
Was passierte auf den Spielfeldern an diesem Wochenende? Lest das gesamte Wochenende über Updates im “BVSA Game Day”.
BUNDESLIGEN
Erst die Flut mit der gesperrten Weißenfelser Stadthalle - dann auch noch eine deftige Auswärtsniederlage: Für den Mitteldeutschen BC war es keine besonders erfolgreiche Woche. Bester MBC-Punktesammler bei der 72:91-Niederlage in Bremerhaven war Ronald Ross mit 19 Punkten. Ausführlicher Bericht
Besser dagegen sind die Halle Lions in das neue Jahr gestartet. Gegen Heli Donau-Ries gewann das Team von der Saale mit 71:59 und feierte damit den dritten Sieg in Folge in der Damenbasketball Bundesliga. Und obwohl der Sieg gegen eine Mannschaft zu Stande kam, die in der Hinrunde für Furore sorgte und die LIONS noch mit 49:83 deklassiert hatte, war Trainer Peter Kortmann im Nachhinein nicht zufrieden. „Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gespielt, wie wir es uns eigentlich vorgenommen hatten”, so Kortmann. Ausführlicher Bericht
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
In der WNBL bleiben die SV Halle Junior Lions im Geschäft im Kampf um die Play-off-Plätze. Nachdem die Hallenserinnen in der ersten Halbserie unerwartet in Weiterstadt verloren haben, revanchierten sie sich im Rückkampf mit 76:48 (43:17) eindeutig. SV Halle rückt im grossen Mittelfeld auf Platz drei vor.
Der MBC hatte in der NBBL gegen den Spitzenreiter Funkwerk Jena erwartungsgemäss keine Chance und unterlag mit 40:96.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Männer wurde am Sonnabend in Sandersdorf gleich doppelt gejubelt. Zunächst gewannen die BSW Sixers das fünfte Heimspiel in Folge gegen Wolfenbüttel mit 69:48 und konnten dabei einmal mehr auf ihre exzellente Defensive setzen. Nach Abpfiff verkündete Trainer Stephen Arigbabu dann seine Vertragsverlängerung bis zum Sommer 2012 - der ehemalige Nationalspieler will die Sixers im zweiten Anlauf in die Pro B führen.
Weniger Grund zur Freude dagegen herrschte bei der BG Magdeburg. Ohne die beiden verletzten Schlüsselspieler Volodymyr Ivanov und Derrick Stevens reichte das Potenzial der Febro Eagles nicht für volle vierzig Minuten aus und so musste das Team von TrainerMichael Opitz eine deutliche 74:103-Heimschlappe einstecken. Schon vor dem Spiel hatte die BG Aufbauspieler Daniel Günther die Freigabe erteilt, der nach Kalbe in die Oberliga zurückkehrt.
In der 1. Regionalliga der Damen feierten die II. Damen des SV Halle gegen SC Alstertal- Langenhorn Hamburg mit 64:48 einen verdienten Sieg. Die Weichen für die Siegerstrasse wurden mit hervorragender Defense im zweiten Spielviertel gestellt. Mit fortlaufender Spielzeit mussten die Hamburgerinnen dem hohen, vom SV Halle diktiertem, Tempo Tribut zollen. Die SV Halle Mädchen, die ohne Centerspielerinnen das Spiel bestreiten mussten, stellten auch ihre gewachsene taktische Vielseitigkeit unter Beweis. Sie sind mit diesem Sieg weiterhin auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe.
In der 2. Regionalliga West erledigten die Aschersleben Tigers ihre Sonntags-Pflichtaufgabe mit 101:71 bei der SG Braunschweig II mehr oder weniger souverän. Nur im ersten Viertel lief der Tigers-Motor noch etwas schleppend, danach aber kam die Truppe um Topscorer Justice Nall und Felix Neumann (2x 3pt) in Fahrt.
In der 2.Regionalliga Ost gewann der Hallesche SC 96 das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer - nach Charlottenburg der zweite Tabellenführer, der dem HSC96 unterlg. In einem spannenden Spiel setzte sich das Team von Cornell Kairies am Ende knapp mit 70:69 gegen Stahnsdorf II durch. Wenige Sekunden vor Schluss, beim Stand von 69:69, sicherte sich Hendrik Lange nach einem Fehlwurf den Rebound und wurde gefault. Der erste Freiwurf verfehlte sein Ziel, doch den zweiten konnte er sicher im Korb unterbringen. Mit diesem Sieg rutschten die Saalestädter auf den dritten Platz vor.
In Zehlendorf konnten die Studenten des Delphi USV Halle leider nicht punkten. Mit 54:69 zogen sie doch recht deutlich den Kürzeren und konnten nicht die angepeilte Revanche für die Hinspielniederlage verüben.
OBERLIGEN
In der Oberliga der Herren leisteten sich die Favoriten keine Blöße. Spitzenreiter Bodfeld Baskets Oberharz steigerte sich nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit (54:42) gegen nur zu siebt angetretene Justabs aus Halle noch zu einem standesgemäßen 119:84, All Star Everage Richardson (47 pts) entschied das Duell gegen Altmeister Tobias Ay (12 pts) klar für sich.
Vizemeister Baskets Wolmirstedt wackelte in Dessau beim BC Anhalt, fiel aber beim 67:74 nicht. Die Gastgeber, ohne ihren zuletzt überragenden Spielertrainer Mario Friedrich aufgelaufen, vergaben den Sieg an der Freiwurflinie, wo sie rekordverdächtige 15 Punkte liegen ließen. Wolmirstedt dagegen hatte in der entscheidenden Phase des ruhigere Händchen und gewann wie schon in der Vorsaison beide Partien gegen den BCA.

Zurück im Trikot des VfL: Daniel Günther
Ein Comeback gab es in der halleschen Sporthalle Burgstraße zu sehen: Daniel Günther, gerade erst von der BG Magdeburg an alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, führte den VfL Kalbe/Milde zu einem knappen 82:76-Erfolg beim Halleschen SC 96 II. Die Hallenser brachten sich mit einer unterdurchschnittlichen Leistung von der Freiwurflinie am Ende selbst um den Lohn eines Heimsieges.
Die größte Überraschung gab es in Halle, wo Schlusslicht Aschersleben Tigers II beim BBC Halle mit 84:82 den zweiten Saisonsieg einfuhr. Vor allem im ersten Viertel (35:21) und bis zur Pause (55:38) dominierten die Gäste, nach der Pause aber flatterten den Harzern die Nerven und der BBC konnte die Partie drehen.
In der Schlussekunde aber vergab der BBC beim Stand von 84:82 für die Reserve-Tigers zwei Freiwürfe und machte damit den Abstiegskampf zumindest teilweise wieder spannend.
Unklar war am Sonntagabend, ob in Magdeburg die BG-Reserve und die BSW Sixers II ihr Spiel absolviert haben.
In der Oberliga der Damen festigte Spitzenreiter USC Magdeburg seine Position mit einem 61:48 Sieg gegen USV Halle II. Für die Hallenserinnen war die relativ knappe Niederlage sicherlich ein Erfolgserlebnis.
LANDESLIGEN
In der Landesliga Nordwest wurde das mit Spannung erwartete Derby zwischen der BG Magdeburg III und dem MSV Börde verlegt. Grund waren Unstimmigkeiten bei der Hallenbelegung. Die Zuschauer staunten folglich nicht schlecht, als sie beim Betreten des Spielortes ein Hallenfußballturnier anstatt der Landesligapartie vorfanden. Die weiteren Begegnungen wurden planmäßig ausgetragen.
Die Sensationsmeldung des Spieltages kam aus Gardelegen. Das heimische SSJ-Team unterlag dem bis dato sieglosen Tabellenschlusslicht Bernburg mit 80:82.Ohne die Leistungsträger Tony Zielke, Steffen Sowieja und Matthias Koepcke musste sich der Favorit am Ende knapp geschlagen geben. Für Aufsteiger Bernburg keimt nach dem ersten Landesligaerfolg der Saison Hoffnung im Abstiegskampfauf. Die SSJ 93 Gardelegen dürfte sich durch die erneute Niederlage wohl endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben.
Tabellenführer Niederndodeleben hält hingegen weiter Kurs in Richtung Oberliga. In einem zerfahrenen Spiel setzte sich der Gast schließlich mit 78:68 gegen den BBC Stendal durch. Nach dem neunten Sieg im neunten Spiel richten sich die Blicke nun auf das Aufeinandertreffen mit Verfolger MSV Börde in zwei Wochen.
Die TG Schönebeck konnte ihre sechs Spiele andauernde Niederlagenserie im Heimspiel gegen den Burger BV endlich beenden. Das Team um Topscorer Tobias Bauer
Das Spiel-Wochenende in der Landesliga Südost verlief größtenteils so, wie es erwartet wurde. Einheit Weißenfels tat sich in der Offensive gegen den USV Halle II zwar schwerer als sonst, feierte dennoch einen ungefährdeten 74:55-Heimerfolg. Nicht ganz so ungefährdet, aber letztlich sicher, setzte sich der BSV Ammendorf gegen den Halleschen SC III durch. Dank des 67:56-Sieges bleibt Ammendorf die zweite Kraft in der Südost-Staffel.
Zurückgemeldet hat sich der VfB IMO Merseburg. In der Vorwoche noch in Zörbig untergegangen (45:103), standen dem VfB gegen ersatzgeschwächte Wittenberger mehr Alternativen zur Verfügung. Herauskam ein deutlicher 89:65-Erfolg. Bei den Gästen vom MTV war einmal mehr Tobias Puppich mit 42 Punkten überragend. Alles andere als überragend, nämlich katastophal, ist die Heimbilanz von Bastard´s Halle. Die Bastard´s verloren auch das fünfte Heimspiel und bleiben so in akuter Abstiegsgefahr. Bei der 74:83-Niederlage gegen den SV Zörbig führten die Hallenser zur Halbzeit zwar noch, doch das das zumindest bei den Bastard´s kein Garant für Siege ist, zeigt folgende Bilanz: In zehn Saisonspielen ging das Team von Trainer Christian Kainat sechsmal als Führender in die Halbzeitpause. Diese Führung in einen Sieg ummünzen, konnten die Bastard´s aber nur zweimal.
BEZIRKSLIGEN
Am Sonntag startete nun auch die Bezirksliga Nordwest mit der Partie Martineum Halberstadt gegen BG Magdeburg IV in das Kalenderjahr 2011. Der Gast aus der Elbestadt setzte sich erwartungsgemäß mit 69:54 durch. Doch die Halberstädter machten es dem Favoriten nicht leicht und führten zur Halbzeit mit 28:27. Am Ende gewann die BG Magdeburg IV jedoch gewohnt deutlich und thront weiterhin an der Spitze der Tabelle.
NACHWUCHS
Im Nachwuchsspielbetrieb war das Wochende durch die Turniere der mitteldeutschen Ligen geprägt. Bei den 15 jährigen Mädchen unterlag das, vom USV betreute, Hallenser
Team Jena mit 43:48. Die Hallenserinnen gaben in diesem Spiel ihren 14 jährigen vorrangig die Einsatzzeiten. In “voller” Besetzung schlug Halle Chemnitz mit 95:45.
Jena setzte sich ebenfalls gegen Chemnitz mit 63:57 durch und behauptete nach zwei Turnieren die Tabellenführung vor Chemnitz und Halle.
Die 14 jährigen Jungen spielten in zwei Staffeln in Halle und Leipzig. Der USV Halle gewann gegen BV Chemnitz 99 und unterlag TuS Jena mit 47:80. Das Ergebnis vom Spiel Chemnitz gegen Jena, sowie die Ergebnisse aus Leipzig (mit HSC96) wurden nicht gemeldet.
In der BVSA- Liga w13 festigte USV Halle in Osterwieck mit dem 79:62 Sieg den zweiten Tabellenplatz. Spitzenreiter SV Halle gewann bei den 17 jährigen Mädchen mit 119:26 gegen Ortsrivalen USV Halle.
In der U16 erweitern die Teams ihren Spielverkehr mit einer zusätzlichen Pokalrunde. USV Halle gewann gegen HSC96 mit 78:61. Das Spiel Baskets Wolmirstedt gegen MBC muss erneut verlegt werden.
Wollt auch ihr helfen zu berichten? Dann Mail an presse@bvsa.de

BUNDESLIGEN
In der Beko BBL tritt am Sonntagnachmittag der Mitteldeutsche Basketball Club gegen die Eisbären Bremerhaven an. Im Hinspiel Anfang Oktober musste sich das Harmsen-Team mit 78:86 geschlagen geben.In dieser Woche waren die Trainingsbedingungen für das Harmsen-Team nicht optimal, da die Stadthalle Weißenfels wegen drohender Überflutung gesperrt war. Das Bundesliga-Team musste in der ganzen Woche in einer Ausweichhalle trainieren. Dennoch werden die Wölfe mit ganzer Kraft um den zweiten Auswärtserfolg der Saison kämpfen.
Nach über einem Monat Pause geht für die Halle Lions (5-7) am kommenden Samstag im Spiel gegen HELI Donau-Ries (9-4) der Kampf um Punkte für die Playoffplätze in der DBBL wieder los. Mit dabei sind zwei neue Gesichter: Tamara Tatham, die schon in der Saison 2008/09 in der Saalestadt aktiv war und Joanna Rhoads, der 1,63m-Floh und neuer Kopf der Löwinnen sollen für eine gute Rückrunde sorgen.
Gegen Donau-Ries gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten, denn vier HELI-Spielerinnen haben eine Vergangenheit in der Saalestadt: Amanda Rego, Jenny Sommer, Sabine Loewe und Dorothea Richter.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
In der NBBL hat der MBC (0-8) den Spitzenreiter Funkwerke Jena (7-1) zu Gast. Realistisch betrachtet müßte das Ziel sein, ein gutes Spiel zu zeigen. Ein Sieg gegen die Jenenser dürfte kaum im Bereich der Möglichkeiten des MBC-Teams liegen.
Anders ist die Situation in der WNBL. Für das Team der Halle Lions geht es um die Sicherung eines Play- off- Platzes. Dazu ist ein Sieg gegen die Achtplazierten aus Weiterstadt nötig und auch möglich. Die Hallenserinnen möchten sich auch für die Niederlage in der ersten Runde revanchieren.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren erwartet die BSW Sixers (6-5) ein kniffliges Heimspiel. Mit der SG Wolfenbüttel (7-4) kommt ein spielstarker Gegner inklusive Top US-Guard John Rodgers in die Ballsporthalle. Die Gastgeber müssen auf den erkrankten Guard Mathias Haut verzichten, die Gäste stapeln tief. “Die Sixers haben viel Qualität im Team, es müsste schon alles passen, um zu gewinnen”, glaubt SG-Trainer Thorsten Weinhold, dessen Team in dieser Saison erst einen Auswärtssieg landen konnte.
Beim ersten Rückrundenspiel der BG Magdeburg (4-7) geht es gegen den VfL Stade (7-4), der zusammen mit drei punktgleichen Mannschaften ein Verfolgerquartett auf die BG 74 Göttingen bildet. Von der Stärke des Gegners konnten sich die Febro Eagles bei der 64:70 Hinrundenniederlage in Stade überzeugen. Das Spiel wird durch den verletzungsbedingten Ausfall der Topspieler Derrik Stevens (Muskelfaserriss) und Volodymyr Ivanov (Bänderverletzung) auf Adlerseite schon vor dem Beginn überschattet.
In der 1.Regionalliga der Damen sollte die Siegesserie der zweiten Damen des SV Halle auch am Wocheenende halten. Der Tabellenvierte aus Halle hat das auf Platz acht liegende Team von Alstertal-Langenhorn zu Gast. Die Hamburgerinnen haben nicht mehr die Stärke vergangener Jahre. Im Vorspiel zum Bundesligaspiel könnte es am Sonnabend abermals einen halleschen Erfolg geben.
In der 2. Regionalliga West müssen die Aschersleben Tigers (9-2) zum Start der Rückrunde im Sonntagsspiel bei der SG Braunschweig II (4-7) antreten. Nach dem überzeugenden Erfolg gegen die Hannover Korbjäger gilt es für die Vorharzer nun am Sonntag und in den zwei Wochen danach gegen Teams aus der unteren Tabellenregion Pflichtsiege einzufahren, bevor sich am 5. Februar die TSG Westerstede im Ballhaus vorstellt.
In der 2.Regionalliga Ost geht es für den Halleschen SC 96 (8-3) beim Spitzenspiel nach Brandenburg zum Tabellenführer des RSV Eintracht Stahnsdorf II (9-2). Die Bundesligareserve gewann das Hinspiel in der Burgstrasse souverän mit 78:62 und fügte den Hallensern eine ihrer zwei frühen Niederlagen zu, bevor sie zu einem fulminanten 8-1 Zwischenspurt ansetzten. Und genau davor haben die Stahnsdorfer erheblichen Respekt: „Halle ist zurzeit das Team der Stunde. Sie sind eine erfahrene und körperlich große Truppe”, lässt sich der RSV Trainer Meißner auf der Homepage des Vereins zitieren. Die Chancen auf einen Auswärtssieg erhöhen sich durch die Tatsache, dass der Tabellenführer einige Leistungsträger für die erste Mannschaft abstellen muss und deshalb besonders am Brett an Größe einbüßen muss.
Die Stundenten vom Delphi USV Halle (4-7) absolvieren am Samstag ihr zweites Auswärtsspiel in Folge und das bei der BG aus Zehlendorf (7-4). Im Hinspiel konnten die Berliner durch einen knappen 81:78 Auswärtssieg zwei Punkte aus der Saalestadt entführen. Die Chancen auf eine erfolgreiche Revanche für die Hinspielniederlage stehen nicht so gut für den USV, denn die BG Zehlendorf ist auf heimischem Parkett noch unbesiegt. Hoffnung macht jedoch das Blitz-Comeback von Center Thomas Mähne.
OBERLIGA
In der Oberliga der Männer geht es am 14. Spieltag langsam aber sicher ums Eingemachte. Der Hallesche SC 96 II (4-8) empfängt am Samstag den Playoff-Kandidaten VfL Kalbe/Milde (8-5). Während die Hallenser mit zwei Siegen Vorsprung auf die Abstiegsränge dastehen, geht es bei den Kalbensern hauchdünn zu. Mit einem Sieg bleiben sie weiterhin im Rennen um einen der drei Plätze hinter Spitzenreiter Bodfeld Baskets Oberharz.
Zum ungeschlagenen Tabellenführer BBO (13-0) müssen die Justabs Donkeys Halle (8-5) reisen. “Wir machen da weiter wo wir aufgehört haben und haben nicht vor unsere Siegesserie noch einmal reißen zu lassen”, prognostiziert BBO-Manager Christian Schäfer den restlichen Saisonverlauf seiner Mannschaft. Ob die Donkeys eine Chance haben, wird am Samstag auf dem Feld beantwortet.
Zwei Punkte Luft nach unten und oben. Der BC Anhalt (6-7) steht momentan isoliert in der Mitte der Tabelle und könnte mit einem Heimsieg gegen die Baskets Wolmirstedt (8-5) den Anschluss an die Playoff-Ränge verkürzen. Das Hinspiel ging mit 86:51 sehr deutlich an die Baskets.
BG Aschersleben II (1-11) fährt zum BBC Halle (4-9) und greift wohl nach dem letzten Strohhalm, um den sicheren Abstieg noch zu vermeiden. Die BG Magdeburg II (2-11) muss sich gegen die BSW Sixers II (10-3) schon in Galaform präsentieren, um eine realistische Siegchance zu haben.
In der Oberliga der Damen steht nur ein Spiel auf dem Plan. Es trifft Spitzenreiter USC Magdeburg auf den Tabbellensechsten USV Halle II. Die Punkte dürften in Magdeburg bleiben.
LANDESLIGEN
Nach einem gelungenen Start in die Rückrunde, stehen in der Landesliga Nordwest auch am kommenden Wochenende spannende Partien auf dem Spielplan.
Den Anfang macht der Tabellenführer aus Niederndodeleben (8-0). Die Mannschaft von Trainer Andreas Baudach gastiert beim BBC Stendal (4-4). Der Gastgeber hofft auf den Überraschungserfolg. Diese Hoffnung könnte jedoch schnell zerstört werden. Vorausgesetzt der TSV wiederholt die starken Auftritte der Hinrunde.
In Schönebeck treffen die heimischen Ballers (2-6) auf den Burger BV (1-7). Die von Personalproblemen geplagte TG, findet sich nach einem ordentlichen Saisonstart mittlerweile im Keller der Tabelle wieder. Im Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Burg möchte die Mannschaft nun endlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden und die Niederlagenserie von sechs verlorenen Spielen beenden.
Nach den ersten Begegnungen der Saison wurde das SSJ-Team aus Gardelegen (6-3) von einigen „Experten”, bereits als Aufstiegsfavorit Nummer eins gehandelt. Der Favoritenstatus der Altmärker relativierte sich rasch, durch zuletzt drei Pleiten in Folge. Im Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht Bernburg (0-6) soll nun zurück in die Erfolgsspur gefunden werden.
Ein echter Leckerbissen erwartet die Zuschauer am Sonntag. In der Landeshauptstadt stehen sich die BG Magdeburg III (5-3) und der MSV Börde (7-2) gegenüber. Oberliga-Absteiger Börde peilt nach den überzeugenden Auftritten der jüngsten Vergangenheit den direkten Wiederaufstieg an. Ein Erfolg gegen die erfahrenen BG-Oldies wäre zur Erreichung dieses Ziels zwingend notwendig.
Keine Liga in Sachsen-Anhalt ist ausgeglichener als die Landesliga Südost. An diesem Wochenende fällt es besonders schwer, Favoriten in den vier anstehenden Partien zu bestimmen. Am leichtesten fällt es noch beim Aufeinandertreffen zwischen Einheit Weißenfels und dem USV Halle II. Weißenfels ist schlichtweg das Maß der Dinge und wird auch gegen die USV-Talente nicht stolpern.
Schwerer ist da die Prognose bei den übrigen Spielen. Der BSV Ammendorf dürfte gegen den Halleschen SC III aufgrund des Heimvorteils leicht favoisiert sein. Dass das Spiel in der eigenen Halle nicht unbedingt von Vorteil sein muss, beweisen in dieser Spielzeit Bastard´s Halle und der VfB IMO Merseburg. Die Bastard´s haben bisher jedes ihrer Heimspiele verloren. Die Bilanz von Merseburg ist mit einem Erfolg in vier Spielen auch nicht viel besser. Daher dürften die Gastmannschaften Wittenberg (in Merseburg) und Zörbig (in Halle) durchaus gute Chancen auf Auswärtspunkte haben.
BEZIRKSLIGEN
Mit der Begegnung Martineum Halberstadt (2-2) gegen BG Magdeburg IV (4-0) beginnt die Rückrunde in der Bezirksliga Nordwest. Die ungeschlagenen Elbestädter gehen als klarer Favorit in die Partie. Denn bereits im Hinspiel (79:49) zeigte sich die klare Dominanz der Magdeburger.
NACHWUCHS
Bei den Jungen und den Mädchen treffen Sonntag in den Mitteldeutschen Ligen unsere Vertreter auf die Teams aus Sachsen und Thüringen. In Halle in der Sporthalle der Kaserne ” D. Erxleben” in Dölau spielen am Sonntag die m14-Mannschaften von USV Halle, TuS Jena und Chemnitz 99. In der Sporthalle des USV spielen Sonnabend die U15 Mädchen des USV Halle, Chemnitz und Jena. Die Jungen des HSC 96 spielen in einer anderen Gruppe in Leipzig mit USC Leipzig und BIG Gotha.
Bei den Mädchen U17 spielen am Sonnabend 11.00 in der Burgstrasse in Halle Spitzenreiter SV Halle gegen den Tabellenzweiten USV Halle.
SC Osterwieck empfängt bei den 13 jährigen Mädchen den USV Halle und möchte den ersten Sieg landen.
Am Wochenendpreview arbeiteten mit: Thomas Weidig, Thomas Schaarschmidt, Peter Bogel, Marcus Bräuer, Anna Blumtritt, Gunter Schmidt und Daniel George. Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !
Die Schiedsrichterkommission weißt noch einmal darauf hin, dass die Blocktermine bis zum 18. Januar für die Ansetzungen im Februar in TeamSL einzutragen sind. Danach werden die Ansetzungen durch Max Hahnel gemacht. Blocktermine können dann nur noch eingetragen werden, wenn an diesem Tag noch keine Ansetzungen für den Schiedsrichter hinterlegt worden sind. Nach der Bekanntgabe der Ansetzungen ist jeder Schiedsrichter verpflichtet die Spiele zu bestätigen und wahrzunehmen. Sollte ein Spiel nicht wahrgenommen werden können, ist es nicht gestattet die Spiele einfach an den Ansetzer zurückzugeben. Es ist bei Rückgabe ein Ersatzschiedsrichter zu benennen, welcher vom Ansetzer akzeptiert wird. Erst bei Änderung der Ansetzung in TeamSL gilt die Rückgabe als gestattet. Desweiteren ist zu beachten, dass kurzfristige Ansetzungen bis Mittwoch vor dem Wochenende per TeamSL gemacht werden können.
Sven Rosenbaum, Schiedsrichterwart
In Schiedsrichter, Verbandsnews, allgemeine News

MBC sitzt auf dem Trockenen

Die Weißenfelser Stadthalle ohne Parkett
Die akute Hochwasserlage in einigen Teilen Sachsen-Anhalts beeinflusst auch das Basketball-Geschehen nachhaltig. So entschied die Weißenfelser Satdtverwaltung Anfang der Woche, aufgrund einer möglichen Überflutung das Parkett aus der Stadthalle zu entfernen. Das betraf sowohl den Grundbelag, als auch das Extra-Spielparkett, auf dem Beko BBL Erstligist Mitteldeutscher BC seid dieser Spielzeit seine Begegnungen austrägt. “Eine völlig richtige Maßname”, meint MBC-Geschäftsführer Martin Geissler, “niemand würde es verstehen, wenn man das Parkett drin gelassen hätte und dann bei einer Überflutung zerstört worden wäre.”
Für den MBC hat das fehlende Parkett jedoch noch eine andere Auswirkung: Das Training des Bundesligisten findet zur Zeit in der altehrwürdigen Schlossgarten-Sporthalle statt. Wegen des Schulsportes kann das Team von Trainer Björn Harmsen dort jedoch meist nur einmal pro Tag eine Übungseinheit absolvieren - nicht gerade ideal für den im Abstiegskampf steckenden MBC. Doch man bleibt gelassen. “Es kann ja niemand etwas für diese Situation”, meint Martin Geissler, “wir hoffen einfach dass das Parkett bis zu unserem nächsten Heimspiel am 5. Februar wieder drin ist.” Aktuelle Infos zur Lage finden sich auf der Facebook-Seite des MBC.
Nehmt die Pfeife in die Hand!
Um dem drohenden Schieri-Notstand entgegenzutreten, hat die Schiedsrichterkommission bereits den zweiten Sonder-Lehrgang während der Saison ins Leben gerufen. Nachdem bereits vor einigen Wochen im Bereich Süd ausgebildet wurde, hoffen die Verantwortlichen nun im Sinne aller Beteiligten auf einen Lehrgang im Norden. Der soll am 12./13. Februar steigen - doch bisher sind erst fünf Teilnehmer gemeldet. “Vier, fünf mehr sollten es schon noch sein”, meint Schieri-Chef Sven Rosenbaum
Also, dann hier noch einmal alle Fakten und die dringende Bitte: Denkt noch einmal nach, ob ihr nicht doch jemand für die Pfeife habt. Wir brauchen sie dringend: Teilnahmegebühr für ersten Teilnehmer des Vereins 25 € (statt 35 €), jeder weitere Teilnehmer des Vereins 20 €. Das beinhaltet die theoretische und praktische Ausbildung durch erfahrene Schiedsrichter des Landesverbandes, sowie die schriftliche Prüfungsabnahme und Lizenzausstellung. Weitere Kosten fallen für die notwendige Literatur in Höhe von 9 € an. Im Angebot gibt es dann auch eine Pfeife mit Schnur für 8 €. Weitere Infos und Anmeldungen per Mail bei Sven Rosenbaum.
Zurück auf dem Feld

T. Mähne
Es war die überraschendste Statistik des gesamten Wochenendes: Im Zweitregionalligaspiel Empor Berlin gegen den Delphi USV Halle, dass die Hallenser 75:82 verloren, erzielte Thomas Mähne 6 Punkte. Doch es war nicht die Anzahl der Zähler, die auffiel, sondern die Tatsache, dass er überhaupt auf dem Feld stand. Anfang November hatte sich Mähne in einem Auswärtsspiel des Delphi USV schwer verletzt - mit niederschmetternder Diagnose: Kreuzband und Außenband im linken Knie gerissen. Logische Folge: Saisonaus genau wie einige Wochen zuvor schon für Bruder und Teamkollege Stefan Mähne.
Die Rückkehr des 30-Jährigen hat nun jedoch weniger etwas mit einer Blitzheilung als mit medizinischen Umständen zu tun. “Ich habe mittlerweile 21 Jahre Leistungssport auf hohem Niveau betrieben”, sagt Mähne, “das gepaart mit Größe und Gewicht hat die Knochen stark geschädigt.” Deshalb rieten die Mediziner dazu, zunächst erst einmal abzuwarten, ob das Kreuzband ersetzt werden soll. “Momentan spiele ich ohne Kreuzband und teste mich aus, wie es geht”, sagt der Hallenser, “Ende Februar will ich mich dann endgültig entscheiden.” Der Auftakt in Berlin zumindest machte Mut. Wünschen wir Thomas alles Gute.
Clip der Woche
Wer am 6. Januar zum BVSA All Star Tag nicht in Aschersleben verweilte, der verpasste nicht nur ein spannendes Spiel, das nach Verlängerung entschieden wurde, sondern auch noch einen spektakulären Dunkingcontest. Die komplette Dunking-Session aus der Sicht eines Zuschauers. Und übrigens - nächste Woche gibt es dann auch endlich die Fotogalerie vom Event.
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt und Thomas Weidig zusammen.

Die Verbundenheit von Danny Schwarz zum Basketball ist gerade volljährig geworden - er fing vor 18 Jahren an. Den ersten Kontakt gab es damals in der Schule, die übrigens den gleichen Namen trägt wie sein Heimatverein: Martineum Halberstadt. Bevor er im Jahr 2001 dem Team des SC Osterwieck beitrat, spielte er vorwiegend auf dem Freiplatz. Ein Jahr später wurde in Halberstadt die Abteilung Basketball geründet, in der er seitdem aktives Mitglied ist. Als Vater wünscht sich der Teilnehmer des Dreiercontests beim “BVSA All Star Tag 2011″, dass sein einjähriger Sohn irgendwann einmal die gleiche Leidenschaft für Basketball entwickelt wie er selbst.
Warum ich den Ball in die Hand genommen habe
Weil die Basketballhalle - zum Glück - gerade zur rechten Zeit geöffnet hatte, sonst wäre ich bei irgend einem anderen Sport gelandet.
Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
“Danny, du musst beim Korbleger höher springen!” Wer mich kennt, der weiß wozu das führte ![]()
Mein erstes Spiel
Ich glaube das war bei einem Schulturnier in Harzgerode. Ich hab am Ende sogar einen Korb geworfen, leider blieb das der einzige erfolgreiche Wurf an diesem Tag für mich.
Das liebe ich am Spiel
Wenn der Film, der drei Sekunden vorher in meinem Kopf abläuft, dann auch auf dem Feld wahr wird.
Das ärgert mich
Eine schlechte Einstellung und wenn ein talentierter Spieler einfach nicht den nötigen Biss hat.
Das sagt mein Gegenspieler über mich
„Sag mal, warst du schon immer so schnell?“ Das ist aber bereits ein paar Jahre her. Was man heute über mich sagt, weiß ich nicht.
Ich würde gern mal auflaufen mit
Woody Harrelson, Wesley Snipes, Andre 3000 und Will Ferrell
Mein Dreamcourt
Ich mag Hallen mit echtem Holzparkett.
Dann höre ich auf
Das habe ich nicht vor.
Meine All Time Starting Five
Jason Kidd, Ray Allen, Robert Horry, Charles Barkley, Hakeem Olajuwon
In MyBall wird unregelmäßig an Dienstagen ein Spieler oder eine Spielerin aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Bundesliga.
Bisher erschienen in der Serie MyBall:
Wayne Bernard - Luisa Blume - Christoph Bösener - Marcus Bräuer - Matthias Brucksch - Jannis Cziommer - Frieder Diestelhorst - Martin Dvorák - Alexander Göpel - Achim Grossmann - Laura Hebecker - Christian Höse-Uth - Benjamin John - Jens Kettmann - Thomas Kudrisch - Torsten Lenk - Sascha Leutloff - Steffen Müller - Franziska Richter - Lutz Rütter - Siegfried Scherpiet - Stefan Schmitt - Jörg Soyk - Max Streblow - Robert Uther - Pascale van Wees - Kevin Weber - Uwe Zimmermann
Bisher erschienen in der Serie MyCall:
Sebastian Günther - Christian Hessler - Christian Klaus - Marcel Löffler
Bisher erschienen in der Serie MyCoach:

BUNDESLIGEN
In der Beko BBL grüßt beim Mitteldeutschen BC das Murmeltier. Sein Name: Alba Berlin. Nachdem die Wölfe erst am Mittwochabend ihr Hinrundenspiel in Berlin nachholten - und verloren - müssen sie nun zum Rückrundenstart daheim gegen die Hauptstädter antreten. Die Fans in der Weißenfelser Stadthalle könnten dabei das Debüt von Alba-Rückkehrer Heiko Schaffartzik erleben, der in dieser Woche zu Alba wechselte.
In der DBBL wird noch nicht wieder gespielt, aber im Einsatz sind die Halle Lions trotzdem. Die Löwinnen werden am Sonntag von 19 Uhr bis 20 Uhr beim “Sputnik Buntfunk” imRadio bei MDR Sputnnik zu hören sein und sowohl Wissenswertes, als auch Lustiges aus dem Alltag von Basketballbundesliga-Spielerinnen berichten.
NACHWUCHSBUNDESLIGEN
Nach der dreiwöchigen Winterpause geht es für die U19-Mannschaft des Mitteldeutschen Basketball Clubs in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga weiter. Zum Rückrundenauftakt reisen die Wölfe am Sonntag nach Hamburg und treffen dort auf den Tabellensechsten Bramfelder SV.
Die jungen Wölfe haben sich für die Rückrunde in erster Linie vorgenommen, den Rückstand auf die gegnerischen Teams zu verkürzen und somit die Partien länger ausgeglichen zu gestalten. Dass das Team über Talent verfügt, zeigt auch die Nominierung der beiden Guards Leonidas Papaleonidas (Delphi USV Halle) und Yann Medau (BG Magdeburg) für das BVSA All Star Game.
REGIONALLIGEN
In der 1. Regionalliga der Herren treffen am letzten Spieltag der Hinrunde, dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2011, die punktgleichen Tabellennachbarn Febro Eagles Magdeburg (3-7) und VfB Hermsdorf (3-7) am Samstag aufeinander.
Eagles Coach Michael Opitz hat Respekt vor den Berlinern und da einige seiner Spieler über die Weihnachsttag nicht wie erwartet trainiert haben, hat er das Training entsprechend dosiert. Es wurde am Feiertag (6.Januar) zweimal trainiert, so dass Michael Canty und Stefan Ahrens auf ihren Einsatz beim All Star Game in Aschersleben verzichten mussten.
Nach längerer Verletzungspause meldet sich Sascha Pöllnitz wieder einsatzfähig. Der erfahrene Derrek Stevens steht bis zum Saisonende im Aufgebot der Febro Eagles und wird für erhöhte Korbgefahr sorgen.
Die BSW Sixers (5-5) beginnen das neue Spieljahr mit einem Heimspiel gegen den ASC Göttingen (3-8). Über die Weihnachtspause trennten sich die Sixers von Hanno Freimuth und Sebastian Harke. Dafür kehrt nach seinem Auslandsaufenthalt Mathias Haut wieder in den Kader zurück.
In der 1.Regionalliga der Damen sind die jungen Löwinnen am Samstag wieder in Aktion. Der SV Halle II (5-4) hat am Samstag den 1. SC Norderstedt (4-5) zu Gast. Nach drei Siegen in Folge befinden sich die Damen des SV Halle im Aufwind und können sich mit einem Sieg ans obere Tabellendrittel schieben.
In der 2. Regionalliga West müssen die Aschersleben Tigers (8-2) gleich im ersten Spiel des neuen Jahres Farbe bekennen. Nur zwei Tage nach dem All Star Tag laufen sie zum Abschluss der Hinrunde im Ballhaus gegen den Tabellenvierten Hannover Korbjäger (8-2) auf. Der reist mit nicht weniger als vier Amerikanern im Kader an und glaubt an seine Chance. “Unser Vorteil könnte sein, dass Aschersleben eine eher angriffstarke Mannschaft ist und wir eher aus der Verteidigung agieren”, glaubt Korbjäger-Trainer Thorsten Freiheit. Nur wer im Duell der besten Defense (Hannover) gegen die beste Offense (Aschersleben) die Oberhand behält, bleibt an den beiden Spitzenteams der Liga aus Bürgerfelde und Westerstede dran.
In der 2.Regionalliga Ost geht es nach einer dreiwöchigen Weihnachtspause für den Delphi USV Halle (4-6) an diesem Wochenende endlich weiter. Die Mannschaft von Trainer Florian Pätzolt ist am Samstag beim Tabellensechsten Empor Berlin (5-5) zu Gast und will dort mit einem Sieg einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt unternehmen.
Der Hallesche SC 96 (7-3) empfängt am Samstag in der heimischen Burgstrasse den Friedenauer TSC (1-8). Die drei BVSA All Stars des HSC 96 konnten am Donnerstag schon einen Sieg mit ihrem “Team Weiß” einfahren und sollten das gegen den Drittletzten der 2. Regionalliga auch wiederholen können.
OBERLIGA
In der Oberliga der Männer steht besonders das Duell zwischen den Baskets Wolmirstedt (7-5) und dem VfL Kalbe/Milde (8-4) im Blickpunkt. Sechs Spieltage vor Saisonende könnte eine Niederlage die Baskets als Vizemeister des Vorjahres im Kampf um die Play-offs schon gefährlich ins Hintertreffen geraten lassen. Ein Sieg dagegen macht den Vierkampf um die drei noch offenen Plätze noch spannender.
Das restliche Führungsquartett steht dagegen vor vermeintlich einfachen Aufgaben. All Star Game Topscorer Everage Richbardson reist nur 48 Stunden nach seinem Auftritt erneut ins Ascherslebener Ballhaus und düfte dort mit seinen Teamkollegen der Bodfeld Baskets Oberharz (12-0) wenig Probleme mit dem Tabellenletzten BG Aschersleben II (1-10) haben.
Verfolger BSW Sixers II (9-3) empfängt den Halleschen SC 96 II (4-7), Justabs Halle (7-5) läuft gegen die BG Magdeburg II (2-10) auf. In Dessau duellieren sich der BC Anhalt (5-7) und der BBC Halle (4-8) im gesicherten Mittelfeld.
In der Oberliga der Damen steht der siebte Spieltag an. Die Frauen vom USV Halle II (2-5) empfangen die Thüringerinnen von den Laydybaskets Jena (3-4). Mit einem Heimsieg könnten die Hallenserinnen mit ihrem Gegner gleich ziehen und sich weiter nach oben arbeiten.
Zur Mittagszeit treffen in Sandersdorf die heimischen BSW Sixerinnen (5-2) auf den Pokalhalbfinalisten Justabs Halle (5-1). Ob Franziska Richter von den BSW Sixers ihren hervorragenden Auftritt während des BVSA All Star Games in Aschersleben wiederholen wird, steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass sie sowohl singen als auch Basketball spielen kann und mit ihrem Team versuchen wird, den Tabellenzweiten zu besiegen.
LANDESLIGEN
Nach einer ereignisreichen Hinrunde startet die Landesliga Nordwest am Wochenende in das Kalenderjahr 2011. Die anstehenden Begegnungen lassen auf einen spannenden Spieltag hoffen. Im Topspiel empfängt der MSV Börde (6-2) das SSJ-Team aus Gardelegen (6-2). Das Aufeinandertreffen der punktgleichen Tabellennachbarn besitzt bereits wegweisenden Charakter, denn nur dem Sieger wird es gelingen, den Anschluss an Tabellenführer Niederndodeleben nicht zu verlieren.
Die in der Hinrunde von Verletzungssorgen geplagte TG Schönebeck musste in der Winterpause den nächsten Rückschlag einstecken. Mit Tom Wehrmann, welcher die Ballers aus beruflichen Gründen verlässt, geht den Schönebeckern der nächste lange Kerl verloren. Dem Team von Trainer Norman Käselitz bleibt nun jedoch eine Woche mehr Zeit, um den Ausfall zu kompensieren. Denn das Spiel gegen die Bernburg Baskets wurde abgesagt, da die Saalestädter ihre Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückziehen.
Routine pur heißt es am Samstag im Spiel SV Eintracht Hohenwarthe (3-4) gegen BG Magdeburg III (4-3). Beide Mannschaften stehen altersmäßig an der Spitze der Tabelle. Folglich werden Freunde des gepflegten Halbfeldbasketballs bei dieser Partie mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen.
Als Abschluss des Spieltages reist der BBC Stendal (3-4) zum Burger BV (1-6). Die Rollen sind klar verteilt. Während der Gast aus Stendal als Favorit gilt, bleibt den Burgern erneut nur die Außenseiterrolle.
In der Landesliga Südost geht es ebenfalls wieder mit einem vollen Programm zur Sache. Denn dort spielt die BBC-Reserve gegen Spitzenreiter Weißenfels, die USV-Reserve empfängt Bastard´s Halle, der BSV Ammendorf ist in Wittenberg zu Gast und Zörbig bekommt es mit dem VfB IMO Merseburg zu tun.
BEZIRKSLIGEN
Updates liegen noch nicht vor
NACHWUCHS
Updates liegen noch nicht vor
Am Wochenendpreview arbeiteten mit: Thomas Weidig, Thomas Schaarschmidt und Daniel George. Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !

Zum fünften Mal traf sich am Donnerstag der Basketball Verband Sachsen-Anhalt (BVSA) zu seinem All Star Tag - diesmal in der Ballhaus-Arena in Aschersleben. Nach Sandersdorf (2007, 2008), Magdeburg (2009) und Halle (2010) war die Stadt im Vorharz damit zum vierten Ausrichterort des BVSA-Jahreshöhepunktes.
Wunsch geht in Erfüllung
Im besonderen Fokus des gesamten Tages stand dabei das All Star Game der 25 besten Basketballer des Landes Sachsen-Anhalt. Mit 108:105 nach Verlängerung setzte sich dabei das Team Weiß gegen die Mannschaft in der bunten Spielkleidung durch. „Wir hatten den Plan, dass das Spiel in die Verlängerung geht”, verriet Nandor Kóvàcs, Trainer vom siegreichen Team, „dass der Wunsch dann aber in Erfüllung geht, war am Ende aber sehr knapp.”
Nach ausgeglichenem Spielverlauf hatte sich das Team Weiß im letzten Viertel zwischenzeitlich einen Vorsprung von über zehn Punkten erarbeiten können. Nach der Aufholjagd des von Holger Neubert (Bodfeld Baskets Oberharz) gecoachten Teams war es Lokalmatador Steffen Müller (Aschersleben Tigers) vergönnt, mit einem Korbleger bei ablaufender Spielzeit für den 93:93-Ausgleich vor den 550 Zuschauern in der Halle zu sorgen.
Diese hatte allerdings schon am Vormittag ihre Pforten geöffnet. Von 11 bis 15 Uhr war die Ballhaus-Arena fest in der Hand des Basketball-Nachwuchses. Unter der Leitung von Nándor Kovács hatten 22 Kinder ein ausführliches Programm zu absolvieren. Unterstützung erhielt der Coach des Zweitregionalligateams aus Aschersleben von einigen All Star Spieler und zwei Fiba-Schiedsrichtern aus Afrika. Djeri Nourou und Kader Mahamadou waren an diesem Tag als Unparteiische angesetzt, sind in ihrer Heimat auch gleichzeitig Trainer und belegen momentan an der Universität Leipzig einen internationalen Trainerlehrgang. „Es war eine tolle Gelegenheit, unsere Arbeit mit Trainern aus einem anderen Land zu teilen”, freuten sich die beiden afrikanischen Gäste, „man konnte sehen, dass hier gute Nachwuchsarbeit geleistet wurde”, zeigten sie sich von den gesehenen Leistungen des Nachwuchses durchaus begeistert.
Tigers-Spieler wird Dunking-Champion

Dunk Contest: Rolando Little
Doch nicht nur die Kinder in der Ballhaus-Arena, sondern auch einige Trainer des Verbandes hatten mehrere Stationen zu durchlaufen. Die absolvierten im benachbarten Ascaneum einen Trainer-Lehrgang unter der Leitung von Lehrwart Andreas Lau und Landestrainer Christian Steinwerth. Der fand sich kurze Zeit später auf dem Parkett des Ballhauses wieder.
In der Funktion eines von drei Jury-Mitgliedern galt es für ihn, Ascherslebens Vereinsvize André Blechschmidt und Tigers-Spieler Marco Klingberg, den neuen Dunking-Champion zu küren. Nach der Vorrunde hatten sich Justice Nall (Aschersleben Tigers) und Rolando Little für das Finale qualifizieren können. In diesem amerikanischen Duell sollte der Gastgeber am Ende knapp die Nase vorn haben.
Auch im anschließenden All Star Game standen sich die beiden Regionalligaspieler wieder gegenüber. Dort machte Justice Nall gleich mit dem weiter, womit er im vorangegangenen Wettbewerb aufgehört hatte - mit einem Dunking. Auch im weiteren Spielverlauf sollten sie sich ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen bei den erzielten Punkten liefern. Während bei Nall am Ende eine 27 stand, erreichte Little 26 Punkte. In dessen Team Bunt ragte allerdings Everage Richardson (Bodfeld Baskets Oberharz) mit 41 Zählern heraus - sechs Mal war er dabei von der Dreierlinie erfolgreich.
Seine Stärke von der Dreierlinie stellte er auch beim Dreiercontest unter Beweis. Er und sein US-amerikanischer Landsmann Julio Anthony (BSW Sixers) setzten sich in einem siebenköpfigen Bewerberfeld um die Krone des Dreierkönigs durch und duellierten sich während der Halbzeitpause des All Star Games ein weiteres Mal. Mit 22 von 30 möglichen Punkten setzte sich dabei Julio Anthony durch und sorgte dafür, dass nach Elton Coffield zum zweiten Mal ein Sixers-Spieler zum besten Dreierschützen Sachsen-Anhalts wurde.
Lob an den Veranstalter
Während der zweiten Spielhälfte und der fünfminütigen Verlängerung nahm er allerdings wieder auf der Tribüne Platz und musste mit ansehen, wie beinahe Everage Richardson sein Team Bunt in der Verlängerung zum Sieg geführt hätte. Seine dort erzielten zehn Punkte sollten aber nicht reichen. „Trotzdem war er für mich heute der beste Spieler”, zollte Trainer Holger Neubert der Leistung seines Spielers Respekt, „aber das ist in so einem Spiel nicht wichtig. Es war auf jeden Fall eine sehr gelungene Veranstaltung, mit der Aschersleben neue Maßstäbe gesetzt hat.”

Zum fünften Mal trifft sich am Donnerstag - dem Feiertag „Heilige Drei Könige” - der Basketball Verband Sachsen-Anhalt (BVSA) zu seinem All Star Tag - diesmal in der Ballhaus-Arena in Aschersleben. Nach Sandersdorf (2007, 2008), Magdeburg (2009) und Halle (2010) wird die Stadt im Vorharz damit zum vierten Ausrichterortes des BVSA-Jahreshöhepunktes.
Kovács wünscht sich Verlängerung
Im besonderen Fokus steht dabei natürlich das All Star Game der 25 besten Basketballer Sachsen-Anhalts. Die von den Fans in Sachsen-Anhalt gewählten und von den beiden Trainern Nándor Kovács (Team Weiß) und Holger Neubert (Team Bunt) in zwei Mannschaften aufgeteilten All Stars werden nahezu komplett in Aschersleben antreten können. Lediglich Michael Canty (BG Magdeburg, Team Bunt), der sich mit seinem Team auf das wohl schon vorentscheidende Punktspiel gegen den VfB Hermsdorf vorbereiten will und Matthias Koepke (SSJ Gardelegen, Team Weiß), der privat verhindert ist, werden nicht auflaufen. Auch die fünf nominierten US-Profis sind allesamt gesund und munter aus dem Heimaturlaub zurückgekehrt, so dass sich die Fans auf ein spannendes und sportlich hochwertiges Spiel freuen können.

Ort des BVSA All Star Tages 2011 am Donnerstag: Die Ballhaus-Arena in Aschersleben
„Dabei steht zuerst einmal der Spaß im Vordergrund”, meint Holger Neubert, „jeder möchte ein paar spektakuläre Aktionen für die Zuschauer zeigen. Aber da jeder Spieler zuvor ausgewählt wurde und nun zum Kreis der besten Spieler Sachsen-Anhalts gehört, möchte jeder auch zeigen, dass er zurecht hier ist.” Auch Neuberts Gegenüber Nándor Kovács, der als Trainer von Zweitregionalligist BG Aschersleben Tigers die Gegebenheiten vor Ort bestens kennt und in seinem Team auf vier Spieler der Tigers zurückgreifen kann, freut sich auf den Tag der Tage: „Ich würde mir wünschen, dass wir eine Verlängerung zustande bringen, das wäre für alle das Beste. Und da ist es dann auch egal, wer gewinnt.”
Pfeifen werden die Partie zwei außergewöhnliche Schiedsrichter: Djeri Nourou aus Togo und Kader Mahamadou aus dem Niger wohnen derzeit in Leipzig und besuchen an der dortigen Universität einen Trainerlehrgang. Mit der FIBA-Lizenz ausgestattet, pfeifen beide seit einigen Wochen in der Oberliga Sachsen-Anhalt. Nun stehen sie auch beim Jahreshöhepunkt im Fokus.
Mini-Camp startet um 11 Uhr
Doch bevor die All Stars im Scheinwerferlicht das Parkett im Ballhaus zum Spiel betreten, gehört die Halle erst einmal dem Nachwuchs. Ab 11 Uhr findet unter der Leitung von Kovács ein Mini Camp statt, an dem auch viele der All Star Spieler teilnehmen. Interessierte Mädchen und Jungen können sich auch noch spontan zu einer Teilnahme entscheiden, in der Teilnahmegebühr von 5 Euro ist sowohl ein Mittagessen als auch der Eintritt zum All Star Game enthalten. Nicht stattfinden wird dagegen der Schiedsrichter-Lehrgang, für den sich leider zu wenige Teilnehmer interessierten. Dafür aber steigt im Ascaneum wie geplant die Trainerweiterbildung, deren Teilnehmer dann jedoch pünktlich zum Beginn der Aktivitäten im Ballhaus eintreffen.
Neuer Dreier-Champion wird gekürt
Dort wird es ab 15 Uhr richtig zur Sache gehen. Im Kampf um die Dreierkrone treten insgesamt sieben Distanzspezialisten gegeneinander an. Nicht mit von der Partie ist jedoch Titelverteidigerin Michaela Abelova von Damen-Erstligist SV Halle Lions. „Wir haben uns die Entscheidung sehr schwer gemacht”, meint Team-Managerin Cornelia Demuth, „doch durch die Neu-Integration von zwei Spielerinnen ist die Trainingseinheit am Donnerstag ungemein wichtig. Kommendes Jahr aber sind wir ganz sicher wieder mit einer Spielerin dabei.” Damit geht die Krone in diesem Jahr auf jeden Fall an einen männlichen Vertreter.
Favorit dürfte hier ganz sicher Top All Star Everage Richardson sein. Der US-Profi von Oberliga-Spitzenreiter Bodfeld Baskets Oberharz erzielt in dieser Saison im Schnitt fünf Dreier pro Spiel. Interessant wird sein, wie sich in diesem Klassefeld neben den erfahrenen Florian Heinrich (Delphi USV Halle), Ricardo Röxe (Burger BV), Alexander Stolpe (Aschersleben Tigers), Danny Schwarz (Martineum Halberstadt) und Julio Anthony (BSW Sixers) der erst 14-jährige Andreas Obst vom USV Halle schlägt. Obst gilt als eines der größten Talente des Landes und stellte seine Qualitäten zuletzt beim DBB-Leistungscamp des Jahrgangs 1996 unter Beweis.
Nach den Dreierschützen betreten die Dunker das Feld. Ob es zu einem echten Contest kommt, oder einige der US-Profis eine kleine Show bieten, entscheidet sich erst Donnerstag. Brandon Shingles und Justice Nall, die beiden Amerikaner der Aschersleben Tigers, kommen nach der Veröffentlichung ihres Trainingsvideos (links) aber wohl kaum um einen Start herum.
Alba Team tanzt, Band spielt
Ähnlich spektakulär geht es jedoch auch ohne Ball zu. Kein geringeres als das Tanzteam vom Alba Berlin - unbestritten das beste Deutschlands - wird vor und während des Spiels auftreten. Dazu haben die Ausrichter eine Live Band engagiert und vor Spielbeginn ist noch eine weitere große Überraschung versprochen. Was bleibt da noch zu sagen, außer: Wer am Donnerstag nicht ins Ballhaus kommt, der verpasst etwas.
Vorläufiger Zeitplan
11.00 - 12.30 Uhr Mini Camp Teil 1 Ballhaus
11.00 Uhr Trainer Clinic Ascaneum
12.30 Uhr Mittagessen Mini Camp Ballhaus
13.00 - 15.00 Uhr Mini Camp Teil 2 Ballhaus
15.00 Uhr Dreiercontest Vorrunde Ballhaus
15.30 Uhr Dunking Contest Ballhaus
Danach All Star Game 2011 Ballhaus
Austragungsort
Ballhaus Arena Aschersleben
Seegraben 7
06449 Aschersleben
Eintrittspreise
Erwachsene 5 Euro
Ermäßigt 4 Euro