Basketball News

NBBL-Kapitän Tim Vogt über die neue Saison

Samstag, 17. Oktober 2009

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Dieses Wochenende ist Saisonstart in den beiden höchsten Nachwuchs-Basketballligen des Deutschen Basketball Bundes und in beiden Bereichen ist der Mitteldeutsche Basketball Club mit einer Mannschaft vertreten. In der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) geht der MBC in das vierte Jahr und dieses bringt einige Veränderungen mit sich. Vor dem morgigen Auftaktspiel gegen die Franken Hexer (12 Uhr, Sporthalle Burgstraße Halle) sprach bvsa.de mit MBC-Kapitän Tim Vogt.


Tim, du gehörst dieses Jahr zu den absoluten Leistungsträgern des NBBL-Teams des MBC. Wie gehst Du mit dieser Verantwortung um?

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Soll das NBBL-Team des MBC in dieser Saison führen: Tim Vogt. //Foto: MBC

Vogt: Ich freue mich schon den ganzen Sommer auf die neue Saison und diese Herausforderung. Ich denke, dass es nur positiv für mich sein kann soviel Verantwortung zu tragen. Daran kann man nur wachsen und das ist ja schließlich mein Ziel immer besser zu werden. Aber es wird sicherlich nicht leicht, von Anfang an immer konstante Leistungen zu zeigen und das Team in jeder Situation zu führen.

Nach drei Jahren in der Nord-Ost-Staffel spielt der MBC in dieser Saison in der Division Mitte. Durch diesen Staffelwechsel trefft ihr nun auf ganz neue Mannschaften, unter anderem auch auf den TSV Breitengüßbach, wo die Karriere einiger aktueller Nationalspieler begann. Was ist in Deinen Augen in dieser Saison machbar ?

Vogt: Ich denke, unser Hauptziel wird sein, dass jeder Spieler individuell wieder einen deutlichen Schritt nach vorne macht und aus dieser Saison so viel wie nur möglich mitnimmt. Die neue Division ist dafür perfekt. Neue Teams und neue Gegenspieler, dies verändert vieles aus meiner Sicht. Dabei werden wir natürlich versuchen, so oft wie möglich zu gewinnen. Wir wollen vor allem die Klasse vorzeitig halten und nicht erst wieder im letzten Spiel. Wenn dabei mehr nach oben für uns möglich wird, dann freue ich mich um so mehr.

Wie liefen die Vorbereitung und Testspiele aus deiner Sicht?

Vogt: Die Vorbereitungsspiele liefen aus meiner Sicht nicht so ab, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben häufig minutenweise gute bis sehr gute Phasen. Allerdings schaffen wir es noch nicht, dies über die gesamte Distanz umzusetzen. Vorrangig hängt dies mit der schwankenden Intensität zusammen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir bis zum ersten Spieltag deutlich besser in diesem  Punkt sind.

Was gibt es an Deinem Spiel noch zu verbessern?

Vogt: Noch einiges. Da sind so Dinge wie Konstanz,Nervenstärke, Ballhandling und Übersicht, die auf meiner Position sehr wichtig sind. Bei meinem Wurf und bei der Defense am Mann habe ich auch noch viel Luft nach oben. Ich denke das sind die Dinge, an denen ich vordergründig zu arbeiten habe.

Im nächsten Jahr steht das Abitur an. Wie sehen Deine Pläne danach aus?

Vogt: Ich habe mir noch nicht so viele Gedanken gemacht, wie meine Zukunft aussieht. Als erstes werde ich ein freiwilliges soziales Jahr einlegen, um weiter in diesem Umfang trainieren zu können und um alles weitere zu planen. Danach werde ich mit Sicherheit ein Studium anfangen, vielleicht Architektur, und natürlich weiter versuchen, so
hochklassig wie möglich Basketball zu spielen.


Das Gespräch führte Christian Huhn.