Die Schiedsrichterkommission hat auf ihrer letzten Sitzung die Saison-Fortbildungstermine für die Saison 2011/2012 festgelegt. Alle Schiedsrichter werden gebeten, sich entsprechend daran zu orientieren und nach ihrer Kaderzugehörigkeit einen Termin davon wahrzunehmen. Die persönlichen Einladungen zum OLH-Pool werden rechtzeitig vor Saisonbeginn verschickt. Die genauen Örtlichkeiten werden in den nächsten Wochen im Bereich „Schiedsrichter – Lehrgänge“ auf der BVSA-Homepage veröffentlicht.
10.09.2011 (ganztägig) – OLH Pool in Dessau (BSZ Dessau-Roßlau, Junkerstraße 30, 06847 Dessau-Roßlau)
18.09.2011 (10-15 Uhr) – Fortbildung Nord (voraussichtlich in Magdeburg)
18.09.2011 (10-15 Uhr) – Fortbildung Süd (voraussichtlich in Halle)
03.10.2011 (10-15 Uhr) – Fortbildung Nachzügler (voraussichtlich in Halle)
Sven Rosenbaum, Schiedsrichterwart
In Amtliche Mitteilungen, Schiedsrichter, Verbandsnews, allgemeine News

Die BVSA-Landespokalsieger im Basketball 2011 heißen SV Halle bei den Damen und BSW Sixers bei den Herren. Während sich die Saalestädterinnen gegen den Lokalrivalen Justabs Halle mit 86:53 durchsetzten, bezwangen die Sixers die gastgebenden Tigers mit 96:73. Insgesamt 350 Zuschauer fanden den Weg in die Ballhaus-Arena Aschersleben. „Das war wirklich eine gelungenen Pokalveranstaltung”, zog BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel ein positives Fazit, „die großartige Stimmung in der Halle hat ihren Teil zu zwei tollen Finalspielen beigetragen.”

Sieger bei den Damen: SV Halle
Zur Eröffnung des Pokaltages stand zunächst das Damen-Finale zwischen Justabs Halle (Oberliga) und dem SV Halle (1.Regionalliga), auf dem Programm. Das erste Viertel gestaltete sich relativ ausgeglichen, der Klassenunterschied war kaum spürbar. Außenseiter Justabs Halle blieb bis zur Halbzeitpause in Reichweite. Mit zunehmender Spielzeit zeigte sich jedoch die spielerische Klasse der Damen des SV Halle. Am Ende setzte sich der Favorit mit 86:53 deutlich durch.
Die Mannschaft von Trainer Christian Steinwerth sicherte sich somit nach 1998, 1999 und 2001 bereits das vierte Mal den begehrten BVSA-Landespokal. „Die Defensive war heute der Schlüssel zum Sieg”, erklärt eTrainer Christian Steinwerth, „aber auch Hut ab vor dem Gegner, der verbissen gekämpft hat. Ich denke die Zuschauer haben einen leidenschaftlichen Pokal-Fight erlebt.”
Ein leidenschaftlicher Kampf bot sich den Fans dann auch am Abend. Die 350 Besucher fieberten dem Highlight des Tages enthusiastisch entgegen und wurden nicht enttäuscht. In einem offenen Schlagabtausch setzten sich die BSW Sixers letztlich mit 96:73 gegen die Aschersleben Tigers durch. „Wir sind überglücklich, dass wir gewonnen haben”, sagte Sixers-Coach Stephen Arigbabu, „Aber ein Lob geht auch an die Tigers, die uns bis zum Schluss einen ordentlichen Fight geliefert haben.”
Und tatsächlich waren die Gastgeber beim Halbzeitstand von 40:45 für die Sixers noch optimistisch. Doch besonders im vierten Viertel zeigte sich die spielerische Klasse der Gäste, die sich immer mehr absetzen konnten. „Die Stimmung in der Halle war wirklich großartig”, erklärte Tigers-Coach Nándor Kovács, „Leider konnten wir das auf dem Spielfeld nicht umsetzen. Aber trotzdem haben die Spieler toll gekämpft.”
Die Sixers konnten somit zum dritten Mal in vier Jahren den BVSA- Landespokal in die Höhe strecken. Und natürlich hofft das Team von Stephen Arigbabu auf eine Titelverteidigung im nächsten Jahr. Doch auch die Tigers brennen auf die Revanche.
Vielen Dank an Daniel George (Text) und Mario Scheffler von der ICS-Werbung (Fotos).

Wer sind Sachsen-Anhalts Landespokalsieger der Saison 2010/2011? Diese Frage wird am Mittwoch, dem 30. März im “Ballhaus” Aschersleben beantwortet, wo Frauen und Männer gemeinsam ihre Endspiele austragen. Zum Höhepunkt der Spielzeit trifft sich die Creme de la Creme der mitteldeutschen Basketballgemeinde. “Der Landespokal hat für den BVSA einen sehr hohen Stellenwert”, erklärt BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel, “wir erhoffen uns eine positive Zuschauerresonanz und zwei hoffentlich spannende Finalpartien.”
Außerdem solle dem Veranstalter die Möglichkeit gegeben werden, sich in seiner Region zu präsentieren um den Basketballsport zu stärken. Nach dem All Star Tag Anfang Januar sind sie Aschersleben Tigers innerhalb weniger Monate bereits zum zweiten Mal Ausrichter einer hochkarätigen Veranstaltung. “Wir wollen diesem großen Ereignis einen würdigen Rahmen bieten und die Menschen für den Basketballsport begeistern”, freut sich Christian Elze, Vorstandsvorsitzender der Tigers, über die Wahl auf den Austragungsort Aschersleben.Und beide Finalpartien versprechen Spannung pur. Zwar sind die Favoritenrollen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren verteilt. Doch übermachtig ist keines der Teams. Es scheint als könnten die Außenseiter durchaus für eine Überraschung sorgen.
“Hallesches Derby” bei den Damen
Zum Auftakt des Pokal-Tages findet um 18 Uhr das Endspiel der Damen statt. Im “Halleschen Derby” trifft Justabs Halle (Oberliga) auf den Lokalrivalen SV Halle II (1.Regionalliga). Die Außenseiterrolle kommt hierbei ganz sicher Justabs zu. Doch in dieser Spielzeit thront das Team aus der Saalestadt an der Spitze der Oberliga und steht bereits als Landesmeister fest. Hingegen befindet sich der SV Halle nur im Mittelfeld der Regionalligatabelle. Die Zuschauer erwartet ein spannendes und hart umkämpftes Derby.
Das Highlight des Abends steigt um 20.15 Uhr: Die heimischen Aschersleben Tigers (2.Regionalliga) empfangen die BSW Sixers (1.Regionalliga). In der Neuauflage der letztjährigen Finalpartie (70:43 für die Sixers) wollen die BSW Sixers den Titel mit aller Macht verteidigen: Es wäre der dritte Triumph innerhalb von vier Jahren. Doch Aschersleben sinnt auf Revanche für die Enspielniederlage und kann diesmal auf die geballte Ascherslebener Fan-Power zählen. Auch in der Liga läuft es für das Team von Coach Nándor Kovács optimal. Nach zehn siegreichen Begegnungen in Serie stehen die Tigers auf dem zweiten Tabellenplatz - es winkt sogar der Aufstieg. Die Sixers schielen ebenso in Richtung Tabellenspitze, und können noch aus eigener Kraft den so wichtigen zweiten Tabellenplatz erreichen. Für beide Teams wäre der Pokalsieg die Krönung in einer ohnehin gelungenen Saison. Eines ist sicher: die Ballhaus-Arena wird einen leidenschaftlichen Pokal-Fight erleben.
Austragungsort: Ballhaus Arena Aschersleben, Seegraben 7, 06449 Aschersleben
Kapazität: 800 Zuschauer
Ticketpreise: 6 Euro, 4 Euro (ermäßigt), Ticket gilt für beide Partien
Programm: 18 Uhr Pokalfinale Damen: Justabs Halle - SV Halle II / 20.15 Uhr Pokalfinale Herren: Aschersleben Tigers - BSW Sixers
Schiedsrichter: Gunnar Hoffmann, Tobias Heinig (Damen) / Carsten Straube, Sven Rosenbaum (Herren)
Nándor Kovács, BG Aschersleben Tigers, Trainer:
“Das Pokalfinale ist natürlich eine super Sache, gerade vor heimischem Publikum. Eine der zwei besten Mannschaften Sachsen-Anhalts zu sein macht einen schon stolz. Außerdem ist es für uns die Gelegenheit zur Revanche für die Niederlage im vergangenen Jahr.”
Stephen Arigbabu, BSW Sixers, Trainer:
“Das wir im Finale stehen sagt eigentlich schon alles. Wenn man in einem Endspiel steht und die Chance hat einen Titel zu gewinnen ist die Motivation immer groß. So auch bei uns. Wir gehen gegen die niederklassigen Tigers natürlich als Favorit in das Spiel. Und wollen die Begegnung unbedingt gewinnen.”
Simone Klugmanm, Justabs Halle, Mannschaftskapitänin:
“Wir wollen das Double aus Meisterschaft und Pokal perfekt machen. Das wird aufgrund des höherklassigen Gegners natürlich nicht einfach. Aber ganz ohne Chance sind wir nicht. Denn im Pokal ist alles möglich. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung können wir hoffentlich an die Erfolge aus der Liga anknüpfen.”
Christian Steinwerth, SV Halle II, Trainer:
“Für uns ist das Pokalfinale ein Highlight der Saison. Die Mädels freuen sich schon riesig auf den Tag des Endspiels. Der SV Halle hat in diesem Jahr seit langer Zeit endlich wieder die Möglichkeit am Wettbewerb teilzunehmen. Und da wir nun im Finale stehen wollen wir natürlich auch gewinnen. Aber Justabs Halle ist als Oberliga-Meister nicht zu unterschätzen. Wir müssen das gesamte Spiel über auf der Hut sein und konzentriert zu Werke gehen.”
BG Aschersleben Tigers
1.Runde: TG Schönebeck (LNWH) - BG Aschersleben Tigers (2.RLN) 44:127
Achtelfinale: VfB IMO Merseburg (LSOH) - BG Aschersleben Tigers (2.RLN) 41:166
Viertelfinale: BG Aschersleben Tigers (2.RLN) - BG Magdeburg (1.RLN) 104:100
Halbfinale : Bodfeld Baskets Oberharz (OLH) - BG Aschersleben Tigers (2.RLN) 114:124
Justabs Halle
Viertelfinale: USC Magdeburg (OLD) - Justabs Halle (OLD) 53:58
Halbfinale: SC Osterwieck (FZLD) - Justabs Halle (OLD) 49:92

BUNDESLIGEN
Am vergangenen Wochenende empfing der Mitteldeutsche Basketball Club den Vize-Meister aus Frankfurt im Wolfsbau. Nachdem der Verein unter der Woche bekannt gab einen neuen Trainer verpflichten zu wollen, wohl die letzte Partie für Interimstrainer Anton Mirolybov. Die ernüchternde Bilanz seiner Amtszeit: Sieben Niederlagen aus Acht Spielen. Denn auch die Partie gegen Frankfurt ging mit 58:70 verloren. Dabei konnte der MBC das Spiel bis zur Halbzeit offen gestalten, brach dann allerdings ein. Wer die Nachfolge von Mirolybov antritt ist weiterhin unklar. Als Favorit gilt ein alter Bekannte: Henrik Dettmann konnte mit dem MBC bereits 2004 den Europacup gewinnen. Nun könnte der 52-jährige Finne an alte Wirkungsstätte zurückkehren.
Für die Damen der Halle Lions begannen am vergangenen Wochenende die Play-offs in der Damen Basketball Bundesliga. Zum Auftakt mussten sich die Lions deutlich mit 75:59 geschlagen geben. Der BC Marburg wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Besonders Tamara Tatham (10 Punkte) und Maggie Dwyer (4 Punkte) blieben unter ihren Möglichkeiten. Dies änderte sich im zweiten Spiel. Tatham erzielte starke 23 Punkte und hielt ihre Mannschaft in der Partie. 30 Sekunden vor dem Abpfiff versenkte Laura Hebecker dann den entscheidenden Freiwurf zum 60:59 Endstand. “Wir haben heute das gemacht, was wir machen mussten. Am Freitag ist es ganz einfach:do or die”, sagte der zufriedene Lions-Coach Peter Kortmann nach dem Sieg. Denn Halle hat weiterhin alle Chancen die Serie für sich zu entscheiden. Und somit die Sensation perfekt zu machen.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren landete die BG Magdeburg einen wichtigen Sieg in Berlin. Beim 80:66-Erfolg war Michael Canty der überragende Akteur. Der Aufbauspieler erzielte 33 Punkte und brachte seine Mannschaft so auf die Siegerstraße. Sollten die Magdeburger auch die nächsten beiden Begegnungen erfolgreich gestalten, wäre der Klassenerhalt gesichert.
In einem wahren Spitzenspiel unterlagen die BSW Sixers dem Tabellenführer aus Göttingen mit 65:78. Die Mannschaft von Coach Stephen Arigbabu begann stark und führte zur Pause mit zehn Punkten. Die Disqualifikation von Rolando Little am Ende des dritten Viertels schwächte die Sixers jedoch enorm, so dass sie sich am Ende geschlagen geben mussten. Doch das Thema Aufstieg ist noch nicht vom Tisch. Bei noch drei zu verbleibenden Spielen haben die Sixers immer noch die Chance den zweiten Platz zu erreichen. “Wir können es immer noch schaffen”, meint auch Trainer Arigbabu.
In der Erst-Regionalliga Damen feierte der SV Halle II einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Die Hallenserinnen waren auswärts gegen die Reserve des Bundesligisten aus Wolfenbüttel mit 82:72 erfolgreich. Besonders Kohlmann (22 Punkte) und Henningsen (18 Punkte) präsentierten sich in bester Spiellaune.
In der 2. Regionalliga Ost ging der USV Delphi Halle den ersten wichtigen Schritt zum Klassenerhalt. Die Mannschaft der IS Schöneberg wurde mit 104:90 bezwungen. Doch für den Klassenerhalt müssen auch die restlichen beiden Begegnungen gewonnen werden.
Während ein Hallesches Team siegte, musste sich der Hallesche SC 96 dem Tabellenführer aus Charlottenburg mit 93:78 geschlagen geben. Mit 31 Punkten, davon sieben Dreipunktewürfe, avancierte der Berliner Nils Kerwat zum Matchwinner. Am nächsten Spieltag wartet mit Future Basketball Berlin schon die nächste Spitzenmannschaft auf den Halleschen SC.
In der 2. Regionalliga West wahrten sich die Aschersleben Tigers durch den 101:89-Erfolg gegen Hameln die Chance auf den Aufstieg. Routinier Marco Klingberg erzielte starke 30 Punkte (acht Dreier) und führte sein Team zum Erfolg. Nun wartet die Woche der Wahrheit auf die Tigers. Am Mittwoch steht das Landespokal-Endspiel an. Am Wochenende empfangen die Ascherslebener dann den Tabellenführer aus Bürgerfeld zum Aufstiegs-Duell. In der nächsten Woche entscheidet sich folglich ob die Tigers einer ohnehin gelungenen Saison die Krone aufsetzen.
OBERLIGA
In den Play-offs der Oberliga entschied sich am Wochenende die Finalserie zwischen den Bodfeld Baskets Oberharz und den BSW Sixers II. Die erste Partie konnten die Harzer für sich entscheiden, hatten somit bereits am Samstag den ersten Matchball. Und die Mannschaften um die Amerikaner Richardson, Lynch und Pierre nutzte die Gelegenheit: mit 101:69 wurden die Sixers aus der Halle gefegt. Somit setzten sich die Bodfeld Baskets die Krone auf. Und können sich nun BVSA-Landesmeister der Herren 2011 nennen. Direkt nach der Partie verkündeten Richardson und Pierre ihren Verbleib im Harz. “Wenn alles so bleibt wird dann auch Jamael Lynch wieder kommen”, erklärt ein überglücklicher Holger Neubert, “mit ein bis zwei Neuzugängen sind wir dann auch in der neuen Saison gut aufgestellt.”
In der Oberliga der Damen blieb der USV Halle auch im vorletzten Saisonspiel ohne Sieg. Die Mannschaft des USV verlor beim SV Halle III mit 33:65.
Die Damen des USC Magdeburg standen bereits vor der Partie gegen die Ladybaskets Jena als Vizemeister fest. Nun entschied die Mannschaft von Trainer Henrik Pätzold auch das letzte Saisonspiel mit 66:39 zu ihren Gunsten. Doch bei den USC-Damen überwiegt wohl der Ärger über den knapp verpassten Aufstieg.
LANDESLIGEN
In der Landesliga Nordwest kam es am Wochenende zum Showdown zwischen der BG Magdeburg III und dem MSV Börde. Im Vorfeld der Begegnung war klar, dass der Sieger Platz zwei erreichen würde. Die BG-Oldies traten, wie schon in der vergangenen Woche, lediglich mit fünf Spielern an. Im Vergleich zum Sieg gegen Niederndodeleben war diesmal Center-Routinier Erik Hebold wieder mit an Bord. In einer umkämpften Partie hatte jedoch der MSV letzlich die längere Bank und somit den längeren Atem - gewann die Begegnung mit 62:60. Somit sicherte sich Börde den zweiten Tabellenplatz hinter Oberliga-Aufsteiger Niederndodeleben. Die Bernburg Baskets verabschieden sich hingegen in Richtung Bezirksliga. Eine spannende Landesliga-Saison geht zu Ende.
In der Landesliga Südost folgen Updates
BEZIRKSLIGEN
Nach dem historischen Erfolg des vergangenen Spieltages wollte die zweite Mannschaft der Bodfeld Baskets Oberharz an den Erfolg anknüpfen. Doch bereits vor der Partie gegen Martineum Halberstadt war allen klar, dass dieses Ziel schwer zu erreichen sein wird. Die Baskets mussten auf vier Stammspieler verzichten. Und gingen in Halberstadt mit 131:18 unter. Erzielten in der gesamten zweiten Halbzeit lediglich fünf Punkte. ”Wir sind heute ganz schön unter die Räder gekommen.” zieht Bodfeld-Spieler Chris Kilian ein allzu passendes Fazit.
Im Topspiel der Bezirskliga Süd setzte sich der USV Halle III mit 66:61 gegen den SSV Einheit Weißenfels III durch. Der USV hielt den Tabellennachbarn aus Weißenfels, somit auf Distanz.
Die wirklich letzte Partie der Spielzeit 2010/2011 in der Bezirksliga Süd konnte der BBC Halle III mit 65:38 für sich entscheiden. Gegner Merseburg hatte keinerlei Chance und beendet die Saison durch die zehnte Saisonniederlage auf dem vorletzten Tabellenplatz.
In der Bezirksliga Südost steht der TV Gut Heil Zerbst nach dem überzeugenden 87:66-Sieg gegen Justabs Halle II an der Tabellenspitze. Auf Zerbster Seite stach Thomas Sauermilch mit 39 Punkten (6 Dreier) besonders hervor.
Im Halleschen Derby setze sich Justabs Halle II gegen die vierte Mannschaft des USV Halle mit 77:63 durch. Justabs bleibt somit auf dem dritten Tabellenplatz vor dem Konkurrenten USV Halle.
Das Endergebnis der Begegnung BC Anhalt II gegen BBC Halle IV ließt sich wie ein Halbzeistand: 38:37 für den BBC Halle. Trotz des Erfolges bleiben die Saalestädter Schlusslicht, während der BC Anhalt die Saison auf dem vorletzten Rang beendet.
NACHWUCHS
In der BVSA-Liga w17 besiegten die Ladybaskets Jena die Mädchen des BBV Leipzig mit 65:59. Somit sicherten sich die Ladybaskets den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter SV Halle. Zwar scheiterten die BBV-Mädchen nur knapp an Jena, doch sie beenden die Saison ohne Sieg auf dem letzten Rang.
Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !
Das letzte Play-off-Finalspiel am gestrigen Samstag in Elbingerode zwischen den beiden besten Herrenteam`s der Oberliga endete nach einem spannenden Verlauf zwischen BBO und BSW 06 II. mit einem 101 : 69 Sieg für die Heimmannschaft. Ohne Punktspielniederlage beendete damit Bodfeld Baskets Oberharz die Saison 2010/2011 und wurde verdient Meister des LV Sachsen-Anhalt. Die Landesmeistermannschaft ist damit aufstiegsberechtigt in die 2. Regionalliga-Nord. Herzlichen Glückwunsch !!
Jauckus / Spielleiter
In Spielkommission, allgemeine News

BUNDESLIGEN
In der Beko-BBL empfängt der Mitteldeutschen Basketball Club (7-21) den amtierenden Vize-Meister aus Frankfurt (21-7). Die Deutsche Bank Skyliners stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. Am vergangenen Wochenende musste das Team von Coach Gordan Herbert jedoch eine Niederlage gegen Konkurrent Alba Berlin einstecken - und das vor heimischen Publikum. MBC-Interimstrainer Anton Mirolybov warnt trotzdem: “Frankfurt ist ein sehr gutes Team, das mit viel Energie spielt. Außerdem haben sie mit Wood einen der besten Spieler der Saison in ihren Reihen.” Und eben jener DaShaun Wood (18,3 ppg) machte in dieser Spielzeit allzu oft den Unterschied. Somit ist er zu Recht einer der heißesten Anwärter auf den MVP-Titel. “Wir müssen mit aggresiver Defense und schlauer Offense auftreten” ,fügt Mirolybov hinzu, “nur so haben wir eine Chance.” Der aktuelle Trainer selbst wird wohl bald wieder in die zweite Reihe rücken. Nachdem in dieser Woche bekannt wurde, das Headcoach Björn Harmsen aufgrund seiner Erkrankung (Bauchspeicheldrüsenentzündung) in dieser Spielzeit nicht mehr auf die Trainerbank zurückkehren wird, sieht sich der Verein nach einem neuen Cheftrainer um. Zumindest für die verbleibende sechs Saisonspiele.
Es ist Playoffzeit in der Damen Basketball Bundesliga. In der ersten Runde treten die Halle Lions (9-13) gegen den BC Marburg (19-3) an. Bereits in den vergangenen beiden Jahren trafen die beiden Teams in den Playoffs aufeinander. Vor zwei Jahren konnten sich die Lions durchsetzen. Im Jahr darauf gewannen die Damen des BC Marburg. Die Begegnungen waren stets umkämpft und ein Favorit schwer auszumachen. In diesem Jahr gehen die Saalestädterinnen jedoch als Außenseiter in die Serie. Während Marburg die reguläre Saison souverän als Tabellenführer beendete, erreichten die Lions erst am letzten Spieltag die Playoffs. Teamchefin Cornelia Demuth hält einen Erfolg trotzdem für möglich: “Die Liga ist in ihrem sportlichen Niveau ausgeglichener als in den letzten Jahren”, bleibt aber realistisch: “Bei allem Selbsvertrauen: Marburg ist erster und das ist kein Zufall.” Eröffnet wird die Playoffrunde am Freitagabend in Marburg. Spiel zwei findet dann am Sonntag 16:00 Uhr in der altehrwürdigen Sporthalle Burgstraße statt.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
Der Nachwuchs der Halle Lions greift am kommenden Wochenende in die Playoffs ein. Durch einen Sieg in der Begegnung gegen den TSV Nördlingen wollen sich die Hallenser Mädchen eine gute Ausgangsposition erkämpfen.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren empfangen die BSW Sixers (12-6) zum mit Spannung erwarteten Topspiel den bisher ungeschlagenen Tabellenführer BG 74 Göttingen (20-0). Nach dem Auswärtssieg in Cottbus am vergangenen Sonntag und dem am Donnerstag angekündigten Nicht-Lizenzantrag der Göttinger könnten die Sandersdorfer aus eigener Kraft aufsteigen - und wollen dies mit einem Sieg gegen den Spitzenreiter untermauern. “Göttingen ist natürlich Favorit, keine Frage”, gbt Sixers-Coach Stephen Arigbabu zu, “aber wir werden versuchen unsere Heimserie fortzusetzen.” Acht Spiele in Folge wurden zu Hause gewonnen, mit der Unterstützung einer mit Sicherheit extrem gut gefüllten Ballsporthalle soll nun der neunte hinzukommen.

Michael Opitz
Die BG Magdeburg (6-13) tritt am kommenden Wochenende die Reise in die Hauptstadt an. Besonders für Michael Opitz ist die Begegnung gegen die Berlin Baskets (1-17) etwas Besonderes. Denn der Eagles-Coach ist in der Berliner Basketballszene bestens bekannt. Die Baskets stehen bereits als Absteiger fest. Magdeburg hingegen kämpft weiterhin um den Klassenerhalt. Ein Erfolg gegen die Baskets und im letzten Heimspiel gegen Hermsdorf würde den Klassenerhalt sichern. “Ich wünsche mir zum Ende meiner Amtszeit noch zwei Siege von meinem Team” so der scheidenden Vereinschef Peter Bogel. Doch gegen die nun frei aufspielenden Berlin Baskets wird es alles andere als einfach. Zumal auch noch Eagles-Leistungsträger Volodymyr Ivanov krankheitsbedingt ausfällt.
In der 1. Regionalliga der Damen trifft der SV Halle II (7-10) auf den punktgleichen Tabellennachbarn SG MTV/BG Wolfenbüttel (7-10). Für beide Teams gilt es den Abstieg zu verhindern. Ein Sieg im direkten Duell wäre da ein wichtiger Schritt. Das Hinspiel konnte die Mannschaft aus der Saalestadt mit 62:52 für sich entscheiden.
In der 2. Regionalliga West müssen die Aschersleben Tigers (17-2) unbedingt ihr Auswärtsspiel beim VfL Hameln (12-7) gewinnen, um sich die Chance auf den Aufstieg und das “Endspiel” eine Woche später gegen Spitzenreiter Bürgerfelder TB zu erhalten. Der Tabellenführer sorgte während der Woche für reichlich Gesprächsstoff, als er in einem Video dem VfL Hameln ein Fass Bier für einen Sieg gegen die Tigers versprach. “Aber das interessiert uns eigentlich nicht, meint Tigers-Routinier Marco Klingberg, “wir müssen dieses Spiel einfach gewinnen.”
In der Staffel Ost der 2. Regionalliga empfängt der Hallesche SC 96 (13-5) den Klassenprimus DBV Charlottenburg (18-1). Die Berliner mussten in dieser Saison erst eine Niederlage hinnehmen. Und das ausgerechntet gegen die Hallenser. Im Hinspiel gegen den HSC verlor das Team aus der Hauptstadt mit 72:79. Die Saalestädter wollen mit einem erneuten Erfolg Kraft tanken für den darauf folgenden Spieltag. Denn dann geht es gegen das nächste Topteam - Future Basketball Berlin. Sollte der HSC 96 beide Partien gewinnen winkt der angestrebte zweite Tabellenplatz.
Der USV Delphi Halle (6-13) kämpft hingegen weiterhin gegen den Abstieg. Nach dem Last-Second Sieg des vergangenen Spieltages treffen die Studenten nun auf die Mannschaft der IS Schöneberg (10-8). Der Gast aus Berlin steht im gesicherten Mittelfeld und hat in dieser Saison weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu schaffen. Die Hallenser hingegen sollten die restlichen drei Begegnungen gewinnen um die Klasse auf jeden Fall zu halten.
OBERLIGA
In den Play-offs der Oberliga Männer finden am Wochenende Spiel zwei und drei der Finalserie statt. Nach dem überzeugenden 104:60-Erfolg in der ersten Begegnung ist es jedoch wahrscheinlich, dass die Bodfeld Baskets Oberharz bereits ihren ersten Matchball nutzen. Zumal Center Daniel Pierre aller Voraussicht nach wieder einsatzbereit ist. “Für unsere Region, unsere Fans und unsere Sponsoren wäre der Aufstieg ein Riesenerfolg.” erklärt Holger Neubert. Sollte der Aufstieg gegen die BSW Sixers II tatsächlich gelingen, wäre das Team aus Elbingerode innerhalb von drei Jahren zum dritten Mal aufgestiegen - von der Bezirksliga bis in die 2.Regionalliga.
In der Oberliga Damen steht der Meister mit Justabs Halle bereits fest. Das Spiel Ladybaskets Jena (5-6) gegen USC Magdeburg (9-2) hat für die Rangfolge der Teams keinerlei Bedeutung. Doch beide Mannschaften wollen sich mit einem Sieg aus der Spielzeit verabschieden.
LANDESLIGEN
In der Landesliga Nordwest steht lediglich die Nachholpartie zwischen der BG Magdeburg III (12-3) und dem MSV Börde (12-3) auf dem Programm. Doch diese letzte Begegnung der Saison verspricht Spannung pur. Denn das “Magdeburger Derby” ist zugleich das Endspiel um den zweiten Tabellenplatz. Der Siegersichert sich den Vize-Titel. Im Hinspiel setzte sich der MSV mit 88:75 durch - überragend damals Bördes Distanzschütze Mike Rosner (36 Punkte/9 Dreier). Am kommenden Wochenende sollte die Partie jedoch wesentlich ausgeglichener werden. Für beide Teams heißt es alles oder nichts in diesem einen, so wichtigen Spiel.
In der Landesliga Südost sind die sprichwörtlichen Messen gesungen. Zwei Nachholspiele wollen dennoch gespielt werden. Der USV Halle II ist beim SV Zörbig zu Gast. Am Sonntag empfängt der VfB IMO Merseburg den BSV Ammendorf in der heimischen Sporthalle Dürerstraße. Für die Gäste ist es im Übrigen nicht das letzte Saisonspiel. Ammendorf spielt in der kommenden Woche noch gegen Bastard´s Halle.
BEZIRKSLIGEN
Nach dem historischen Sieg des vergangenen Spieltages, möchten die Bodfeld Baskets II (1-7) nun nachlegen. Angetrieben vom ersten Erfolg der Spielzeit, möchte sich das Team aus dem Harz auch in Halberstadt (5-4) ordentlich präsentieren. Doch gegen die Landesliga erfahrenen Gastgeber scheint ein erneuter Sieg unwahrscheinlich.
Zum Abschluss der Saison finden in der Bezirksliga Süd zwei Begegnungen statt. Im Duell der dritten Mannschaften trifft der SSV Eintracht Weißenfels III (7-6) auf den USV Halle III (8-4). Beide Teams kämpfen noch um den vierten Tabellenplatz und wollen das Ziel durch einen Sieg erreichen.
Am Sonntag empfängt die HSG Merseburg (3-9) den BBC Halle III (9-4). Eigentlich eine klare Angelegenheit, trifft doch der Zweitplatzierte auf den Vorletzten der Tabelle. Doch die Merseburger zeigten in den vergangenen drei Partien (2 von 3 Begegnungen wurden gewonnen), dass sie durchaus zu mehr im Stande sind.
Ein hartes Los trifft am kommenden Wochenende die zweite Mannschaft von Justabs Halle (6-4): Zwei Begegnungen müssen innerhalb eines Tages absolviert werden. Zunächst reisen die Hallenser nach Zerbst (9-2) zum Tabellenzweiten. Im zweiten Spiel des Tages kommt es zum “Halleschen Derby” gegen den USV Halle IV. Ob und wie Justabs Halle II mit der Doppelbelastung zu Recht kommt bleibt abzuwarten. Doch diesen kräftezehrenden Spieltag werden die Spieler wohl so schnell nicht vergessen.
Die bereits als Meister feststehenden BG BSW 06 III (10-1) treffen auf die Tornados aus Halle (5-6). Im Hinspiel siegten die Sixers mit 66:57 und gelten auch diesmal als Favorit. Mit einem Erfolg könnten sie ihre Siegesserie aus elf gewonnene Begegnungen in Serie ausbauen. Und somit die fast perfekte Saison erfolgreich beenden.
Im Kellerduell zwischen dem BBC Halle (1-10) und dem BC Anhalt II (3-8) wollen beide Teams zum Abschluss zeigen, dass mehr in ihnen steckt als die Tabellensituation verrät.
NACHWUCHS
In der Nachwuchs-Landesliga w17 stehen drei Begegnungen auf dem Programm. Die Ladybaskets Jena (4-2) kämpfen gegen den BBV Leipzig (0-6) um den zweiten Rang. Die Damen aus Leipzig werden die Saison aller Vorraussicht nach ohne einen einzigen Sieg abschließen.
Die Ladybaskets greifen am Sonntag erneut ins Spielgeschehen ein. Gegner ist dann der SC Osterwieck (2-5).
Und ebenfalls der BBV Leipzig muss an diesem Spieltag zweimal aufs Parkett. Im Auswärtspiel gegen Tabellenführer SV Halle (7-0) bietet sich erneut die Chance auf den ersten Saisonsieg. Aufgrund der Souveränität der Damen aus Halle allerdings ein schwieriges Unterfangen.
Die Landesliga-Saison im männlichen U14-Bereich ist seit letztem Wochenende vorbei. Landesmeister wurde der USV Halle, der die Spielzeit ohne Niederlage beendete. Als Belohnung darf die Mannschaft von USV-Trainer Andreas Voigt am Samstag beim Spiel der Wölfe gegen die Skyliners zusammen mit den MBC-Spielern einlaufen. Die Siegesehrung findet dann während der Halbzeit statt.
In der Landesliga w13 wird die Spielzeit mit der Partie USV Halle (3-2) vs. Ladybaskets Jena (2-3) beendet.
Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !

Am Freitagabend beginnen für die SV Halle Lions in der 1. Damen Basketball Bundesliga die Play-offs. Nach einer Saison voller Höhen und Tiefen konnte sich die Mannschaft von Trainer Peter Kortmann am Ende mit 9 Siegen und 13 Niederlagen noch den achten Tabellenplatz sichern. Für bvsa.de hat Marcus Bräuer mit Lions-Managerin Cornelia Demuth über ihr Fazit der Lions-Saison gesprochen.
War die Saison 2010/11 für die Lions ein Schritt zurück, zur Seite oder nach vorn?
Demuth: Wir haben eine schwere reguläre Saison hinter uns gebracht, mit zahlreichen Verletzungen von Leistungsträgerinnen. Zudem mussten wir operative Entscheidungen treffen, die nicht geplant waren. Dennoch ist das Ergebnis der Saison - Platz acht in der Damenbasketball Bundesliga - nicht maßgebend für den Prozess. Wir konnten die Integration von vier Nachwuchsspielerinnen erreichen, dass war ein großes Ziel von uns. Wir wollten in die Playoffs und haben das schließlich, trotz einigem Zitterns, geschafft.
Was hat sie enttäuscht, was hat sie gefreut? Ihr persönliches Saison-Highlight?
Demuth: Sehr gefreut hat mich das letzte Spiel gegen Wolfenbüttel. Das war mein persönliches Saison-Highlight bisher. Das Team stand dort zusammen, trotz aller gesundheitlichen Probleme. Ich finde es auch toll, dass unsere Profis den Nachwuchsspielerinnen die Integration so leicht wie möglich gemacht haben. Und ich bin auch sehr zufrieden mit der Einstellung der jungen Spielerinnen. Sie haben die Aufgabe 1. Damenbasketball Bundesliga schnell als Verantwortung begriffen.
Enttäuschend ist, das wir unter der Halleschen Sport Marketing GmbH nicht das umsetzen konnten, was wir uns alle erhofft hatten. Wir sind gezwungen, uns wirtschaftlichen Strukturen zu unterwerfen.
Bleibt bei so viel Mitzittern, Mitleiden und dem ganzen Engagement manchmal der Spaß auf der Strecke?
Demuth: Spaß ist nicht der richtige Ausdruck für das, was ich empfinde. Ich habe ein Glücksgefühl, wenn ich die Mannschaft spielen sehe. Das Team hat sich entwickelt, auch wenn nicht alles geklappt hat. Michaela Abelova hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, ist eine absolute Führungsspielerin geworden. Unsere Nachwuchsspielerinnen haben sehr viel gelernt. Das alles ist die Belohnung für den Aufwand. Der Spaß kommt mir also nicht abhanden.
Was macht sie optimistisch, dass in den Play-offs noch einmal alles möglich ist?
Demuth: Wir haben in der Vergangenheit immer gute Spiele in den Play-offs gemacht. Die Liga ist in ihrem sportlichen Niveau ausgeglichener, als noch die Jahre zuvor. Auch wenn wir als Achter gegen den Ersten spielen, ist eine Überraschung möglich. Bei allem Selbstvertrauen sind wir aber auch realistisch. Marburg ist Erster und das ist kein Zufall. Der BC ist über Jahre kontinuierlich gewachsen und hat die Mannschaft zusammen gehalten und entwickelt. Das ist etwas, das ich mir auch für die Halle Lions wünschen.
Play-offs DBBL / 1. Runde
Freitag, 25.3.2011 / 20 Uhr / Spiel 1
BC Pharmaserv Marburg - SV Halle Lions
Sonntag, 27.3.2011 / 16 Uhr / Spiel 2
SV Halle Lions - BC Pharmaserv Marburg
Freitag, 1.4.2011 / 20 Uhr / mögliches Spiel 3
BC Pharmaserv Marburg - SV Halle Lions

Verbands- und Jugendtag findet am 25. Juni statt
Das Kreuz im Kalender sollte dick sein: Am 25. Juni 2011 finden der diesjährige BVSA Verbands- und Jugendtag statt - wie immer auch in Verbindung mit dem zentralen Staffeltag. Wo das Treffen aller Vereine stattfindet, ist jedoch noch offen - bisher hat sich noch kein Verein bereit erklärt, die Veranstaltung auszurichten. “Wir sind deshalb nun auf der Suche nach einem zentral gelegenen und gut erreichbaren Austragungsort”, meint BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel, “ich bin zuversichtlich, dass wir diesen in den kommenden Tagen auch finden werden.”
Wer als Verein Anträge an die beiden Organe des BVSA stellen will, kann dies im übrigen bis zum 22. April per Mail oder Post tun. Das Gleiche gilt auch für Ehrungsanträge.
Drei stehen fest
Am schnellsten waren die Baskets Wolmirstedt: Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des Termins für das BVSA Season Opening 2011 am 10. und 11. September in Dessau hat der erste Verein gemeldet: Oberligist Baskets Wolmirstedt sicherte sich den ersten von insgesamt 16 Plätzen beim größten Vorbereitungsturnier des Landes. Mittlerweile haben mit dem BC Anhalt (Oberliga) und dem VfB IMO Merseburg (Landesliga) zwei weitere Mannschaften zugesagt, so dass noch 13 Plätze verbleiben. Die unverbindliche Anmeldung ist per Mail möglich, die offizielle Ausschreibung wird Anfang April verschickt.
News Release, die Nummer 16
Basketball-Camps gibt es auch in Sachsen-Anhalt einige, doch die “News Release Camps” der Baskets Wolmirstedt genießen mittlerweile Kultstatus. Seit fünfzehn Jahren nun schon findet die Veranstaltung statt - und wird natürlich auch im Jahr 2011 fortgesetzt. Termin ist diesmal der 8. bis 12. August.
Vor einigen Tagen nun wurden das neue Logo und auch der Anmeldeflyer fertiggestellt. Wie in den letzten Jahren auch haben sich die Verantortlichen und die amerikanischen Gast-Basketballer wir uns wieder ein paar kleine Überraschungen für das Camp einfallen lassen, damit das Camp ein unvergessliches Erlebnis wird.
Lions machen sich für Kinder stark
Der Sportkinder-Tag 2011 fand am Montagmorgen in der halleschen Sporthalle Burgstraße statt. Rund 40 Kinder der Kindertagesstätte “Lebensbaum” betätigten sich unter Anleitung der Bundesligaspielerinnen der Halle Lions am Basketball. Von 9.30 Uhr bis 11 Uhr wurde den vier bis sechsjährigen eine Mischung aus basketballspezifischen Übungen und sportlichen Spielen geboten. Die Lions-Spielerinnen lernten auch etwas Neues. Bei der Erwärmung zeigten die Knirpse eine Choreographie, die die Löwinnen nachmachten.
Vertreter des Lions-Club Dorothea Erxleben übergaben Teamchefin Cornelia Demuth einen Scheck über 300 Euro für das Engagement der Halle Lions im Nachwuchsbereich. Vertreter des Landesspportbundes waren auch zugegen. “Der Sportkinder-Tag 2011 war eine gelungene Aktion”, sagte Cornelia Demuth im nachhinein und versprach: “Wir werden uns nächstes Jahr erneut für das Projekt bewerben.”
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt, Marcus Bräuer und Thomas Weidig zusammen.
Der BVSA-Vorstand hat auf seiner Klausurtagung am 14.01.2011 den XVI. Landesverbandstag und den XIII. Jugendtag einberufen. Beide Veranstaltungen werden am 25.06.2011 (Tagungsort wird noch bekannt gegeben) stattfinden. Anträge können lt. § 7 BVSA-GO von den Mitgliedsvereinen und dem Vorstand schriftlich (mit Begründung) bis zum 22. April 2011 in der BVSA - Geschäftsstelle per Post oder Mail eingereicht werden.
Ebenfalls bis zum 22. April 2011 können die Mitgliedsvereine Ehrungsanträge beim BVSA einreichen, wenn Personen ihres Vereines mit der BVSA-Ehrennadel ausgezeichnet werden sollen. Die Anträge sind schriftlich zu begründen (siehe BVSA-EO).
Weitere Informationen, einschl. eines jeweiligen Tagesordnungsvorschlages, können den offiziellen Einberufungsschreiben für den XIII. Jugendtag bzw. dem XVI. Landesverbandstag entnommen werden.
Die Mitgliedsvereine werden gebeten, den Termin für diese Veranstaltungen vorzumerken.
Auch in diesem Jahr wird der „zentrale und dezentrale Staffeltag“ zur Saison 2011/2012 am gleichem Tag und Ort um ca. 14 Uhr, stattfinden. Die Anwesenheit der Vereine für eine gute Saisonplanung 2011/2012 ist verpflichtend. Um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten werden nicht mehr alle Spieltermine vorgelesen, sondern vielmehr die offenen Termine und Probleme besprochen. Dazu werden die kompletten Ansetzungen im Vorfeld der Veranstaltung im Internet veröffentlicht.
In Amtliche Mitteilungen, Verbandsnews, allgemeine News

Das BVSA Medienteam staunte nicht schlecht als es letzte Woche in sein verstaubtes Postfach schaute - ja, in dem, wo sonst nur Rechnungen und Werbung landen. Ein echter Brief. Gespannt wurde er geöffnet: Post aus Halle von Alexander Helten. Das 13-jährige Talent des Halleschen SC 96 sendete uns ein ausgedrucktes Exemplar der MyBall-Checkliste, auf dem die Fragen in Sonntagsschrift beantwortet wurden - und das mit Füller! Wow! In der heutigen Zeit hätten wir es für wahrscheinlicher gehalten eine Antwort via iPhone zu erhalten, als dass uns der Postbote beehrt. Doch genug der Entstehungsgeschichte dieser Ausgabe, denn Alexander hat nicht nur eine saubere Handschrift, er verfügt auch über sehr viel Talent auf dem Basketballfeld. Er zählt zu den erfolgreichsten Punktesammlern im U14-Team des HSC96, das vom ehemaligen MBC-Profi Sascha Prötzig trainiert wird. Auch beim Projekt “Talente mit Perspektive”, das von ING DiBa und dem DBB organisiert wurde, überzeugte er die Scouts unter denen sich auch der Bundestrainer Dirk Bauermann befand. Er schaffte es beim Turnier in Hamburg ins erste Team berufen zu werden und ist nun unter Beobachtung von ganz oben.
Auch wenn die Antworten ziemlich knapp sind, sei an dieser Stelle nochmals unser Respekt für einen anständigen Jungen geäußert, der uns überraschte.
Warum ich den Ball in die Hand genommen habe
Weil mich damals ein Trainer angesprochen hat.
Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
Du musst hart an dir arbeiten.
Mein erstes Spiel
Ich weiss nicht mehr gegen wen das war aber es war sehr aufregend.
Das liebe ich am Spiel
Basketball ist kein Einzelsport, sondern ein Spiel, das man mit anderen Leuten zusammen spielt. Und genau die Tatsache, dass man in einem Team spielt, gefällt mir.
Das ärgert mich
Spieler, die nicht realisieren, dass es sich um einen Teamsport handelt und eigensinnig spielen.
Das sagt mein Gegenspieler über mich
“Wie soll ich den verteidigen?”
Ich würde gern mal auflaufen mit
LeBron James von den Miami Heat
Mein Dreamcourt
Ich mag die Dreifelderhalle der Sportschule Halle in der Robert-Koch-Straße.
Dann höre ich auf
Ich möchte dann aufhören, wenn ich am besten bin.
Meine All Time Starting Five
Dwyane Wade, Michael Jordan, LeBron James, Lamar Odom, Andrew Bynum
In MyBall wird unregelmäßig an Dienstagen ein Spieler oder eine Spielerin aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Bundesliga.
Bisher erschienen in der Serie MyBall:
Wayne Bernard - Luisa Blume - Christoph Bösener - Marcus Bräuer - Matthias Brucksch - Jannis Cziommer - Frieder Diestelhorst - Martin Dvorák - Alexander Göpel - Alexander Gropp - Achim Grossmann - Laura Hebecker - Christian Höse-Uth - Benjamin John - Jens Kettmann - Thomas Kudrisch - Celina Kühn - Torsten Lenk - Sascha Leutloff - Steffen Müller - Felix Neumann - Franziska Richter - Lutz Rütter - Siegfried Scherpiet - Stefan Schmitt - Danny Schwarz - Jörg Soyk - Max Streblow - Tamara Tatham - Robert Uther - Pascale van Wees - Kevin Weber - Uwe Zimmermann
Bisher erschienen in der Serie MyCall:
Sebastian Günther - Tobias Heinig - Christian Hessler - Christian Klaus - Marcel Löffler
Bisher erschienen in der Serie MyCoach:
Ralf Gohl - Andreas Baudach