
BUNDESLIGEN
Die SV Halle Lions konnten dem Spitzenreiter der 1. Damenbasketball Bundesliga nur ein Viertel lang Paroli bieten. Der BC Marburg war über die gesamte Spielzeit zu stark und gewann verdient deutlich mit 82:55.
Halle kam nach anfänglichen Problemen (0:6, 4:11) besser ins Spiel. Die Wurfquote beider Mannschaften war im ersten Spielabschnitt überdurchschnittlich gut. Tamara Tatham gelangen neun Punkte. Doch schon da offenbarte das hallesche Reboundverhalten Schwächen, die im weiteren Spielverlauf einen entscheidenden Anteil am Ausgang der Partie haben sollten. Im zweiten Viertel verlor Halle neben vielen Bällen unter den Körben auch den Faden in der Offensive. Hier machten sich die Ausfälle von Michaela Abelova und Karla Babica bemerkbar. Marburg nutzte die Schwächephase der Gäste in der Manier einer Topmannschaft und setzte sich schon zur Halbzeit vorentscheidend ab (45:28). In der zweiten Halbzeit bekamen auch die Jugendspielerinnen Inken Henningsen und Maria Uhlenhaut ihre Einsatzzeiten und machten ihre Sache gut.
Durch die Niederlage und den überraschenden Erfolg New Baskets Oberhausens gegen den TSV Wasserburg (95:83), rutschen die Halle Lions auf den achten Tabellenplatz.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
Im letzten Auswärtsspiel der NBBL-Hauptrunde kassierte der Mitteldeutsche Basketball Club eine deutliche 105:25 Niederlage bei ALBA Berlin. Vor allem die schwache Wurfquote der Wölfe, welche unter 20 Prozent lag, verhinderte ein besseres Ergebnis.
MBC-Coach Dittrich nach dem Spiel: „Das war natürlich eine bittere Niederlage für uns. Wir müssen im Training weiter hart an uns arbeiten und vor allem im Angriffsspiel deutlich zulegen.”
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren feierten die BSW Sixers beim Tabellenvorletzten VfB Hermsdorf einen unspektakulären 73:58-Sieg. Nach drei Niederlagen in fremder Halle konnte das Team von Trainer Stephen Arigbabu damit erstmals wieder auswärts punkten und bleibt im Rennen um Platz zwei. Ohne die beiden US-Amerikaner Julio Anthony und Rolando Little dominierten die Sixers trotzdem den Rebound und hätten durchaus höher gewinnen können.

Florian Heinrich
In der 2. Regionalliga Ost konnte der Delphi USV Halle am Samstagabend zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einfahren. Die Studenten feierten einen knappen 83:79-Erfolg gegen den direkten Mitkonkurrenten Central Hoops Berlin. Dabei stand die Partie bis zur letzten Minute auf Messers Schneide und war wahrlich nichts für schwache Nerven. Doch das Team von Delphi -Trainer Florian Pätzolt behielt in den Schlussphase an der Freiwurflinie die Nerven und konnte den ersten Sieg im Jahr 2011 einfahren.
Delphi-Trainer Florian Pätzolt nach dem Spiel: “Das war ein wichtiger Sieg für uns! Wir haben aber noch nichts gewonnen, hätten jedoch heute schon alles verlieren können im Kampf um den Klassenerhalt. Immer wenn wir uns an unsere Absprachen gehalten haben, dann waren wir erfolgreich. Als wir es mit Einzelaktionen versucht haben, kam Berlin besser ins Spiel. Am Ende haben wir gewonnen und müssen jetzt die positiven Dinge in die nächsten Spiele mitnehmen.”
LANDESLIGEN
In der Landesliga Nordwest richteten sich die Blicke der Zuschauer nach Niederndodeleben. Das junge Team von Coach Andreas Baudach hatte die Chance den Oberligaaufstieg, durch einen Erfolg gegen den Burger BV, perfekt zu machen.
Doch zunächst empfing BG Magdeburg III die SSJ Gardelegen. Beim Gast aus der Altmark fehlten erneut einige Leistungsträger. Folglich gewannen die BG-Oldies deutlich mit 95:69 gegen das dezimierte SSJ-Team. Somit gelang die Revanche für die Niederlage im Hinspiel.
Der TSV Niederndodeleben setzte sich in der heimischen Wartberghalle mit 97:53 gegen den Burger BV durch und machte damit den Oberligaaufstieg perfekt. Im ersten Viertel gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Doch mit zunehmender Spieldauer setze sich der TSV immer mehr ab und entschied das Spiel schließlich zu seinen Gunsten. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Die einzige offene Frage ist nun, ob es dem Tabellenführer tatsächlich gelingt die Saison ohne Niederlage zu beenden.
BEZIRKSLIGEN
Gewohnt leichtes Spiel hatte die BG Magdeburg IV gegen die Bodfeld Baskets Oberharz II. Das Team aus der Elbestadt gewann die Begegnung mit 126:48 und steht weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze.
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BUNDESLIGEN
In der DBBL reisen die SV Halle Lions (8-11) am Sonntag zum Spitzenreiter BC Pharmaserve Marburg (17-2). Die Bilanz der Löwinnen gegen Topteams der DBBL ist in dieser Saison negativ. Zwar konnte Halle die meisten Partien offen gestalten, eine Überraschung gelang bisher aber nicht.
Das Hinspiel (60:63) hielt Halle bis zur Schlusssirene offen. Mit Kampf, Einsatzbereitschaft und großem Willen brachten die Lions den BC an den Rand der Niederlage. Nichts anderes als diese Tugenden sind auch am Sonntag wieder notwendig, um überhaupt eine Minimalchance auf einen Sieg zu haben. Der Blick auf die Tabelle verrät: von Platz fünf bis zehn ist noch alles möglich. Die Chancen auf eine bessere Platzierung für die Playoffs bleiben nur erhalten, wenn Halle die Sensation in Marburg schafft. Möglich ist alles. LIONS-Trainer Peter Kortmann sagte schon in der Hinrunde: „Marburg liegt uns.” Vielleicht diesmal so sehr, dass es für zwei Punkte reicht.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
Am letzten Spieltag der NBBL-Hauptrunde ist der Mitteldeutsche Basketball Club beim Bundesliga-Nachwuchs von ALBA Berlin zu Gast. Den Wölfen steht somit in ihrem letzten Auswärtsspiel der regulären Saison noch einmal eine große Herausforderung bevor.
Bei den Wölfen verlief die Trainingswoche durchaus positiv, vor allem weil MBC-Coach Dirk Dittrich bis auf Robert Lebe alle Spieler im Training hatte. Dittrich zum Spiel am Sonntag: „ALBA ist neben Jena wohl einer der stärksten Gegner in unserer Staffel. Wir wollen uns dort natürlich so teuer wie möglich verkaufen. Dazu gehört es, aus den Fehlern der letzten Spiele zu lernen. Mit Mannschaftsspiel und -geist müssen wir kontinuierlich unsere individuellen Schwächen ausmerzen, um noch bessere Resultate zu erspielen.”
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren spielen die BSW Sixers.
In der Staffel Ost der 2. Regionalliga steht dem Delphi USV Halle (4-11) ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel ins Haus. Die Studenten empfangen am Samstag die einen Punkt vor ihnen platzierten Central Hoops Berlin (5-10). Will der USV den Klassenerhalt in der zweiten Regionalliga Ost noch packen, muss gegen einen der direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib unbedingt doppelt gepunktet werden. Verzichten müssen die Hallenser weiter auf Sören Pett und Leonidas Papaleonidas, auch hinter den beiden Flügelspielern Markus Krüger und Florian Heinrich stehen noch Fragezeichen. Dafür sind Tobias Portius und Markus Brambora wieder zurück im Team.
Für denHalleschen SC 96 steht an diesem Wochenende kein Spiel auf dem Plan. Statt dessen könnte der Weg in die Weinberghalle führen, denn am nächsten Spieltag geht es gegen Central Hoops Berlin.
LANDESLIGEN
Der Spieltag in der Landesliga Nordwest wird durch das Duell der Aufsteiger eröffnet: SV Eintracht Hohenwarthe (4-8) vs. Bernburg Baskets (2-10). Während sich die Oldies aus Hohenwarthe mittlerweile in der Liga etabliert haben, stehen die Baskets weiterhin am Tabellenende. Doch die Mannschaft um Topscorer Patrik Schulz (18,3 ppg) bot zuletzt ansprechende Leistungen. Durch einen Sieg der Baskets käme zumindest noch einmal Spannung in den Abstiegskampf.
In Magdeburg empfängt BG Magdeburg III (8-3) die SSJ 93 Gardelegen (7-5). Nach einem furiosen Saisonbeginn wurden die Mannen aus der Altmark schnell von der Realität eingeholt. Vor allem die Ausfälle vieler Leistungsträger machten dem Team von Coach Uwe Stephan zu schaffen. Doch die Magdeburger sollten keinesfalls überheblich in die Partie gehen, verloren sie doch das Hinspiel mit 77:91.
Am Sonntag greift dann auch der Tabellenführer aus Niederndodeleben (12-0) in das Spielgeschehen ein. Im Heimspiel gegen den Burger BV (2-9) soll die, nun bereits zwölf Spiele andauernde, Siegesserie weiter ausgebaut werden. Mit einem erneuten Erfolg stünde die Mannschaft des TSV bereits als Aufsteiger fest. Bei dann nur noch drei zu absolvierenden Spielen wäre ihnen dieser Triumph, aufgrund des direkten Vergleichs, auch von Verfolger Börde nicht mehr zu nehmen.
Die Landesliga Südost biegt ins letzte Viertel der Saison ein. Langsam verdeutlicht sich, welche Mannschaften oben landen, welche im Niemandsland enden und welche bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern müssen. Relativ frei von Druck können der USV Halle II und der BSV Ammendorf ihr Spiel bestreiten. Sicher: will Ammendorf noch ein Wörtchen um den zweiten Tabellenplatz mitreden, sollten zwei Punkte aus der Weinberghalle her. Halle will seinerseits die beste Ausgangsposition um Rang zwei nicht verlieren.
In den Partien zwischen dem MTV Wittenberg und dem BBC Halle II, sowie Bastard´s Halle und dem Halleschen SC III liegt viel Brisanz. Alle vier Teams stecken im Abstiegsschlamassel, wobei der HSC und der BBC sich mit Siegen entscheidend absetzen könnten. Bastard´s Halle, so kann man sagen, ist zum Siegen verdammt. Auch Wittenberg steht, trotz des wichtigen Sieges letzte Woche gegen den HSC, weiterhin unter Druck, der sich bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg der Bastard´s noch erhöhen würde.
Gespannt auf diese Spielausgänge wird auch der VfB IMO Merseburg schauen. Gegen den Spitzenreiter Einheit Weißenfels braucht man sich über den Spielausgang keine Gedanken zu machen. Doch der Tabellenfünfte hat den Klassenerhalt noch nicht sicher und zudem alle direkten Vergleiche gegen die Teams dahinter, bis auf den gegen Wittenberg, verloren.
BEZIRKSLIGEN
In der Bezirksliga Nordwest tritt die BG Magdeburg IV (6-0) den langen Weg zum Tabellenschlusslicht aus Elbingerode an. Auf die Bodfeld Baskets Oberharz II (0-5) wartet wohl die nächste Lehrstunde. Denn die Elbestädter dominieren die Bezirksliga Nordwest auch in dieser Spielzeit nach Belieben.
Im zweiten Spiel des Wochenendes treffen die Elbe Baskets (2-5) und Martineum Halberstadt (3-4) aufeinander. Für beide Mannschaften ist die Saison im Prinzip gelaufen. Denn weder die Baskets noch die Halberstädter haben noch die Chance ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Doch beide wollen die Saison anständig beenden und werden alle Kräfte mobilisieren.
NACHWUCHS
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Schlüsselspiel für den MBC
Für den MBC steht am heutigen Mittwochabend in der Beko BBL ein entscheidendes Match an. Dann treten die Wölfe gegen den BBC Bayreuth an - ein Spiel, das schon zu einem traditionsreichen Derby geworden ist. Große Brisanz erhält das Spiel durch die jeweiligen Platzierungen der Teams, denn es handelt sich um ein direktes Duell um den Klassenerhalt beider Mannschaften.
In 22 Spielen konnten die Bayreuther nur fünf Siege feiern und stehen derzeit einen Rang unter den Mitteldeutschen auf Platz 17. MBC-Interimscoach Anton Mirolybov ist angspannrt „Gegen Bayreuth zu spielen ist etwas Besonderes. Es ist ein Derby und wir hoffen, dass viele Fans von Weißenfels nach Bayreuth kommen, um uns zu unterstützen. Für beide Teams ist es extrem wichtig zu gewinnen, beide Mannschaften werden hoch motiviert sein und hart spielen. Bayreuth spielt schnellen Basketball, wir müssen das Tempo mit starker Defense herausnehmen und die guten Dreierschützen stoppen.”
Entscheidend ist für die Wölfe nicht nur der Sieg gegen die Franken, denn auch der direkte Vergleich könnte am Saisonende von enormer Bedeutung sein. Das Hinspiel konnte der Mitteldeutsche BC mit 79:70 (42:37) für sich entscheiden.
16. Camp der BG Magdeburg

Michael Canty (rechts) mit Campteilnehmern
Auch bei der sechzehnten Auflage des BG Febro Jugend Basketballcamps in der Magdeburger Sporthalle BBS III am Lorenzweg wurden den zwölf Teilnehmern acht Stunden Basketball an zwei Tagen angeboten. Camps in dieser Form bieten der Basketballclub und später die Basketballgemeinschaft jetzt seit zehn Jahren an.
Geleitet wurde das Camp zum zweiten Mal vom Guard der Febro Eagles Michael Canty. Seine Assistenten waren Patrick Reindl und Alexander Günther. Traditionell erhielten die Teilnehmer am Ende das Camp Shirt und Freikarten für das nächste Spiel der Febro Eagles. Das 17. Basketballcamp der BG Febro Magdeburg ist bereits für die Osterferien am 19./20. April 2011 vorgesehen.
Wer wird Nummer 111?
Erst seit einigen Wochen existiert sie, die offizielle Facebook-Präsenz des BVSA. Doch in der kurzen Zeit haben sich schon fast 100 User als “Gutfinder” eingetragen. In Zukunft soll die Plattform noch mehr interaktive Inhalte und Informationen präsentieren. Zur besseren Vernetzung sind zudem ab sofort alle Social Media Kontakte des BVSA auf der Startseite von www.bvsa.de in einem neuen Fenster zu sehen und alle Artikel standardmäßig mit einem “Like it”-Button versehen. Ihr könnt also dazu beitragen, dass sich unsere Inhalte in der weiten Welt des Webs noch mehr verbreiten.
Um den Zuspruch für die Facebook-Präsenz noch etwas anzukurbeln, darf sich Freund Nummer 111 über ein kleines Präsent freuen: Er bekommt ein Plakat des All Star Tages 2011 in Aschersleben mit den Originalunterschriften aller All Stars. Ein Plakat auf Papier - so wie früher….
Clip der Woche
Rumms!
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt und Thomas Weidig zusammen.
Aufgrund der Terminierung des Projekts “Talente mit Perspektive” durch den DBB und der INGDiBa ende des Jahres, hat der Spielausschuss beschlossen die Norddeutsche Meisterschaft der mU14 zu verlegen. Neuer Termin für die Norddeutsche Meisterschaft der mU14 ist der 14./15. Mai 2011. Außerdem wurde vom Spielausschuss beschlossen, anders als im RLN Handbuch veröffentlicht, in der mU14 mit einem Ball der Größe 6 zu spielen.
Karsten Stier, Sportwart
In Spielkommission, Verbandsnews, allgemeine News

Andreas Baudach betrieb während seiner Schulzeit viel Sport. Doch nur dank seines damaligen Sportlehrers fand er im Alter von 16 Jahren den Weg von der Leichtathletik hin zur ereignisreicheren Mannschaftssportart Basketball. Nach nur drei Jahren erlitt Andreas einen Kreuzbandriss und fiel eine sehr lange Zeit als Spieler aus. In diesem Zeitraum wollte er nicht nur tatenlos zusehen, sondern sein Team sowie seinen Verein in einer anderen Funktion unterstützen - er probierte sich als Schiedsrichter und als Coach aus. Die Leidenschaft für das Coachen und das Arbeiten mit Jugendlichen besteht bis heute. Das Landesligateam des TSV Niederndodeleben besteht zum Großteil aus den Spielern, die er ab dem Jahr 2003 trainiert hat und schickt sich an in die Oberliga aufzusteigen.
Andreas würde sich wünschen, dass mehr Kinder aus dem Raum Magdeburg und Umgebung den Weg in die Wartberghalle finden, um ihnen das Einmaleins des Basketballs zu vermitteln.
Warum ich das Taktikboard in die Hand genommen habe
Weil ich es nicht ertragen konnte, während meiner ersten Verletzung meinen Jungs tatenlos zusehen zu müssen.
Später kam der Wunsch und die Herausforderung hinzu, Kinder und Jugendliche zu trainieren und Ihnen den Spaß an unserem Sport zu vermitteln ohne dass sie ihre alltäglichen Pflichten wie Schule und Ausbildung vernachlässigen.
Bei der Trainer-Ausbildung hat man mir geraten:
Finde deine eigene Philosophie vom Spiel, kritisiere ohne laut zu werden und lobe ohne euphorisch zu werden.
Mein erstes Spiel als Trainer
Am 08. September 2000 im BVSA-Pokal gegen die zweite Mannschaft von Weissenfels. Endergebnis: 42:101! Sie haben uns in der zweiten Halbzeit ziemlich auseinander genommen.
Das liebe ich am Spiel
Wenn ein neu einstudierter Spielzug das erste Mal funktioniert und meine Spieler Vertrauen darin finden.
Das ärgert mich
Respektlose Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Wenn mir meine Spieler sowohl im Training als auch im Spiel nicht zuhören.
Das sagen meine Spieler über mich
“Hey Coach, können wir nicht mal Zone spielen?”
Diesen Spieler würde ich gern mal trainieren
Auf dem Niveau, auf dem wir uns in Sachsen-Anhalt befinden, gibt es viele Spieler, die ich gerne mal trainieren würde, aber ich glaube ein Andreas Herbst macht viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Ansonsten würde ich gern einmal in die Lehre eines Dirk Bauermann gehen.
Mein Lieblingsplay
Einwurf Seite
Dann höre ich auf
Wenn es meine Gesundheit, mein Beruf oder mein Privatleben zeitlich nicht mehr zulassen. Aber gern möchte ich dem Sport in irgendeiner Form treu bleiben.
Meine All Time Starting Five
Fliese, TJ, Neger, Szymmi, Mülli und Coach Baudi
In MyBall wird unregelmäßig an Dienstagen ein Spieler oder eine Spielerin aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Bundesliga.
Bisher erschienen in der Serie MyBall:
Wayne Bernard - Luisa Blume - Christoph Bösener - Marcus Bräuer - Matthias Brucksch - Jannis Cziommer - Frieder Diestelhorst - Martin Dvorák - Alexander Göpel - Alexander Gropp - Achim Grossmann - Laura Hebecker - Christian Höse-Uth - Benjamin John - Jens Kettmann - Thomas Kudrisch - Eric Lange - Torsten Lenk - Sascha Leutloff - Steffen Müller - Felix Neumann - Franziska Richter - Lutz Rütter - Siegfried Scherpiet - Stefan Schmitt - Danny Schwarz - Jörg Soyk - Max Streblow - Tamara Tatham - Robert Uther - Pascale van Wees - Kevin Weber - Uwe Zimmermann
Bisher erschienen in der Serie MyCall:
Sebastian Günther - Tobias Heinig - Christian Hessler - Christian Klaus - Marcel Löffler
Bisher erschienen in der Serie MyCoach:

Sie haben den Basketball in Sachsen-Anhalt geprägt, sind untrennbar mit der Geschichte dieses Sportes in Mitteldeutschland verbunden. In der BVSA-Serie „Legenden” werden Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Vereinsfunktionäre vorgestellt, die für immer unvergessen bleiben. So wie Siegfried Käsebier. Der langjährige Trainer, FIBA-Schiedsrichter, BVSA-Vorstandsmitglied, Entdecker und Mentor zahlreicher hallescher Talente am Ball und an der Pfeife feierte am 21. Februar 2011 seinen 80. Geburtstag.
Wenn Siegfried Käsebier manchmal noch ein Basketballspiel in Halle persönlich besucht, dann erfährt er dann und wann schon mal Unverstädnis von seinen Sitznachbarn. “Ich klatsche auch für den Gegner”, sagt Käsebier, “wenn er eine gute Aktion macht, dann hat er das auch verdient.” Wer den besseren Basketball spiele, technisch ausgereifter agiere, dem stehe Anerkennung zu. “Egal welches Trikot er nun auch trägt.” Denn das ist die Lebenslinie des Siegfried Käsebier: Immer geradlinig. Immer neutral. Und immer Basketball.
Eine Flasche Schnaps für den Hausmeister
Großen Anteil daran trägt eine Flasche Schnaps. Die Geschichte, wie Käsebier und sein Mentor Leo Hübner einst einen Hausmeister mit einer hochprozentigen Schenkung davon überzeugten, sie nach dem Volleyball-Training noch eine Stunde länger in der Halle zu belassen, um Basketball zu spielen, ist längst eine Legende. Denn geboren 1931 in Dessau hatte Käsebier zunächst mit Sport nicht all zu viel am Hut. Er, der eigentlich Medizin und Chemie studieren wollte, aber in den schweren Zeiten nach dem Krieg die dafür notwendigen Studiengebühren nicht aufbringen konnte, bekam schließlich einen Studienplatz an der Pädagogischen Fakultät der Martin Luther Universität als Lehrer. “Komm doch mal mit zum Sport”, sagte dann einer seiner Mit-Kommilitonen. Käsebier ging, und nach Boxen und Volleyball waren es dann Leo Hübner und die besagte Flasche, die den Weg in seine sportliche Zukunft ebnen sollten. “Beim Volleyball musste man vorwiegend rumstehen, beim Basketball war immer Bewegung drin.” Zu einem deutschen Meistertitel im Volleyball reichte es trotzdem.
Danach ging alles ganz schnell für Käsebier. Mit der HSG Wissenschaft Halle holte er als Trainer 1956 die DDR-Meisterschaft, jedes Jahr standen zudem Vergleiche mit den besten Teams der damaligen BRD an. Als die Nationale Volksarmee (NVA) 1957 dann eine eigene Mannschaft aufbaute, war es Käsebier, der diese Aufgabe übernahm. Der ASK Vorwärts Leipzig wurde, nachdem er 1952 eine Stelle als Lehrer in Halle-Ammendorf angetreten hatte, nun seine neue Heimat. Zudem war er an der Seite von Leo Hübner, als die Nationalmannschaft 1960 fast schon sensationell die Olympia-Ausscheidung gegen das BRD-Team gewann und später nur knapp die Qualifikation für Rom verpasste. Käsebiers Geheimrezept für den Erfolg: Er hatte mit einer 16mm Kamera den Gegner zuvor beobachtet - professionelles Videoscouting vor mehr als 50 Jahren.

Seit über 50 Jahren glücklich verheiratet und in Halle zuhause: Gabriele und Siegfried Käsebier.
Doch bei all den Erfolgen: Der Basketball-Trainer Siegfried Käsebier blieb für die Verantwortlichen ein Unbequemer. “Es gab viele Reibungsflächen”, gibt er zu, “und irgendwann wollte ich so nicht weitermachen.” Als 1963 sein Sohn zur Welt kam - seit 1958 war Käsebier mit seiner Gabriele verheiratet - stand er vor einer Entscheidung: Nationaltrainer in Berlin oder Lehrer in Halle. “Wir hatten uns ein Nest gebaut und es war klar, dass ich in Halle bleibe”, erinnert er sich heute. Eine Entscheidung, die Generationen von halleschen Schülern beeinflussen sollte.
Käsebier ging an die Thomas Müntzer Schule und sollte dort 33 Jahre bis 1996 als Sportlehrer wirken - die Liste der Korbjäger, die in dieser Zeit von ihm begeistert, motiviert und gefördert wurden, ist lang. Doch parallel begann er eine zweite Karriere. “In der damals herrschenden Schierinot in der DDR habe ich begonnen zu pfeifen.” Ein Jahr dauerte es nur bis zum ersten internationalen Einsatz: Am 6. Juni 1964 war das. Was folgen sollte, waren 365 Einsätze auf internationalem Parkett, insgesamt sogar ber 1100 Spiele. Alle fein aufgezeichnet in seinem Einsatzheft und mit einem Kommentar versehen.
Und so bekam Käsebier die weite Basketball-Welt zu sehen. “Ich hatte Glück, dass ich als zuverlässig galt, man hat mich reisen lassen.” Versuche, ihn ins Ausland abzuwerben, gab es einige . “Doch ich bin ein absoluter Familienmensch.” Immer an seiner Seite war dabei Frau Gabriele. “Wenn sie nicht hinter mir gestanden hätte, wäre dieses Pensum an Schierieinsätzen und Spielen mit meinem Jugendmannschaften nie möglich gewesen.”
Auge für Talente
Eines der größten Verdienste von Käsebier aber war sein Auge für Talente an der Pfeife. Der zweite internationale DDR-Schiedsrichter, der aus Halle stammte, Wolfgang Ockert, war einer seiner Schüler. Und auch Oliver Krause, heutiger FIBA-Referee, ging durch seine Hände. “Oliver hatte den Intellekt und die Persönlichkeit für den Job an der Pfeife”, erinnert sich Käsebier, “und vor allem hat er sich immer viel sagen lassen.” Bis heute stehen die beiden in engem Kontakt. “Ich habe ihm zu verdanken dass ich dorthin gekommen bin, wo ich heute bin”, sagt Krause, “ich habe von ihm gelernt, dass man sehr zielstrebig sein muss und das Loyalität zu seinen Schiedsrichter-Kollegen ein absolutes Muss ist.”
Nach dem Ende seiner internationalen Karriere 1980 kümmerte er sich weiter um die Schieriausbildung in der DDR, reiste als Technischer Kommissar und Schieribeobachter durch die internationale Basketball-Welt. Seine Erfahrungen gab er auch als Schieri-Chef im BVSA weiter, arbeitete eng mit dem damaligen Landestrainer Gunther Schmidt am Aufbau neuer Vereine und schulte deren Schiedsrichter. “Ein guter Referee muss sich mit Haut und Haar dem Spiel verpflichten. Er muss immer neutral sein, neben und auf dem Feld. Und er darf nur das pfeifen, was die Trainer ihren Spielern als Regelübertretung beibringen.” Wichtig sei, sich in ein Spiel “hineinzufühlen”, mitzugehen mit dem Auf und Ab einer Partie. Und, darauf legt Käsebier Wert: “Schieris sollten mit Mannschaften mittrainieren.”
Die heutige Basketball-Landschaft in Sachsen-Anhalt bereitet ihm Freude: “Schön, dass sich so viele Zentren entwickelt haben.” Für sein geliebtes Halle wünscht er sich jedoch ein Spitzenteam im Männerbereich. “Schade, dass es hier so zerfleddert ist und der Vereinsegoismus so groß.” Live ist er noch selten in der Halle, dafür genießt er die Zeit mit seiner Frau in seinem Häuschen im halleschen Baumweg.
Heute große Feier
Doch auch heute, an seinem 80. Geburtstag, den er mit einem großen Empfang für Familie, Freunde und langjährige Weggefährten begeht, kommt sein Herz nicht vom Basketball los. Käsebier möchte keine Geschenke haben. “Sondern nur einen Briefumschlag mit etwas Geld drin”. Das nämlich möchte er der Jugendabteilung des USV Halle spenden. “Für die nächste Generation an Talenten”, sagt Käsebier, der im Rückblick mehr als zufrieden ist. “Ich würde alles noch einmal genau so machen”, lacht er, “immer wieder Basketball”.

BUNDESLIGEN
Der Mitteldeutsche Basketball Club musste sich am Samstagabend in der Beko BBL erneut knapp geschlagen geben. Gegen die EnBW Ludwigsburg steckten die Wölfe vor 2.300 Zuschauern in der Stadthalle Weißenfels eine 77:81 (48:34)-Niederlage ein. Topscorer des Spiels war Richard Shields mit 23 Punkten, gefolgt von Ronald Ross mit 19 Zählern.

Nach dem vegebenen Ausgleich am Boden: MBC Guard Richard Shields.
Gästecoach Markus Jochum war nach dem Spiel voll des Lobes für den MBC. Doch dafür bekamen die Wölfe auch keine zwei Siegpunkte, denn trotz großem Kampf unterlagen die Hausherren am Ende wieder knapp. Trotz zwischenzeitlicher 19-Punkte-Führung wurde es knapp und der offene Korbleger von Topscorer Shields zur möglichen Verlängerung sollte einfach nicht in den Korb fallen. Das orangefarbene Spielgerät tänzelte auf dem Ring und wurde schließlich von Toby Bailey herunter gepflückt. Den letzten Angriff der Ludwigsburger versuchte Shields noch zu stoppen und kassierte dabei sein fünftes Foul.
„Es ist hart, dass wir das dritte Mal so knapp verloren haben. In der ersten Halbzeit waren wir sehr gut, haben eine gute Mannschaftsleistung erbracht. In der zweiten Hälfte hat Ludwigsburg das Tempospiel gut rausgenommen und wir haben uns zu sehr auf die Offense konzentriert. Dadurch kam Ludwigsburg zu vielen einfachen Punkten. Die Mannschaft hat aber sehr hart gekämpft und dadurch ist solch ein Ergebnis sehr hart”, so Assistant Coach Anton Mirolybov nach dem Spiel.
Mit Leidenschaft, Biss und fast unbändigem Willen haben die Halle Lions in der DBBL den Serienmeister TSV Wasserburg ins Wanken, aber nicht zu Fall gebracht. Die Löwinnen mussten sich nach vier aufregenden Vierteln mit 85:93 geschlagen geben.
Eine Niederlage, mit der jeder gerechnet hatte, die aber durch ihre Umstände dann doch noch einige Zeit dem Trainer, den Spielerinnen und den rund 300 Zuschauern im „Löwenkäfig” der Sporthalle Burgstraße in Erinnerung bleiben wird. „Die Leistung der Schiedsrichter war eine Frechheit”, platzte aus Peter Kortmann der Satz heraus, der vielen Augenzeugen auf den Lippen brannte.
Beim Stand von 73:74 aus Sicht der Lions bekam Tamara Tatham ihr fünftes Foul. Mit der besten Rebounderin auf der Bank, dazu den fehlenden Alternativen (Carrie Biemer saß ebenfalls mit fünf Fouls draußen) und dem Verlauf des Spiels im Hinterkopf, schwand bei den Löwinnen und Trainer Kortmann der Glaube, für die couragierte Leistung belohnt zu werden. Zwar gingen die Gastgeber noch einmal mit 76:74 in Führung, doch Wasserburg nutzte die nun offensichtliche Überlegenheit unter den Brettern, setzte sich entscheidend ab und zeigte sich von der Freiwurflinie nervenstark.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
Am Samstag verlor der Mitteldeutsche Basketball Club in der Nachwuchs Basketball Bundesliga mit 42:87 gegen Central Hoops Berlin. Bereits zur Halbzeit lagen die Jung-Wölfe mit 25:48 zurück und konnten auch nach dem Seitenwechsel keine Ergebnisverbesserung erzielen. Bester MBC-Spieler war der erst 16-jährige Johannes Langer mit 15 Punkten und 12 Rebounds.
REGIONALLIGEN

Thilo Markiewicz (Magdeburg, l.) und Göttingens Topscorer Timo Bode.
In der 1. Regionalliga der Herren verpassten die Febro Eagles Magdeburg gegen einen stark ersatzgeschwächten ASC Göttingen vor 150 Zuschauern durch eine 79:85-Niederlage die Chance sich weiter Luft im Tabellenkeller zu verschaffen. Der hohe 19:32-Rückstand nach dem ersten Viertel erwies sich als zu hoch. Die folgenden drei Viertel wurden gewonnen, dass Spiel jedoch nicht. Beim Stand von 71:72 (37.) wurde die Chance das Spiel zu drehen verpasst. Erfolgreichste Scorer ihrer Teams waren Maximilian Rosenberg (Göttingen, 24 pts, 2×3) und Derrick Stevens (22 pts, 4×3).
Der Gegner war in vielen Einzelstatistiken besser, bei den Eagles erreichten zuwenig Spieler Normalform und die Wurfquoten der Leistungsträger waren schlecht und so war die Niederlage kein Zufall. Allerdings zeigte sich die Moral bei der dramatischen Aufholjagd intakt, was für den weiteren Kampf um den Klassenerhalt hoffen lässt.
Besser machten es dagegen die BSW Sixers, deren 64:54-Heimsieg gegen den Oldenburger TB bereits der siebente Erfolg nacheinander in eigener Halle war. Beide Teams gingen zunächst hohes Tempo, die Sixers markierten 18 ihrer 24 Punkte im ersten Viertel von der Dreierlinie. Die dezimierten Oldenburger boten über 40 Minuten eine gute Leistung, doch mussten der größeren individuellem Klasse der Sixers Tribut zollen. Die verzichteten auf den nach einer Knie-OP noch nicht vollständig genesenen Rolando Little.
In der 2. Regionalliga West gewannen die Aschersleben Tigers ihr Auswärtsspiel bei TK Hannover mit 88:75. Spielentscheidend war dabei ein starkes zweites Viertel, in dem zwar Tigers-Topscorer Justice Nall umknickte, doch der Rest der Mannschaft die Übersicht behielt.
In der 2. Regionalliga Ost gab es am Wochenende leider zwei hallesche Niederlagen. Die Heimniederlage des Delphi USV Halle war in Vorfeld zu erwarten gewesen, denn mit 76:106 verloren die Studenten gegen den souveränen Tabellenführer DBV Charlottenburg.
Golo Grajewski hieß der alles überragende Spieler von der BG Zehlendorf. Mit insgesamt 38 Punkten trug er maßgeblich zur 57:71 Auswärtsniederlage des Halleschen SC 96 bei. Sechs Spieltage vor Saisonende befinden sich die Hallenser nun punktgleich mit Future Basketball Berlin auf dem zweiten Tabellenplatz.
OBERLIGA
In der Oberliga der Männer heißen die Absteiger der Saison 2010/11 BG Magdeburg II und BG Aschersleben II. Sowohl die Magdeburger (71:155 bei den Bodfeld Baskets Oberharz) als auch die Ascherslebener (79:103 daheim gegen die BSW Sixers II) vergaben ihre allerletze Chance durch Niederlagen. Respekt jedoch an die junge nur zu sechs angtretene Truppe aus der Landeshauptstadt, die gegen den Tabellenführer 40 Minuten lang nicht aufgab. Für BBO erzielte Everage Richardson 52 Punkte (9×3), der damit die Saison mit einem Punkteschnitt von 47.8 ppg beendete.
Den letzten Play-off Platz konnte sich der VfL Kalbe/Milde trotz einer 69:75-Niederlage beim BC Anhalt in Dessau sichern. Die Altmärker bekamen Schützenhilfe von den Baskets Wolmirstedt, die Justabs Halle mit 82:79 besiegten. Das 104:100 des BBC Halle gegen den HSC II blieb am Ende ohne Auswirkung auf den Abstiegskampf.
In der ersten Play-off Runde heißt es nun ab 5. März Bodfeld Baskets (#1) - Kalbe (#4) und Sixers II (#2) - Wolmirstedt (#3).
LANDESLIGEN
Die Siegesserie des SV Zörbig ist gerissen. Die zweite Mannschaft des BBC Halle gewann überraschend deutlich mit 109:83 und kletterte damit auf den 6. Tabellenplatz. Nutznießer der Zörbiger Niederlage war der USV Halle II. Die USV-Reserve gewann ihr Heimspiel gegen den VfB IMO Merseburg mit 66:60. Mitte des dritten Viertels sah alles nach einer klaren Angelegenheit aus (53:36). Doch Merseburg kämpfte sich noch einmal heran, konnte den Sieg aber nicht mehr entscheidend gefährden. “Das war ein schwaches Spiel von uns”, sagte USV-Trainer Michael Schaks knapp, und: “Ich bin froh, dass wir mit so einer Leistung noch zwei Punkte geholt haben.” In der Landesliga Südost hat der USV nun die besten Karten auf den ersten Platz nach dem SSV Einheit Weißenfels.
Weißenfels musste gegen Ammendorf bis zum letzten Viertel warten, ehe es sich spielentscheidend absetzen konnte und am Ende doch noch deutlich mit 103:71 gewann. Die Ammendorfer Zonenverteidigung schmeckte den etwas konfusen Weißenfelsern lange Zeit nicht. Erst ein Endspurt in den letzten zwei Spielminuten brachte die knappe Halbzeitführung. Auch im dritten Viertel hielten die kampfstarken Gäste dagegen. Im entscheidenden Spielabschnitt konnte der BSV aber nichts mehr entgegensetzen und verlor ihn mit 12:33.
In der Landesliga Nordwest tat sich der TSV Niederndodeleben beim Tabellenletzten Bernburg überraschend schwer. Die Baskets hatten im dritten Viertel sogar die Chance die Führung zu übernehmen. In einem über weite Strecken zerfahrenen Spiel setzte sich der Spitzenreiter letztlich doch mit 83:63 durch.
Verfolger MSV Börde konnte das Heimspiel gegen Eintracht Hohenwarthe mit 78:52 für sich entscheiden. Somit halten die Magdeburger weiterhin Anschluss zur Tabellenspitze.
Auch ohne den gesperrten Fred Thieme gewannen die BG-Oldies gegen die TG Schönebeck souverän mit 90:69. Nach dem Sieg im Nachholspiel gegen Burg, bereits das zweite Erfolgserlebnis binnen einer Woche.
BEZIRKSLIGEN
In der Berirksliga Nordwest setzte sich der VfL Kalbe/Milde II in einer denkbar knappen Partie mit 59:56 gegen die Elbe Baskets durch. Trotz der Niederlage bot das Spiel Anlass zur Hoffnung auf Seiten der Elbestädter. Obwohl sie nur mit fünf Akteuren angereist waren, gelang es dem jungen Team die Begegnung ausgeglichen zu gestalten.
Die Baskets Wolmirstedt II untermauerten mit dem 70:63 Erfolg gegen Martineum Halberstadt die eigenen Aufstiegsambitionen. Aufgrund der Mehrzahl an Spielen übernimmt das Team um Spielertrainer Julian Köhlert die Tabellenführung
NACHWUCHS

Am 19. und 20. Februar 2011 gastierte das Nachwuchsprojekt „Talente mit Perspektive” in Dessau-Roßlau. Insgesamt 72 Mädchen in der Altersklasse U13 aus sechs verschiedenen Bundesländern nahmen an dem Vorauswahlturnier in der Sporthalle des Hugo Junkers Berufsschulzentrum teil und zeigten tollen Basketball.
Das Auswahlteam aus Sachsen-Anhalt belegte am Ende leider nur den letzten Platz des Sechser-Turniers, steigerte sich aber im Laufe des Turniers und scheiterte im letzten Spiel nur knapp am team aus Sachsen. Mit Celina Kühn wurde eine Spielerin des SV Halle ins “Team Dessau 1″ nomminiert, das im Mai in Wetzlar am Finalturnier des Projekts teilnimmt.
Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !

BUNDESLIGEN
Am Samstag empfängt der Mitteldeutsche Basketball Club (6-16) in der Beko BBL die EnBW Ludwigsburg (11-11) zum Heimspiel in der Stadthalle Weißenfels. Headcoach Björn Harmsen wird wie schon gegen Bonn aufgrund seiner Erkrankung nicht auf der Trainerbank sitzen können. Das Hinspiel ging 73:65 zu Gunsten der Ludwigsburger aus. Nach den beiden Last-Minute-Niederlagen gegen Trier (71:73) und Bonn (72:73), wollen die Wölfe gegen Ludwigsburg wieder auf die Siegerstraße. Das Spiel gegen EnBW Ludwigsburg ist gerade im Hinblick auf das folgende Auswärtsspiel in Bayreuth ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt in der Beko BBL.

A. Mirolybov
Vertreten wird Björn Harmsen wie schon in Bonn von den beiden Assistant Coaches Anton Mirolybov und Dirk Dittrich. „Nach den beiden knappen Niederlagen gegen Trier und Bonn ist das Team jetzt umso hungriger. Ludwigsburg ist wieder ein schwieriger Gegner, am vergangenen Wochenende haben sie gegen ALBA BERLIN gezeigt, was in ihnen steckt. Ihre Starting Five und auch alle anderen Spieler sind sehr gefährlich und wir können Ludwigsburg nur über eine sehr gute Team-Defense schlagen”, so Anton Mirolybov zum kommenden Spiel.
Dabei hofft Mirolybov auf den Einsatz von Guido Grünheid, der sich in Bonn schon nach knapp zwei Minuten Einsatzzeit eine Prellung des Knöchels zuzog und aussetzen musste.
In der DBBL steht für die Halle Lions (8-10) nach drei Auswärtsspielen in Folge endlich wieder ein Heimspiel an. Jedoch ein alles andere als leichtes. Die Lions empfangen mit dem TSV Wasserburg (15-3) die dominierende Mannschaft der Damenbasketball Bundesliga der vergangenen sieben Jahre. Bisher hielten die Löwinnen in den Heimspielen gegen favorisierte Mannschaften lange mit, verloren jedoch trotzdem.
Nach der schweren Verletzung von Karla Babica (Kreuzbandriss) und der Bänderdehnung von Tamara Tatham sind die Vorzeichen nicht perfekt. Aber gerade in den Heimspielen konnten die Lions meist ihr Potential abrufen. Trainer Peter Kortmann erwartet auch eine Trotzreaktion nach dem Spiel in Oberhausen, dass zu deutlich verloren wurde. Der fünfte Playoffplatz ist noch nicht aus den Köpfen. Schlägt Halle einen Großen, könnten die Chancen wieder besser stehen.
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Dirk Dittrich
In der Nachwuchs Basketball Bundesliga empfängt der Mitteldeutsche Basketball Club am vorletzten Spieltag der Hauptrunde die Mannschaft von Central Hoops Berlin. Das NBBL-Spiel gegen die Berliner findet am Samstag vor dem Beko-Bundesliga-Spiel der großen Wölfe in der Weißenfelser Stadthalle statt. Personell kann Trainer Dirk Dittrich fast auf den gesamten Kader zurückgreifen, nur hinter den Einsätzen von Ricardo Thomas und Philipp Teichert steht noch ein Fragezeichen.
Trotzdem erwartet Dittrich alles andere als ein leichtes Spiel: „Wir backen weiter kleine Brötchen, wollen aber, dass die uns auch schmecken. Das heißt unser Spiel sollte doch qualitativ von Woche zu Woche etwas besser sein. Dies wird uns aber nur über den gemeinsamen Kampf und eine konzentrierten Verteidigungsleistung gelingen.”
In der WNBL schlägt für die SV Halle Lions in den nächsten beiden Begegnungen die Stunde der Wahrheit. Gleich zweimal stehen sie, in Folge einer Spielverlegung, dem Team Rhein-Main aus Langen gegenüber. Um den Play-off-Platz zu sichern oder noch einen besseren Platz zu erreichen, müssen sie gegen Langen gewinnen. Für eine Platzverbesserung sind die Hallenserinen auf die Hilfe “Dritter” angewiesen. Die erste Begegenung findet am Sonntag auswärts statt.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren nehmen die BSW Sixers (8-6) den Kampf um Rang zwei wieder auf. Dafür ist jedoch ein Heimsieg gegen den Oldenbuirger TB (9-7) notwendig. Allerdings ereilte die Sixers in dieser Woche Verletzten- und Krankheitspech. Rolando Little, Ryan McLemore, Tim Vogt und Julio Anthony fielen ganz oder teilweise aus. “Doch ich denke, auch dezimiert können wir Oldenburg bezwingen”, sagt Trainer Stephen Arigbabu.
Im Abstiegskampf wartet mit der Auswärtsauftritt beim ASC Göttingen (6-8) erneut ein Schlüsselspiel auf die BG Febro Magdeburg (5-11). Die Göttinger haben sich mit zuletzt drei Niederlagen in Folge aus dem Tabellenkeller gerobbt - das würde das Team von Trainer Michael Opitz ebenfalls nur zu gern.
In der 1. Regionalliga der Damen sollte sich die zweite Mannschaft der SV Halle Lions gegen den Tabellenachten SG Hamburg-West für die Niederlage aus der ersten Saisonhälfte mit einem Sieg revanchieren können. Sie würden damit ihren 4. Platz an der Spitze des Mittelfeldes behaupten.
In der 2. Regionalliga West müssen die Aschersleben Tigers (13-2) beim einzigen Team antreten, dass dem Spitzenreiter Bürgerfelder TB in dieser Saison bereits eine Niederlage beibringen konnte. Der TK Hannover (5-10) hat alle seine Siege bisher daheim gefeiert und gilt dort als extrem gefährlich. “Wir müssen von Beginn an das Spiel bestimmen”, fordert Tigers-Coach Nándor Kovács, “sonst wird es ganz schwer.”
In der Staffel Ost der 2. Regionalliga hoffen Spieler und Trainer des Halleschen SC 96 (12-3) auf Schützenhilfe vom Stadtkonkurrenten Delphi USV Halle (4-10), der am Sonnabend - selbst in Abstiegsgefahr schwebend und deshalb besonders motiviert - daheim Tabellenprimus DBV Charlottenburg (13-1) empfängt. Denn bei einem Sieg der Studenten könnten die HSC-Schützlinge des Trainergespanns Cornell Kairies und Hendrik Lange noch aus eigener Kraft die Meisterschaft in der zweiten Regionalliga holen. Doch dazu müssen die 96er ebenfalls am Sonnabend zugleich ihre nicht ganz einfache Auswärtsaufgabe bei der BG Zehlendorf (8-7) lösen, wollen sie ganz oben noch einmal angreifen.
OBERLIGA
In der Oberliga der Männer hat jedes der letzten fünf Saisonspiele noch Einfluss auf das Endklassement. In Sachen Play-offs stehen mit den Bodfeld Baskets (#1), den BSW Sixers II (#2) und den Baskets Wolmirstedt (#3) zwar die ersten drei Teilnehmer bereits fest, die Frage aber ist, wer diesem Trio in die Postseason folgt.
Die beste Ausgangsposition dafür hat der VfL Kalbe/Milde (11-6), der sich mit seinem Sieg beim BC Anhalt (8-9) in Dessau Rang vier sichern würde. Bei einer Niederlage muss der VfL auf einen Sieg der Baskets Wolmirstedt (12-5) gegen Justabs Halle (10-7) hoffen. Denn sollte sich Justabs beim amtierenden Vizemeister durchsetzen und Kalbe verlieren, dann würde Justabs in die Play-offs rutschen und ein Kuriosum perfekt machen: Drei der vier Postseason-Teams wären dann Aufsteiger.
Im Abstiegskampf hat die Spielwertung gegen den Halleschen SC 96 II das Geschehen noch einmal spannend gemacht. Sowohl die BG Aschersleben II als auch die BG Magdeburg II könnten theoretisch noch in der Liga bleiben. Dafür aber müsste die Tigers-Reserve (3-14, 20 Punkte) ihr Heimspiel gegen die BSW Sixers II (13-4) oder die Magdeburger Talente (3-14, 20 Punkte) die Sensation beim Ligaprimus Bodfeld Baskets Oberharz (16-1) schaffen. Verkompliziert wird die Lage dadurch, dass sich auch im Duell BBC Halle (4-13, 21 Punkte) gegen Hallescher SC 96 II (4-13, 20 Punkte) keines der beiden Teams des Klassenerhaltes sicher sein kann. Am Ende werden wohl Rechenschieber benötigt.
LANDESLIGEN
In der Landesliga Nordwest kam es bereits am Donnerstag zur Nachholpartie der BG Magdeburg III (7-3) vs. Burger BV (2-9). Wie erwartet wurde das Spiel zur klaren Angelegenheit für die Heimmannschaft. Zumal auf Burger Seite Topscorer Ricardo Röxe (18.9 ppg) fehlte. Die BG-Oldies entschieden die Begegnung schließlich mit 122:88 zu ihren Gunsten.
Am Sonnabend reist nun Eintracht Hohenwarthe (4-7) in die Landeshauptstadt zum MSV Börde (8-3). Die Magdeburger gehen als Favorit in die Begegnung und hoffen durch einen Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Dort steht momentan der TSV Niederndodeleben (11-0). Das Auswärtsspiel in Bernburg ist zugleich die Partie des Tabellenführers gegen den Tabellenletzten. Nach dem jüngsten Erfolg gehen die heimischen Baskets (2-9) hoch motiviert in das Spiel. Doch können sie wirklich zum Stolperstein für den bisher souveränen TSV werden?
In Schönebeck stellt sich die Frage, wie die BG Magdeburg III (6-3) mit der Belastung von zwei Spielen innerhalb weniger Tage umgeht. Die TG Schönebeck (3-9) lauert jedenfalls auf einen Ausrutscher.
Nach zwei spielfreien Wochenenden steht in der Landesliga Südost der 14. Spieltag an. Den Auftakt macht der Hallesche SC III gegen den MTV Wittenberg. Für Halle die Chance, einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Der MTV braucht dieses Wochenende auch bei einer Niederlage nicht das Abrutschen auf einen Abstiegsrang zu fürchten, da Bastard´s Halle spielfrei hat.
Der USV Halle II empfängt den VfB IMO Merseburg und kann mit einem Sieg trotz zweier weniger absolvierter Spiele am VfB vorbeiziehen. Der BSV Ammendorf wird nach der Partie beim SSV Einheit Weißenfels wohl eine ausgeglichene Bilanz vorweisen. Auch wenn Siegchance eigentlich nicht existent sind, traut man dem BSV zu, Weißenfels zumindest etwas zu fordern.
Der SV Zörbig will seine Siegesserie beim BBC Halle II fortsetzen, doch muss aufpassen. Bei den Hallensern ist der Knoten offensichtlich geplatzt. Ein Sieg im Vorbeigehen wird das nicht.
BEZIRKSLIGEN
Nach dreiwöchiger Pause greifen am kommenden Wochenende, auch die Mannschaften der Bezirksliga Nordwest wieder ins Spielgeschehen ein. Im Duell zweier Tabellennachbarn trifft der VfL Kalbe/Milde II (2-5) auf die Elbe Baskets (2-4). Beide Mannschaften konnten im bisherigen Saisonverlauf nicht überzeugen. Doch nun bietet das direkte Aufeinandertreffen die Möglichkeit zur Besserung.
Die zweite Partie des Spieltages bestreiten die Baskets Wolmirstedt II (5-1) und Martineum Halberstadt (3-3). Das erklärte Ziel der Baskets ist weiterhin der Aufstieg in die Landesliga Nordwest. Ein Sieg gegen den Gast aus Halberstadt wäre ein wichtiger Schritt.
NACHWUCHS
In der männlichen U18 wird am Sonntag in der Listschule, wenn der USV Halle und HSC 96 aufeinandertreffen, der Landesmeister geehrt werden. In der Lm14 hat der Spitzenreiter USV Halle die Baskets aus Wolmirstedt zu Gast. Das ” Zukunftsteam ” des MBC prüft in der Lm20 den USV Halle. Bei den Mädchen U15 stehen sich unsere Gäste vom BVB Leipzig und Ladybaskets Jena gegenüber.
Ein volles Programm gibt es in der Bezriksliga w17: Am Sonnabend empfangen, die noch sieglosen Mädchen aus Bitterfeld den USV Halle. Am Sonntag weilt MTV Wittenberg beim USC Magdeburg. Beide Teams haben im bisherigem Verlauf je zweimal gewonnen.
Am Wochenende werden gut 70 Mädchen des Jahrgangs 1998 in der Sporthalle des Hugo Junkers Berufsschulzentrums in Dessau-Roßlau ihr Können zeigen. Unter der Leitung der jeweiligen Landestrainer präsentieren sich die Talente den Bundestrainern der weiblichen Jugendnationalmannschaften. Neben dem Team aus Sachsen-Anhalt treten die Mannschaften der Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg und Sachsen gegeneinander an.
Weitere Informationen rund um die Talente mit Perspektive bietet die Homepage des Projekts unter www.talente-mitperspektive.de
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Duett am Mikrofon

Gemeinsam am Mikrofon: Brandon Shingles und Franziska Richter.
Es war einer der Höhepunkte beim BVSA All Star Tag 2011 Anfang Januar in der Ascherslebener Ballhaus-Arena: Vor dem Beginn des traditionellen All Star Games intonierte Franziska Richter, selbst Oberligaspielerin bei den BSW Sixers, zu den Bildern des BVSA-Jahres 2010 R. Kellys Hit “I believe I can fly.” Und trotz zahlreicher Allüren der All Stars schaffte sie es trotzdem, einige von ihnen zum Mitsingen zu bewegen - zur Freude der Fans in der Arena.
Einige Wochen später nun trafen sich Richter und der damals beteiligte US-Amerikaner Brandon Shingles von den Aschersleben Tigers in einem Tonstudio, um den Song professionell aufzunehmen. Gemischt mit den besten Videosequenzen und Fotos des All Star Tages soll aus dem Ergebnis der Aufnahme ein Clip entstehen. In ein paar Wochen soll der fertig sein.
Winterpause für die Online-Manager
Das All Star Game der NBA steht an diesem Wochenende an und das bedeutet, dass die Teilnehmer des Online Crossover-Managergames eine Art Winterpause einlegen. In der fünf Tage andauernden Spielpause sammelt keiner ihrer insgesamt 15 Spieler virtuelle Punkte.
Die eigene Division des BVSA ist mit knapp 40 Spielern recht gut aufgestellt und kämpft momentan um den Anschluss an die Top 10 aller Divisionen. Wie auch im letzten Jahr kommen die Fantasy-Manager aus fast allen Regionen des Landes. An der Spitze des Feldes befindet sich allerding die Ausnahme, denn mit Sven Zöcklein steht dort ein Experte aus dem Raum des amtierenden Deutschen Basketball Meisters Bamberg.
Nächsten Dienstag, nach dem Schaulaufen der NBA-Stars, ist dann hoffentlich auch die wichtige Frage geklärt: Bleibt Carmelo Anthony in Denver oder wechselt er und wenn ja, wohin? Wenn Mannschaften neu geordnet werden, dann gibt es unter den Managern ein kollektives Händereiben. Durch neue Spieler oder neue Trainer bieten sich oft Möglichkeiten für Spieler aus der zweiten Reihe sich ins Rampenlicht zu spielen - ein guter Manager nutzt das zu seinen Gunsten.
Wer richtet das Pokalfinale aus?
Am vergangenen Wochenende wurden sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die Teilnehmer der Landespokal-Endspiele ermittelt. Während es im Damen-Wettbewerb zu einem reinen halleschen Finale zwischen Justabs und den Lions kommt, stehen sich bei den Männern wie schon im Vorjahr die BSW Sixers und die Aschersleben Tigers gegenüber.
Offen ist nur noch, wo die beiden Endspiele am 30. März ausgetragen werden. Interessierte Vereine haben bis einschließlich kommenden Dienstag Zeit, sich für die Ausrichtung zu bewerben. “Natürlich sind ausdrücklich alle Vereine aufgerufen, also auch solche, die keine Teams in den Finalspielen stellen”, meint BVSA-Sportwart Karsten Stier. In den vergangenen Jahren waren Halle (2008), Weißenfels (2009) und Sandersdorf (2010) die Ausrichter.
Bild der Woche

Unter den Augen der Bundestrainer Dirk Bauermann (Herren), Kay Blümel (U18) und Harald Stein (U16) fand vor zwei Wochen die Sichtungsmaßnahme “ING-DiBa Talente mit Perspektive” im männlichen Nachwuchsbereicht in Hamburg statt. Vom BVSA waren folgende Spieler mit dabei: Simon Grünzig, Niklas Radestock, Toni Dagga (alle USV), Niklas Benndorf, Florian Spengler, Aaron Kayser (alle MBC), Ralf Maleska, Anton Albrecht, Henrik Dohms, Yannick Hennelotter, Alexander Helten (alle HSC). Am kommenden Wochenende (19./20.02.) werden die “ING-DiBa Talente mit Perspektive” im weiblichen Bereich gesichtet - und zwar in Dessau.
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt und Thomas Weidig zusammen.
Spielleiterentscheidung zum Spiel OLH 85
In Auswertung des Spielberichtsbogens zum o. g. Spiel vom 05.02.2011, den dazu eingeholten Berichten und geführten Telefonaten, sowie der daraus resultierenden Klärung des Sachverhaltes, wird das Spiel HSC 96 II. – Bodfeld Baskets Oberharz (OLH 85) auf Spielverlust gegen beide Mannschaften entschieden (0 Wertungs- und 0:20 Korbpunkte).
Begründung:
Sowohl die nachträgliche Eintragung des Spielers J. Gloß (HSC 96 II.) auf den Spielberichtsbogen nach der durch Unterschrift des Trainers bestätigten Vollständigkeit und Richtigkeit der namentlichen Aufstellung der Mannschaft HSC 96 II., als auch der Einsatz des Spielers Ch. Schäfer (BBO), der nicht in der namentlichen Aufstellung der Mannschaft Bodfeld Baskets Oberharz aufgeführt war, verstoßen gegen den § 34 / 1 der DBB-SO (siehe dazu auch FIBA Basketball-Regeln – Art. 7.1 + 7.2 , sowie Kampfrichterhandbuch / Aufgaben des Anschreibers / Vor dem Spiel / „Allgemeines“ - Absatz 4 + 5).
Wegen dieser Verstöße ist gemäß § 38 / 1 h auf Spielverlust zu entscheiden. Die Wertung des Spiels erfolgt nach § 40 / 3 gegen beide am Spiel beteiligten Mannschaften.
Jauckus / Spielleiter
Auszug aus DBB-SO
§ 34
1. Der Trainer muss vor Spielbeginn die Vollständigkeit und Richtigkeit der
Aufstellung seiner Mannschaft auf dem Spielbericht durch Unterschrift bestätigen.
Bis dahin nicht eingetragene Spieler sind nicht spielberechtigt.
§ 38
1) Die Spielleitung hat gegen die betreffende Mannschaft auf Spielverlust zu entscheiden, wenn
a) bis g) wie gehabt,
h) in dieser ein im Spielbericht nicht eingetragener Spieler eingesetzt wurde,
i) bis l) wie gehabt.
§ 40
1.) Gewonnene Spiele werden mit 2 Wertungspunkten, verlorene mit 1
Wertungspunkt gewertet.
2.) Wird gegen eine Mannschaft auf Spielverlust entschieden, wird das
Spiel mit 0 Wertungspunkten und 0:20 Korbpunkten gewertet: der
Spielpartner erhält 2 Wertungs- und 20:0 Korbpunkte.
3.) Wird gegen beide Mannschaften auf Spielverlust entschieden, wird
das Spiel mit jeweils 0 Wertungs- und 0:20 Korbpunkten gewertet.
4.) Verliert eine Mannschaft das Recht zu spielen, wenn im Verlauf des
Spiels weniger als zwei einsatzfähige Spieler auf dem Spielfeld zur
Verfügung stehen, wird das Spiel gemäß den Offiziellen Basketball-
Regeln gewertet.
Im Jahrbuch wird zu § 40 SO nachfolgende Fußnote veröffentlicht:
Art. 21 Verlust der Spielberechtigung (weniger als zwei Spieler)
21.1 Regel
Eine Mannschaft verliert das Recht zu spielen, wenn im Verlauf des Spiels dieser Mannschaft weniger als zwei einsatzfähige Spieler auf dem Spielfeld zur Verfügung stehen.
21.2 Strafe
21.2.1 Führt zum Zeitpunkt des Abbruchs die Mannschaft, zu deren Gunsten das Spiel gewertet wird, nach Punkten, bleibt das Punktergebnis bestehen. Liegt diese Mannschaft nicht in Führung, wird das Ergebnis mit zwei zu null (2 : 0) zu ihren Gunsten
gewertet. Die verlierende Mannschaft erhält einen Wertungspunkt für die Klassifizierung.
21.2.2 Bei einer Spielserie mit Hin- und Rückspiel (Heim und Auswärts) verliert eine Mannschaft diese Serie, wenn sie das erste oder das zweite Spiel gemäß diesem Artikel verloren hat.
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