
Was passierte auf den Spielfeldern an diesem Wochenende? Lest den gesamten Sonntag über Updates im neuen “BVSA Game Day”.
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Für die Halle Lions brach in der DBBL endlich der Bann - gegen den Herner TC gelang der erste Saisonsieg. Wie wichtig der 92:87-Erfolg nach Verlängerung war, spiegelten diese Szenen kurz nach Spielende wider. Die letzten Tage der Lions als turbulent zu bezeichnen, trifft es wohl sehr gut. Eine Aufbauspielerin ging, mit Yolanda Paige kam die Nachfolgerin. Und da war da noch die Hypothek von drei Niederlagen zu Saisonbeginn, die die Köpfe der jungen Spielerinnen belasteten. So war es nicht verwunderlich, dass Trainer Peter Kortmann nach dem Sieg zu allererst erleichtert war. „Mir sind schon einige Steine vom Herzen gefallen, diesen Erfolg haben wir so sehr gebraucht.”
Beinahe wäre es gar nicht dazu gekommen. Beim Stand von 79:79 prallte ein Herner Wurf mit der Schlusssirene auf den Ring des Korbes, von da ans Brett und wieder zurück auf den Ring. Aus Sicht der Lions traf der Ball dann die richtige Entscheidung und fiel nicht in den Korb. In der anschließenden Verlängerung waren die Löwinnen dann die reifere Mannschaft.
Auch der Mitteldeutsche Basketball Club hat am Sonntagnachmittag den ersten Erfolg der Saison in der BBL eingefahren. Bei dem deutlichen 73:56-Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn vor 2.100 Zuschauern in der Stadthalle Weißenfels zeigten die Wölfe eine gute Teamleistung. Bester Werfer war Wayne Bernard mit 21 Zählern. Erstmals in dieser Saison kam Johnnie Gilbert für den MBC zum Einsatz und sorgte für frische Energie. (Spielbericht)
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Mit 72:66 gewinnen die SV Halle Junior Lions gegen Chemnitz und sichern sich damit die ersten Punkte der Saison. Ein Start in die zweite WNBL-Spielzeit, wie ihn nach der Vorbereitung keiner erwarten konnte. Nach der enttäuschenden 42:80-Niederlage beim S-Cup zeigte sich das Team um Kapitänin Elisa Hebecker (18 Punkte) von Beginn an kämpferisch und gewillt das Spiel zu gewinnen.
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In der 1. Regionalliga der Herren haben die BSW Sixers den zweiten Sieg in Folge eingefahren - und das trotz riesiger Personalsorgen. Das Team von Trainer Stephen Arigbabu reiste nur mit sechs gesunden Spielern an, neben den erkrankten Tim Vogt, Peter Fehse und Hanno Freimuth erwischte es kurzfristig auch noch Paul Münsinger (Verletzung) und am Morgen des Spiels Sascha Ahnsehl. Doch der Chemnitzer biss auf die Zähne und verteidigte gemeinsam mit seinen Teamkollgen bärenstark, so dass die Parttie schon zur Pause beim 17:46 entschieden war. Nach der Pause kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, doch am überzeugenden und verdienten 76:52-Sieg der Sixers änderte das nichts mehr.
Die BG Magdeburg unterlag in ihrem zweiten Heimspiel TuS Bramsche mit 79:84 (42:37). In einem nicht hochklassigem, aber am Ende sehr spannenden Basketballspiel fiel die Spielentscheidung erst 23 Sekunden vor dem Ende für das glücklichere Team aus Bramsche. Spielendscheidend war das dritte Viertel. Erfolgreichste Scorer waren der Amerikaner im Bramscher Dress Ross Ryden mit 24 Punkten und der Ukrainer Volodymyr Ivanov im Eagles Trikot.
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In der Oberliga der Herren kommen die Baskets aus Wolmirstedt immer besser in Fahrt. Beim 86:51-Erfolg über einen desolaten BC Anhalt fehlten den Baskets zwar gleich vier Spieler, doch dafür lief erstmals Neuzugang Benjamin John (kam von der BG Magdeburg) auf, dessen Erfahrung sich sofort bemerkbar machte. Der BCA dagegen, ohne die Routiniers Mario Friedrich und René Penno angetreten, präsentierte sich erschreckend schwach und kassierte bereits die dritte Pleite in Folge.
In Kalbe/Milde gab es mit dem 105:71 ebenfalls einen deutlichen Heimsieg. Der Hallesche SC 96 reiste ohne seine verhinderten Leistungsträger Kairies, Plomin und Weihe in die Altmark. Die Gastgeber nutzten ihre Vorteile am Brett und entschieden Partie bereits zum Seitenwechsel. Mit 23 Punkten und unzähligen Rebounds half Zwei-Meter-Mann Eric Lange seinem Team entscheidend zum Sieg.
Am frühen Samstag (Tipoff 10.30 Uhr) kam es zum Duell der beiden Aufsteiger, das die Bodfeld Baskets mit 92:68 gegen die Donkeys des Justabs Halle für sich entscheiden konnten. Liga Topscorer Everage Richardson markierte mit 50 Punkten dabei sein “Season-Low” - Neuzugang Alexander Schlemmer konnte noch keine Akzente setzen.
Updates folgen
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Die zwei Spiele der Landesliga Südost dieses Wochenendes hatten jeweils eine Überraschung parat. Die erste Überraschung war der Sieg der dritten Mannschaft des HSC gegen den SV Zörbig. Mit 69:53 setzte sich das Team durch und schaffte den ersten Saisonsieg. Die zweite Überraschung war die deutliche Niederlage der Bastard´s in Wittenberg. Mit 66:86 kam das ambitionierte Team beim Aufsteiger unter die Räder und wartet auch nach dem dritten Spiel weiter auf den ersten Sieg. Das Duell der beiden Topscorer der Liga ging klar an Tobias Puppich (41 Punkte). Halles Kevin Hartmann erzielte diesmal “nur” 19 Punkte.
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Wenn morgen das NBBL-Team des Mitteldeutschen Basketball Clubs in die neue Spielzeit startet, dann wird der Auftritt der besten U19-Spieler Sachsen-Anhalt aufmerksam beobachtet: Denn erneut haben es die Vereine aus Halle und Magdeburg geschafft, ihre besten Talente in einem gemeinsamem Team zusammenzustellen.
Neu aber ist der Trainer: Dirk Dittrich. Er wird zusammen mit seinem neuen Co-Trainer Peter Fehse auf die sehr schwere Mission Klassenerhalt geschickt. „Unser Ziel muss es sein, den Rückstand zu den anderen Teams, den wir aufgrund unseres jungen Alters und der noch geringen Spielerfahrung haben, als Motivation zu nutzen, um besser zu werden und uns heranzuarbeiten. Auch mehrere Niederlagen am Stück dürfen und werden uns nicht zurückwerfen. Jedoch im kommenden Jahr sollten wir die Früchte unserer Arbeit ernten können”, so der erfahrene Trainer über die Situation.
Nur drei mit NBBL-Erfahrung
Aus der alten Mannschaft verfügen nur die beiden Flügelspieler Felix Heise (USV Halle) und Moritz Adler (HSC 96) sowie Aufbauspieler Patrick Reindl (BG Magdeburg) über nennenswerte Erfahrung in der U19-Bundesliga. Für die meisten Spieler des aktuellen Kaders ist die NBBL absolutes Neuland.
Mit dem Zugang des fast kompletten JBBL-Jahrganges 1994 steht der MBC vor einer spannenden Entwicklungsarbeit und investiert jetzt schon in die Zukunft. Unter diesen Voraussetzungen war die Vorbereitung auf die neue Saison für die beiden Trainer sicher nicht einfach, verlief jedoch im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Diverse Freundschaftsspiele gegen Männerteams aus der hiesigen Landes- und Oberliga, konnten zwar nicht gewonnen werden, haben die jungen Wölfe aber Stück für Stück spielerisch nach vorn gebracht.
Die Sicht der Spieler
Nach dem Ende der Vorbereitung und kurz vor Beginn der Saison haben wir mit Pattrick Reindl und Moritz Adler zwei Spieler des aktuellen Kaders über die Lage aus Sicht der Spieler befragt.

Moritz Adler
Wie seht ihr die Situation vor der Saison?
Reindl: Ich sehe eine große Chance für uns junge Spieler, dass wir uns beweisen können. Die NBBL kann man mit der 2.Regionalliga vergleichen und auf diesem Niveau Spielzeit zu bekommen, hilft uns sehr sich zu verbessern.
Adler: Für eine Saison mit Erfolgen fehlen uns im Vergleich zu den anderen NBBL-Mannschaften die großen Leute, um effektiv dagegen zu halten.
Cornell Kairies war letztes Jahr euer Trainer, jetzt ist es Dirk Dittrich. Was macht ihn aus?
Reindl: Man merkt schon, dass Dirk aus dem Herrenbereich kommt und Co-Trainer der 1.Bundesliga ist. Er weiss sehr viel.
Adler: Dirk arbeitet sehr akribisch und redet viel mit uns Spielern. Ich freue mich auf die Saison mit ihm als Coach.
Euer Team besteht zum Großteil aus Hallensern und Magdeburger Spielern. Gibt es einen Unterschied oder gar ein Problem zwischen euch?
Reindl: Wir trainieren nur ein Mal die Woche gemeinsam, da es uns nicht öfter möglich ist - ohne die Zugtickets selbst zu bezahlen - von Magdeburg nach Halle zu fahren. Wir würden gern öfter kommen. Ansonsten gibt es keine Probleme zwischen den Spielern.
Adler: Es ist schon klar, dass sich die Magdeburger und die Hallenser untereinander besser verstehen, da sie sich öfter sehen aber auf dem Spielfeld treten wir als geschlossene Mannschaft auf. Probleme gibt es keine.

Erlebt die Weißenfelser Stadthalle am Sonntag den ersten MBC-Saisonsieg? Und was spielt sich noch zwischen den Körben ab?
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Der Mitteldeutsche Basketball Club musste sich am Donnerstagabend in der Beko BBL mit 76:83 (34:34; 68:68) nach Verlängerung geschlagen geben. Vier Viertel waren der MBC und der TBB Trier gleich auf, bis die Hausherren in der Verlängerung stärkere Nerven zeigten. Erfolgreichster Werfer bei den Wölfen war Jerome Tillman mit 28 Zählern. (Spielbericht) Bereits am Sonntag aber um 16.30 Uhr fordern die Wölfe (0-3) in eigener Halle die Telekom Baskets Bonn (1-1) heraus. (Vorschau)
Drei Spiele, drei Niederlagen, null Punkte - die Bilanz der Halle Lions nach den ersten drei Spieltagen der 1. Damenbasketball Bundesliga hat sowohl den Trainer, als auch die Spielerinnen enttäuscht. Doch das schöne beim Basketball ist - es gibt immer ein nächstes Mal, um es besser zu machen. So auch an diesem Samstag. Die Lions empfangen am Samstag den Herner TC. Und das mit einer neuen Aufbauspielerin.
Die Lions und Aufbauspielerin Melissa Lechlitner haben sich in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Lechlitner spielt ab sofort für evo New Basket Oberhausen. „Melissa ist eine gute Basketballerin, die auch einen sauberen Charakter hat”, so Lions-Trainer Peter Kortmann, „aber aufgrund ihrer eigenen Unerfahrenheit konnte sie das Team zum jetzigen Zeitpunkt nicht führen.”

Y.M. Paige
Für die vakante Position konnte Yolanda Michelle Paige verpflichtet werden. Die 27-jährige US-Amerikanerin ist in der DBBL kein unbeschriebenes Blatt. In der Spielzeit 2008/09 erreichte sie mit dem TSV Wasserburg das Finale um die Deutsche Meisterschaft und markierte in 28 Spielen 10,4 Punkte, 3,7 Assists, 2,5 Rebounds und 1,8 Steals. In der Folgesaison spielte sie für Zeljeznicar Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) und wurde Meister. „Sie ist in der Lage, die anderen Spielerinnen in Szene zu setzen”, so Kortmann, „das ist genau das, was wir jetzt brauchen.” Der Einsatz von Paige am Wochenende beim Heimspiel gegen den Herner TC ist noch fraglich. „Wir brauchen noch die schriftliche Freigabe aus Bosnien”, erklärt Teamchefin Demuth, „wir hoffen, dass wir Freitagabend grünes Licht bekommen.”
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Bühne frei für den Deutschen Meister 2010. Am Sonntag geht es in der heimischen Burgstraße für das WNBL-Team der Halle Lions gegen die Basketball 4 Girls aus Chemnitz um die ersten Punkte der Saison. Dabei haben die Junglöwinnen um das neue Trainergespann Christian Steinwerth und Susan Säumel gar keine guten Erinnerungen an den Gast. Im eigenen Vorbereitungsturnier vor Monatsfrist setzte es eine deutliche 42:80-Niederlage. Damals fehlten zwar Mareike Müller und Elisa Hebecker, aber auch am Sonntag stehen hinter den beiden, sowie hinter Anna Quell und Laura Menken noch Fragezeichen. Auch die beiden Nachwuchshoffnungen Clara Willand und Antonia Reinicke werden nicht zur Verfügung stehen. Der WNBL-Ligaausschuss genehmigte die Lizensierung der beiden nicht aufgrund des zu jungen Alters.
Auch für das völlig neu zusammengestellte NBBL-Team des MBC beginnt am Sonntag die Saison - und das mit einem Heimspiel gegen den Bramfelder SV. (Vorschau)
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In der 1. Regionalliga Herren wollen die BSW Sixers (1-2) die zweite Serie der Saison starten: Nach den beiden Auftaktniederlagen soll nun bei Aufsteiger Berlin Baskets (0-2) der zweite Sieg in Folge gelingen. Der Aufsteiger aus der Hauptstadt setzt auf eine beinharte Defensive (bisher nur 77 oppg), vermisst offensiv aber seinen an der Achillessehne verletzten Center David Beier. Bei den Sixers, die um die erkrankten Tim Vogt und Peter Fehse sowie den verletzten Paul Münsiger bangen, lautet die Frage: Wann nähert sich die FG-Quote aus der Distanz (36%) endlich der unter dem Korb (69%) an?
Die BG Febro Magdeburg (0-3) ist bisher noch ohne Sieg - das soll sich am Sonntag im Heimspiel gegen die Red Devils Bramsche (1-1) ändern. Beide Teams treffen zum ersten Mal aufeinander. Die Landeshauptstädter unterlagen bisher denkbar knapp mit sechs, zwei und acht Zählern - doch haben ein offensives Problem: 64 ppg sind für die Liga einfach zu wenig. Der Einsatz vom Frederic Nitsch nach einer Schulterprellung ist ungewiss und entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn.
In der 2. Regionalliga West der Herren haben die Aschersleben Tigers Pause - und treten stattdessen zum Achtelfinal-Landespokalspiel bei Landesligist IMO Merseburg an.
In der 2.Regionalliga Ost können beide Vertreter des BVSA das spielfreie Wochenende dazu nutzen, um sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Für den Deplhi USV Halle (2-1) könnte Trainer Pätzolt durchaus einen Teamausflug auf die Peißnitz anordnen und seinen Jungs beim Drachensteigen zuschauen, bevor in der nächsten Woche die “Red Dragons” (0-3) aus Königs Wusterhausen in Halle abstürzen.
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Es dürfte mit dem Teufel zugehen, wenn sich am Samstagfrüh um 10.30 Uhr nicht einige Beobachter der BSW Sixers II in der halleschen Sporthalle der “Erxleben-Kaserne” einfinden. Immerhin könnten sie dort einen Blick auf Super-Aufsteiger Bodfeld Baskets Oberharz (4-0) werfen, der sich mit einem Sieg bei Justabs Halle (1-3) einstimmen will auf das Topduell derm Oberliga Herren am 30. Oktober gegen die Sixers-Reserve.
Die wiederum (4-0) dürfte ihren Teil der Topspielabmachung einhalten, wenn sie am Sonntag daheim auf die BG Magdeburg II (2-2) trifft. Das Problem für die Gäste: Am Sonntag spielt auch das Regionalligateam und die besten Talente zudem im NBBL-Team des Mitteldeutschen BC.

Können die Baskets ihre Serie fortsetzen?
Zwei Altmeister stehen sich am Sonnabend in Wolmirstedt gegenüber. Gastgeber Baskets (2-2) hat seinen 0-2 Saisonstart ausgebügelt und will nun gegen den BC Anhalt (1-2) Sieg Nummer drei in Folge einfahren.
“Jeder weitere Punkt bringt uns unserem Ziel, den Play-offs, näher”, meint Wolmirstedts Spielertrainer Stefan Stagge, “allerdings erwarte ich unser Team erst in der Rückrunde richtig eingespielt und fit, da unsere Vorbereitung alles andere als optimal verlief und wir diesen Rückstand erst noch aufholen müssen. ”
In Aschersleben (0-3) will die Tigers-Reserve mit einem Heimsieg gegen den BBC Halle (1-2) den ersten Schritt auf einem langen Weg aus dem Tabellenkeller machen. In Kalbe (2-2) soll der leichte Abwärtstrend nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen den HSC 96 II (1-2) gestoppt werden. Haben die Gäste Cornell Kairies an Bord (25.0 ppg), dürfte das schwer werden.
Bei den Damen steht nur ein Spiel auf dem Programm: Die BSW Sixers (1-0) empfangen den ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellenführer USC Magdeburg (3-0). Ob der Heimvorteil für die Sixerinnen am Sonntag für einen Sieg reicht?
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Nur zwei Partien werden in der Landesliga Südost am Samstag ausgespielt. Im Aufeinandertreffen zweier siegloser Mannschaften empfängt der MTV Wittenberg die Bastard´s aus Halle (Spielbeginn: 13 Uhr). Sicher ist nur, dass sich nach dem Spiel eine Team über den ersten Saisonsieg freuen kann. Auf den hofft auch die dritte Mannschaft des HSC. Doch gegen den SV Zörbig wird das Team von der Saale schon eine Sahnetag erwischen müssen, um die Sporthalle Burgstraße mit zwei Punkten zu verlassen Das Spiel beginnt 15.30 Uhr.
Bereits heute Abend spielt der VfB IMO Merseburg. Aber nicht um Punkte für die Tabelle. Im Achtelfinale des BVSA-Pokals empfängt der VfB Zweitregionalligist Aschersleben Tigers. “Vielleicht erwischen die ja einen schlechten Tag und wir einen besonders guten”, sagt Merseburgs Flügelspieler Sebastian Palmer mit einem Augenzwinkern. Tipoff ist 20.30 Uhr in der Sporthalle Dürerstraße.
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Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jede Woche hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden.
Bundesverdienstkreuz für Bernd von der Heide

Landrat Jörg Röhmann (rechts) hat Bernd von der Heide mit dem Bundesverdienst- kreuz ausgezeichnet. / Foto: S.Peißker
Hohe Ehre für unseren BVSA-Vorsitzenden Bernd von der Heide: Der 62-Jährige wurde in der vergangenen Woche mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Geehrt wurde von der Heide für seine umfangreiche und vor allem vielschichtige ehrenamtliche Tätigeit.
Die reicht weit über den Vorsitz im BVSA (seit 2002) und seine Arbeit im SC Osterwieck hinaus.
Als Historiker hat er zahlreiche Ortschroniken von Orten im Landkreis Wolfenbüttel veröffentlicht. Insbesondere gilt die Ortschronik der Samtgemeinde Oderwald als vorbildlich für Ortschroniken von Samtgemeinden in Niedersachsen. Ein Buch über ein Projekt seiner Schüler am Osterwiecker Fallstein-Gymnasium zur Wiedervereinigung Deutschlands wurde anerkennend gewertet.
Als weiteres grosses Verdienst von der Heides gilt, in Osterwieck nach 1991 das Gymnasium aufgebaut und mit seinen Kollegen bis heute erhalten zu haben - und das mit einer die Landesgrenzen übergeifenden Schulpolitik. Die heutige Schülergeneration in diesem Raum denkt nicht mehr in Kategorien “Ost” und “West”.
Lieber Bernd - der gesamte BVSA gratuliert - und ist schon ein wenig stolz auf seinen Chef.
Saisonstart für die Rollies
Auch für die Rollstuhl-Basketballer des RBC 96 Halle beginnt endlich die neue Spielzeit 2010/11. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga und auf Wunsch der Spieler spielt der RBC 96 in dieser Saison wieder in der Oberliga Ost. Das erste Turnier findet am kommenden Sonnabend (16.10.) in Zörbig in der Sporthalle am Schloss statt.
Ab 11 Uhr stehen sich der RBC 96 Halle und Germania Halberstadt, ab 13 Uhr SGH Berlin II und Germania Halberstadt und ab 15 Uhr RBC 96 Halle und SGH Berlin II gegenüber. Alle Spieler des RBC 96 Halle würden sich über große Zuschauerresonanz freuen.
Neue Schieris braucht das Land
Gegen die Misere zu weniger Schieris im Lande hilft nur: Neue ausbilden. Deshalb freut es die Schierikommission besonders, dass sich bereits zehn Teilnehmer für den Sonder-Schiedsrichter Einsteiger-Lehrgang angemeldet haben, der am 23./24.10.2010 in Halle durchgeführt wird.
Es soll eine einmalige Aktion sein und daher sind noch einmal alle Vereine aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Der Preis pro Teilnehmer beträgt 25 € (statt 35€). Jeder weitere Teilnehmer des Vereins zahlt nur 20 €. Hier noch mal das Anmeldeformular - Fragen beantwortet per Mail Max Hahnel - Anmeldeschluss ist der 18.10.2010.
BG Magdeburg mit neuer Website
Nach langer Ankündigung ist es nun so weit: die Febro Eagles Magdeburg dribbeln nun auch online auf einem neuen Spielfeld. Der neue Webauftritt ist geprägt von einem veränderten Layout, zahlreichen neuen Rubriken, einem überarbeiteten Inhalt und mehr interaktiven Möglichkeiten für Besucher der Webseite.
Neben den üblichen Bereichen des aktiven Spielbetriebs können sich Fans und Interessenten nun auch über alle Events und Aktionen der Eagles informieren. Darüber hinaus ist man besonders stolz auf die Präsenz der Eagles-Benefizaktion „BG cares”, welche bereits erfolgreich in Zusammenarbeit mit der Aktion Deutschland Hilft e.V. aktiv zu Gunsten der Flutopfer in Pakistan helfen konnte.
Mit dieser moderneren Webseite möchte man vor allem zeitgemäße Wege gehen. Durch die Kooperation mit Kohlmeyer-Marketing erfolge daher die Umsetzung mit dem Ziel eine ansprechendere Plattform für Sponsoren und Fans zu generieren. Zurzeit befindet sich die Webseite noch in der „Füllphase”, so dass weitere Inhalte und Informationen tagtäglich ergänzt werden. Die voraussichtliche Komplementierung wird zum 15.10. erreicht sein.
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt, Rainer Liedtke und Sven Rosenbaum zusammen.
Bitte nicht vergessen die Blocktermine bis 18.10.2010 für November 2010 in Team SL einzutragen. Ab Donnerstag (14.10.2010) übernimmt Thomas Bräse wieder die Ansetzungen.
Sven Rosenbaum, Schiedsrichterwart
In Schiedsrichter, Verbandsnews, allgemeine News

Jens Kettmann fungiert seit Anfang der Saison als Spielertrainer beim von Abgängen gebeutelten Oberligisten BBC Halle. So ganz ohne Vorkenntnisse geht er diese Aufgabe nicht an, denn er blickt auf drei Spielzeiten als Nachwuchstrainer des Halleschen SC 96 zurück. In dieser Zeit sammelte er auch auf dem Spielfeld der 2. Regionalliga schon erste Eindrücke.
Warum ich den Ball in die Hand genommen habe
Mein Bruder hat mich hin und wieder auf den Freiplatz mitgenommen. Es dauerte nicht lange und ich hatte großen Gefallen an dieser Sportart.
Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
„Du kannst auch schon mit einem großem Ball werfen.”
Mein erstes Spiel
Viele Turnover, vor allem Schrittfehler.
Das liebe ich am Spiel
Das ständige hin und her. Innerhalb kürzester Zeit führt die eine Mannschaft, die zuvor noch 10 Punkte hinten lag.
Das ärgert mich
Spieler, die ein Spiel vorzeitig abhaken.
Das sagt mein Gegenspieler über mich
„Schiri, der hält mich fest!”
Ich würde gern mal auflaufen mit
Allen drei „Weidig-Brothers” und Frieder Diestelhorst.
Mein Dreamcourt
„Der Rote” - alle halleschen Basketballer kennen diesen Court!
Dann höre ich auf
Wenn es mir keinen Spaß mehr macht.
Meine All Time Starting Five
John Stockton, Michael Jordan, Lebron James, Dirk Nowitzki, Shaquille O’Neal
In MyBall wird jeden Dienstag ein Basketballer, Trainer oder Schiedsrichter aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Regionalliga.
Bisher erschienen in der Serie MyBall:
Luisa Blume - Christoph Bösener - Marcus Bräuer - Matthias Brucksch - Jannis Cziommer - Frieder Diestelhorst - Martin Dvorák - Alexander Göpel - Achim Grossmann - Sebastian Günther - Laura Hebecker - Christian Hessler - Christian Höse-Uth - Benjamin John - Torsten Lenk - Sascha Leutloff - Marcel Löffler - Steffen Müller - Franziska Richter - Lutz Rütter - Siegfried Scherpiet - Jörg Soyk - Max Streblow - Robert Uther - Pascale van Wees - Kevin Weber
Was passierte auf den Spielfeldern an diesem Wochenende? Lest den gesamten Sonntag über Updates im neuen “BVSA Game Day”.
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Der Mitteldeutsche Basketball Club ist mit einer Niederlage in die neue Beko BBL-Saison gestartet. Am Freitagabend mussten sich die Wölfe nach gutem Start mit 78:86 gegen die Eisbären Bremerhaven geschlagen geben. Bester Werfer im Spiel war Wayne Bernard mit 26 Punkten. (Spielbericht)
Der MBC hat zudem auf die Verletzungssorgen kurzfristig reagiert und zum ersten Saisonspiel am Freitag einen neuen Spieler verpflichtet. Vassil Evtimov wird ab sofort für die Wölfe unterm Korb auflaufen. Der 2,08 Meter große Hüne mit bulgarischem und französischem Pass gilt als Rebound-Spezialist und spielte zuletzt im zyprischen Oberhaus für AEL Limassol. Evtimov verfügt über große Erfahrung aus den stärksten Ligen Europas.
Auch im Heimspiel Nummer zwei am Sonntag gegen Phoenix Hagen erwischte der MBC keinen guten Tag und unterlag aufgrund vieler Ballverluste vor rund 2.000 Zuschauern mit 63:76. (Spielbericht)
In der DBBL verlor das Team des SV Halle Lions von Trainer Peter Kortmann deutlich mit 49:83 bei bei Heli Donau-Ries. Schon zur Halbzeit war eine Vorentscheidung gefallen, da die Bayerinnen sich mit 25 Punkten absetzen konnten (29:54). „Wir haben von Beginn an den notwendigen Einsatz vermissen lassen”, wunderte sich Kortmann, der seiner Mannschaft eine gute Trainingswoche attestiert hatte. Alle Profispielerinnen blieben weit unter ihren Möglichkeiten. Einzig Erica Williamson konnte zumindest in der Offensive einige Akzente setzen und 17 Punkte erzielen. Und das trotz dick bandagierten Knöcheln.
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In der 1. Regionalliga der Herren haben die BSW Sixers am dritten Spieltag endlich den ersten Saisonsieg eingefahren - gegen nur zu acht angetretene Bremer der SVG Oslebshausen hieß es am Ende 89:60. Die Sixers ließen nie Zweifel an ihrem Sieg, und boten eine ausglichene Teamleistung mit Luft nach oben. “Aber heute muss man sagen, ein Sieg ist ein Sieg”, meinte Aufbauspieler Julio Anthony, mit 17 Punkten (5×3) gemeinsam mit dem guten Peter Fehse (17) Topscorer. Center Ryan McLemore blockte vier Schüsse, die Gäste leisteten sich 25 Turnover.
Weiter sieglos bleibt dagegen die BG Febro Magdeburg, die bei Tabellenführer BG 74 Göttingen trotz zehn verwandelter Dreier, eine knappe 72:80-Niederlage kassierte. Erfolgreichste Scorer der hart umkämpften Partie waren Robert Dill (BG, 15) und Michael Canty(20). Die von Coach Michael Opitz verordnete Taktik, sehr schnell zu spielen, griff fast perfekt, leider musste das achtbare Resultat mit einer Schulterverletzung von Frederic Nitsch teuer erkauft werden. Ursachen für die Niederlage war auch eine schlechte Gesamtwurfausbeute von nur 32 Prozent. “Ich muss meinem Team ein riesiges Kompliment für seinen großen Einsatz machen, wir hatten Göttingen fast am Rande der Niederlage”, so Coach Opitz.
In der 2. Regionalliga West der Herren haben die Aschersleben Tigers die Pflichtaufgabe gegen das nur zu sechst angetretene Schlusslicht der BG Rothenburg/Scheeßel souverän gelöst und einen 128:61-Heimsieg eingefahren. “Natürlich hätte ich mir eine noch geringere Punkteausbeute der Gäste gewünscht”, meinte Tigers-Coach Nándor Kovács, “doch auf der anderen Seite hat mir gefallen, dass es keinen Bruch in unserem Spiel gab.” Aschersleben bleibt damit ungeschlagen.
In der Staffel Ost entscheidet der Delphi USV Halle das Aufsteigerduell mit 68:66 gegen den Friedenauer TSC für sich. Der Weg dahin führte über eine neue Halle, Reparaturarbeiten am Korb, einen Buzzerbeater zur Halbzeit und einen starken Florian Heinrich mit 25 Punkten.
Der HSC 96 feierte am Samstag seinen ersten Saisonsieg in der Regionalliga. In der heimischen Burgstraße hatten die Hallenser wenig Mühe mit Aufsteiger Schwedt und gewannen deutlich mit 90:54.
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In der Oberliga der Herren sollte man sich den 30. Oktober ankreuzen - dann könnte es in der Elbingeröder Bodfeld-Halle zum Gipfel zwischen den Bodfeld Baskets und den BSW Sixers II kommen. Beide Teams sind nach Erfolgen am vierten Spieltag an diesem Wochenende nur noch einen Sieg davon entfernt, jeweils mit einer 5-0 Bilanz das Schlagerspiel zu erreichen
Die Harzer hatten dabei wenig Mühe und besiegten in eigener Halle die BG Aschersleben II mit 122:62. Ingesamt 52 Punkte von Everage Richardson schraubten den Saisonschnitt des Amerikaners auf 53.2 ppg. “Die eigentlich anerkennenswerte Leistung des Gegners war aber, dass hier keine One-Man-Show abgezogen wurde, sondern dass die Leitwölfe Richardson, Daniel Pierre und Holger Neubert die Mannschaft zu einem Team geformt haben, in dem jeder Spieler zu einem angemessenen Einsatz und Punkten kam, ohne dass an der Überlegenheit der Hausherren Zweifel aufkamen”, gab BG-Abteilungsleiter Hinrich Paetzmann zu Protokoll.
Und die Sixers II? Die unterstrichen auch beim 85:79-Auswärtssieg beim HSC II ihr großes Potenzial. In einer über 40 Minuten ausgeglichenen Partie entschied am Ende das technische Foul gegen den besten HSC-Akteur Cornell Kairies (23 pts), das 54 sec vor Schluss aus einer Zwei- eine Fünfpunktführung für die Sixers machte.
Die Partie BBC Halle vs. BC Anhalt wurde auf den 20. November verschoben.
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Deutliche Ergebnisse gab es in den Spielen der Landesliga Südost. Sowohl Zörbig als auch Ammendorf ließen den Aufsteigern keine Chance. Zörbig setzte sich in heimischer Halle gegen den MTV Wittenberg mit 101:68 durch. Tobias Puppichs 30 Punkte waren zu wenig für den MTV gegen einen ausgeglichenen Gastgeber, bei dem Oliver Lorenz sogar von der Freiwurflinie traf. Ammendorf konnte den dritten Sieg im dritten Spiel feiern. Gegen die ersatzgeschwächte Reserve des BBC Halle tat sich der BSV nur in den Anfangsminuten schwer, fand sich aber im Verlauf der Partie besser zurecht. Der 95:71-Sieg hätte durchaus deutlicher ausfallen können. Neben Ammendorf hielt sich Einheit Weißenfels auch im dritten Saisonspiel schadlos. Bei Bastard´s Halle setzte sich das Team von Trainer Siegfried Scherpiet mit 90:60 durch und festigte die Tabellenspitze.
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Was spielt sich ab an diesem Wochenende - lest die große Vorschau im Wochenend-Preview.
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Neben dem Saisonauftakt des MBC in der Beko BBL hoffen auch die Halle Lions in der DBBL auf den ersten Sieg - doch die Hallenserinnen absolvieren bereits den dritten Spieltag.
An dem reisen sie zum Auswärtsspiel gegen Heli Donau-Ries (1-1) nach Nördlingen. Dabei treffen sie mit Amanda Rego und Jenny Sommer zwei bekannte Gesichter der jüngeren Lions-Geschichte wieder. Auch mit Flügelspielerin Dorothea Richter, die in Halle das Basketballspiel erlernte und im Jahr 2000 mit der B-Jugend den Deutschen Meistertitel gewann, gibt es ein Wiedersehen. Mehr als einen kurzen Handshake wird es aber nicht geben. Zu wichtig ist die Partie für die Saalestädterinnen. Bisher schaffte es das neuformierte Team noch nicht, auch wirklich wie eine Mannschaft zu spielen. Nur mit individueller Klasse, die offenkundig vorhanden ist, reicht es in der ausgeglichenen Liga nicht.
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In der 1. Regionalliga Herren heißt die Frage: Welches der beiden Sachsen-Anhalt-Teams schafft an diesem Wochenende den ersten Sieg? Die BG Magdeburg (0-2) steht dabei zweifelsohne vor der schwierigeren Aufgabe: Am Samstag muss sie um 17:30 Uhr müssen die in en ersten beiden Spielen sieglosen Febro Eagles Magdeburg beim Tabellenführer BG 74 Göttingen antreten. Der Gastgeber ist nach seinen Siegen über Oldenburg und in Hermsdorf klarer Favorit. Febro Eagles Michael Coach Opitz muss versuchen seiner zuletzt nicht überzeugenden Centergarde Ole Alsen (2,03 m) und Charles Carter (2,04 m) wieder auf Kurs zu bringen.
Etwas größer ist die Hoffnung bei den BSW Sixers (0-2), die im zweiten Heimspiel in Folge den SV Grambke Oslebshausen (0-2) empfangen. Alles andere als ein Sieg wäre eine große Enttäunschung.
In der 2. Regionalliga West der Herren können sich die Aschersleben Tigers am Sonnabend im Ascaneum auf dem Weg zu einer 3-0 Bilanz eigentlich nur selbst schlagen. Gegner Rothenburg/Scheeßel (0-2) unterlag bisher mit 37 und 54 Zählern und sucht verzweifelt einen konkurrenzfähigen Kader. Es dürfte schwer werden, so bei den Tigers zu bestehen, auch wenn die auf Marco Klingberg (Bronchitis) verzichten müssen.
In der 2.Regionalliga Ost deutet viel auf zwei Erfolge der beiden halleschen Mannschaften. Der HSC96 empfängt am Samstag in der Burgstrasse die noch sieglose BG 94 aus Schwedt. Liest man die Statistik, fällt einem sofort das riesige Korbdefizit von -84 Punkten auf. Während des Season-Openings in Dessau präsentierte sich die BG 94 Schwedt in ähnlicher Verfassung und das mit einem unwesentlich schwächeren Kader. Der erste Sieg der Kairies-Schützlinge sollte demnach nur noch Formsache sein.
Der Delphi USV Halle muss fahren - und das überraschender Weise nach Berlin. Dort warten die Aufsteiger des Friedenauer TSC auf die Mannschaft des USV. Für das Pätzot-Team, das auf Marcus Brambora und Marcus Krüger verzichten muss, wird das Aufsteiger-Duell zur richtungsweisenden Partie. Der USV könnte sich mit einem Sieg im oberen Tabellenfeld festsetzen und dadurch eine gute Ausgangslage für die nächsten Spiele schaffen, während bei einer Niederlage die Niederungen der Tabelle drohen.
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Da hilft auch kein Gegner-Starkreden: Tabellenführer Bodfeld Baskets Oberharz (3-0) ist im Heimspiel gegen die BG Aschersleben II (0-2) haushoher Favorit. Die spannendste Frage des Abends dürfte viel mehr erneut lauten: “Fifty or no fifty?” - und sich auf die Punkteausbeute von Bodfeld-Star Everage Richardson beziehen. Wesentlich mehr Aufregung bietet da zur exakt gleichen Anwurfzeit das Duell des VfL Kalbe/Milde (2-1) gegen Vizemeister Baskets Wolmirstedt (1-2).
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In der Landesliga Südost treffen am 3. Spieltag ausschließlich Teams, die schon siegen konnten, auf solche, die bisher nur ein oder zwei Pünktchen wegen Niederlagen sammelte. Spitzenreiter Weißenfels ist am Sonntag in Halle zu Gast. Gegen Bastard´s Halle ist der SSV, natürlich, klarer Favorit. Doch Vorsicht: Die Sporthalle der Sprachheilschule ist gefühlte 50 Meter lang. Da müssen die Kräfte gut eingeteilt werden. Bereits am Samstag empfängt Ammendorf die BBC-Reserve. Mit zwei Auftaktsiegen gestartet, stehen die Chancen für den BSV gut, gegen den Aufsteiger aus der Bezirksliga Südost die weiße Weste zu wahren. Wittenberg muss nach zwei Niederlagen beim SV Zörbig ran. Keine leichte Aufgabe für die Lutherstädter, denn die Marmeladencombo um Oliver “travelling man” Lorenz und Scharfschütze Ha-Pe Weidig scheint die Woche Extraurlaub nach dem Season Opening gut getan zu haben.
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Endlich ist es so weit! Der Mitteldeutsche Basketball Club startet in die neue Beko BBL-Saison, und dies gleich mit einem anstrengenden Doppelheimspielwochenende. Am Freitag müssen die Wölfe gegen die Eisbären Bremerhaven ran und am Sonntag steht eine Begegnung mit Phoenix Hagen auf dem Plan. Tipp-Ooff am Freitag ist 19.30 Uhr, die Kassen sind ab 18Uhr geöffnet.
Sieben Wochen der Vorbereitung liegen hinter Björn Harmsen und seinem neu formierten Team. Sieben Wochen harten Trainings - vollgepackt mit insgesamt zwölf Testspielen gegen deutsche, polnische und tschechische Erstligateams und regionale Mannschaften. In diesen zwölf Testspielen ging der MBC zehn Mal als Sieger vom Parkett, musste sich nur zweimal geschlagen geben. Auf dem Programm stand für die Wölfe dabei auch die Teilnahme am Hansi-Witsch-Benefizturnier, bei dem die Mannschaft bereits auf den heutigen Gegner, die Eisbären Bremerhaven, traf. In diesem Spiel konnte das Harmsen-Team die Nordlichter mit 53:49 in einer Defense-Schlacht schlagen. Damals verletzte sich allerdings Guido Grünheid, der sich durch eine Werbebande eine tiefe Fleischwunde am Schienbein zuzog. An dieser Verletzung laboriert der 2,08-Meter-Mann immer noch und wurde im letzten Testspiel gegen den BK Decin geschont. Mit Johnnie Gilbert ist ein weiterer Big Man angeschlagen. Der US-Amerikaner zog sich einen Muskelfaserriss zu. Sein Einsatz ist weiterhin fraglich.
Gibbs nicht mehr an Bord
Seit dem Aufeinandertreffen der Wölfe und der Eisbären in Bad Neuenahr hat sich der Kader der Gäste erheblich verändert. Die Erwartungen an die Mannschaft von Doug Spradley sind hoch, schließlich kämpften sie sich in der vergangenen Spielzeit bis in das Halbfinale der Play-Offs und warfen dabei EuroChallenge-Gewinner Göttingen aus dem Rennen. Schließlich schieden sie gegen die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt aus. Die Leistungsträger empfahlen sich durch dieses exzellente Abschneiden und so muss Headcoach Spradley auf einige seiner wichtigsten Spieler verzichten.
Einer der stärksten Akteure der Beko BBL, Jeff Gibbs, folgte dem Ruf des Geldes und heuert nun in Japan für Toyota Alvark an. Mit seinen 13,9 Punkten und 8,6 Rebounds pro Partie hinterlässt er eine große Lücke im Eisbären-Team. Louis Campbell, ebenfalls einer der Top-Scorer, zog es zum nordischen Rivalen EWE Baskets Oldenburg. Die Mannschaft ist nun ein Mix aus Leistungsträgern der Vorsaison und sieben neuen Profis. So konnte man zum Beispiel den Top-Spieler Andrew Drevo für ein weiteres Engagement an der Küste gewinnen, nachdem sein Nachfolger Tremaine Ford nicht überzeugen konnte. Power Forward Drevo war in der vergangenen Saison maßgeblich am Einzug in die Play-Offs beteiligt und legte in 24 Partien 12,3 Zähler und 4,7 Rebounds auf. Auf Shooting Guard Torrell Martin, der mit 11,1 Punkten im Schnitt ebenfalls zweistellig punktete, können die Eisbären auch weiter zählen. Neu im Team ist unter anderem Craig Callahan. Der Power Forward kam aus dem belgischen Oberhaus von Dexia Mons-Hainaut nach Deutschland. In seinem ersten Ligaspiel gegen Düsseldorf avancierte der US-Amerikaner mit 23 Punkten gleich zum Topscorer.
Ende September drehte sich das Wechselkarussell bei den Nordlichtern noch einmal kräftig. Einen Tag nach der Rückkehr von Andrew Drevo verkündete man die Verpflichtung von Point Guard Donald Copeland, der die Lücke auf der Spielmacherposition füllen soll. Er war zuletzt in der ersten puerto-ricanischen Liga bei Athleticos de San German im Einsatz. Da Steven Esterkamp sich nach einer Knieoperation noch im Aufbautraining befindet, wurde vor einer Woche kurzerhand noch ein Ersatz für ihn geholt. Der Small Forward Richard Chaney wurde zunächst mit einem dreimonatigen Vertrag ausgestattet. Ob der Eisbären-Kader nun also für deren sechste Saison im Oberhaus feststeht, wird die Zeit zeigen. Im Ersten Saisonspiel waren die Küstenstädter jedenfalls erfolgreich. Sie fuhren einen klaren 96:70-Sieg gegen die Gloria Giants Düsseldorf ein, wobei insgesamt fünf Spieler zweistellig punkteten.
Viel Respekt bei Harmsen
Björn Harmsen geht mit viel Respekt vor Bremerhaven an das Spiel: „Bremerhaven hat jetzt ein anderes Gesicht. Bis auf Martin hatten die Leistungsträger den Club verlassen, allerdings ist Drevo doch noch kurzfristig zurück gekommen. Die Führung war mit der Vorbereitung nicht zufrieden und hat noch einmal kräftig nachverpflichtet. Gerade auf der Aufbauposition hatten sie im Testspiel gegen uns Probleme, mit Copeland ist aber ein erfahrener Spieler dazu gekommen. Bremerhaven ist mit Sicherheit der Favorit für das Spiel, nicht nur weil sie letztes Jahr im Halbfinale standen, sondern auch mit einem deutlich höherem Etat die Saison bestreiten. Aber auch für dieses Jahr gilt: Lasst uns mit den Fans im Rücken im Wolfsbau Favoriten stürzen!”
Das erste Spiel des MBC in der neuen Beko BBL-Saison wird vom langjährigen Premium-Sponsor MITGAS präsentiert und mit einigen Überraschungen für Groß und Klein abgerundet. Erstmals wird sich auch der neue MBC-Fanshop in der Stadthalle Weißenfels präsentieren. Seit dieser Saison bietet der neue Partner WOSZ-Fanshop MBC-Fanartikel an. Das aktuelle Sortiment ist auch im Internet unter www.mbc-fanshop.de zu finden.
Und hier noch zwei Leseempfehlungen zum MBC-Saisonstart:
“So schnell wie möglich zum Klassenerhalt” - Interview mit Geschäftsführer Martin Geissler auf mdr.de
“Ich rede nicht von den Play-offs” - Interview mit Trainer Björn Harmsen auf mz-web.de
Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jede Woche hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden.
Kooperation ist besiegelt
Am vergangenen Samstagabend öffneten sich in der Ballsporthalle Sandersdorf endlich wieder die Türen für die neue Basketballsaison 2010/11 der BSW Sixers. Das erste Heimspiel haben die beiden starken Mannschaften der Region, Beko Basketball Bundesligist Mitteldeutscher BC und die BSW Sixers Sandersdorf (1. Regionalliga), zum Anlass genommen, ihre Kooperation schriftlich zu besiegeln.
Im Anschluss an das Spiel gegen den VfL Stade wurde der Kooperationsvertrag feierlich unterzeichnet. Anlässlich dieses Ereignisses war auch Wirtschaftsminister Reiner Haseloff beim Spiel und der Vertragsunterzeichnung in Sandersdorf anwesend und unterzeichnete den Kooperationsvertrag als Pate. Die ohnehin gute Zusammenarbeit zwischen beiden Clubs soll mit diesem Vertrag noch gefestigt werden.
Seitdem Ex-Wolf Peter Fehse Anfang 2010 nach Sandersdorf wechselte, rücken beide Teams näher zusammen und unterstützen sich gegenseitig. In dieser Saison wird die Kooperation durch die beiden Akteure Tim Vogt und Paul Münsinger, die mit einer Doppellizenz für den MBC und die Sixers auflaufen können, noch intensiviert.
Jungen überzeugen - Mädchen mit Seuchenjahr
Am Montag ging das Bundesjugendlager des Jahrgangs 1996 in Heidelberg zu Ende. Die Mitteldeutsche Vertretung trat mit einem Jungen- und einem Mädchenteam an und war hier mit insgesamt neun Spielern und Spielerinnen aus Sachsen-Anhalt vertreten.
Das Mädchenteam hatte einen sehr schweren Stand. Nach einer unregelmäßigen Vorbereitung und dem Ausfall von einigen Leistungsträgerinnen im Vorfeld stand man in der Vorrunde auf verlorenem Posten. Die Gegner waren allesamt größer und hatten deutlich mehr Qualität im Zusammenspiel zu bieten. Dennoch war der Kampfgeist immer zu erkennen und rettete so die Ehre der Mädchen. Das engste Ergebnis erreichten sie dann auch gegen Bayern, als man mit nur fünf Punkten Unterschied immer an einem Erfolg schnupperte. Platz acht zum Ende des Turniers war Ausdruck einer „Seuchen-Saison”, wie sie die Mädchen aus Mitteldeutschland wohl noch nicht erlebt hatten.
Das Jungenteam war in diesem Jahr durch die Heimtrainer sehr gut unterstützt und daher lief es auch als Auswahlmannschaft sehr gut. Immer konnte man auf den gesamten Kader zurückgreifen und so ein Jahr lang gezielt die Spieler weiterentwickeln. Die Ergebnisse im Vorfeld ließen auf viel hoffen, schlug man doch regelmäßig die großen Verbände in den Turnieren.
In Heidelberg dann trat man an, um zu gewinnen und nicht wie so oft davor „nur” dabei zu sein. Leider fehlte dem Team das nötige Glück, um wirklich unter die ersten Vier des Turniers einzuziehen. Mit einem Punkt verlor man gegen Süd-West, dann nach Verlängerung gegen den Finalteilnehmer Team Nord und hatte so den Traum vom Halbfinale ausgeträumt. Am Ende stand wieder nur Platz sieben zu Buche, was aber in einem sehr engen Jungenfeld auch ganz anders hätte aussehen können.
Äußerst positiv ist das Sichtungsergebnis mit drei Nominierungen bei den Jungs zum Leistungscamp des DBB im Dezember. Mit Andreas Obst (USV Halle), Ruben Wöllert (TuS Jena) und Tony Matthes (BV Chemnitz) spielten sich drei Guards des Teams in den Vordergrund und ließen nie einen Zweifel an ihrer Nominierung. Leider fiel bei den Mädchen das gesamte Team aus dem Roster und nur Lili Tank aus Chemnitz konnte trotz Abwesenheit eine Nominierung verbuchen.
BG veranstaltet wieder Camp
Das 15. Jugendcamp der BG Febro Magdeburg findet am 19. und 20. Oktober jeweils von 10 bis 14 Uhr in der Magdeburger Sporthalle BBS III im Lorenzweg statt. Der Unkostenbeitrag beträgt 30 Euro bzw. 25 Euro für BG Febro Spieler. Trainer werden Michael Canty, Charles Carter und Patrick Reindl sein. Der Anmeldeflyer erscheint in kürze auf www.bg-magdeburg.de. Formlose Anmeldungen sind ab sofort per Mail möglich.
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt, Peter Bogel und Christian Steinwerth zusammen.