Mit sofortiger Wirkung hat der VfB IMO Merseburg seine 2. Herrenmannschaft aus dem Spielbetrieb der Bezirksliga Süd (BSH) zurückgezogen. Die Spiele dieser Mannschaft entfallen ersatzlos.
Jauckus, Spielleiter
In Spielkommission, allgemeine News
Am heutigen 13. September wird die Seele des Magdeburger Basketballs - Horst Neuhof - 80 Jahre alt. Der „Alte” prägte seit 1954 den Basketballsport Magdeburgs als Spieler, Vereinstrainer, Trainer der weiblichen Juniorennationalmannschaft, Hochschullehrer, DDR Herren Nationalmannschaftstrainer, Coach der Magdeburger Studententeams, Chronist und unerschöpfliche Informationsquelle für die Lokalpresse über einen unglaublichen Zeitraum von 55 Jahren- wie wohl kein anderer.
Auch heute nach ist Neuhof voll am Ball. Ob als Ehrenmitglied des BBC Magdeburg, wo er kein Heimspiel der Febro Eagles verpasst, als Betreuer der Uni-Basketballauswahl bei Studentenmeisterschaften oder als Fan der Deutschen DBB-Auswahl, die bei der EM in Polen in die Zwischenrunde eingezogen. Sein unglaubliches ehrenamtliches (!) Engagement war nicht möglich ohne Ehefrau Christiene, die immer bedingungslos hinter ihrem Ehemann stand, mit dem sie zwei Kinder hat.
Stark beeinflusste ihn der russische Basketball. Der überraschende Sieg der deutschen Nationalmannschaft am Dienstag gegen Russland zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht. Zahlreiche Ehrungen begleiteten seinen Weg. Der Titel „Verdienter Meister des Sports” trifft es in etwa, was er für den Basketball geleistet hat. Nie drängte er in die
Öffentlichkeit, lieb stets bescheiden und begnügte sich immer mit dem Platz hinter seinen so oft jubelnden Teams.
Glückwunsch Horst. Nicht nur von den Basketballern Magdeburgs, sondern von allen in Sachsen-Anhalt.
Peter Bogel, BG Magdeburg
In Verbandsnews, allgemeine News
Vieles neu auf dem Feld: Auf seinem diesjährigen Bundestag hat der DBB unter anderem beschlossen, wie die vom Weltverband FIBA im Jahr 2008 beschlossenen Regeländerungen, zu denen auch die Änderung der Spielfeldmarkierungen gehören, auf nationaler Ebene umzusetzen sind. Außerdem beschlossen die Delegierten, bereits ab dieser Saison das FIBA-Wertungssystem einzuführen. Was aber kommt damit auf die Vereine konkret zu, was müssen sie wissen? Licht ins Dunkel bringt BVSA-Sportwart Karsten Stier, der bvsa.de in einem ausführlichen Interview zur Verfügung stand.
Warum braucht der Basketballsport eigentlich neue Spielfeldmarkierungen? Was soll damit erreicht werden?

Karsten Stier
Stier: Die Basketballregeln und auch -spielfeldmarkierungen sollen weltweit vereinheitlicht werden. Man kann prinzipiell sagen, dass unser Spielfeld „amerikanischer” wird. Ob das gut oder schlecht ist, lässt sich trefflich diskutieren. Auf jeden Fall stellt diese Veränderung wegen der Zeichnung neuer Spielfeldmarkierungen hohe Anforderungen an die Vereine und Träger der Sporthallen.
Welche Markierungen sollen sich ändern?
Stier: Eine Übersicht der neuen Spielfeldmarkierungen steht unter der Rubrik Download bereit. Die wichtigsten Änderungen im Bereich Spielfeldmarkierungen betreffen die begrenzte Zone (jetzt rechteckig statt bisher trapezförmig), die Verlegung der Drei-Punkte-Linie (nunmehr 6,75 m statt 6,25 m vom Korb entfernt) und die Einführung eines No-Charge-Halbkreises.
Ab wann gelten diese Regeln im Bereich des BVSA?
Stier: Der BVSA nutzt die vom DBB eingeräumte Übergangszeit voll aus. In allen Ligen des BVSA gelten die neuen Regeln bzw. Spielfeldmarkierungen erst ab 1. August 2012, also für die Saison 2012/13. Inwieweit die Linien in allen Sporthallen bis zu diesem Tage neu eingezeichnet werden können, steht aber auf einem anderen Blatt.
Realistisch gesehen wird es dann auf jeden Fall weitere Übergangsregelungen geben müssen. Es ist für mich schwer vorstellbar, das beispielsweise im Bezirksliga- oder im Minibereich Spielhallen wegen dann veralteter Markierungen nicht zum Punktspielbetrieb zulassen werden. Aber das wird die Spielkommission in einer Bestandsaufnahme nach der Saison 2010/11 mit Augenmaß im Sinne der Vereine entscheiden.
Was ist mit Vereinen, in deren Hallen auch Regionalliga oder die Jugend-Bundesligen spielen?
Stier: Im Bereich der Bundesligen (BBL, Pro A, Pro B, 1.DBBL, 2.DBBL, NBBL) werden diese Regeländerungen bereits ab der Saison 2010/2011 eingeführt. Wie es sich mit den neuen Nachwuchsbundesligen JBBL und WBBL verhält, ist derzeit noch nicht geklärt. Es ist aber davon auszugehen, das auch hier die Saison 2010/11 greifen wird.
Für die 1. Regionalliga Herren werden die neuen Bestimmungen ebenfalls ab Saison 2010/11 verbindlich, während für 1. und 2. Regionalliga Damen sowie 2. Regionalliga Herren dies erst ab der Saison 2012/13 zutrifft. Vereine der 1. Regionalliga Herren können im Zeitraum 1. August 2010 bis 1. August 2012 eine Ausnahmegenehmigung beim RLN-Sportwart beantragen.
Was rätst du Vereinen - wann ist der richtige Zeitpunkt zum Wechseln?
Stier: Auf jeden Fall natürlich immer sofort! Sollte in Eurer Stadt eine neue Sporthalle gebaut, eine alte Halle renoviert oder auch nur das Parkett nebst Spielfeldmarkierung neu aufgebracht werden, nutzt die Gunst der Stunde und lasst dies mit neuen Spielfeldmarkierungen geschehen. Eigens für diese Fälle gibt es ab der kommenden Saison (2009/10) eine Übergangsregelung - das heißt, es können in allen Ligen des BVSA Spiele sowohl in Hallen mit neuen Linien wie auch in Hallen mit alten Linien durchgeführt werden. Dies gilt auch für den Geltungsbereich der Regionalliga Nord. Denn wir alle wissen, wie oft die Spielfeldmarkierungen durch die Träger der Sporthallen neu gezeichnet werden.
Welche Hilfe kann der BVSA seinen Vereinen dabei geben?
Stier: Der DBB hat zugesagt, alle Hersteller von Sportböden sowie die Hallenträger über deren Dachorganisationen zu informieren, dass ab sofort die neuen Spielfeldmarkierungen bei Neu- und Umbauten auf die Hallenböden aufgebracht werden sollen. Der BVSA stellt die neuen Spielfeldmaße im Downloadbereich zur Verfügung.
Weiterhin kann jeder Verein bei Bedarf für den Träger der Halle ein offizielles BVSA-Schreiben zur Einführung neuer Spielfeldmarkierungen erhalten: Anforderung bitte mit vollständiger Nennung der Halle und dessen Träger via Mail an den Sportwart. Wichtig ist trotzdem, dass die Vereine vor Ort darauf achten, dass bei Neu- und Umbauten ausschließlich neue Markierungen aufgebracht werden.
Das Wertungssystem im Basketball ändert sich jedoch bereits ab dieser Saison. Wie schon bei allen großen Turnieren üblich, gibt es für einen Sieg zwei Punkte, für eine Niederlage einen Punkt, bei einer DQ null Punkte. Warum wird diese Regelung im DBB eingeführt?
Stier: Es gibt eine einfache Erklärung dafür. Der DBB ist so ziemlich der letzte nationale Verband, der diese Vorgabe der FIBA noch nicht umgesetzt hat. Das neue System ist aber kein großes Problem, in den offiziellen Tabellen wird neben den Punkten auch noch eine Win/Loss Spalte pro Team angezeigt, das erleichtert das Ganze.
Kommen noch weitere Änderungen auf die Vereine im BVSA zu?
Stier: Es wird im DBB diskutiert, die Teilnehmerausweise abzuschaffen. Dabei zeichnet sich jedoch keine Mehrheit ab. Zu viele Fragen sind noch ungeklärt. Dem BVSA dürfte in den nächsten Jahren eine kritische Betrachtung der Ligastrukturen bevorstehen, welche eng mit der Entwicklung der aktiven Vereine und deren Mannschaften verbunden ist. Hierbei muss der Spagat zwischen einem attraktiven Spielverkehr und einer zumutbaren Belastung der Vereine gelingen. Ansonsten ist die FIBA immer für eine Überraschung gut.
Das Gespräch führte BVSA-Pressewart Thomas Schaarschmidt.
Der aktualisierte Rahmenterminplan 2009/2010 steht im Downloadbereich zur Verfügung.
Fritz-Joachim Jauckus, Spielkommission
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Der wichtigste Sieg des Jahres wird nicht auf dem Basketballfeld eingefahren - sondern tief unten im Keller der Landessportschule Osterburg. Keine Körbe, keine Dreierlinien, keine Taktikboards. Nur der einsame Kampf Mann gegen neun Kegel. Seit Jahren ist das Freitags-Duell “Jung” gegen “Alt” fester Bestandteil jeder BVSA- Vorstandsklausurtagung Anfang Januar, das Ergebnis Diskussionsstoff bis weit über das samstägliche Frühstück hinaus. Einer ist dabei nicht wegzudenken aus dem Team der “Alten”: Drahtig, wurfstark und nie um die passende verbale Einschätzung verlegen, schiebt er alles andere als eine ruhige Kugel: BVSA-Landestrainer Martin Dornhoff. Fast völlig unbemerkt hat seiner Kegeldominanz auch die Unerbittlichkeit des Zeitlichen nichts anhaben können: Heute wird “Doc” Dornhoff tatsächlich 65 Jahre alt.
50 Jahre auf dem Feld
Viele der Weggefährten seines langen Basketball-Lebens haben heute Mittag im Kreuzvorwerk in Halle vorbei geschaut, als Martin in einem kleinen Empfang offiziell vom “Rentenalter” begrüßt wurde. Und was für ein Basketball-Leben das ist, was es da zu feiern gab: Seit über 50 Jahren dreht sich im Leben des langen “Doc” alles um Körbe. Als Spieler zweimal deutscher Jugendmeister hat er mittlerweile so ziemlich jeden Spieler trainiert, der in Halle heute den orangenen Ball in Richtung Reuse befördert.
1967 sammelte er an der Uni Halle sein Diplom für Germanistik und Körpererziehung ein und begann auch sofort, dieses Wissen als Trainer beim SC Chemie Halle umzusetzen. Nicht weniger als 17 Jahre, von 1969 bis 1986, agierte er dann als ehrenamtlicher Trainer des KPV 69 und der HSG Halle. Diese Zeit erfolgreich zu nennen, wäre untertrieben. Vierzehn Mal trainierte er eine Mannschaft zum deutschen Jugendmeistertitel der DDR, elf Mal gewannen seine Mannschaften den Pokal. Selbiges gelang ihm auch einmal mit den Damen. Zwischendurch wurde kräftig weiter an Vorsilben gearbeitet: Im Rahmen seiner Hochschullehrertätigkeit und als Dozent an Halles Uni gabs 1976 den Doktortitel, 1988 dann die Habilitation.
Algerien - ein Abenteuer
Ein Jahr vor der politischen Wende verabschiedete er sich aus seiner Heimat und erlebte sieben Jahre lang das Abenteuer seines Lebens: Algerien. Die Zeit als Dozent in Afrika hat Dornhoff wie keine zweite geprägt. Spricht er von Siegen auf dem Basketballfeld, leuchten seine Augen. Spricht er von Algerien, suchen und finden seine Augen einen weit entfernten Punkt und er lächelt.
Mitte der Neunziger, zurück in Halle, coacht Dornhoff das Bundesliga-Damenteam des BC 69 Halle/SV Halle zweimal in die Play-offs und wird Honorardozent an der Universität Leipzig. Im Jahr 2000 tritt er die Nachfolge von Gunther Schmidt als BVSA-Landestrainer an und prägt wieder eine ganze Ära von Nachwuchspielern. Dreimal darf er sich im nun vereinten Land deutscher Jugendmeister nennen, vier Mal stehen von ihm trainierte Mannschaften bei “Jugend trainiert für Olympia” ganz oben. Fast noch sensationeller ist der Gewinn des Bundesjugendlagers mit der Landesauswahl - eines der kleinsten Länder reist mit Gold aus Heidelberg ab und schafft damit eine kleine Sensation.
Doch neben dem Trainer ist da auch der Mensch Martin Dornhoff. Seine Frau Annemarie- wie könnte es anders sein - ist Basketball-Nationalspielerin, seine zwei Söhne gingen ebenfalls auf Korbjagd. “Was ich vor allem an ihm schätze”, sagt Landestrainer-Vorgänger Gunther Schmidt, “ist seine Ehrlichkeit und Loyalität.” Martin Dornhoff scheut keinen Konflikt, sucht immer aber auch den Konsens. Leidenschaftlich streitet er für den Nachwuchs, sichtet, ermutigt und bildet Talente aus - dass der BVSA heute vor allem im weiblichen Bereich in vielen Nachwuchsnationalteams Spielerinnen stellt, ist nicht zuletzt sein Verdienst.
Staffelstab wird Ende des Jahres übergeben
“Martin hat die Messlatte für den neuen Landestrainer sehr hoch gelegt”, sagt auch BVSA-Vorsitzender Bernd von der Heide. Bis Ende des Jahres wird Dornhoff noch im Amt sein, dann übergibt er es seinem Nachfolger - die Rente muss also noch ein paar Monate warten. Ganz aus der Halle zurückziehen - wie er es hier und da angekündigt hat - wird er sich aber wohl auch dann noch nicht.
Es ist ja auch noch einiges zu erledigen. Zum Beispiel in Osterburg. Anfang Januar gibt Dornhoff seine finale Schlussvorstellung auf der dortigen Kegelbahn. “Wir spielen so lange”, lacht er, “bis wir gewinnen.”
Einverstanden Martin. Ich bin ja in deinem Team.
Thomas Schaarschmidt ist stellvertretender BVSA-Vorsitzender und Pressewart.

Zu Martin Dornhoffs Dornhoffs (vorne) 65. Geburtstag ließen sich Größen des halleschen Basketballs heute morgen nicht zweimal bitten: Bernd "Zille" Danske, Gerd Konzag, Volkhard Uhlig und Axel Straube (vlnr) schauten zum Empfang vorbei.
Die Blocktermine für Oktober sind bis 18. September im Team SL einzutragen. Ab sofort kann auch zeitlich geblockt werden. Weitere Blockungen für die September-Wochenenden können nun auch noch in zeitliche Blockungen umgewandelt werden. Für die Zeit vom 09.-30.09.2009 ist Manfred Rataiczak als zentraler Ansetzer verantwortlich. Vereinsansetzungen können weiterhin über Sven Rosenbaum in Team SL eingetragen werden.
Sven Rosenbaum, Schiedsrichterkommission
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Mit sofortiger Wirkung hat der SV Inter Magdeburg seine Herrenmannscahft aus dem Spielbetrieb des Vereinspokals (PoHe) und der Bezirksliga Nordwest (BNWH) zurückgezogen. Die Spiele dieser Mannschaft entfallen ersatzlos.
Jauckus, Spielleiter
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Wenn Ende September die Regionalligen in ihre neue Saison 2009/10 starten, dann wird der BVSA erneut gut vertreten sein: Denn obwohl beide Landesmeister aus Sachsen-Anhalt auf ihr Aufstiegsrecht verzichtet haben und der MBC II seine Reserve für den Erfolg in der BBL geopfert hat, gehen bei den Damen und Herren immer noch sechs BVSA-Mannschaften auf Korbjagd. Der Regionalliga Camp-Report stellt sie vor. Teil 1: Der Hallesche SC 96 in der 2. Regionalliga Ost.
Die Lage
Es klingt wie ein Kochrezept: Man wirft den Achtplatzierten der 2. Regionalliga als Grundzutat in einen großen Topf, mischt ein paar Stückchen des Siebtplatzierten der 1. Regionalliga unter und stellt einen neuen Koch an den Herd. Ob es am Ende ein lauwarmes Süppchen oder ein Drei-Sterne-Gericht wird, ist jedoch nicht klar, wenn sich der Hallesche SC 96 auf seine neue Saison vorbereitet.
Früh begann der neue Sternekoch (sprich: Trainer) Cornell Kairies mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Nach dem Rückzug des MBC II ist der Herd, an dem er in der kommenden Spielzeit kocht, jedoch kein unbekannter. In vertrauter Umgebung in der Sporthalle Burgstraße löst er Martin Pelzl als Gesicht auf der Trainerbank ab. “Es war Zeit, dass den Job jemand anders übernimmt. Und mit Cornell Kairies haben wir einen der besten und talentiertesten Nachwuchstrainer in Sachsen-Anhalt bekommen”, freut sich Pelzl.
In Zukunft wird er das Geschehen als Abteilungsleiter und Geschäftsführer mit etwas Abstand verfolgen. Und noch ein paar Gesichter werden in der kommenden Saison nicht mehr dabei sein: Mit Martin und Thomas Weidig verlässt eines von ehemals drei Brüderpaaren die Regionalligamannschaft des HSC. Samir Zeghida wechselt zurück nach Schkeuditz. Am schwersten dürfte wohl der Abgang von Georg Dölle wiegen. “Sein Verlust ist eine starke Schwächung unter dem Korb”, weiß auch Kairies.
Die Neuen

Nach zwei Jahren bei den BSW Sixers wieder zurück in Sandersdorf: Alexander Rosanke. //Foto: André Kehrer
Insgesamt vier neue Spieler geben der Regionalliga- mannschaft des HSC ein frisches Gesicht. Cornell Kairies wird dabei wie schon beim MBC II die Rolle des Spielertrainers übernehmen. “Ich werde das erst einmal in Angriff nehmen und im Laufe der Saison entscheiden, ob ich weitermache oder nur noch coache.” So lange wie Neuzugang Lars Kahnt noch nicht richtig fit ist, wird man Kairies aber mindestens auf dem Parkett sehen. Kahnt als letztjähriger Spieler des MBC II wird aus beruflichen Gründen erst später in das Training einsteigen können. “Seine Rolle im Team wird sich deshalb erst im Laufe der Saison zeigen”, weiß auch Kairies.
Keine Diskussion über die Aufgabe in der Mannschaft gibt es hingegen bei Neuzugang Nummer drei: Alexander Rosanke. Trotz beruflicher Veränderung im Laufe der vergangenen Saison bei den BSW Sixers war er für 5,4 Punkte pro Partie in der 1. Regionalliga gut und brachte dort gerade von der Bank stets wichtige Impulse für das Offensivspiel. “Als Leistungsträger soll er auch bei uns eine wichtige Rolle einnehmen”, so Kairies, “außerdem kann er auch eine Führungspersönlichkeit für die jungen Spieler sein.”
Zusätzliche Erfahrung im Aufbau verspricht sich Kairies auch vom vierten Neuzugang. Mit Richard Heinicke, der ebenfalls vom MBC II zum HSC wechselte, kommt ein routinierter Mann für die Eins.
Rotation
Guards: Richard Heinicke, Sascha Meißner, Tim Voigt, Robert Dölle, Markus Krüger
Forwards: Cornell Kairies, Lars Kahnt, Alexander Rosanke, Jörg Soyk, Raiko Seifert, Florian Konnegen
Center: Christian Preuß, Kevin Weber, Henrik Lange
Prognose
Der achte Platz aus der vergangenen Saison sollte auf jeden Fall verbessert werden können. Vor allem in der Breite ist der Kader stärker geworden. Bis auf den Abgang von Georg Dölle, der eine große Lücke hinterlässt, hat sich der HSC verstärken können.
Doch wie schon in der vergangenen Spielzeit kann man eine wirkliche Prognose nur schwer treffen. An manchen Tagen ist der Stab der Verantwortlichen für die Sporthalle Burstraße größer als die Trainingsbeteiligung der Mannschaft. Aus beruflichen Gründen ist oftmals nur ein gemeinsames Teamtraining pro Woche möglich. Und auch die Fahrgemeinschaften in Richtung der auswärtigen Hallen dürften in ihrer Größe regelmäßigen Schwankungen unterliegen.
Ein Ass im Ärmel des HSC ist natürlich die große Erfahrung eines Großteils der Mannschaft. Dank der dürften die Hallenser nicht mal in den Dunstkreis der Abstiegsränge geraten. Und wenn, wie von Coach Kairies gewünscht, am Ende der Saison mehr Siege als in der vergangenen Saison herausspringen, könnte es auch durchaus weiter nach oben gehen. Mal abgesehen von Teams wie Cottbus oder Stahnsdorf II steht der Kader des HSC keinem Team in der Liga in etwas nach. Und deshalb sollte es zu einer Platzierung im oberen Drittel reichen.
Christian Kattner gehört zum BVSA-Medienteam, wohnt in Dessau und kann per Mail erreicht werden.
Am Samstag (12.09.09) findet zwischen 10.00 Uhr und 15.00 Uhr der Nachzügler Fortbildungslehrgang für Schiedsrichter statt. Für alle die jenigen, welche bisher noch keine Fortbildung haben, ist dies der letzte Termin vor Saisonbeginn. Als Räumlichkeit dient wieder der Hörsaal an der Mühlpforte 1, 06108 Halle.
Sven Rosenbaum, Schiedsrichterkommission
In Schiedsrichter, Verbandsnews, allgemeine News
Die Menschen werden älter und damit erhöht sich das Bedürfnis Sport auch noch nach der aktiven Wettkampfzeit zu betreiben. Der Landessportbund Sachsen-Anhaltv (LSB) gab mit dem 1. Seniorensportfestival am 5.September in Halle den Verbänden die Möglichkeit , die Eignung ihrer Sportarten für den Seniorensport zu demonstrieren. 19 Verbände boten Demonstrationen, Wettkämpfe und 25 Kurzkurse an.
Der BVSA ließ sich die Chance, mit Seniorenbasketball in die Öffentlichkeit zu gehen, nicht entgehen. Sieben Teams hatten sich auf die Ausschreibung gemeldet und bestritten zwei Tuniere. USV Halle und SV Halle mit Damen und Herren,
Ammendorf (Herren) und Motor Halle (Damen) waren beteiligt. Sie mussten sich über mangelndes Zuschauerinteresse nicht beklagen. Bei der Übergabe des renovierten Giebichsteingymnasium in Halle fanden viele Besucher auch den Weg in die neugebaute Dreifelderhalle.
Die Senioren bestritten damit auch die Sachsen-Anhalt-Premiere für Spiele mit den neuen FIBA- Spielfeldmarkierungen. Im Sportkomplex Robert-Koch-Strasse, dem Zentrum des Festivals, gab Jugendnationalspielerin Anna Heise Interessenten Tips an der Basketballwurfstation.
Gunther Schmidt
In Breitensport, Verbandsnews, allgemeine News