Sachsen-Anhalt rüstet sich für den Super-Samstag. Wer immer einen Basketball im Herzen schlagen hat, sollte sich auf den Weg in die Weißenfelser Stadthalle machen. Dort stellt sich der deutsche Primus Alba Berlin vor und dürfte für einen neuen Zuschauerrekord sorgen. Die Verantwortlichen haben für die Abendkasse ausreichend Sitzplatztickets zurückgehalten, so dass auch Kurzentschlossene noch eine Chance auf den BBL-Kracher haben. Und sonst? Wird natürlich auch noch anderswo gespielt, was unsere weiteren fünf Spielempfehlungen wiederspiegeln.
Beko Basketball Bundesliga Herren
Mitteldeutscher BC (12-12) - Alba Berlin (19-4) / Sa, 19.30 Uhr
Es ist der Moment, in dem ein Aufstieg in die Beko BBL noch einmal besonders großen Spaß macht: Alba kommt. Das Spiel gegen die deutsche Nummer eins (ok, Oldenburg ist Meister, dann eben die gefühlte Nummer eins..) weckt beim MBC und seinen Fans besondere Emotionen. Das machte schon das Hinspiel Mitte Januar deutlich, als Hundertschaften von der Saale an die Spree reisten, um den Weißenfelsern in der Auswärtspartie in der O2-World die Daumen zu drücken. Das Spiel ging zwar deutlich mit 65:86 verloren, doch blieb als Erlebnis trotzdem haften.
Nun schauen die Albatrosse in der Stadthalle vorbei - und die wird am Samstagabend rappelvoll sein. Schon seit Tagen räuspert und wispert es sich in der Region nur noch zu einem Thema: Alba lockt die Fans in Scharen. Doch nicht nur wegen zu erwartender gut gefüllter Eintrittskassen ist die Vorfreude bei den MBC-Verantwortlichen groß. “Das ist für uns eigentlich das leichteste Spiel der Saison”, sagt Coach Björn Harmsen, “wir können absolut locker in die Partie gehen und werden einfach mal versuchen, Berlin vielleicht etwas zu ärgern.”
Um eine Sensation zu schaffen, das weiß man beim MBC genau, müsste schon viel zusammenkommen, noch dazu wo die Weißenfelser auch in Zukunft nicht auf Johnnie Gilbert zurückgreifen können. Doch allein schon die Tatsache, Alba zu einem Punktspiel zu empfangen, macht den Samstagabend in Weißenfels zu einem ganz besonderen - und ist Lohn für die Arbeit der Wölfe in den vergangenen Jahren. Genießen ist angesagt.
2. Regionalliga Herren Ost, 20. Spieltag
Hallescher SC 96 (6-10) - Greifswalder SV (1-14) / Sa, 16.30 Uhr
Das Pokalhalbfinale gegen die Aschersleben Tigers vor Augen hatte man beim Halleschen SC 96 am Donnerstagmittag aber schon das Regionalligaspiel gegen Greifswald im Kopf. “Wir sind komplett und wollen mit einem Sieg die Weichen für den Klassenerhalt stellen”, blickte Coach Cornell Kairies optimistisch in Richtung Samstag. Ob das Halbfinale im Landespokal nun die berühmte misslungene Generalprobe war oder einfach das Warmup für die morgige Partie gegen Greifswald sei dahingestellt. Eines ist jedoch Fakt: Es wurde mit 72:75 verloren.
Ein Ausgang, der gegen Greifswald wohl nicht auf dem Wunschzettel des HSC stehen dürfte. Ein Blick auf die Tabelle zeigt dabei eigentlich eine klare Ausgangslage. Mit nur einem Sieg und 14 Niederlagen sind die Nordlichter das Schlusslicht der Tabelle. Ein Pflichtsieg, wenn da nicht das Wörtchen wenn, oder in dem Fall Michael Buse wäre. Der ehemalige MBC-Center verstärkte seinen Heimatclub vor dem letzten Punktspiel und führte ihn mit 28 Punkten prompt zum ersten Saisonsieg. “Ich habe damals selber mit ihm zusammengespielt”, schaut Kairies auf die MBC-Zeit zurück, “ich kenne seine Stärken, aber auch seine Schwächen.” Und mit diesem Wissen sollte es doch auch zu einem Sieg reichen.
Oberliga Herren, Nachholspieltag
VfL Kalbe/Milde (7-10) - BG Aschersleben Tigers II (10-7) / Sa, 19 Uhr
Eigentlich sind in der Oberliga alle Messen gesungen. Eigentlich. Denn das spannendste Play-off Rennen aller Zeiten ist zwar vor dem letzten Spieltag der regulären Saison prinzipiell beendet. Was jedoch noch offen bleibt, ist in welcher Reihenfolge die vier Meisterschaftsanwärter nun in die Post Season starten. Einzig sicher ist: Der USV geht von der Pole Position ins Rennen. Doch dahinter ist noch alles offen.
Glaubt man jedoch Florian Zillibiller, ist dem nicht so. “Wir haben maximal eine 50/50 Chance, uns noch zu verbessern”, sagt der Coach der Tigers II. Er wird selbst genau wie vier seiner wichtigsten Spieler (Münch, Hallermann, Neumann, Brune) nicht mit nach Kalbe reisen, was den VfL zum mehr als kleinen Favroiten für die Partie macht. Nachdem die Kalbe-Truppe zuletzt den BC Anhalt aus den Play-offs kegelte, könnte ihr nun durchaus auch die zweite Überraschung in Folge gelingen.
Nachwuchs Basketball Bundesliga, 14. Spieltag
Mitteldeutscher BC (3-10) - TV Langen (6-7) / So, 14 Uhr
Das letzte Spiel der regulären Saison für den MBC. Die Giraffen aus Langen befinden sich mitten im Kampf um den letzten verbleibenden Play-off Platz und sind somit auf einen doppelten Punktgewinn in Halle angewiesen. Doch die Wölfe werden die zwei Punkte sicherlich nicht freiwillig verschenken, denn es ist noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Damals gab es eine sehr unglückliche 85:86-Niederlage in Langen und die Wölfe wollen Revanche dafür nehmen. MBC-Coach Kairies macht eine klare Ansage: „Wir haben die Ereignisse in der Schlussphase des Hinspiels nicht vergessen und meine Mannschaft wird hoch motiviert in diese Partie gehen.”
2. Regionalliga Damen (Ost), 14. Spieltag
USC Magdeburg (6-4) - SSV Lokomotive Bernau (6-5) / So, 15 Uhr
Die Damen des Universitäts Sportclub Magdeburg liegen derzeit auf dem fünften Tabellenplatz. Am Sonntag empfangen sie in der Sporthalle Schroteplatz den viertplatzierten SSV Lok Bernau. Das Hinspiel in Bernau war eine klare Sache. Mit 98:61 gewannen die Landeshauptstädter. Elisabeth Röhrmann erzielte damals 31 Punkte. Überhaupt ist Röhrmann mit 23.6 ppg die Topscorerin der 2. Regionalliga Ost. Trotz der negativen Heimbilanz (2:3) ist der USC der Favorit des Spiels.
Bezirksliga Südost Herren, 14. Spieltag
TV “Gut Heil” Zerbst (9-2) - MTV Wittenberg (11-0) / Sa, 14 Uhr
Vor der Saison war das Ziel des MTV Wittenberg klar: Nach dem unnötigen Abstieg aus der Landesliga Südost wollte man den sofortigen Wiederaufstieg schaffen. Und der MTV hat den Worten Taten folgen lassen. Gewinnt Wittenberg am Samstag gegen Zerbst, wäre dem Team der Aufstieg wohl nicht mehr zu nehmen. Einiges dagegen haben wird Thomas Sauermilch. Der Zerbster Flügelspieler, der auch unter den Körben schwer zu stoppen ist, macht knapp 30 ppg. Das Hinspiel gewann Wittenberg deutlich mit 77:56.
Die Wochenendvorschau stellten Marcus Bräuer, Thomas Schaarschmidt, Rico Warias, Chris Huhn und Christian Kattner zusammen.

Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. In der heutigen Ausgabe stehen interessante Personalien im Mittelpunkt.
Einer für Alba
In Weißenfels und wahrscheinlich auch der gesamten Basketball-Community Sachsen-Anhalts fiebert man dem kommenden Sonnabend entgegen: Ab 19.30 Uhr gastiert dann Alba Berlin zum Beko BBL Highlight in der Stadthalle. Kurz vor seinem heimlichen Saisonhöhepunkt hat der MBC der Partie noch einmal eine besonders pikante Note hinzugefügt: Ab sofort wird das deutsche Top-Talent Oskar Faßler mit einer Doppellizenz beim Mitteldeutschen Basketball Club auf Korbjagd gehen. Der 21-jährige Shooting Guard war erst Ende Januar von Alba zum Kooperationspartner Science City Jena gewechselt, um mehr Spielzeit zu erhalten. Künftig wird er neben seinem Stammverein Jena auch in Weißenfels BBL-Erfahrung sammeln.
Bereits mit 17 Jahren kam der gebürtige Berliner zum ersten Mal in der Beko BBL für Alba zum Einsatz. Die ersten Basketballschritte machte er beim TuS Neukölln. 2004 wechselte das Nachwuchstalent von den Marzahn Basket Bären zum TuS Lichterfelde. Ab 2005 lief er mit einer Doppellizenz für ALBA und Lichterfelde auf. Der 1,98 Meter große Basketballer durchlief alle Junioren- und Jugend-Nationalteams und avancierte dabei schnell zum Leistungsträger. Im Sommer nahm Faßler mit der A2-Nationalmannschaft an der Universiade in Belgrad teil und machte damit nachhaltig auf sich aufmerksam. Beim Ligakrösus des deutschen Oberhauses kam der Shooting Guard in der laufenden Spielzeit nur auf Kurzeinsätze, stand in acht Partien rund viereinhalb Minuten im Schnitt auf dem Parkett.
Der Wechsel zu Science City Jena hat sich für ihn schon wegen seines Wunsches nach mehr Spielzeit gelohnt. In den bisher bestrittenen fünf Begegnungen der Jenaer kam Faßler auf fast 24 Spielminuten pro Partie, legte dabei 8,6 Punkte und 3,6 Rebounds auf. Mit der Doppellizenz will der Youngster auch in der Beko Basketball Bundesliga viel Spielzeit erlangen und somit wichtige Spielerfahrung sammeln. „Ich freue mich darüber, dass es mit einer Doppellizenz für den MBC geklappt hat”, so Faßler, “mein Ziel ist es, mir viel Spielzeit zu erarbeiten und die Rolle, die mir zugewiesen wird, so gut wie möglich zu erfüllen. Ich möchte der Mannschaft so gut es geht helfen und gemeinsam viele Spiele gewinnen. Nach der Vertragsauflösung mit Alba Berlin ist die Doppellizenz eine super Lösung für mich und die beiden Mannschaften.”
In seinem ersten Einsatz im MBC-Trikot gegen Frankfurt wurde Faßler gleich acht Minuten eingesetzt, verteilte einen Assist und schnappte sich einen Rebound. Gegen die alten Kollegen darf die Bilanz am Sonnabend durchaus ausgebaut werden.
Zweimal Alex für Wetzlar
Am vergangenen Wochenende war das Nachwuchsprojekt „Talente mit Perspektive” zu Gast in Dessau. Insgesamt 95 Mädchen in der Altersklasse U14 aus acht verschiedenen Bundesländern nahmen an dem Vorauswahlturnier in der Sporthalle des Hugo-Junkers Berufsschulzentrums teil. Das vom DBB zusammen mit seinem Hauptsponsor der ING-DiBa durchgeführte Projekt findet 2010 bereits im dritten Jahr statt.
Das Turnier in Dessau war hierbei eines von vier Vorauswahlturnieren auf dem Weg zum Finale in Wetzlar. Bei den Vorauswahlturnieren hatten Spielerinnen und Spieler die Möglichkeit vor den Augen der Bundestrainer ihr basketballerisches Können zu zeigen und sich im besten Fall für einen der zwei Regionalkader je Standort zu
qualifizieren. In Dessau übernahmen die Bundestrainer Imre Szittya (Damen), Alexandra März (weibliche U18) und Ortwin Doll (weibliche U16) die Sichtung der weiblichen Talente aus Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Baden- Württemberg, Hamburg, Berlin, Thüringen und Hessen an den Turniertagen.
Der Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau Klemens Koschig hieß die Spielerinnen und Trainer am Samstagvormittag willkommen und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass in Zusammenarbeit mit dem Sportamt bereits zum dritten Mal perfekte Rahmenbedingungen für dieses hochklassige Turnier geschaffen werden konnten.
Am Ende setzte sich das Team Niedersachsen im Finale gegen Team Berlin mit 48:25 durch und darf sich somit verdient als Sieger dieses Vorauswahlturniers bezeichnen. Die Siegermannschaft stellte letztendlich auch mit insgesamt 8 Spielerinnen die meisten Nominierungen für die beiden Regionalkader. Doch auch Sachsen-Anhalt stellt mit Alexandra Kurzeja (USV Halle) und Alexandra Schlenker (Baskets Wolmirstedt, Foto) zwei Nominierte. Dazu wird auch Landespooltrainerin Sandras Rosanke als Coach mit nach Wetzlar zum Finalturnier reisen. Glückwunsch an unser Trio!
Erster Finalist wird gesucht
Morgen Abend beginnt mit dem ersten Halbfinale zwischen Gastgeber Hallescher SC 96 und der BG Aschersleben Tigers der Kampf um den Einzug ins Landespokalendspiel der Herren 2010. Wenn beide Teams ab 20.15 Uhr in der altehrwürdigen Sporthalle Burgstraße in Halle aufeinandertreffen, dann tun sie dies mit gestärktem Selbstvertrauen.
Am größten dürfte dies bei den Gästen aus dem Harz sein, die am vergangenen Wochenende mit dem 80:63-Heimsieg gegen den VfB Hermsdorf II den siebenten Regionalliga-Sieg in Folge feiern konnten. Aber auch auf Seiten des HSC darf man selbstbewusst sein: Etwas überraschend siegte die Mannschaft zuletzt auswärts bei den Berlin Baskets - immerhin Tabellenzweiter - mit 79:70. Dabei versenkten die Hallenser nicht weniger als 11 Dreier - ein gutes Warmschießen für den Donnerstagabend.
Das zweite Halbfinale wird am kommenden Mittwochabend in Sandersdorf zwischen den BSW Sixers und der BG Magdeburg ausgetragen. Bei den Damen empfangen die Justabs-Frauen am Dienstagabend die BSW Sixers, hier wird der Gegner für den bereits feststehenden Finalisten und Pokalverteidiger USC Magdeburg gesucht.
Zitat der Woche
“Ich bin stolz auf das Erreichte, das uns von kaum einer Seite zugetraut wurde. In den Play-Offs muss allerdings eine Steigerung her, um das Halbfinale zu überstehen.”
Florian Zillibiller, Trainer der BG Aschersleben II, über die überraschende Qualifikation seines Teams für die Play-offs der Oberliga Herren.
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt, Anna Blumtritt und Christian Kattner zusammen.
Der Spieler David Weiß (Baskets Wolmirstedt) wurde am 13.02.10 im Spiel OLH 082 wegen Tätlichkeit disqualifiziert. Gegen den Spieler wird eine Einsatzsperre von 3 Pflichtspielen (14.02. bis einschließlich 06.03.2010) und ein Strafgeld ausgesprochen.
Der Spieler Vincent Schütte (USV Halle) wurde am 15.02.10 im Spiel BSH 068 wegen Tätlichkeit disqualifiziert. Gegen den Spieler wird eine Einsatzsperre von 3 Pflichtspielen (16.02. bis einschließlich 27.03.2010) und ein Strafgeld ausgesprochen.
Jauckus / Spielleiter
In Spielkommission, allgemeine News
Der Schnee taut, die Spielpläne werden kürzer und langsam geht es allerortens um die Wurst. Das Zauberwort dabei heißt wie immer zu dieser Zeit des Jahres: Play-offs. In vier der heute wie immer sechs vorgestellten Partien des Wochenendes geht es mehr oder weniger um den Kampf um die beste Ausgangsposition für die “zweite Saison”.
1. Damenbasketball Bundesliga, 18. Spieltag
SV Halle Lions (10-7) - evo New Basket Oberhausen (10-7) / Sa, 19.30 Uhr
Nach der deutlichen 67:90-Niederlage am vergangenen Wochenende beim TSV Wasserburg sind die Lions auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht. Der für die Play-offs so wichtige vierte Platz ist aber noch in Reichweite. Derzeit haben die Gäste aus Oberhausen diesen inne. Die besondere Brisanz der Partie erklärt Ralf Gonschorek, Mitglied des Lions-Managements so: “Wenn wir das Spiel verlieren, können wir uns von Platz vier und somit dem Heimvorteil in der ersten Play-off Runde verabschieden.” Es geht also um was, am Samstag im “Löwenkäfig” Burgstraße.
Oberhausen hat in den letzten sieben Spielen nur eine Niederlage hinnehmen müssen. Die auffälligste Spielerin Oberhausens ist zweifelsohne Forward Sarah Austmann. Sie führt das Team aus NRW bei Punkten (15), Assists (3) und Steals (3) an und ist zudem die zweitbeste Rebounderin (5). Dass aber auch der Rest des Kaders nicht zu unterschätzen ist, mussten die Lions bei der 58:76-Hinspiel-Schlappe erfahren. Zehn der elf Spielerinnen konnten damals punkten.
Die Lions, die sich bekanntermaßen vor heimischen Publikum leichter tun, wollen die gute Form der bisherigen Rückrunde mit fünf Siegen aus sechs Spielen weiterführen. Ihres dazu tun will auch Lejla Bejtic. Die bosnische Aufbauspielerin wird nach nur zwei Wochen Pause wegen eines Nasenbeinbruchs wieder zum Kader gehören und ihr Comeback geben. Seit Mittwoch trainiert sie schon wieder mit dem Team und will ihrer Mannschaft unbedingt bei der schweren Aufgabe gegen Oberhausen helfen. Ihre lädierte Nase wird dabei mit einer an ihre Gesichtsform angepassten Maske geschützt. Solch Einsatzwille muss eigentlich belohnt werden.
1. Regionalliga Herren, 19. Spieltag
BG Magdeburg (7-6) - Oldenburger TB (7-5) / Sa, 16 Uhr
Der Gegner der Febro Eagles ist ein alter Bekannter. Seit der Saison 2002/2003 spielten beide Teams insgesamt fünfzehn Mal gegeneinander. In der Gesamtbilanz führen die Magdeburger mit 10:5 Siegen. Die bisherigen sieben Heimspiele konnten die Febro Eagles alle gewinnen. Das ist allerdings kalter Kaffee und hat maximal statistischen Wert.
In Oldenburg unterlag Magdeburg am fünften Spieltag mit 69:79. Dort fehlten Peter van Rij und Perica Simic. Thilo Markiewicz erzielte damals mit sehr guten mit 28 Punkten seine bisherige Saisonbestleistung.
Die Magdeburger gewannen am vergangenen Spieltag in Wolfenbüttel und möchten ihre gute Heimbilanz unbedingt verbessern. Coach Michael Mai kann aus dem Vollen schöpfen, lediglich Center Ole Alsen ist erkältet. Die Nierenprobleme von Perica Simic sind ausgestanden, auch Kevin Glenetzky ist wieder ins Teamtraining eingestiegen.
Jugend Basketball Bundesliga, 14. Spieltag
Mitteldeutscher BC (0-11) - DBV Charlottenburg (3-8) / So, 11 Uhr
Im letzten Spiel der Hauptrunde wollen die Wölfe die letzte Möglichkeit nutzen, um in der Sporthalle Burgstraße den lang ersehnten ersten Saisonsieg einzufahren und dadurch mit einem positiven Erlebnis in die dann anstehende Relegationsrunde zu gehen.
Im ersten Vergleich beider Mannschaften setzte es für den MBC eine 55:82-Niederlage. Trotzdem hat MBC-Trainer Christian Steinwerth nicht nur schlechte Erinnerungen an das Spiel in Berlin-Charlottenburg: „Ein Sieg gegen Charlottenburg war zwar nur kurzzeitig möglich, aber wir haben gesehen, was der Schlüssel zum Erfolg sein kann.” Das Hauptproblem der Wölfe in dieser Saison waren vor allem die Rebounds und die hohe Anzahl an Ballverlusten. Wenn es der Mannschaft gelingt diese Schwachstellen in den Griff zu bekommen, bestehen durchaus guten Chancen auf den ersten Saisonsieg.
Oberliga Herren, 18. Spieltag
BG Magdeburg II (11-5) - Baskets Wolmirstedt (9-7) / Sa, 19 uhr
Die spannendste Oberliga-Saison - zumindest was das Geschehen auf den Plätzen 2 bis 9 angeht - biegt auf die Zielgerade ein. Eines der Schlüsselspiele steigt dabei in Magdeburg, wo zwei Kooperationspartner aufeinander treffen. Mit einem Sieg kann sich die BG-Reserve Startplatz zwei und damit Heimrecht in der ersten Play-off Runde sichern, gehen die Baskets jedoch als Gewinner vom Feld, haben auch sie noch Chancen auf den Platz hinter Spitzenreiter USV Halle.
Oberliga Herren, 18. Spieltag
Hallescher SC 96 II (8-8) - Einheit Weißenfels (5-11) / Sa, 19 Uhr
Jetzt zählt es für die Weißenfelser: Nur zwei Siege aus den verbleibenden zwei Partien erhalten Einheit noch die Chance auf den Klassenerhalt - jedoch nur, wenn Kalbe/Milde parallel seine zwei verbleibenden Begegnungen abgibt. Und so heißt es am Samstagabend alles oder nichts gegen ein HSC-Team, das vergangene Woche in Dessau den ersten Sieg des Jahres 2010 feiern konnte und selbst den Erfolg braucht, um noch in die Play-offs zu rutschen.
Landesliga männlich U16, 10. Spieltag
USV Halle (7-0) - BG Aschersleben Tigers (6-1) / Sa, 10 Uhr
Die beste Ausgangsposition für die abschließenden Play-offs scheint in dieser Liga festzustehen - denn der USV Halle gewann das Hinspiel beim ärgsten Verfolger in Aschersleben mit 40 Punkten Unterschied. Doch damals war das Team aus dem Harz gerade neu zusammengestellt und noch nicht in der Lage, sein wahres Potenzial abzurufen. “Natürlich wollen wir jetzt die Revanche”, sagt Tigers-Trainer Daniel Havlitschek, dessen Mannschaft zu den positiven Überraschungen im Nachwuchsbereich der Spielzeit 2009/10 zählt.
Die Wochenendvorschau stellten Marcus Bräuer, Peter Bogel, Chris Huhn und Thomas Schaarschmidt zusammen.
Am kommenden Wochenende ist wieder die Zeit im Jahr, in der sich talentierte Jung-Basketballerinnen aus neun Bundesländern in Dessau zum Projekt „Talente mit Perspektive” treffen. Das von der ING-DiBa und dem Deutschen Basketball Bund (DBB) initiierte Projekt ist seit 2008 fester Bestandteil der Nachwuchsförderung des DBB. Und Dessau ist als Austragungsort seit der ersten Stunde dabei.
Vom 20. - 21. Februar treten fast 100 weibliche Talente der Altersklasse U14 (Jahrgänge 96/97) in der Sporthalle des Berufsschulzentrums gegeneinander an. Neben dem Team aus Sachsen Anhalt sind Mannschaften aus Hessen, Berlin, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen in
Dessau dabei. Für Sachsen-Anhalts Landestrainer Christian Steinwerth hat das Turnier eine hohe Wertigkeit: „Die frühe Sichtung der Talente gibt uns die Möglichkeit, diese auch früher zu fördern. Außerdem ist es für die Mädels eine große Motivation, schon in jungen Jahren überregional gesichtet zu werden.”
In Münster (Mädchen) und Hamburg (Jungen) wurden bereits Talente der restlichen Bundesländer gesichtet und die besten in den jeweiligen Regionalkader berufen. Dessau und parallel Nürnberg komplettieren die vier Vorturniere auf dem Weg zum Finale in Wetzlar (24. - 25. April 2010). 24 Spielerinnen werden in Dessau für das abschließende Finalturnier nominiert.
Am Ende des Turniers in Wetzlar wird Damen-Bundestrainer Imre Szittya dann die besten zwölf Spielerinnen aller Regionalkader (Nord/West/Süd/Ost) für das ING-DiBa Perspektivteam nominieren. Herren-Bundestrainer Dirk Bauermann übernimmt diese schwere Entscheidung bei den Jungen.
Szittya freut sich über die Fortsetzung des Projekts und sieht die positiven Ergebnisse in der Vergangenheit als Zeichen, „dass es eine sehr sinnvolle Maßnahme zur Entdeckung von Talenten und deren Förderung ist.” In den vergangenen beiden Jahren schafften mit Elisa Hebecker (2008) und Mareike Müller (2009) zwei Basketballerinnen aus Sachsen Anhalt den Sprung in den ING-DiBa Perspektivkader.
Spielplan Dessau
Gruppe A: Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Gruppe B: Hamburg, Hessen, Sachsen, Niedersachsen
Sa. 20.02.10 - Vorrunde
09.15 Uhr Baden-Württemberg - Berlin
10.15 Uhr Sachsen-Anhalt - Thüringen
11.15 Uhr Hamburg - Hessen
12.15 Uhr Sachsen - Niedersachsen
13.15 Uhr Baden-Württemberg - Sachsen-Anhalt
14.15 Uhr Berlin - Thüringen
15.15 Uhr Hamburg - Sachsen
16.15 Uhr Hessen - Niedersachsen
17.15 Uhr Thüringen - Baden-Württemberg
18.15 Uhr Berlin - Sachsen-Anhalt
19.15 Uhr Niedersachsen - Hamburg
20.15 Uhr Hessen - Sachsen
So. 21.02.10 Finalrunde
09.00 Uhr Platz 4 Gr. A - Platz 4 Gr. B
10.00 Uhr Platz 3 Gr. A - Platz 3 Gr. B
11.00 Uhr Platz 2 Gr. A - Platz 2 Gr. B
12.00 Uhr Platz 1 Gr. A - Platz 1 Gr. B
13.00 Uhr Nominierung/ Siegerehrung / Fotos
14.00 Uhr Abreise
Modus: Spielzeit: 2 x 12min (gestoppt), 1 min. Halbzeitpause, 2 Auszeiten (30sek.) pro Team und Spiel, keine Teamfouls, 4 persönliche Fouls
Interessierte Vereine können sich ab sofort für die Ausrichtung der Pokalfinalspiele der Damen und Herren am 31.03.2010 bewerben. Die Bewerbung ist bis spätestens 05.03.2010 an die Geschäftsstelle des Basketball Verbandes Sachsen-Anhalt zu richten. Die Kriterien zur Ausrichtung der Pokalfinalspiele stehen ab sofort im Download-Bereich zur Verfügung.
Norman Gunkel, Geschäftsführer
In Amtliche Mitteilungen, Spielkommission, Verbandsnews, allgemeine News

Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. In der heutigen extra dicken Ausgabe feiert ein Magdeburger Jubiläum, zwei Auswahlen entstehen, der HSC macht sich optisch schicker und die Fans dürfen sich zwei Termine im Kalender anstreichen.
Neue Landesauswahlen stehen
Am vergangenen Sonntag waren die besten SpielerInnen des Landes eingeladen,um sich für die Landesauswahl Jahrgang 1997 zu empfehlen. Diesem Ruf sind erfreulicher Weise 15 Jungen gefolgt. Bei den Mädels war absehbar der Andrang etwas geringer, so dass nach zwei Erkrankungen nur 7 Spielerinnen dabei sein konnten.
In zwei Trainingseinheiten wurden dann die SpielerInnen von den Trainern Sascha Prötzig, Christian Steinwerth und Susen Säumel auf das Genaueste in Augenschein genommen.
Prötzig als Trainer für die Jungs war vor allem auf hohe Intensität und konsequente Verteidigung aus, was die Spieler im Rahmen der zweiten Einheit auch sichtlich besser umzusetzen vermochten. Die Mädels wurden aufgrund der kleineren Anzahl eher geistig gefordert und im Bereich der Grundlagen trainiert. Am Ende durften aber auch sie in einer Spielform das Vermittelte anwenden.
Insgesamt bleibt als Fazit, dass die Vereine im Land mehr und mehr die Verbandsarbeit unterstützen wollen. Mit Teilnehmern aus Aschersleben, Magdeburg, Weißenfels, Osterwieck und Halle beweist sich die größere Akzeptanz des Verbandes. “Hier bleibt uns nur für das Vertrauen danke zu sagen, denn ohne die Unterstützung der Vereine ist auch als Verband keine sinnvolle Arbeit möglich”, freute auch der Landestrainer Christian Steinwerth über das breite Interesse und gab ein Lob an die Mitstreiter weiter.
In weiteren zentralen Trainingseinheiten werden die Nominierten nun an einer mannschaftlichen Orientierung arbeiten, um dann Anfang Mai im Turnier mit Thüringen und Sachsen schlagkräftig den BVSA vertreten zu können.
John macht den Hunderter voll
Gerade einmal 24 Jahre ist Benjamin John alt - und hat es trotzdem als vierter BG Magdeburg Febro Eagle von bisher 52 eingesetzten Spielern geschafft, nach Marco Klingberg (146 Spiele/2.438 Punkte), Volodymyr Ivanov (144/1.818) und Perica Simic (114/1.641) einhundert Einsätze in der 1. Regionalliga zu absolvieren.
John begann 1994 mit dem Basketball beim Magdeburger SV 90. Sein erster Trainer war BBC Febro Ehrenmitglied Horst Neuhof. Momentan absolviert der Flügelspeiler ein Studium auf Lehramt Gymnasium in den Fächern Mathematik und Physik.
Er spielt seit der Saison 2004/2005 ununterbrochen bei den Febro Eagles und erzielte dabei 485 Punkte. Der Jubiläumseinsatz fand am vergangenen Wochenende in Wolfenbüttel statt. Er wurde mit dem 85:83-Sieg belohnt, wozu er 10 Punkte beitrug.
“Benni ist ein absolut trainingsfleißiger, disziplinierter und sehr, zuverlässiger Spieler. Besonders in der Verteidigung ist er eine feste Größe im Team von Coach Michael Mai”, sagt BG-Vorstandssprecher Peter Bogel. “Er hat dabei schon vielen Gegenspielern das Leben auf dem Parkett, immer mit fairen Mitteln, sehr schwer gemacht”.
Pokal-Termine stehen fest
Es wird das heißeste Pokal-Halbfinale aller Zeiten. Zum ersten Mal stehen sich in der Vorschluss-Runde des BVSA-Landespokals der Männer ausschließlich Regionalliga-Teams gegenüber. Nun steht auch fest, wann die beiden Endspiel-Teilnehmer ermittelt werden.
Den Anfang machen die beiden Zweitregionalligisten Hallescher SC 96 und BG Aschersleben Tigers. Sie stehen sich am Donnerstag, dem 25. Februar ab 20.15 Uhr in der Sporthalle Burgstraße in Halle gegenüber. Das letzte Aufeinandertreffen dort ist noch gar nicht lange her - am 30. Januar siegten die Tigers um ihren neuen US-Guard Ronald Howard mit 91:77.
Eine Woche später (3.3. /19.30 Uhr) steigt dann in der Sandersdorfer Ballsporthalle das 1. RLN-Duell zwischen Gastgeber BSW Sixers und der BG Magdeburg.
Tags zuvor müssen auch die Sixers-Frauen ran - sie bestreiten ihr Halbfinal-Duell im Landespokal der Damen am 2. März (20.30 Uhr) bei Justabs Halle. Bereits qualifiziert für das Endspiel ist der USC Magdeburg (2. RL), der sich Mitte Januar in Osterwieck durchsetzen konnte.
Die gemeinsame Finalveranstaltung der Damen und Herren findet dann am 31. März oder 1. April statt.
96er machen sich virtuell schick
Lange geplant, lange daran gebastelt, doch nun ist er endlich da: der neue Internetauftritt der Basketball-Abteilung des Halleschen SC 96. Maßgeblich zu danken ist hierfür Andreas Gaul von der Firma Blueways, der als alter Basketballer neben seinem eigentlichen Job viel Zeit in den optisch sehr ansprechenden Netzauftritt investierte.
Vorteil der neuen Seite: eine bessere Übersichtlichkeit, eine bessere Vernetzung mit anderen elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit für alle Interessierte, selbst an der Gestaltung/Aktualisierung mitzuwirken.
Deshalb rufen die HSC-Macher auch ihre Mitglieder auf: “Bringt euch ein, die Seite ist nur so aktuell zu halten, wenn wir alle daran mitarbeiten - von der U10 bis zu den Alten Herren. Vorschläge für weiter Verbesserungen/Ergänzungen sind ebenso gefragt. ”
Clip der Woche
Wie man aus einem Football-Stadion die größte Basketball-Halle der Welt zaubert - und ein All Star Game darin veranstaltet…
Zitat der Woche
“Meine Ski-Karriere hat an diesem Tag begonnen. Und geendet.”
Everage Richardson, amerikanischer Aufbauspieler von Landesligist TuS Elbingerode, nach seinen ersten Versuchen auf einem Langlaufski, zu denen ihn der Elbingeröder Turn- und Sportverein eingeladen hatte.
Die Basketball Szene stellten Thomas Schaarschmidt, Peter Bogel, Chris Huhn und Christian Kattner zusammen.
Der BVSA-Vorstand hat auf seiner Klausurtagung am 15.01.2010 den XV. Landesverbandstag und den XII. Jugendtag einberufen. Beide Veranstaltungen werden am 12.06.2010 in Quedlinburg stattfinden. Anträge können lt. § 7 BVSA-GO von den Mitgliedsvereinen und dem Vorstand schriftlich (mit Begründung) bis zum 16. April 2010 in der BVSA - Geschäftsstelle per Post oder Mail eingereicht werden.
Ebenfalls bis zum 16. April 2010 können die Mitgliedsvereine Ehrungsanträge beim BVSA einreichen, wenn Personen ihres Vereines mit der BVSA-Ehrennadel ausgezeichnet werden sollen. Die Anträge sind schriftlich zu begründen (siehe BVSA-EO).
Weitere Informationen, einschl. eines jeweiligen Tagesordnungsvorschlages, können den offiziellen Einberufungsschreiben für den Jugendtag 2010 bzw. dem Verbandstag 2010 entnommen werden.
Die Mitgliedsvereine werden gebeten, den Termin für diese Veranstaltungen vorzumerken.
Neu in diesem Jahr ist, dass der „zentrale und dezentrale Staffeltag” zur Saison 2010/2011 am gleichem Tag und Ort um ca. 14 Uhr, stattfinden. Die Anwesenheit der Vereine für eine gute Saisonplanung 2010/2011 ist verpflichtend. Um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten werden nicht mehr alle Spieltermine vorgelesen, sondern vielmehr die offenen Termine und Probleme besprochen. Dazu werden die kompletten Ansetzungen im Vorfeld der Veranstaltung im Internet veröffentlicht.
Norman Gunkel, Geschäftsführer
In Amtliche Mitteilungen, Verbandsnews

Der BVSA-Vorstand hat auf seiner Klausurtagung am 15.01.2010 den XV. Landesverbandstag und den XII. Jugendtag einberufen. Beide Veranstaltungen werden am 12.06.2010 in Quedlinburg stattfinden. Anträge können lt. § 7 BVSA-GO von den Mitgliedsvereinen und dem Vorstand schriftlich (mit Begründung) bis zum 16. April 2010 in der BVSA - Geschäftsstelle per Post oder Mail eingereicht werden.
Ebenfalls bis zum 16. April 2010 können die Mitgliedsvereine Ehrungsanträge beim BVSA einreichen, wenn Personen ihres Vereines mit der BVSA-Ehrennadel ausgezeichnet werden sollen. Die Anträge sind schriftlich zu begründen (siehe BVSA-EO).
Weitere Informationen, einschl. eines jeweiligen Tagesordnungsvorschlages, können den offiziellen Einberufungsschreiben für den Jugendtag 2010 bzw. dem Verbandstag 2010 entnommen werden.
Die Mitgliedsvereine werden gebeten, den Termin für diese Veranstaltungen vorzumerken.
Neu in diesem Jahr ist, dass der „zentrale und dezentrale Staffeltag” zur Saison 2010/2011 am gleichem Tag und Ort um ca. 14 Uhr, stattfinden. Die Anwesenheit der Vereine für eine gute Saisonplanung 2010/2011 ist verpflichtend. Um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten werden nicht mehr alle Spieltermine vorgelesen, sondern vielmehr die offenen Termine und Probleme besprochen. Dazu werden die kompletten Ansetzungen im Vorfeld der Veranstaltung im Internet veröffentlicht.

Nach einer Woche Winterpause meldet sich das BVSA-Medienteam pünktlich mit der Wochenendvorschau zurück. Durch die Schulferien setzen die Jugendligen den Spielbetrieb aus. In den weiteren Ligen wird aber auch an diesem Wochenende dem orangenen Ball hintergejagt. Diesmal geht es unter anderem um Aufsteiger, Play-off-Kandidaten, alte Herren und Wertungsirrsinn. Eine bunte Mischung, die mit Augenzwinkern zu genießen ist.
Beko Basketball Bundesliga
Mitteldeutscher BC (11-11) - Phoenix Hagen (6-15) / So, 16.30 Uhr
Im Oberhaus des deutschen Basketballs kommt es am Sonntag zum Duell zweier Aufsteiger. Der MBC empfängt die Feuervögel von Phoenix Hagen in der Stadthalle Weißenfels. Bereits im vergangenen Jahr lieferten sich beide Teams drei Duelle in der Pro A. Siegreich war immer der MBC. Der Aufstieg gelang trotzdem beiden. Im Oberhaus angekommen, war es wieder der MBC, der die Nase vorn behielt. Die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen gewann das Hinspiel mit 85:75. Ohnehin ist der MBC, unabhängig vom Hinrunden-Erfolg in Hagen, wohl das Überraschungsteam der Beko BBL. Als Abstiegskandidat gehandelt, rangiert das Team von der Saale derzeit auf dem neunten Tabellenplatz und ist damit nur einen Platz von den Playoff-Rängen entfernt.
Weitaus schlechter stehen die Gäste aus Hagen da. Nach einer Hinrunde mit nur fünf Siegen aus 17 Spielen verstärkte sich das Team aus Nordrhein-Westfalen auf zwei Positionen. Mitte Dezember holten die Hagener Verantwortlichen Point-Guard Michael-Hakim Jordan. Jordan ist kein Unbekannter in der BBL, spielte bereits für Bamberg, Quakenbrück und Köln. Zusätzlich verstärkten sich die Hagener Anfang Februar mit dem Litauer Zygimantas Jonusas. Auch er hat bereits von 2006-2009 bei den Eisbären Bremerhaven Bundesligaluft geschnuppert. Die beiden Neuverpflichtungen sollen dem Team besonders eines geben: Erfahrung. Und die Feuervögel sind da auf einem guten Weg. Zwar verloren sie drei ihrer vier Rückrundenspiele, die Formkurve zeigt aber nach oben. Letztes Wochenende hatten die NRWler Bonn am Rande einer Niederlage, verloren denkbar knapp mit 64:67.
Aus diesem Grund ist MBC-Trainer Harmsen darauf bedacht, die Gäste ja nicht zu unterschätzen: “Die Qualität der Mannschaft hat sich seit dem Hinspiel deutlich verändert.” Das Team dürfe nicht den Fehler machen und sich vom deutlichen Hinrundensieg irritieren lassen. “Wir müssen auch gegen Hagen hochkonzentriert ins Spiel gehen”, ist sich Harmsen sicher.
1. Regionalliga Herren Nord
BSW Sixers (8-8) - VfB Hermsdorf (5-10) / Sa, 18 Uhr
Wer will schon Fußball sehen, wenn doch die Sixers am Samstag zur besten Sportschau-Zeit zum Spiel bitten?! Zu Gast in der Sandersdorfer Ballsporthalle ist der VfB Hermsdorf, derzeit Tabellenfünfter. Nun kann man sich schon fragen, wie man bei so wenigen Siegen wie Hermsdorf tabellarisch zu den Topteams gehören kann. Schuld ist, natürlich, die “innovative” Neuregelung bei der Punktevergabe. Interessierte Basketballfans werden untereinander sicher schon zu Genüge über Sinn und Unsinn des Reglements heiß diskutiert haben. Für weiteren Gesprächsstoff sorgen jetzt die BBL und der DBB. Die haben nämlich bei einer Präsidiumssitzung entschieden, zur neuen Saison zum alten Wertungs-und Tabellensystem zurückzukehren. Warum dies nur für die BBL, nicht aber für die unterklassigen Ligen gilt, wird nicht verraten.
Aufgrund des derzeitigen Reglements stehen auch die Sixers besser da, als die Bilanz vermuten lässt. Platz zwei spiegelt zwar nicht den tatsächlichen Leistungsstand wieder. In den letzten Wochen zeigte die BG jedoch aufsteigende Form und bewies, dass sie mit den Spitzenteams mithalten kann. Bei den Niederlagen in Oldenburg (80:81) und vergangenes Wochenende gegen Bernau (81:85) fehlte aber auch das Quäntchen Glück. Dieses wollen sich die Sixers beim Spiel gegen Hermsdorf erarbeiten.
Oberliga Herren, 16. Spieltag
SSV Einheit Weißenfels (5-10) - BG Aschersleben Tigers II (8-7) / Sa, 15 Uhr
Gefühlt jeden Februar, wenn sich die reguläre Oberliga-Saison langsam dem Ende neigt, wird es nochmal spannend im Tabellenkeller. Und ebenfalls gefühlt jedes Jahr liegt es an Einheit Weißenfels, dass die Mannschaften knapp oberhalb der Abstiegsränge gehörig ins Schwitzen geraten. In den letzten Jahren gehörte Weißenfels wahrlich nicht zu den Teams, die um die Playoff-Plätze kämpfen. Meist liegen sie nach der Hinrunde so weit zurück, dass der ein oder andere sie schon in der Landesliga sieht. Doch Vorsicht: der SSV weiß zu überraschen. Viele Oberliga-Zuschauer werden sich verwundert die Augen gerieben haben, als Einheit vor drei Wochen die hoch eingeschätzte BG Magdeburg besiegte (89:88).
Die Reserve der Aschersleben Tigers ist also gewarnt. Für die Truppe um Trainer Florian Zillibiller geht es um nichts geringeres als einen Playoff-Platz. Zusammen mit drei weiteren Mannschaften verfügen die Tigers II über eine Bilanz von acht Siegen und sieben Niederlagen. Da zählt jedes Spiel doppelt, will man die Post-Season erleben. Nach der deutlichen 53:91-Klatsche vergangenes Wochenende gegen Wolmirstedt muss das Team eine Reaktion zeigen. Das nun ausgerechnet Weißenfels auf Tobias Münch und Co. wartet, macht das Vorhaben nicht leichter.
Oberliga Herren, 16. Spieltag
Baskets Wolmirstedt (8-7) - BBC Halle (8-7) / Sa, 19 Uhr
Ein Spiel mit vorentscheidendem Charakter. Vor einem Monat hätte man da bei diesen Mannschaften eher den Kampf um den Klassenerhalt als um die Playoffs vermutet. Sowohl Wolmirstedt, derzeit Dritter, als auch der BBC, derzeit Sechster, blieben lange Zeit vieles schuldig. Beide Teams galten als klare Playoff-Teilnehmer. Doch die Saison verlief in beiden Fällen nicht wie erwartet.
Pünktlich zu der Saisonphase, wo es richtig kribbelt, haben sich beide Mannschaften gefangen. Wolmirstedt hat drei der letzten vier Partien gewonnen, Halle blieb im selben Zeitraum gar ohne Punktverlust. Aufällig ist, dass beide Teams unterschiedlich zum Erfolg kommen. Wolmirstedt lässt die wenigstens Punkte zu, erzielt aber auch mit Abstand die wenigsten Punkte. Der BBC hingegen ist nach Tabellenprimus USV Halle die zweitbeste Offensivmannschaft. Alles in allem sind das genügend Zutaten für ein spannendes Spiel, dass vielleicht über Wohl und Wehe der Saisons beider Teams entscheidet.
Bezirksliga Nordwest Herren
BG Magdeburg IV (7-1) - Bernburg Baskets (3-4) / So, 15 Uhr
Dass die älteren Semester der BG Magdeburg erfolgreich Basketball spielen können, erkennt man schon beim kurzen Blick auf die Tabelle. In der Landesliga Nordwest steht die dritte Mannschaft auf Rang eins, eine Liga darunter ist die Vierte das Maß der Dinge. Doch vor zwei Wochen kassierte die Reserve von der Reserve der Reserve gegen Eintracht Hohenwarthe die erste Saisonniederlage. Eine Chance also für Bernburg? Die Baskets waren im Hinspiel zwar chancenlos (73:100), doch ein Basketballspiel beginnt bekanntlich immer beim 0:0.
Bezirksliga Süd Herren
HSG Merseburg (2-7) - SV Halle (8-1) / So, 16 Uhr
Der Tabellenführer zu Gast in der Sporthalle Dürerstatt in Merseburg. Der SV Halle ist gespickt mit zahlreichen Organisatoren, Sponsoren und Helfern der 1. Damenbasketball Bundesliga-Mannschaft SV Halle LIONS. Doch Andrea Vetter, die auch als Frau in der Herrenliga spielt, Sascha Rosanke und Ralf Gonschorek haben seit ihren Jugendtagen nichts verlernt. Das Hinspiel-Ergebnis, Halle gewann knapp mit 58:55, lässt auf eine spannende Begegnung hoffen.
Die Wochenendvorschau stellten Anna Blumtritt und Marcus Bräuer zusammen.