Archive for Mai, 2010

Spielplanentwürfe 2010/11 verfügbar

Mittwoch, Mai 19th, 2010

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Als allererstes gilt es zu loben: “Bis auf wenige Ausnahmen hat es diesmal von allen Vereinen pünktliche Saisonmeldungen gegeben”, freut sich BVSA-Sportwart Karsten Stier, “das hat uns als Spielkommission die Arbeit sehr erleichtert.”

Und damit nun auch die nächsten Schritte bis zu den endgültigen Spielplänen 2010/11 so reibungslos wie möglich erfolgen, hat sich die Spielkommission zu einem neuen Verfahren entschlossen. “Wenn dort erneut wieder alle Vereine diszipliniert und nach den Vorgaben mitmachen, wäre das ein echter Fortschritt”, so Stier

Im ersten Schritt haben alle Staffelleiter zum Stichtag 19. Mai einen vorläufigen Spielplan für jede Liga 2010/11 erstellt, der bereits als so genannte “Vorab-Liga” in der Spielbetriebsdatenbank zu finden ist.

Dort können nun alle Vereine mit ihren üblichen Einwahldaten die exakten Uhrzeiten und Spielhallen angeben. Wie das genau abläuft, erklärt dieses ausführliche Dokument. Letzte Chance zum Eintragen ist der 7. Juni 2010, 23.59 Uhr.

Danach werden die Spielpläne für zwei Tage geschlossen, ab dem 10. Juni, 12 Uhr wiederum können dann die endgültigen Ansetzungsentwürfe ausgedruckt werden.

Am Staffeltag (diesmal nur einer für alle Ligen am 12. Juni kombiniert mit dem Verbands- und Jugendtag in Quedlinburg) werden dann lediglich alle offenen Termine bzw. Verlegungswünsche geklärt. Trotzdem aber herrscht für alle Vereine Anwesenheitspflicht am Staffeltag - denn jede noch ungeklärte Verlegung betrifft ja zwei Mannschaften.

“Wenn die Teams vorher wirklich alles eingeben, dann kann sich der Staffeltag wirklich nur noch mit den Problemfällen beschäftigen”, verdeutlicht Karsten Stier.

Doch wer spielt nun eigentlich wo und nach welchem System. Hier eine erste Übersicht:


Oberliga Herren

Nachdem sich Landesmeister USV Halle im zweiten Anlauf zum Aufstieg in die 2. Regionalliga entschlossen hat und der Hallesche SC in letzter Sekunde sein Regionalliga-Spielrecht behielt, kann das BVSA-Aushängeschild gleich drei neue Teams präsentieren. Nach einem Jahr Abstinenz kehren die BSW Sixers II zurück - und ebenfalls aus der Staffel Südost kommt Justabs Halle. Liga Neuling Nummer drei erweitert die Liga nicht nur geografisch - sondern ganz sicher auch sportlich: Der erst vor zwei Jahren gegründete TuS Elbingerode schickt sich mit zwei US-Profis an, die Oberliga-Landkarte zu verändern. Saisonstart wird am 18. September sein, die Hinrunde endet am 27. November. Da die Spieltage Nummer 10, 11 und 12 noch im Jahr 2010 ausgetragen werden, ist die reguläre Saison am 19. Februar 2011 beendet.

Teams 10/11: Baskets Wolmirstedt, BG Aschersleben Tigers II, BG Magdeburg II, BC Anhalt, BBC Halle, Hallescher SC 96 II, VfL Kalbe/Milde, BSW Sixers II, TuS Elbingerode, Justabs Halle

Oberliga Damen

Die höchste Damenspielklasse des Landes verfügt 2010/11 über nur noch sechs Teams, nicht mehr mit von der Partie sind der USC Magdeburg II und der SC Osterwieck. Dafür erweitert sich die Liga erstmals über die Ländergrenzen hinweg: Die LadyBaskets Jena dürften für frischen Wind sorgen. Saisonauftakt ist am 25. September, das Saisonende für den 12. März terminisiert.

Landesligen/Bezirksligen Herren

Wie schon in den Vorjahren, wird auch hier weiter in zwei regional geteilten Staffeln gespielt, die Sieger steigen direkt in die Oberliga auf. Während die Staffel Südost mit zehn Teams agiert, sind im Nordwesten nur neun Mannschaften am Start, da sich der Haldensleber SC freiwillig in die Bezirksliga Nordwest zurückgezogen hat. Neuer Staffelleiter für beide Ligen ist Ralf Gohl. Saisonstart am 25.9.

Auf Bezirksliga-Niveau sind erneut drei Staffeln eingeteilt worden: Während in den Bezirksligen Nordwest und Süd jeweils neun Mannschaften gemeldet sind, wird in der Staffel Südost mit acht Teams gespielt.

Pokal Herren & Damen

Insgesamt 22 Herren- und sechs Damenteams haben gemeldet - ein gutes Ergebnis. Für die erste Pokalrunde am 12. September wird es also bei den Männern zehn Freilose geben, die restlichen 12 Teams spielen die anderen sechs Zweitrunden-Teilnehmer aus. Bei den Damen sind für Runde 1, gleichzeitig das Viertelfinale, zwei Freilose zu haben, die übrigen vier Teams kämpfen um zwei weitere Halbfinalplätze. Die Auslosung erfolgt zum Staffeltag am 12. Juni.

Landesligen Nachwuchs

Prinzipiell lässt sich festhalten: Ein ordentlicher Spielbetrieb ist möglich. Lediglich die männliche U16 (4 Teams) und die männliche U20 (3) sind etwas schwach besetzt. Im weiblichen Bereich entsteht durch die Gaststarter aus Leipzig und Jena erneut ein guter Spielbetrieb, wenn auch mit weiten Wegen.

Bezirksligen Nachwuchs

Mal abgesehen von der auch hier schwach besetzten U20-Altersklasse (nur 3 Teams) wartet viel Basketball auf den Nachwuchs. Die U18 kann mit immerhin fünf Teams spielen, noch besser sieht es darunter aus. In der U16 werden die elf Teams in zwei Vorrundenstaffeln geteilt (Nordwest/Südost) und im zweiten Saisonteil dann Play-offs gespielt. Die U14 (9 Teams) spielt drei regionale Vorrundengruppen mit Dreierturnieren, danach drei weitere Ennrunden-Dreierturniere. Weiblich 17 und weiblich 13 sind jeweils vier Teams am Start.

Minis

Die U12-Landesliga wird mit vier Teams spielen, vorgesehen sind eine Doppelrunde Einzelspiele. In der Bezirksliga U12 wiederum (7 Teams) wird in zwei Saisonteilen mit zwei regionalen Vorrundengruppen und später dann zwei Endrundengruppen gespielt. In der weiblichen Landesliga U12 haben nur zwei Teams gemeldet. In der U11 (4 Teams) und U10 (7  Teams) sind Einladungsturniere und Bestenermittlungen vorgesehen.

In Basketball News


Basketball SZENE - BBL-Quartett, HSC enttäuscht & Wieder 48 Stunden

Mittwoch, Mai 12th, 2010

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Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. In dieser Woche gibt es erneut positive Nachrichten aus dem Lager der Schiedsrichter, die Sportschule Halle untermauert wieder ihren Ruf und beim HSV trauert man einer verpassten Chance hinterher.


Silber & Bronze für die Sportschule Halle

Die Sportschule Halle bewies beim Endturnier „Jugend trainiert für Olympia”, dass sie im weiblichen Bereich weiterhin das deutschlandweite Niveau mitbestimmt. Die Wettkampfklasse III (Jahrgänge 95-97) verlor zwar das Endspiel gegen Berlin, erreichte aber mit der Silbermedaille einen nicht erwarteten Erfolg.

Die WK II (Jahrgänge 93-95) verlor das Halbfinale gegen Schloß Hagerhof Bad Honnef, konnte sich aber im kleinen Finale die Bronzemedaille sichern. Für die WK III spielten Mareike Müller, Anna Lisa Sievers, Alexandra Kurzeja, Antonia Reinicke, Clara Willard, Marie Luise Greulich und Maria Engers. Für die WK II spielten Laura Hebecker, Anna Heise, Inken Henningsen, Maria Uhlenhaut, Kelly Weise, Anna Quell, Denise Alkewitz und Elisa Hebecker (nur ein Spiel).

Bei den Jungen der WK II belegte die Sportschule Halle Platz acht, bei der WK III das Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer” den 15. Platz!


Mit 26 an der BBL-Pfeife

straube_klSachsen-Anhalts Schiedsrichtergilde sorgt weiter für positive Schlagzeilen. Nachdem die Referees erst vor kurzem mit Toni Rodriguez ihren zweiten FIBA-Schiedsrichter vermelden konnten, verfügen sie nun in der Beko BBL sogar über ein Quartett.

Nach Rodriguez, Oliver Krause und Enrico Streit pfeift mit dem Zerbster Carsten Straube ab sofort ein vierter Schiedsrichter aus Sachsen-Anhalt in Deutschlands höchster Männer-Spielklasse. Sein Debüt feierte Straube bereits am 1. April in der Partie Göttingen gegen Ludwigsburg, Spiel Nummer zwei war am 1. Mai die Begegnung zwischen Ulm und Tübingen.

Für den 26-jährigen Straube erfüllte sich mit dem Sprung in die BBL ein Traum. “Wenn man bedenkt, dass ich erst 2004 meine erste Lizenz abgelegt habe, ging das schon alles ziemlich schnell.” Nachdem die ersten Kritiken durchweg positiv ausfielen, freut sich Straube schon jetzt auf die neue Saison. “Und natürlich habe ich das Ziel, irgedwann auch noch mehr zu erreichen.”

Am Wochenende geht es aber erst mal nach Bamberg - dort wird Carsten Straube beim NBBL/JBBL Final Four pfeifen.


Camp in den Pfingstferien

Die Basketballgemeinschaft BG Febro Magdeburg richtet bereits ihr 14. Basketballcamp für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren aus. Zum zweiten Mal wird es mit dem Partner News Release Sports Acadamy (NRSA) durchgeführt.

Vom 17. bis 19. Mai jeweils von 9 bis 12.30 Uhr kann man beim Coach der Febro Eagles (1. Regionalliga) Michael Mai und seinem Assistenten Stefan Richter sowie dem Febro-Eagles Spieler Stefan Ahrens mit viel Spaß das Basketball-Einmaleins erlernen oder vervollkommnen. Trainiert wird in der Sporthalle der BBS III im Magdeburger Lorenzweg.

Ein Camp T-Shirt und Getränke sind im Preis von 30 € (USC- und Baskets Wolmirstedt Spieler 20 €) enthalten. Anmeldungen sind per E- Mail möglich.


Knapp gescheitert

Am letzten Wochenende verpasste die männliche U20 des HSC 96 mit dem knappsten aller möglichen Ausgänge den Einzug in die nächste Runde der deutschen Meisterschaft. Die ersten drei von vier Partien bei den Ostdeutschen Meisterschaften gingen noch an den Gastgeber, aber das letzte Spiel verloren die Jungs um den an diesem Wochenende gut aufgelegten Jörg Soyk mit 59:65 gegen den SSC Südwest Berlin.

Eine Niederlage mit fünf Punkten Rückstand hätte das Weiterkommen als Tabellenerster bedeutet. “Leider haben Tim Vogt und ich uns vor der letzten Partie schwer verletzt, so dass wir nicht mitspielen konnten”, gab ein sichtlich enttäuschter Paul Münsinger zu, der mit seinem doppelten Bänderriss nun zwölf Wochen nicht an das orangene Leder darf.


48-Stunden-Turnier feiert Jubiläum

Seit 20 Jahren nehmen nun schon die Basketballverrückten die Sporthalle “Brandberge” in Halle für genau zwei Tage in Beschlag. Jedes Jahr spielen zwei Mannschaften, für die sich alle Sportbegeisterten mit dem Erwerb eines der beiden farbigen T-Shirts anmelden können, ohne Pause bis zum Ende der 48 Stunden gegeneinander.

Zur 20. Ausgabe, die vom 18. bis 20. Juni stattfindet, läd der Hallesche SC 96 nun alle interessierten Schulmannschaften zu einem Turnier im Rahmen der Veranstaltung ein. Das Schul-AG-Turnier soll am Samstag (19. Juni) zwischen 10-15 Uhr ausgetragen werden. Teilnehmen können alle Teams, dessen Mitglieder in die 1. bis 4. Klasse gehen. Anmeldungen sind bis spätestens 1. Juni per E- Mail möglich.


Clip der Woche



















Zwar keine bewegten Bilder, dafür aber nicht weniger bewegende: Die Diashow zu den Deutschen Meisterschaften der über 50-Jährigen am vergangenen Wochenende in Magdeburg.


Zitat der Woche

“Du kommst doch aus Holland.”

Freundliche Begrüßung für Arvid Verbraeken, Spielertrainer bei Oberligist BC Anhalt durch die Seniorenkegler von Grün-Weiß Dessau. Der BCA unterlag im Rahmen seiner “Schlag den BCA”-Aktion am Freitagabend hauchdünn bei den Keglern. Verbraeken ist Belgier.



Die Basketball Szene stellten Martin Dornhoff, Thomas Schaarschmidt und Thomas Weidig zusammen.

In Basketball News


Berichtsheft, incl. Einladungen, für den Jugend- u. Landesverbandstag 2010

Dienstag, Mai 11th, 2010

Der Vorstand des Basketball Verband Sachsen/Anhalt hat das Berichtsheft 2010, anlässlich des XV. Landesverbandstages und des XII. Jugendtages am 12. Juni 2010 im Tagungsraum der Harzsparkasse in Quedlinburg, veröffentlicht. Das Berichtsheft 2010 sowie die Anträge zum Verbandstag 2010 stehen ab sofort im Download Bereich den Mitgliedern zur Verfügung.

Norman Gunkel, Geschäftsführer

In Amtliche Mitteilungen, allgemeine News


Rang neun für Magdeburger Oldies

Montag, Mai 10th, 2010

2010-05-10-dm50-review-head

Neuer Deutscher Meister im Basketball der Altersklasse 50 Jahre und älter wurde am Wochenende in Magdeburg die Spielgemeinschaft SB Rosenheim/TV Langen, die Titelverteidiger DBV Charlottenburg in einem hochklassigen Final mit56:43 besiegte und verdient gewann. Der Sieger nahm den Pokal des Ehrenpräsidenten des DBB Manfred Ströher vom DBB-Vizepräsidenten Heinz-Michael Sendzik entgegen. Den dritten Rang sicherte sich Oldenburg durch einen 33:23-Sieg gegen die ambitionierte SG Suchsdorf- Kronshagen/Berlin Köpenick.

bogel-peter-autorDer Gastgeber landete nach zwei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage gegen den neuen Meister ausschreibungsbedingt nur auf Rang neun.

Einen guten Job bei allen 28 Turnierspielen machten die Kampf- und Schiedsricher.

Von Anfang an dominierten die am Ende vier Erstplatzieren ihre Vorrundengruppen und zogen als Gruppensieger der Gruppen A (Charlottenburg), B (Oldenburg), C (Rosenheim) und D (Suchsdorf-Kronshagen) in die Zwischenrunde.
Gastgeber BG Febro Magdeburg kam im ersten Turnierspiel gegen Hagen nicht über ein 43:43 (20:24) hinaus. Eine Ganzfeldpresse half den 27:37-Rückstand aufzuholen, Schwächen im Abschluss verhinderten den Sieg.

Da Hagen gegen den späteren Meister mit 23 Punkten unterlag, der Gastgeber aber mit 35 Punkten unterging, kam Hagen als Zweiter weiter und wurde am Ende trotz zwei weiterer Niederlagen Siebenter. Die BG Febro gewann zwar gegen den Gastgeber des Jahres 2011 aus Saarlouis (32:19) und Karlsruhe (61:29), konnte aber trotzdem nur Neunter werden, erwies sich aber über die zwei Tage als guter Gastgeber in der Ottostadt.

In den Überkreuzvergleichen in der Zwischenrunde setzten sich die Favoriten klar durch. Rosenheim gewann gegen München (58:28), Charlottenburg gegen Darmstadt (53:20), Oldenburg gegen Baunach (37:21) und Suchsdorf-Kronshagen gegen Hagen (34:20).2010-05-10-dm50-review-logo

Die Halbfinals waren umkämpft. Titelverteidiger Charlottenburg setzte sich gegen Suchdorf-Kronshagen mit 37:28(17:8) durch und Rosenheim gewann gegen Oldenburg mit 36:28 (17:11). Das Spiel um den dritten Rang gewann Oldenburg gegen Suchsdorf-Kronshagen mit 33:23(12:13). Im Endspiel, über 2x 15 Minuten, boten beide Teams im fünften (!) Turnierspiel hochklassigen Basketball auf Regionalliganiveau.

Bis zur Halbzeit beim 23:23 konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Rosenheim nutzte eine ungewohnte Schwächephase der Berliner zur 39:25 (20. Minute)-Führung. Charlottenburg holte zwar bis zum 38:42 (24.) mächtig auf, konnte am Ende nicht genug gegenhalten und musste der SG Rosenheim/Langen den Sieg überlassen.

Die Siegerehrung sah jubelnde Sieger und mit der Organisation zufriedene Gastgeber. Diese zeigten eine schöne Geste und ließen den 81-jährigen Magdeburger Basketballnestor Horst Neuhof das letzte Spiel der BG Febro gegen Karlsruhe coachen- Dank für seine riesigen Verdienste um den Magdeburger Basketballsport.

Ein Dank an das Organsationsteam für eine tolle Arbeit, ein Extralob haben sich Horst Schmidt, Ernst Pfündel und Ulf Krayl verdient”.

Aufgebot der BG Febro Magdeburg: Jörg Fürstenau, Burkhard Schmidt, Hans- Werner Pieske, Jürgen Bogdahn, Achim Grossmann, Andrea Nölle, Thomas Borchert, Günther Leditschke, Viktor Morosowski, Karl- Heinz Gärtner (Spielertrainer), Holger Böhme, Jürgen Blank, Ulf Krayl und Peter Bogel.

Turnierendstand:
1. SG Rosenheim /TV Langen
2. DBV Charlottenburg
3. Oldenburger TB
4. SG Suchdorf-Kronshagen
5. Jahn München
6. BG Darmstadt
7. BG Fichte Hagen
8. FC Baunach
9. BG Febro Magdeburg
10. SG Eichkreuz Karlsruhe
11. TV Saarlouis Royals
12. Sportvgg. Feuerbach.


Peter Bogel ist Vorstandssprecher der BG Magdeburg.

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Nachwuchsfazit 2009/10 - Teil II

Samstag, Mai 8th, 2010

sc-osterwieck

Beim Bundesligaspiel des Mitteldeutschen BC gegen Paderborn durften die Jungen des frischgebackenen Landesmeisters männlich12 des MBC Weißenfels e.V. Han in Hand mit den Bundesligastars vor vollem Haus einlaufen. Es symbolisierte etwas die zu Ende gehende Saison. Auf der einen Seite die Spieler des Überraschungsteams der Bundesliga - auf der anderen Seite vielleicht ihre Nachfolger in der übernächsten Generation.


schmidt-gunther-autorDie Weißenfelser Jungen holten im älteren Minibasketballjahrgang den Titel vor dem Halleschen SC 96, dem USV Halle, dem SV Halle und einer zweiten Weißenfelser Mannschaft. Bei den Mädchen triumphierte der USV Halle vor dem SV Halle. In den Mädchenstaffeln U17, U15 und U13 gab es erstmals wieder grössere Starterfelde. Mädchenteams aus Jena und Leipzig bereicherten unseren Spielverkehr.

In der BVSA- Liga w13 lieferten sich vier Teams einen packenden Kampf um die vorderen Plätze. Letztlich setzte sich der SV Halle vor dem SC Osterwieck , dem USV Halle und Ladybaskets Jena durch. Platz fünf und sechs belegten die Gäste aus Leipzig, die BBV Leipzig Eagles und die TSG Markkleeberg.

Eine Etage tiefer, in der Bezirksliga w13, spielten drei Teams aus Halle mit dem VfL Kalbe/ Milde. Die Goldmedaille bei den Mädchen U15 ging nach acht Spielen ohne Niederlage an den USV Halle. Unsere Gäste, die Ladybaskets aus Jena, machten als Zweitplazierte dem USV Halle das Siegen nicht leicht. Die weiteren Ränge belegten BG BSW 06, vor dem SV Halle und SC Osterwieck.

Ebenfalls einen Zweikampf um Gold und Silber gab es in der U17 zwischen dem USC Magdeburg und dem USV Halle. Bei Punktgleichheit siegten die Magdeburger hauchdünn vor den Hallenserinnen. Platz drei belegte der BBV Leipzig vor MTV Wittenberg. Bei der Betrachtung der Ergebnisse in der AK weiblich U17 müssen wir erwähnen, dass unser Paradeteam in dieser Altersklasse, der SV Halle, an den Rundenspielen nicht teilnahm. Die Hallenser kämpften am in der WBBL um den Deutschen Meistertitel - und konnten diesen ungeschlagen gewinnen!

Nicht so spannend wie in den Vorjahren verliefen die Play-off-Spiele der männlichen U16. Im Halbfinale, wie auch im Kampf um die Medaillen, gab es klare Sieger. Landesmeister wurde durch einen 95:43-Sieg über die Aschersleben Tigers der USV Halle. Bronze sicherte sich die BG Magdeburg mit einem 91:59-Erfolg über den HSC 96. Trotzdem sollte man das Ergebnis der Ascherslebener Jungen als Vizemeister beachten. Trainer Daniel Havlitschek hat dieses Team in den letzten drei Jahren geformt und auf diesen Erfolg vorbereitet.

Die Siegerehrungen für die Meister und Plazierten nahmen in vielen Fällen Nationalspieler und erfolgreiche Trainer früherer Jahre mit Mitgliedern des Vorstandes vor.

Allen Spielern, Trainern, Helfern nochmals unsere herzlichen Glückwünsche zum Erfolg und zum guten Verlauf der Saison. Es gab keine disqualifizierenden Fouls und auch „T-Fouls” sind nur sehr selten auf den Spielprotokollen zu finden. Spieler , Trainer und Schiedsrichter haben für einen guten Verlauf der Punktspiele gemeinsam gesorgt.


Gunther Schmidt ist Staffelleiter der Nachwuchs-Landesligen und lebt in Steuden bei Halle. Er kann per Mail erreicht werden.

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Magdeburg richtet Ü50-Titelkämpfe aus

Freitag, Mai 7th, 2010

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Karl-Heinz Gärtner sucht. Auf dem Gelände der Abtshof Destillerie blickt er in alle Richtungen, um den Ort der Pressekonferenz zur Deutschen Basketball Meisterschaft der Altersklasse Ü50 zu finden. Glücklicherweise läuft ihm rechtzeitig eine Mitarbeiterin von Abtshof über den Weg, die ihm diesen weisen kann. Es wäre ja auch schade gewesen, wenn Karl-Heinz Gärtner da zu spät gekommen wäre. Schließlich ist er der Spieler-Trainer der Magdeburger Auswahl, die am 8. und 9. Mai in heimischen Gefilden um die höchste Auszeichnung ihrer Altersklasse im deutschen Basketball spielen wird.


braeuer-marcusUnd Gärtner kennt sich mit Deutschen Meisterschaften aus. Er war 1988 und 1989 Trainer der HSG TU Magdeburg, die damals überraschend jeweils den DDR-Meistertitel errang. Seither sind jedoch offensichtlich einige Jahre vergangen, doch die Lust auf den sportlichen Wettstreit ist auch bei den Ü50-Basketballern weiterhin groß.

Seit Monaten trainiert die Magdeburger Auswahl zweimal in der Woche, um sich auf die Meisterschaft vorzubereiten. „Obwohl man in unserem Alter eigentlich drei Tage braucht, bis nichts mehr wehtut”, sagt Gärtner mit einem breiten Grinsen. Auf sportliche Ziele angesprochen, gibt der Meistertrainer einem Platz im Mittelfeld des 13 Mannschaften umfassenden Turnieraufgebots aus. Eine Bestätigung des sechsten Ranges also, den Magdeburg im vergangenen Jahr bei der DM in Dortmund erreichte.

Etat beträgt rund 3.000 Euro

Der Organisator der Veranstaltung, BG-Vorstandssprecher Peter Bogel, sieht aber neben dem Ziel, ein gutes Turnier zu spielen, ein anderes im Vordergrund: „Wir wollen vor allem gute Gastgeber sein und dem DBB für das Vertrauen in uns damit danken.” Überhaupt geht es bei dem Turnier nicht vordergründig um den sportlichen Erfolg. Vielmehr dreht es sich um Enthusiasmus und Freude am Spiel. Das beweist auch die Tatsache, dass die teilnehmenden Mannschaften sich selbst um Anfahrt und Unterkunft kümmern müssen und die anfallenden Kosten tragen. „Unser Etat beträgt etwa 3.000 Euro”, verrät Bogel, „der ist im wesentlichen durch die Mannschaftsbeiträge finanziert.”

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Karl-Heinz Gärtner.

Erstmals finden die Bundesbestenspiele, wie die DM auch genannt wird, in den neuen Bundesländern statt. „Es macht uns stolz, dass der DBB sich für uns als Ausrichter entschieden hat”, freut sich Peter Bogel. Damit wird die jahrelange Tradition im Magdeburger Seniorenbasketball honoriert.

Seit 1995 nimmt Magdeburg an Deutschen Meisterschaften in den Ü-Altersklassen teil. Lange Jahre wurde aber Lehrgeld gezahlt. „Es hat gedauert, bis wir endlich unser erstes Spiel gewonnen haben”, blickt Bogel zurück. Doch mit der Zeit verschaffte sich die Magdeburger Auswahl Respekt bei den sportlichen Gegnern und schließlich auch beim Deutschen Basketball Bund.

Insgesamt werden 37 Spiele, verteilt auf die Campushalle und die Sporthalle am Lorenzweg, stattfinden. Die Vorrunde wird in drei Dreiergruppen und einer Vierergruppe ausgespielt. Anwurf zum Finale ist am Sonntag um 13.45 Uhr in der Campushalle. Ein Höhepunkt ist auch das Treffen der Turnierteilnehmer abseits des Basketballfeldes. Am Samstagabend wird dann über alte Zeiten gesprochen und so manches Bier getrunken. „Da muss man dann aufpassen, dass man noch genug Kraft für den Finaltag hat”, sagt Bogel mit einem Augenzwinkern.

Charlottenburg Favorit

Unabhängig vom Ausgang des samstäglichen Beisammenseins, sieht Peter Bogel einen klaren Favoriten auf den Turniersieg: „Charlottenburg ist ganz klar der Topfavorit. Sie haben ehemalige Spieler der 1. und 2. Bundesliga im Kader.” Ebenfalls dabei, aber für Rosenheim startend, ist Alexander Khartchenkov. Der ehemalige sowjetische Nationalspieler ist der Vater von Nikita Khartchenkov, der für den Mitteldeutschen Basketball Club auf Korbjagd geht.


Marcus Bräuer ist freier Journalist, gehört zum BVSA-Medienteam und lebt in Halle. Er kann per Mail erreicht werden.

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Basketball SZENE - Toni für FIBA, Top-Senioren & Kegler

Mittwoch, Mai 5th, 2010

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Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. In dieser Woche feiert die Schiedsrichter-Szene des Landes einen der ihren, die Magdeburger Senioren werden fast Deutscher Meister und in Dessau geht man kegeln.


Zweite FIBA-Lizenz nach Sachsen-Anhalt

Als Landesverband mag Sachsen-Anhalt im Deutschland-Vergleich klein sein, in Sachen Schiedsrichter aber ist er mittlerweile ein ganz großer. Denn wenn von den nur sieben deutschen FIBA-Referees gleich zwei aus unserem Bundesland kommen, dann spricht das für sich. Während der Hallenser Oliver Krause nun schon seit einigen Jahren auf internationalem Parkett tätig ist, 2010-05-05-bb-szene-rodriguezerhielt nun der ebenfalls aus der Saalestadt stammende Toni Rodriguez Ende April seine FIBA-Lizenz. “Ein sensationeller Erfolg, auf den Toni und alle Schiedsrichter in Sachsen-Anhalt stolz sein können”, meint BVSA-Schierichef Manfred Rataiczak.

Der heute 27-jährige Rodriguez erwarb im Alter von 15 Jahren seine erste Schiedsrichterlizenz. Sein großes Leistungspotential brachte Rodriguez  früh  in den damaligen DBB-Perspektivkader. Sein Ausbildungsweg zum Top-Schiedsrichter endete auch nicht im Sommer 2006, als er in den A-Kader der Schiedsrichter aufrückte und fortan regelmäßig in der 1. Bundesliga Herren eingesetzt wurde. Vom ersten BBL-Spiel an arbeiteten die SR-Coaches sowie FIBA-Instrukteur Uli Sledz weiter intensiv mit dem jungen Schiedsrichter. Ein Ergebnis dieser Anstrengungen war zuletzt die im Frühjahr 2009 vom DBB-Präsidium getroffene Entscheidung, Rodriguez als deutschen Kandidaten zum FIBA-SR-Lehrgang zu entsenden.

Im Namen aller Basketballer im Lande deshalb: Glückwunsch Toni!


Top-Clinicen für Trainer

Alle Basketball-Trainer dürfen sich freuen: In den vergangenen Tagen flatterten zahlreiche Angebote für hochwertige Coach-Clinicen in den BVSA-Postkasten.

Highlight dürfte dabei sicher die NIKE Coach Clinic während der U17-WM vom 9. bis 11. Juli 2010 in Hamburg sein. Ausgerichtetvon der Bundesakademie des Deutschen Basketball Bundes und NIKE wird den Teilnehmern  ein interessantes Programm angeboten. International bekannte und anerkannte Fachleute wie unter anderem Ettore Messina (Head Coach Real Madrid, angefragt) und Dirk Bauermann (Head Coach Deutsche Herren-Nationalmannschaft) stehen als Referenten zur Verfügung. Im Rahmen der Trainer-Fortbildung werden täglich mindestens zwei Spiele angeschaut und analysiert.

Bereits Ende Mai lockt die TBV Coach Clinic mit dem Thema “Jugendleistungsbasketball” nach Jena. Am 29. und 30. Mai 2010 heißen die Referenten Imre Szittya, Alexandra Maerz und Ortwin Doll (DBB‐Bundestrainer) sowie Thomas Fritsche (Athletiktrainer ratiopharm Ulm).

Und noch ein Angebot gibt es für das Wochenende 28./29./30.Mai - in Schierke findet die Weiterbildung “Sportpsychologie für Fortgeschrittene” statt. In diesem Lehrgang (unter anderem mit BVSA-Lehrwart Dr. Andreas Lau) soll etwas tiefer in die Thematik der Sportpsychologie eingestiegen und individuelle Probleme und Ansätze diskutiert werden.  Zu den Schwerpunkthemen zählen: Teamfähigkeit / Konfliktlösungsansätze Methoden der psychischen Wettkampfvorbereitung Stressbewältigung /-verarbeitung /Coping-Strategien und Entspannungsmethoden.


Magdeburger Oldies mit sensationellem Erfolg

Am kommenden Wochenende wird die BG Magdeburg Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der über 50-Jährigen sein (ausführliche Vorschau gibts am Donnerstag). Quasi als Warm-Up nahmen die Magdeburger Oldies am vergangenen Wochenende in Bamberg an der Meisterschaft 45+ teil - und schafften dabei eine kleine Sensation.

Nachdem man in der KO-Runde den amtierenden Deutschen Meister DJK Köln Nord mit 41:35 besiegte, erreichte man erstmals ein Halbfinale einer DM. Dort setzte man noch einen drauf und besiegte den letztjährigen Sechsten SB DJK Rosenheim klar mit 53:29. Im Finale (Foto von beiden Teams) traf man auf den mehrfachen Deutschen Meister DBV Charlottenburg und unterlag 48:74. Der Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte der BG Febro Magdeburg.

2010-05-05-bb-szene-bg-oldies

“Es ist ein tolles Gefühl beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte als Spieler dabei gewesen zu sein”, meinte Achim Grossmann,”wir traten hier als ein Team auf und erreichten mit toller Moral etwas, was keiner von uns erwartet hätte.” Man darf gespannt sein, was nach dieser Pflicht nun die Kür am nächsten Wochenende bietet…


“Schlag den BCA”

Der quälend langen Offseason haben die Oberliga-Herren des BC Anhalt den Kampf angesagt: Der Dessauer Verein schuf sich im Handumdrehen ein neues Betätigungsfeld - und das gleich in mehreren Sportarten. Unter dem Motto “Schlag den BCA” fordern die Basketballer nun einmal pro Monat andere Vereine der Stadt heraus. Und das nicht etwa unter dem Korb - sondern in unbekannten Metiers.

2010-05-05-bb-szene-schlag-bcaDen Anfang machte vor einigen Wochen ein Ausflug in das Wasser der Desssauer Südschwimmhalle, wo sich der BCA mit den Wasserballern der SG Abus Dessau duellierte - und dabei gar nicht einmal ein schlechte Figur abgab.

“Wir hatten einfach keine Lust, in der Offseason bloß herumzusitzen oder Testspiele zu bestreiten”, erklärt BCA-Teammanager, Center und neuerdings auch Wasserball-Torhüter Matthias Brucksch die kuriose Idee des Clubs.

Der muss sich am kommenden Freitag erneut warm anziehen, denn diesmal hat er die Verbandsliga-Senioren von Grün-Weiß Dessau herausgefordert - auf deren Kegelbahn…


Start-Ziel-Sieg in der BVSA Division

LeBron James ist MVP! Das Äquivalent zu James in der “Crossover-Online Mangergame”-Division des BVSA war dieses Jahr ohne Frage der Hallenser Martin Weidig. “Erst hole ich mir günstige Spieler, die ihren Wert noch deutlich steigern und dann kommt der King ins Team”, lautete das Motto der Saison für den Akteur des Halleschen SC. Mit dem King ist der zuvor erwähnte James gemeint, für den es eine Unzahl an sogenannten Nicknames gibt. “Gallinari, Brooks und Anthony waren meine größten Leistungsträger aus dem günstigen Sektor” erinnert sich der Fantasy-Experte.

Diese Mischung aus hungrigen Spielern und gestandenen Leistungsträgern gepaart mit dem üblichen Quäntchen Glück, brachten ihm mehrere Wochen auf der Pole Position des gesamten Fantasygames ein. “Leider gab es am Ende der Saison beruflich viel zu tun”, gab er etwas enttäuscht zu, “so dass ich meinen Platz nicht halten konnte”. Trotz der leichten Unzufriedenheit belegte Weidig am Ende der regulären Saison einen respektablen 64. Gesamtrang, der sich im Teilnehmerfeld von über 6.000 Managern durchaus sehen lassen kann.

Neben dem Sieger der Divison gab es natürlich auch noch sehr viele andere Manager, die sich im deutschlandweiten Vergleich nicht verstecken brauchen. Erwähnenswert ist hier die unglaubliche Dichte an “JUSTABS-Managern”, die vom gleichnamigen halleschen Basketballteam stammen und sehr intensiv jede Neuigkeit über die aktuelle Form bzw. Verletzung der amerikanischen Profis diskutierten. Man kann sich sicher sein, dass es im nächten Jahr aus den Reihen des Landesligisten eine klare Kampfansage in Richtung des amtierenden Champions geben wird. Neueinsteiger sind immer gern gesehen und werden zu Beginn der nächsten Fantasy-Saison rechtzeitig über die Teilnahmeprozeduren instruiert.

Clip der Woche



















Einst beim Halleschen SC 96 aktiv, spielte  Alex Giergen in der vergangenen Saison in den USA für die Virginia Episcopal School in Lynchburg, Virginia. Checkt sein Highlight-Reel.


Zitat der Woche

“Es gibt Angebote.”

Björn Harmsen, Trainer von Beko-BBL Erstligist Mitteldeutscher BC in der “Mitteldeutschen Zeitung” auf die Frage, ob auch andere Clubs an ihm interessiert sind.



Die Basketball Szene stellten Thomas Weidig, Thomas Schaarschmidt und Peter Bogel zusammen.

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MyBall 24: Achim Grossmann

Dienstag, Mai 4th, 2010

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Er ist einer der erfolgreichsten Basketballer in Magdeburg und hat bereits im Kinder- und Jugendbereich alle zu vergebenen DDR-Meistertitel der jeweiligen Altersklasse gewonnen. Über die Stationen Jugend- und Juniorenauswahl schaffte Achim Grossmann auch den Sprung in die A-Nationalmannschaft der DDR. In den Jahren 1988 und 1989 errang er mit der damaligen TU Magdeburg (jetzt USC Magdeburg) sensationell den DDR-Meistertitel. Mit dem leistungsorientierten Basketball hörte Grossmann bereits 1990 auf und spielte noch einige Jahre in der zweiten Regionalliga und der Oberliga. In der abgelaufenen Spielzeit war er für die BG Magdeburg III in der Landesliga Nordwest aktiv, um sich für die Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse  Ü 50, die am kommenden Wochenende (8./9. Mai) in Magdeburg ausgetragen werden, fit zu halten. Vielleicht läuft es dann je erneut so gut wie vor ein paar Tagen in Bamberg, als Grossmann bei der DM 45+ in Bamberg den deutschen Vizetitel an Land zog.




2010-05-04-myball-grossmann-faktenWarum ich den Ball in die Hand genommen habe
Von der ersten bis dritten Klasse machte ich Gerätturnen. Mein damaliger Sportlehrer meinte, dass ich zu groß dafür geworden bin. Zufällig trainierte eine Basketballmannschaft in meiner Schule. Dort sollte ich es einmal probieren.

Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
“Hier hast du einen Ball. Stell dich vor die Wand und übe zuerst 200 Mal die richtige Wurfbewegung, indem du gegen die Wand wirfst.”

Mein erstes Spiel
…war mit zehn Jahren in der Schulmannschaft.

Das liebe ich am Spiel
Man benötigt eine gute Technik, natürlich genügend Kraft und Ausdauer, aber vor allem auch taktische Fähigkeiten. (Das Spiel “lesen”.)

Das ärgert mich
Wenn Spieler sich über die Mannschaft stellen.

Das sagt mein Gegenspieler über mich
Weiß ich nicht.

Mein Dreamcourt
Überall, wo man gut Basketball spielen kann.

Ich würd gern mal auflaufen mit
Michael Jordan

Dann höre ich auf
Mal sehen…

Meine All Time Starting Five
Michael Jordan, Magic Johnson, Shaquille O´Neal, Hakeem Olajuwan, Dirk Nowitzki


In MyBall wird jeden Dienstag ein Basketballer oder Schiedsrichter aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Regionalliga.

Bisher erschienen in der Serie MyBall:

13.04.2010 - Torsten Lenk (HSG Merseburg)
06.04.2010 - Holger Neubert (TuS Elbingerode)
23.03.2010 - Daniel Lindner (TSV Niederndodeleben)

09.03.2010 - Siegfried Scherpiet (SSV Einheit Weißenfels)
02.03.2010 - Alexander Göpel (BG Aschersleben Tigers)

02.02.2010 - Jörg Soyk (Hallescher SC 96)
26.01.2010 - Christian Hessler (BBC Halle)
19.01.2010 - Sascha Leutloff (Mitteldeutscher BC)
29.12.2009 - Pascale van Wees (USV Halle)
15.12.2009 - Steffen Müller (BG Aschersleben)
01.12.2009 - Kevin Weber (Hallescher SC 96)

24.11.2009 - Franziska Richter (BSW Sixers)

17.11.2009 - Marcus Bräuer (IMO Merseburg)
03.11.2009 - Lutz Rütter (USV Halle)

27.10.2009 - Jannis Cziommer (PSV Salzwedel)
06.10.2009 - Martin Dvorák (BBC Halle)
29.09.2009 - Matthias Brucksch (BC Anhalt)
29.08.2009 - Luisa Blume (Baskets Wolmirstedt)
22.08.2009 - Benjamin John (BG Magdeburg)
11.08.2009 - Max Streblow (USV Halle)
05.08.2009 - Frieder Diestelhorst (Mitteldeutscher BC)

In Basketball News


Halle Lions holen den WNBL-Titel

Sonntag, Mai 2nd, 2010

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Martin Dornhoff machte wie immer nicht viel Aufheben. “Im Halbfinale war es glücklich, aber verdient”, meinte der Trainer-Routinier trocken. Und im Finale? “Da waren wir sicher.” Doch dann, auf die Frage nach den Gefühlen, brach es doch noch aus Dornhoff heraus. “Wenn du in deinem letzten Spiel mit einer Mannschaft gewinnst und den Titel holst”, gab der 65-jährige Hallenser zu, “dann ist das einfach schön.”


Dornhoff und seine SV Halle Junior Lions haben am Sonntagnachmittag geschafft, was noch keiner Mannschaft vor ihr gelungen ist. Und auch nicht gelingen konnte. Im Endspiel des ersten Final Four Turniers der Weiblichen Nachwuchs Bundesliga (WNBL) sicherte sie das Team durch einen 63:58-Erfolg gegen das Team Mittelhessen die deutsche U17-Meisterschaft - ein grandioser Erfolg für den Basketball in Sachsen-Anhalt und das gesamte weibliche Nachwuchsprogramm. Als Sahnehäubchen zur Meisterschale gab es die perfekte Saison - die Nachwuchs-Lions erspielten sich den Titel ohne eine einzige Saisonniederlage. “Nicht nur deshalb sage ich: Die Mannschaft hat sich diesen Erfolg verdient”, so Dornhoff.

2010-05-02-wnbl-hebeckerDas sah Damen-Bundestrainer Imre Szittya ähnlich, aus dessen Händen die Hallenserin Laura Hebecker die MVP-Trophäe in Empfang nehmen konnte (Foto). “Halle hat zum richtigen Zeitpunkt die beste Leistung abgeliefert”, meint Szittya, “die Mannschaft hat als Team überragend gespielt und in Laura Hebecker auch die beste Spielerin gehabt.”

In einem hochklassigen Finalspiel in Hagen gaben beide Mannschaften alles, doch Halle nutzte seine Chancen besser und konnte sich kurz vor der Pause den entscheidenden kleinen Vorsprung erkämpfen, lag zum Seitenwechsel 35:26 in Front. Auch nach der Pause blieben die Lions weiter am Drücker.

Die Mittelhessinnen, in der regulären Saison bereits zweimal von Halle knapp bezwungen, kamen in Viertel drei und vier noch einmal näher, doch die jungen Lions verloren nicht die Nerven. Und gewannen die Sympathie der Beobachter. “Ich habe einige Spielerinnen mit einer Perspektive für die 1. Liga gesehen”, meinte Imre Szittya, “ich glaube, in Halle kann man sich auf die Zukunft freuen.”

Szittya sah sich mit den hochklassigen Final Four bestätigt in seiner Ansicht, die WNBL würde den weiblichen deutschen Nachwuchs-Basketball entscheidend weiterentwickeln. “Wir müssen den Talenten einfach die Chance geben, eine ganze Saison lang überregional anzutreten, das bringt sie weiter.”

Die Lions hatten sich am Sonnabend in einem spannenden Halbfinale denkbar knapp mit 71:70 gegen die Rhein Main Baskets durchgesetzt, Team Mittelhessen bezwang zuvor die SG Saarlouis mit 80:61, die am Sonntag das Spiel um Platz drei für sich entschied und so auch jubeln konnte.

Doch die ausgelassenste Stimmung herrschte am Sonntagabend im Bus des SV Halle. In dem saßen Spielerinnen, deren Basketball-Karrieren eigentlich gerade erst begonnen haben. Und die trotzdem schon einen Erfolg gefeiert haben, den ihnen niemand mehr nehmen kann.

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