Archive for Dezember, 2009

Basketball SZENE - Prötzig im Team, Weidig führt, DBB beruft

Mittwoch, Dezember 30th, 2009

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Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. In einer prall gefüllten Jahresendesgaube berichten wir diesmal unter anderem über einen neuen BVSA-Pooltrainer, zahlreiche Berufungen in den DBB-Kader und rastlose Fantasy-Manager.


Eine Woche bis zum All Star Tag

2009-12-30-bbs-all-starWer in diesen Tagen durch Halles Lokalitäten und Clubs wandert, dem springen sie überall ins Auge: Die Plakate für den BVSA All Star Tag 2010. Genau in einer Woche, am 6. Januar 2010, steigt in der Sporthalle der Burgstraße der Saisonhöhepunkt des BVSA - inklusive All Star Game, Rookie Game, Dunk-/Dreiercontest, Coach Clinic und großem Minicamp.

Nachdem vor einigen Tagen bereits die Spieler bekannt gegeben wurden, müssen nun auch die beiden Trainer ihre Assistant Coaches benennen. Der Platz des zweiten Coaches geht dabei schon traditionell an einen Nachwuchstrainer aus der Region, der vom All Star Coach ausgesucht wird.

Hans-Jürgen Pertus, Trainer der “Südost All Stars” und bei Oberliga-Spitzenreiter USV Halle tätig, pickte im eigenen Verein und entschied sich für Michael Schaks, der die USV-Reserve in der Landesliga Südost coacht. Michael Mai dagegen, der US-Coach von Regionalligist BG Magdeburg und am 6. Januar für die “Nordwest”-Auswahl zuständig, wird seine Entscheidung Anfang des Jahres bekannt geben, wenn er aus seiner US-Heimat zurückkehrt.

Ebenfalls berufen sind die Referees: Die Schierikommission des BVSA entschied sich für Christian Hessler und Gunnar Hoffmann.

Im übrigen hat der All Star Tag noch einen weiteren Programmpunkt dazu bekommen: Ab 22 Uhr steigt am Abend im “Turm” in Halle die offizielle “After Show Party” im Rahmen des “Sexy Mittwoch”…



Prötzig macht Landestrainerteam komplett

Das Landestrainerteam des BVSA ist wieder komplett. Mit der Berufung von Sascha Prötzig zum 1.1.2010 als BVSA-Pooltrainer hat der Vorstand des Landesverbandes die Neustrukturierung seines Trainertrios abgeschlossen. Nachdem der Magdeburger Christian Steinwerth ebenfalls zum 1. Januar die Nachfolge des aus Altersgründen ausgeschiedenen Landestrainers Dr. Martin Dornhoffs angetreten hat, übernimmt der aus Weißenfels stammende und 27 Jahre alte Prötzig nun die bisherige Stelle von Steinwerth.

2009-12-30-bbs-protzigGemeinsam mit der zweiten Pooltrainerin Sandra Rosanke verfügt der Verband damit nicht nur über ein junges und engagiertes, sondern auch weithin bekanntes Trio. “Natürlich habe ich mich wahnsinig über die Berufung gefreut”, meint Prötzig, der seine Trainerkarriere im Jahr 2005 im Landesleistungszentrum Halle begann. Nach Stationen als Nachwuchstrainer in Weißenfels sowie als Landesauswahltrainer und Coach der Mitteldeutschen Auswahl verschlug es Prötzig im vergangenen Jahr nach Thüringen.

In Jena sammelte der B-Lizenz-Inhaber Erfahrungen als Landesauswahltrainer, beim TuS Jena und bei Pro A-Ligist Science City Jena. “Doch ich wollte gern zurück in meine Heimat”, meint Prötzig, der mit seiner kleinen Familie zunächst in Weißenfels unterschlüpft. “Doch nur so lange, bis ich die passende Wohnung in Halle gefunden habe.”



DBB setzt auf BVSA-Spieler

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M. Müller

Traditionell veranstaltet der DBB zwischen Weihnachten und Neujahr sein Leistungs-Camp, um nach dem Bundesjugendlager die D/C-Kader zu nominieren, die sich dann auf die U16-Europameisterschaften im Sommer 2010 vorbereiten. Der BVSA wird dabei von Elisa Hebecker (Jahrgang 94) und Mareike Müller (Jahrgang 95), beide vom SV Halle, vertreten.

Gleich drei Spielerinnen des BVSA hat Bundestrainerin Alexandra Maerz in die DBB-Auswahl U18 für die Länderspiele vom 1. bis 5. Januar 2010 in Ludwigsburg berufen, nämlich Julia Kohlmann (Jahrgang 92), Laura Hebecker (93) und Anna Heise (93) - alle vom  SV Halle. Gegner sind die Mannschaften aus Slowenien, Niederlande und Polen. Alle drei Spielerinnen werden auch am Rookie-Game zum All Star Tag des BVSA in Halle teilnehmen.



“Crossover-NBA-Manager-Spiel” - die ersten zwei Monate

Die NBA-Saison ist in vollen Gange und das heißt auch: Akkord-Arbeit für unsere Top-Manager beim NBA-Crossover-Fantasy Game. Denn eigentlich heißt es jeden Tag: Stats checken, die Injurylist durchgehen und wöchentlich den Spielplan prüfen um dann die richtigen Trades zum bestmöglichen Zeitpunkt einzufädeln. Wer diese Punkte beachtet, sollte sich mit ein wenig Glück und dem richtigen Näschen ganz oben im Fantasy-Ranking wiederfinden.

Angeführt wird die BVSA-Liga weiterhin von Martin Weidig. Der HSC-Nachwuchstrainer hat auch im Gesamtranking noch guten Chancen auf das Treppchen, befindet er sich aktuell immernoch in den Top 15.
Zwischen Platz 300 und 600 tummelt sich dann eine ganze Justabs-Armada, die aktuell von Center und Pressechef Steffen Gehmlich angeführt wird. „Mirkind“ alias Steffen, der als beste Platzierung im Jahr 2008 den 59. Rang belegte, hat diese Saison die Top 200 noch fest im Blick: „Derzeit bin ich gerade in die Top 500 zurückgekommen. Im ersten Monat hatte mein Team die Verletzungsseuche. Dazu hatte ich ein paar „Leistungsträger“ gepickt, die entweder viel zu langsam in die Saison gestartet sind (Stoudemire) oder einfach vom einem verrückten Coach demontiert wurden (A. Randolph). Wenn das Team gesund bleibt bzw. ich noch ein paar clevere Trades machen kann, sollte der Weg weiter nach oben gehen im Ranking. Auf jeden Fall ist es ein ganz harter Kampf in der BVSA-Division und ich will am Ende einfach so weit oben wie möglich stehen, zumindestens vor meinen Teamkollegen Otti und Fast-Center.“

Um Platz 1.000 findet man dann den ersten Sixers-Manager mit Jan Ramm wieder, gefolgt vom HTB-Topscorer Marc Riehl, der sich im Gesamtranking im Bereich um den 1.500 Platz aufhält. Im internen Duell der beiden BVSA-Medienteamer Christian Kattner und Christian Huhn hat momentan der Dessauer die Nase knapp vor dem Hallenser -  wobei hier wie auch in der BVSA-Divison noch einiges passieren kann.



Premiere für die neuen Linien

Offiziell sind sie im Bereich des BVSA erst ab der Saison 2012/2013 Pflicht: Die neuen, vom Deutschen Basketball Bund beschlossenen Linienmarkierungen. In der Magdeburger Uni-Sporthalle am Schroteplatz, der Heimstätte der Damenteams des USC Magdeburg, kann man die neue Linienführung jedoch schon ab der Rückrunde dieser Saison bewundern. “Das Sportzentrum der Uni hat überraschend Geld gefunden, lässt über den Jahreswechsel das Parkett abschleifen und die Markierungen aufzeichnen”, freut sich USC-Abteilungsleiter Henrik Petzold. “Wir werden die Schieris darauf hinweisen”, lacht Petzold, “falls sie es nicht selbst bemerken.”



Clip der Woche

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Die Rekordkulisse von 3.000 Fans verfolgte am vergangenen Sonntag in der Weißenfelser Stadthalle den beeindruckenden 78:61-Erfolg von Beko BBL Erstligist Mitteldeutscher BC gegen TBB Trier. Und nicht wenige werden auch online dabei gewesen sein, denn die Trier Gäste boten einen unterhaltsamen Live-Stream von der Partie an. Den gibt es zum Nachhören nun auch als Podcast, zur Verfügung gestellt von CS-Media.


Zitat der Woche

“Erklär mir das mal. Da ist es Charge, er fällt hin und hier ist es kein Charge?”

“Da ist es ein Flop und da ein Charge.

Verbaler Austausch von MBC-Trainer Björn Harmsen und dem halleschen Schiedsrichter Oliver Krause während der Partie MBC-Trier, zu hören in einem sehenswerten TV-Beitrag des MDR  in der Sendung MDR Sachsen-Anhalt heute (etwa ab Minute 13).

Die Basketball Szene stellten Chris Huhn, Christian Kattner und Thomas Schaarschmidt zusammen.

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MyBall 15: Pascale van Wees

Dienstag, Dezember 29th, 2009

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Pascale van Wees Weg zum Basketball ist kein unüblicher, ist sie doch über ihre Eltern zum Basketball gekommen. Seitdem spielt sie gemeisam mit ihrer Schwester Jessica beim USV Halle. Die BVSA-Auswahlspielerin ist aktuell die Topscorerin in der BVSA U15-Liga. Aber das ist ihr eigentlich gar nicht so wichtig, denn für sie steht viel mehr ihre Mannschaft im Vordergrund. Diese nämlich blieb in der Hinrunde ungeschlagen und hat somit die besten Chancen sich den diesjährigem Landesmeistertitel zu sichern. Auch ihre Trainerin Christine Schaks findet über ihre Leistungsträgerin nur gute Worte:  “Sie gibt immer 100 Prozent beim Training und ist bemüht sich ständig zu verbessern.”



2009-12-29-myball-wees-faktenWarum ich den Ball in die Hand genommen habe
Meine Mama hat früher auch Basketball gespielt und ich habe mich irgendwann gefragt, ob ich nicht auch dazu Lust hätte.

Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
“Gib nie wegen irgendetwas auf”.

Mein erstes Spiel
In dem habe ich mir fast gar nichts zugetraut.

Das liebe ich am Spiel
Den Teamgeist.

Das ärgert mich
Wenn die Schieris unfair gegen mich entscheiden.

Das sagt mein Gegenspieler über mich
Mmh,…

Hier spiele ich am liebsten
Weinbergweg in Halle.

Ich würd gern mal auflaufen mit
Amanda Rego.

Dann höre ich auf
Wenn es meiner Gesundheit schaden sollte.

Meine All Time Starting Five
Dafür ist es noch zu früh.


In MyBall wird jeden Dienstag ein Basketballer oder Schiedsrichter aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Regionalliga.

Bisher erschienen in der Serie MyBall:

15.12.2009 - Steffen Müller (Aschersleben Tigers)
01.12.2009 - Kevin Weber (Hallescher SC 96)

24.11.2009 - Franziska Richter (BSW Sixers)

17.11.2009 - Marcus Bräuer (IMO Merseburg)
03.11.2009 - Lutz Rütter (USV Halle)

27.10.2009 - Jannis Cziommer (PSV Salzwedel)
06.10.2009 - Martin Dvorák (BBC Halle)
29.09.2009 - Matthias Brucksch (BC Anhalt)
29.08.2009 - Luisa Blume (Baskets Wolmirstedt)
22.08.2009 - Benjamin John (BG Magdeburg)
11.08.2009 - Max Streblow (USV Halle)
05.08.2009 - Frieder Diestelhorst (Mitteldeutscher BC)

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Landesliga Südost Herren - Das Halbzeitfazit

Sonntag, Dezember 27th, 2009

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Unaufgeräumt sieht sie aus, die Hinrunden-Tabelle der Landesliga Südost der Herren. Da tummelt sich derzeit ein Aufsteiger trotz zweier Niederlagen auf dem ersten Platz. Ein ungeschlagener Absteiger steht auf Rang vier und mittendrin versammeln sich sieben Mannschaften, die nur zwei Punkte trennen. Zu verdanken hat man das dem neuen (zweifelhaften) Punktsystem, bei dem die Teams schon für ihr Erscheinen mit einem Zähler belohnt werden. Lediglich bei einer Disqualifikation geht ein Team leer aus. Ein Detail, das bei genauem Blick auf  die Tabelle für die beiden Letztplatzierten zum Verhängnis werden könnte. Denn sowohl der HTB Halle als auch die Zweite von Einheit Weißenfels wurden bereits einmal mit null Punkten bestraft.

Dies wirkt sich deshalb gravierend aus, da sie aufgrund des neuen Punktsystems einmal mehr gewinnen müssen als mindestens zwei Mannschaften, um den Abstieg zu vermeiden. Der direkte Vergleich fällt also in diesen Fällen nicht ins Gewicht. Doch was ist von dieser Saison für jedes Team noch zu erwarten und was bisher aufgefallen?


braeuer-marcusLediglich zweimal war  der HTB Halle (Bilanz 0-9) bisher einem Sieg nahe. Gegen Weißenfels verlor das Team nach Verlängerung und gegen den SV Zörbig reichte die Luft nur für dreieinhalb Viertel. Die restlichen Partien gingen häufig mit mehr als 30 Punkten verloren. Ein Umstand, der nur wenig Hoffnung lässt. Der HTB müsste schon sehr über sich hinauswachsen, um eine fulminante Aufholjagd zu starten. Mindestens fünf Siege in den verbleibenden neun Partien sollten es schon sein, um den Abstieg in die Bezirks-Klassigkeit zu verhindern.

Etwas besser stehen die Chancen bei Einheit Weißenfels II (2-8). Zu Beginn der Runde noch mit allerlei Jugendspielern auf dem Parkett, mischen seit einigen Partien wieder zwei alte Bekannte mit: das gefürchtete Brüderpaar Siegfried und Roland Scherpiet. Galt die Mannschaft ohne die beiden Haudegen als klarer Abstiegskanditat, wuchs nach zwei Siegen wieder vermehrt die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Roland Scherpiet blickt voraus: „Es wird schwer mit dem Klassenerhalt. Nur mit jungen Spielern reicht es wohl nicht. Aber wir hoffen mit einigen erfahrenen Spielern die Rückrunde erfolgreicher abzuschließen.”

Auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz findet sich der VfB IMO Merseburg (3-6)wieder. Nur selten konnte der VfB mit vollem Spielerpersonal antreten. So prägten schwankende Leistungen das Bild der Hinrunde. „Eigentlich haben wir da unten nichts verloren”, meint Spieler Marcel Löffler und fügt an: „Wir haben nur selten richtig schlecht ausgesehen. Aber wir verlieren zu häufig die engen Spiele.” Für die Rückrunde hoffen die Merseburger öfter mit dem ersten Anzug antreten zu können. Sollte dies nicht gelingen, steht dem VfB Abstiegskampf pur bevor.

Die Bastard´s Halle (4-6), das Team mit dem zweifelhaften Apostroph im Namen, startete sensationell in die Runde. Mit den Auftaktsiegen gegen Zörbig und Justabs Halle ließen die als Abstiegskandidat gehandelten Hallenser aufhorchen. Doch die Tendenz zeigt nach unten. Nur zwei Siege in den letzten acht Spielen führten zum Abrutschen in der Tabelle. Spieler-Trainer Michael Maiberg: „In den letzten Wochen haben wir uns in ein Tief gespielt. Aber da kommen wir raus. Das erste Ziel bleibt der Klassenerhalt.” Insgeheim erhofft sich Maiberg etwas mehr. „Ein Platz im
Mittelfeld wäre super und ist möglich.”

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Rainer Liedtke

Um den zu erreichen müssten sie am SV Zörbig (5-4)vorbei. Alle Jahre wieder findet sich die „Marmeladen-Combo” im Niemandsland der Tabelle wieder. In dieser Saison war der Start jedoch verkorkst. Nur einen Sieg wurde in fünf Spielen für sich verbucht. Doch mit zuletzt vier Siegen in Folge ist der SV in der Liga angekommen. Und Trainer Rainer Liedtke sieht noch viel Potential in seiner Mannschaft. „Der Tabellenplatz sagt nichts über unsere Leistungsfähigkeit aus. Die Mannschaft hat das Zeug für den dritten Tabellenplatz.” Sollte Zörbig den Rückrundenstart nicht verschlafen, könnte sich die mutige Aussage Liedtkes bewahrheiten.

Der BSV Ammendorf (5-4) ist wohl die unberechenbarste Mannschaft der Liga. Mit zwei Niederlagen gestartet, legten das Team danach einen 5:0-Lauf hin. Vor allem die engen Spiele konnte der BSV für sich entscheiden. Doch zuletzt stockte der Aufwärtstrend. Die beiden Niederlagen gegen Justabs und USV II bremsten die Euphorie. „Wir funktionieren als Team sehr gut. Aber wenn mehrere tragende Spieler fehlen, wird es schwierig”, sagt Spieler Klaus Kretzschmar. Und so hat auch der Klassenerhalt weiterhin oberste Priorität, wie Kretzschmar bestätigt: „Die Liga ist dieses Jahr so ausgeglichen wie lange nicht. Wir müssen erstmal die nötigen Punkte holen, um sicher drin zu bleiben. Nach oben schielen können wir nur, wenn wir topbesetzt sind.”

Der Absteiger aus der Oberliga, die BSW Sixers II (7-0), hält sich bislang schadlos. Das war auch zu erwarten, wurde doch vor der Saison der direkte Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben. In sieben Spielen dominierte die BG die Bretter und meist die Gegner. Trotzdem verbringen die Reserve-Sixers die spielfreien Wochen aufgrund des Punktsytems nur auf dem vierten Tabellenplatz. Doch für Mannschaftsbetreuerin Anja Petermann ist das nicht wichtig. „Wir wissen, wie wir uns einzuschätzen haben”, sagt sie und fügt an: „Die Rückrunde ist natürlich vollgepackt mit Spielen. Aber unser junges Team wird sich weiter stabilisieren und die nötigen Punkte für den Aufstieg sammeln.”

2009-12-27-usv-halle-iiTrotz einer „nur” ausgeglichenen Bilanz findet sich die Zweite des USV Halle (5-5) auf dem Podium wieder. Ein Umstand der dadurch zu begründen ist, dass sie eines von drei Teams sind, das bisher regulär seine Spiele absolvieren konnte. Doch wer den USV unterschätzt, zeigt wenig Basketballverstand.

Trotz des jüngsten Kaders der Liga hat das Team von Trainer Michael Schaks (Foto) wohl nichts mit dem Abstieg zu tun. Zwei Siege zuletzt in Merseburg und Ammendorf ließen aufhorchen. „Wir sind im Soll. Es hätte aber auch der ein oder andere Sieg mehr sein können”, resümiert Schaks die Hinrunde. „Platz vier bis sechs scheint realistisch. Wenn es optimal läuft, ist auch der dritte Platz drin.”

Der MTV Zeitz (7-1) steht dort, wo er auch nach alter Tabellenberechnung hingehört: auf dem zweiten Platz. Nur eine Niederlage steht sieben Siegen gegenüber. Obwohl der Punktverlust eingeplant war, schmerzte er doch ein wenig. „Wir haben den Sixers richtig die Stirn geboten. Aber wenn man sich die Qualität und Ausgeglichenheit in deren Kader ansieht, muss man klar sagen, dass sie die stärkste Mannschaft sind”, sagt MTV-Trainer Matthias Burkhardt. Generell geht es Zeitz um mehr als den bloßen Sieg. „Wir sind seit Jahren schon als Team zusammen. Bei uns geht es auch um Kameradschaft”, stellt Burkhardt klar um dann doch anzufügen: „Aber natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen.” Das Ziel der Zeitzer bleibt ein Platz auf dem Podium.

Der Aufsteiger Justabs Halle (7-2)  ist ohne Zweifel die Überraschungsmannschaft der Saison. Justabs präsentierte sich in der Hinrunde unerwartet stark. Dabei war die Niederlage am zweiten Spieltag gegen Bastard´s Halle ein Wachrüttler. „Nach unserem Pokalsieg gegen den BC Anhalt Dessau und dem deutlichen Sieg am ersten Spieltag, haben wir die Bastard´s unterschätzt und sind prompt bestraft worden”, resümiert Trainer Christian Damm. Danach ging man konzentrierter zu Werke und fand den Weg in die Erfolgsspur zurück. Für die Rückrunde sind die Ansprüche gestiegen. „Wir haben noch beide Spiele gegen Zeitz. Die geben wir nicht kampflos her. Der zweite Platz ist das Ziel”, sagt Damm selbstbewusst. Wobei er auch zugibt: „Natürlich wäre auch der dritte Platz ein Mega-Erfolg. Das haben wir vor der Saison nicht erwartet.”


Die Rückrunde verspricht also einiges an Spannung. BG BSW II wird wohl den direkten Wiederaufstieg schaffen, der HTB Halle wird aller Voraussicht nach den Gang in die Bezirksliga antreten müssen. Doch dazwischen wird hart um die Platzierungen gekämpft. Um die Plätze zwei bis fünf scheinen sich Zeitz, Justabs, Zörbig und Ammendorf zu streiten.

Eng wird es im Abstiegskampf. Weißenfels ist zwar zwei Siege zurück, aber IMO Merseburg, Bastard´s Halle und die Zweite des USV täten gut daran, sich nicht zu sicher zu sein. Und nach einer ereignisreichen Hinrunde wird wohl auch die Rückrunde mit einigen Überraschungen aufwarten.

Was gibt es schöneres als eine ausgeglichene Liga, die viel Potential für Spannung und Dramatik bietet?! Alles Gute für das Neue Jahr 2010. Bleibt gesund und fröhlich.


Marcus Bräuer ist Spieler beim VfB Imo Merseburg und freier Sportjournalist. Er kann per Mail erreicht werden.

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Oberliga Herren - Das Halbzeitfazit

Mittwoch, Dezember 23rd, 2009

2009-12-23-olh-halbzeit-fazit

Elf Spieltage, und damit bereits zwei Partien der Rückrunde, sind in der Oberliga der Herren absolviert. Zeit für ein Sechzig-Prozent-Halbzeitfazit zum Jahresende. Kennzeichnend für den bisherigen Saisonverlauf ist die prophetische Kraft der Teams: Fast alle hatten vor dem Beginn der Spielzeit eine enge und spannende Liga vorausgesagt - und sollten bisher Recht behalten. Bis auf die momentan auf den Abstiegsplätzen liegenden Mannschaften aus Weißenfels und Börde Magdeburg besitzen noch acht Teams Play-off  Chancen.



2009-schaarschmidt-autorUSV Halle

Bilanz:
9-2, Heim: 6-0 , Auswärts: 3-2
PPG: 88.7, OPP PPG: 66.2
Topscorer: Florian Heinrich (22.0), Lutz Rütter (17.8)

Nicht ablenken lassen von zwei Auswärtsniederlagen in Kalbe und Magdeburg: Der USV ist die Nummer eins der Liga. Durchschnittlich 22 Punkte Abstand bringen die Studenten zwischen sich und ihre Gegner und besitzen offensiv zu viele Waffen, um diese allesamt zur gleichen Zeit auszuschalten. Doch beim Landesmeister trifft sich nicht nur Talent. “Die Chemie im Team stimmt”, hat Kapitän Erik Zeller erkannt, “die Mischung passt, es greift einfach ein Rädchen ins andere.” Die Neuzugänge Stefan Mähne, Marcus Zawatzki und Thomas Gronwald haben sich prima eingefügt (kombiniert 32.4 ppg) und in Lutz Rütter besitzt der USV einen unberechenbaren Universal-Flügel, den niemand gern verteidigt. Dazu noch die Tatsache in den Topf geworfen, dass die Mannschaft selten komplett war und daher im Zusammenspiel eher noch besser wird, ergibt sich kräftig umgerührt der klare Meisterfavorit.


BC Anhalt
Bilanz:
8-3, Heim: 4-2, Auswärts: 4-1
PPG: 77.7, OPP PPG: 73.6
Topscorer: Matthias Brucksch (20.1), Mario Friedrich (17.2)

Manches Team sucht das fehlende Puzzleteil zum Erfolg eine gesamte Saison lang - ohne es jemals zu finden. In Dessau aber kam es Anfang Oktober einfach ohne Vorwarnung durch die Sporthallentür marschiert, stellte sich als Arvid Verbraeken vor und revitalisierte den gesamten Verein. Seit der Belgier, Arzt am Städtischen Dessauer Klinikum, als zweiter Spielertrainer neben Mario Friedrich fungiert, legte der BCA fünf Siege in Serie hin, die einen dezenten 3-3 Saisonstart in Platz zwei verwandelten. Wären die zwei unnötige Heimniederlagen (Wolmirstedt, Aschersleben II) vermieden worden, stünde gar der Spitzenplatz zur Debatte. Doch der wäre ob der einzigen Auswärtsniederlage der Saison, dem bitteren 48:99-Trashing beim USV, völlig unverdient. Der BCA scheint klar auf Play-off Kurs, auch weil hinter den Routiniers Matthias Brucksch und Mario Friedrich mit NBBL-Akteur Martin Wiech (12.5 ppg) und All Star Eric Kasper (12.2 ppg) zwei Talente den nächsten Schritt zu machen scheinen.


Hallescher SC 96 II
Bilanz:
7-4, Heim: 3-2, Auswärts: 4-2
PPG: 77.4, OPP PPG: 75.8
Topscorer: Jörg Soyk (21.0), Tim Vogt (14.5)

2009-11-18-bb-szene-weidig

M. Weidig

Was wäre, wenn der die Reserve des HSC regelmäßig auf den best- möglichen Kader zurückgreifen könnte? Welchen Platz würde das Team wirklich einnehmen? Wäre die Mannschaft sogar ein Herausforderer für den Stadtrivalen USV? Fragen, die wohl bis zum Saisonende keine Antwort finden werden. “Wir mussten zu oft improvisieren”, weiß auch Teilzeitcoach Martin Weidig , “sonst hätten wir mit Sicherheit weniger Niederlagen.” Sicher, gegen den USV und den BC Anhalt kann man in dieser Saison verlieren, die Heimpleite gegen Wolmirstedt und der Auwärtsausrutscher bei Einheit Weißenfels waren jedoch unnötig - und wäre nwohl unter normalen Umständen nicht eingetreten. Doch so ganz normal scheint es in dieser Spielzeit beim HSC II nicht immer zu laufen. Lag man bei den Auswärtsniederlagen mit 77 ppg zumindest offensiv im Saisonschnitt, so gelangen bei den beiden Heimpleiten gerade einmal mickrige 60 Zähler. Mit insgesamt 17 eingesetzten Spielern kann der HSC II fast zwei Mannschaften stellen. Doch genau darin liegt das Grundproblem. Leistungsträger müssen im Regionalligateam ran, selbst HSC-Guru Martin Pelzl musste kurzfristig aus seinem Vorruhestand reaktiviert werden. “Wir werden zwar mit Sicherheit nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen”, ist sich Weidig sicher, “aber nach weiter oben dürfte es auch nicht gehen.”


BG Magdeburg II
Bilanz:
7-4, Heim: 6-0, Auswärts: 1-4
PPG: 75.9, OPP PPG: 71.1
Topscorer: Felix Neumann (25.5), Tim Lücke (13.7)

Als einzige Mannschaft neben dem Spitzenreiter ist die Reserve der BG Magdeburg daheim noch ungeschlagen - auswärts aber musste sich das Team von Coach Stefan Richter in vier von fünf Spielen geschlagen geben. Dem Spiel der jungen Mannschaft fehlt naturgemäß bisher vor allem die Konstanz, was zwei Niederlagen nach deutlichen Halbzeitführungen belegen. Auch der Abgang von Topscorer Felix Neumann wiegt schwer, der sich gleich im ersten Duell gegen seine alten Kollegen zu 18 Punkten für die BG Aschersleben II aufraffte. Auch die Verletzung von Stefan Ahrens im letzten Spiel der Hinrunde kommt für den Rückrundenstart sehr ungelegen. Doch trotz dieser Umstände und nur noch drei Heimspielen in den letzten sieben Partien glaubt Coach Richter an die Play-offs: “Eine Reihe knapper Siege hat uns viel Erfahrung gebracht, auch wenn in der Intensität immer noch Reserven liegen. Gleichzeitig wollen wir versuchen, die Spielzeit der jungen Akteure weiter auszubauen.”


BG Aschersleben Tigers II
Bilanz:
6-5, Heim: 5-1, Auswärts: 1-4
PPG: 72.0, OPP PPG: 79.5
Topscorer: Tobias Münch (19.6), Norman Hallermann (19.5.)

Nach dem Zusammenschluss der Quedlinburger und Ascherslebener Basketballer hatte man vor allem erwartet, dass die Oberligatruppe davon am meisten profitieren würde. Es dauerte jedoch eine Weile. Nach drei Niederlagen in den ersten vier Spielen legte das Team von Florian Zilllibiller vier Siege in Folge hin und konnte zum Jahresende auch an der Personalfront punkten: Mit den Nachverpflichtungen Felix Neumann (BG Magdeburg) und Sebastian Brune (Baskets Wolmirstedt) ist die Mannschaft deutlich tiefer besetzt. Auch wenn Brune nach einem Nasenbeinbruch voerst außer Gefecht gesetzt ist, könnte die Tigers-Reserve durchaus ein Play-off Wörtchen mitreden. Immerhin empfängt die Mannschaft sowohl den USV als auch den BCA noch daheim. Für den Sprung unter die besten vier Teams ist jedoch eine bessere Defense notwendig: Rund 80 ppg sind für ein Spitzenteam einfach zu viel.


VfL Kalbe/Milde
Bilanz:
5-6, Heim: 3-2, Auswärts: 2-4
PPG: 73.0, OPP PPG: 74.4
Topscorer: Harald Lotsch (20.2), Michael Berck (18.4)

Spielertrainer Nils Mühlisch hat von der ersten Halbserie seiner Mannschaft eine klare Meinung: “Wir sind die Diva einer sehr spannenden und ausgeglichenen Oberliga-Saison.” Die einzige Konstanz in Kalbe sei die Inkonstanz. “Begeisternden Spielen mit hervorragendem Basketball wie gegen Wolmirstedt und den USV folgen unterirdische Leistungen mit unnötigen Niederlagen wie gegen den HSC oder das Pokal-Aus gegen Ammendorf.” Mühlisch führt das vor allem auf die angespannte Personal-Situation des Klubs zurück. “Dafür haben wir uns ganz gut geschlagen.” Und so ist der größte Wunsch beim VfL der nach einer komplett besetzten Mannschaft. “Vielleicht können wir damit diese Berg- und Talfahrt beenden und unser Ziel Klassenerhalt klarmachen”, hofft Mühlisch. Für weiter oben dürfte es eng werden, aber ausgeschlossen scheint ja in dieser Spielzeit irgendwie gar nichts.


Baskets Wolmirstedt
Bilanz:
5-6, Heim: 1-4, Auswärts: 4-2
PPG: 63.9, OPP PPG: 64.5
Topscorer: René Schneider (17.8), Matthias Hennig (12.7)

Willkommen bei der offiziellen Wundertüte der Liga. Nicht, weil man nicht weiß, was drin steckt, sondern weil man sich über dieses Team eigentlich durchgängig wundert: Niemand lässt weniger Punkte zu, kein Team aber erzielt auch weniger. Kein Team hat eine schlechtere Heimbilanz, doch niemand ist auswärts erfolgreicher. Bei ihren fünf Siegen konnten die Baskets nur einmal mehr als 80 Punkte erzielen, bei den sechs Niederlagen reichte es gerade zu 59 ppg. “Das Problem ist nicht einmal, dass wir zu wenige Würfe nehmen, sondern vielmehr die schlechte Schussauswahl”, meint Spielertrainer Stefan Stagge. “Wir verrennen uns zu oft in Einzelaktionen.” Stagge muss zudem im neuen Jahr die Abgänge von Sebastian Brune (ASL II) und Stefan Arndt (beruflich) kompensieren. Die Play-offs aber behält man in Wolmirstedt weiter im Blick. “Auch wenn es schwer wird, wir versuchen es.” Helfen könnte der Spielplan: Drei der letzten vier Partien können die Baskets daheim absolvieren. Mit weiterhin geöffneter Wundertüte aber dürfte auch dieser Vorteil nichts nützen.


BBC Halle
Bilanz: 4-7
, Heim: 2-4, Auswärts: 2-3
PPG: 77.7, OPP PPG: 84.3
Topscorer: Thomas Mähne (23.9), Daniel Daehn (17.0)

Bisher die Enttäuschung der Saison. Eigentlich als sicherer Play-off Kandidat gehandelt, liegt die Mannschaft um Spieler-Präsident Thomas Mähne nur noch einen Sieg vor dem ersten Abstiegsplatz. “Der BBC ist ein gutes Beispiel, dass Basketball ein Teamsport ist und nicht einzelne Spieler den Erfolg ausmachen”, gibt Mähne zu. Die Mannschaft sei nicht so zusammengewachsen wie erhofft. Vor allem in der Verteidigung und bei erfolgreichen Dreierwürfen (jeweils Liga-Schlusslicht) liegen die Probleme beim BBC, der von den sechs Spielen gegen die Top vier der Liga nur ein einziges für sich entscheiden konnte. Negativer Höhepunkt: Die Niederlage bei Schlusslicht Börde Magdeburg, der bisher einzige Saisonsieg der Magdeburger. “In der Rückrunde wollen wir versuchen, spielerisch zusammenzufinden und jeden Gegner sportlich zu ärgern.” Schon das Startprogramm mit den beiden Auswärtspartien in Dessau und beim HSC II, unterbrochen vom wichtigen Heimspiel gegen Weißenfels, sollte zeigen, wohin der Weg des BBC 2009/10 am Ende gehen wird.


SSV Einheit Weißenfels
Bilanz:
3-8, Heim: 2-3, Auswärts: 1-5
PPG: 74.1, OPP PPG: 83.8
Topscorer: Tobias Maudrich (20.8), Thomas Kudrisch (18.7)

Zwei, vielleicht drei Siege mehr wären für die Weißenfelser bestimmt möglich gewesen. Wenn sie nicht das Verletzungspech mit voller Breitseite erwischt hätte. “In dieser Anzahl haben wir das noch nicht erlebt”, meint Einheit-Legende Rolf Melzer, “deshalb ist das Ziel jetzt um so mehr der Klassenerhalt.” Den ersten wichtigen Big Point konnten die Weißenfelser bereits mit den zwei Siegen über Börde Magdeburg sammeln, nun müssen aus den verbleibenden sieben Partien jedoch wohl  mindestens vier “W” eingesammelt werden, um nicht den Weg in die Landesliga antreten zu müssen. Viermal kann Einheit noch daheim antreten, auch für den besten Dreierschützen der Liga (Thomas Kudrisch / 3.5 3pt pg) eine gute Ausgangsposition.


MSV Börde Magdeburg
Bilanz:
1-10, Heim: 1-4, Auswärts: 0-6
PPG: 69.2, OPP PPG: 78.5
Topscorer: Marcus Reimann (19.3), Daniel Schick (12.1)

Vor der Saison konnte man glauben, der Aufsteiger würde den Ligafahrstuhl verlassen und sich in der obersten Spielklasse Sachsen-Anhalts etbalieren. Nach mittlerweile elf absolvierten Partien scheinen die Magdeburger aber scheinbar gar nicht ausgestiegen zu sein. Gerade einmal ein Sieg sprang für den Liganeuling heraus. Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz  - zwei Pleiten gegen Weißenfels - waren wenig förderlich für den Verbleib in der Liga. So deutlich wie die Tabelle die derzeitige Situation für den MSV Börde wiederspiegelt, ist sie indes nicht. Mit ein wenig mehr Gück und Erfahrung könnte die Bilanz durchaus positiver aussehen. Gegen den BC Anhalt zum Saisonstart bereits in Richtung Siegerstraße unterwegs, nahm das Team gegen Ende der Partie doch noch eine andere Abfahrt. Gegen den HSC II, Aschersleben II und Kalbe/Milde waren bei einer Punktedifferenz von maximal vier Zählern ebenfalls Siege möglich. “Das war sehr enttäuschend”, schaut Guard Falko Müller zurück, “wir waren mit den meisten Mannschaften auf Augenhöhe, um am Ende dennoch knapp zu verlieren.” Doch Aufgeben kennt man beim viertbesten Dreierteam der Liga nicht: “Die Saison hat gezeigt, dass jeder jeden schlagen kann. Aufgeben werden wir uns jedenfalls nicht.” Der Knopf für die Landesliga ist im Fahrstuhl zwar schon gedrückt, die Tür steht allerdings noch offen.


Thomas Schaarschmidt ist stellvertretender BVSA-Vorsitzender und Pressewart und lebt in Dessau. Er kann per Mail erreicht werden.

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Die Wochenendvorschau 19./20.12.

Freitag, Dezember 18th, 2009

2009-12-18-wep-head

Das Kalenderjahr 2009 nimmt basketballtechnisch noch einmal Fahrt auf. Damit ihr auch am letzten Spieltag dieses Jahres den Durchblick behaltet, hat euch die bvsa.de-Redaktion erneut ganz subjektiv, quer durch alle Ligen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit  interessante Spiele des Wochenendes herausgesucht: Die Wochenendvorschau. Aufgrund der knappen Spielpläne legen wir euch heute jedoch nur vier Partien ans Herz. Doch die haben es wahrlich alle in sich.


TOP SPIEL DER WOCHE

Basketball-Bundesliga Herren, 15. Spieltag
Mitteldeutscher BC (7-6) - EWE Baskets Oldenburg (9-3) / Sa, 19.30 Uhr

Der Meister kommt in die Weißenfelser Stadthalle - was für eine Weihnachtspräsent für jeden Wolfe-Fän. Die Oldenburger haben einen Großteil ihrer Meistermannschaft weiter unter Vertrag, aus dem Kader ragen der 27-jährige Amerikaner Ricky Paulding und sein Landsmann Je´Kel Foster (12.4 ppg, 3.8 reb, 4.1 ass) heraus.

Der etatmäßige Point Guard Jason Gardner konnte in dieser Saison aufgrund von Verletzungen erst drei Spiele bestreiten,  wurde jedoch in der Euroleague-Partie gegen Mailand vergangene Woche bereits wieder eingesetzt. Unter den Körben agiert der Kameruner Ruben Boumtje Boumtje, der 2001 als 49. Pick in die NBA gedraftet wurde. Für die Portland Trailblazers bestritt er insgesamt 44 Spiele.

Drei Niederlagen aus zwölf Partien der Oldenburger zeigen, dass der Meister jedoch nicht unschlagbar ist. Zuletzt bewiesen das die LTi Gießen 46ers mit ihrem 78:73-Sieg gegen die Niedersachsen.

Elf Begegnungen gab es insgesamt schon zwischen den Wölfen und den Nordlichtern. Fünf Siege konnten die Mitteldeutschen dabei einfahren, allesamt in heimischer Halle. Das letzte Aufeinandertreffen gab es am 5. Dezember 2006 im BBL-Pokal. Damals unterlag der Zweitligist MBC denkbar knapp in letzter Sekunde mit 81:84. Der Fanclub „Das Rudel e.V.” macht im Foyer seine Weihnachtstombola, bei denen es tolle Preise zu gewinnen gibt..


MUSS MAN SICH ANSCHAUEN

2. Regionalliga Herren Ost, Nachholspiel vom 5. Spieltag
Aschersleben Tigers (3-7) - TuS Lichterfelde (2-8) / Sa, 19.30 Uhr

Während die restlichen Teams der 2. Regionalliga bereits in den Weihnachtsferien sind, müssen die Ascherslebener Tigers noch gegen den TuS Lichterfelde nachsitzen. ASL verlor nach einem 3-3 Saisonstart zuletzt vier Spiele in Folge 2009-12-18-wep-kovacsund wurde dabei von den Gegnern auf nur 64.3 ppg gehalten. Die Folge: Das Team von Trainer Nandor Kovacs (Foto, Dank an Eurobasket) hat gefährlichen Kontakt zu den Abstiegsrängen bekommen und steht deshalb gegen Lichterfelde unter Siegdruck.

“Es ist wie mit allen Berliner Teams”, hat Kovacs beobachtet, “wenn wir ihnen Raum geben, werden sie diesen auch nutzen.” Angeführt von den beiden Grohmann-Brüdern (zusammen 36.2 ppg) erwartet Kovacs “eine aggressive und frische Truppe aus Berlin.”

Schlüssel zum Sieg dürfte wie immer die Verteidigung sein - plus das Vermeiden von dummen Fehlern, die zuletzt den Sieg gegen die Berlin Baskets kosteten.


1. Damen Bundesliga, 12. Spieltag
Halle Lions (5-6) - Herner TC (4-7) / Sa, 19.30 Uhr

Die Lions haben die Hinrunde auf Platz sechs beendet. Kein schlechtes Resultat für eine Mannschaft, die vor der Saison fast ein komplett neues Bild bekam - trotzdem aber scheint noch Luft nach oben.

Nach den zuletzt eher mäßigen Leistungen der Löwinnen, soll an diesem Samstag zum Auftakt der Rückrunde gegen den Herner TC endlich wieder ein Erfolgserlebnis her, um mit einem guten Gefühl in die kurzen Weihnachtsferien zu gehen. Die Lions konnten Herne in dieser Saison schon einmal besiegen -  beim Season Opening in Freiburg gewannen die Schützlinge von Löwen-Coach Peter Kortmann knapp mit 70:66.

Für Halles Löwinnen gilt es, nach den zuletzt schwächeren Leistungen, wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Der Trainer hat sich in dieser Woche viel Zeit genommen, die Köpfe der Spielerinnen frei zu bekommen. Denn die letzten Negativerlebnisse haben an den Nerven gezerrt. Nun müssen die Zähne noch einmal zusammen gebissen werden. So soll dieses Spiel unbedingt gewonnen werden und Platz Sechs verteidigt werden. Mit Spielmacherin Amanda Rego steht eine wichtige Spielerin ab Januar wieder zur Verfügung.


AUCH NICHT SCHLECHT

Landesliga Herren Südost, 10. Spieltag
VfB IMO Merseburg (3-5) - MTV Zeitz (6-1) / Sa, 18 Uhr

Eigentlich befindet sich die Landesliga Südost ja schon in der Weihnachtspause. Eine Partie des zehnten Spieltags ist aber noch offen. Und da treffen zwei Nachbarn der unteren Tabellenregion aufeinander. Doch während sich Merseburg aufgrund schwankender Leistungen dort aufhält, findet sich Zeitz nur wegen des neuen Punktesystems in der Nähe der Abstiegsregion wieder.

Der MTV hat erst sieben Spiele gespielt. Diese aber durchaus erfolgreich. Nun gilt es, das Jahr ebenso erfolgreich abzuschließen. Die Sache scheint klar zu sein, denn Merseburg spielt mit System: drei Auftaktniederlagen folgten drei Siege. Die letzten beiden Partien gingen wieder verloren. Bleibt also noch eine Niederlage übrig.

Entscheidend für den Ausgang der Partie dürfte auch sein, wie viele Zeitzer, trotz Weihnachtsstress mit Glühwein, Bier und Gebäck, den Weg in die Merseburger Sporthalle Dürerstraße finden.



Die Wochenendvorschau stellten Alexander Schulz, Marcus Bräuer, Rico Warias und Anna Blumtritt zusammen.

In Basketball News


Basketball SZENE - Pokalaufgabe, Auf Tour, W-Feier

Mittwoch, Dezember 16th, 2009

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Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. Diese Woche berichten wir von Traditionen beim HSC, dem Medienteam und einer tollen Aktion der Halle Lions.


Sixers träumen vom Viertelfinale

In der 1. Regionalliga scheinen die BSW Sixers nach der fünften Niederlage im zehnten Saisonspiel mehr denn je von ihrem Saisonziel Aufstieg entfernt - im DBB-Pokal aber ist für die Mannschaft von Interimscoach Ingo Klimmey noch alles möglich.

Nach Erfolgen über die beiden Zweitligisten Frankfurt Skyliners (Pro B) und Science City Jena (Pro A) fordern die Sixers heute Abend im Achtelfinale des Wettbewerbs in eigener Halle erneut ein Profiteam heraus.

Ab 19.30 Uhr ist in der Ballsporthalle der Nürnberger BC aus der Pro B zu Gast. Im Team der Franken steht mit Will Chavis ein alter Bekannter: Vergangene Saison gehörte Chavis zum Aufstiegsteam des Mitteldeutschen BC.


Saale-Derby geht an den HSC

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Foto: Gerald Reither

Der erste Halbfinalist im Landespokal der Männer steht fest. Am Dienstagabend bezwang der Hallesche SC 96 (2. Regionalliga) in der Weinberg-Arena im Saale-Derby Oberliga-Spitzenreiter USV Halle - das jedoch denkbar knapp mit 69:68. Den HSC-Sieg in dieser durchweg spannenden Partie stellte 4,2 Sekunden vor dem Ende Markus Lohse mit einem erfolgreichen Jump-Shot sicher.

Der USV hatte danach noch eine Wurfchance, konnte diese jedoch nicht mehr nutzen und der HSC feierte die Quali fürs Halbfinale. Damit steht einer ausgelassenen Weihnachtsfeier nichts mehr im Wege - der traditionelle und berüchtigte Jahreshöhepunkt des HSC steigt am kommenden Sonnabend um 19 Uhr in der “Palette”.

Das Viertelfinale im Landespokal wird am Sonnabend mit der Partie Justabs Halle (Landesliga Südost) gegen die BSW Sixers (1. RLN) fortgesetzt, die Partien Wittenberg vs. Aschersleben und Ammendorf vs. Magdeburg finden erst Anfang 2010 statt.


2009-12-16-bb-szene-united-centerMedienteam on Tour

Traditionell brach ein Teil des BVSA-Medienteams vergangene Woche wieder zu seinem alljährlichen NBA-Kurztrip über den großen Teich auf. Nach Boston, LA und New York hieß das Ziel für Thomas Schaarschmidt und Christian Kattner diesmal Chicago.

In der “Windy City” standen für die beiden Dessauer die Partien Bulls-Celtics und Bulls-Lakers auf dem Programm. Während Chicago im Spiel gegen Garnett & Co. im United Center (Foto) eine unterirdische Leistung ablieferte, konnte es sich drei Tage später gegen den aktuellen Champion sehr respektabel schlagen.

Eingepackt zwischen zweimal Basketball war zudem noch ein Football-Abstecher zu den Chicago Bears - doch auch die steckten im NFL-Lokalderby gegen die Green Bay Packers eine Niederlage ein.

Fazit: Sensationelle Stadt, unvergleichliches United Center, wenig Defense.


Lions machen Schule

Am heutigen Mittwoch ist es wieder soweit. In der Sankt Franziskus Grundschule in Halle (Jamboler Straße 1) findet von 13 bis 16 Uhr die zweite Veranstaltung des Sozialprojektes “Lions machen Mädchen stark” statt.

Das Projekt soll Schülerinnen im Alter zwischen 7 und 16 Jahren, unabhängig von Nationalität und sozialer Herkunft die Möglichkeit bieten, das Basketballspiel in einem Spielnachmittag kennen zu lernen und gemeinsam mit professionellen erwachsenen Spielerinnen die Faszination eines anspruchsvollen Sportspiels zu erleben.

So werden wieder Spielerinnen von Damen-Erstligist Halle Lions in  in der Schule erwartet, um interessierten Kindern Basketball näher zu bringen. Am Ende der Trainingseinheit erhalten die jungen Teilnehmerinnen (und ein Teilnehmer) Urkunden und die Beste die Möglichkeit, ein halbes Jahr kostenfrei am Training der Minis des SV Halle teilnehmen.



Clip der Woche

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Wem die Thematik “HSC Weihnachtsfeier” bisher eine Unbekannte gewesen ist, dem wird hier ausführlicher Anschauungsunterricht geboten.


Zitat der Woche

“Jedes Team, jeder Verein definiert eben Erfolg anders. Die Sixers haben sich den Aufstieg zum Ziel gemacht und davon sind wir noch ein großes Stück entfernt. Es hapert noch am Zusammenspiel und es ist mein Job, dieses Problem zu lösen.

Keith Gray, Trainer von Erstregionalligist BSW Sixers, im Interview am 25. November. Genau zwei Wochen später beendeten die Sixers die Zusammenarbeit mit Gray.

Die Basketball Szene stellten Chris Huhn, Alexander Schulz, Thomas Schaarschmidt und Christian Kattner zusammen.

In Basketball News


MyBall 14: Steffen Müller

Dienstag, Dezember 15th, 2009

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Ihn als das Urgestein des Ascherslebener Basketballs zu bezeichnen, trifft den Sachverhalt ziemlich genau. Seit einer Ewigkeit schon geht Steffen Müller für die Tigers auf Korbjgad, unterbrochen nur von einer kurzen Auszeit bei Einheit Weißenfels. Wenn im Askaneum oder im Ballhaus die Körbe nach krachenden Dunkings wackelten, war er meist nicht weit entfernt vom Ring. Aktuell kämpft der 1,95 m große Athlet mit seinem Team in der 2. Regionalliga um einen respektablen Tabellenplatz und ist dabei zweitbester Scorer der Mannschaft.



2009-12-15-myball-faktenWarum ich den Ball in die Hand genommen habe
Weil es halt so war.

Mein erster Trainer hat zu mir gesagt
Spiel das, was du kannst!

Mein erstes Spiel
Gegen GutsMuths Quedlinburg.

Das liebe ich am Spiel
Gute Defense.

Das ärgert mich
Zu verlieren.

Das sagt mein Gegenspieler über mich
Ich hoffe, er spielt nicht zu hart.

Hier spiele ich am liebsten
Ballhaus-Arena in Aschersleben.

Ich würd gern mal auflaufen mit
Dirk Nowitzki.

Dann höre ich auf
Mal schauen wie lange es geht.

Meine All Time Starting Five
Jordan, Nowitzki, Ray Allen, Kobe Bryant, Shaquille O’Neal.


In MyBall wird jeden Dienstag ein Basketballer oder Schiedsrichter aus Sachsen-Anhalt vorgestellt - egal ob U12 oder Regionalliga.

Bisher erschienen in der Serie MyBall:

01.12.2009 - Kevin Weber (Hallescher SC 96)
24.11.2009 - Franziska Richter (BSW Sixers)

17.11.2009 - Marcus Bräuer (IMO Merseburg)
03.11.2009 - Lutz Rütter (USV Halle)

27.10.2009 - Jannis Cziommer (PSV Salzwedel)
06.10.2009 - Martin Dvorák (BBC Halle)
29.09.2009 - Matthias Brucksch (BC Anhalt)
29.08.2009 - Luisa Blume (Baskets Wolmirstedt)
22.08.2009 - Benjamin John (BG Magdeburg)
11.08.2009 - Max Streblow (USV Halle)
05.08.2009 - Frieder Diestelhorst (Mitteldeutscher BC)

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Spieler für All Star Game stehen fest

Samstag, Dezember 12th, 2009

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Der US-Amerikaner Everage Richardson ist von den Basketballfans Sachsen-Anhalts zum Top All Star 2010 gewählt worden. Der 24-Jährige Aufbauspieler von Landesligist TuS Elbingerode erhielt beim traditionellen Internet-Voting des Basketball Verbandes Sachsen-Anhalt mit Abstand die meisten Stimmen und führt damit die beiden Mannschaften „Nordwest” und „Südost” am 6. Januar 2010 zum All Star Game 2010 auf das Parkett der Sporthalle Burgstraße in Halle. „Das ist ein toller Augenblick für mich und ich freue mich auf das Duell mit den besten Spielern des Landes”, meinte Richardson am Donnerstagmittag im Rahmen der offiziellen Pressekonferenz zum All Star Tag 2010 in Halle.

Fast 14.000 Stimmen abgegeben

2009-12-10-all-stars-plakatFast 14.000 Stimmen waren in diesem Jahr abgegeben worden - ein weiterer Beweis dafür, welche Attraktivität die Veranstaltung mittlerweile gewonnen hat. „Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir bei der Auflage 2010 in einer basketballerisch so an Traditionen reichen Stadt wie Halle zu Gast sein werden”, meinte Thomas Schaarschmidt, stellvertretender BVSA-Vorsitzender. Der Landesverband kann zudem mit dem SV Halle vor Ort auf einen bewährten Ausrichter setzen.

Er gab auch die anderen 23 Spieler bekannt, die von den Fans in die Partie am 6. Januar gewählt wurden. Insgesamt zwölf Akteure sind zum ersten Mal dabei, mit Tobias Ay (Justabs Halle) und Marcus Reimann (Börde Magdeburg) haben es dagegen zwei Spieler zum jeweils vierten Mal in die Partie geschafft.

Die meisten Stimmen im Team „Südost” erhielt überraschend der erst 17-jährige Leonidas Papaleonidas vom Oberligisten USV Halle. Er setzte sich knapp gegen seinen Teamkollegen Stefan Mähne und dessen Bruder Thomas (BBC Halle) durch. Mit Sven Rosenbaum (SV Halle, Team „Südost”) und Thomas Kornblum (Bernburg Baskets, Team „Nordwest”) gelang es auch erneut zwei Bezirksligaspielern einen Platz im Spiel zu erkämpfen. Als Trainer benannte der BVSA mit Hans-Jürgen Pertus (USV Halle, „Südost”) und Michael Mai (BG Magdeburg, „Nordwest”) zwei renommierte Coaches.

Ebenfalls bekannt gegeben wurden heute die Teilnehmer des erstmals stattfindenden „BVSA U 19 Rookie Games”, das am 6. Januar vor dem All Star Game stattfindet. „Unser Verband engagiert sich sehr stark in der Nachwuchsarbeit und die jungen Talente des Landes haben es verdient, sich ebenfalls zu präsentieren”, so Thomas Schaarschmidt. Dazu wurden von den Landestrainern jeweils zwölf Mädchen und zwölf Jungen nominiert, die dann in einem gemischten Spiel aufeinander treffen werden.

MBC stellt Spieler für Dreier- und Dunkingcontest

Darüber hinaus kündigten die Verantwortlichen auch für die weiteren Programmpunkte des All Star Tages 2010 attraktive Inhalte an. So wird es erneut am Morgen ein Trainingscamp für Mini-Basketballer geben, bei denen die jüngsten Körbjäger von einigen All Stars gecoacht werden.

Für den Dreipunkt- und Dunkingcontest zeichnet sich schon jetzt ein attraktives Feld ab, in beiden Kategorien hat Beko BBL-Erstligist Mitteldeutscher BC die Mitwirkung von zwei Spielern seines Kaders zugesagt. Der Distanz-Wettbewerb wird in der Vorrunde erstmalig getrennt nach Männern und Frauen durchgeführt. „Im Finale kommt es dann zum Geschlechterkampf”, sagte Thomas Schaarschmidt.

2009-09-07-kortmannParallel zu allen Aktivitäten bietet der BSVA eine Coach-Clinic an, in der prominente Referenten wie Peter Kortmann (Trainer Halle Lions, 1. Damen Bundesliga, Foto) ihr Wissen weitergeben werden. Die Anmeldung dazu ist ab sofort möglich.

Der Verband hofft am 6. Januar, der in Sachsen-Anhalt ein Feiertag ist, auf ein ausverkauftes Haus in der Sporthalle Burgstraße und hat deswegen auch mit 4 Euro (3 Euro ermäßigt) überaus faire Eintrittspreise festgelegt. „Wir laden die Basketballfamilie und natürlich alle Fans unserer Sportart ein, an diesem Tag nach Halle zu kommen”, meinte auch BVSA-Geschäftsführer Norman Gunkel.


Die All Star Teams im Überblick
Team “Nordwest”

Ivanov, Volodymyr  (BG Magdeburg, 1. Regionalliga) 29 Jahre,  2. All Star Game
Markiewicz, Thilo  (BG Magdeburg, 1. Regionalliga) 22, 2
Neumann, Felix  (BG Magdeburg, 1. Regionalliga) 19, 3
Müller, Steffen  (BG Aschersleben Tigers, 2. Regionalliga) 31, 2
Lindenberg, Sebastian  (BG Aschersleben Tigers, 2. Regionalliga) 22, 3
Reimann, Marcus  (MSV Börde Magdeburg, Oberliga) 28, 4
Lotsch, Harald  (VfL Kalbe/Milde, Oberliga) 30, 2
Schneider, René  (Baskets Wolmirstedt, Oberliga) 27, 2
Hallermann, Norman  (BG Aschersleben Tigers II), Oberliga 29, 2
Ramme, Thorsten  (1. Burger BV, Landesliga) 19, 1
Richardson, Everage  (TuS Elbingerode, Landesliga) 24, 1
Rehse, Johannes  (TuS Elbingerode, Landesliga) 21, 1)
Kornblum, Thomas  (Bernburg Baskets, Ersatz, Bezirksliga) 25, 1
Trainer: Michael Mai  (BG Magdeburg)

Team “Südost”

Coffield, Elton  (BSW Sixers, 1. Regionalliga) 24 Jahre, 3. All Star Game
Haut, Mathias  (BSW Sixers, 1. Regionalliga) 25, 1
Anderson, Chris  (BSW Sixers, 1. Regionalliga) 35, 1
Seifert, Raiko  (Hallescher SC 96, 2. Regionalliga) 29, 3
Soyk, Jörg  (Hallescher SC 96, 2. Regionalliga) 19, 1
Papaleonidas, Leonidas  (USV Halle, Oberliga) 17, 1
Mähne, Stefan  (USV Halle, Oberliga) 29, 1
Kasper, Eric  (BC Anhalt, Oberliga) 21, 1
Mähne, Thomas  (BBC Halle, Oberliga) 30, 3
Kudrisch, Thomas  (Einheit Weißenfels, Oberliga) 23, 2
Ay, Tobias  (Justabs Halle, Landesliga) 33, 4
Rosenbaum, Sven  (SV Halle, Bezirksliga) 24, 1
Zawatzki, Marcus  (USV Halle, Ersatz) Oberliga 21, 1
Trainer: Hans-Jürgen Pertus  (USV Halle)


U 19 Rookie Game
Mädchen

Hebecker, Laura  (SV Halle) 16 Jahre
Kohlmann, Julia  (SV Halle) 17
Jandke, Theresa  (SV Halle) 18
Jakobs, Karen  (SV Halle) 16
Henningsen, Inken-Viktoria  (SV Halle) 16
Uhlenhaut, Maria  (SV Halle) 16
Alkewitz, Denise  (SV Halle) 16
Molitor, Louise  (SV Halle) 16
Hebecker, Elisa  (SV Halle) 15
Heise, Anna  (SV Halle) 16
Wehrmann, Katharina  (SV Halle) 17
Müller, Mareike  (SV Halle) 14
Weise, Kelly Tessa  (SV Halle, Ersatz) 16
Kurzeja, Alexandra  (USV Halle, Ersatz) 13
Sievers, Anna-Lisa  (SV Halle, Ersatz) 14
Quell, Anna  (SV Halle, Ersatz) 15
Trainer: Sandra Rosanke

Jungen

Vogt, Tim  (Hallescher SC 96) 18
Ahrens, Stefan  (BG Magdeburg) 18
Münsinger, Paul  (BG Magdeburg) 18
Konnegen, Florian  (Hallescher SC 96/MBC) 18
Wiech, Martin  (BC Anhalt) 17
Weber, Kevin  (Hallescher SC 96) 18
Heise, Felix  (USV Halle) 16
Faquir, Faesal  (Aschersleben Tigers) 18
Ballhausen, Julian  (USV Halle) 15
Langer, Johannes  (SV Martineum Halberstadt) 15
Michael, Rick  (USV Halle) 15
Gebhardt, Robin  (Aschersleben Tigers) 15
Reindl, Patrick  (BG Magdeburg, Ersatz) 18
Trainer: Christian Steinwerth

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Lehrgangstermine veröffentlicht

Freitag, Dezember 11th, 2009

Im Download-Bereich der Homepage steht ab sofort die Terminübersicht für die Traineraus- und weiterbildung im Jahr 2010 zur Verfügung. Unter der Rubrik “Trainer” sind diese Daten auch einzeln abrufbar.

Bereits am 06.01.2010 findet im Rahmen des All Star Tages 2010 die erste Trainerweiterbildung 2010, mit dem DBBL-Trainer Peter Kortmann (SV Lions Halle), statt.

Dr. Andreas Lau, Lehrwart

In Lehrwesen, Verbandsnews, allgemeine News


Die Wochenendvorschau - 12./13.12.

Freitag, Dezember 11th, 2009

2009-12-11-wep-head

Nach einer wie immer quälend langen Offseason saust das orangene Leder seit Ende September nun endlich wieder regelmäßig durch die Reusen. Damit ihr im Dickicht der Spielpläne den Durchblick behaltet, sucht euch die bvsa.de-Redaktion ganz subjektiv, quer durch alle Ligen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit jeden Freitag sechs interessante Spiele des Wochenendes heraus: Die Wochenendvorschau.


TOP SPIEL DER WOCHE

1. Regionalliga Herren Nord, 12. Spieltag
BSW Sixers (5-4) - Alba Berlin (8-0) / Sa, 18 Uhr

Überraschend kam es für manchen Beobachter nicht mehr: Am Mittwochabend trennten sich die Wege der als heißen Aufstiegsaspiranten in die Saison gegangenen BSW Sixers und ihres Trainers Keith Gray. Die nach Hermsdorf zweite Saisonniederlage bei einem Aufsteiger in Rsotock ließ die Verantwortlichen handeln. “Die Ergebnisse die wir uns erhofft haben, sind einfach ausgeblieben”, gab Sixers-Teammanager Maik Leuschner nüchtern über die bisherige 5-4 Saisonbilanz zu Protokoll. Nun sol Interimstrainer Ingo Klimmey versuchen, das Potenzial des Teams abzurufen.

Ausgerechnet am Sonnabend jedoch reist nun mit Alba Berlin der Spitzenreiter der 1. RLN in die Sandersdorfer Ballsporthalle. Die Truppe von Henrik Rödl darf sich nach einem Nachholspielsieg gegen Hermsdorf nun auch tabellarisch “beste Mannschaft der Liga” nennen. Berlins Assistant Coach Thomas Päch hat trotzdem Respekt. “Es ist eines der schwierigsten Auswärtsspiele der Saison.” Unklar ist auch noch, mit welchem Kader die Hauptstädter anreisen. Für Maik Leuschner jedoch ist das eher zweitrangig. “Die Spieler sind jetzt in der Pflicht. Es gibt keine Ausreden mehr.”


MUSS MAN SICH ANSCHAUEN

1. Damen Bundesliga, 11. Spieltag
SV Halle Lions (5-5) - Wolfenbüttel (5-5) / Sa, 19.30 Uhr

Am vergangenen Wochenende haben die Halle Lions beim Deutschen Meister in Saarlouis gezeigt, dass sie auch in diesem Jahr mit den Top-Teams der 1. Damenbasketball-Bundesliga mithalten können. Am Ende reichte es aber leider dennoch nicht zum Sieg. Nun steht der letzte Spieltag der Hinrunde auf dem Programm und damit das Duell der beiden punktgleichen Mannschaften, die derzeit die Plätze fünf und sechs innehaben.

Beide Teams haben in dieser Saison wechselhafte Resultate vorzuweisen. Fünf Siegen stehen jeweils auch fünf Niederlagen gegenüber. Der Gewinner des Spiels wird die Hinrunde auf dem fünften Platz abschließen, mit Kontakt zur Spitzengruppe der Liga. Die Lions wollen Platz fünf verteidigen und streben dafür am Samstag einen Sieg an. Bereits eine Woche später (19.12. um 19.30 Uhr gegen Herne startet schon die Rückrunde, für die ab Januar auch wieder Spielmacherin Amanda Rego in Halle bereitsteht.


Landespokal Männer, Viertelfinale
USV Halle - Hallescher SC 96 / Die, 19.45 Uhr

Zum Jahresabschluss gibt es am Dienstag, dem 15. Dezember, in der Weinberg-Arena nochmal einen echten Leckerbissen für alle Freunde des halleschen Basketballs. Dann trifft der aktuelle Spitzenreiter der Oberliga USV Halle im Viertelfinale des BVSA-Pokals auf das Regionalliga-Team des Halleschen SC 96. In dem Lokalderby der besonderen Art gibt es einige Fragen zu klären: Wer ist eigentlich die Nummer eins im halleschen Basketball und gelingt dem USV die Revanche für die deutliche 61:108-Niederlage aus dem letzten Jahr? Können die jeweiligen Teams die Topscorer der anderen Mannschaften Florian Heinrich (USV) und Reiko Seifert (HSC 96) kontrollieren? Außerdem geht es noch um den Einzug in das Pokalhalbfinale.

Hier hat sich der Trikotsponsor „DELPHI” der ersten Herren des USV Halle eine zusätzliche Motivitionspritze einfallen lassen. Sollten die Studenten das Halbfinale erreichen und somit die „DELPHI-CHALLENGE” gewinnen, gibt der Eigentümer eine Runde aus und spendiert ein komplettes Abendessen in seinem Restaurant für die gesamte Mannschaft.


AUCH NICHT SCHLECHT

Oberliga Herren, 11. Spieltag
Aschersleben Tigers II (5-5) - BG Magdeburg II (7-3) / Sa, 16.30 Uhr

Das Hauptproblem der Tigers-Reserve hatte im Hinspiel einen Namen: Felix Neumann. Man kann sich im Rückspiel besonders auf einen dominierenden Spieler einstellen oder man lotst ihn einfach zum eigenen Verein. Und letzteres hat man in Aschersleben getan. Da die Sperre von Neumann heute abläuft, kann er also schon gegen seinen ehemaligen Club zum Einsatz kommen. Aufgrund der angespannten Personallage könnte er allerdings auch im Regionalligateam zum Einsatz kommen. Und so kann Felix Neumann erneut zum X-Faktor des Duells Tigers II gegen BG II werden. “Ich denke es wird ein enges Spiel und hängt stark von der personellen Besetzung von Aschersleben ab”,  sieht auch BG-Coach Stefan Richter als den endgültigen Kader als  spielentscheidend an

Bezirksliga Nordwest Herren, 7. Spieltag
BG Magdeburg IV (5-0) - SKV Meridian Magdeburg (4-0) / So, 17 Uhr

Souverän ziehen beide Teams bislang ihre Kreise. Eine Niederlage wird sich im direkten Duell für eine Mannschaft allerdings nicht vermeiden lassen. Die besseren Karten dürfte indes Gastgeber BG haben. Allein vier Spieler des Teams finden sich in der Top-Ten der Liga wieder. Beeindruckend ist vor allem die Korbdifferenz von +242. Die Stärke der Meridian-Jungs liegt dagegen eher in der Defense. Gerade einmal 210 gegnerische Punkte ließen sie bislang zu. Da bekanntlich Offense Spiele und Defense Meisterschaften gewinnt, dürfte man sich im Lager der Gäste aber auch bei einer Niederlage Hoffnungen auf den ersten Platz am Ende der machen.



Die Wochenendvorschau stellten Chris Huhn, Thomas Schaarschmidt, Alexander Schulz und Christian Kattner zusammen.

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