Bryant unter dem Korb zu stoppen, aber nicht darauf, dass Ulm über 50 Prozent von der Dreierlinie trifft.”
Die Halle Lions haben mit einer couragierten Leistung allen Widerständen zum Trotz die Play-off Teilnahme in der DBBL aus eigener Kraft perfekt gemacht. Die Löwinnen siegten bei den Wildcats Wolfenbüttel mit 65:58. Angesichts der schweren Vorbereitung auf das Spiel - die Hälfte der Spielerinnen konnte wegen Grippeerkrankungen nicht trainieren - kann man vor der Mannschaft nur den Hut ziehen. „Wenn man bedenkt, dass viele Spielerinnen mit Fieber auf dem Feld standen und dann so eine Leistung abgeliefert haben, kann man nur stolz sein”, sagte Trainer Peter Kortmann.
Die Löwinnen kämpften von der ersten bis zur letzten Minute, wollten ihr Playoff-Schicksal selbst bestimmen und nicht auf eine Niederlage der Rhein-Main Baskets gegen Oberhausen hoffen. Sicher: im Nachhinein hätten die Lions auch mit einer Niederlage den achten Platz verteidigt, da Oberhausen den fünften Sieg in Folge feierte. Aber der Wille, es aus eigener Kraft zu schaffen, ließ die Löwinnen Berge versetzen. Auch als sich im dritten Viertel scheinbar alles zu Gunsten der Gastgeberinnen wenden sollte, blieben die Löwinnen fokussiert. „Sie haben sich auf die Bälle geschmissen und nicht geschont”, schwärmte Kortmann, der neben der Langzeitverletzten Karla Babica auf Kapitän Caroline Sterner und Anna Heise verzichten musste.
Die Halbzeitführung von elf Punkten (37:26) brauchte Halle im dritten Spielabschnitt auf. Doch wer nun damit rechnete, dass Wolfenbüttel, das zuletzt den Deutschen Meister Saarlouis bezwungen hatte, nun leichtes Spiel haben würde, irrte sich. Die Löwinnen holten nochmals alles aus sich heraus und belohnten sich mit dem schwersten, aber wohl auch schönsten Sieg der Saison.
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Derrick Stevens vs. Julio Anthony.
In der 1. Regionalliga der Herren haben die BSW Sixers das Sachsen-Anhalt Derby gegen die BG Febro Magdeburg klar mit 90:65 für sich entschieden. Auch ohne die verletzten Rolando Little und Paul Münsinger boten die Gastgeber eine defensiv wie offensiv souveräne Vorstellung und profitierten dabei von einer extrem schwachen Wurfquote der Gäste (18/62, 29%). “Doch man muss auch sagen, dass die Sixers da eben einen Superjob und uns viele Würfe schwer gemacht haben”, gab BG-Coach Michael Opitz zu. Auf der Gegenseite war es vor allem Ryan McLemore, der mit einem Career High (26 pts) und 13 Rebounds nicht zu stoppen war.
Die Entscheidung fiel schon in der ersten Halbzeit, in der sich die Sixers auf 46:26 absetzen konnten, ein spätes Magdeburger Comeback zum 58:70 (33.) reichte jedoch nicht mehr um die Partie zu drehen. “Der Sieg ist vielleicht einen Tick zu hoch ausgefallen”, gab Sixers-Coach Stephen Arigbabu zu, “doch ich denke für die Fans war das eine prima Sache zum Anschauen.” Während die Sixers damit weiter im Rennen um Rang zwei sind, muss Magdeburg nun gegen andere Teams um den Klassenerhalt punkten.
Die Erst-Regionalliga Damen des SV Halle II machten beim Tabellenzweiten ASV Berlin ein gutes Spiel. Infolge Krankheit und Bundesligaspiel standen für die II. Mannschaft nur sieben Spielerinnen zur Verfügung, eine davon verletzte sich bereits im 1. Viertel. Trotzdem bestimmte Halle das Tempo und hielt bis zum letzten Viertel (45 : 45) das Spiel völlig offen. Dann waren sie der personellen Überlegenheit der Berlinerinnen nicht mehr gewachsen. Der ASV entschied das letzte Viertel mit 18:4 für sich und gewann mit 63:49. Die Hallenserinnen müssen jetzt, um nicht abzusteigen, zwei - besser sogar drei - der letzten vier Spiele gewinnen.
In der 2. Regionalliga Ost bot sich den Fans in der ausverkauften Weinberg-Arena ein Derby, das keiner der Beteiligten so schnell vergessen wird: Der HSC 96 triumphierte nach zwei Verlängerungen mit 107:106 über den Gastgeber Delphi USV Halle. Der bot eine überragende erste Halbzeit (61:44) mit extrem starker Trefferquote. Im dritten Viertel schlug der HSC zurück und verkürzte bis auf 63:68. Im Schlussabschnitt lag der USV 30 Sekunden vor Schluss mit fünf Zählern in Front, doch Routinier Raiko Seifert rettete seinen HSC in die 1. Verlängerung.
Dort wogte das Geschehen hin und her, Florian Heinrichs vergebener Freiwurf bedeutete Verlängerung Nummer zwei. Hier spielte sich ein weiteres Freiwurflinien-Drama ab: Thomas Mähne und Eric Zeller vergaben in den letzten 1,6 Sekunden drei von vier Freiwürfen - der HSC konnte jubeln. Für die Delphi-Jungs heißt es nun drei der vier letzten Spiele zu gewinnen um sicher in der Liga zu bleiben.
In der 2. Regionalliga West haben die Aschersleben Tigers mit dem 100:75 beim TSV Quakenbrück den achten Sieg in Folge gefeiert und damit ihren zweiten Tabellenplatz gefestigt. Ohne Marco Klingberg, Zaher Rafiq-Dost und Samir Zhegida dominierten die Tigers gegen die junge TSV-Mannschaft von Beginn an.
OBERLIGA
In den Play-offs der Oberliga haben die Bodfeld Baskets Oberharz wie erwartet die Endspiele erreicht. In Spiel zwei ihrer Halbfinalserie bezwangen die Elbingeröder in eigener Halle den nur zu siebent angereisten VfL Kalbe/Milde ohne Probleme mit 130:69.
Spannender geht es jedoch in der zweiten Halbfinalserie zu: In einem bespiellosen Kampf- und Krampfspiel konnten die BSW Sixers II am Sonnabend ihre Serie gegen die Baskets Wolmirstedt daheim durch einen 46:41-Sieg auf 1:1 ausgleichen. Überschattet wurde die Partie, in der beide Mannschaften schwache Trefferquoten und unzählige Ballverluste aneinanderreihten, von der schweren Gesichtsverletzung von Sixers-Center Robert Dörfler. Die Entscheidung bringt Spiel drei am Sonntagabend um 18 Uhr.
Die Damen von Justabs Halle besiegten im letzten Spiel die Ladybaskets aus Jena mit 100:37 und nahmen die Meisterschale in Empfang. Der SV Halle III setzte sich gegen den USV II mit 57:24 durch und hat noch Chancen auf Platz drei.
LANDESLIGEN
Wie heißt es im Volksmund: Jede Serie geht einmal vorbei. So auch die Siegesserie des TSV Niederndodeleben. Der Tabellenführer musste nach vierzehn erfolgreichen Begegnungen die erste Saisonniederlage einstecken und verlor mit 78:82 gegen die SSJ 93 Gardelegen. Während die Gäste nahezu in Bestbesetzung antraten, wurden auf Niederndodelebener Seite die beiden etatmäßigen Center schmerzlich vermisst. Trotzdessen gestaltete sich die Partie bis zur letzten Sekunde spannend und ausgeglichen. Doch am Ende gelang es dem SSJ-Team sich für die bittere Niederlage im Hinspiel zu revanchieren.
Dem Burger BV wurde an diesem Wochenende die zweifelhafte Ehre zuteil gleich zweimal in das Spielgeschehen eingreifen zu dürfen. Am Freitag empfang der Tabellenvorletzte die dritte Mannschaft der BG Magdeburg. Wie erwartet setzten sich die BG-Oldies mit 105:81 souverän durch.
Nur einen Tag später wartete die nächste Magdeburger Mannschaft auf den Burger BV. Und auch beim MSV Börde unterlagen die Gäste klar und deutlich mit 57:104. Für die Burger alles in allem ein fürchterliches Wochenende.
Nach dem starken Auftritt des vergangenen Spieltages machte sich die TG Schönebeck berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg in Hohenwarthe. Doch die Eintracht zeigte, dass sie sich mittlerweile prächtig an das Klima der Landesliga Nordwest gewöhnt hat. Immer wieder wurden besonders die langen Akteure gekonnt in Szene gesetzt und somit der Vorteil auf den großen Positionen ausgenutzt. Die Schönebecker mussten sich schließlich mit 64:85 geschlagen geben.
Die Bernburg Baskets standen bereits vor der Partie gegen Stendal als Absteiger fest. Nun verlor das Tabellenschlusslicht auch noch das Aufeinandertreffen mit dem BBC. Der Endstand von 48:114 spricht Bände. Trotz der vermeintlichen Bedeutungslosigkeit schmerzt diese herbe Niederlage.
BEZIRKSLIGEN
Eine waschechte Überraschung konnten die Zuschauer in der Bezirksliga Nordwest bestaunen. Die Elbe Baskets setzten sich im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Wolmirstedt mit 72:69 durch. Die Baskets Wolmirstedt II waren gezwungen auf einige Leistungsträger zu verzichten und gingen lediglich mit fünf Akteuren in die Begegnung. In einer spannenden Partie hatten die Magdeburger letztlich das Glück auf ihrer Seite und entschieden die Partie verdientermaßen zu ihren Gunsten.
In der Bezirksliga Südost spielten die Jungs des BC Anhalt II ihr Heimspiel aufgrund diverser Kopplung von Ereignissen, das technische Heimspielkomitee betreffend, nicht in Dessau sondern in Zerbst. Das Hinspielergebnis von 81:80 für GutheilZerbst ließ auf eine erneut enge Kiste schließen - und so war es dann auch. Ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich beide Mannschaften nur kurzzeitig absetzen konnten. Eine Minute vor Schluss beim Stand von 66:66 bewies die zuhause spielende Gastmannschaft dann die stärkeren Nerven bzw. den längeren Atem und entschied die Partie zum 70:66 “Auswärtssieg”.
NACHWUCHS
Der SV Halle wurde mit einem 50:35 Auswärtssieg beim SC Osterwieck Landesmeister bei den Mädchen U17. Rang 2 sicherte sich Ladybaskets Jena mit 71:67 beim BBV Leipzig und Rang 3 der USV Halle mit einem 83:48 ebenfalls über den BBV Leipzig.
Auch in der AKw13 heisst der Meister SV Halle. Die Hallenserinnen siegten in Osterburg 53:45.
Die Jungen U16 spielten zusätzlich zur Punktspielrunde eine Pokalrunde. Die Ergebnisse vom Sonntag: MBC - USV Halle 44:75 und HSC 96 gegen Wolmirstedt 102:40. Den Pokal gewann der HSC 96.
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BUNDESLIGEN
In der Beko-BBL steht dem Mitteldeutschen Basketball Club (7-18) am Samstag eine schwere Auswärtspartie bevor. Dann sind die Saalestädter zu Gast bei ratiopharm Ulm (10-15) in der altehrwürdigen Kuhberghalle.
Nach der kleinen Niederlagenserie holten sich die Ulmer kurzerhand einen Motivator an die Seitenlinie: Ex-NBA-Coach Herb Brown leitete in dieser Woche das Training der Donaustädter. Dafür zog sich Headcoach Mike Taylor etwas zurück.
Auf Björn Harmsen muss das Team nach wie vor verzichten. Interimscoach Anton Mirolybov wird ihn weiterhin gemeinsam mit Dirk Dittrich vertreten. Mirolybov vor dem Spiel: „Ulm ist eine sehr starke Mannschaft. Die beiden neuen Spieler haben am Mittwoch ihr erstes Spiel gemacht und gut gespielt. Ulm tritt als geschlossenes Team auf und ist die beste Rebound-Mannschaft der Beko BBL. Dabei müssen wir sie stoppen und eine gute Defense spielen.”
In der DBBL bleibt den Halle Lions (8-13) mit Trainer Peter Kortmann in dieser Saison wirklich nichts erspart. Vor der Partie gegen Wolfenbüttel (11-10) am Samstag, die entscheidend für die Playoff-Teilnahme ist, liegt die halbe Mannschaft flach. „An richtiges Training war in der Woche bisher noch nicht zu denken”, sagte Kortmann am Mittwochabend. Michaela Abelova, Joana Rhoads, Maggie Dwyer und Laura Hebecker plagen sich mit Grippe-Symptomen herum. Ihr Einsatz ist fraglich.
Mit einem Sieg in Wolfenbüttel könnten die Löwinnen das letzte Ticket für die Play-offs lösen. Bei einer Niederlage müsste auf das Ergebnis der Partie Rhein-Main Baskets gegen Oberhausen geschaut werden. Gewänne Rhein-Main, würde die Postseason ohne Halle stattfinden, bei einem Sieg Oberhausens würde es für eine Teilnahme reichen.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
In der ersten Abstiegsrunde der Nachwuchs Basketball Bundesliga ist der Mitteldeutsche Basketball Club am Wochenende bei Bayer Leverkusen zu Gast. Die Wölfe, welche die NBBL-Hauptrunde auf dem letzten Platz beendet haben, sind in der ersten Play-Down-Runde gegen den Bundesliga-Nachwuchs von Leverkusen klarer Außenseiter. Die erste Partie der „Best of three“- Serie findet am Sonntag in der Herbert-Grunewald-Halle in Leverkusen statt.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren steigt am Sonnabend in der Sandersdorfer Ballsporthalle das Sachsen-Anhalt Derby, in dem es sowohl für Gastgeber BSW Sixers (10-6) als auch für die Febro Eagles aus Magdeburg (6-12) um viel geht. Die Sixers kämpfen nach wie vor um Rang zwei in der Liga - sollte Meister BG Göttingen auf den Aufstieg verzichten oder keine Lizenz bekommen, kann der eminent wichtig sein - und brauchen dafür einen Sieg. Magdeburg hingegen mit dem im Januar von den Sixers geholten Sebastian Harke benötigt im Abstiegskampf dringend einen Erfolg. Das sechste Derby in der 1. RL zwischen den beiden Teams könnte also unter Umständen vorerst das letzte sein. Bisher gewannen die Sixers vier der fünf Partien.
In der 1. Regionalliga der Damen sind die Damen des SV Halle (7-8) gewillt in den nächsten Spielen den Klassenerhalt zu sichern. Ein Sieg beim ASV Berlin Moabit (11-4), dem Tabellendritten, wird allerdings kein Spaziergang. Die Berliner boten am vergangenem Wochenende gegen Göttingen eine überzeugende Leistung. Die Hallenserinnen wollen allerdings auch ihren Eindruck bei der 38:50 Hinspielniederlage revidieren. Zumal der ASV ein alter Rivale noch aus Jugendzeiten ist. Meist hatten in den entscheidenden Spielen früher die Hallenserinnen die Nase vorn. Der SV Halle muss mit guter Teamdefense das Trio Greiner (Platz 10 der Werferliste), Thar (17/12 Dreier)
und Klatt in den Griff bekommen.
In der 2. Regionalliga West wartet auf die Aschersleben Tigers (15-2) ein Pflichtsieg beim Tabellenvorletzten TSV Quakenbrück (3-14). Auch ohne die beiden fehlenden Aufbauspieler Zaher Rafiq-Dost und Amir Zhegida sollte die Mannschaft von Trainer Nándor Kovács in der Lage sein, den achten Sieg in Folge einzufahren.
In der Staffel Ost der 2. Regionalliga dürfte am Samstag ein Sitzplatz in der Uni-Sporthalle am Weinbergweg Raritätswert besitzen, denn es steht das zweite Regionalliga-Derby in der Saalestadt an. Die Ausgangslage beider Kontrahenten vor dieser Partie könnte unterschiedlicher nicht sein. Während der Hallesche SC 96 (12-4) als Tabellendritter ganz oben mitspielt, ist der Gastgeber Delphi USV Halle (5-12) mitten im Abstiegskampf.
OBERLIGA
In der Oberliga der Männer werden an diesem Wochenende die beiden Teams für das Play-off Finale ermittelt. Während es kaum Zweifel gibt, dass die Bodfeld Baskets Oberharz (#1) auch Spiel 2 gegen Kalbe (#4) - diesmal zu Hause - für sich entscheiden und damit die Serie bereits am Samstagabend beenden, könnte es in Sandersdorf ein langes Wochenende werden. Dort müssen die BSW Sixers II (#2) nach der Niederlage in Spiel 1 in Wolmirstedt (#3) beide Heimpartien für sich entscheiden, wollen sie in die Endspiele einziehen.
In der Oberliga Damen wollen die Damen von JUSTABS Halle (10-1) gegen Jena (5-4) den Titelgewinn perfekt machen. Die Gäste aus Jena hätten jedoch ihrerseits bei einem Sieg noch eine Chance auf den 3. Platz. Die Anwartschaft auf Platz 3 möchte auch BSW 06 (5-6) mit einem Sieg gegen Schlusslicht USV Halle I (0-9) wahren. Interessant wird sicherlich die Begegnung Sechster gegen Fünfter, SV Halle III (4-5) gegen USV Halle II (3-8).
LANDESLIGEN
Der Spieltag in der Landesliga Nordwest wird bereits am Freitag eröffnet. Die BG Magdeburg III (10-3) reist zum Tabellenvorletzten aus Burg (2-11). Alles andere als ein Sieg der Elbestädter, käme einer Sensation gleich.
Am Samstag bleibt für die Burger erneut nur die Außenseiterrolle. Denn sie spielen gegen den Zweitplatzierten MSV Börde (10-3). Die Magdeburger steigerten sich im Saisonverlauf stetig und gehen als klarer Favorit in die Partie.
In Hohenwarthe empfängt die heimische Eintracht (6-8) die TG Schönebeck (3-11). Vor der Saison steckten sich die Schönebecker ein ambitioniertes Ziel: Tabellenplatz fünf sollte erreicht werden. Von diesem Ziel ist die Mannschaft von Coach Norman Käselitz mittlerweile weit entfernt. Viele Verletzungsprobleme komplettieren das Bild einer verkorksten Spielzeit. Durch einen Erfolg gegen Tabellennachbar Hohenwarthe soll Schadensbegrenzung betrieben werden.
TSV Niederndodeleben (14-0) vs. SSJ 93 Gardelegen (7-7), diese Begegnung war in der Hinrunde das absolute Topspiel der Landesliga Nordwest. Damals konnte der TSV das Spiel mit 91:76 zu seinen Gunsten entscheiden. Ein Wendepunkt auch für das SSJ-Team. Denn nach der bitteren Heimpleite folgten sechs weitere Niederlagen in sieben Spielen. Nun können beide Teams befreit aufspielen. Während sich die Altmärker im Niemandsland der Tabelle befinden, steht der TSV bereits als Aufsteiger fest.
Ob das Spiel der Bernburg Baskets (2-12) und des BBC Stendal (8-7) stattfindet, steht aufgrund der bestehenden Wettkampfsperre gegen den BBC noch nicht fest.
Der MTV Wittenberg schließt die Saison der Landesliga Südost als erste Mannschaft ab. Wenn das morgige Heimspiel gegen Staffelsieger SSV Einheit Weißenfels vorbei ist, wird der MTV bei 16 Spielen mit vier Siegen und zwölf Niederlagen 20 Punkte gesammelt haben. Für den Klassenerhalt könnte das zu wenig sein, hat Bastard´s Halle doch noch drei Möglichkeiten, um einen Sieg zu erringen und so an Wittenberg vorbeizuziehen.
Die erste Chance haben die Bastard´s beim BBC Halle II. Die BBC-Reserve hat nach einer starken Rückrunde nichts mehr zu befürchten, will sich aber nicht den Vorwurf gefallen lassen müssen, mit einer laschen Einstellung den Abstieg entschieden zu haben.
Der USV Halle II kann mit einem Erfolg beim Halleschen SC III den Vize-Titel sichern.
BEZIRKSLIGEN
In Magdeburg treffen die Elbe Baskets (2-6) auf die Baskets Wolmirstedt II (6-2). Die Baskets aus Wolmirstedt stehen bereits als Aufsteiger fest. Denn Tabellenführer BG Magdeburg IV ist nicht aufstiegsberechtigt, da in der nächsten Spielzeit bereits zwei Mannschaften der BG in der Landesliga Nordwest an den Start gehen werden.
NACHWUCHS
Bei den Mädchen U17 möchten Ladybaskets Jena und auch USV Halle Zweiter werden. Dazu sind Siege am Sonnabend bzw. Sonntag gegen den Letzten BVB Leipzig notwendig. Spitzenreiter SV Halle reist als Favorit zum SC Osterwieck. Die Osterwieckerinnen sind allerdings das einzige Team, das die Hallenser zumindest noch theoretisch einholen kann.
In der BVSA- Liga w13 wartet der SC Osterwieck noch auf den ersten Sieg. Ob er allerdings gegen den Ligaprimus SV Halle gelingt ist fraglich.
In der BzLw17 spielt der USV Halle gegen den USC Magdeburg.
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Warum ich den Ball in die Hand genommen habe
Meine Mutter, mein Vater und mein Großvater spielten alle Basketball. Da fiel mir die Entscheidung selber zu spielen nicht sehr schwer.
Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
“Slow down, Ronald!” Als Kind hatte ich sehr viel Energie. Mein Coach musste mich in meinem Tatendrang immer etwas bremsen.
Mein erstes Spiel
Das war im Alter von 7 Jahren. An den Gegner kann ich mich nicht mehr erinnern aber daran, dass ich in diesem Spiel 20 Punkte erzielt habe. Ich war damals der festen Meinung, dass ich nur so gut war, weil mir meine Mutter vor diesem Spiel nagelneue Nike Air Schuhe gekauft hat. ![]()
Das liebe ich am Spiel
Ich liebe einfach alles: Die Defense, die Offense, die Fans, den Wettbewerb, die Freude des Erfolgs und sogar die Enttäuschung nach einer Niederlage. Mir gefällt die simple Tatsache, dass man mit Spielintelligenz fast immer gegen talentiertere Spieler gewinnen kann. Mit etwas mehr Erfahrung kann man irgendwann beide Sachen miteinander kombinieren und die Grenzen seines eigenen Potentials weiter raufsetzen.
Das ärgert mich
Entschuldigungen, Ausreden und Egoismus.
Das sagt mein Gegenspieler über mich
Üblicher Weise sagen sie nichts. Ich bin auch sehr unerfahren, was den “trash talk” anbelangt.
Ich würde gern mal auflaufen mit
Amar’e Stoudemire von den New York Knicks. Ich war schon immer ein großer Fan seines Spiels.
Mein Dreamcourt
Da hab ich jetzt keinen speziellen Ort aber ich liebte es im New Yorker Madison Square Garden zu spielen. Während meiner Collegezeit hab ich dort öfter gespielt.
Dann höre ich auf
Falls ich irgendwann mal einen Hit-Song in den Charts platzieren kann. Dann würde ich mich auf die Musiker-Karriere konzentrieren und dafür sogren, dass sie erfolgreich wird.
Meine All Time Starting Five
Isiah Thomas, Michael Jordan, Kobe Bryant, Guido Grünheid and Shaquille O’neal.
In MyBall wird unregelmäßig an Dienstagen ein Spieler oder eine Spielerin aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Bundesliga.
Bisher erschienen in der Serie MyBall:
Wayne Bernard - Luisa Blume - Christoph Bösener - Marcus Bräuer - Matthias Brucksch - Jannis Cziommer - Frieder Diestelhorst - Martin Dvorák - Alexander Göpel - Alexander Gropp - Achim Grossmann - Laura Hebecker - Christian Höse-Uth - Benjamin John - Jens Kettmann - Thomas Kudrisch - Celina Kühn - Torsten Lenk - Sascha Leutloff - Steffen Müller - Felix Neumann - Franziska Richter - Lutz Rütter - Siegfried Scherpiet - Stefan Schmitt - Danny Schwarz - Jörg Soyk - Max Streblow - Tamara Tatham - Robert Uther - Pascale van Wees - Kevin Weber - Uwe Zimmermann
Bisher erschienen in der Serie MyCall:
Sebastian Günther - Tobias Heinig - Christian Hessler - Christian Klaus - Marcel Löffler
Bisher erschienen in der Serie MyCoach:
Ralf Gohl - Andreas Baudach

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Die SV Halle Lions haben die erste Möglichkeit, den Playoff-Einzug perfekt zu machen, verpasst. Gegen die Rhein-Main Baskets verloren die Löwinnen 68:71 und müssen nun bis zum letzten Spieltag zittern. Rhein-Main kann sich hingegen über den Klassenerhalt freuen und hat zudem noch eine Chance auf den achten Playoffplatz. „Das Team hat gekämpft, aber zu viele Chancen liegen gelassen”, sagte LIONS-Trainer Peter Kortmann kurz nach der Partie.
Am Freitagabend konnte der Mitteldeutsche Basketball Club nur 35 Minuten lang mithalten. Am Ende mussten sich die Wölfe mit 74:80 (38:39) geschlagen geben. 2250 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, die besten Werfer waren Velimir Radinovic und Wayne Bernard mit jeweils 16 Zählern.
Interimscoach Anton Mirolybov nach dem Spiel: „Die letzten fünf Minuten des Spiels waren sehr schwer. Die Schrittfehler und das Technische Foul in dieser Phase waren hart für uns. Wir haben trotzdem insgesamt gut gekämpft, Rebounds geholt und wenige Turnover produziert.”
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
Im letzten NBBL-Hauptrundenspiel verlor der Mitteldeutsche Basketball Club mit 47:70 gegen den Tabellendritten Junior Phantoms Braunschweig/Wolfenbüttel. Die Wölfe beenden damit die reguläre Saison ohne Sieg auf dem letzten Platz der Staffel Nordost und treffen somit in der ersten Abstiegsrunde auf den Bundesliga-Nachwuchs von Bayer Leverkusen. Bester MBC-Spieler gegen die Phantoms war Felix Heise mit 17 Punkten und 21 Rebounds.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren gewannen die Febro Eagles ein verrücktes Basketballspiel. Vor 400 Zuschauern gab es, gegen den alten Rivalen SG Wolfenbüttel, einen 81:69 (35:45) Sieg. Das gelang allerdings nur Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Bei den Febro Eagles traf Derrick Stevens besser als beim ASC Göttingen und erzielte gute 28 Punkte (4 Dreier).
In der 1.Regionalliga der Damen traf die Lions-Reserve in einem Auswärtsspiel bei Berlin Süd auf einen direkten Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. In einem lange Zeit offenen Spiel unterlagen die Löwinnen am Ende etwas zu deutlich mit 54:65 und verpassten somit die Chance, einen Gegner selbst auszuschalten.
In der 2. Regionalliga Ost fiel der geplante “Kaffee-Klatsch” des Halleschen SC 96 aus, da der Gegner Central Hoops Berlin auf Grund von Personalmangel kurzfristig um eine Verlegung des Spiel bat. Das Spiel findet voraussichtlich am 7. April statt.
Die Studenten des Delphi USV Halle verpassten am Samstag nur knapp eine kleine Sensation. Mit 69:74 verloren die Hallenser beim Tabellenzweiten Future Baskets Berlin. Die Hausherren drehten mit einem 20:10 im Schlussviertel die Partie. Florian Heinrich war mit 23 Punkten Topscorer des Spiels.
OBERLIGA
Im Spitzenspiel der Damen-Oberliga setzten sich die Damen von Justabs Halle mit 69:47 klar gegen USC Magdeburg durch. Nach diesem Sieg liegen sie mit einem Punkt vor den Magdeburgerinnen in Front. Diesen Vorspung wollen sie sich in den letzten Spielen nicht mehr nehmen lassen.
In den Play-offs der Oberliga fanden am Wochenende die ersten Spiele des Halbfinals statt. Die an #1 gesetzten Bodfeld Baskets Oberharz mussten zum an #4 gesetzten VfL Kalbe/Milde reisen. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe. Zur Halbzeit führten die Gäste knapp mit 55:51, bevor sie durch eine aggressiver werdende Verteidigung das Spiel zu ihren Gunsten vorentscheiden konnten. Am Ende stand ein 111:90 Auftaktsieg für den Favoriten an der Anzeigetafel.
Im zweiten Halbfinale überraschten die an #3 gesetzten Baskets Wolmirstedt die #2 gesetzten BSW Sixers. In der Halle der Freundschaft brannten die Baskets ein Feuerwerk ab und gewannen sehr deutlich mit 101:61 gegen den leichten Favoriten. Die Mannschaft ließ der Ansage ihres Kapitäns Henry Dieringer (”zuhause schlägt uns keiner”) Taten folgen. Ob die “best of three” Serie an die Baskets geht, wird am kommenden Wochenende in Sandersdorf entschieden - also auswärts.
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Der 16. Spieltag der Landesliga Südost brachte zwei Erkenntnisse: Erstens ist nach der Landesliga-Meisterschaft des SSV Einheit Weißenfels auch der zweite Platz (fast) sicher vergeben. Zweitens hat sich die Zahl der Mannschaften, die noch absteigen können, auf zwei verringert.
Durch den 94:72-Sieg des USV Halle II gegen den MTV Wittenberg kletterte der USV auf den zweiten Tabellenplatz und kann aufgrund der deutlichen Niederlage Zörbigs bei Einheit Weißenfels (58:106) nur noch theoretisch von diesem verdrängt werden. Dafür müsste der USV seine verbleibenden drei Spiele verlieren. Denkbar wäre noch ein Showdown am letzten Spieltag, wo der USV auf den Dritten (Zörbig) trifft. Zörbig müsste aber, so der USV die Partien zuvor gegen den HSC und den BBC II verloren und Zörbig sein Spiel gegen Ammendorf gewonnen hätte, mit mindestens 47 Punkten (das Hinspiel gewann der USV 108:62) die Oberhand behalten. Ganz schön viele Konjunktive…
Wittenbergs Niederlage hat für Erleichterung in Merseburg gesorgt. Da der MTV nur noch ein Spiel zu absolvieren hat und Merseburg den direkten Vergleich gewonnen hat, hat der VfB an seinem spielfreien Wochenende den Klassenerhalt ohne eigenes Zutun perfekt gemacht. Da Wittenberg am letzten Spieltag Weißenfels zu Gast hat, dürfte kein weiterer Sieg dazu kommen, sodass Bastard´s Halle - nach wie vor auf dem Abstiegsplatz stehend - eines des letzten drei Spiele gewinnen muss, um an Wittenberg vorbeizuziehen. “Wir gewinnen nicht nur eins, sondern alle Spiele”, äußerte sich Bastard´s Flügelspieler Kevin Hartmann selbstbewusst über die Chancen auf den Klassenerhalt.
Auch ohne die Niederlage Wittenbergs wischte der HSC III die letzten Zweifel am Klassenerhalt dank des 76:53-Erfolges beim BBC Halle II weg und kletterte auf den vierten Tabellenplatz.
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NACHWUCHS
Im letztem Spiel landeten die Jungen U18 der Aschersleben Tigers ihren ersten Saisonsieg. 78:65 gewannen sie gegen SSV Einheit Weißenfels. Der Sieg war ohne Bedeutung für die Abschlusstabelle. Landesmeister wurde der USV Halle vor dem HSC96 und SSV Einheit Weissenfels.
Nur Favoritenerfolge gab es in der Landesliga m14. Der HSC 96 bezwang auswärts die BG Magdeburg mit 72:54. Ebenfalls auswärts war der USV Halle gegen die Baskets aus Wolmirstedt
mit 84:58 erfolgreich. Der einzige Heimsieg gelang dem MBC gegen SV Halle mit 90:36. Am 19./20.03.11 wird die Meisterschaft abgeschlossen.
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Bereits am Freitag, den 04.03.2011, steigt das nächste Heimspiel des Mitteldeutschen Basketball Clubs (7-17). Dann sind ab 19:30 Uhr die EWE Baskets Oldenburg (13-11) in der Stadthalle Weißenfels zu Gast. Im Hinspiel mussten sich die Wölfe dem früheren Meister mit 58:72 geschlagen geben.
Der Mitteldeutsche BC muss weiter auf seinen Headcoach Björn Harmsen verzichten, der sich jedoch auf dem Weg der Besserung befindet. Interimscoach Anton Mirolybov blickt respektvoll auf das Heimspiel: „Oldenburg übt während der Spiele auf die Gegner sehr viel Druck aus und läuft in der Offensive viele Fastbreaks. Wir müssen uns diesem Stil so gut es geht entgegenstellen und sehr aggressiv spielen. Wir müssen die großen Spieler gut unter Kontrolle kriegen, die Werfer stoppen und mit einer guten Defense auftreten.”
In der DBBL empfangen die Halle Lions (8-12) am Samstg die Rhein-Main-Baskets (6-14). Die Aufgabe für die Löwinnen wird im letzten Heimspiel der regulären Saison keine leichte werden. Die Baskets stecken noch im Abstiegskampf, brauchen noch einen Sieg, um auf der sicheren Seite zu sein. Und um sich noch die Minimalchance auf die Playoffs zu erhalten. Halle seinerseits könnte mit einem Sieg die Play-offs perfekt machen.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
In der Nachwuchs Basketball Bundesliga empfängt der Mitteldeutsche Basketball Club in der U19-Bundesliga am Sonntag die Junior Phantoms Braunschweig/Wolfenbüttel - Austragungsort wird die Sporthalle Burgstraße in Halle sein. Der Gast aus Braunschweig/Wolfenbüttel steht aktuell auf dem dritten Rang der NBBL-Staffel-Nordost und ist somit sicher in den diesjährigen Play-offs der Nachwuchs Basketball Bundesliga vertreten.
Nach der schwachen Vorstellung vom letzten Wochenende, als die Wölfe gegen ALBA Berlin eine 105:25-Niederlage einstecken mussten, wollen sich die Spieler von MBC-Coach Dirk Dittrich in den heimischen Gefilden deutlich besser verkaufen.
Alles andere als eine leichte Aufgabe, das weiß auch Wölfe-Coach Dittrich: „Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen und möglichst lang im Spiel bleiben. Braunschweig hat einige richtig gute Einzelkönner dabei, die es gilt in den Griff zu bekommen. Da müssen wir als Team gut zusammenarbeiten und 40 Minuten lang 100% Einsatz auf dem Parkett zeigen.”
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren sind die Febro Eagles (5-12)am Samstag Gastgeber für die SG MTV /BG Wolfenbüttel (9-6) aus Niedersachsen. Da das Team von Coach Opitz bisher aus verschiedensten Gründen erst vier Heimspiele und ein Auswärtsspiel gewonnen hat, steckt es im Abstiegskampf und hat nur noch Endspiele. Die Verantwortlichen setzten auf ihre Heimstärke und die Unterstützung der Magdeburger Zuschauer. Der Eagles Center Ole Alsen geht gehandicapt in diese Partie - ihm wurden unter der Woche vier Weisheitszähne gezogen.
In der 1. Regionalliga der Damen befinden sich die zweiten Damen des SV Halle (7-7) in einer ungewohnten Situation. Die in den letzten Jahren immer in der Spitze mitspielenden Hallenserinnen stehen im Abstiegskampf. Sie müssen im Auswärtsspiel bei Berlin Süd (5-10) unbedingt punkten. Abstieg sollte aber für den SV Halle, mit zahlreichen Nachwuchstalenten, eigentlich nicht auf der Tagesordnung stehen, zumal ein Bundesligist ein Regionalligateam zur Förderung seiner Talente benötigt. Für die entscheidenden Spiele sollte das Regionalligateam ausreichend mit spielstarken Spielerinnen “bestückt” werden.
In der 2. Regionalliga West folgen Updates
In der Staffel Ost der 2. Regionalliga läd der Hallesche SC 96 (12-4) am Samstag zum Kaffeeklatsch. Neben Kaffee und Kuchen gibts auch noch das Duell mit Central Hoops Berlin (5-11), die noch mit allen Mitteln um den Klassenerhalt kämpfen. Die Schützlinge von Cornell Kairies wollen natürlich nach der Spielpause am Vorwochende - samt Besuch eines Teils der Mannschaft bei den Bob-WM in Königssee - außer den Köstlichkeiten neben auch gut Verdaubares auf dem Parkett zeigen, sprich, zwei Punkte im noch nicht endgültig aussichtslosen Kampf um den Titel einfahren.
Der Delphi USV Halle (5-11) möchte nach dem wichtigen Sieg des letzten Wochenendes im Abstiegskampf weiter nachlegen. Dazu müssen die Pätzholt-Schützlinge am Samstag bei Future Baskets Berlin (12-4) noch eine Kohle mehr auflegen als gegen Central Hoops Berlin - der HSC 96 würde sich sicherlich bei den Studenten für Schützenhilfe bedanken.
OBERLIGA
In der Oberliga der Männer stehen die Play-offs an. Eine Vorschau darauf gibt es hier.
In der Oberliga Damen kommt es zum Spitzenspiel JUSTABS Halle gegen den USC Magdeburg. Beide Teams haben bisher je eine Niederlage. Da beide Vereine die übrigen Teams dominierten, dürfte der Sieger der Begegnung vermutlich den Landesmeistertitel in der Tasche haben und könnte sich auf die Regionalliga vorbereiten. Die Begegnung SV Halle III gegen USV Halle hat für die Medaillenvergabe keine Bedeutung.
LANDESLIGEN
In der Landesliga Nordwest folgen Updates
Der Meister der Landesliga Südost steht seit letzter Woche fest und strebt jetzt nach einer perfect season. Der SSV Einheit Weißenfels hat jedes seiner 13 Spiele gewonnen und will gegen den SV Zörbig den 14 Sieg folgen lassen. Das Hinspiel gestaltete Zörbig über weite Strecken ausgeglichen. Kann das Team vielleicht das Unmögliche schaffen?
Das Unmögliche möglich machen will auch Bastard´s Halle. Noch nie gewann die Mannschaft beim BSV Ammendorf. In akuter Abstiegsgefahr befindend, wäre es der optimale Zeitpunkt, diese Serie zu beenden. Nach vier Niederlagen in Folge stehen aber auch die Gastgeber unter Druck. Nicht, weil sie noch absteigen könnten, sondern weil sie eine eigentlich gute Saiosn nicht doch noch verkorksen wollen.
Wittenberg wird hoffen, dass Ammendorf sich zusammenreißt. Der MTV trifft in seinem vorletzten Saisonspiel auf den USV Halle II. Mit vier Siegen steht der Bezirksligaaufsteiger nur wegen des direkten Vergleichs vor Bastard´s Halle. Will das Team eine Minimalchance auf einen Erfolg in der Weinberghalle haben, sollten mehr als zuletzt fünf Spieler anreisen.
Der BBC Halle II empfängt am Abend den Halleschen SC III. Der HSC könnte mit einem Auswärtserfolg den Klassenerhalt endgültig perfekt machen. Doch die BBC-Reserve hofft, noch auf den vierten Tabellenplatz zu klettern und braucht dafür jeden Sieg.
BEZIRKSLIGEN
NACHWUCHS
In der Lm14 ist Sonntag der ” Tag der Vorentscheidungen”. Im Falle von Favoritensiegen würden bereits vor dem letzten Spieltage die Medaillengewinner feststehen. Die Favoriten sind der HSC 96 bei der BG Magdeburg, der USV Halle in Wolmirstedt und vermutlich auch der MBC im Heimspiel gegen den SV Halle.
Bei den 15 jährigen Mädchen geht es im Spiel BVB Leipzig gegen den USV Halle um die Bronzemedaille. Der SV Halle sollte vom SC Osterwieck nicht gefährdet werden.Die letzte Begegnung in der Lm18 Aschersleben Tigers gegen Einheit Weissenfels hat für die Plazierung keine Bedeutung mehr.
In der BzLw17 hat MTV Wittenberg Schlusslicht BSW 06 zu Gast.
Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !

An diesem Wochenende startet die Oberliga der Herren in ihre spannendste Saisonphase: die Play-offs. Gibt es am Ende einen Durchmarsch? Die Chance hierzu ist sehr hoch, denn mit den Bodfeld Baskets Oberharz und den BSW Sixers II stehen gleich zwei Aufsteiger an Position #1 und #2 der Play-offs. Der Vizemeister des vergangenen Jahres, #3 Baskets Wolmirstedt und die Mannschaft aus der Altmark, #4 VfL Kalbe/Milde, durften beide schon eine Liga höher an den Start gehen.
Es sieht alles nach sehr interessanten Play-offs aus, doch das wollten wir einmal genauer in Erfahrung bringen und befragten die Kapitäne der Teams: Vier Fragen, sechzehn Antworten und: Play-offs Baby!
1. Was war für dein Team das Highlight in dieser Saison?
Everage Richardson, Bodfeld Baskets Oberharz:
Mit Abstand das Halbfinale im BVSA-Pokal gegen die Aschersleben Tigers vor ausverkaufter Halle. In diesem Spiel wurden wir richtig gefordet. Leider haben wir es knapp verloren, doch für uns als Team war es genau die richtige Vorbereitung auf die Play-offs.
Florian Kunte, BSW Sixers II:
Das Highlight für das Team ist natürlich das Erreichen der Play-offs in Verbindung mit dem Heimvorteil während der ersten Runde.

Henry Dieringer, Baskets Wolmirstedt:
In dieser Saison gab es sicherlich mehrere Highlights. Neben den wichtigen Zugänge von Markus Reimann, Andreas Herbst, Benny John, Marcel Albrecht und der Rückkehr von „Easy” Heuer in der Rückrunde waren es sicher auch die beiden engen Spiele gegen Elbingerode, welche für das Team ein Highlight waren.
Vorallem aber das letzte Spiel gegen die BSW Sixers II bleibt mir in Erinnerung. Hier kehrte in Wolmirstedt bereits Playoff-Stimmung ein. Bis in die letzte Minute hart umkämpft, wurde der heimischen Fangemeinde ein abwechslungsreiches, spannendes Spiel geboten. Mein Team behielt hier trotz Rückstand nach der 1. Hälfte die notwendige Nervenstärke und so drehten wir das Spiel mit den passenden taktischen Maßgaben zu unseren Gunsten.

Nils Mühlisch, VfL Kalbe/Milde:
Für den VfL Kalbe gab es mehrere Highlights. Das erste Highlight ist die Oberligasaison selbst, mit so starken Aufsteigern, wie sie die Oberliga noch nie erlebt hat. Das hatte eine tolle Qualitätssteigerung zur Folge, die der Attraktivität der Liga gut tut. Als einzelnes Highlight ist natürlich das tolle Spiel in Kalbe gegen die Bodfeld Baskets anzusehen. Beide Mannschaften zeigten absolut tollen Basketball und machten Werbung für den Sport.
2. Wie schätzt ihr die vier Play-off Teams ein? Waren es auch die besten vier dieser Saison?
Everage Richardson, Bodfeld Baskets Oberharz:
Ich denke jede Mannschaft, die sich für die Play-offs qualifiziert hat, hat sich die Teilnahme zurecht verdient. Sie haben im Laufe der Saison sehr hart gearbeitet, um am Ende unter den besten vier Teams zu stehen und ich wünsche allen viel Glück. Alle Teams sind gut. Ich freue mich auf die Spiele.
Florian Kunte, BSW Sixers II:
Die Tabelle zeigt über die Saison gesehen schon die vier stärksten Teams. Die “Esel” hatten von den Spielern her auch das Potenzial weiter oben zu stehen aber konnten eben nur selten mit dem kompletten Team antreten.
Bodfeld Baskets: Mittlerweile mit drei Amerikanern ausgestattet hat der Freizeitsportler oft wenig entgegen zu bringen. Der 1. Platz ist auch gerechtfertigt. Sie sind sehr Heimstark, Top Favorit aber nicht unschlagbar.
Wolmirstedt: Defensiv stark und sehr erfahren. In der Serie wird sich entscheiden wer am besten die Defense des Gegners knackt.
Kalbe: Mannschaftlich sehr geschlossen und eingespielt. Die wissen genau was der andere macht.
Henry Dieringer, Baskets Wolmirstedt:
Ich denke jeder lässt den Bodfeld Baskets hier die Favoritenrolle zukommen. Das Team aus Elbingerode hat sich zuletzt erneut verstärkt und ist ungeschlagen. Sie sind Tabellenerster und zurecht in den Play-offs, auch wenn hier ein neues Zeitalter des bezahlten Basketballsportes bereits in der Oberliga anzubrechen scheint ![]()
Die zweite Mannschaft der Sixers hat ein sehr ausgeglichenes Team und ist wie wir, stark in der Defense. Sie haben über die Saison die wohl stabilste Leistung abgeliefert und stehen ebenso zurecht in den Play-offs.
Kalbe hat es spannend gemacht. Das Team ist stark besetzt, hat jedoch Höhen und Tiefen in dieser Saison erlebt. Für den Endspurt hat es gegen Justabs Halle letzlich gereicht, wenn auch mit Schützenhilfe
Gegen Elbingerode wird es schwer, allerdings haben sie die Jungs aus Harz und Bronx in der Saison schon ordentlich ins Straucheln gebracht.

Nils Mühlisch, VfL Kalbe/Milde:
Ich denke, dass die vier konstantesten und besten Mannschaften sich durchgesetzt haben. Ich muss aber auch sagen, dass die „Donkeys” aufgrund von vielen Ausfällen besonders bei Auswärtsspielen genauso die Play-offs hätten erreichen können. Nächste Saison sehe ich sie dort auf jeden Fall. Der Aufstieg dieses Jahr geht aber nur über die Bodfeld Baskets - alles andere wäre eine Sensation.
3. Welche Chancen rechnet ihr euch aus?
Everage Richardson, Bodfeld Baskets Oberharz:
Ich habe eine Menge Vertrauen in unser Team, nicht nur, weil wir alle Play-off-Teams schlagen konnten, sondern auch, weil wir uns den Heimvorteil erarbeitet haben. Mit unseren wundervollen Fans im Rücken ist einiges möglich. Ich habe das Gefühl, dass wir uns als Mannschaft mit jedem Spiel weiterentwickelt haben. Ich hoffe, wir werden am Ende der Play-offs ganz oben stehen und aufsteigen: Thats our big GOAL!
Florian Kunte, BSW Sixers II:
Wer in die Play-offs kommt will natürlich auch das letzte Spiel der Saison gewinnen. Es wird nicht einfach ins Finale zu kommen aber es ist ein realistisches Ziel. Im Finale ist man dann Underdog und kann den Favoriten ärgern. Mal schauen wozu es da reicht.

Henry Dieringer, Baskets Wolmirstedt:
Grundsätzlich Vizemeister - wir haben ja einen Ruf zu wahren ![]()
Gegen die Sixers wird es eine extrem spannende Defensiv-Schlacht. Hier wird sich niemand auch nur einen Punkt schenken. Wenn wir uns hier jedoch auf unsere Stärken besinnen, die richtige Taktik wählen, unsere gesamte Spielerbreite nutzen und unsere Fans die Mannschaft wie immer unterstützen, dann sind wir sicher in der Endrunde.
Hier werden die Karten neu gemischt. Alles ist offen.
Eins steht allerdings jetzt schon fest: In der „Hölle” der Freundschaft wird uns niemand bezwingen.

Nils Mühlisch, VfL Kalbe/Milde:
Ich denke, dass wir die Bodfeld Baskets ärgern können. In einer Serie sind sie nicht zu schlagen und ohne Jamael Lynch hätte ich gesagt: „An einem guten Tag können wir sie schlagen!” Jetzt wird das ungleich schwerer. Wir werden dennoch alles versuchen, um ihnen einen harten Kampf zu liefern. Die Mannschaft ist heiß und freut sich auf den 5. März und das tolle Team der Bodfeld Baskets. Ein besseres letztes Spiel für den VfL Kalbe hätte ich mir nicht erträumen können.
4. Und ganz prinzipiell: Mögt ihr Play-offs? Oder soll der Beste der regulären Saison Landesmeister werden?
Everage Richardson, Bodfeld Baskets Oberharz:
Natürlich mag ich die Play-offs. Das ist nochmal eine komplett neue Saison für alle qualifizierten Mannschaften. Außerdem gefällt mir der “best of three” Modus, denn damit bekommt jedes Team mehr als nur eine Chance, um zu gewinnen.

Florian Kunte, BSW Sixers II:
Ich persönlich habe noch keine Play-offs gespielt, bin aber sehr gespannt. Dieser Spielmodus hat seinen eigenen Reiz. Ich finde, dass man dadurch das Niemandsland der Liga sehr gut einschränkt. Jedes Team muß gewinnen, entweder man spielt gegen den Abstieg oder hat die Chance sich für die Play-offs zu qualifizieren. Es gibt also keine Teams die nach der Hälfte der Saison sagen können, dass es für sie um nichts mehr geht.
Henry Dieringer, Baskets Wolmirstedt:
Ganz klar: Play-offs Baby!
Manche Teams brauchen erst die Rückrunde, um ins „Rollen” zu kommen. Somit besteht immer noch die Chance auf den begehrten Titel. Außerdem wird es somit zweimal spannend in einer Saison.
Die Play-offs haben ihre eigenen Regeln. Hier gibt es immer wieder Überraschungen - und auf einmal wird aus dem Vize, der Meister ![]()

Nils Mühlisch, VfL Kalbe/Milde:
Ich bin ein großer Fan der Play-offs! Sie sorgen dafür, dass sich die besten Mannschaften in einer Serie gegenüberstehen. Das kann für Überraschungen sorgen. Außerdem ist die Intensität in den Play-offs ungleich höher als in der Hauptrunde und für die Zuschauer weitaus attraktiver. Eine tolle Sache!

Pokalfinals finden in Aschersleben statt
Die Endspiele um den Landespokal finden in diesem Jahr am 30. März in Aschersleben statt - diese Entscheidung traf der Vorstand des BVSA Ende der vergangenen Woche. Die kleine Stadt im Vorharz richtet damit zum fünften Mal nach 2001, 2002, 2004 und 2006 die Finalveranstaltung aus. “Uns haben zwei exzellente Bewerbungen vorgelegen”, bestätigt BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel die Wahl des Austragungsortes, “doch wir haben von der Ansetzung im Männer-Endspiel her exakt die gleiche Konstellation wie im Vorjahr und denken deswegen dass es fair ist, diesmal in Aschersleben zu spielen.”
Im Jahr 2010 hatte Sandersdorf, die Heimat der BSW Sixers, die Endspiele ausgetragen. Damals triumphierten die Sixers über die Aschersleben Tigers. Nun kommt es am 30. März ab 20.15 Uhr zur Revanche. Im Damen-Endspiel stehen sich zuvor ab 18 Uhr Justabs Halle und der SV Halle gegenüber. “Für unseren Verein und die ganze Stadt Aschersleben ist es eine tolle Auszeichnung, dass der BVSA ein weiteres Highlight hierher vergeben hat”, freut sich Tigers-Vereinschef Christian Elze, “wir werden mit aller Kraft versuchen, eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen.” Gespielt wird in der “Ballhaus-Arena”.
Streetball in Kalbe
Draußen ist es kalt und in allen Ligen wird noch gespielt. Die Freilftsaison für Basketballer ist also noch in weiter Ferne, doch in Kalbe/Milde bastelt man bereits an kommenden Streetballturnieren - der erste Termin steht jetzt fest: Am 2. Juli geht die mittlerweile 11. Auflage des von der AWO Tagesgruppe Kalbe/Milde und dem VfL Kalbe/Milde gemeinsam organisierten Turnieres an den Start.
Der anhaltende Streeball-Boom im Norden Sachsen-Anhalts zog im letzten Jahr 43 Mannschaften an. Gespielt werden soll in den Altersklassen ab U 8 bis rauf zu den über 18 jährigen. Das ganze Spektakel beginnt 10 Uhr in der Früh und dauert bis zum späten Nachmittag an. Auf Grund des hohen Interesses wird seitens der Veranstalter zur rechtzeitigen Anmeldung geraten. Anmeldungen sind schon jetzt per Email möglich.
Season Opening steigt auch in diesem Jahr
Nach der positiven Resonanz der Premiere im vergangenen September wird es auch zum Start der Spielzeit 2011/12 wieder ein großes “BVSA Season Opening” Turnier geben. Das Vorbereitungsturnier wird diesmal am 10. und 11. September 2011 stattfinden und erneut in der Dessauer Vierfelderhalle des Berufsschulzentrums ausgetragen.
Im Angebot sind wieder zwei Turniere: eines für Mannschaften mit dem Spielniveau Oberliga und eines mit dem Niveau Landesliga/Bezirksliga. Gekoppelt wird die Veranstaltung mit der Saisonfortbildung für den Oberligapool sowie einer Trainerweiterbildung - und natürlich einer gemeinsamen Abendveranstaltung aller Teilnehmer. Interessierte Mannschaften können sich ab sofort per Mail für eine Teilnahme unverbindlich anmelden.
Clip der Woche
Zwischen dem Ende der regulären Saison und dem Beginn der Oberliga Play-offs gaben die Bodfeld Baskets Oberharz eine Pressekonferenz und gewährten einen kleinen Blick auf die Zukunftsplanung des Vereins.
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt und Thomas Weidig zusammen.