Archive for März, 2010

Meldeaufruf für die Saison 2010/2011

Mittwoch, März 31st, 2010

Hiermit ruft die BVSA Spielkommission alle Vereine / Abteilungen zur Wettkampfsaison 2010/2011 auf. Der offizielle Meldeaufruf sowie alle notwendigen Meldevordrucke stehen im Download-Bereich der Homepage den Vereinen zur Verfügung. Wichtig ist die Einhaltung des Meldetermins:

30. April 2010 (letzter Posteingang) an die BVSA - Geschäftsstelle (Steinweg 9, 06110 Halle) für die Abgabe der:

1.) Mannschaftsmeldung der Vereine in den ausgeschriebenen Wettbewerben
2.) Meldung „aktiver” Schiedsrichter (Pflichtschiedsrichter)
3.) Änderungsmeldung zu den Spielhallen
4.) Vereinsangaben (aktueller Stand)

Formulare:

Meldeaufruf Saison 2010/2011
Meldevordruck Vereinsangaben Saison 2010/2011
Meldevordruck der Sporthallen Saison 2010/2011
Meldevordruck der aktiven Schiedsrichter Saison 2010/2011
Mannschaftsmeldebogen Saison 2010/2011
Rahmenterminplan Saison 2010/2011

Meldevordruck Vereinspokal Damen/Herren Saison 2010/2011
Meldevordruck Punktspiele Damen/Herren Saison 2010/2011
Meldevordruck Punktspiele Jugend männlich Saison 2010/2011
Meldevordruck Punktspiele Jugend weiblich Saison 2010/2011
Meldevordruck Punktspiele & Bestenermittlung U12, U11 und U10 Saison 2010/2011
Meldevordruck Seniorenliga Herren & Freizeitliga Damen Saison 2010/2011


Karsten Stier, Sportwart

In Amtliche Mitteilungen, Spielkommission, Verbandsnews, allgemeine News


BSW Sixers und USC Magdeburg holen Pokal

Mittwoch, März 31st, 2010

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Die Landespokalsieger der Saison 2009/10 heißen BSW Sixers (Männer) und USC Magdeburg (Damen). Vor knapp 500 Zuschauern in der Sandersdorfer Ballsporthalle spielten sich am Mittwochabend zwei nahezu deckungsgleiche Spiele ab: Zunächst lieferte der Underdog dem Favorit einen großen Kampf, am Ende aber setzten sich wie erwartet die höherklassigen Teams durch. “Ein tolle Finalveranstaltung mit zwei unterhaltsamen Spielen”, meinte BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel - und stand mit dieser Meinung alles andere als allein da.

Zunächst bemühten sich im Endspiel der Damen die Frauen von Oberligist Justabs Halle, den neuerlichen Pokaltriumph von Regionalligist USC Magdeburg zu verhindern. Zwischenzeitlich schien dieses Unterfangen sogar aufzugehen, doch das Team aus der Landeshauptstadt spielte am Ende seine Routine aus und sicherte sich mit dem 80:66 bereits den elften Landespokal.

Danach lieferten sich Gastgeber BSW Sixers und die Tigers aus Aschersleben vor allem in der ersten Hälfte ein umkämpftes Match - erst kurz vor der Pause konnte sich das Heimteam etwas absetzen (50:41). Danach aber lief bei den Tigers nicht mehr viel zusammen - die Sixers legten ein beeindruckendes drittes Viertel an den Tag und vergrößerten den Vorsprung auf 70:43. Die Entscheidung war gefallen und die Sixers konnten über ihren zweiten Landespokalerfolg nach 2008 jubeln.

Doch in die Feier mischte sich auch etwas Traurigkeit. Direkt nach Spielende gab Sixers-Topscorer Elton Coffield seinen Abschied nach drei Jahren aus Sandersdorf offiziell bekannt. “Es ist schön, diesen Abschied mit einem Titel zu feiern”, freute sich Coffield.

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Pokalsieger bei den Damen: USC Magdeburg.

In Basketball News


Pokalfinals steigen Mittwochabend

Dienstag, März 30th, 2010

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Dreimal ist Sandersdorfer Recht - so könnte man die Austragung der Endspiele um den Landespokal der Damen und Herren am Mittwochabend in der Sandersdorfer Ballsporthalle bezeichnen. Nachdem sich die BG BSW 06 bereits in den Jahren 2008 (Halle) und 2009 (Weißenfels) erfolglos um die Durchführung der Finalveranstaltung beworben hatte, darf sich die basketballverrückte Region Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen nun auf eines der absoluten BVSA-Saisonhighlights freuen.

“Ist doch klar, dass wir sehr glücklich über diese Entscheidung waren”, meint Sixers-Vereinschef Bernd Gleau über die Vergabe. Die Sixers wollen nach einer Saison, in der sich in der Liga nicht alle Träume und Hoffnungen erfüllen, mit dem zweiten Pokalsieg nach 2008 ein versöhliches Ende mit ihren Fans feiern. “Außerdem schmerzt die Final-Niederlage im Vorjahr gegen den MBC II immer noch”, sagt Gleau, der ein “in jeder Hinsicht spannendes Spiel erwartet.”

Dafür wollen auch die Gäste aus Aschersleben sorgen. Eine starke zweite Saisonhälfte lässt die Tigers selbstbewusst nach Sandersdorf reisen. “Doch wir bleiben trotzdem der Underdog”, stapelt Tigers-Coach Nandor Kovacs tief, der auf Felix Neumann verzichten muss. “Doch eine kleine Chance ist immer da.”

An die glaubt auch Christian Damm. Der Trainer tritt mit Oberligist Justabs Halle im Damen-Endspiel (17.30 Uhr) gegen den zehnmaligen Landespokalsieger USC Magdeburg an und hofft dabei, besser als im Vorjahr abzuschneiden, als seine Damen dem Favoriten mit 48:82 unterlagen. “Wir müssen diesmal schon im ersten und zweiten Viertel ordentlich dagegenhalten”, fordert Damm, “und unsere Stärken in Defense und Fastbreak ausspielen.”

Vor allem aber freuen sich die beiden Damenteams auf die Kulisse in der Sandersdorfer Ballsporthalle, die traditionell auch bei Spielen der Frauen recht ansehnlich ist. “Die Landespokalfinals haben in den vergangenen Jahren in puncto Zuschauerinteresse und Spannung immer mehr zugelegt”, sagt BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel, “ich bin mir sicher, dass dieser Trend auch in Sandersdorf anhält.”


Landespokalfinals 2010 - Fakten

Austragungsort
Ballsporthalle Sandersdorf, Am Sportzentrum 25, 06792 Sandersdorf

Zeitplan

17.30 Uhr Endspiel Damen Justabs Halle - USC Magdeburg
20.00 Uhr Endspiel Herren BSW Sixers - BG Aschersleben Tigers

Schiedsrichter
Christian Hessler / Chris Huhn (Damen), Oliver Krause / Carsten Straube (Herren)

Eintrittspreise
5 Euro (Kombiticket für beide Spiele)
ermäßigt 3 Euro (Schüler, Studenten, Rentner, Behinderte)

In Basketball News


Studenten sind wieder Landesmeister

Sonntag, März 28th, 2010

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Wie sieht ein ideales letztes Spiel einer Play-off-Serie aus? Welches Szenario wünscht man sich da als Basketball-Fan? Zwei Teams, die noch einmal alles in die Wagschale werfen. Die nicht unbedingt perfekt, aber inspiriert spielen. Die Intensität und Leidenschaft einbringen. Die spüren lassen, wie sehr sie diesen letzten alles entscheidenden Sieg wollen. Und das alles bitte in einer gut gefüllten Halle mit passender Stimmung, guten Schiedsrichtern, zahlreichen Wendungen und einer Entscheidung in allerletzter Sekunde. Oder einfach kurz gesagt: 28. März 2010, Weinbergarena Halle. USV 60, Wolmirstedt 57.


2009-schaarschmidt-autorHier hat heute eine Serie um die Landesmeisterschaft ihr Ende gefunden, die diesem Namen auch würdig war”, urteilte Landestrainer Christian Steinwerth, der genau wie der alte und neue Landesmeister USV Halle bei der Sieger- ehrung zunächst kräftig den unterlegenern Wolmirstedtern applaudierte. “Die Baskets haben viel Herz und Mut bewiesen”, so Steinwerth, “aber der USV war eben spielerisch diesen kleinen entscheidenden Tick besser.”

Schon am Samstagabend hatte es der Zweite der regulären Saison aus dem Norden Sachsen-Anhalts in der Hand gehabt, die Serie für sich zu entscheiden. Mit einer überraschenden 1:0-Führung aus Spiel eins an die Saale gereist, lag die Mannschaft von Spielertrainer Christian Arndt zur Pause noch mit drei Zählern in Front. Ein katastrophales drittes Viertel aber beendete alle leisen Hoffnungen, der USV sicherte sich mit 70:51 Spiel zwei und vertagte damit die Entscheidung auf den Sonntag.

“Wir haben die letzten Jahre immer drei Spiele gebraucht, um es zu entscheiden”, meinte Arndt, “warum sollte es diesmal anders sein.” Und so war seine Empfehlung an sein Team in Sachen Samstagabend-Gestaltung auch nur konsequent. “Ich habe ihnen geraten wegzugehen, um so weniger macht man sich dann einen Kopf über den nächsten Tag”, lachte Arndt. Kontiunierlich habe sich das Team seit Jahresbeginn gesteigert (”irgendwann kam Disziplin ins Training”) und immer dann am besten ausgesehen, wenn es mit Spaß an die Sache herangegangen war.

Topscorer zunächst nicht in der Partie

Der verging den Wolmirstedtern auch am Sonntag nicht. Der USV schien müder, traf schlecht und kam erst Mitte des zweiten Viertels in Schwung. Vor allem auch weil Play-off Topscorer Florian Heinrich kaum in die Partie fand. Eine Erkältung und gute Verteidigung engten seine Kreise ein. Zunächst. Zur Pause lag der USV 37:29 in Front.

Nach Wiederanpfiff fügte Wolmirstedt seiner Dritten-Viertel-Misere des Vorabends Kapitel zwei hinzu. Ganze drei Punkte in sieben Minuten versenkten die Gäste. Halle hätte den Sack jetzt zubinden können. Müssen. “Doch irgendwie waren wir auf einmal zu lethargisch”, befand Florian Heinrich, “und Wolmirstedt hat das ausgenutzt.”

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Enttäuscht, aber nicht enttäuschend: Die Baskets aus Wolmirstedt.

Bis zur Viertelpause hatten sich die Gäste wieder herangearbeitet und dank René Schneiders zwei Dreiern beim 46:46 (31.) den Ausgleich erarbeitet. Das Spiel war wieder offen - und blieb es bis zum Abpfiff. Denn nun rückte sich Hitchcock seinen Besuchersessel courtside zurecht und schickte die Fans von einem Schocker zum nächsten. Das Spiel der beiden besten Defenseteams der Oberliga nahm noch mehr an Intensität zu. Und besaß zwei Schiedsrichter, die dies geschickt managten.

Die Entscheidung brachte dann der jetzt besser ins Spiel findende Florian Heinrich (am Ende noch mit 12 pts USV-Topscorer) mit seinem Dreier 1,4 sec vor Schluss. Zuvor hatte Michael Heuer spektakulär ebenfalls aus der Distanz ausgeglichen. Wolmirstedt erarbeitete sich nach Heinrichs Treffer sogar noch einmal eine allerletzte Chance - doch der Ball prallte vom Ring und der USV konnte seinen Titel-Repeat feiern. Zurecht.

“Sie haben eine souveräne Saison gespielt und waren von Anfang an stark”, schätzte Christian Arndt ein. Gegenüber Hans-Jürgen Pertus gab das Lob zurück. “Man hat gesehen, warum beide Teams so wenig Punkte zulassen.” Ganze 63,2 ppg produzierte die Finalserie. Doch das störte die Feierlichkeiten beim USV nicht im geringsten. Der Blick ging bereits voraus in die 2. Regionalliga.

Aufstieg diesmal geplant

Denn dort plant der Club im nächsten Jahr zu spielen. Anders als noch im Vorjahr möchten die Studenten diesmal den Sprung wagen. “Die Spieler wollen es, man will uns finanziell unterstützen und ich bin auch dabei”, so Pertus, der schon in einer Woche wieder zum Training bitten will.

Dann ganz sicher noch ohne Neuzugänge, die aber für das Abenteuer 2. Regionalliga unabdingbar sind. “Mal sehen, wer sich traut zu uns zu kommen”, lachte Pertus, der genau wie die anderen Anhänger im halleschen Lager um die Schwere der Aufgabe eine Liga höher weiß.

Doch das ist ein Thema von morgen. Denn egal was kommt: Der 28. März 2010 bleibt.

Wer das ganze noch einmal in bewegten Bildern sehen möchte, hat am Montag um 18.30Uhr auf TV Halle die Möglichkeit dazu. Entweder über Kabel oder via Livestream auf  TV Halle.de .


Thomas Schaarschmidt ist stellvertretender BVSA-Vorsitzender und Pressewart und lebt in Dessau. Er kann per Mail erreicht werden.

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Die Wochenendvorschau - 27./28.3.

Freitag, März 26th, 2010

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Alles hat ein Ende nur die Wurst hat…. Stimmt an diesem Wochenende nicht ganz. Denn in beiden Oberligen Sachsen-Anhalts wird die Saison spätestens am Sonntag ein Ende finden. Während bei den Damen das Spiel der USV-Damen zur Kür wird, kämpfen die Herren des Vereins am Samstag erst einmal verbissen um ein drittes Spiel. Nur eine Liga darunter versucht die Sixers-Reserve ihre Perfect Season in Merseburg perfekt zu machen. Und in der Beletage des deutschen Basketsballs versucht der MBC, die wohl letzte Chance auf die Play-offs zu wahren.


TOP SPIEL DER WOCHE

Oberliga, Play-off-Finale
USV Halle (0-1) - Baskets Wolmirstedt (1-0) / Spiel 2, Sa, 19 Uhr - evtl. Spiel 3, So, 16 Uhr

Eine lange Saison geht am Wochenende ihrem Ende entgegen. Und wieder kommt der Höhepunkt zum Schluss der Saison. Während der ganzen Spielzeit galt der USV „Delphi“ Halle für fast alle Basketball-Experten als Favorit auf den Landesmeistertitel. Doch dieses Bild hat sich durch nur ein Spiel geändert. Denn das erste Finalspiel gewannen die Baskets aus Wolmirstedt vor heimischem Publikum und führen somit in der Bestn of three-Serie mit 1:0. Damit stehen nun die Studenten mit dem Rücken zur Wand. Zwei Spiele, zwei Siege heißt das Ziel, um am Ende doch noch die Nase vorn zu behalten. Doch wie schwer dies wird, zeigte sich am vergangenen Wochenende.

Die Studenten bauen dabei ganz auf ihre Heimstärke, schließlich ist man diese Saison zu Hause ungeschlagen. In diesem Zusammenhang startet der USV eine kleine Fan-Aktion. Jeder, der mit einem grünen T-Shirt erscheint und somit seine Verbundenheit zum USV Halle zeigt, kommt kostengünstiger in die grüne Hölle am Weinbergweg. Es darf daher sicher wieder ein spannendes Spiel erwartet werden. Der Gastgeber muss leider auf Leistungsträger Sebastian Mantey verzichten. Dafür sind Lutz Rütter und Frank Thielicke wieder mit an Bord.

Alles an Deck hatten auch die Baskets aus Wolmirstedt in den vergangenen Wochen. Diese komfortabel gepolsterte Personaldecke bescherte dem Team nach dem Jahreswechsel einen wohl nur wenig  für möglich gehaltenen Play-off-Run. Inklusive der drei Postseason-Spiele konnten sie neun von zehn Partien gewinnen. Ein weiterer Erfolg reicht zum Gewinn des Landesmeistertitels. Und sollte es im ersten Anlauf am Samstag nicht klappen, dann gibt es keine 24 Stunden später schon die nächste Chance.


MUSS MAN SICH ANSCHAUEN

Beko Basketball Bundesliga
Mitteldeutscher Basketball Club (14-14) - EnBW Ludwigsburg (15-12) / So, 16.30 Uhr

Sprach man am vergangenen Wochenende von einem wichtigen Spiel für das Erreichen der Play-offs, so dürfte es sich am Sonntag schon um so etwas wie die letzte Chance für den MBC handeln. Kurz nach Kaffee und Kuchen empfangen die Wölfe in der Weißenfelser Stadthalle das Team aus Ludwigsburg. Dürfte der Blick auf die Tabelle die Gastgeber eher in einer Außenseiterrolle sehen, so müsste allerdings auch das Hinspiel für Zuversicht sorgen. Das konnten die Wölfe mit 69:65 für sich entscheiden.

Nach einer spannenden Begegnung durften die Wölfe damals mit zwei Zählern im Gepäck die Heimreise antreten. Beide Mannschaften begegneten sich dabei absolut auf Augenhöhe. Erfolgreichster Akteur in den Reihen des MBC war in diesem Spiel auch der mannschaftsinterne Topscorer Anatoly Kashirov mit 16 Zählern. Eine ebenso umkämpfte Partie erwartet der MBC am Sonntagnachmittag. EnBW ist als derzeitiger Tabellenelfter direkter Tabellennachbar des Harmsen-Teams. Mit einem tiefen Kader können sich die Barockstädter noch große Chancen auf einen Play-Off-Platz ausrechnen. Gleich vier Spieler punkten bei den Ludwigsburgern im zweistelligen Bereich. Nicht ganz so hoch scoren die MBC-Akteure, doch mit einer geschlosseneren Mannschaftsleistung als noch vergangene Woche in Göttingen könnte es zu einem Sieg reichen.


Jugend Basketball Bundesliga
Mitteldeutscher Basketball Club (1-9) - Fördebaskets Kiel (1-9) / So, 11 Uhr

Nachdem der direkte Klassenerhalt für die Jung-Wölfe nicht mehr möglich ist, gilt es, in den restlichen Saisonspielen weiter Erfahrung zu sammeln. Besonders für die Spieler des jüngeren Jahrgangs ist jede Spielminute auf dem Parkett kostbar, denn sie müssen bei den Qualifikationsturnieren im Sommer für die neuerliche JBBL-Teilnahme im nächsten Jahr kämpfen. Aber zunächst müssen erst mal die restlichen Begegnungen bestmöglich über die Bühne gebracht werden.

Die Wölfe haben in den letzten Wochen bewiesen, dass sie konkurrenzfähig sind, doch leider stand man nach dem Spielende zu oft mit leeren Händen da. Das soll sich am Sonntag ändern. Mit Kiel kommt eine Mannschaft in die Burgstraße, die bereits im Hinspiel - nach großer Aufholjagd - bezwungen werden konnte. Daher sollte es diesmal auch mit dem ersten Heimsieg klappen. Das sieht auch MBC-Coach Christian Steinwerth so: „Wir wollen das Hinspielergebnis bestätigen. Dazu müssen wir klar besser und disziplinierter verteidigen als dort in Halbzeit eins. Aber alles andere als ein Sieg wäre für uns ein Rückschlag, wobei wir natürlich immer sagen müssen, dass unsere Spieler in Sachen Spielerfahrung noch so manches Stück aufholen müssen.“


AUCH NICHT SCHLECHT

Landesliga Südost, Herren, 18. Spieltag
VfB Imo Merseburg (8-9) - BSW Sixers II (17-0) / So, 16 Uhr

Das Gefühl einer Perfect Season kennt man in Sandersdorf schon. Nachdem die erste Mannschaft vor zwei Jahren ohne Niederlage durch die 2. Regionalliga marschiert ist, schickt sich nun auch die Reserve an, diesen Coup in etwas kleinerem Rahmen zu wiederholen. Ein letzter Stolperstein könnte nur noch das Team aus Merseburg werden. Im gesicherten Mittelfeld der Liga haben die Gastgeber nichts zu verlieren und schicken sogar ihre komplette Center-Garde ins Rennen. Einziger Wehrmutstropfen dürfte das Fehlen von Topscorer Marcus Bräuer sein. Dessen 20.3 ppg müssen nun vom Rest des Teams geschultert werden, soll die Serie der Reserve-Sixers noch gestoppt werden.


Oberliga Damen
SC Osterwieck (4-7) - USV Halle II (9-2) / Sa, 13 Uhr

Wenn die zweiten Damen des USV Halle am Sonntag um 13 Uhr das Parkett des “Ratsgarten” in Osterwieck betreten, haben sie eigentlich schon gewonnen. Denn selbst bei einer Niederlage, für die es ja bekanntlich seit dieser Saison bereits einen Punkt gibt, würde genau dieser eine Punkt schon für die Landesmeisterschaft ausreichen, da die Studentinnen den direkten Vergleich mit dem aktuellen Spitzenreiter SV Halle III knapp gewonnen haben.
Doch die Mannschaft um die ehemalige Bundesligaspielerin Imke Deutschländer will die Landesmeisterschaft natürlich mit einem Sieg feiern und somit eine durchweg positive Saison erfolgreich zu Ende bringen.


Die Wochenendvorschau stellten Christian Huhn, Christian Kattner und Thomas Schaarschmidt  zusammen.

In Basketball News


Meldeaufruf Jugendpokal 2010

Donnerstag, März 25th, 2010

Der BVSA-Jugendpokal, dient zur Überbrückung der spielfreien Zeit zwischen Landesmeisterschaft und Sommerpause. Er wird in den AK der neuen Saison 2010/11 gespielt und gibt den Vereinen die Möglichkeit ihre Mannschaften zu formieren.

I. Allgemeine Bestimmungen

Der BVSA Jugendpokal ist ein Mannschaftswettbewerb der weibl. Jgd. U 17/ U15/U13 und männlichen Jugend U18/ U 16/ U 14 . Die Einsatzberechtigung der SpielerInnen basiert auf den verbindlichen Jahrgängen der Folgesaison (2010/2011):
mU 18 : Jahrg. 1993/94 wU 17: Jahrg. 1994/95
mU 16 : Jahrg. 1995/96 wU 15: Jahrg. 1996/97
mU 14 : Jahrg. 1997/98 wU 13: Jahrg. 1998/99
Die Abgabe eines Mannschaftsmeldebogens (MMB) ist nicht erforderlich (Ausnahme: es nehmen mehr als 1 Mannschaft des Vereins am gleichen Wettbewerb teil). Die Kontrolle der Einsatzberechtigung wird vor dem Spiel durch Vorlage des Spielerpasses (TA) geprüft.
BVSA-Meldetermin ist der 15.04.2010
(an St.Ltr. G. Schmidt 06179 Steuden Feldrain 4 bzw. schmidt.lustgart@t-online.de)
Mit der Meldung für den BVSA-Jugendpokal ist gleichzeitig die verbindliche Aussage abzugeben, ob die Mannschaft das Startrecht in der Landesliga wahrnehmen wird. (siehe Meldevordrucke im Download-Bereich)

Die Meldegebühr beträgt pro Mannschaft 6,00 €.
Diese ist vor Abgabe der Teilnahmemeldung unter Angabe des Verwendungszwecks
” JuPo / Verein / männl.. U18 / U16 / U14″ oder „JuPo / Verein /weibl. U17/U15/U13″
auf folgendes Konto einzuzahlen:
Basketball Verband Sachsen - Anhalt
Konto - Nr. 3880 11940 , BLZ 800 537 62 (Sparkasse Halle).

Der Meldung ist die Kopie der eingezahlten Meldegebühr beizufügen.

Verantwortlicher Staffelleiter für die Spiele bis zur Endrundenveranstaltung des Jugendpokals ist
Gunther Schmidt - Feldrain 4, 06179 Steuden,
Tel./Fax: 034636/ 70120, schmidt.lustgart@t-online.de
Für die Endrundenveranstaltungen zeichnet seitens des BVSA die Jugendkommission verantwortlich.

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Die Ergebnismeldung hat noch am Spieltag an den Staffelleiter zu erfolgen .(Telefonisch /mail)
Die Spielberichtsbögen sind spätestens am ersten Werktag nach dem Wettkampfdatum an den Staffelleiter zu senden (G. Schmidt).

Den Schiedsrichtereinsatz koordiniert SR-Ansetzer .Manfred Rataiczak Liethe II/32 06463 Meisdorf Telefon: 034743 53345 - e-mail: manfredrataiczak@bvsa.de. Die Schiedsrichter sind von der Heimmannschaft (Turnierausrichter) beim ihm zu beantragen.
Für die Endrundenveranstaltungen erfolgt der Einsatz durch den SR-Kommission ( Lehrgang Sven Rosenbaum ).

II. Durchführungsbestimmungen

Für den Wettbewerb gelten die offiziellen Basketball-Regeln, die BVSA-Schiedsrichterordnung
und die BVSA-Spielordnung, einschl. ihrer Anlagen.
Die allgemeinen Hinweise für die Wettkamfsaison sind dabei unbedingt zu beachten (siehe Ansetzungsheft) !

Der Ansetzungsmodus wird auf der Grundlage der Ausschreibung nach Eingang der Meldungen festgelegt. Angestrebt werden Turniere

Als Spieltermine für alle AK sind ausgeschrieben:

29.05.2010 (mU18+mU14),sowie 30.05.2010(U16) Vorrunde

Der ausrichtende Verein hat die Gastmannschaften und Schiedsrichter, unter Angabe des Wettkampfdatums, der Spielhalle und der Spielbeginnzeiten, einzuladen.

Zeitliche und örtliche Verlegungen am Spieltage sind gebühren- und genehmigungsfrei. Gegner, Schiedsrichter und Staffelleiter sind nur zu informieren.
Spielverlegungen auf einen anderen, als den angesetzten Termin sind gebühren- und genehmigungspflichtig. Mit dem schriftlichen Antrag an den Staffelleiter sind die schriftlichen Einverständniserklärungen der Gegner und der Nachweis der Einzahlung der Spiel-verlegungsgebühr ( 6,00 € ) einzureichen.
Kann ein Verein ein Turnier / Spiel am vorgesehenen Spieltage nicht organisieren, kann die Wettkampfleitung die Ausrichtung einem anderen Verein übertragen.

Das Endrundenturnier findet 12.06.2010 (m18,m14) und 13.06.2010 (m16,w17,w15,w13)

gekoppelt mit einem SR- Prüfungslehrgang statt. Bewerbungen für die Ausrichtung der Endrunde sind bis 30.04.2010 ( Termin geändert) an die Jugendwartin des BVSA, Frau Anja Petermann schriftlich zu richten. Für die Endrunde werden eine Sporthalle mit zwei Basketballfeldern ( oder zwei benachbarte Hallen) und Räume den für SR- Lehrgang benötigt.
III. Schlussbestimmungen

Der Spielleiter ist berechtigt, Änderungen und Ergänzungen zu dieser Ausschreibung vorzunehmen.

In Spielkommission, Verbandsnews, allgemeine News


Basketball SZENE - Pfiff, Verlängerung und Berlin

Mittwoch, März 24th, 2010

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Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. In dieser Woche werfen wir einen weiteren Blick auf das Pokalfinale, melden eine Vetragsverlängerung und blicken nach Berlin.


Erfahrene Duos für die Endspiele

Am kommenden Mittwoch (31.3.) steigt in der Sandersdorfer Ballsporthalle eines der BVSA-Saisonhighlights. In den Endspielen um den Landespokal der Damen und Männer werden dann die Cupsieger 2009/10 ermittelt und nicht wenige erwarten zwei überaus spannende Begegnungen. Und das trotz eigentlich klar scheinender Ausgangsposition.

Denn obwohl im Damen- als auch im Herrenendspiel jeweils eine Liga tiefender spielende Teams den Favoriten herausfordern, geben sich beide Underdogs im Vorfeld selbstbewusst. Auch die Schierikommission hat ihren Beitrag zu tollen Pokalfinals geleistet und mit Chris Huhn/Christian Hessler (Damen) sowie Oliver Krause/Carsten Straube zwei erfahrene Duos angesetzt.



Seifert bleibt ein 96er

raikoseifert08_04Flügelstar Raiko Seifert wird auch in der kommenden Saison seine Basketball-Stiefel für den Halleschen SC 96 schnüren. Dies gab er gestern Abend bekannt und besiegelte dies per Handschlag mit seinem Trainer und Freund Cornell Kairies. “Egal, wie die Saison ausgeht, ich bleibe hier”, so der 30-Jährige, der seit seinem Wechsel zu den 96-ern nicht nur eine große Stütze, sondern stets auch einer der gefährlichsten Werfer war.

Grund für die Bekanntgabe ist laut Seifert zum einen, damit vielleicht für die letzten Partien in der 2. Regionalliga noch einen Motivationsschub geben zu können, “zum anderen wollte ich bereits kursierenden Gerüchten über angebliche Wechsel entgegentreten”. Am Wochenende muss er mit seinem Team zur BG Zehlendorf reisen. Der HSC hat bei noch vier ausstehenden Partien drei Siege Rückstand zum rettenden Ufer.



Auftakt in Berlin

Am kommenden Woche beginnen für die ersten Nachwuchsteams des Landes die überregionalen Spielrunden zur Deutschen Meisterschaft. Zunächst steht die Vorrunde der Regionalliga Nord an, wo sich Sachsen-Anhalts Teams in der Landesverbandsgruppe II mit den besten Mannschaften aus Brandenburg und Berlin messen müssen.

In der weiblichen U19 reist der SV Halle am Sonntag nach Berlin, um sich dort im Dreierturnier mit Gastgeber Basketball Berlin Süd sowie der BG 2000 Berlin auseinanderzusetzen.

Bereits Tags zuvor reisen die beiden männlichen U18-Teams des Halleschen SC 96 und des USV Halle in die Hauptstadt. Dort treffen sie auf den TuS Lichterfelde und Eisenhüttenstadt (HSC) sowie den DBV Charlottenburg und Preußen Frankfurt (USV).

Im USV-Lager ist man vor den schweren Aufgaben optimistisch: “Wir wollen gegen Frankfurt gewinnen und gegen Charlottenburg so lange wie möglich das Spiel offen gestalten”, meint Trainer Michael Schaks, der alle Leistungsträger an Bord hat. Stärke des Teams war in dieser Saison vor allem die varibale Offense: Fünf Spieler scorten zweistellig, zwei weitere scheiterten nur ganz knapp an dieser Marke. Doch in Berlin, das weiß auch Schaks, wird es vor allem darauf ankommen, auch defensiv zu überzeugen.


Clip der Woche
























Weils so schön ist - die Wolmirstedter haben wieder das Wort!



Zitat der Woche

“In Göttingen hat jeder Basketball gespielt, meine Freunde waren immer beim Training und da ich nicht allein sein wollte, bin ich einfach mitgegangen.”

Björn Harmsen, Trainer von Erstligist Mitteldeutscher BC, in einem lesenswerten Porträt über sich selbst.



Die Basketball Szene stellten Christian Kattner, Chris Huhn und Thomas Schaarschmidt zusammen.

In Basketball News


Einladung zum Pokalfinale 2010

Mittwoch, März 24th, 2010

Hiermit lädt die BVSA-Spielkommission die qualifizierten Mannschaften, die angesetzten Schiedsrichter und alle Basketballfreunde recht herzlich zum Pokalfinale 2010 der Damen und Herren ein!

 

Die Finalveranstaltung findet am  Mittwoch, den 31. März 2010, in Sandersdorf  statt.

 

Veranstalter:     Basketball Verband Sachsen-Anhalt

Ausrichter         BG BSW 06

                        GSt. - Am Sportzentrum 19, 06792 Sandersdorf

                        Tel. 03493 / 35 20 41,  basketballgemeinschaft06@yahoo.de

Spielhalle         ”Ballsporthalle im Freizeitzentrum”  (30/51)

                       Am Sportzentrum 25 , 06792 Sandersdorf

 

Spielplan         17.30 Uhr     Damenfinale

                                            USC Magdeburg (2.RLN)   -   JUSTABS Halle (OLD)

                                             Schiedsrichter:    Ch. Hessler / Ch. Huhn

                        anschließend Siegerehrung Damen

 

                        20.00 Uhr     Herrenfinale

                                             SG BSW 06 (1. RLN)         -   BG Aschersleben Tigers (2. RLN)

                                             Schiedsrichter    O. Krause / C. Straube

                         anschließend Siegerehrung Herren

 

 

- Jauckus -                             

Spielleiter

In Spielkommission, allgemeine News


MyBall 21: Daniel Lindner

Dienstag, März 23rd, 2010

2010-03-23-myball-lindner-head

Daniel Lindner will schon lange den Aufstieg mit seinem Team aus Niederndodeleben schaffen. Aktuell befindet sich der TSV auf dem dritten Tabellenplatz der Landesliga Nordwest. Daher ist der Aufstieg in dieser Saison nur möglich, wenn ein weiterer Platz in der Oberliga frei wird. An Daniel Lindner liegt es definitiv nicht. Durch diszipliniertes Training und viel Arbeit ist er in der Form seines Lebens. Knapp 30 Punkte erzielt er pro Spiel. Für seine Leistung wurde er zudem mit einer Nominierung für das Allstar-Game 2010 belohnt.




2010-03-23-myball-lindner-faktenWarum ich den Ball in die Hand genommen habe
Weil Fußball nicht mehr so interessant war und die Basketball AG in der Schule mir den Sport schmackhaft gemacht hat.

Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
“Die Daumen müssen ein “T” bilden.”

Mein erstes Spiel
…habe ich mit vier Punkten absolviert und war sehr aufgeregt aber stolz auf meine Leistung.

Das liebe ich am Spiel
Spektakuläre Aktionen von Blocks bis Dunkings und spannende Spiele.

Das ärgert mich
Spieler, die denken, sie wären NBA-reif, obwohl sie nicht mal in der Bezirksliga mithalten könnten.

Das sagt mein Gegenspieler über mich
“Lauf nicht so viel, ich kann nicht mehr.”

Mein Dreamcourt
Alle Courts mit zwei Körben und Spielfeldbegrenzungen.

Ich würd gern mal auflaufen mit
…den L.A. Lakers.

Dann höre ich auf
Nie.

Meine All Time Starting Five
Christopher Grabis, Maximilian Czekalla, Nils Mühlisch, Marco Klingberg und ich.


In MyBall wird jeden Dienstag ein Basketballer oder Schiedsrichter aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Regionalliga.

Bisher erschienen in der Serie MyBall:

09.03.2010 - Siegfried Scherpiet (SSV Einheit Weißenfels)
02.03.2010 - Alexander Göpel (BG Aschersleben Tigers)

02.02.2010 - Jörg Soyk (Hallescher SC 96)
26.01.2010 - Christian Hessler (BBC Halle)
19.01.2010 - Sascha Leutloff (Mitteldeutscher BC)
29.12.2009 - Pascale van Wees (USV Halle)
15.12.2009 - Steffen Müller (BG Aschersleben)
01.12.2009 - Kevin Weber (Hallescher SC 96)

24.11.2009 - Franziska Richter (BSW Sixers)

17.11.2009 - Marcus Bräuer (IMO Merseburg)
03.11.2009 - Lutz Rütter (USV Halle)

27.10.2009 - Jannis Cziommer (PSV Salzwedel)
06.10.2009 - Martin Dvorák (BBC Halle)
29.09.2009 - Matthias Brucksch (BC Anhalt)
29.08.2009 - Luisa Blume (Baskets Wolmirstedt)
22.08.2009 - Benjamin John (BG Magdeburg)
11.08.2009 - Max Streblow (USV Halle)
05.08.2009 - Frieder Diestelhorst (Mitteldeutscher BC)

In Basketball News


Die Wochenendvorschau - 20./21.3.

Freitag, März 19th, 2010

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Nach und nach gehen in den Hallen die Lichter aus. Besonders hell dürften sie jedoch am Samstagabend in Wolmirstedt leuchten. Finale - ohoho, würde man im Fußball hören - zur Play-off-Time bitten die Baskets Wolmirstedt am Samstag mit dem ersten Endspiel gegen den amtierenden Landesmeister. Spitze auf Knopf geht es auch bei den Oberliga-Damen zu - noch zwei Spieltage, dann steht auch dort der neue Titelträger fest. Und auch ansonsten hält das Wochenende ein buntes Potpourri im Basketballkalender bereit.


TOP SPIEL DER WOCHE

Oberliga, Herren, 1. Play-off-Endspiel
Baskets Wolmirstedt - USV Halle / Sa, 19 Uhr

Wenn am Sonnabend in der Halle der Freundschaft in Wolmirstedt das erste Finalspiel um die Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalts stattfindet, stehen sich wie im letzten Jahr die Baskets aus Wolmirstedt und der USV Halle gegenüber. Damals setzte sich der USV Halle in drei spannenden Begegnungen mit 2:1 gegen die Baskets durch. Kurioserweise spielte der Heimvorteil in der letztjährigen Finalserie keine Rolle, denn der USV sowie die Baskets konnten sich in ihrem Wohnzimmer nicht durchsetzen. Am Ende feierten die Hallenser in Wolmirstedt die Landesmeisterschaft.

Ob diesmal der Heimvorteil zählt, wird sich zeigen. In der regulären Saison verloren die Wolmirstedter beide Begegnungen gegen die amtierenden Landesmeister. Doch nach einem verkorksten Saisonstart sind die Ohre-Riesen immer besser in Schwung gekommen und konnten zuletzt sieben Siege in Folge feiern. Für den Aufschwung bei den Baskets mit verantwortlich ist Michael Heuer. Seit seiner Rückkehr erfuhr das Offensivspiel der Baskets seine Renaissance. Bestes Beispiel dafür: Die 99-Punkte Performance seiner Mannschaft gegen Magdeburg vom vergangenen Wochenende, wo übrigens Heuer gleich siebenmal vom Parkplatz einnetzte. Ansonsten sind die Baskets sehr ausgeglichen besetzt und auch das Scoring im Team ist gut verteilt.

Der wohl heißeste Spieler der Playoffs spielt aber beim USV „Delphi“ Halle. Die Rede ist hier von Florian Heinrich. Auf seinem Scoutingreport stehen aktuell 31 Punkte pro Partie in den Playoffs zu Buche und eine gefühlte Quote von weit über 70 Prozent. Die Studenten aus Halle aber nur auf Heinrich zu reduzieren, wäre zu einfach. Der USV Halle hat wohl die beste Teamoffense der Liga, denn bei den Hallensern scoren gleich fünf Spieler zweistellig. Zudem hat man mit Lutz Rütter und Stefan Mähne zwei gefährliche Inside-Spieler in den eigenen Reihen. Die Key-Factors in dieser Serie werden wohl folgende sein: 1.) Heuer vs. Heinrich – Welche Mannschaft bekommt den jeweiligen Topscorer des Gegners besser in den Griff? 2.) Nutzt der USV seinen Heimvorteil? - Diese Saison sind die Studenten noch ohne Heimniederlage in der Oberliga.


MUSS MAN SICH ANSCHAUEN

1. Regionalliga Herren
BG Magdeburg (8-9) - BSW Sixers (9-9) / So, 16 Uhr

Wer ist die offizielle Nummer zwei im Lande? Diese Frage lässt sich - blickt man auf die nackten Zahlen - bisher ganz klar beantworten: Die BSW Sixers. Sowohl in der Liga als auch im Halbfinale des Landespokals behielten die Sandersdorfer gegen die Febro Eagles die Oberhand. Nun aber wird in Magdeburg gespielt. “Und da wird es weitaus schwerer für uns zu gewinnen”, weiß Sixers-Coach Chuck Evans.

Er hat am Sonntag alle Spieler an Bord, doch die entscheidende Frage dürfte eine andere sein: Welchem Team bedeutet nach einer langen und durchwachsenen Saison der Derbysieg am meisten? Mit einem Sieg würden die Sixers nicht nur die Saisonserie sweepen, sondern auch in der Tabelle auf jeden Fall am Ende vor den Magdeburgern stehen. Die wiederum könnten mit einem Erfolg den Rivalen hinter sich lassen.


Oberliga Damen
USC Magdeburg II  (5-6) - USV Halle II (8-2) / So, 15 Uhr

Während die USV-Herren hoffen, mit zwei Spielen erneut den Landesmeistertitel feiern zu können, ist für die Damen die Anzahl der verbleidenden Saisonspiele bereits klar: zwei. Zwei Spiele, in denen sie ihren Teil zur doppelten Landesmeisterschaft beitragen können. Bei einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer SV Halle III haben es die USV-Damen selbst in der Hand. Denn neben diesem einen Zähler haben sie auch ein Spiel/Niederlage weniger als der Spitzenreiter.

Die Rechnung ist simpel: Zwei Siege in den verbleibenden zwei Spielen bringen den Landesmeistertitel. Dabei ist die Erinnerung an die USC-Damen noch recht frisch. Gerade einmal knapp vier Wochen liegen zwischen dem ersten Duell und dem Aufeinandertreffen am Sonntagnachmittag. MIt 77:54 behielt der USV dabei deutlich die Oberhand. Überragend damals: Jana Koch mit 28 Punkten. Erwischt die Topscorerin des USV II (17.3 ppg) am Sonntag noch einmal einen solchen Sahnetag, dürften die Chancen auf den ersten Schritt zum Titel steigen.


AUCH NICHT SCHLECHT

Jugend Basketball Bundesliga, Relegation
Young Dragons (6-3) - Mitteldeutscher Basketball Club (1-8) / So, 12 Uhr


Am Sonntag ist der Mitteldeutsche Basketball Club in der Jugend-Basketball-Bundesliga bei den Young Dragons zu Gast. Das Jugend-Team der Artland Dragons steht in der Relegationsrunde zur Zeit auf dem zweiten Tabellenplatz und könnte mit einem Sieg gegen den MBC den Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen.

Nach den zwei Heimniederlagen gegen Rendsburg und Bremerhaven ist der Klassenerhalt für den MBC in weite Ferne gerückt. Trotzdem wollen die Wölfe an den Aufwärtstrend der letzten Wochen weiter anknüpfen. Gab es in der Hauptrunde zum Teil noch deutliche Niederlagen, hatte der MBC in der Relegationsrunde immer eine reelle Chance auf einen doppelten Punktgewinn gehabt. Doch in den entscheidenden Phasen fehlte den Sachen-Anhaltern entweder das nötige Wurfglück oder die Erfahrung enge Spiele positiv für sich zu gestalten. Das Steinwerth-Team will gegen die Dragons versuchen das Spiel so lange wie möglich offen zu halten und den Gastgebern das Leben auf dem Parkett so schwer wie möglich zu machen.


Weibliche Bundesliga, Play-offs
SV Halle Junior-Lions (1-0) - Basket Ludwigsburg (0-1), So, 14 Uhr

DIe Ausgangslage ist recht einfach: Ein Sieg reicht für die Junior-Loins zum Erreichen der nächsten Play-off-Runde. Nach dem ersten Aufeinandertreffen beider Teams dürften wohl nur diplomierte Pessimisten an ein Scheitern der Hallenserinnen denken. Schon das 97:57 als nacktes Ergebnis verdeutlicht die Überlegenheit des jungen Löwenrudels im Vergleich zu den Baskets. Allein die Punkte von Elisa Hebecker (20), Anna Heise (26) und Inken-Viktoria Henningsen (26) hätten nach kurzer Strichrechnung zu einem Sieg der Junior-Lions gereicht .

Bezirksliga Nordwest, Herren
Bernburg Baskets (6-5) - Eintracht Hohenwarte (7-3) / So, 14 Uhr

Wenig spektakulär sieht der Blick auf die Tabelle in der Nordwest-Staffel aus. Doch sieht man sich die Bilanzen der vorderen Teams und zudem die Teamverteilung der Landesliga an, dann wird klar, dass eine leichte Aufstiegsbrise durch Hohenwarte weht. Die wenigsten Niederlagen nach Tabellenführer BG Magdeburg IV - der allerdings nicht aufsteigen kann - würden aus der kleinen Brise mit einem Sieg in Bernburg schon so etwas wie einen Aufstiegswirbel machen. Und nach dem 78:49-Hinspielerfolg dürfte die Aussicht auf einen Sieg in Bernburg recht gut aussehen. Dann könnte man für den Freitagabend schon die Aufstiegsfeier und den dazu gehörigen Autokorso vorbereiten.


Die Wochenendvorschau stellten   Christian Huhn, Thomas Schaarschmidt und Christian Kattner  zusammen.

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