Archive for Dezember, 2010

Landestrainer Christian Steinwerth zieht Bilanz

Freitag, Dezember 31st, 2010

2010-12-31-interview-lt-head

Seit dem 1.1.2010 ist Christian Steinwerth neuer Landestrainer des Basketball Verbandes Sachsen-Anhalt. Der 34-Jährige hat sich als Nachfolger von Martin Dornhoff viel vorgenommen. Zeit, am Ende seines ersten Dienstjahres Bilanz zu ziehen.


Du bist genau ein Jahr an Bord: Siehst du in deiner bisherigen Amtszeit eine positive Entwicklung des Nachwuchses in Sachsen-Anhalt?
Steinwerth:
In einem Jahr kann man zwar etwas, aber eben nicht viel verändern. Es gab ja auch kaum Grund dazu, denn unter Martin Dornhoff war unser Nachwuchs im Leistungssport gut aufgestellt. Dennoch sind wir kleine Dinge angegangen.  Das sind zum Beispiel die Betreuung an der Sportschule und die Förderung im Stützpunktsystem. In den ganz jungen Jahrgängen sind wir mit dem Ministützpunkt des BVSA sehr erfolgreich und konnten so die besten Spieler und Spielerinnen aus den Geburtsjahren 1998/99 und sogar 2000 für eine leistungsorientierte Sicht auf ihren Sport begeistern. Die Aufnahmezahlen an der Sportschule in die Klasse 5-7 belegen das. Für die nächste Zeit ist eine wichtige Aufgabe die Aufstockung unserer Nachwuchsligen, vor allem im weiblichen Bereich. Ich möchte Vereine überzeugen und begeistern, sich den Mädchen mehr und mehr hinzuwenden. Das hätte viele positive Effekte für jeden einzelnen Verein, die es aufzuzeigen gilt.

Ein wichtiger Eckpfeiler im System der Nachwuchsförderung sind die Nachwuchs-Bundesligateams. Warum steht das WNBL-Team der Halle Lions sportlich betrachtet um einiges besser da als das NBBL-Team des Mitteldeutschen BC??
Steinwerth: Ich denke, das ist etwas zu plakativ ausgesagt. Man muss drei Dinge bedenken. Erstens ist es im weiblichen Bereich immer einfacher, Erfolg zu haben. Es gibt einfach weniger Vereine und Teams, die Basketball hier leistungsorientiert betreiben (wollen). Dazu haben wir in Sachsen-Anhalt traditionell einen sehr starken weiblichen Nachwuchs, so dass es beinah „normal” ist.

Das NBBL-Team des MBC muss in dieser Saison deftige Niederlagen einstecken.

Das NBBL-Team des Mitteldeutschen Basketball Clubs muss in dieser Saison deftige Niederlagen einstecken.

Zweitens: Unsere NBBL-Mannschaft spielt in diesem Jahr konsequent mit den jüngeren Jahrgängen. Daher sehen die Ergebnisse deutlicher aus, als vielleicht wirklich notwendig. Da muss man den Verantwortlichen des MBC ein großes Kompliment aussprechen für diese mutige Herangehensweise. Ich glaube, dass gerade die Spieler der Jahrgänge 1993/94 und auch 95 davon profitieren werden. Der MBC verfolgt also eine zukunftsweisende Politik in diesem Jahr.

Drittens: Ein ganz wichtiger Punkt ist die Konzentration an einem einzigen Standort. Hier haben die Mädchen in Halle einen großen Vorteil. Die Jungs rekrutieren sich (zurecht) aus mehreren Vereinen des Landes und können so nur wenig gemeinsam trainieren. Die WNBL hat volle drei Trainingseinheiten in jeder Woche miteinander - das macht sich natürlich schnell bemerkbar. Aber jetzt müssen auch die Mädchen erst einmal beweisen, dass es immer weiter geht mit dieser Entwicklung.

Wenn in einem kleinen Verein ein Spieler besonders hervorsticht und den Willen hat sich weiter zu entwickeln, an wen kann er sich oder sein Trainer wenden?
Steinwerth: Wir wollen versuchen, ein Stützpunktsystem aufzubauen, in dem wöchentlich eine Betreuung durch Verbandstrainer gewährleistet ist. So dürfte gerade bei den Jungs eine flächendeckende Sichtung möglich werden. Damit haben alle Talente einen direkten Draht zu uns als BVSA-Verantwortlichen. Im weiblichen Bereich sind es so wenige Spielerinnen und Vereine, dass eine schnelle Kommunikation quasi immer machbar ist.

2010-12-31-interview-lt-hebecker-neu

DBB C-Kader, EM-Teilnehmerin und WNBL-MVP: Laura Hebecker vom SV Halle.

Außerdem gibt es in jedem Jahr mindestens drei zentrale Sichtungstermine für die Sportschule und die jeweilige Auswahlmannschaft. Diese sind öffentlich ausgeschrieben und entsprechend einfach zu besuchen. Natürlich freue ich mich aber auch über jede persönliche Meldung bei mir oder den beiden Pooltrainern Sandra Rosanke und Sascha Prötzig und wir versuchen, die Wünsche und Erwartungen dann im direkten Kontakt zu treffen.

Warum wird Basketball nur noch an einer Sportschule in Sachsen-Anhalt angeboten und warum sollten junge Talente eher auf die Sportschule wechseln als in ihren Heimatvereinen zu bleiben?
Steinwerth: Wie bei der NBBL/WNBL-Frage bereits erwähnt ist eine Konzentration von Talenten an einem Ort unabdingbar für Leistungsentwicklung. Wir haben uns sehr lange zwei Standorte geleistet und damit sogar den großen erfolgreichen Verbänden widersprochen. Mit der Zeit wurde diese Art der Betreuung aber uneffektiv, so dass eine klare Konsequenz gezogen werden musste. Die wenigen Talente, die wir haben, sollten möglichst oft gegeneinander antreten. Das geht meiner Meinung nach nur durch vier bis sieben gemeinsame Trainingseinheiten jede Woche. Nur so kann ein Spieler immer wieder auch im Training entsprechend Herausforderungen empfinden und sich weiterentwickeln.

Als weiblicher Spitzensport-Standort sind wir zudem von Seiten des DBB und des Landessportbundes dazu angehalten, unsere besten Talente geografisch und organisatorisch nah an den Bundesligastandorten zu konzentrieren.

Um einen guten Nachwuchs im Verein zu haben braucht man gute Trainer. Was müssen interessierte Trainer haben und an wen sollen sie sich wenden, wenn sich weiterentwickeln wollen?
Steinwerth: Ein guter Trainer braucht nur zwei Dinge: Leidenschaft für den Sport und Konsequenz. Damit meine ich, dass ein Trainer vor allem begeistern können muss. Ohne diese Begeisterung wird kein Spieler ihm folgen. Wenn er nicht selber brennt für Basketball, dann kann er das auch nicht von seinen Spielern verlangen.
Konsequenz beinhaltet vor allem eine zielgerichtete Arbeitsweise. Das muss nicht heißen, dass sein Team immer um Platz eins spielen soll. Das kann auch andere Gebiete betreffen wie die Ausbildung charakterlicher Eigenschaften durch den Sport. Aber immer sollte ein Trainer das bei seinen Planungen im Kopf haben. Egal, ob ein Plan für eine Trainingseinheit, für eine Woche oder eben für mehrere Zyklen. Es sollte ein roter Faden zu erkennen sein, der auf ein klares Ziel ausgerichtet ist.
Ein guter Trainer ist also nicht immer nur ein Basketball-Versteher (im leistungssportlichen Sinne), sondern auch immer Pädagoge.

Genau wie Spieler können sich auch interessierte Trainer an mich und unsere Pooltrainer wenden. Die regelmäßigen Fortbildungen des BVSA sind eine weitere Möglichkeit, miteinander ins Gespräch und in Austausch zu kommen. Im Rahmen des angesprochenen Stützpunktsystems kann ich mir eine Art Mentorenprogramm auch für Coaches vorstellen.

Das freiwillige soziale Jahr soll demnächst abgeschafft werden. Siehst du darin ein Problem für unseren Sport?
Steinwerth: Damit fallen uns sehr wichtige Chancen weg. Unsere FSJler haben sehr viel für die Vereine getan, indem sie die Schulen betreut und so neue Mitglieder für den Verein und den Verband generiert haben. Es war zwar immer etwas problematisch, dass ein Ansprechpartner dadurch jährlich ausgetauscht wurde, aber die positiven Effekte haben doch überwogen. Das FSJ hat uns „Vollzeittrainer” in Ebenen erlaubt, die wir nun nicht mehr haben werden.

In einigen Städten des Landes bauen motivierte Leute eine Schulliga auf. Was hältst du von dieser Idee?
Steinwerth: Diese Idee ist eine tolle Sache. Egal, ob es in den Grundschulklassen oder in der Sekundarstufe I passiert. Damit erhalten wir neue Begeisterung für Basketball unter Wettkampfbedingungen. Meist ist es ja so, dass die Spieler in den Schulen fast nie in einem echten Spiel antreten. Aber gerade hier entsteht dieser Funke, der aus einem anfänglichen Hobby einen zielstrebigen Prozess werden lässt. Sport ist immer Vergleich und Kräftemessen. Und nur dadurch bleibt ein Sportler auch auf längere Zeit dabei.

In Basketball News


Große Vorfreude in Aschersleben

Dienstag, Dezember 28th, 2010

2010-12-28-pk-head


Nur noch neun Tage bis zum BVSA All Star Tag 2011 in Aschersleben. Die Vorfreude auf den Jahreshöhepunkt am 6. Januar (Beginn 15 Uhr) war bei der heutigen Pressekonferenz in der “Ballhaus-Arena” in Aschersleben förmlich spürbar. Nachdem bis Ende Dezember  mehr als 500 Fans auf der Internetseite des Basketball Verbandes Sachsen-Anhalt ihre Favoriten ins All Star Game 2011 gewählt hatten, stehen nun auch die beiden Mannschaften fest - sie wurden heute bekannt gegeben.

Der in diesem Jahr neu eingeführte Modus ermöglichte es den beiden Trainern zwei Teams zusammenzustellen. Aus den 25 besten Basketballern des Landes durften Holger Neubert (Bodfeld Baskets Oberharz) und Nándor Kovács (Aschersleben Tigers) jeweils zwölf Spieler in ihr Team berufen. Klar war natürlich, dass beide ihre eigenen Allstars aus Elbingerode und Aschersleben zu sich holen. Kovács kann dabei auf vier seiner Tigers zurückgreifen. Der Rest wurde gleichwertig verteilt und lässt auf ein sehr kurzweiliges und knappes Spiel hoffen.

2010-11-17-vorschau-aschersleben-all-star-tag-logoTeam weiß
Nall, Justice (Aschersleben Tigers)
Shingles, Brandon (Aschersleben Tigers)
Lindenberg, Sebastian (Aschersleben Tigers)
Müller, Steffen (Aschersleben Tigers)
Kairies, Cornell (Hallescher SC 96 II)
Ay, Tobias (Justabs Halle)
Seifert, Raiko (Hallescher SC 96)
Lange, Hendrik (Hallescher SC 96)
Heinrich, Florian (Delphi USV Halle)
Papaleonidas, Leonidas (Delphi USV Halle)
Uth, Philipp (BSW Sixers II)
Koepke, Matthias (SSJ 93 Gardelegen)
Dörfler, Robert (BSW Sixers II)
Trainer: Nándor Kovács (Aschersleben Tigers)

Team bunt

Richardson, Everage (Bodfeld Baskets Oberharz)
Pierre, Daniel (Bodfeld Baskets Oberharz)
Little, Rolando (BSW Sixers)
Ahnsehl, Sascha (BSW Sixers)
Canty, Michael (BG Febro Magdeburg)
Brucksch, Matthias (BC Anhalt)
Berck, Michael (VfL Kalbe/Milde)
John, Benjamin (Baskets Wolmirstedt)
Kettmann, Jens (BBC Halle)
Medau, Yann (BG Magdeburg II)
Lindner, Daniel (TSV Niederndodeleben)
Puppich, Tobias (MTV Wittenberg)
Röxe, Ricardo (Burger BV)
Trainer: Holger Neubert (Bodfeld Baskets Oberharz)

Mit Matthias Koepke und Philipp Uth rutschen dabei zwei nachnominierte Spieler in das “Team weiß” , sie rücken für die verhinderten Lutz Rütter und Thomas Kudrisch nach.

Allstar Tag zum ersten Mal in zwei Hallen

Bereits vor zwei Jahren in Magdeburg waren die Verantwortlichen der Aschersleben Tigers beim All Star Tag zu Gast und bekundeten ihr Interesse an einer Ausrichtung - der Zuschlag wurde aufgrund der sehr guten Infrastruktur schnell erteilt. „Die älteste Stadt Sachsen-Anhalts”, so der Vorsitzende der Aschersleben Tigers Christian Elze, “ist in den letzten Zügen der Vorbereitung und freut sich sehr auf den 6. Januar.”

Der ganze Tag steht im Zeichen des Basketballs und besteht nicht nur aus dem All Star Spiel. Schon am Vormittag ab 10 Uhr rollt der Ball - und das zum ersten Mal in zwei Hallen. In der Sporthalle des Ascaneums werden sich die Schiedsrichter Sachsen-Anhalts zur Weiterbildungsmaßnahme treffen und zur gleichen Zeit besetzen die Trainer an gleicher Stelle ebenfalls einen Schulungsraum.

Anmeldungen für Mini-Camp noch möglich

Die Jugend ist in allen Teilen des Lebens unsere Zukunft, so auch im Basketball. Deswegen gibt es zu jedem All Star Tag auch einen Programmpunkt für die Jugend. Ein Teil der Allstars wird die Kinder in einem “Mini Camp” von 11 bis 15 Uhr im “Ballhaus” betreuen und mit ihnen fast vier Stunden Spaß am Basketball haben. Zum Mini-Camp sind alle interessierten Kinder bis 14 Jahren eingeladen. Für eine Unkostenpauschale von fünf Euro gibt es das Training, eine warme Mahlzeit zur Mittagspause und den Eintritt für das Spiel. Meldungen sind per Mail jederzeit noch möglich.

Lokalmatadoren, Alba-Dance-Team und Ehrenanwurf

Wird in Aschersleben auftreten: Das Alba Berlin Dance Team. //Foto: Camera4

Wird in Aschersleben auftreten: Das Alba Berlin Dance Team. //Foto: Camera4

Auch der Kapitän und dreifache All Star der Aschersleben Tigers freut sich schon sehr auf das Spiel in seiner Heimhalle. „Besonders freue ich mich auf das Duell mit Rolando Little von den BSW Sixers”, so Steffen Müller.

Ein weiterer Lokalmatador ist der 32-jährige Distanzschütze Alexander Stolpe. Er wird beim ersten Zuschauer-Highlight ab 15 Uhr auf dem Parkett des Ballhauses stehen und bei der Suche nach Sachsen-Anhalts bestem Schützen ein Wörtchen mitreden. Das Teilnehmerfeld des Dreier Contests verspricht hohe Trefferquoten jenseits der 6,25m Linie. Neben Stolpe treten Everage Richardson (Bodfeld Baskets Oberharz), Ricardo Röxe (Burger BV), Florian Heinrich (Delphi USV Halle), Julio Anthony (BSW Sixers), Nachwuchstalent Andreas Obst (USV Halle), Danny Schwarz (Martineum Halberstadt) und eine Spielerin von Damen-Erstligist SV Halle Lions gegeneinander an.

Für die Zuschauer zauberten die Ausrichter ein weiteres Highlight aus dem Hut. „Das Dance-Team von Alba Berlin wird auftreten”, freute sich Christian Elze,”und ich hoffe, dass sie die Spieler nicht zu sehr ablenken.” Mit den Tänzerinnen aus der Hauptstadt bekommt der All Star Tag noch einen Tick mehr Flair eines großen Sportevents. „Allein die Alba-Tänzerinnen sind 500 Zuschauer wert”, fügte Thomas Schaarschmidt, der stellvertretende Vorsitzende des BVSA, schmunzelnd hinzu.

Den traditionellen Ehrenanwurf zu Beginn des Spiels wird aller Voraussicht nach der Oberbürgermeister der Stadt Aschersleben vornehmen. “Bei Bedarf bieten wir auch noch ein Training an”, versprach Christian Elze grinsend.

Drei Viertel Show, ein Viertel Kampf

Den Zuschauern soll ein unterhaltsames Spiel geboten werden - mit vielen schönen und hoffentlich auch spektakulären Szenen. Drei Viertel des Spiels wird das auch so sein, doch im letzten Viertel wird dann wie immer um den Sieg gekämpft. „Ich hasse es zu verlieren”, ließ Tigers-Kapitän Müller verlauten,”und vor heimischem Publikum besonders.”

In Basketball News


Der BVSA wünscht Frohe Weihnachten

Freitag, Dezember 24th, 2010

2010-12-24-weihnacht-head

Der Basketball Verband Sachsen-Anhalt wünscht allen Spielern, Trainern, Schiedsrichtern, Helfern, Fans, Sponsoren, Unterstützern und Sympathisanten ein frohes Weihnachtsfest. Nehmt euch die Zeit, mit euren Lieben die Tage zu genießen, und dankbar zu sein, für die Geschenke, die unter dem Baum liegen. Aber auch für die, die uns das tägliche Leben beschert.

Wir sind in Gedanken bei allen denen, die nicht bei bester Gesundheit sind und hoffen, dass sie schon bald wieder in unseren Kreis zurückkehren. Und lasst uns die nicht vergessen, die nicht mehr mit uns feiern können.

Das Jahr 2010 war für den BVSA wieder einmal ein bewegtes. Wir mögen ein kleines Basketball-Land sein, doch das ändert nichts am Hunger nach großen Erfolgen. Wir sind stolz auf zwei Erstligisten, stolz auf Nationalspieler, stolz auf Bundesliga-Schiedsrichter, stolz auf Clubs, die tolle Spieler und Spielerinnen nach Sachsen-Anhalt locken. Wir sind stolz auf neue Mitsreiter und alte Recken. Unser Sport ist am Leben, auch weil jeden Tag überall im Land Menschen sich für ihn aufopfern.

Denkt daran, warum, wir diesen Sport betreiben. Nicht um zu meckern. Oder nur um zu gewinnen. Sondern aus Liebe zum Spiel.

Frohe Weihnachten.

In Basketball News


Richardson wieder der Top All Star

Dienstag, Dezember 21st, 2010

2010-12-21-all-star-haed


Die Basketball-Fans in Sachsen-Anhalt sind sich einig: Wie schon im vergangenen Jahr haben sie den US-Amerikaner Everage Richardson zum Top All Star Sachsen-Anhalts gewählt. Der 25-jährige Spielmacher von Oberliga-Spitzenreiter Bodfeld Baskets Oberharz erhielt im großen Internet-Voting des Landesverbandes BVSA mit Abstand die meisten Stimmen und führt damit die Liste der 25 besten Basketballer des Bundeslandes an, die am 6. Januar 2011 in der Ascherslebener „Ballhaus-Arena” im BVSA All Star Game 2011 auflaufen werde.

Ausrichter stellt Spieler-Quartett

2010-11-17-vorschau-aschersleben-all-star-tag-logoGenau fünf Wochen hatten die Fans Zeit abzustimmen - und taten das so zahlreich wie nie zuvor. „Wir führen jetzt zum fünften Mal ein All Star Game durch und jedes Mal hat der Zuspruch zugenommen”, freut sich BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel, „das zeigt zum einen das Interesse der Fans, zum anderen ist es aber auch ein Beweis, welche Qualität sich mittlerweile in den Mannschaften Sachsen-Anhalts wiederfindet.” Die größte Streitmacht stellt in diesem Jahr der Ausrichter BG Aschersleben Tigers. Der Zweitregionalligist entsendet mit Brandon Shingles, Justice Nall, Steffen Müller und Sebastian Lindenberg gleich vier Spieler in das All Star Game.

„Eigentlich hatten wir eine Begrenzung von nur drei Akteuren pro Mannschaft festgelegt”, sagt Norman Gunkel, „doch bei der überwältigenden Stimmenzahl für die Ascherslebener Spieler haben wir uns entschieden, ihnen noch einen vierten Platz einzuräumen.” Neben dem Tigers-Quartett wurden aus den anderen vier Regionalligateams Sachsen-Anhalts noch Rolando Little und Sascha Ahnsehl (beide BSW Sixers), Raiko Seifert und Hendrik Lange (beide Hallescher SC 96), Michael Canty (BG Magdeburg) sowie Florian Heinrich und Leonidas Papaleonidas (beide Delphi USV Halle) berufen. Lange rückte für den nominierten, aber momentan verletzten Thomas Mähne (Delphi USV Halle) nach.

Ay zum fünften Mal dabei

Das Feld der ebenfalls berufenen Oberliga-, Landesliga und Bezirksliga-Spieler führen Top All Star Everage Richardson und sein Teamkollege Daniel Pierre (Bodfeld Baskets Oberharz) an. Neben dem US-Duo wurden neun weitere Oberligaakteure und vier Spieler aus der Landesliga berufen. Mit dem 34-jährigen Tobias Ay von Oberliga-Aufsteiger Justabs Hallle brachte es dabei ein Spieler fertig, zum fünften Mal in Folge nominiert zu werden. Der Aufbauspieler ist damit der einzige Basketballer, der an allen bisher fünf All Star Games teilgenommen hat.

Trainer müssen nun entscheiden

2010-10-28-iv-neubert-head

Holger Neubert

Spannend dürfte nun werden, in welcher Konstellation die Spieler am 6. Januar in Aschersleben aufeinandertreffen. Erstmals wird dann nämlich nicht mehr geografisch geteilt nach „Nordwest” und „Südost” gespielt, sondern die 26 nominierten Spieler in zwei Mannschaften aufgeteilt. Diese schwierige Aufgabe kommt den beiden All Star Trainern zu, die in der vergangenen Woche vom Vorstand des Landesverbandes berufen worden. Die Wahl fiel dabei auf Nándor Kovács und Holger Neubert.

Während Kovács die erste Männermannschaft von All Star Ausrichter BG Aschersleben Tigers auf den dritten Rang der 2. Regionalliga West mit besten Aufstiegschancen führte, trägt Neubert entscheidenden Anteil am Aufschwung der Bodfeld Baskets Oberharz aus Elbingerode, die sich in dieser Saison anschicken, als Aufsteiger ungeschlagen durch die Oberliga zu marschieren. „Beide haben nicht zuletzt in den vergangenen Monaten ihr Können unter Beweis gestellt”, begründet Norman Gunkel die Wahl, „zudem ist es kein Geheimnis, dass sie für den Basketball brennen.” Kovács sieht die Nominierung als Ehre an. „Das ist auch ein Erfolg für den gesamten Ascherslebener Basketball.” Er und Neubert haben nun eine Woche Zeit, zwei Teams zusammenzustellen. Bis auf die Vorgabe, Spieler aus einer Mannschaft nicht zu trennen, steht es ihnen dabei frei, wie sie diese Aufgabe lösen.

„Es ist ein Experiment”, freut sich Norman Gunkel, „wir sind gespannt, was die beiden sich überlegen.”

Dreiercontest gut besetzt, Dunking wieder möglich

Spannend dürfte auch der traditionelle Dreiercontest werden. Mit Everage Richardson, Andreas Obst (USV Halle) und Lokalmatador Alexander Stolpe (Aschersleben Tigers) stehen bereits drei der sechs Teilnehmer fest. Wie in jedem Jahr, werden zwei weitere Plätze für je einen Spieler und eine Spielerin der beiden Bundesligisten Mitteldeutscher BC (Männer) und SV Halle Lions (Frauen) reserviert. Für den sechsten und letzten Platz sind noch Bewerbungen möglich. Nach einem Jahr Pause könnte zudem der Dunking-Contest ein Comeback feiern. „Wir haben bereits eine qualitativ starke Bewerbung und hoffen noch auf zwei weitere Teilnehmer”, verrät Norman Gunkel.

Großes Mini-Camp am Vormittag

Besonders freuen sich die Organisatoren in Aschersleben jedoch wieder auf das Mini-Camp. Maximal dreißig Kinder im Alter bis 14 Jahre werden am Vormittag gemeinsam von den All Stars trainiert und laufen dann später mit ihnen in die Halle zum großen Spiel ein. Interessierte Kinder können sich jederzeit per Mail unter presse@bvsa.de noch anmelden, der Teilnehmerbeitrag beträgt 5 Euro inklusive einem Mittagessen und Eintritt zum All Star Game. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine parallele Trainer- und Schiedsrichterweiterbildung in der Sporthalle des Ascaneums.

Vorläufiger Zeitplan
11.00 - 12.30 Uhr Mini Camp Teil 1 Ballhaus
10.00 Uhr Trainer Clinic Ascaneum
12.00 Uhr Schieri Clinic Ascaneum
12.30 Uhr Mittagessen Mini Camp Ballhaus
13.00 - 15.00 Uhr Mini Camp Teil 2 Ballhaus
15.00 Uhr Dreiercontest Vorrunde Ballhaus
15.30 Uhr Dunking Contest Ballhaus
Danach All Star Game 2011 Ballhaus

Nominierte Spieler / Regionalliga
Nall, Justice (BG Aschersleben Tigers, 2. RL West) 22 Jahre, 1. All Star Nominierung
Shingles, Brandon (BG Aschersleben Tigers, 2. RL West) 23, 1
Lindenberg, Sebastian (BG Aschersleben Tigers, 2. RL West) 24, 4
Müller, Steffen (BG Aschersleben Tigers, 2. RL West) 32, 3
Little, Rolando (BSW Sixers, 1. RL Nord) 24, 1
Ahnsehl, Sascha (BSW Sixers, 1. RL Nord) 24, 1
Seifert, Raiko (Hallescher SC 96, 2. RL Ost) 30, 4
Lange, Hendrik (Hallescher SC 96, 2. RL Ost) 30, 1
Heinrich, Florian (Delphi USV Halle, 2. RL Ost) 30, 1
Papaleonidas, Leonidas (Delphi USV Halle, 2. RL Ost) 18, 2
Canty, Michael (BG Febro Magdeburg, 1. RL Nord) 21, 1

Nominert, aber verletzt
Mähne, Thomas (Delphi USV Halle, 2. RL Ost) 30,2

Nominierte Spieler / Oberliga, Landesliga
Richardson, Everage (Bodfeld Baskets Oberharz, Oberliga) 25, 2
Pierre, Daniel (Bodfeld Baskets Oberharz, Oberliga) 25, 1
Kairies, Cornell (Hallescher SC 96 II, Oberliga) 30, 2
Ay, Tobias (Justabs Halle, Oberliga) 34, 5
Rütter, Lutz (Justabs Halle, Oberliga) 26, 1
Brucksch, Matthias (BC Anhalt, Oberliga) 29, 2
Berck, Michael (VfL Kalbe/Milde, Oberliga) 27, 2
John, Benjamin (Baskets Wolmirstedt, Oberliga) 24, 1
Dörfler, Robert (BSW Sixers II, Oberliga) 21, 1
Kettmann, Jens (BBC Halle, Oberliga) 24, 1
Medau, Yann (BG Magdeburg II, Oberliga) 17, 1
Lindner, Daniel (TSV Niederndodeleben, Landesliga) 24, 3
Kudrisch, Thomas (Einheit Weißenfels, Landesliga) 25, 3
Puppich, Tobias (MTV Wittenberg, Landesliga) 27, 2
Röxe, Ricardo (Burger BV, Landesliga) 31, 2

Berufene Trainer
Kovács, Nandor (BG Aschersleben Tigers, 2. RL West)
Neubert, Holger (Bodfeld Baskets Oberharz, Oberliga)

In Basketball News


BVSA Game Day - 18./19.12.2010

Sonntag, Dezember 19th, 2010

2010-11-14-game-day-neu

Was passierte auf den Spielfeldern an diesem Wochenende? Lest das gesamte Wochenende über Updates im “BVSA Game Day”.



BUNDESLIGEN

Der Mitteldeutsche BC musste sich am Samstagabend in Quakenbrück knapp mit 81:85 (40:45) geschlagen geben. 2900 Zuschauer bekamen eine enge Partie zu sehen, bei der die Wölfe am Ende doch den Kürzeren zogen. Ronald Ross war mit 23 Punkten überragender Spieler in der Begegnung mit seinem ehemaligen Team. Dabei zeigte der MBC eine seiner stärksten Saisonleistungen und befindet sich weiter im Aufwärtstrend.

Björn Harmsen resümiert das Spiel wie folgt: „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem, was meine Mannschaft heute gezeigt hat. Wir sind mit Selbstvertrauen aufgetreten und einige Spieler haben sich selber aus einem Loch, in dem sie sich befunden haben, herausgezogen. Ich bin froh, dass wir in dieser schwierigen Situation zusammengestanden sind. Das ist nicht einfach, wenn man da unten steht. Quakenbrück hat verdient gewonnen. Als wir in Führung gegangen sind, haben sie die schwierigen Würfe gemacht. Vor allem bin ich hoffnungsvoll, weil unsere verletzten Spieler jetzt zurückkommen, und wir im Training auch wieder zehn Leute haben, was in den vergangenen Wochen nicht der Fall war.”



REGIONALLIGEN

In der 1. Regionalliga der Damen konnte die Reserve des SV Halle, dank der Absage des Bundesligaspiels in Chemnitz, in Bestbesetzung beim Auswärtspiel gegen den Tabellenvierten Braunschweig antreten. Sie nutzten die Chance und gewannen 79:71. Den Sieg konnte auch die ehemalige Hallenserin Böger auf Braunschweiger Seite trotz 19 erzielten Punkten nicht verhindern.

Bei den Hallenserinnen war Anna Heise mit 22 Punkten die Topscorerin. Für die Bundesliga-Nachwuchsspielerinnen Heise und Hebecker sind die Einsätze in der Regionalliga, mit einer anderen Rolle im Spiel, sehr wertvoll. SV Halle II belegt jetzt mit 5 Siegen und vier Niederlagen Platz 5. Da selbst die Spitzenteams bereits zwei Niederlagen aufweisen, besteht Tuchfühlung zur Spitzengruppe.



OBERLIGEN

In der Oberliga der Herren beschenkten sich kurz vor Weihnachten die Oberliga-Basketballer der BG Aschersleben II mit dem 92:76 Sieg im Kellerduell gegen die BG Magdeburg. Matchwinner mit einer überragenden Leistung und stolzen 38 Punkten war dabei Tobias Münch, der erstmals für seine Mannschaft auflaufen konnte. Der Sieg war der dringend benötigte Balsam auf den Seelen der Jungs aus Quedlinburg und Aschersleben. Nun gibt es doch noch Hoffnung, im neuen Jahr die rote Laterne abzugeben, und sich vielleicht sogar auf den achten Tabellenrang zu retten.

Einen herben Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze erlitten die Baskets aus Wolmirstedt bei ihrer 88:92 Auswärtsniederlage gegen den BBC Halle. Trotz einer 41 Punkte-Gala des Wolmirstedters Benjamin John behielten die sechs Hallenser am Ende die Oberhand und konnten sich vorerst von den Abstiegsrängen befreien.
Im halleschen Derby konnte sich Justabs die Niederlage gegen den HSC96 II wettmachen und das direkte Duell mit einem 86:74 Auswärtssieg ausgleichen. Mit diesem Sieg rutschen die Donkeys nun auf den vierten Platz vor, der die Teilnahme an den Playoffs bedeuten würde.

Auch im zwölften Spiel in Serie blieben die Bodfeld Baskets Oberharz in der Oberliga ungeschlagen. Im letzten Spiel des Jahres behaupteten sie sich mit 118:83 gegen den BC Anhalt aus Dessau. Dieses Mal war es nicht nur eine One-Man-Show des Topscrers Richardson, der mit 35 Punkte seine niedrigste Punktausbeute der Saison markierte, sondern eine ausgeglichene Teamleistung der Oberharzer, die am Ende zum Sieg führte.

Mit 77:72 besigten die Kalbenser im Topspiel die BSW Sixers. Der Vfl Kalbe/Milde schob sich mit dem Heimsieg auf den dritten Rang vor und ist nun bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten BSW Sixers herangekommen.
In der Oberliga der Damen



LANDESLIGEN

In der Landesliga Südost wartete



NACHWUCHS

Die Jungen des SSV Weißenfels ( U18) konnten Spitzenreiter USV Halle nicht gefährden. Sie unterlagen deutlich mit 27:66 und belegen weiterhin Platz zwei.In der Lm20 konnte der Tabellenvierte BG Tigers Aschersleben auch beim Tabellenzweiten HSC 96 nicht seinen ersten Sieg erringen. Trotz gutem Spiel unterlagen die Ascherslebener den Hallensern mit 84:102.

Im Kampf um die Landesmeisterschaft der 19-jährigen Mädchen, an dem sich nur die Teams aus Magdeburg und des SV Halle beteiligen, gelang den Hallenserinnen ein deutlicher 109: 34 Auswärtssieg. Da beide Teams die Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft bereits besitzen, entscheiden die Spiele nur darüber, wer als Ersten und wer als Zweiter Sachsen- Anhalt vertreten darf.

In der Lm16 ließ sich der Spitzenreiter USV Halle auch vom MBC nicht überraschen. Die Hallenser siegten 107:41. Wolmirstedt reiste beim HSC 96 nicht an.



Wollt auch ihr helfen zu berichten? Dann Mail an presse@bvsa.de

In Basketball News


Wochenend-Preview - 18./19.12.2010

Donnerstag, Dezember 16th, 2010


2010-12-17-wep-weihnachten


BUNDESLIGEN

In der Beko BBL steht für den Mitteldeutschen Basketball Club (3-9) aus Weißenfels eine Fahrt durch das Schneegestöber nach Quakenbrück (9-5) an.
Bei der Partie treffen die beiden Wölfe Micheal Jordan und Ronald Ross auf ihren alten Arbeitgeber. Ross stand die letzten beiden Spielzeiten im Aufgebot der Artland Dragons und Jordan von 2002 bis 2005.
Das Krankenlager der Wölfe ist indes um einen Spieler angewachsen. Im Spiel gegen Braunschweig am vergangenen Wochenende zog sich Radenko Pilcevic in den letzten Sekunden der Partie eine Verletzung zu. Die Diagnose der sportmedizinischen Abteilung des MBC um Dr. Thomas Bartels und Dr. Kay Brehme war niederschmetternd. Es handele sich um einen Adduktorenriss, was einen langfristigen Ausfall vermutlich bis zum Saisonende bedeutet. Zudem ist der Einsatz von Center Vassil Evtimov nach seinem Muskelfaserriss weiterhin fraglich.

Die Partie des 13. Spieltages der 1. Damenbasketball Bundesliga zwischen den Chemcats Chemnitz und den Halle LIONS am 18. Dezember wurde bereits am Mittwoch abgesagt. Bedingt durch die Schneelasten auf den Sporthallendächern in Chemnitz, hat die Stadt Chemnitz eine Objektsperrung für sämtliche Sporthallen bis einschließlich Sonntag erlassen.
Ein möglicher Nachholtermin wäre Freitag, der 25. Februar 2011. Am 27. Februar tragen beide Teams die Begegnungen des 20. Spieltages aus.



REGIONALLIGEN

In der 1.Regionalliga der Damen will die Bundesligareserve des SV Halle (4-4) ihren Vormarsch ins gesicherte Mittelfeld fortsetzen. Dazu ist ein Sieg im Nachholespiel gegen den Tabellenvierten in Braunschweig (6-2) notwendig.
Da das Bundesligaspiel in Chemnitz abgesagt wurde, müssten sie auch in Bestbesetzung antreten können.


OBERLIGA

In der Oberliga der Männer gibt es am Wochenende gleich fünf Christmas-Games.
Den Auftakt zum Spieltag macht das Kellerduell der beiden Regionalligareserven aus Aschersleben (0-10) und Magdeburg (2-9). Auf der Wunschliste von Aschersleben II steht ein Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten sicher ganz oben. Verliert man diese Partie, so steht der Abstieg so gut wie fest. Da sich die erste Mannschaft der Magdeburger bereits in der Winterpause befindet, stehen ihnen alle doppelt spielberechtigten Spieler zur Verfügung.
Der Hallesche SC 96 (4-6) empfängt die Mannschaft der JUSTABS Halle (6-5). Das Hinspiel entschieden die 96er mit einem 78:89 Auswärtssieg doch recht überraschend für sich. Aus Sicht der Donkeys soll es diesmal anders ausgehen, will man doch den Anschluss an die Playoff-Ränge nicht verlieren.
Nach dem engen Sieg in der Verteidigungsschlacht der letzten Woche gegen die BSW Sixers II, möchten die Baskets aus Wolmitrstedt (7-4) im Auswärtsspiel gegen BBC Halle (3-8) nun nachlegen.
Die längste Reise tritt der BC Anhalt (5-6) aus Dessau an, denn er muss nach Elbingerode zum Tabellenführer Bodfeld Baskets (11-0). Die Anhalter fahren mit einem kompletten Kader in den Harz und werden versuchen es den Baskets so schwer wie möglich zu machen den zwölften Sieg in Serie einzufahren.
Der Spieltag sowie das Spieljahr der Oberliga schließt das Topspiel ab: Kalbe/Milde (7-4) gegen BSW Sixers II (9-2). Beide Teams verloren ihre Begegnungen am letzten Spieltag und drängen auf Erfolg - es ist mit Playoff-Atmosphäre zu rechnen.

In der Oberliga der Damen wird mit viel Spannung in Magdeburg das Top-Spiel USC Magdeburg (5-1) gegen BSW 06 (5-1) erwartet. Beide Teams haben in der laufenden Saison bisher nur eine Niederlage. Der Sieger teilt sich nach diesem Spieltag den Spitzenplatz mit JUSTABS Halle, die ebenfalls nur einmal als Verlierer die Halle verlassen haben. Die Begegnung findet am Sonntag statt.


LANDESLIGEN

In der Landesliga Südost finden zwei Nachholspiele statt. Am Samstag empfängt der SV Zörbig (3-4) den BSV Ammendorf (4-2). Mit zwei Niederlagen sind die Ammendorfer der ärgste Verfolger des ungeschlagenen Spitzenreiters aus Weißenfels.
Das zweite Nachholspiel findet am Sonntag zwischen den Bastards Halle (2-5) und dem USV Halle II (3-3) statt.



NACHWUCHS

Vor dem Spitzenspiel der Damen steht sich der 19-jährige Nachwuchs des USC Magdeburg und des SV Halle im ersten Spiel um die Landesmeisterschaft gegenüber.
Bereits am Sonnabend will in der Lm18 der SSV Weissenfels versuchen beim Spitzenreiter USV Halle mit einem Sieg zur Spitze aufzuschließen.
In der Lm20 beginnt mit der Begegnung HSC 96 gegen BG Aschersleben am Sonntag bereits die Rückrunde.
Zwei Begegnungen am Sonntag in der Lm16 komplettieren den Spieltag. Der MBC hat Spitzenreiter USV Halle zu Gast und der Tabellenvierte aus Wolmirstedt möchte beim HSC 96 seinen ersten Sieg landen.


Am Wochenendpreview arbeiteten mit:Gunther Schmidt, Anna Blumtritt, Marcus Bräuer, Thomas Weidig und Thomas Schaarschmidt. Wenn auch ihr mithelfen wollt, über den Basketball in Sachsen-Anhalt zu berichten, dann meldet euch unter presse@bvsa.de !

In Basketball News


Basketball SZENE - 15.12.2010

Mittwoch, Dezember 15th, 2010

2009-basketball-szene-v1


Fantalk und neuer Spieltermin

Der MBC stellt sich den Fragen der Fans

Der MBC stellt sich den Fragen.

Am heutigen Donnerstag, den 16.12.2010, findet um 20 Uhr in der Connex Lounge der Stadthalle Weißenfels ein Fantalk des Mitteldeutschen BC statt. Alle Fans und Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Diskutiert werden soll über die aktuelle sportliche Situation, es können aber auch andere Fragen und Probleme angesprochen werden. Vom MBC werden die Trainer, das Management und ein Spieler vor Ort sein und sich dem Fantalk stellen.

Das Auswärtsspiel gegen Alba Berlin vom ersten Spieltag der Beko BBL, welches wegen der Euroleague-Qualifikation verschoben werden musste, wurde unterdesesen nun terminiert. Es wurde für den 05.01.2011 um 20 Uhr Uhr in der o2 World angesetzt - genau drei Tage vor dem Rückspiel in Weißenfels. Ticketreservierungen und Busbuchung sind ab sofort bei den Alphawölfen möglich.


Febro Eagles bei Miteinander-Nacht

Canty erklärt

Michael Canty erklärt eine Übung

Bei der nunmehr fünften Miteinandernacht trainierte der komplette Kader von Erstregionalligist  BG Magdeburg 25 Kinder der Ganztagsschule “J.-W.-Goethe” - es herrschte von Beginn an gute Stimmung. Eagles-Topscorer Michael Canty hatte von Coach Michael Opitz die Leitung der campartigen Veranstaltung übertragen bekommen. Gelegenheit Michael Canty regelmäßig zu treffen, besteht für alle Schüler, denn Canty leitet derzeitig jeden Mittwoch eine Arbeitsgemeinschaft Schule und Verein.

Seit 2008 arbeiten die Schule und die Regionalliga Basketballer bereits zusammen und bestritten zahlreiche gemeinsame Aktivitäten wie Teilnahmen an der Magdeburger Schulmesse, Tage der offenen Tür, Miteinandernächte, Unterstützung der Schüler des BVSA All Star Days 2009 und des BG Febro Sommerfestes.


Drei Dreierschützten stehen fest

Endspurt im Voting für den BVSA All Star Tag 2011 in Aschersleben. Noch bis zum Sonntag 24 Uhr könnt ihr die 25 Basketballer bestimmen, die am 6. Januar 2011 in der Ballhaus-Arena auflaufen werden. Während sich bei den Favoriten ein klares Bild abzeichnet, ist das Rennen dahinter noch vollkommen offen.

Vergeben allerdings sind bereits drei Plätze für den Dreiercontest: Für All Star Tag Gastgeber Aschersleben Tigers wird Alexander Stolpe an den Start gehen. Seine zwei bisherigen Herausforderer heißen Andreas Obst aus Halle und Oberliga-Topscorer Everage Richardson.



Die Basketball Szene stellten Thomas Weidig und Thomas Schaarschmidt zusammen.

In Basketball News


MyCoach: Ralf Gohl

Dienstag, Dezember 14th, 2010

2010-12-14-mycoach-ralf-gohl

Ralf Gohl ist dem Basketball seit mehr als drei Dekaden treu und installierte den Sport im beschaulichen Zerbst. Aus der Leichtathletik kommend begann er im Alter von 17 Jahren mit dem Basketball. Nach ein paar netten Jahren in Magdeburg erlebte er eine für ihn wunderschöne Zeit im DDR-Oberligateam der BSG Einheit Weißenfels. Beruflich bedingt landete Ralf Gohl später in Zerbst, wo er damals wahrscheinlich der Einzige war, der einen Basketball privat besaß.


Warum ich das Taktikboard in die Hand genommen habe2010-12-14-mycoach-kasten-ralf-gohl
Wollte ich in Zerbst Basketball spielen, musste ich das selbst organisieren. Es macht mir aber sehr viel Spass mit Jugendlichen zu arbeiten und ihre Entwicklung zu beobachten und zu begleiten.


Bei der Trainer-Ausbildung hat man mir geraten
Du kannst nicht alles auf einmal trainieren.


Mein erstes Spiel als Trainer
Als B-Jugend Trainer bei einem freundschaftlichen Turnier in Aschersleben. Es war sehr lehrreich, denn meine Spieler zeigten nichts von dem, was sie konnten und auch nichts von dem, was wir vorher geübt hatten.


Das liebe ich am Spiel
Die ständig wechselnden Situationen und die Genialität des Augenblicks.


Das ärgert mich
Wenn mir jemand etwas ausreden oder verbieten will, was er selber tut.


Das sagen meine Spieler über mich
Weiß ich nicht so genau, aber überraschen kann ich sie manchmal doch noch.


Diesen Spieler würde ich gern mal trainieren
Tibor Pleiss


Mein Lieblingsplay
Habe ich nicht


Dann höre ich auf
Wenn ich keine erfüllbare Aufgabe für mich mehr sehe.


Meine All Time Starting Five
Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.


In MyCoach wird unregelmäßig an Dienstagen ein Trainer aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Bundesliga.

Bisher erschienen in der Serie MyBall:

Wayne Bernard - Luisa Blume - Christoph Bösener - Marcus Bräuer - Matthias Brucksch - Jannis Cziommer - Frieder Diestelhorst - Martin Dvorák - Alexander Göpel - Achim Grossmann - Laura Hebecker - Christian Höse-Uth - Benjamin John - Jens Kettmann - Thomas Kudrisch - Torsten Lenk - Sascha Leutloff - Steffen Müller - Franziska Richter - Lutz Rütter - Siegfried Scherpiet - Stefan Schmitt - Jörg Soyk - Max Streblow - Robert Uther - Pascale van Wees - Kevin Weber - Uwe Zimmermann

Bisher erschienen in der Serie MyCall:

Sebastian Günther - Christian Hessler - Christian Klaus - Marcel Löffler

In Basketball News


BVSA Game Day - 11./12.12.2010

Sonntag, Dezember 12th, 2010

2010-11-14-game-day-neu

Was passierte auf den Spielfeldern an diesem Wochenende? Lest das gesamte Wochenende über Updates im “BVSA Game Day”.



BUNDESLIGEN

Der MBC musste am Samstagabend eine 84:91-Heimniederlage gegen die Phantoms Braunschweig einstecken. Riesengroßen Anteil am Erfolg der Braunschweiger in der Stadthalle Weißenfels besaß Spielgestalter Tony Skinn. Der Nigerianer markierte 24 Punkte für die Gäste. Ein weiterer wichtiger Faktor war die sehr gute Freiwurfquote der Phantoms: Von 36 Freiwürfen landeten 31 im MBC-Korb.

„Ich finde es schön, dass die Fans so hinter dem Team stehen und die Atmosphäre in der Halle ist absolut klasse. Schade nur, dass wir nicht als Sieger vom Parkett gehen konnten”, äußerte MBC-Neuzugang Ronald Ross nach der Partie gegen Braunschweig. Der Point Guard, der das zweite Spiel im MBC-Trikot bestritt, hatte eine tolle Leistung im Spiel gegen die Phantoms abgeliefert, war gemeinsam mit Radenko Pilcevic mit 19 Punkten bester Werfer im Team.

Wie die Hinrunde der Halle Lions in der DBBL endete, so begann die Rückrunde: mit einem Sieg. Gegen die Eisvögel USC Freiburg setzte sich das Team von Trainer Peter Kortmann nach Verlängerung mit 80:74 durch. Mit dem zweiten Sieg in Folge konnten sich die Löwinnen etwas deutlicher von den Abstiegsrängen entfernen, da Leipzig, Oberhausen und Herne ihre Spiele verloren. Mit fünf Siegen in zwölf Spielen stehen die Saalestädterinnen auf Platz sieben der 1. Damenbasketball Bundesliga.

Nach einem überragenden zweiten Viertel, das Halle 25:8 für sich entschied und mit 43:31 in die Halbzeitpause ging, hofften die rund 200 Zuschauer im „Löwenkäfig” der Sporthalle Burgstraße auf ein Spiel ohne Nervenkitzel bis zum Schluss. Doch die Löwinnen taten ihnen - leider - nicht den Gefallen. So musste die Verlängerung über Sieg und Niederlage entscheiden. Dort war Halle wacher und hatte in Erica Williamson, die acht der 13 Lions-Punkte in der Extrazeit erzielte, eine nervenstarke Vollstreckerin.


NACHWUCHSBUNDESLIGEN

Am letzten Spieltag der Hinrunde der Nachwuchs Basketball Bundesliga hatte der Mitteldeutsche Basketball Club die Mannschaft von ALBA Berlin zu Gast. In einer intensiv geführten Partie verlor die Mannschaft von MBC-Trainer Dirk Dittrich am Ende mit 53:92, zeigte während der kompletten Spielzeit aber großen Einsatz und Moral. Beste MBC-Schützen waren Yann Medau und Felix Heise mit jeweils 16 Punkten.
MBC-Coach Dittrich nach dem Spiel: „Ein doch versöhnlicher Jahresabschluss gegen ein ebenfalls junges ALBA-Team. Ich bin stolz darauf, wie sich die Jungs nach zweistelligem Rückstand im ersten Viertel bis Mitte zweites Viertel auf drei Punkte herangespielt hatten. Wenn wir solche Phasen in allen Spielen zeigen, haben wir schon viel erreicht. Wir wollen und müssen weiter unseren Jüngsten das Vertrauen schenken, um in der Zukunft wieder wettbewerbsfähig zu sein. Bisher zahlen sie es mit teilweise ansprechenden Leistungen zurück.”



REGIONALLIGEN

In der 1. Regionalliga der Männer gab es für die beiden Vertreter Sachsen-Anhalts Licht und Schatten. Während sich die BG Febro Magdeburg überraschend die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB mizt 84:70 bezwang, endete das Spieljahr 2010 für die BSW Sixers mit einer 77:88-Niederlage beim MTV Itzehoe.

Die Febros starteten vor nur 200 Zuschauern hervorragend und gewannen das erste Viertel klar 24:13. Auch die beiden nächsten Viertel gewannen die Magdeburger, sie kontrollierten ständig das Spiel. Das 22:17 für die jungen und sehr großen Gäste im letzten Viertel änderte nichts am überzeugenden Sieg der Magdeburger in ihrem besten Saisonheimspiel. Überragend dabei erneut: Neuzugang Derrick Stevens (35 pts, 6 Dreier, 5ass).

In der 1. Regionalliga der Damen besiegte der SV Halle II im Auswärtsspiel Schlusslicht Treuebund Lüneburg ungefährdet mit 89:52. Die Grundlage für den Erfolg legte Halle bereits in den ersten 10 Minuten ( 28:10 ). Fünf Spielerinnen punkteten zweistellig. Mit vier Siegen und vier Niederlagen hat sich die Mannschaft im Mittelfeld plaziert. Da gleichzeitig Spitzenreiter Baskets Berlin verlor, haben selbst die Spitzenteams bereits zwei Niederlagen. Mit einem Erfolg im Nachholspiel am kommenden Wochenende in Braunschweig würden die Hallenserinnen selbst den Kontakt zur Spitze nicht aus den Augen verlieren.

In der 2. Regionalliga West hat Spitzenreiter Aschersleben Tigers das Topspiel bei den BTB Royals mit 76:79 verloren.

In der 2.Regionalliga Ost verlor der HSC 96 äußerst unglücklich mit 81:73 nach Verlängerung gegen FBB Berlin. Dabei hatten die Hallenser eine Sekunde vor Schluss beim Stand von 70:70 zwei Freiwürfe. Doch beide Versuche verfehlten ihr Ziel. In der Verlängerung behielten die Berliner dann mit 11:3 die Oberhand, auch weil der HSC 96 weiter Punkte an der Freiwurflinie verschenkte.

Der Delphi USV Halle stoppte seine Negativserie in der Regionalliga durch ein 95:63-Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Schwedt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit konnten die Studenten in den zweiten 20 Minuten in der Verteidigung zulegen und letztendlich einen klaren Sieg einfahren.



OBERLIGEN

B. John

B. John

In der Oberliga der Herren mussten die BSW Sixers II die zweite Saisonniederlage hinnehmen. In einem äußerst intensiv geführten Spiel unterlag der Aufsteiger bei den Baskets Wolmirstedt mit 60:68. Zur Pause hatten die Sixers noch mit zwei Zählern in Front gelegen, doch eine Energieleistung der  Baskets und 28 Punkte des neuen Teamleaders Benjamin John drehten die Partie noch. Der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel - am Ende in Sachen Play-offs eventuell nicht unwichtig - geht jedoch hauchdünn an die Sixers.

Spitzenreiter Bofeld Baskets feierten einen 123:80-Pflichtauswärtssieg beim BBC Halle, einmal mehr war Everage Richardson (50 pts, 8 Deier) nicht zu stoppen. Nun fehlt den Oberharzern nur noch ein Heimsieg am kommenden Sonnabend gegen den BC Anhalt, um das Jahr 2010 ungeschlagen zu beenden.

Die Dessauer aber werden völlig entspannt anreisen, ihnen gelang im zweiten Abstiegskracher in Folge daheim ein sicherer 88:73-Erfolg gegen die BG Magdeburg II. Der Erfolg sicherte genau wie in der Vorwoche das direkte Duell gegen einen Gegner im Tabellenkeller. Den jungen Magdeburgern muss man jedoch zu Gute halten, dass sie auch nach einem 23 Punkte-Rückstand (46:69, 28.) nie aufsteckten.

In der Oberliga der Damenhat sich nach diesem Wochenende eine Dreiergruppe mit je einer Niederlage an der Spitze gebildet. Neben dem spielfreien USC Magdeburg, gehören BSW 06 und Justabs Halle zu dieser Gruppe.
Justabs setzte sich auch im Rückspiel gegen die Jugendlichen von SV Halle III deutlich mit 68:38 durch. BSW 06 behauptete den Spitzenplatz mit dem 65: 58 Auswärts-Sieg in Jena. Im “Kellerduell” behauptete sich USV Halle II mit 51:21 gegen USV Halle I.



LANDESLIGEN

Der letzte Spieltag des Jahres 2010 bot den Zuschauern in der Landesliga Nordwest noch einmal packende Partien. Das Kellerduell Bernburg gegen Burg wurde jedoch abgesagt. Der MSV Börde konnte sich im Heimspiel gegen die TG Schönebeck souverän mit 105:40 durchsetzen. Der Gast fand zu keinem Zeitpunkt in das Spiel und musste bereits die sechste Niederlage in Serie einstecken.
Die Zuschauer in Hohenwarthe wurden Zeugen des sensationellen Erfolges der heimischen Eintracht gegen das SSJ-Team aus Gardelegen. Mit 80:69 gewann der Außenseiter ein umkämpftes Spiel, indem die Gäste auf Leistungsträger Matthias Koepcke verzichten mussten. Die Eintracht nutzte ihren Vorteil unter den Brettern und feierte am Ende den positiven Abschluss der Hinrunde.
Tabellenführer TSV Niederndodeleben hatte somit die Chance den Vorsprung auf die Verfolger auszubauen. Dies gelang durch einen 95:74 Sieg gegen den Gast aus Magdeburg. Die BG-Oldies schwächten sich durch ihre übertrieben Härte selbst. Mitte des dritten Viertels musste Center Erik Hebold das Spielfeld aufgrund eines disqualifizierenden Fouls verlassen. Kurze Zeit später schied auch noch Fred Thieme durch sein fünftes persönliches Foul aus. Der Willen der Magdeburger war gebrochen, da sich weder die Schiedsrichter noch der Gegner von der aggressiven Gangart beeindrucken ließ. Der TSV geht somit als ungeschlagener Tabellenführer in die Winterpause. Dem Gast aus Magdeburg bleibt hingegen nur die Aussicht auf Revanche im Rückspiel.

Das Spiel-Wochenende in der Landesliga Südost wartete mit zwei Überraschungen auf. Zwei Abstiegskandidaten waren siegreich. Zum einen gewann die BBC-Reserve gegen den USV Halle II 82:76 und feierte damit den zweiten Sieg in Folge, nachdem sie letzte Woche schon gegen die Bastard´s gewonnen hatte. Die erkannten den Ernst der Lage und zogen nach. Gegen desolate Merseburger gewann das Team von Trainer Christian Kainat verdient mit 73:62. Die Bastard´s stehen zwar nach wie vor auf dem letzten Tabellenplatz, konnten aber den Anschluss wahren und haben nächste Woche im Nachholspiel des 1. Spieltages gegen den USV II die Möglichkeit, die rote Laterne abzugeben.

Einheit Weißenfels zieht weiterhin mühelos seine Kreise. Das Gastspiel bei der dritten Mannschaft des Halleschen SC gewann das Team von Trainer Siegfried Scherpiet locker mit 78:49.



BEZIRKSLIGEN

Updates folgen


NACHWUCHS

Spitzenreiter SV Halle verteidigte seine Position souverän mit 104:57 gegen den Nachwuchs von BBV Leipzig in der BVSA- Ligaw17. Bei den 15-Jährigen schaffte der bisher sieglose BBV Leipzig die Überraschung. Der Tabellenzweite aus Jena wurde mit 53:43 besiegt.
Die männliche U18 des HSC 96 landete gegen Aschersleben Tigers einen hohen 118:59 Sieg.
In der Lm14 errangen die Baskets Wolmirstedt gegen den SV Halle mit 75:63 ihren zweiten Sieg. Herbstmeister in der U14 Landesliga ist der USV Halle, der seine Pflichtaufgabe in Magdeburg mehr als erfüllte. Die Mannschaft von Trainer Andreas Voigt gelang in der Landeshauptstadt ein 118:37 Kantersieg gegen die BG Magdeburg und bleibt somit auch weiterhin ungeschlagen.



Wollt auch ihr helfen zu berichten? Dann Mail an presse@bvsa.de

In Basketball News


Angebot zur Trainerfortbilding

Freitag, Dezember 10th, 2010

Liebe Trainer/innen,

am übernächsten Wochenende veranstaltet die NBBL gGmbH wieder die „JBBL Coach-Clinic“.

Die Coach-Clinic findet am 18. und 19. Dezember 2010 in der Hans Jung Halle (Am Sportplatz, 96149 Breitengüßbach) in Breitengüßbach statt.

Ausrichter ist das Team des TSV Tröster Breitengüßbach.

Die Bundestrainer Frank Menz und Kay Blümel sowie der DBB-Athletiktrainer Marcus Lindner werden über ausgewählte Themen im Jugendleistungsbasketball referieren (Themen siehe „Zeitplan“ im Anhang).

Wir laden alle interessierten Trainerinnen und Trainer Ihrer Vereine herzlich ein.

Die Teilnahme an der JBBL-Coach-Clinic ist für alle Teilnehmer kostenfrei!

Mit freundlichen Grüßen

Y v o n n e S c h n e e l o c h

Gemeinnützige Gesellschaft

zur Förderung des deutschen

Nachwuchsbasketballs mbH

Schwanenstrasse 6-10
58089 Hagen

Tel : + 49 - 2331 - 106 146
Fax: + 49 - 2331 - 106 149
E-Mail: yvonne.schneeloch@basketball-bund.de
Homepage: www.nbbl-basketball.de

In Lehrwesen, Verbandsnews, allgemeine News