
Nach einer wie immer quälend langen Offseason saust das orangene Leder seit Ende September nun endlich wieder regelmäßig durch die Reusen. Damit ihr im Dickicht der Spielpläne den Durchblick behaltet, sucht euch die bvsa.de-Redaktion ganz subjektiv, quer durch alle Ligen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit jeden Freitag sechs interessante Spiele des Wochenendes heraus: Die Wochenendvorschau.
1. Basketball-Bundesliga Herren, 6. Spieltag
Phoenix Hagen (2-2) - Mitteldeutscher BC (3-1) / So, 19 Uhr
Was für ein Saisonstart des BBL-Aufsteigers. Am Sonntagabend sind die Wölfe nun bei Mitaufsteiger Phoenix Hagen zu Gast. Die Mitteldeutschen bestreiten damit ihr drittes Auswärtsspiel in Folge.
Aufstiegskonkurrent Phoenix Hagen war in der vergangenen Spielzeit eine Mannschaft, deren Spielweise dem MBC lag. Insgesamt drei Mal standen sich die beiden Teams gegenüber und immer gingen die Saalestädter als Gewinner vom Parkett. Im Hinspiel zerpflückten die Wölfe die Feuervögel mit 83:70, vier Tage später folgte das Pokalspiel, was ähnlich deutlich (84:71) ausging. In der Rückrunde war das Ergebnis mit 95:92 zwar deutlich enger, aber dennoch erfolgreich. Auch in der Beko BBL wollen die Wölfe den alten Bekannten wieder ihre Zähne zeigen und reisen deshalb schon am Samstag ins Ruhrgebiet.
Die Spielstätte der Feuervögel ist nicht mehr die altehrwürdige Ischelandhalle. Da diese den Standards der Beko Basketball Bundesliga nicht mehr entsprach, wurde im Sommer eine alte Tennishalle in einem Industriegebiet umgebaut. Die neue Halle ist für 3.000 Zuschauer ausgerichtet und zum ersten Heimspiel strömten 2637 Fans in die Arena. Die Hagener starteten mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die 44. Beko BBL-Saison. Zuletzt ging Phoenix nach einem Herzschlagspiel gegen Ulm mit 76:75 erfolgreich vom Parkett. Am Freitag trifft die Mannschaft von Ingo Freyer auf die Telekom Baskets Bonn, die sich nach ihrer 71:91-Schlappe gegen den MBC in der vergangenen Woche rehabilitieren wollen.
Oberliga Sachsen-Anhalt Herren, 5. Spieltag
USV Halle (3-1) - BC Anhalt (3-1) / Sa, 19 Uhr
Etwas überraschend ist es schon, dass der BC Anhalt am fünften Spieltag Teilnehmer des Oberliga-Topspiels ist. Mit etwas mehr Glück
(sprich: ohne die Heim- Verlängerungsniederlage gegen Wolmirstedt) könnten die Jungs von Spielertrainer Mario Friedrich jetzt sogar ungeschlagen dastehen. Doch in Dessau bleibt man realistisch: “An einen Sieg beim USV zu glauben, wäre utopisch”, meint BCA-Topscorer (24 ppg) Matthias Brucksch (Foto). Dessau muss neben Friedrich auch auf Center Dirk Reinert verzichten und glaubt nicht daran, den Überraschungserfolg beim BBC von vor zwei Wochen wiederholen zu können. “Es sei denn, wir treffen 30 Dreier plus 10 Freiwürfe”, sagt BCA-Präsident René Penno.
Auf USV-Seite wird Florian Heinrich (24.5 ppg) fehlen, ansonsten ist die Centergarde mit Portius, Rütter, Mähne, Thielecke erstmals wohl komplett und versprüht Niveau. Marcus Zawatzki freut sich auf seinen früheren Halle-Kumpel Eric Kasper, die Fans auf den Topspiel-Kuchen.
Oberliga Sachsen-Anhalt Damen, 3. Spieltag
Justabs Halle (0-0) - SV Halle III (0-0) / Sa, 16.15 Uhr
So richtig kommt die Oberliga der Damen in diesem Jahr nicht aus dem Knick. Wir haben Ende Oktober und erst zwei Spiele sind eingefahren - eines davon auch noch eine DQ. Also, es wird Zeit für guten Damen-Basketball. Und den darf man sich eigentlich in der Sporthalle der BBS VIII wünschen, wenn zwei Titelkandidaten aufeinandertreffen. Die Justabs-Damen, immerhin Dritter im vergangenen Jahr, fordern die Young Lions des SV Halle heraus, Landesmeister 2009. Dürfte spannend zu sehen sein, ob Routine oder wilder Nachwuchs die Oberhand behält.
Wer lieber auf die BSW Sixerinnen als Meisterschafts-Geheimtipp setzt, muss am Sonnabend auch nach Halle: Die Mädels spielen ihren Saisonauftakt um 16 Uhr beim USV Halle.
1. Regionalliga Nord Männer, 5. Spieltag
BG Magdeburg (2-1) - MTV/BG Wolfenbüttel (0-1) / So, 16 Uhr
Obwohl die Febro Eagles ihre ersten beiden Heimspiele gegen die Aufsteiger Hermsdorf und Rostock gewannen, steht der dritte Heimauftritt dieser Saison am Sonntag in der Gieseler-Halle unter keinem günstigen Stern. Personell ist das Team schon nach drei Spieltagen extrem gebeutelt. Die erfahrenen Sascha Pöllnitz (Kreuzband) und Peri Simic (Muskelfaserriss) fallen auf unbestimmte Zeit aus. Kevin Glenetzky konnte wegen einer Erkältung nur wenig trainieren.
Dazu kommen die Nachwehen der hohen 56:103-Niederlage bei den Reservealbatrossen am letzten Wochenende. Vor allem die Höhe der Niederlage hatte Coach Mai sehr gestört. Während der Woche gab es dazu eine Aussprache. Mai: “Die Spieler haben das Problem selbst analysiert und selbstständig die Trainingsintensität erhöht.” Der Sonntagsgegner der Febro Eagles aus Wolfenbüttel ist deutlich stärker einzuschätzen als die beiden Aufsteiger.
Landesliga männlich U12, 3. Spieltag
Hallescher SC (1-0) - USV Halle (2-0) / Sa, 9 Uhr
Mal kurz auf dem Weg zum Bäcker kann man am Samstagmorgen in der Burgstraße vorbeischauen. Dort stehen sich mit dem HSC und dem USV (Foto) der Erst- und Zweitplatzierte der Landesliga gegenüber - beide noch ohne Niederlage. Natürlich hat das zu solch frühem Saisonzeitpunkt noch keine große Aussagekraft, dennoch muss man wohl kein Prophet sein, um die beiden Teams auch nach der Saison weit oben in der Tabelle zu finden. Umso wichtiger sind dabei natürlich die direkten Duelle. Und da kann man sich offensiv auf einiges gefasst machen. Auf knapp 105 Punkte pro Spiel bringt es der US, gecoacht von Alex Brumme - dem steht der HSC von Coach Florian Pätzolt mit 93 Zählern in nicht viel nach. Da kann man sich beim Bäcker ruhig auch mal ein Brötchen belegen lassen und auf der Tribüne den Hunger stillen.
Seniorenliga, 3. Spieltag
USV Halle (2-0) - HTB Halle II (0-0) / Fr, 18.45 Uhr
Auch in der Seniorenliga treffen mit dem USV und HTB II zwei bislang ungeschlagene Teams aufeinander. Mit dem kleinen Haken, dass die Gäste auch noch gar nicht in dieser Saison hätten verlieren können. Der USV hingegen setzte sich unter anderem mit sechs Leuten souverän gegen gefühlte 20 Sixers-Senioren durch. Auch wenn der HTB seinen Einstand in die Saison feiert, dürfte man noch mit einem Lächeln auf die vergangene Spielzeit zurückschauen. Weniger auf die ausgeglichene Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen, sondern viel mehr auf die Duelle mit den beiden USV-Teams - dort gab es in vier Partien drei Siege. Eine Bilanz, die noch Luft nach oben lässt und an der man heute Abend anfangen kann zu arbeiten. Denn auch die Senioren lassen es rocken!
Die Wochenendvorschau stellten Anna Blumtritt, Peter Bogel, Christian Kattner und Thomas Schaarschmidt zusammen.

Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. Diese Woche geht es um zwei Rückkehrer und drei ganz unterschiedliche Debüts.
Wenig Zeit zum Durchatmen
Viel Zeit bleibt dem neuen JBBL-Team des Landes nicht, um die 42:84-Auftaktniederlage am Wochenende bei Alba Berlin aufzuarbeiten. Schon am heutigen Mittwochabend müssen die Jungs von Coach Christian Steinwerth schon wieder ran - ab 18.30 Uhr heißt der Gegner in der halleschen Burgstraße IBBA Berlin. “Wir haben gegen Alba spielerisch ganz vernünftig ausgesehen und wollen jetzt gegen IBBA auch in Sachen Abschluss besser werden. Zudem müssen wir in der Verteidigung die Rebounds besser kontrollieren”, fasste Steinwerth in seiner Auswertung kurz zusammen.
Auch dem großen Bruder erging es beim NBBL-Saisonstart nicht entscheidend besser. Die Mannschaft unter Flagge des MBC unterlag daheim den Franken Hexern aus Nürnberg mit 63:82. Beste Punktesammler für die neu zusammengestellte MBC-Truppe waren Paul Münsinger und Tim Vogt mit jeweils 18 Zählern.
Die Sachsen-Anhalt Fahne hoch hielten dagegen die jungen Lions des SV Halle (Foto) in der neugegründeten WNBL.
Das erste Heimspiel am Sonntag gewann die Mannschaft vom Trainergespann Martin Dornhoff und Susan Säumel gegen SG 1886 Weiterstadt sicher mit 69:34. Bei Halle ragten die bereits auch zum Erstligakader gehörenden Laura Hebecker (21 Punkte) und Maria Uhlenhaut (24) heraus. Erfreulich war die Zuschauerresonanz. Rund 120 Basketballfreunde kamen in den halleschen Löwenkäfig um die Talente zu bestaunen. Weiter so bitte.
Groundhopper Gartmann
Zweite Regionalliga, NBBL, WNBL und zweimal Oberliga: Wer dieses Basketball-Mammut-Programm von fünf Begegnungen an einem Wochenende als Fan auf sich nimmt, der muss hart gesotten sein. Oder eine weite Anreise hinter sich haben. Beides trifft auf Michael Gartmann zu, der am vergangenen Wochenende seine neue Wahlheimat Speyer verließ - zwei Tage lang stattete der Nachwuchstrainer der früheren “Hood” in Halle einen Besuch ab - und dabei standen natürlich die Spiele, an denen einige seiner ehemaligen Spieler beteiligt waren, ganz oben auf der Wunschliste.
Zur besten Kaffee- und Kuchen-Zeit startete Gartmanns kleiner Groundhoppingtrip in der Oberliga - der Tabellenführer HSC II empfing Wolmirstedt. Und unterlag zum ersten Mal in dieser Saison. “Die Baskets profitieren noch von den Einflüssen eines Karl-Heinz Gärtner”, sah Gartmann (Foto) einen nicht unbedingt überzeugenden Vorjahresfinalisten.
Seinen Platz musste er erst gar nicht verlassen, stand doch mit der Zweitregionalligapartie des HSC gegen Cottbus gleich im Anschluss an gleicher Stelle das nächste Spiel auf dem Zettel. Wieder unterlag Halle,wenn auch knapp. Spiel drei des Tages führte den mittlerweile 33-Jährigen zurück in die Oberliga. “Der USV hat mir sehr gut gefallen”, so das Urteil nach dem klaren Sieg der Hallenser gegen die Tigers II, “von den Oberligamannschaften die ich gesehen habe oder besser kenne, sehe ich keine, die dem USV im Moment das Wasser reichen kann.” Hier und da noch der eine oder andere Plausch mit Bekannten waren natürlich Pflicht, genau wie eine kurze sportliche Einschätzung der Leistung.
Die gab es natürlich auch am Sonntag. “Was die Mädels in der WNBL gespielt haben, war schon toller Basketball”, sah Gartmann einen klaren Sieg der SV Lions. Weniger erfolgreich präsentierten sich die MBC-Jungs in der NBBL, aber darum ging es ja zumindest für den ehemaligen Dessauer/Hallenser auch nicht. “Es war schön mal wieder hier gewesen zu sein und so viele bekannte Gesichter zu sehen.” Der nächste Heimatbesuch soll dann Anfang Dezember in Richtung Dessau gehen - dort könnte es aber maximal drei Spiele für Gartmann geben. Dennoch dürften auch hier viele alte Freunde auf ihn warten.
In ewiger Verbundenheit

Nicht nur in Sandersdorf beliebt: Chris Anderson. // Foto: André Kehrer
Freunde warteten am vergangenen Sonnabend auch auf Chris Anderson in Göttingen. Natürlich zuerst die zahlreichen mitgereisten Fans von Erstregionalligist BSW Sixers, die ihr Team wie immer auch auswärts begleiten. Aber eben auch ein paar andere. Ein Unbekannter ist der Deutsch-Amerikaner in Göttingen nämlich wirklich nicht. “Es ist erst drei Jahre her, dass ich dort gespielt habe und mit der ersten Mannschaft in die Bundesliga aufgestiegen bin”, erinnert sich Anderson.
In der höchsten deutschen Spielklasse stand er mit Göttingen zwar nicht auf dem Parkett, aus dem Gedächtnis der dortigen Anhänger ist er allerdings nicht gelöscht. Und so erreichte auch sie im Januar dieses Jahres die Nachricht, dass Anderson nun für die Sixers spielt. Wie groß die Bewunderung für den Flügelspieler noch immer ist, zeigte sich am 19. April. Die Sixers weilten am vorletzten Spieltag der abgelaufenen Saison in Oldenburg.
Den Weg dorthin fanden auch ein paar Fans aus Göttingen und rollten ein großes Plakat aus: “Chris du bist der Größte” stand darauf. “Das war schon ein tolles Gefühl”, erinnert sich Anderson. Umso gemischer stand es um die Gefühlslage an diesem Wochenende. “Es war gut und schlecht zugleich”, blickt der 34-Jährige zurück, “aber ich finde es immer schön, wenn man in eine Halle kommt, in der man schon einmal gespielt und in der Stadt gewohnt hat.”
Der Auftakt des 84:74-Auswärtssieges verlief aber nicht nur für sein neues Team, sondern auch für ihn alles andere als ideal. “Nichts getroffen.” Auch ein Blick auf die Wurfquote bestätigt diese kritische Eigenanalyse. Gerade einmal ein Drittel seiner Würfe fand an diesem Tag das Ziel, 73 beziehungsweise 64 Prozent waren es noch in den beiden Spielen zuvor. Trotzdem sammelte Anderson in seiner alten Heimhalle am Ende 15 Zähler - und fand genau wie sein Team über den Kampf zurück in Spiel und Erfolgsspur.
Und auch wenn er seinen alten mit seinem neuen Club besiegte, konnte ihm in Göttingen nach dem Spiel keiner so richtig böse sein. Die Sixersfans ohnehin nicht, aber auch von den Göttingern gab es Umarmungen und viele nette Worte. Das mit dem Wiedersehen klappt diesmal aber etwas schneller. Bereits am 7. November stehen sich beide Teams wieder gegenüber - dann steigt das Rückspiel in Sandersdorf. Doch bewundert wird er nicht nur dort.
Clip der Woche
Für alle, die jetzt anfangen zu bibbern: Eine kleine Erinnerung an wärmere Zeiten im Jahr. Good old Halle. Wo gibts eigentlich den Magdeburg-Freiplatz-Clip? Keine Westcoast im Land?
Zitat der Woche
“New York schläft nie. Elbingerode schon um halb zehn.”
Everage Richardson, aus Brooklyn stammender US-Profi bei Nordwest-Landesligist TuS Elbingerode.
Christian Kattner gehört zum BVSA-Medienteam, lebt in Dessau und kann per Mail erreicht werden.
Vom 06. bis 09. Oktober fand die Nachsichtung U 18 (Jahrgänge 92/93) weiblich in Heidelberg statt. Dabei wurde der C-Kaderkreis neu formiert, der dann im Juli 2010 die Europameisterschaft U 18 bestreiten soll.
Der BVSA wurde durch sechs SV Halle-Spielerinnen vertreten, die allesamt einen sehr guten Eindruck hinterließen. Nach vier anstrengenden Trainings- und Testtagen wurden Julia Kohlmann, Laura Hebecker (Jahrgang 93!!) und Theresa Jandke als C-Kader berufen, was die stabile Leistungsentwicklung des BVSA im weiblichen Bereich unterstreicht. Auch Maria Uhlenhaut und Inken-Viktoria Henningsen (beide Jahrgang 93) zeigten, dass sie die sportliche Leistungsfähigkeit besitzen, bereits im 92-ziger Jahrgang mitzuhalten.
Katharina Wehrmann sammelte als Spielerin mit der größten Körperhöhe der Nachsichtung wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Entwicklung. Wir hoffen, dass alle Spielerinnen ihre sportliche Leistungsfähigkeit durch ihre Wettkämpfe in der 1. Bundesliga, 1. Regionalliga oder Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) weiter verbessern werden, so dass auch wieder BVSA-Spielerinnen bei der EM 2010 starten können.
Dr. Martin Dornhoff, Landestrainer
In NWLS, Verbandsnews, allgemeine News

Dieses Wochenende ist Saisonstart in den beiden höchsten Nachwuchs-Basketballligen des Deutschen Basketball Bundes und in beiden Bereichen ist der Mitteldeutsche Basketball Club mit einer Mannschaft vertreten. In der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) geht der MBC in das vierte Jahr und dieses bringt einige Veränderungen mit sich. Vor dem morgigen Auftaktspiel gegen die Franken Hexer (12 Uhr, Sporthalle Burgstraße Halle) sprach bvsa.de mit MBC-Kapitän Tim Vogt.
Tim, du gehörst dieses Jahr zu den absoluten Leistungsträgern des NBBL-Teams des MBC. Wie gehst Du mit dieser Verantwortung um?

Soll das NBBL-Team des MBC in dieser Saison führen: Tim Vogt. //Foto: MBC
Vogt: Ich freue mich schon den ganzen Sommer auf die neue Saison und diese Herausforderung. Ich denke, dass es nur positiv für mich sein kann soviel Verantwortung zu tragen. Daran kann man nur wachsen und das ist ja schließlich mein Ziel immer besser zu werden. Aber es wird sicherlich nicht leicht, von Anfang an immer konstante Leistungen zu zeigen und das Team in jeder Situation zu führen.
Nach drei Jahren in der Nord-Ost-Staffel spielt der MBC in dieser Saison in der Division Mitte. Durch diesen Staffelwechsel trefft ihr nun auf ganz neue Mannschaften, unter anderem auch auf den TSV Breitengüßbach, wo die Karriere einiger aktueller Nationalspieler begann. Was ist in Deinen Augen in dieser Saison machbar ?
Vogt: Ich denke, unser Hauptziel wird sein, dass jeder Spieler individuell wieder einen deutlichen Schritt nach vorne macht und aus dieser Saison so viel wie nur möglich mitnimmt. Die neue Division ist dafür perfekt. Neue Teams und neue Gegenspieler, dies verändert vieles aus meiner Sicht. Dabei werden wir natürlich versuchen, so oft wie möglich zu gewinnen. Wir wollen vor allem die Klasse vorzeitig halten und nicht erst wieder im letzten Spiel. Wenn dabei mehr nach oben für uns möglich wird, dann freue ich mich um so mehr.
Wie liefen die Vorbereitung und Testspiele aus deiner Sicht?
Vogt: Die Vorbereitungsspiele liefen aus meiner Sicht nicht so ab, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben häufig minutenweise gute bis sehr gute Phasen. Allerdings schaffen wir es noch nicht, dies über die gesamte Distanz umzusetzen. Vorrangig hängt dies mit der schwankenden Intensität zusammen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir bis zum ersten Spieltag deutlich besser in diesem Punkt sind.
Was gibt es an Deinem Spiel noch zu verbessern?
Vogt: Noch einiges. Da sind so Dinge wie Konstanz,Nervenstärke, Ballhandling und Übersicht, die auf meiner Position sehr wichtig sind. Bei meinem Wurf und bei der Defense am Mann habe ich auch noch viel Luft nach oben. Ich denke das sind die Dinge, an denen ich vordergründig zu arbeiten habe.
Im nächsten Jahr steht das Abitur an. Wie sehen Deine Pläne danach aus?
Vogt: Ich habe mir noch nicht so viele Gedanken gemacht, wie meine Zukunft aussieht. Als erstes werde ich ein freiwilliges soziales Jahr einlegen, um weiter in diesem Umfang trainieren zu können und um alles weitere zu planen. Danach werde ich mit Sicherheit ein Studium anfangen, vielleicht Architektur, und natürlich weiter versuchen, so
hochklassig wie möglich Basketball zu spielen.
Das Gespräch führte Christian Huhn.

Nach einer wie immer quälend langen Offseason saust das orangene Leder seit Ende September nun endlich wieder regelmäßig durch die Reusen. Damit ihr im Dickicht der Spielpläne den Durchblick behaltet, sucht euch die bvsa.de-Redaktion ganz subjektiv, quer durch alle Ligen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit jeden Freitag sechs interessante Spiele des Wochenendes heraus: Die Wochenendvorschau.
1. Damen Basketball-Bundesliga, 4. Spieltag
SV Halle Lions (2-1) - SB BBZ Opladen (1-2) / Sa, 19.30 Uhr
Die Lions empfangen am Samstag mit der SG BBZ Opladen das Überraschungsteam der Liga in der heimischen Burgstraße. Von vielen vor Saisonbeginn belächelt, die Saison nur mit deutschen Spielerinnen zu bestreiten, dürfte spätestens seit dem letzten Wochenende klar sein, dass dieser Gegner ernstzunehmen ist. Erstes Opfer der Erkenntnis wurde dabei das Team aus Oberhausen, immerhin Dritter der abgelaufenen Saison.
Die Lions sind also gewarnt und entsprechend vorbereitet, um gegen die Übermacht der vier “Riesinnen vom Rhein”, Janzo, Gläser, Mohr, Thimm und deren Mitstreiter zu bestehen. Das dürfte umso schwieriger werden, da mit Barbora Homolova die größte Spielerin der Lions das Team verlassen musste.
Die LIONS wollen mit einem Sieg gegen Opladen wieder auf den Siegzug aufspringen. Dabei durfte der 95:30-Pflichtsieg am Mittwoch im Pokal beim Regionalligisten ASV Berlin als Motivationsschub dienen.
Oberliga Herren, 4. Spieltag
Hallescher SC 96 II (3-0) - Baskets Wolmirstedt (2-1) / Sa, 14 Uhr
Ein Team aus Halle hatten viele an der Tabellenspitze der Oberliga erwartet. USV und BBC gelten als große Play-off-Anwärter, der HSC II eher als Außenseiter. Doch getreu dem Motto “Außenseiter, Spitzenreiter”, hat sich die Reserve des HSC heimlich, still und leise den Platz an der Oberligasonne gesichert. Drei Spiele, drei Siege - nicht unbedingt gegen die großen Kracher - doch gewonnen ist gewonnen. Dabei hat sich Spielercoach Richard Markwart zumindest punktemäßig in der vergangenen Woche etwas zurückgenommen. Ob er gegen Wolmirstedt diesbezüglich etwas mehr gucken lassen muss, hängt vor allem vom Kader ab.
Dabei muss er vor dem ersten großen Härtetest der Saison auch in Richtung der ersten Mannschaft schauen. Dürfen Jörg Soyk (Foto) und Florian Konnegen im Oberligateam aushelfen, dürften die Siegchancen gegen Wolmirstedt sicherlich steigen.
2. Regionalliga Herren Ost, 4. Spieltag
Hallescher SC 96 (1-2) - White Devils Cottbus (3-0) / Sa, 16.30 Uhr
Die Niederlage bei den Aschersleben Tigers hatte wohl niemand wirklich auf der Rechnung - der HSC am allerwenigsten. Als Favorit in der Overtime gestrauchelt, die zweite Saisonniederlage kassiert. “Gegen Cottbus sind wir diesmal der Außenseiter”, scheint Coach Cornell Kairies vor dem Duell mit der Brandenburger Startruppe etwas erleichtert zu sein, “dadurch können wir das erste Mal in dieser Saison befreit aufspielen.” Mit Lars Kahnt und Norman Hentschel muss er jedoch weiterhin auf zwei Akteure verzichten.
“Ich hoffe trotzdem, dass bei einigen Spielern gegen Cottbus der Knoten platzt”, hofft Kairies. Einzig Raiko Seifert konnte bislang überzeugen, ansonsten ist die Unkonstanz einzige Konstante im Spiel des HSC. Aber dass auch Außenseiter Chancen besitzen, durften die Hallenser ja vergangene Woche am eigenen Leib schmerzhaft spüren.
Landesliga Südost Herren, 7. Spieltag (vorgezogenes Spiel)
MTV Zeitz (2-0) - BSW Sixers II (3-0) / Sa, 18 Uhr
Eigentlich würde es dieses Duell gar nicht geben. Da die Zeitzer im Sommer jedoch von ihrem Aufstiegsrecht in die Oberliga keinen Gebrauch machten, laufen sie auch in dieser Saison in der Landesliga auf und treffen dabei auf einen ambitionierten Liganeuling. “Der sofortige Wiederaufstieg” ist das bescheidene Saisonziel der Sixers-Reserve. Und die hat direkt an Fahrt aufgenommen. Leistungsträger wie Florian Kunte, Philipp Uth und Jan Ramm trainieren regelmäßig bei der ersten Mannschaft mit, durften dort auch schon Regionalligaluft schnuppern. Hinter dem Einsatz von Jan Ramm stehen zwar noch ein paar kleine Fragezeichen, doch auch ohne ihn dürften die Sixers schwer zu stoppen sein. Ein klarer Nachteil wird jedoch das Fehlen von Coach Marcus Brambora (Foto) sein - er muss mit der Ersten in Göttingen selbst aufs Parkett.
Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL), 1.Spieltag
Mitteldeutscher BC (0-0) - Franken Hexer (0-0) / So, 12 Uhr
Zum Auftakt in die neue NBBL-Spielzeit empfängt der Mitteldeutsche Basketball Club die Franken Hexer aus Nürnberg. Kein leichter Gegner zum Saisonstart – denn die Hexer haben unter anderem mit Carlos Novas Mateo einen österreichischen U18-Nationalspieler in ihren Reihen. Die Wölfe um Trainer Cornell Kairies bauen dagegen auf ihren Kapitän Tim Vogt, welcher bereits beim HSC 96 ein fester Bestandteil des Regionalliga-Teams ist. Auch auf die erste Vorstellung von Center Paul Münsinger im Trikot der Wölfe dürfen die Zuschauer in der Burgstraße gespannt sein, er gehört bei der BG Magdeburg mit zum Regionalliga-Kader und soll für die nötigen Rebounds sorgen.
Bezirksliga Süd Herren, 4. Spieltag
USV Halle III (2-0) - Hallescher SC 96 III (2-0) / So, 14 Uhr
Die Freizeit-Basketballstudenten des USV vs. die Weidig-Brüder - so könnte man das Topspiel der beiden ungeschlagenen Süd-Bezirksligisten auch zusammenfassen. Es dürfte sich zudem lohnen, hinterher mal auf die Dreierstatistikl zu schauen - die TMG-Halle verfügt schon über die neuen, weiter vom Korb entfernten Linien. Weitwerfer also bevorzugt.
Die Wochenendvorschau stellten Christian Kattner, Christian Huhn und Christian Hessler zusammen.

Der deutsche Nachwuchs-Basketball startet an diesem Wochenende in neues Zeitalter. Nachdem mit der Gründung der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) zur Saison 2006/07 für Spieler unter 19 Jahren zum ersten Mal die Einführung einer bundesweiten Liga für Talente beschlossen wurde und dieses Modell große Erfolge feierte, wird nun die zweite Stufe gezündet: Mit der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) für männliche Spieler unter 16 Jahren und der weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) für Spielerinnen unter 17 Jahren kommen zwei weitere Ligen hinzu. Und das beste daran: In allen drei Spielklassen wird der BVSA mit einer Mannschaft vertreten sein.
Im männlichen Bereich spielen die Talente des Landes unter dem Dach des Mitteldeutschen Basketball Clubs, die SV Halle Lions stellen das Team für die WNBL. Die Redaktion von bvsa.de stellt die Teams vor und wagt einen Ausblick.
NBBL - Mitteldeutscher BC
Nach drei Jahren in der Nordost-Staffel wurde der MBC nun in die Staffel Mitte eingeordnet und trifft dort unter anderem auf den TSV Tröster Breitengüßbach, Würzburg Baskets, Eintracht Frankfurt und die Junior Baskets aus Jena - allesamt Vereine, die vor allem für ihre gute Jugendarbeit bekannt sind. Somit sieht sich das Team um MBC-Trainer Cornell Kairies einigen neuen Herausforderung gegenüber.
Auf Grund der Altersbeschränkung müssen die Wölfe in der NBBL ohne ihre beiden Leistungsträger Felix Neumann und Jörg Soyk aus dem vergangenen Jahr auskommen. Dadurch entstand unter den Körben ein großes Loch. Da kam die Verpflichtung des 1,99m Centers Paul Münsinger von Kooperationspartner BG Magdeburg gerade richtig. Er wird zusammen mit Kevin Weber für die Reboundarbeit zuständig sein und soll auch in der Offensive die kleinen Guards punktemäßig entlasten.
In dieser Saison steht ganz besonders Aufbauspieler Tim Vogt im Vordergrund, der das neue NBBL-Team führen soll. Erste Bewährungsprobe ist am Sonntag um 12 Uhr in der Burgstraße - dann treffen die Wölfe auf die Franken Hexer aus Nürnberg.
JBBL - Mitteldeutscher BC
Mit einem Kader von 15 Spielern gehen die beiden Trainer Christian Steinwerth und Stefan Mähne das Abenteuer JBBL an. Der Großteil der Mannschaft kommt vom USV Halle, unterstützt durch Akteure aus Wolmirstedt, Magdeburg sowie dem HSC 96. In der Staffel Nordost sind fünf Berliner Teams und Chemnitz die Gegner - alles andere als eine leichte Aufgabe.
“Für die meisten Spieler handelt es sich um das erste leistungsorientierte und konsequente Training ihrer Karriere”, hat Steinwerth erkannt, “vor allem körperlich und technisch besteht erheblicher Nachholbedarf.” Das Ziel heißt daher Klassenerhalt, obwohl noch nicht genau feststeht ob die bisher 56 Teams schon nach dieser oder erst der übernächsten Saison auf 48 reduziert werden. Ebenso unklar ist noch, wie die Meisterschaft nach dem Ende der regulären Saison im Februar 2010 ausgespielt werden soll.
Steinwerth aber sieht trotz der Defizite auch eine große Stärke in seinem Team: “Der Mannschaftsgeist stimmt, wir geben nie auf.” Erst recht nicht, seid der als Eckpfeiler eingeplante Arik Schumann beim Bundesjugendlager in Heidelberg eine schwere Knieverletzung erlitt, die einen Einsatz in der Saison 09/10 unmöglich macht. “Unser Team”, sagt Steinwerth, “spielt auch für Arik.”
Erster Auftritt wird am Sonntag bei den Talenten von Alba Berlin sein.
WNBL - SV Halle Lions
Schon zur Gründung war die WNBL für den BVSA ein Erfolg - denn es schien fast schon selbstverständlich, dass auch der SV Halle für seine Junior-Lions eine Lizenz erhielt. Deutschlandweit wird eine erste Punktspielrunde in vier Regionalgruppen gespielt, bevor dann im März/April in den Play-off-Runden um die Deutsche Jugendmeisterschaft gekämpft wird.
Die SV Halle Junior-Lions wurden in die Regionalgruppe Mitte mit den Mannschaften TG 1837 Hanau, Team Mittelhessen, TuS Lichterfelde Berlin, SG 1886 Weiterstadt, Team Oberfranken Bamberg/Nürnberg und Chemnitzer Basketgirls eingeordnet. In einer Hin- und Rückrunde werden dann die Play-off-Kandidaten ermittelt. Besonders die Teams Mittelhessen und Oberfranken sind stark einzuschätzen, weil die Mannschaften aus mehreren Vereinen formiert wurden.
Für Halle werden spielen: Denise Alkewitz, Laura Hebecker, Elisa Hebecker, Anna Heise, Inken-Viktoria Henningsen, Louise Molitor, Mareike Müller, Daria Platanova, Anna Christin Quell, Anna Lisa Sievers, Maria Uhlenhaut und Kelly-Terra Weise. Das erste Heimspiel wird am 18.10. gegen die SG 1886 Weiterstadt um 15 Uhr in der Sporthalle Burgstraße stattfinden.
Die Vorschau stellten Christian Huhn, Martin Dornhoff und Thomas Schaarschmidt zusammen.

Mehr als fünfzig Basketballspiele werden jedes Wochenende während der Saison von den im BVSA organisierten Teams absolviert. Dabei kommt es nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben zu vielen kleinen und großen Geschichten. Einige davon sollen jeden Mittwoch hier in der Rubrik Basketball-Szene erzählt werden. Diese Woche geht es um zwei Personalien und eine Liga, in der nichts sicher scheint.
Ein alter Bekannter auf der Tigers-Bank
Wer am Sonnabend in der Ascherslebener Ballhaus-Arena das Zweitregionalliga-Derby zwischen Gastgeber Tigers und dem Halleschen SC 96 verfolgte, der wurde Zeuge eines überraschenden Comebacks auf der Tigers-Bank. Florian Zillibiller, von 1999 bis 2001 schon einmal in Amt und Würden bei den Ascherslebenern, führte das Team zu einem überraschenden 87:83-Erfolg.
Grund für die Kurzzeit-Rückkehr von Zillibiller, der eigentlich die zweite Mannschaft der BG in der Oberliga coacht, ist die immer noch andauernde Sperre von Trainer Nándor Kovács, der in den ersten vier Spielen nur von der Tribüne zuschauen darf. Nachdem am 1. und 2. Spieltag jeweils Spieler als Trainer fungierten, entschied sich der Verein nun Zillibiller zu kontakten - vor allem auch, weil mit Norman Hallermann und Adrian Schmied gleich zwei Akteure aus der Reserve die ersatzgeschwächten Tigers unterstützen.
“Ich habe von Nandor einen detaillierten Gameplan bekommen”, meinte Zillibiller bescheiden zu seinem Einsatz, “von dem musste ich erst am Ende aufgrund der Foulproblematik abweichen.”

Zurück auf der Tigers-Bank mit Mütze: Florian Zillibiller. //Foto: Mario Scheffler
Ob es kommendes Wochenende eine zweite Auflage von “Zillibiller Tigers Reloaded” gibt, steht jedoch noch nicht fest. Eines aber dafür umso mehr: Nándor Kovács brennt auf seine Rückkehr. “Auf der Tribüne leide ich mehr als jemals zuvor. Gerade die dicke Pleite im ersten Spiel, hat mir beinahe Herzrythmusstörungen eingebracht. Die Fehler zu erkennen aber nichts tun zu können ist dabei das schlimmste. ”
Kovács hat jedoch vergangene Woche seine ganz eigene Art gefunden, mit seiner Sperre umzugehen. Er heiratete seine langjährige Freundin Katharina.
Getrübte Freude bei starken Magdeburgern

Saisonaus: Sascha Pöllnitz.
Mit großer Freude, aber auch bösen Vorahnungen verließen die Fans von Männer-Erstregionalligist BG Magdeburg am Sonnabend die Hermann-Gieseler-Halle. Gerade hatte ihr Team in einem Herzschlagfinale im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg eingefahren - der hauchdünne 66:65-Erfolg gegen den EBC Rostock bescherte der Truppe von Michael Mai einen perfekten Start in die neue Spielzeit.
Getrübt aber wurde der Sieg durch die augenscheinlich schwere Knieverletzung von Sascha Pöllnitz. Der 1,88 Meter große Flügelspieler - vergangene Saison mit 6,2 ppg in 18 Spielen für die Magdeburger - hatte sich das Knie ohne gegnerische Einwirkung verdreht. Am Montag dann bestätigte sich der schlimme Anfangsverdacht: Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie - die Saison 09/10 ist für den 27-jährigen Pöllnitz damit gelaufen.
Bleibt nur gute Besserung und der BG trotz des schmerzlichen Ausfalls eine Fortsetzung des starken Saisonstarts kommenden Sonnabend bei Alba Berlin II zu wünschen.
Jeder schlägt Jeden
Thomas Mähne brachte es auf den Punkt. “Wer geglaubt hat, in der Oberliga-Saison 2009/10 kann wahrscheinlich Jeder Jeden schlagen, der sieht sich nach den ersten drei Spieltagen bestätigt”, meinte der Spielerpräsident des BBC Halle trocken. Und in der Tat - die ersten drei Runden Oberliga-Basketball hatten es in sich. Besonders für den BBC.
Nachdem die Saalestädter zum Auftakt die BG Magdeburg II knapp bezwungen hatten, unterlagen Mähne und Co. nur eine Woche später dem USV Halle. Der wiederum musste nun vergangenen Sonnabend seinerseits der Magdeburger Reserve klein beigeben. “Schon etwas paradox”, befand Mähne, und spielte dabei auch auf die überraschende 87:104-Heimniederlage seines BBC gegen den BC Anhalt an. Die Dessauer hatten vor Wochenfrist im Verlängerungsspiel gegen Wolmirstedt gerade einmal 56 Zähler erzielt - nun gelangen auf fremdem Parkett doppelt so viel.
Da am Wochenende am 4. Spieltag mit den Partien HSC II (3-0) vs. Wolmirstedt (2-1) und BC Anhalt (2-1) vs. BG Magdeburg II (2-1) drei der ersten vier Teams direkt aufeinandertreffen, darf als sicher gelten: Nichts ist sicher.
Clip der Woche
Der HSC II führt als einziges ungeschlagenes Team die Oberliga an. Warum? Schlag nach bei Coach Richard Markwarts legendärer Motivationsrede. Ein Klassiker des Genres.
Zitat der Woche
“Immer schön langsam. Wir sind erst einmal in der Liga angekommen. So Worte wie Tabellenführung und Spitze gehören nicht zu unserem Sprachgebrauch.”
Björn Harmsen, Trainer des Erstligisten Mitteldeutscher BC zum starken Saisonstart seiner Mannschaft.
Thomas Schaarschmidt ist stellvertretender BVSA-Vorsitzender und Pressewart, lebt in Dessau und kann per Mail erreicht werden.

Insgesamt 41 aktive Vereine sind in der Spielzeit 2009/10 im Basketball Verband Sachsen-Anhalt registriert. Drei von ihnen gehen dabei erstmals auf Korbjagd, könnten aber unterschiedlicher nicht sein: Währen die “Basketballgemeinschaft Aschersleben Tigers” ein Zusammenschluss der bisherigen Vereine in Quedlinburg und Aschersleben darstellt, wurde die Basketball-Tradition in Bernburg und Salzwedel wieder neu belebt. bvsa.de stellt die drei “Neuen” etwas genauer vor.
Ein Sieg als Traum - PSV Salzwedel
Den Spaß am Basketball wecken - so lautet das Saisonziel des PSV Salzwedel, der seit dieser Saison wieder aktiv am Punktspielbetrieb teilnimmt. Nach mehreren Jahren ohne aktive Mannschaft gehen jetzt wieder zwei Jugendmannschaften aus der Altmark auf Korbjagd. Die von Holger Sigg trainierte U17-Mädchenmannschaft spielt in der Landesliga, während das männliche U16-Team (großes Foto) in der Bezirksliga startet. Betreut wird letzteres von Reinhard Geratz, der bis zur Saison 2007/2008 selbst basketballerisch für Kalbe/Milde in der Regionalliga aktiv war und dann von seinem zweiten Kreuzbandriss gezwungen wurde, die Spielerkarriere zu beenden.
Für Geratz ein sportlicher Schicksalsschlag, für den Salzwedeler Basketballnachwuchs jedoch ein glücklicher Umstand - denn der heutige Trainer nahm sich vor, dort Jugendmannschaften zu gründen und seinen Spaß am Basketball weiterzugeben. Ein von ihm angebotenes Basketballtraining sowie das Werben im Schulsportunterricht zeigten Wirkung, und so freut sich Sektionsleiter Geratz heute mit zahlreichen Basketball-Neulingen im PSV Salzwedel auf die Spielzeit.
„Unser oberstes Ziel ist es, den Spielbetrieb abzusichern”, blickt Geratz voraus und freut sich darauf, jungen, noch unerfahrenen Talenten eine Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln. Die beiden PSV-Teams, die ihre Heimspiele in der Sporthalle der Lessing-Ganztagsschule in der Salzwedeler Lindenallee austragen, wollen noch mehr Jugendliche und auch Übungsleiter für ihren neuen Lieblingssport gewinnen, um somit die Sektion Basketball des PSV Salzwedel zu vergrößern.
Der Verein ist sportliche Heimat für 120 Mitglieder aus den Sportarten Schießen, Judo, Leichtathletik und Volleyball. „Nicht Tabellenletzte zu werden wird für unsere Teams sicher schwer. Insgeheim träumen wir natürlich von mindestens je einem Sieg der Mannschaften”, schaut Geratz hoffnungsvoll in die Zukunft und ist schon jetzt voller Vorfreude auf den Jubel nach spielentscheidenden Punkten.
Zusammen stark im Westen - BG Aschersleben Tigers
Völlig neu entstanden zu Beginn der Saison 2009/2010 ist die Basketballgemeinschaft Aschersleben Tigers. Dazu schlossen sich die beiden leistungsstärksten Vereine des Bezirks West, der BC Aschersleben Tigers und die TSG Guths Muths Quedlinburg, zusammen. „Die Verantwortlichen von Guths Muths kamen auf uns zu und fragten, ob wir nicht eine Spielgemeinschaft gründen wollen. Und da sich durch die Vereinigung für beide Seiten viele Vorteile ergeben, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen”, sagt Rüdiger Havlitschek, sportlicher Leiter der Aschersleben Tigers.
Die Tigers schicken in der aktuellen Spielzeit sechs Teams - allesamt Herrenmannschaften - in den Spielbetrieb: Im Erwachsenenbereich will die erste Mannschaft in der zweiten Regionalliga das Podium erreichen, die Zweite strebt in der Oberliga einen mittleren Tabellenplatz an. Die jungen Wilden der Tigers, ein U20- und ein U18-Team, haben sich jeweils den ersten oder zweiten Platz in der Bezirksliga zum Ziel gesteckt. Die Favoriten zu ärgern - das hat sich die Landesliga-U16 vorgenommen, welche aus vielen in die höhere Altersklasse aufgerückten Spielern besteht. Die U14 möchte am Ende der Saison Platz vier der Bezirksliga erreichen.
Die zweite Herrenmannschaft der BG ist eine ehemalige Quedlinburger Mannschaft, die mit talentierten Ascherslebener Nachwuchsspielern ergänzt wird. Deren Heimspiele werden zumeist in der Bodelandhalle in Quedlinburg zu bejubeln sein. An zwei Spieltagen ist außerdem geplant, die Heimspiele der zweiten und ersten Mannschaft direkt hintereinander im Sport- und Freizeitzentrum „Ballhaus” in Aschersleben auszutragen. Alle weiteren Teams neben der zweiten Mannschaft bestehen hauptsächlich aus Ascherslebener Akteuren, deren sportliche Heimat das „Ballhaus” ist.
„Im Damenbereich sind wir leider nicht mehr aktiv. Wir bekamen irgendwann keine spielfähige Mannschaft mehr zusammen und so ist unser Damenbasketball einfach eingeschlafen”, so der sportliche Leiter der Tigers. Zwar spielen derzeit drei Mädchen in der U14 der Basketballgemeinschaft, „aber ein Damenteam bei den Erwachsenen ist momentan nicht in Sicht.”
Trotzdem hofft der Verein auf neue Mitglieder. „Wir haben in diesem Jahr erstmals jemanden, der bei uns im Verein ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert und sich um die Mitgliedergewinnung kümmert”, erzählt Havlitschek. In die Zukunft blickt Havlitschek, der mit seiner ersten Mannschaft mittelfristig von der Rückkehr in die erste Regionalliga träumt, recht optimistisch: „Ich würde mich freuen, wenn die Basketballgemeinschaft erhalten bleibt und vielleicht auch über das eine befristete Jahr hinaus Bestand hat. Denn momentan sind wir ganz zufrieden mit unserer Zusammenarbeit.”
10 Damen und 12 Männer - Bernburg Baskets
Basketball in Bernburg ist eigentlich nichts Neues. In der Bruno Hinz-Sporthalle gingen die Bernburger als Abteilung des SV Anhalt schon jahrelang auf Korbjagd. “Da wollen wir auch irgendwann wieder hin”, schaut Nico Pastor-Käppner in die Zukunft. Er ist Vereinsvorsitzender der neu gegründeten Bernburg Baskets. Und wie es scheinbar in Mode zu kommen scheint, ist das noch längst nicht alles. Ganz nebenbei ist er auch noch Trainer beider Mannschaften im Verein sowie Teilzeitspieler.
Ungewöhnlich ist vor allem die Teamzusammenstellung bei den Baskets. Die Damen spielen in der Oberliga, die Herren in der Bezirksliga Nordwest. Eine ungewöhnliche Konstellation für einen Neuling. Aber ganz so neu sind die Bernburger gar nicht. Vor allem sind es eben nicht nur Basketballer aus der Saalestadt. Die Damen haben ihren Ursprung in Güsten. “Wir waren dort als Team aber unzufrieden und haben uns nach anderen Möglichkeiten umgeschaut”, erzählt Pastor-Käppner.
Einen Partner fand man in Bernburg. Die dortigen Herrenbasketballer fühlten sich “wie das fünfte Rad am Wagen” und standen der Vorstellung eines eigenständigen Vereines demzufolge offen gegenüber. “Und so haben wir uns als Basketballer dann zusammengeschlossen”, erklärt das Vereinsoberhaupt den kurzen Weg zum neuen Verein. Der stehe aber erst am Anfang.
“Wir wollen irgendwann mal ein größerer Verein mit einigen Nachwuchsmannschaften sein”, so Pastor-Käppner. Das Interesse soll dabei an den Schulen der Region geweckt werden und so nach und nach ein funktionierender Verein entstehen. Doch erst einmal müssen die Saisons der Damen und Herren absolviert werden. Und da sind die Ziele recht unterschiedlich. Während er mit seinen zehn Damen einen Mittelfeldplatz anstrebt, setzt Nico Pastor-Käppner die Messlatte bei seinen zwölf Herren schon etwas höher: “Wir wollen schon oben mitspielen. Das Potenzial ist durchaus vorhanden.” Und wenn es eben mal nicht so gut läuft, kann er sich als Spieler ja auch selber einwechseln - zumindest bei den Herren.
Caroline Große gehört zum BVSA-Medienteam, lebt in Mühlsdorf bei Zerbst und Riesa und kann per Mail erreicht werden.
Am Sonntag den 25.10.2009 wird in Magdeburg der letzte Termin zur Fortbildung für Schiedsrichter eingerichtet. Alle Kollegen, die die bisherigen Termine nicht wahrnehmen konnten, sind angehalten daran teilzunehmen. Die Fortbildungsgebühr wird diesmal 10 € betragen. Um eine gemeinsame Anreise für alle Teilnehmer zu ermöglichen, wird gebeten sich so schnell wie möglich per Mail oder Telefon beim Lehrgangsleiter Sven Rosenbaum zu melden.
Die Fortbildung wird von 10-14 Uhr im Seminarraum der Uni-Sporthalle „Schroteplatz” (Am Krökentor/Zschokkestraße, 39104 Magdeburg) stattfinden.
Sven Rosenbaum, Schiedsrichterkommission
In Schiedsrichter, Verbandsnews, allgemeine News

Nach einer wie immer quälend langen Offseason saust das orangene Leder seit Ende September nun endlich wieder regelmäßig durch die Reusen. Damit ihr im Dickicht der Spielpläne den Durchblick behaltet, sucht euch die bvsa.de-Redaktion ganz subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit jeden Freitag die aus ihrer Sicht sechs wichtigsten Spiele des Wochenendes heraus: Die Wochenendvorschau.
1. Bundesliga Herren, 2. Spieltag
Mitteldeutscher BC (1-0) - ratiopharm Ulm (0-1) / So, 16.30 Uhr
Fünf Jahre lang - rund 2000 Tage - war der Mitteldeutsche Basketball Club von der Landkarte der 1. Basketball-Bundesliga verschwunden. Am Sonntag hat das Warten auf erstklassigen Basketball in Weißenfels endlich ein Ende. Dann empfangen die Wölfe um Trainer Björn Harmsen in der Weißenfelser Stadthalle den ratiopharm ULM, der mit Per Günther und „Shootingstar“ Robert Benzing gleich zwei Nationalspieler im Kader hat.
Die Ulmer, welche vergangene Saison die Basketball-Szene in Deutschland mit einem fünften Platz in der abgelaufenen Saison überraschten, haben, genauso wie die Wölfe, ihren Kader völlig umgekrempelt und mit Jeff Gibbs ihren Local Hero verloren. Doch das Team von Ulm Coach Mike Taylor sorgte mit “Sprungwunder“ Rocky Trice für spektakulären Ersatz. Aber auch der MBC schlug nochmal auf dem Transfermarkt zu und verpflichtete am Montag Nationalspieler Guido Grünheid. Der 2,08m große Powerforward äußerte in dieser Woche: “Ich bin froh, wieder spielen zu können und ich möchte die Mannschaft so gut wie möglich unterstützen.”
MBC-Coach Harmsen sieht die Ulmer vor der Begegnung in der Favoritenrolle: “Ulm ist ein unangenehmer Gegner. Sie spielen sehr viele kurze Spielsysteme und sind dadurch fast unmöglich zu scouten. Auf der Centerposition haben sie mit Coleman Collins einen exzellenten Scorer verpflichtet. Aber auch Humphrey und Trice haben schon letztes Jahr in der BBL mit sehr guten Leistungen überzeugt. Wir werden alles daran setzen dem Favoriten ein Bein zu stellen. Vielleicht können wir durch die Unterstützung der Fans für eine Überraschung sorgen.“
2. Regionalliga Herren Ost, 3. Spieltag
BG Aschersleben Tigers (1-1) - Hallescher SC 96 (1-1) / Sa, 19.30 Uhr
Vor dem Derby in der 2. Regionalliga haben die Tigers einen ungewöhnlichen Weg der Vorbereitung gewählt: Sie wollten es absagen. Zu viele Ausfälle bescheren den Ascherslebenern für die morgige Partie nur einen minimal besetzten Kader. Halle jedoch lehnte ab und dürfte so wohl zumindest auf dem Papier als klarer Favroit in das Duell in der Ballhaus-Arena gehen. Bei den Tigers fallen definitiv Neuzugang Marco Klingberg und Center Jens Neumann aus, dazu sind mehrere Akteure angeschlagen oder erkrankt.
Coach Nándor Kovács, nach wie vor nur als Tribünengast aktiv, macht sich deshalb wenig Illusionen: “Es wird richtig schwer.” Vergangene Saison entschied jeweils das Heimteam das Derby für sich.
Oberliga Herren, 3. Spieltag
BG Magdeburg II (1-1) - USV Halle (2-0) / Sa, 15 Uhr
Frühe Anwurfzeit in Magdeburg. Doch nicht etwa, weil die jungen Magdeburger Spieler sonst zu spät ins Bett kommen, sondern weil im Anschluss die erste Mannschaft noch in der Hermann-Gieseler-Halle aufs Parkett muss. Und so muss auch Tabellenführer USV Halle nach einem pünktlichen Mittagessen den Weg in die Landeshauptstadt antreten. Auch wenn der USV wohl der klare Favorit in dieser Oberligasaison ist, darf sich das Team von Hans-Jürgen Pertus nicht in Sicherheit wähnen. Zu unberechenbar ist das Magdeburger Nachwuchsteam. Insbesondere Flügelspieler Felix Neumann.
Dem NBBL-Team des MBC in der vergangenen Saison den Klassenerhalt gesichert, und in der Oberligamannschaft gesestzt, dürfte er auch künftig in der 1. Regionalliga mehr Einsatzzeit bekommen. Gegen Hermsdorf mal kurz reingeschnuppert, aber davor schon den Sieg gegen Aschersleben II in der Oberliga gesichert. Das Ganze mit 30 Punkten - da konnte er sich sogar sein fünftes Foul abholen. Mit Paul Münsinger steht zudem ein weiterer junger Oberligaakteur im Kreis der ersten Mannschaft, der bei deren Premiere ebenfalls zum Einsatz kam. Dennoch dürfte der USV als klarer Favorit in die Partie gehen - zu überzeugend waren die bisherigen Auftritte. Doch vielleicht gelingt den jungen Wilden ja die Überraschung. Zuzutrauen ist ihnen jedenfalls einiges.
1. Regionalliga Nord Herren, 3. Spieltag
BSW Sixers (1-1) - SGO Bremen (1-0) / Sa, 18 Uhr
Kurz geschüttelt und dann geht es weiter. So kann die Reaktion eines Boxers nach einem Niederschlag aussehen. Und so scheint es auch Sixers-Coach Keith Gray nach der Niederlage gegen Bernau zu sehen: “Wir müssen nach vorne schauen.” Vor allem intensive Gespräche mit Forward Eric Babers standen dabei auf seinem Notizzettel. Der verabschiedete sich vergangene Woche nach seinem fünften Foul und lediglich 15 Minuten Spielzeit vom Geschehen. Die Umgewöhnung vom eher physischen Collegebasketball, so wie er auch bei der Europameisterschaft zu sehen war, auf den in der 1. Regionalliga, scheint dessen Haupftaufgabe zu sein. Eine weitere Chance hat er morgen gegen Pro-A-Zwangsabsteiger Oslebsleben Roosters. Aber auch Coffield, Anderson und Co wollen mit einem Sieg wieder die Weichen in Richtung Tabellenspitze stellen.
Bezirksliga Südost Herren, 3. Spieltag
USV Halle IV (0-2) - BBC Halle IV (0-2) / Sa, 12 Uhr
Bereits in der vergangenen Woche standen sich beide Vereine gegenüber. Waren beide Oberligateams vor dem direkten Duell noch ungeschlagen, so verhält es sich in der Bezirksliga genau umgedreht. Zwei Spiele, zwei Niederlagen für beide Mannschaften. Musste sich die Vierte vom BBC im vereinsinternen Duell mit der zweiten zum Auftakt geschlagen geben, so setzte es vergangene gegen die BSW Sixers III eine weitere Niederlage und Platz sechs in der Tabelle. Lediglich einen Rang besser ist der USV platziert. Allerdings findet man mit Neumann und Dietrich zwei USV-Akteure unter den Top-Drei der Scorer. Genau wie für sie kann es für die gesamte Mannschaft nach der Partie gegen den BBC weiter nach oben gehen. Eines ist jedoch sicher: Für eines der beiden Teams gibt es den ersten Saisonsieg.
1. Regionalliga Damen, 3. Spieltag
SV Halle Lions II (1-1) - BG Hamburg-West (2-0)
Während die “großen Lions” an der Tabellenspitze der DBBL trohnen, verlief der Saisonstart für das Regionalligateam ausgeglichen. Einem Sieg steht eine Niederlage gegenüber. Zu Hause noch deutlich gewonnen, mussten sich die Reservelions vergangene Woche auswärts ihrem Gegner aus Berlin beugen. Die bevorstehende Aufgabe gegen das Team der BG Hamburg-West wird nicht nur aufgrund der aktuellen Tabellensituation keine einfache. Als ungeschlagener Aufsteiger aus der 2. Regionalliga konnten sich die Hamburgerinnen gleich in ihrer ersten Saison auf den dritten Platz in der vergangenen Saison schieben - punktgleich mit dem SV Halle II. Dabei konnte jeweils die Auswärtsmannschaft die Punkte beim Gegner entführen. Da ist es für die Hallenserinnen also morgen an der Zeit, die Serie zu ändern.
Die Wochenendvorschau stellten Christian Kattner, Thomas Schaarschmidt und Christian Huhn zusammen.