Nach Abschluß der Hin- und Rückrunde 2009/2010 steigen die erstplatzierten Team`s der Bezirksligen Nordwest / Süd / Südost direkt in die Landesliga auf. Um den noch freien vierten Aufstiegsplatz spielen in einem Aufstiegsturnier (Dreierturnier) die jeweils zweitplatzierten Mannschaften dieser Bezirksligen (Aufstiegsregelung gemäß Ansetzungsheft / Seite 54).
Hier die Ausschreibung für das Aufstiegsturnier zur Landesliga / Herren
Die Ausrichtung des Turniers wird nach dem Rotationsverfahren jährlich vergeben. Für die Spielansetzungen gilt der Rahmenspielplan analog. § 7 der BVSA-SO.
Rotationsregelung
2010 bei 2. v. BNWH
2011 bei 2. v. BSH
2012 bei 2. v. BSOH.
Rahmenspielplan gemäß § 7 der BVSA-SO
A = Ausrichter
B = Teiln. mit der kürzesten Entfernung zum Ausrichtungsort
C = Teiln. mit der weitesten Entfernung zum Ausrichtungsort
Spielplan:
A - B um xx:xx Uhr
45 Minuten Pause
B - C um xx:xx Uhr
45 Minuten Pause
A - C um xx:xx Uhr
Spieltermin für das Aufstiegsturnier ist der 17. 04.2010 (Sa.)
Der Turnierausrichter hat die Schiedsrichter- / Kampfrichter- und Hallenkosten zu tragen. Die teilnehmenden Mannschaften tragen ihre eigenen Fahrtkosten. Das Kampfgericht ist durch den Turnierausrichter zu stellen. Gem. BVSA-SRO / Anlage 1 gilt für die Bezahlung der Spielleitungsgebühren der Betrag von 9,00 € / Spiel (Bezirksliga / 4 x 10 Minuten).
Die erstplazierte Mannschaft dieses Turniers erhält den vierten Aufstiegsplatz in die Landesliga/Herren. Bei Punktgleichheit wird die Turnierplatzierung gemäß § 42/2 DBB-SO entschieden.
Jauckus / Spielleiter
In Spielkommission, allgemeine News
Der Spieler Timo Feuersenger (VfL Kalbe/M.) wurde am 14.03.10 im Spiel BNWH 050 wegen SR-Beleidigung disqualifiziert. Gegen den Spieler wird eine Einsatzsperre von 1 (einem) Pflichtspiel (15.03. bis einschließlich 22.03.2010) und ein Strafgeld ausgesprochen.
Jauckus / Spielleiter
In Spielkommission, allgemeine News

Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. In dieser Woche gibt es von einer Entscheidung, einem Kühlschrank-Versenker und einem weiteren Jubilar zu berichten.
Finals steigen in Sandersdorf
Die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 wird zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Endspiele um den Basketball-Landespokal austragen. Am Mittwoch, dem 31. März finden die beiden Finalpartien der Männer und Frauen in der Sandersdorfer Ballsporthalle statt
Den Anfang machen ab 17.30 Uhr die Damen. Dabei fordert wie im Vorjahr Oberligist Justabs Halle den Regionalligisten USC Magdeburg heraus. Ganz klar: Die Magdeburgerinnen wollen dabei ihren neunten Titel seit dem Jahr 2000 holen.
Ab 20.30 Uhr heißt dann das Duell Erste gegen Zweite Regionalliga: Gastgeber BSW Sixers muss sich mit der eine Liga tiefer spielenden BG Aschersleben Tigers auseinandersetzen. Während sich die Sixers nach durchwachsener Saison mit dem zweiten Pokalsieg nach 2008 von ihren Fans verabschieden wollen, glauben die Tigers nach zuletzt starken Liga-Auftritten an ihre Außenseiterchance.
Die Tickets für die Finalveranstaltung werden 5 Euro kosten, ermäßigt sind 3 Euro zu zahlen.
Stark aus der Distanz
Ganze vier Spiele - und damit nur die Minimalanzahl - waren notwendig, um die beiden Finalisten der Oberliga Play-offs 2010 zu ermitteln. Sowohl der USV Halle (101:79 vs Aschersleben II) als auch die Baskets aus Wolmirstedt (99:63 vs. BG Magdeburg II) tüteten daheim souverän Spiel zwei ein. Besonders von der Dreierlinie schlug es bei den arg gebeutelten Gegnern mit unbehaglicher Regelmäßigkeit ein: Während der USV insgesamt lockere zwölf Longshots versenkte, hätte Wolmirstedts Michael Heuer (37 pts, 7 3pt) auch Kühlschränke von der Dreierlinie gen Korb schicken können - sie wären am Sonnabend reingefallen.
Nun dürfen beide Teams das Vorjahresfinale erneut ausspielen - los gehts kommenden Sonnabend ab 19 Uhr in der Wolmirstedter “Hölle der Freundschaft”. Spiel 2 und 3 dann am 27./28.3. in Halle
Nur die Mädchen jubeln
Großkampftag herrschte am vergangenen Sonntag für die drei Nachwuchs-Bundesligateams Sachsen-Anhalts in Relegation, Play-offs und Play-downs. Jubeln aber konnte dabei nur das WNBL-Team des SV Halle (Foto).
Im ersten Play-off Spiel mussten die Junior-Lions bei der BSG Ludwigsburg antreten. Nach einer ausgeglichenen Startphase konnten sich die Hallenserinnen schnell einen 16:6-Vorsprung herausspielen und bereits zur Halbzeit war mit 48:22 eine gewisse Vorentscheidung gefallen, nach der Pause bekamen auch alle Wechselspieler beim ungefährdeten 97:57-Sieg genügend Einsatzzeiten.
Die beiden MBC-Teams dagegen steckten Niederlagen ein. In der JBBL-Relegationsrunde verlor der MBC das zweite Heimspiel in Folge. In einer umkämpften Partie mussten sich die Wölfe gegen die Eisbären aus Bremerhaven mit 67:73 geschlagen geben. Bester MBC-Schütze war Philipp Teichert mit 17 Punkten. Die NBBL-Mannschaft verlor am Sonntag mit 46:82 gegen die Basketballakademie aus Ulm und somit auch die „Best-of-three”-Serie gegen die Ulmer mit 2:0. Damit müssen die Wölfe in die zweite Qualifikationsrunde, wo es dann um den Klassenerhalt in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga geht.
Gericke macht die siebzig voll
Auch in der vergangenen Woche feierte eines der bekanntesten BVSA-Gesichter einen runden Geburtstag! Am 12. März beging Lutz Gerecke, Nestor des Magdeburger Damenbasketballs, seinen 70. Geburtstag. Gerecke feierte mit seinen Teams zahlreiche Erfolge. Mit der HSG PH Magdeburg spielte er in der höchsten Spielklasse der DDR - der Oberliga. Nach der Wende stieg er, trotz sehr geringen finanziellen Möglichkeiten, sogar mit seinen Damen in die 2. Bundesliga auf. 2006 übergab er die Verantwortung in die Hände von Henrik Petzold.
Der Jubilar verfolgt den Basketball immer noch sehr genau und schreibt regelmäßig für die Volksstimme. Einige seiner ehemaligen Spielerinnen trainieren gegenwärtig im Freizeitteam der BG Febro Magdeburg. Wir gratulieren Lutz Gericke auf das herzlichste und wünschen ihm alles erdenklich Gute - vor allem Gesundheit!
Clip der Woche
“Play-offs Baby” - Das Wolmirstedter Fachpublikum hat mal wieder das Wort!
Zitat der Woche
“Diese Partie hat meine Haare noch grauer gemacht.”
Christian Elze, Vorstandsvorsitzender von Regionalligist BG Aschersleben Tigers über den hauchdünnen 66:64-Erfolg seiner Mannschaft gegen den Tabellenzweiten DBV Charlottenburg.
Die Basketball Szene stellten Christian Kattner, Chris Huhn und Thomas Schaarschmidt zusammen.
Während der Nachwuchs in den Bundesligen um den Klassenerhalt oder Play-offs spielt, gehen die Spielzeiten der Senioren in Bundes- oder Regionalligen langsam in die entscheidende Phase. Noch einmal ordentlich Selbstvertrauen wollen sich die Lions in der DBBL im Heimspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister holen. An gleicher Wirkungsstätte müssen die Regionalligaspieler des Halleschen SC im Kampf gegen den Abstieg einen Sieg landen. Vor allem die Burgstraße steht also mal wieder im Blickpunkt von Basketball-Sachsen-Anhalt.
1. Damenbasketball Bundesliga, 21. Spieltag
SV Halle Lions (13-7) - TV Saarlouis Royals (16-4) / Sa, 20 Uhr
Gibt es etwas Schöneres, als das letzte Heimspiel der regulären Saison gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger zu bestreiten? Sich mit den besten Spielerinnen in vollem Haus zu messen, um im Nachhinein zu wissen, wo man steht? Auf die Halle Lions wartet am kommenden Samstag mit dem TV Saarlouis der härteste Brocken der DBBL. Der starke Rückrundenlauf mit acht Siegen aus neun Spielen lässt aber berechtigte Hoffnungen zu, auch gegen die Royals etwas zu reißen.
Saarlouis ist derzeit das Aushängeschild des deutschen Damenbasketballs. Dass der Meistertitel im vergangenen Jahr kein Zufall war, beweisen die Saarländerinnen um Nationalspielerin Romy Bär in dieser Saison eindrucksvoll. Wieder steht die Truppe auf dem ersten Tabellenplatz. Zudem sorgen die Royals auch international für Furore, stehen im Europacuphalbfinale. In zwei der letzten drei Ligaspiele schwächelte Saarlouis jedoch. Der Doppelbelastung aus Meisterschaft und Europacup musste gegen Marburg (67:76) und Wasserburg (69:76) Tribut gezollt werden. Auch am Donnerstag vor der Partie gegen Halle müssen die Royals international ran. Ein gutes Omen für die Lions..?
Halle hat sich durch die überragende Rückrunde eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um den vierten Playoffplatz erarbeitet. “So habe ich mir das gewünscht. Wir haben es selbst in der Hand”, sagt Trainer Peter Kortmann. Der amtierende Meister und Europacupteilnehmer schreckt ihn nicht: “Zu Hause können wir gegen jede Mannschaft gewinnen, auch gegen Saarlouis.” Ein Sieg aus den verbleibenden zwei Spielen muss mindestens noch eingefahren werden. Doch sollte der schärfste Konkurrent um Platz vier, die Eisvögel USC Freiburg, weiterhin so stark spielen, könnte eine Niederlage gegen Saarlouis schon das Ende der Träume um den Heimvorteil in der ersten Play-off Runde sein.
2. Regionalliga Ost
Hallescher SC (6-12) - Central Hoops (7-11) / Sa, 15 Uhr
Etwas mehr als zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass sich beide Teams in der Burgstraße gegenüberstanden. Nur ungern dürfte man sich aus Sicht der Hallenser an diese Begegnung erinnern. Mit 59:96 gab es gegen den späteren Aufsteiger in die 1. Regionalliga ordentlich auf die Mütze. Am Ende der Saison führte der Weg für den HSC sogar zurück in die Oberliga. Die Vorzeichen vor dem morgigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften sind komplett andere.
Schmückten damals Namen wie Stipo Papic oder Tommy Thorwarth den Kader der Berliner, so haben die ehemals sehr ambitionierten Hauptstädter mittlerweile den Boden wieder unter den Füßen und legen das Hauptaugenmerk viel mehr auf die Nachwuchsarbeit. Dennoch ging der erste Vergleich der Saison für den HSC mit 53:64 verloren. Mit einem größeren Kader als bei der Niederlage und dem Heimvorteil im Rücken muss für die Gastgeber im Kampf gegen den Abstieg morgen eigentlich ein Sieg her.
Beko Basketball Bundesliga
Mitteldeutscher Basketballclub (14-12) - Eisbären Bremerhaven (15-11) / Sa, 19.30 Uhr
Im Hinspiel kassierten die Wölfe eine herbe 59:75-Niederlage im Eisbärenkäfig. Dafür wollen sie am Samstagabend Revanche. Damals fand das Harmsen-Team das gesamte Spiel über keinen richtigen Rhythmus. Die begangenen Fehler sollen sich nicht wiederholen, dennoch wartet ein schwerer Gegner auf den Beko BBL-Aufsteiger. In der vergangenen Saison stiegen die Nordlichter sportlich aus der Belétage ab und konnten nur durch eine Wildcard in der Liga verbleiben. In der laufenden Spielzeit liefern sie hingegenbärenstarke Leistungen und befinden sich mitten im Kampf um die Play-off-Plätze.
Nach den letzten beiden Erfolgen geht der MBC jedoch gestärkt in die Partie - ganz im Gegensatz zu den Nordlichtern. Zuletzt setzte es zwei Niederlagen in Folge für die Mannschaft um Reboundwunder Jeff Gibbs. Daheim mussten sie sich am vergangenen Wochenende knapp mit 90:91 dem Vizemeister aus Bonn geschlagen geben, davor verloren sie mit 87:99 gegen ratiopharm Ulm. Dennoch stehen die Eisbären auf einem starken siebenten Tabellenplatz und damit mit einem Fuß in den Play-Offs. Doch auch der Mitteldeutsche Basketball Club kann sich durchaus berechtigte Hoffnunge auf die Postseason machen, könnte das mit einem Erfolg doch zumindest nach Siegen mit den Gästen gleichziehen.
Jugend Basketball Bundesliga, Relegation
Mitteldeutscher Basketball Club (1-7) - Eisbären Bremerhaven (3-5) / So, 11 Uhr
Nach der unnötigen Niederlage gegen Rendsburg vom letzten Wochenende sind die Wölfe gegen die Eisbären um Wiedergutmachung bestrebt. Die Situation bei den Wölfen ist klar. Bei fünf Spielen Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz zählen in den verbleibenden Spielen nur noch Siege. Am Sonntag soll gegen die Eisbären der Anfang gemacht werden. Dafür kann MBC-Trainer Christian Steinwerth auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Erfreulich ist, dass Fakih Habib nach seiner Verletzungspause wieder zurück im Team ist, auch wenn er noch nicht wieder 100 Prozent fit ist. „Ich rechne mit einem engen Spiel, wo wir hoffentlich wieder von einer lautstarken Fangemeinde unterstützt werden”, schaut Coach Christian Steinwerth voraus, ” ich glaube, dass unsere Chancen auf einen Sieg durchaus realistisch sind.“
Nachwuchs Basketball Bundesliga, Play-downs, 1. Runde
Mitteldeutscher Basketball Club - Basketballakademie Ulm (Stand 0-1) / So, 13.30 Uhr
Nach der Niederlage im ersten Spiel der Best of Three Serie will das Team von MBC-Coach Kairies den Ausgleich in der schaffen. “Wenn wir kontinuierlich solide unser Spiel machen, haben wir eine gute Siegchance”, glaubt Cornell Kairies, “zudem müssen wir besser in der Transition arbeiten und somit Unterzahlsituationen vermeiden. Unser Ziel ist ganz klar ein drittes Spiel in Ulm zu erreichen.” Doch dieses Unternehmen muss ohne Center Paul Münsinger erreicht werden, der sich eine Achillessehnenverletzung zuzog und mindestens zwei Wochen ausfallen wird. Somit fehlt den Wölfen einer ihrer wichtigsten Rebounder im Team, was die Aufgabe gegen die körperlich überlegenen Ulmer nicht einfacher machen wird. Auch hinter dem Einsatz von Aufbauspieler Patrick Reindl steht noch ein Fragezeichen.
Weibliche Nachwuchs Bundesliga
BSG Basket Ludwigsburg - SV Halle Junior-Lions, Play-offs / So, 15 Uhr
Zwölf Vorrundenspiele liegen den Junior-Lions, zwölf Siege stehen vor dem Start der Play-offs für das Team zu Buche. Zwölf Erfolge die aber auch nicht die Schwächen in der Reboundarbeit sowie die fehlende aggressive Defense nicht verbergen konnten und die in den Play-offs vor allem nichts mehr bedeuten. Diese Runde führt die Mannschaft von Martin Dornhoff mit der Gruppe Süd (Bayern und Baden Württemberg) zusammen. Dort wartet neben den Baskets aus Ludwigsburg und dem TSV Nördlingen auch TuS Bad Aiblingen - der amtierende Deutsche Jugendmeister. Doch erst einmal gilt es gegen Ludwigsburg zu bestehen, um in die nächste Runde einzuziehen. “Play-offs sind für die jungen Spielerinnen neu”, so Dornhoff, “es gilt nun, auf den Punkt die beste Leistung abzurufen.” Das sollte am Sonntag in Ludwigsburg zum ersten Mal gelingen.
Die Wochenendvorschau stellten Marcus Bräuer, Anna Blumtritt, Christian Huhn, Thomas Schaarschmidt und Christian Kattner zusammen.
Entsprechend der im Ansetzungsheft veröffentlichten Regelung, möchte ich an die Einsendetermine der Schiedsrichter-Fahrtkostenabrechnung für die II. Halbserie erinnern. Die SR-Fahrtkosten für die Heimspiele je Mannschaft sind als zusammengefasste Meldung pro Halbserie zum vorgegebenem Termin
08.03.10 (2. Halbserie) für OLH (wurde um 1 Woche verlängert, wegen der Nachholespiele am 27.03.10)
10.04.10 (2. Halbserie) für LNWH + LSOH (Termin verlängert)
30.03.10 (2. Halbserie) für OLD
einzureichen.
Der Meldeübersicht sind die Originalbelege beizufügen. Da es sich um eine SR-Fahrtkostenabrechnung handelt, bitte ohne Spielleitungsgebühren.
Die Meldung ist zu senden an Spielleiter F.J. Jauckus (Jean Sibelius Straße 15, 99423 Weimar).Vordrucke für die SR-Fahrtkostenabrechnung sind in der Anlage zum Ansetzungsheft und im Downloadbereich der BVSA-HP zu finden.
Eine termingerechte Einsendung der vollständig ausgefüllten Vordrucke ist zwingend notwendig. Bei einer fehlenden Meldung bzw. bei fehlenden Angaben auf der Meldung, müssen die SR-Fahrtkosten für dieses Spiel mit 0 Euro erfasst werden.
Jauckus/ Spielleiter
In Spielkommission, allgemeine News

Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. In dieser Woche werfen wir einen Blick auf den Start der Play-offs in der Oberliga, auf den Stand der BVSA-Liga im Crossover NBA Manager Game und gratulieren zu einem halben Jahrhundert.
Alles schon klar im Halbfinale?
Nach den Auftaktspielen in den Play-off Halbfinals der Oberliga Herren scheint eigentlich alles eingetütet zu sein. Sowohl der USV Halle als auch die Baskets Wolmirstedt entschieden Spiel eins auswärts deutlich für sich und können somit unter der Formel “Eins aus zwei reicht aus” beruhigt in ihre beiden zur Verfügung stehenden Heimspiele am kommenden Sonnabend und Sonntag gehen.
Beim klaren 94:70-Erfolg von Titelfavorit USV Halle war es vor allem Florian Heinrich, den die Aschersleben Tigers II nicht in den Griff bekamen. Heinrichs Statline: 34 pts, 4x 3pt, 8/9 FT. “Florian war offensiv überragend”, meint USV-Mann Erik Zeller, “dazu aber hat jeder Spieler etwas zum Sieg beigetragen und wir haben die bessere Defense gespielt.” Der USV will nun am Samstag alles klar machen. Riecht danach, als müsse man in ASL/QLB weiter auf den ersten Play-off Sieg der Geschichte warten.
Noch einen Tick heftiger ging es in Magdeburg zu, wo die BG-Reserve von Kooperationspartner Wolmirstedt eine 30-Punkte-Packung kassierte. Fünf Baskets punkteten zweistellig, neun insgesamt. Die Entscheidung fiel im dritten Viertel, als die Gäste (immerhin ohne vier wichtige Spieler angereist) mit guter Defense und schnellen Fastbreaks einen Vorsprung herausspielten.
Und so könnte das Halbfinale bereits am früh Samstagabend zu Ende sein - früh genug also, um sich noch auf den Weg nach Dessau zu machen, wo Play-off Verpasser BC Anhalt ab 21 Uhr seine zweite Pokernacht veranstaltet.
Ein Hund beißt sich oben fest
Das All Star Break sorgt in der NBA alljährlich für viel Gesprächsstoff und im Umfeld für viel Arbeit bei den Teammanagern - natürlich auch bei den Fantasymanagern. Herrschte vor der Trading-Deadline so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm, war auch in den folgenden Tagen eher Slow-Down angesagt. Spielt Superschnäppchen T-Mac bei den Knicks? Wie wirkt sich die Ankunft von K-Mart in Houston auf die Spielzeit von Trevor Ariza aus? Ist Jamison für die Cleveland James, äh Cavaliers, das fehlende Puzzlestück zur Meisterschaft?
Der Unterhemd tragende - wo kommt dieser Trend eigentlich wieder her??? - Antawn Jamison legte im ersten Game für seinen Brötchengeber mal locker 0 von 12 aus dem Feld auf, zeigt sich seitdem allerdings verbessert. T-Mac erfuhr dabei nach seinem ersten Spiel im Trikot der Knickerbockers mal einen kleinen Gewinnzuwachs - war aber auch nicht wirklich schwer nach den Saisonstats in Houston. Natürlich landete er auch im Kader von bvsa-league-Spitzenreiter Martin Weidig. Einsame Kreise dürfte der Throninhaber aber derzeit wohl nur auf den östereichischen Skipisten ziehen. An der Divison-Spitze hat er jedenfalls schon etwas an Boden verloren.
Der Teamname seine großen Bruders Thomas - “watch out for da mu” - dürfte dagegen auch in dieser Saison wieder Programm sein. Als “kein Freund von Mainstream-Picks” soll es für den Spätstarter in dieser Saison in der zweiten Saisonhälfte nach oben gehen. Doch auch die Justabs-Gang beißt sich, genau wie Manager “Hund” (da scheint der Name sehr passend gewählt), mittlerweile schon auf Divison-Rang drei, ganz oben fest. Doch auch im BVSA-Medienteam internen Duell kommt durchaus wieder ein kleine Hauch von Spannung auf - gerade wenn die Sleeper des Einen es mit dem Schlafen zu wörtlich nehmen. Die Kohlen für die Divison müssen dann aber wohl doch andere aus dem Feuer holen. Ein achter Platz im aktuellen Ranking ist dabei noch ausbaubar.
Kein Glück für die MBC-Nachwuchsteams
Es war durchaus mehr drin für die beiden männlichen Nachwuchs-Bundesligamannschaften des MBC am vergangenen Wochenende. Insbesondere mit Blick auf das Spiel des JBBL-Teams. Wurde die erste Partie der Relegationsrunde noch mit 76:72 bei den Fördebaskets Kiel gewonnen, so mussten sich Jungs von BVSA-Landestrainer Christian Steinwerth in heimischer Halle den Junior Twisters aus Rendsburg unglücklich mit 71:78 geschlagen geben.
Dabei war ein Sieg auch diesmal so greifbar nah. Doch ein gewisser Maximilian Sprick zerstörte alle MBC-Hoffnungen. 30 seiner 38 Zähler sammelte er per Zweier, die restlichen an der Freiwurflinie. Vielleicht hat er aber nach dem Spiel seine Flasche mit dem Zielwasser in der Burgstraße stehen lassen. Den Jüngsten im Wolfsrudel würde ein Schluck daraus auf der Fahrt am nächsten Sonntag zu den Eisbären aus Bremerhaven sicherlich gut tun.
Neun Dreier und ein 13:0-Lauf Mitte des letzten Viertels waren letztendlich zu viel für die NBBL-Jungs des MBC. Dabei konnte das Team von Cornell Kairies die erste Play-down-Begegnung gegen die Nachwuchsbasketballer aus Ulm lange offen halten. Geholfen hat es bei der 71:89-Auswärtsniederlager dennoch nicht. Gleich vier Ulmer konnten sich mit doppelter Punktezahl auf dem Scoreboard verewigen.
Dort tauchte auch ein gewisser Mister Bryant auf. Doch schon ein Blick auf seine Seasonstats lässt erahnen, dass Powerforward Steven wohl nur ein sehr entfernter Verwannter vom aktuellen Lakers-Superstar Kobe Bryant ist. Ein wenig Game des aktuellen NBA-Champions könnte jedoch dem MBC am Sonntag ab 13.30 Uhr der Burgstraße gut zu Gesicht stehen, wenn es den 1:1-Ausgleich in der ersten Play-down-Runde geben soll.
Ein halbes Jahrhundert für Ulf
Man sieht es ihm nun wahrlich nicht an, aber vermelden wollen wir es trotzdem: Am vergangenen Montag feierte ein langjähriges Mitglied der BVSA-Basketballgemeinde seinen fünfzigsten: Ulf Krayl. Glückwunsch an einen sympathischen Schieri und Spieler!
Clip der Woche
Auch MVP´s sind heiß auf die Play-offs
Zitat der Woche
“Teilweise lief der Ball so schnell, dass man ihn gar nicht mehr gesehen hat.”
Fans von Basketball-Oberligist Baskets Wolmirstedt zum Auftritt ihrer Mannschaft im ersten Play-off Spiel bei der BG Magdeburg II.
Die Basketball Szene stellten Christian Kattner, Chris Huhn und Thomas Schaarschmidt zusammen.
Der BVSA hat seine ersten Landesmeister 2010 geehrt. In der Landesliga m20 wurde die Mannschaft des HSC 96 souverän Meister. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten SSV Weissenfels und USV Halle. Die Goldmedaillen bei der U 18 holte sich die Jungen des USV Halle. Silber und Bronze gingen an den HSC 96 und die BG Magdeburg. Die U14 des USV Halle wurde vorzeitig Landesmeister. Um die Plätze 2 bis 5 gibt es am letzten Spieltage ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Wolmirstedt, HSC 96, USC Leipzig und dem MBC. Als erster Landesmeister bei den Mädchen steht in der U13 der USV Halle fest. Um Platz 2 und 3 kämpfen der SV Halle und BSW 06. In der wU13 kämpfen noch der USV Halle, SC Osterwiek und der SV Halle um die Medaillen und die Qualifikation zur Norddeutschen Jugendmeisterschaft.
Schmidt (Staffelleiter)
Geboren und aufgewachsen ist Siegfried Scherpiet im basketballverrückten Litauen. Richtig angefangen Basketball zu spielen hat er aber erst mit 16, da er sich vorher mehr fürs Boxen interessierte. Sein Talent für das Basketballspiel war offensichtlich und so schaffte es “Siggi”, wie ihn die meisten nennen, bis in die erste litauische Basketballliga. Als er nach Deutschland kam, hatte er zunächst häufig Foulprobleme, da er in Litauen eine härtere Gangart gewohnt war. Jetzt, mit 46, ist Siggi immer noch am Ball. Und wer schon einmal das Vergnügen hatte gegen ihn zu spielen, weiß, dass bei diesem Typ das Alter nicht vor Leistung schützt.
Warum ich den Ball in die Hand genommen habe
Weil Boxhandschuhe nicht mehr interessant waren.
Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
Warum habe ich dich nicht früher gesehen?
Mein erstes Spiel
Kann ich mich nicht mehr erinnern.
Das liebe ich am Spiel
Gegen gute Verteidiger zu spielen.
Das ärgert mich
Falsche Schiedsrichter-Entscheidungen.
Das sagt mein Gegenspieler über mich
Wie lange willst du noch spielen, Siggi?!
Mein Dreamcourt
Am liebsten habe ich in der Sporthalle West in Weißenfels gespielt, jetzt spiele ich gerne in der Schlossgartenturnhalle.
Ich würd gern mal auflaufen mit
Nochmal mit meinem damaligen U18-Team.
Dann höre ich auf
Ich liebe Basketball…
Meine All Time Starting Five
Arvidas Sabonis, Earvin “Magic” Johnson, Larry Bird, Michael Jordan, Sarunas Marciulionis (Highlight Nr. 6)
In MyBall wird jeden Dienstag ein Basketballer oder Schiedsrichter aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Regionalliga.
Bisher erschienen in der Serie MyBall:
02.03.2010 - Alexander Göpel (BG Aschersleben Tigers)
02.02.2010 - Jörg Soyk (Hallescher SC 96)
26.01.2010 - Christian Hessler (BBC Halle)
19.01.2010 - Sascha Leutloff (Mitteldeutscher BC)
29.12.2009 - Pascale van Wees (USV Halle)
15.12.2009 - Steffen Müller (BG Aschersleben)
01.12.2009 - Kevin Weber (Hallescher SC 96)
24.11.2009 - Franziska Richter (BSW Sixers)
17.11.2009 - Marcus Bräuer (IMO Merseburg)
03.11.2009 - Lutz Rütter (USV Halle)
27.10.2009 - Jannis Cziommer (PSV Salzwedel)
06.10.2009 - Martin Dvorák (BBC Halle)
29.09.2009 - Matthias Brucksch (BC Anhalt)
29.08.2009 - Luisa Blume (Baskets Wolmirstedt)
22.08.2009 - Benjamin John (BG Magdeburg)
11.08.2009 - Max Streblow (USV Halle)
05.08.2009 - Frieder Diestelhorst (Mitteldeutscher BC)
Selten zuvor hat eine Oberliga-Saison mit solch großer Spannung in der regulären Saison aufwarten können. Bis zum vorletzten Spieltag lieferten sich noch die Hälfte aller Teams einen harten Kampf um den Einzug in die Play-offs und gegen den Abstieg. Nachdem nun mit Börde Magdeburg und Einheit Weißenfels die beiden Absteiger feststehen, wird in den heute beginnenden Play-offs der neue Landesmeister gesucht. Und egal, ob am Ende Titelverteidiger und Favorit USV Halle oder einer drei Herausforderer die Schale in die Höhe heben wird, auf eines hoffen die Basketballfans in Sachsen-Anhalt ganz besonders: Dass der Titelträger 2010 auch in die 2. Regionalliga aufsteigen will.
USV Halle (15-3)
Wer in den direkten Duellen gegen die anderen drei Play-off Teams nur eine einzige Partie verloren hat, wer dabei nicht selten mehr als 45 Punkte Unterschied zwischen sich und den Gegner gebracht hat, wer eine atemberaubende Korbdifferenz von plus 400 angesammelt hat und dazu noch der Titelverteidiger ist - dem darf man schon mal gern das Schild „Favorit” an die Halle nageln. „Wir haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft, daher sind unsere Chancen sehr gut”, meint Spieler Erik Zeller. Zwar wolle man den Halbfinalgegner aus Aschersleben nicht unterschätzen, „doch wir haben uns als Team einiges vorgenommen.” In Sachen möglicher Aufstieg ist das Brett bereits etwas dünner als im Vorjahr, als der USV den Sprung in die Regionalliga nicht wagte. „Falls es dazu kommen sollte”, so Zeller, denken wir schon darüber nach.” Nach möglichen zwei Meisterschaften in Folge „wollen wir den Jugendlichen im Verein die Möglichkeit geben sich auf überregionaler Ebene zu beweisen.”
Baskets Wolmirstedt (11-7)
Eine starke zweite Saisonhälfte ließ den Vorjahres-Vize auch in diesem Jahr in die Postseason rutschen. Nun soll es sogar noch mehr werden. „Ich denke, dass wir eine realistische Chance auf den Einzug ins Finale haben”, sagt Spielertrainer Stefan Stagge über das Semifinal-Duell gegen Kooperationspartner BG Magdeburg II. „Wir verfügen über eine sehr tiefe Bank und sind in diesem Jahr erst einmal geschlagen worden.” Hinzu gesellt sich die Tatsache, dass der Verein konsequent am Wundertüten-Image weitergearbeitet hat. Neben dem bekannten ppg-Paradoxon (die wenigsten zugelassen, die wenigsten erzielten) gehören nun die wenigsten Freiwürfe der Saison und ein ständig wechselnder Topscorer zum Repertoire. Nur in einer Hinsicht herrscht Klarheit: Ein Gastspiel eine Liga höher wird es zu 99 Prozent nicht geben.
BG Magdeburg II (11-7)
Das Team von Trainer Stefan Richter war das einzige der drei Herausforderer, das dem USV eine Niederlage in der regulären Saison beibringen konnte. Nun heißt es für die jungen Spieler gegen die erfahrenen Wolmirstedter die Nerven zu behalten. Und genau hier sieht Stefan Richter auch die Schlüsselsequenz dieser Serie. „Für elf unserer Spieler sind es die ersten Play-offs, die gesteigerte Intensität und der Umgang mit dem Druck werden entscheidend sein.” Es müsse alles passen, um das Finale zu erreichen. „Die Chance steht bei 50-50″, so Richter und nicht nur er weiß: Selbst wenn sein Team heute Spiel eins verlieren sollte, ist in der „Elbe-Ohre-Series” noch längst nicht alles gelaufen.
BG Aschersleben Tigers II (12-8)
Bei den Reserve-Tigern geht es nicht nur ums mögliche Weiterkommen. „Wir hoffen einfach, endlich mal überhaupt ein Play-off Spiel zu gewinnen”, sagt Trainer Florian Zillibiller. Bei allen fünf Teilnahmen ging die BG (und Vorläufer Quedlinburg) bisher leer aus - nun soll ausgerechnet dem USV Halle zumindest ein „Spiel drei” angehangen werden. Prinzipiell aber wertet man schon allein das Erreichen der Postseason als großen Erfolg. „Damit haben wir unsere Saisonziele deutlich übertroffen.” Viel wird davon abhängen, welche Aufstellung Zillibiller heute Abend in Spiel eins zur Verfügung hat. „Ich bin überzeugt, dass wir dann nicht chancenlos sind.” Eine Liga höher geht’s für die Tigers II aber auf keinen Fall - denn dort spielt bereits die erste Mannschaft.
Die Play-off Termine
Spiel 1, Samstag 6.3.2010
BG Aschersleben Tigers II - USV Halle, 16 Uhr
BG Magdeburg II - Baskets Wolmirstedt, 17 Uhr
Spiel 2, Samstag 13.3.2010
USV Halle - BG Aschersleben Tigers II, 19 Uhr
Baskets Wolmirstedt - BG Magdeburg II, 20 Uhr
Mögliches Spiel 3, Sonntag, 14.3.2010
USV Halle - BG Aschersleben Tigers II, 16 Uhr
Baskets Wolmirstedt - BG Magdeburg II, 17 Uhr
Die reguläre Saison in der Oberliga der Männer ist Geschichte - nun kämpfen die vier besten Teams der Vorrunde in den Play-offs um den Landesmeistertitel. Mehr dazu gibt es am Sonnabend hier in unserem ausführlichen Play-off Preview. Doch natürlich stehen die beiden Halbfinalspiele auch in unserer Wochenendvorschau mit zur Debatte - genau wie drei andere aus unserer Sicht interessante Begegnungen.
Jugend Basketball Bundesliga, Relegation
Mitteldeutscher Basketball Club (1-6) - JT Rendsburg (5-2) / So, 13 Uhr
Am Sonntag trifft der MBC im zweiten Spiel der Relegationsrunde auf die Twisters aus Rendsburg. Nachdem die Wölfe vergangenes Wochenende ihren ersten Saisonsieg in Kiel eingefahren haben, wollen sie dieses Wochenende die nächsten zwei Punkte auf ihrem Punktekonto verbuchen.
Lange hat es gedauert, bis die jungen Wölfe von MBC-Coach Christian Steinwerth endlich den lang ersehnten Sieg feiern durften. Doch darauf ausruhen sollten und werden sie sich sicher nicht. Denn eigentlich zählt in der Relegationsrunde in jedem Spiel nur ein Sieg, um sich noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu machen. Eine sehr ambitionierte Aufgabe für die MBC-Trainer-Crew und deren Mannschaft. Doch Steinwerth gibt sich zuversichtlich für die kommenden Aufgaben: „ Dass es schwierig wird, dürfte klar sein. Denn ab jetzt wird uns keiner
mehr auf die leichte Schulter nehmen. Wir haben aber gesehen, dass wir zumindest jetzt konkurrenzfähig sind und wollen mit Mut und Selbstvertrauen auftreten.”
Das wird auch nötig sein, denn der Gegner aus Rendsburg ist wohl als einer der stärksten Kontrahenten in der Relegationsgruppe einzuschätzen. Besonders aufpassen müssen die Wölfe auf Aufbauspieler Paul Sprick, der im Durchschnitt auf 27 ppg kommt. Eine echte Herausforderung für die Verteidigung der Wölfe, weiß auch Steinwerth, der mit der Vorbereitung zu diesem Match nicht gerade zufrieden war: “Die Trainingswoche gestaltete sich wieder durchwachsen, denn die Leistungsträger sind wieder mal angeschlagen. Ich hoffe, dass am Sonntag dann alle wieder fit sind. Auch gegen Rendsburg sind eine disziplinierte Teamdefense und gute Reboundarbeit die Grundsteine für einen weiteren Erfolg.”
Landesliga Südost, 16. Spieltag
BG BSW Sixers II (14-0) - MTV “Jahn” Zeitz (12-1) / So, 16 Uhr
Es sind diese Spiele, auf die man sich als Basketballfan freut - wenn der Erste auf den Zweiten trifft. Jedem Basketballverrückten, der am Sonntagnachmittag nichts zu tun hat, sei die Partie zwischen der Reserve der Sixers und dem MTV Zeitz ans Herz gelegt. Im Hinspiel konnte Zeitz gegen den klaren Aufstiegsfavoriten mehr als mithalten. Die Elsterstädter führten nach der ersten Hälfte (43:33), mussten sich dann aber nach großem Kampf doch geschlagen geben (74:82).
“Die Sixers haben einfach den besten Kader der Liga”, sagt Zeitz-Trainer Matthias Burkhardt, “um die zu schlagen muss schon alles passen.” Burkhardt sieht der Partie in der Ballsporthalle Sandersdorf gelassen entgegen: “Wir gehen das Spiel wie jedes andere an”, versucht der mit allen Wassern gewaschene Trainer glaubhaft rüberzubringen. Die Sixers jedenfalls nehmen den kommenden Gegner sehr ernst. Auch sie haben den hart erkämpften Erfolg vom letzten Oktober nicht vergessen. BG-Trainer Marcus Brambora schaute am vergangenen Wochenende extra beim Spiel von Zeitz gegen JUSTABS vorbei, um sich ein Bild vom Gegner zu machen. Mit einem Sieg könnten die Sixers den größten Aufstiegskonkurrenten endgültig distanzieren.
Oberliga Herren, Play-off Halbfinale Spiel 1
BG Magdeburg II (0-0) - Baskets Wolmirstedt (0-0) / Sa, 17 Uhr
Vorhang auf für die Play-offs 2010. Der erste Akt steigt in Magdeburg, wo sie die beiden Kooperationspartner BG und Baskets Wolmirstedt um einen Platz im Finale streiten. Negativ für Spiel 1: Aufgrund von Hallenproblemen findet die Partie nahezu gleichzeitig zum Regionalliga-Spiel der Magdeburger statt. “Das nimmt uns natürlich etwas eventuelle Optionen”, gibt BG-Coach Stefan Richter zu.
Auf der anderen Seite ist trotzdem genug Spannung programmiert: Der Play-off Modus setzt den besser Platzierten fast etwas mehr unter Druck, da er, sollte er Spiel 1 verlieren, seine zwei folgenden Heimspiele für sich entscheiden muss. In der regulären Saison gewannen jeweils die Auswärtsteams die Begegnungen.
Oberliga Herren, Play-off Halbfinale Spiel 1
BG Aschersleben II (0-0) - USV Halle (0-0) / Sa, 16 Uhr
Leichtes Spiel für den USV? Könnte man denken, wenn man einen Blick auf die reguläre Saison wirft: Plus 41 und plus 45 fertigte der Landesmeister dort die Tigers-Reserve ab - das ließ tief blicken. Und auch diesmal gehen die Studenten mit der Mission Titelverteidigung im Hinterkopf als großer Favorit in Spiel 1. Da im Ascherslebener Ballhaus gespielt wird, legt sich bvsa.de jedoch fest: Sensation nicht ausgeschlossen.
Landesliga Nordwest Herren,
TSV Niederndodeleben (10-4) - TuS Elbingerode (13-1) / Fr, 20 Uhr
In Niederndodeleben wird traditionell schon am Freitagabend angepfiffen - die Wartberghalle bietet meist die erste Live-Action des Wochenendes. Diesmal lohnt es sich ganz besonders vorbeizuschauen, gibt doch der designierte Aufstiegsfavorit aus Elbingerode mitsamt US-Scoring Maschine Everage Richardson (49.2 ppg) seine Visitenkarte ab. Riecht nach einer spannenden Partie, denn die NDL-Jungs sind eine heimstarke Truppe.
Die Wochenendvorschau stellten Chris Huhn, Marcus Bräuer und Thomas Schaarschmidt zusammen.